Zusammenlegbarer Trocknungsbehälter für Wäschestücke Die Erfindung bezieht sich auf einen zusammen legbaren, an eine äussere Trockenluftquelle anschliess- baren Trocknungsbehälter. Dieser dient zum schnellen Trocknen von Wäsche und gibt der Hausfrau wie auch dem Reisenden die Möglichkeit, im Bedarfs falle, z. B. wenn ein Trocknen im Freien, in der Sonne bzw. im Wind nicht möglich ist, oder auf der Reise kleine Wäschemengen, insbesondere von Fein wäsche, schnell zu trocknen.
Vorrichtungen für diesen Zweck in Gestalt von aufhängbaren, aus luftundurchlässigem Werkstoff be stehenden Gehäusen, die von Warmluft durchströmt werden, sind bekannt.
Der Trocknungsbehälter gemäss der Erfindung ist gekennzeichnet durch zwei starre Rahmen, zwi schen welchen bei aufgehängtem oberem Rahmen flexible Seitenwände ausgespannt sind, durch am obern Rahmen angeordnete Organe zum Aufhängen des Behälters, durch eine am obern Rahmen be festigte Querstange, welche die Abstände der Auf hängebügel festlegt, ferner dadurch gekennzeichnet, dass eine Seitenwand mit einem schliessbaren Schlitz zum Ein- und Ausbringen der zu trocknenden Wäschestücke versehen ist, und dass in den Wänden Öffnungen zum Einlass und Austritt der Trockenluft angeordnet sind.
Der Behälter kann in aufgehängtem, entfaltetem Zustand lediglich durch das Gewicht des untern Rahmens im gestreckten offenen Zustande gehalten werden.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform haben die beiden Offenhalterahmen im wesentlichen rechteckige Gestalt, wobei die Länge einer Schmal seite des Rechteckes im wesentlichen gleich dem halben Abstand zwischen dem obern und dem untern Offenhalterahmen bei ausgespannten Seitenwänden ist. Dieses Verhältnis der Teile zueinander ermöglicht es, durch Umlegen der beiden Rahmen und folgendes Aufeinanderfalten derselben mit dem dazwischen liegenden Werkstoff der Seitenwände aus der Gesamt heit eine Art von Tasche zu bilden, die an den ihrer Aufhängung dienenden gekreuzten Schnüren oder dergleichen getragen werden kann.
Dem Anschluss des Behälters an die äussere Warmluftquelle dient zweckmässigerweise ein vorzugs weise an seiner Bodenfläche angeordneter Schlauch ansatz aus dünnem nächgiebigem Werkstoff, der mit einer innern Offenhaltespirale ausgerüstet ist. Dieser Schlauchansatz lässt sich also zusammenfalten und dann z. B. in einer zu diesem Zwecke durch teilweise doppelwandige Ausbildung des Behälter bodens in diesem gebildeten Tasche unterbringen.
Das Mundstück des Schlauchansatzes kann durch einen dehnfähigen elastischen Ring, z. B. aus Schaum gummi, gebildet werden, welcher derart Anschluss- stücke von verschiedenen Durchmessern üblicher Warmlufterzeuger, wie der überall vorhandenen an sich zum Haartrocknen dienenden Heissluftduschen, aufnehmen kann.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel des Trocknungsbehälters nach der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert.
Von diesen zeigt: Fig. 1 in perspektivischer Darstellung den Behäl ter im Gebrauchszustande.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht in geöffnetem Zu stande.
Fig. 3 ist ein Vertikalschnitt gemäss Linie III-III der Fig. 2.
Fig. 4 zeigt im grösseren Massstab eine Einzelheit der Fig. 3.
Fig. 5 ist ein Schnitt gemäss Linie V-V der Fig. 1. Fig. 6 zeigt eine gegenüber der Fig. 4 etwas ab geänderte Ausführungsform.
Fig. 7 ist ein Schnitt nach Linie VI-VI der Fig. 6.
Fig. 8 zeigt in perspektivischer Darstellung den Zusammenfaltvorgang des Behälters und Fig. 9 den fertig taschenförmig zusammengefal teten Behälter.
Fig. 10 zeigt im einzelnen den Schlauchansatz und die auch aus Fig. 8 hervorgehende Möglichkeit zu seiner Unterbringung in einer im Behälterboden gebildeten Tasche.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, weist der Behälter eine Hülle 1 von gemäss dem dargestellten vorzugs weisen Ausführungsbeispiel in ausgespanntem Zu stand prismatischer Form aus flexiblem, luftundurch lässigem Werkstoff, insbesondere einer Kunststoff- Folie, auf.
Diese Hülle wird im Gebrauchszustand durch den obern und den untern Versteifungs- bzw. Offenhalte rahmen 2 bzw. 12 offengehalten. An dem obern Rahmen 2 sind Aufhängeschnüre 3 in sich diagonal kreuzender Anordnung vorgesehen, welche durch durch Ösen verstärkte Löcher 7 der obern Abschluss- wandung der Hülle hindurchgeführt sind.
