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DE1151436B - Photographische Kamera mit selbsttaetiger oder manueller Blendeneinstellung - Google Patents

Photographische Kamera mit selbsttaetiger oder manueller Blendeneinstellung

Info

Publication number
DE1151436B
DE1151436B DEG30154A DEG0030154A DE1151436B DE 1151436 B DE1151436 B DE 1151436B DE G30154 A DEG30154 A DE G30154A DE G0030154 A DEG0030154 A DE G0030154A DE 1151436 B DE1151436 B DE 1151436B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera
automatic
shutter
release
setting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG30154A
Other languages
English (en)
Inventor
Waldemar Rentschler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hittech Prontor GmbH
Original Assignee
Alfred Gauthier GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfred Gauthier GmbH filed Critical Alfred Gauthier GmbH
Priority to DEG30154A priority Critical patent/DE1151436B/de
Publication of DE1151436B publication Critical patent/DE1151436B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/12Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device a hand-actuated member moved from one position to another providing the energy to move the setting member, e.g. depression of shutter release button causes a stepped feeler to co-operate with the pointer of the light-sensitive device to set the diaphragm and thereafter release the shutter

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description

  • Photographische Kamera mit selbsttätiger oder manueller Blendeneinstellung Die Erfindung bezieht sich auf eine photographische Kamera mit einem auf Stellung »Automatik« und auf Stellung »Nicht-Automatik« einstellbaren Umschalter und einem unter Federwirkung stehenden Blendensteller, dessen Einstellbewegung in Abhängigkeit von der Betätigung des Kameraauslösers ausgelöst und in Einstellage »Automatik« des Umschalters durch einen vom Belichtungsmesser gesteuerten Abtaster beendet wird. während in Einstellage »Nicht-Automatik« die Begrenzung der Einstellbewegung des Blendenstellers durch einen am Umschalter angeordneten Anschlag entsprechend der vorgewählten Blendenöffnung erfolgt.
  • Es ist bereits eine Kamera dieser Gattung bekanntgeworden, bei der Blendensteller und Abtaster formschlüssig, und zwar mittels eines Zahnradgetriebes, miteinander verbunden sind. Infolge dieser Verbindung muß der Abtaster stets an der Bewegung des Blendenstellers teilnehmen, unabhängig davon, ob die Kamera in dem einen oder anderen Arbeitsbereich, d. h. in Stellung »Automatik« oder »Nicht-Automatik« des Umschalters arbeitet.
  • Um den Steuereinfluß des Abtasters im Arbeitsbereich »Nicht-Automatik« auszuschalten, ist bei der bekannten Kamera eine mit der Klemmvorrichtung für den Meßwerkzeiger des Belichtungsmessers zusammenarbeitende Sperre vorgesehen, die bei Einstellung des Arbeitsbereiches »Nicht-Automatik« die Klemmvorrichtung in einer unwirksamen, einen ungehinderten Bewegungsausschlag für den Meßwerkzeiger gewährleistenden Stellung festhält.
  • Abgesehen von dem zusätzlichen baulichen Aufwand, der sich aus der Anwendung einer mit der Klemmvorrichtung zusammenarbeitenden Sperre ergibt, haftet der bekannten Anordnung der weitere Nachteil an, daß die Blendenlamellen erst dann wieder in die Offenstellung zurückkehren, wenn der Verächluß gespannt wird. Diese Arbeitsweise ist aber besonders bei einäugigen Spiegelreflexkameras unerwünscht, insofern nämlich, als bei dieser Kameragattung Wert vor allem darauf gelegt wird, daß dem Photographierenden unmittelbar nach dem Belichtungsablauf wieder ein helles Sucherbild zur Verfügung steht, d. h. die Blende voll geöffnet ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Kamera der eingangs bezeichneten Art die vorerwähnten Nachteile auszuschalten und diese so auszubilden, daß unter Gewährleistung eines unverwickelten und aufwandsparenden Aufbaus der Blende und der mit ihr zusammenwirkenden Steuervorrichtung das Einstellen derselben auf größte Öffnung unmittelbar nach dem Belichtungsablauf in einfacher, die Bedienung der Kamera nicht erschwerender Weise erzielt ist. Weiterhin soll die Kamera so beschaffen sein, daß die Öffnung der Blende sowohl bei Einstellung »Automatik« als auch bei Einstellung »Nicht-Automatik« unabhängig von der jeweiligen Einstell- bzw. Arbeitslage der Beleuchtungsstärkemeßeinrichtung sowie unabhängig davon, ob sich die Kamera in gespanntem cder in ungespanntem Zustand befindet, erfolgt.
  • Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß eine mit dem Kameraauslöser zusammenarbeitende, unter der Wirkung einer Feder stehende Rückstellvorrichtung vorgesehen ist, die in Abhängigkeit von der Freigabe des Kameraauslösers den Blendensteller unter Überwindung der ihn beeinflussenden Federkraft aus der beim Auslösevorgang erzielten Einstellage in die der größten Öffnungsweite der Blende entsprechende Ausgangslage zwangläufig wieder zurückführt, und daß ferner dem Abtaster mittel-oder unmittelbar eine Klinke zugeordnet ist, die durch eine am Umschalter vorgesehene Steuerkurve derart beeinflußbar ist, daß sie in Einstellage »Automatik« des Umschalters den Abtaster mit dem Blendensteller wirkungsgemäß verbindet, in Einstellage »Nicht-Automatik« des Umschalters hingegen die Wirkungsverbindung zwischen diesen beiden Teilen aufhebt.
  • Eine gemäß der Erfindung ausgebildete Kamera weist vor allem den Vorteil auf, daß sowohl bei selbsttätiger als auch bei nicht selbsttätiger Blendeneinstellung die Blendenlamellen unmittelbar nach dem Belichtungsablauf von ihrer jeweiligen Einstellage in die der größten Öffnung entsprechende Lage zurückkehren, und zwar unabhängig von der jeweiligen Einstell-bzw. Arbeitslage der Beleuchtungsstärkemeßeinrichtung sowie unabhängig davon, ob sich die Kamera in gespanntem oder in ungespanntem Zustand befindet. Diese insbesondere bei einäugigen Spiegelreflexkameras vorteilhafte Arbeitsweise ist erfindungsgemäß durch die Anordnung einer Rückstellvorrichtung erreicht, die mit dem Kameraauslöser in Wirkungsverbindung steht und in Abhängigkeit von der Freigabe desselben den Blendensteller unter Überwindung der ihn beeinflussenden Federkraft von der jeweiligen Einstellage in die der größten Öffnungsweite der Blende entsprechende Ausgangslage zurückgeführt. Dadurch, daß zur Verbindung zwischen Abtaster und Blendensteller erfindungsgemäß eine dem Abtaster zugeordnete und vom Umschalter gesteuerte Klinke dient, ist weiterhin gewährleistet, daß die an der Einstellung der Blende nicht beteiligte Einstellvorrichtung jeweils vom Blendensteller getrennt ist, so daß es zur Ausschaltung des Steuereinflusses derselben keiner weiteren Vorkehrungen und keines Eingriffs in die Einstellvorrichtung selbst, insbesondere auch keines Abschaltens der Beleuchtungsstärkemeßeinrichtung oder mit ihr zusammenwirkender Teile bedarf.
  • Ein in besonderer Weise übersichtlicher, funktionssicherer sowie unverwickelter Aufbau der Einrichtung ist dadurch erreichbar, daß die Rückstellvorrichtung einen bewegbaren Anlage- und Mitnehmerteil besitzt, an welchem der Blendensteller im unbeeinflußten Zustand des Kameraauslösers unter Wirkung seiner Feder anliegt und welcher beim Niederdrücken des Kameraauslösers - vor der Auslösung des Kameraverschlusses - in eine außerhalb des Verstellbereichs der Blende befindliche Lage bewegt wird.
  • Hierbei läßt sich eine im Hinblick auf Aufwandersparnis vorteilhafte Ausbildung dadurch erzielen, daß als Anlage- und Mitnehmerteil ein ortsfest gelagerter, sowohl am Kameraauslöser als auch am Blendensteller angreifender Hebel dient, dem als Rückstellkraft die Feder des Kameraauslösers zugeordnet ist.
  • In anderer Weise kann die Rückführung der Blende auf größte Öffnung dadurch herbeigeführt sein, daß als Anlage- und Mitnehmerteil ein zweiarmiger Hebel vorgesehen ist, der sich unter dem Einfluß einer besonderen, an ihm angreifenden Rückstellfeder einenends am Kameraauslöser abstützt und anderenends über eine gelenkig an ihm angeordnete Schubstange, die an ihrem freien Ende einen Stift trägt, mit dem Blendensteller zusammenarbeitet, und daß eine Sperre angeordnet ist, mittels der Anlage- und Mitnehmerteil in seiner dem niedergedrückten Zustand des Kameraauslösers entsprechenden Lage festhaltbar ist, und daß die Sperre durch einen Teil des Verschlußantriebsmechanismus, beispielsweise durch den Hauptantriebsteil, am Ende seines Ablaufs - nach erfolgtem Wiederschließen des Verschlusses - lösbar ist.
  • Diese Ausbildung ist insbesondere im Hinblick auf die Durchführung von Aufnahmen mit langen Belichtungszeiten sowie Vorlaufwerkaufnahmen von besonderem Vorteil, da die Rückführung der Blende in ihre Offenstellung unabhängig vom Loslassen des Kameraauslösers stets erst dann erfolgt, wenn der Kameraverschluß nach erfolgter Aufnahme seine Geschlossenstellung wieder erreicht hat.
  • Eine leichte, vom Zusammenbau der Kamera unabhängige Justierung einer Einrichtung der zuletzt genannten Art läßt sich dadurch erreichen, daß der Hebel und die Sperre an einem Trägerteil des Kameraverschlusses, beispielsweise an einer Verschlußgrundplatte, angeordnet sind, während der Hebel mit dem Verschlußauslöser auf Mitnahme verbunden ist.
  • Ein teile- sowie raumsparender Aufbau einer solchen Einrichtung ergibt sich hierbei dadurch, daß der Verschlußauslöser und der Hebel gleichachsig zueinander angeordnet sind.
  • Weiterhin ist es mit Rücksicht auf eine leichte Anpaßbarkeit der Vorrichtung an den jeweiligen Kameraaufbau sowie hinsichtlich einer freizügigen Anordnung derselben von Vorteil, wenn zur Verbindung der Teile der Rückstellvorrichtung einerseits und des Kameraauslösers anderseits ein oder mehrere übertragungsteile zwischengeschaltet sind.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen gezeigt.
  • Fig. 1 zeigt schematisch in einer Draufsicht von rückwärts einen an einer Kamera angeordneten photographischen Objektivverschluß. Dieser besitzt eine Lamellenblende sowie gemäß der Erfindung ausgebildete Einrichtungen zur selbsttätigen und nicht selbsttätigen Einstellung der Blende, welche durch Einstellen eines Umschalters in Stellungen »AUTO« (Automatik) und »MAN« (manuell = Nicht-Automatik) wahlweise einschaltbar sind. Weiterhin ist erfindungsgemäß eine Vorrichtung angeordnet, mittels welcher die Blende nach Abschluß der Belichtung von ihrer jeweiligen Einstellage in eine der größten Blendenöffnung entsprechende Lage bewegbar und in dieser Lage feststellbar ist und welche in Abhängigkeit von der Betätigung des Kameraauslösers außer Wirkung setzbar ist. Letzterer befindet sich im unbeeinlußten Zustand, während der Umschalter auf Stellung »AUTO« eingestellt ist.
  • Fig. 2 zeigt die Einrichtung gemäß Fig. 1 bei Einstellung »MAN« des Umschalters.
  • Fig. 3 zeigt die Einrichtung bei niedergedrücktem Kameraauslöser und Einstellung »AUTO« des Umschalters.
  • Fig. 4 zeigt die Einrichtung bei niedergedrücktem Kameraauslöser und Einstellung »MAN« des Umschalters.
  • Fig. 5 zeigt schematisch in einer Draufsicht von vorn einen an einer Kamera angeordneten photographischen Objektivverschluß, bei welchem zwecks Sicht in den Verschlußinnenraum die Verschlußfrontplatte und der Belichtungszeiteinstellring entfernt sind. Im Verschlußgehäuse ist eine von der in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Vorrichtung verschiedene, gemäß der Erfindung ausgebildete Einrichtung zum Öffnen der Blende angeordnet. Der Vergchluß befindet sich in gespannter Stellung.
  • Fig. 6 zeigt die Einrichtung gemäß Fig. 5 bei niedergedrücktem Kameraauslöser unmittelbar vor der Auslösung des Verschlusses.
  • In den Figuren ist mit 1 das Gehäuse einer photographischen Kamera bezeichnet, an dessen Vorderseite in an sich bekannter Weise ein ein Gehäuse 2 besitzender photographischer Objektivverschluß befestigt ist. Im Verschlußgehäuse 2 ist eine einen Rohrstutzen 4n besitzende Grundplatte 4 angeordnet (Fig. 5 und 6), welche zur Lagerung und Befestigung der an sich bekannten Teile des Verschlußmechanismus, insbesondere einer Spann- und Antriebsscheibe 3, dient. Weiterhin ist im rückwärtigen Teil des Verschlußgehäuses gleichfalls in an sich bekannter Weise eine Lamellenblende angeordnet. Letztere besitzt mehrere sektorenartig ausgebildete Blendenlamellen 5, von denen aus Gründen der Übersichtlichkeit nur eine dargestellt ist. Die Lamellen sind im Verschlußgehäuse an ortsfesten Stiften 6 gelagert und stehen außerdem in Stift-Schlitz-Verbindung 7, 8 a mit einem drehbaren, an der Rückseite des Verschlußgehäuses um einen Rohrstutzen 2a desselben gelagerten Stellring B. Die Darstellung dieses Stellrings ist in den Fig. 5 und 6 aus Gründen der Übersichtlichkeit gleichfalls in ausgezogenen Linien vorgenommen.
  • Zwecks selbsttätiger Einstellung der Blende arbeitet mit dem Stellring 8 ein Abtaster 9 zusammen, mittels dessen in an sich bekannter Weise die Stellung der Drehspule eines in die Kamera eingebauten elektrischen Belichtungsmessers in Abhängigkeit von der Betätigung eines senkrecht zur Kameraachse gegen die Wirkung einer Feder 10 bewegbaren Kameraauslösers il abtastbar ist. Letzterer arbeitet in der in den Fig. 5 und 6 gezeigten, nachstehend näher beschriebenen Weise mit einem Verschlußauslöser zusammen, mittels dessen der zuvor gespannte Antriebsteil 3 zum Ablauf freigegeben wird.
  • Der in den Fig. 1 bis 4 gezeigte Abtaster 9 ist in senkrechter Richtung bewegbar und steht unter der Wirkung einer Druckfeder 12, welche ihn in Anlage an einem Bund 11a des Auslösers 11 zu halten sucht. Die Feder 12 wird hierbei von der den Auslöser 11 beeinflussenden Feder 10 überwunden, so daß der Abtaster 9 im unbeeinflußten Zustand des Auslösers die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Lage einnimmt. Zur Zusammenarbeit mit der Drehspule des Galvanometers besitzt der Abtaster eine Stufeneinstellkurve 9a, mit welcher er beim Betätigen des Auslösers 11 unter Wirkung der Feder 12 zur Anlage an einem an der Drehspule befindlichen, sich gegen einen ortsfesten Anschlag 13 abstützenden Zeiger 14 kommt. Vor Durchführung der Abtastung wird der Zeiger 14 in an sich bekannter Weise mittels einer Klemmvorrichtung in seiner jeweiligen Stellung gesichert. Als Klemmvorrichtung dient hierbei ein um eine Achse 15 schwenkbarer Hebel 16, welcher bei in Ausgangslage befindlichem Abtaster unter Wirkung einer Feder 17 an einem Stift 180 des Abtasters anliegt. In dieser Lage kann der Zeiger 14 frei spielen. Wird dagegen durch Betätigen des Auslösers 11 der Abtastvorgang ausgelöst, so gelangt zuerst der Hebel 16 mit seiner geriffelten Seite zur Anlage am Zeiger 14 und preßt diesen gegen den ortsfesten Anschlag 13. Dieser Vorgang ist abgeschlossen, bevor der Abtaster eine Verstellung der Blende durchführt, wobei zu diesem Zweck an dem der größten Blendenöffnung zugeordneten Teil der Steuerschlitze 8 a konzentrisch zur Drehachse des Stellrings 8 verlaufende Fortsätze ausgebildet sind, innerhalb welcher keine Verstellung der Blende erfolgt.
  • Zur wahlweisen Durchführung von Aufnahmen mit selbsttätiger und nicht selbsttätiger Einstellung der Blende besitzt die Kamera bzw. der Verschluß weiterhin einen von Hand betätigbaren, auf Stellungen »Automatik« und »Nicht-Automatik« einstellbaren Umschalter sowie einen bei Einstellung »Nicht-Automatik« wirksamen Handeinsteller. Auf Einzelheiten derselben ist weiter unten näher eingegangen.
  • Gemäß der Erfindung ist nunmehr ein für einen Einstellvorgang erforderliches Bewegen der Blende auf größte Öffnung sowohl bei selbsttätiger als auch bei nicht selbsttätiger Blendeneinstellung dadurch erreicht, daß dem Blendenstellring 8 eine Feder 18 zugeordnet ist, welche ihn in Richtung auf kleinste Blendenöffnung beeinflußt, und daß zur wahlweisen Verbindung des Blendenstellrings entweder mit dem Abtaster 9 oder mit dem Blenden-Handeinsteller sowohl der Abtaster als auch der Blenden-Handeinsteller Anschläge aufweisen, welche in Abhängigkeit von der Einstellung des Umschalters in Stellung »Automatik<; bzw. in Stellung »Nicht-Automatik« in Wirkstellung führbar sind und an denen der Blendenstellring mittels an ihm angeordneter Gegenanschläge unter Wirkung der ihn beeinflussenden Feder 18 anlegbar ist, und daß weiterhin eine Vorrichtung angeordnet ist, mittels welcher der Blendenstellring nach Abschluß der Belichtung von seiner jeweiligen Einstellage in eine der größten Blendenöffnung entsprechende Lage bewegbar und in dieser Lage festhaltbar ist und welche in Abhängigkeit von der Betätigung des Kameraauslösers 11 außer Wirkung setzbar ist.
  • Der dem Abtaster 9 zugeordnete Anschlag ist als schwenkbarer Hebel 19 ausgebildet, welcher an einem weiter unten näher beschriebenen Übertragungsring 20 um eine Achse 21 gelagert ist und durch eine Feder 22 im Uhrzeigersinn beeinflußt wird. Der eine Arm 19 a ist hierbei als Anschlag für einen am. Blendenstellring 8 befindlichen, als Gegenschlag dienenden Vorsprung 8 b ausgebildet, während der andere Arm 19b mittels eines an ihm befestigten Stifts 23 mit einer Steuerkurve 24 a des mit 24 bezeichneten Umschaltrings zusammenarbeitet, welcher in der aus den Fig. 1 bis 4. ersichtlichen Weise an der Rückseite des Verschlußgehäuses 2 gelagert ist.
  • Zwecks Erzielung einer Teileersparnis sowie einer schnellen und übersichtlichen Einstellbedienung der Kamera dient der Umschaltring 24 gleichzeitig zur Handeinstellung der Blende. Zu diesem Zweck ist am Umschalt- und Blenden-Handeinstellring eine mit »AUTO<: gekennzeichnete Einstellmarke 25 sowie eine mit dem Wort »MAN« (manuell=. Nicht-Automatik) bezeichnete Blendenskala 26 angeordnet, mittels welcher der Ring gegenüber einer ortsfesten Marke 27 einstellbar ist.
  • Der Übertragungsring 20 ist, wie aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich, gleichfalls an der Verschlußgehäuserückwand gelagert und steht mit dem Abtaster 9 in Stift-Schlitz-Verbindung 9b, 28. Im unbeeinflußten Zustand des Auslösers 11 liegt der Übertragungsring mittels eines an ihm ausgebildeten Vorsprungs 20a an einem ortsfesten Anschlag 29 an.
  • Die Steuerung der Einstellbewegung des Blendenstellrings 8 bei Aufnahmen mit selbsttätiger und nicht selbsttätiger Belichtungseinstellung erfolgt derart, daß bei Einstellage »AUTO« des Umschaltrings 24, wie sie in den Fig. 1 und 3 gezeigt ist, der Anschlaghebel 19 die in diesen Figuren dargestellte Lage einnimmt, in welcher der Vorsprung 8 b des Blendenstellrings unter Wirkung der Feder 18 am Teil 19 a des Hebels 19 anliegt. Bei der Durchführung der Abtastung bewegt sich somit der Blendenstellring unter Wirkung seiner Feder 18 von der in Fig. 1 dargestellten Ausgangslage in eine durch die Stellung des Meßwerkzeigers 1.4 bestimmte Lage, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist.
  • Wird dagegen zwecks Durchführung von Aufnahmen mit nicht selbsttätiger Belichtungseinstellung der Umschalt- und Blenden-Handeinstellring 24 auf einen Wert der Blendenskala 26 eingestellt, so erfolgt mittels der Steuerkurve 24a des Rings 24 eine Verschwenkung des Anschlaghebels 19 entgeg--n der Wirkung seiner Feder 22, wodurch sein Teil 19a aus der Bahn des Vorsprungs 8 b des Blendenstellrings geschwenkt wird. An die Stelle der Anschlagvorrichtung 8 b, 1.9 tritt nunmehr eine am Blenden-Handeinstellring 24 und am Blendenstellring 8 angeordnete Anschlagvorrichtung für den letztgenannten Stellring. Diese umfaßt bei der Einrichtung gemäß den Fig. 1 bis 4. einen am Umschaft und Blenden-Handeinstellring ausgebildeten Vorsprung 24b, der in die Bahn eines Arms 8 c des Blendenstellrings 8 bewegbar ist. Die Anordnung der Teile 8 c und 24 b ist hierbei so getroffen, daß bei der *Bewegung des Umschah- und Blenden-Handeinstellrings 24 von Stellung »AUTO« in Stellung »MAN« der bewegbare Anschlaghebel 19 abgeschaltet ist, bevor die Anschlagvorrichtung 8c, 24 6 zur Wirkung kommt.
  • Die zum Bewegen des Blendenstellrings 8 von seiner jeweiligen durch die Stellung des Meßwerkzeigers 14 bzw. die Einstellung des Umschah- und Blenden-Handeinstellrings 24 bestimmte Einstellage in eine der größten Blendenöffnung entsprechende Lage dienende Vorrichtung umfaßt einen bewegbaren Anlage- und Mitnehmerteil, an welchem der Blendenstellring im unbeeinflußten Zustand des Kameraauslösers 11 unter Wirkung der Feder 18 anliegt und welcher beim Niederdrücken des Kameraauslösers - vor der Auslösung des Kameraverschlusses - in eine außerhalb des Verstellbereichs der Blende befindliche Lage bewegt wird.
  • Als bewegbarer Anlage- und Mitnehmerteil dient im Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 bis 4 ein Hebel 30; welcher an der Kamera um eine Achse 31 gelagert ist und mit dem Kameraauslöser 11 in Stift-Schlitz-Verbindung 30a, 32 steht. Mit seinem freien Ende arbeitet der Hebel 30 mit einem am Blendenstellring 8 befestigten Anschlagstift 33 zusammen. Wie hierbei aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, liegt der Blendenstellrzng im Ruhezustand des Kameraauslösers mittels seines Anschlagstifts 33 am Hebel 30 an und wird durch diesen in einer der größten Blendenöffnung entsprechenden Lage gegen die Wirkung der Feder 18 gehalten.
  • Bei Niederdrücken des Kameraauslösers wird der Hebel 30 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt, wobei sein freies Ende aus der Bewegungsbahn des Anschlagstifts 33 des Blendenstellrings gelangt. Der vom Hebel 30 freigegebene Stellring führt unter Wirkung seiner Feder 18 eine Bewegung im Uhrzeigersinn, also in Richtung auf kleinste Blendenöffnung, aus. Die Größe dieser Bewegung wird, wie bereits beschrieben, bei Aufnahmen mit selbsttätiger Belichtungseinstellung durch die Stellung des mit dem Abtaster 9 verbundenen Anschlaghebels 19 bestimmt, auf den der Stellring mit seinem Vorsprung 8 b auftrifft. Bei Handeinstellung der Blende ist dagegen für die Größe der unter Wirkung der Feder 18 erfolgenden Einstellbewegung des Stellrings 8 der am Umschalt- und Blenden-Handeinstellring ausgebildete Vorsprung 24 b maßgebend.
  • Wird der Kameraauslöser 11 nach erfolgter Auslösung des Verschlusses wieder losgelassen, so kehrt der Hebel 30 unter Wirkung der den Kameraauslöser beeinflussenden Feder 10 in seine in den Fig. 1 und 2 dargestellte Ausgangslage zurück. Hierbei gelangt der Hebel 30 mit seinem freien Ende zur Anlage am Stift 33 des Blendenstellrings 8 und stellt letzteren wieder in seine der größten Blendenöffnung entsprechende Lage zurück.
  • Eine in vorstehend beschriebener Weise ausgebildete Öffnungseinrichtung für die Blende besitzt einen besonders unverwickelten und aufwandsparenden Aufbau unter gleichzeitiger Gewährleistung einer funktionssicheren Arbeitsweise.
  • In den Fig. 5 und 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Einrichtung zum Bewegen der Blende von ihrer jeweiligen Einstellage in die Volloffenlage gezeigt.
  • Die besonderen Merkmale dieser Einrichtung bestehen darin, daß dem Anlage- und Mitnehmerteil eine eigene, der Feder 18 des Blendenstellrings 8 entgegengesetzt wirkende und diese überwindende Federkraft zugeordnet ist und daß eine Sperre angeordnet ist, mittels welcher der Anlage- und Mitnehmerteil in seiner dem niedergedrückten Zustand des Kameraauslösers 11 entsprechenden wirkungslosen Lage festhaltbar ist, und daß die Sperre durch einen Teil des Verschlußantriebsmechanismus, beispielsweise durch den Hauptantriebsteil, am Ende seines Ablaufs - nach erfolgtem Wiederschließen des Verschlusses - lösbar ist.
  • Bei einer in dieser Weise ausgebildeten Einrichtung erfolgt somit das Öffnen der Blende unabhängig vom Loslassen des Kameraauslösers jeweils dann, wenn der Belichtungsablauf des Verschlusses beendet ist. Dies erbringt den bedeutsamen Vorzug, daß auch Vorlaufwerkaufnahmen und Aufnahmen mit langen Belichtungszeiten in bedienungseinfacher und -sicherer Weise durchführbar sind.
  • Die Anlage- und Mitnehmervorrichtung für den Blendenstellring 8 umfaßt im Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 5 und 6 unter anderem einen an der Verschlußgrundplatte 4 um eine Achse 34 gelagerten Hebel 35, welcher durch eine Feder 36 im Uhrzeigersinn beeinflußt wird und in weiter unten näher beschriebener Weise mit dem Kameraauslöser L1 zusammenarbeitet. Am Arm 35 a des Hebels 35 ist eine Klinke 38 angelenkt. Letztere trägt an ihrem freien Ende einen Stift 39, welcher sich in Richtung der optischen Achse nach rückwärts erstreckt, und für den in der Verschlußgehäuseseitenwand ein Führungs-und Bewegungsschlitz 2 b ausgebildet ist. Mit dem aus der Verschlußgehäuserückwund herausragenden Ende des Stifts 39 arbeitet der Blendenstellring 8 mittels eines Arms 8d zusammen. Befindet sich hierbei der Kameraauslöser 11 in seiner Ruhelage, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist, so nimmt der Stift 39 unter Wirkung der Feder 36 eine Lage ein, in welcher der Blendenstellring 8 mittels seines Arms 8 d in einer der größten Blendenöffnung entsprechenden Lage unter dem Einfluß der Feder 18 am Stift 39 anliegt.
  • Wird der Kameraauslöser niedergedrückt, so erfolgt hierdurch eine Verschwenkung des Hebels 35 entgegen der Wirkung seiner Feder 36, wobei der Stift 39 in die in Fig. 6 dargestellte, außerhalb des Verstellbereichs der Blende befindliche Lage bewegt wird. Dieser Bewegung des Stifts 39 folgt der Blendenstellring 8 unter Wirkung seiner Feder 18 so weit nach, bis der dem Abtaster 9 bzw. dem Umschaft- und Blendenhandeinstellring 24 zugeordnete Anschlag zur Wirkung gelangt und die Verstellbewegung des Blendenstellrings in Richtung auf kleinste Blendenöffnung abstoppt.
  • Als Anschlagvorrichtung für die nicht selbsttätige Einstellung der Blende dient bei der Einrichtung gemäß den Fig.5 und 6 die linke Begrenzungsfläche 24d einer am Umschaft- und Blenden-Handeinstellring 24 ausgebildeten Aussparung 24e und ein in diese Aussparung hineinragender abgebogener Teil 8 e des am Blendenstellring ausgebildeten Arms 8d. Die dem Abtaster zugeordnete, bei der selbsttätigen Einstellung der Blende wirksame Anschlagvorrichtung 8 b, 19 ist in den Fig. 5 und 6 aus Gründen der übersichtlichkeit nicht dargestellt.
  • Als Sperre zum Festhalten der Anlage- und Mitnehmervorrichtung 35, 38. 39 für den Blendenstellring 8 in ihrer dem niedergedrückten Zustand des Kameraauslösers 1 1 entsprechenden wirkungslosen Lage dient ein zweiarmiger Hebel 40, der an der Verschlußgrundplatte 4 um eine Achse 41 gelagert ist und durch eine Feder 42 im Uhrzeigersinn beeinflußt wird. Mit seinem einen Arm 40a arbeitet der Hebel 40 hierbei in der in Fig. 6 gezeigten Weise mit dem Arm 35a des Hebels 35 zusammen und hält letzteren in seiner der niedergedrückten Stellung des Kameraauslösers 11 zugeordneten wirkungslosen Lage fest. Der andere Arm 40 b des Hebels liegt im Bewegungsweg eines an der Spann- und Antriebsscheibe 3 des Verschlusses befestigten Stifts 44. Bei dem in Pfeilrichtung von Fig.6 erfolgenden Ablauf der Antriebsscheibe 3 gelangt der Stift 44 nach erfolgtem Wiederschließen der Verschlußblätter zur Anlage am Arm 40 b. Dies bewirkt, daß der Hebel 40 entgegen der Wirkung seiner Feder 42 verschwenkt und die durch seinen Arm 40 a bewirkte Festhaltung des Hebels 35 gelöst wird. Letzterer kehrt unter Wirkung seiner Feder 36 in die in Fig. 5 dargestellte Lage zurück, wobei mittels des Stiftes 39 der Blendenstellring 8 in eine der größten Blendenöffunng entsprechende Stellung zurückgeführt wird.
  • Die Spann- und Antriebsscheibe 3 selbst ist an der Verschlußgrundplatte 4 um eine Achse 45 gelagert und besitzt eine Antriebsfeder 46. Zum Festhalten der Antriebsscheibe in gespannter Stellung ist an der Verschlußgrundplatte um eine Achse 47 ein Sperrhebel 48 angeordnet. Der eine Arm 48a dieses Hebels befindet sich mittels eines an ihm abgebogenen Lappens 48 b in Anlage an einem Vorsprung 43 a der gespannten Antriebsscheibe 43, während der andere Arm 48c unter Wirkung einer Feder 49 mit einem Verschlußauslösehebel 50 zusammenarbeitet. Der Hebel 50 ist in teilesparender Weise um die Achse 34 des Hebels 35 gelagert und wird durch eine Feder 51 im Uhrzeigersinn beeinflußt. Unter Wirkung dieser Feder steht der Hebel 50 in kraftschlüssiger Verbindung mit dem Kameraauslöser 11.
  • Zur Übertragung der Auslösebewegung des Kameraauslösers 11 auf den Hebel 35 der Anlage-und Mitnehmereinrichtung besitzt der Auslösehebel 50 einen sich in Richtung der optischen Achse erstreckenden Stift 52, mittels dessen er beim Niederdrücken des Kameraauslösers zur Anlage am Hebel 35 gelangt und diesen in die in Fig. 6 dargestellte Lage bewegt.
  • Im vorstehenden ist die Erfindung an Hand einer photographischen Kamera mit Objektivverschluß gezeigt und beschrieben. Darüber hinaus hat die Erfindung jedoch Bedeutung bei Kameras jeder Art, bei welchen zwecks selbsttätiger Blendeneinstellung die Stellung des beweglichen Meßwerkteils eines Belichtungsmessers in Abhängigkeit von der Betätigung des Kameraauslösers abtastbar und auf einen Blendensteller übertragbar ist und welche einen von Hand betätigbaren, auf Stellung »Automatik« und »Nicht-Automatik« einstellbaren Umschalter sowie einen bei Einstellung »Nicht-Automatik« wirksamen Handeinsteller besitzen.
  • Für sämtliche dieser Kameras ist durch die Erfindung der Vorteil erbracht, daß ein für einen Einstellvorgang erforderliches Öffnen der Blende auf größte Öffnung sowohl bei Einstellung »Automatik« als auch bei Einstellung »Nicht-Automatik« vollkommen selbsttätig und unabhängig vom jeweiligen Anzeige-bzw. Arbeitszustand der Beleuchtungsstärke-Meßeinrichtung und der Kamera .erfolgt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Photographische Kamera mit einem auf Stellung »Automatik« und auf Stellung »Nicht-Automatik« .einstellbaren Umschalter und einem unter Federwirkung stehenden Blendensteller, dessen Einstellbewegung in Abhängigkeit von der Betätigung des Kameraauslösers ausgelöst und in Einstellage »Automatik« des Umschalters durch einen vom Belichtungsmesser gesteuerten Abtaster beendet wird, während in Einstellage »Nicht-Automatik« die Begrenzung der Einstellbewegung des Blendenstellers durch einen am Umschalter angeordneten Anschlag entsprechend der vorgewählten Blendenöffnung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem Kameraauslöser (11) zusammenarbeitende, unter der Wirkung einer Feder (10, 36) stehende Rückstellvorrichtung (30, 35, 38, 39) vorgesehen ist, die in Abhängigkeit von der Freigabe des Kameraauslösers den Blendensteller (8) unter Überwindung der ihn beeinflussenden Federkraft aus der beim Auslösevorgang erzielten Einstellage in die der größten Öffnungsweite der Blende entsprechende Ausgangslage zwangläufig wieder zurückgeführt, und daß ferner dem Abtaster (9) mittel- oder unmittelbar eine Klinke (19) zugeordnet ist, die durch eine am Umschalter (24) vorgesehene Steuerkurve (24 a) derart beeinflußbar ist, daß sie in Einstelllage »Automatik« des Umschalters den Abtaster mit dem Blendensteller wirkungsmäßig verbindet, in Einstellage »Nicht-Automatik« des Umschalters hingegen die Wirkungsverbindung zwischen diesen beiden Teilen aufhebt.
  2. 2. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellvorrichtung einen bewegbaren Anlage- und Mitnehmerteil (30, 35, 38, 39) besitzt, an welchem der Blendensteller (8) im unbeeinflußten Zustand des Kameraauslösers (11) unter Wirkung seiner Feder (18) anliegt und welcher beim Niederdrücken des Kameraauslösers - vor der Auslösung des Kameraverschlusses - in eine außerhalb des Verstellbereichs der Blende befindliche Lage bewegt wird.
  3. 3. Photographische Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Anlage- und Mitnehmerteil ein ortsfest gelagerter, sowohl am Kameraauslöser (11) als auch am Blendensteller (8) angreifender Hebel (30) dient, dem als Rückstellkraft die Feder (10) des Kameraauslösers zugeordnet ist.
  4. 4. Photographische Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Anlage- und Mitnehmerteil ein zweiarmiger Hebel (35) vorgesehen ist, der sich unter dem Einfluß einer besonderen, an ihm angreifenden Rückstellfeder (36) einenends am Kameraauslöser (11) abstützt und anderenends über eine gelenkig an ihm angeordnete Schubstange (38), die an ihrem freien Ende einen Stift (39) trägt, mit dem Blendensteller (8) zusammenarbeitet, und daß eine Sperre (40, 41, 42) angeordnet ist, mittels welcher der Anlage- und Mitnehmerteil in seiner dem niedergedrückten Zustand des Kameraauslösers (11) entsprechenden Lage festhaltbar ist, und daß die Sperre durch einen Teil des Verschlußantriebsmechanismus, beispielsweise durch den Hauptantriebsteil (3), am Ende seines Ablaufs - nach erfolgtem Wiederschließendes Verschlusses - lösbar ist.
  5. 5. Photographische Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (38) und die Sperre (40, 41, 42) an einem Trägerteil des Kameraverschlusses, beispielsweise an einer Verschluß-Grundplatte (4), angeordnet sind, während der Hebel mit dem Verschlußauslöser (50) auf Mitnahme verbunden ist.
  6. 6. Photographische Kamera nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußauslöser (50) und der Hebel (38) gleichachsig zueinander angeordnet sind.
  7. 7. Photographische Kamera nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung der Teile der Rückstellvorrichtung (30, 35; 38, 39) einerseits und des Kameraauslösers (11) andererseits ein oder mehrere Übertragungsteile zwischengeschaltet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1783 066.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1783066U (de) * 1958-11-26 1959-02-12 Friedrich Wilhelm Dipl Deckel Anordnung zur blendeneinstellung an lichtbildaufnahmegeraeten.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1783066U (de) * 1958-11-26 1959-02-12 Friedrich Wilhelm Dipl Deckel Anordnung zur blendeneinstellung an lichtbildaufnahmegeraeten.

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