Ein Gleiten der unterhalb des Rahmens 2 durch gehenden Schnüre auf dem Rahmen wird durch elastische Fixierungen 15, z. B. aus Gummi (Fig. 5), verhindert, die je eine Kerbe 16 aufweisen, durch welche die Aufhängeschnüre gezogen sind. Statt dessen könnten auch Drahtschlaufen verwendet wer den, die in den Ecken des Rahmens 2 angeordnet und durch welche die Aufhängeschnüre 3 hindurchgeführt sind, so dass sie durchgezogen werden können.
Die Aufhängeschnüre können auch aus einem Stück bestehen und, wie aus Fig. 1, 8 und 9 ersicht lich ist, zwei Schlingen bilden, die es ermöglichen, den Behälter an der Decke oder an der Wand, längs dieser herabhängend, aufzuhängen. Sie bilden ferner die Tragschleifen der Tasche, zu der in weiter unten noch zu beschreibender Weise die Gesamtvorrichtung bei Nichtgebrauch zusammengelegt wird.
An dem Boden des geschlossenen Behälters ist bei 13 ein Schlauchansatz 14, z. B. aus Kunststoff- Folie mit einer innern Offenhaltespirale, angeschlos sen, der ein dehnfähiges elastisches Mundstück 17 aufweist, welches den Anschluss von Stutzen ver schiedener Durchmesser, z. B. eines die Warmluft quelle bildenden Haartrockenapparates, ermöglicht.
Die Warmluft tritt gemäss dem Ausführungs beispiel durch im obern Bereich der Seitenwandun gen oder an sonst geeigneter Stelle vorgesehene öff- nungen 6 aus und durchströmt derart das Gehäuse in Richtung von unten nach oben.
Irgendwelche starren Versteifungsorgane sind zwischen den beiden starren Rahmen 2 und 12 nicht vorgesehen.
Der Rahmen 2 trägt eine Querschiene 4 in mittiger Anordnung, die in an sich bekannter Weise gewellt ausgebildet ist und an die die zum Trocknen aufgehängte Wäsche tragenden Kleiderbügel 5 in fest gelegten Abständen angehängt werden können.
Zusätzlich kann, wie aus Fig. 1, 3 und 4 am besten ersichtlich ist, in einem mittleren Bereich der Hülle ein U-förmiger Zwischenrahmen 8, der wie die Rahmen 2 und 12 zweckmässig aus Kunststoff be steht, untergebracht werden, der mittels Bändern 9 an dem obern Rahmen 2 angehängt ist.
Die Bänder 9 verlaufen längs der innern Seiten wandungen der Hülle. Die Seitenschenkel des U-för- migen Zwischenrahmens 8 werden in an den Enden der Bänder gebildete Schlaufen eingesetzt.
Gemäss der in den Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsform sind die Bänder 9n an der Innen fläche der Seitenwandungen der Hülle so befestigt, da sie mit den Seitenwandungen Hohlräume bilden. In diesem Fall werden die Schenkel des Zwischen rahmens durch miteinander korrespondierende Ein schnitte 9b der Bänder hindurchgeführt.
Es wäre auch möglich, den obern Bereich der Seitenwände der Hülle doppelwandig auszubilden und dann, unter Fortfall der Bänder, den Zwischen raum in gleicher Weise zu befestigen.
An den Schenkeln des Zwischenrahmens 8 sind parallel zur Rückwand der Hülle Querstangen<B>11</B> auf den Schenkeln verschieblich oder aushebbar angeord net. Wenn alle diese Querstangen nach der Hüllen rückwand zu verschoben oder weggenommen werden, so ist der gesamte Innenraum der Hülle frei zum Trocknen von an den Bügeln 5 aufgehängten längeren Wäschestücken. Dadurch, dass der Zwischenraum U-förmig ausgebildet, das heisst vorn offen ist, ist das Innere der Hülle leicht zugänglich, wenn es durch den zu diesem Zwecke vorgesehenen Reiss verschluss 10 (zweckmässig aus Kunststoff) durch den die Vorderwandung der Hülle mittig unterteilt wird, geöffnet wird.
Nach Betätigung des Reissverschlusses durch die übliche Lasche 20 lassen sich die Seitenwandungen, wie Fig. 2 zeigt, vorhangartig auseinanderschieben, so dass das Innere der Hülle zugänglich wird. Ein überschlag 19 der obern Abschlusswandung der Hülle verdeckt die obere Kante des Vorhanges.
Wie aus Fig. 8 und 10 ersichtlich ist, wird der Schlauchansatz 14 im Falle der Nichtbenutzung der Vorrichtung im zusammengefalteten Zustande in einer durch teilweise doppelwandige Ausbildung des Hüllenbodens gebildeten Tasche 21 untergebracht. Eventuell kann nach dem Zusammenfalten des Schlauchs dessen Mundstück 17 einfach durch die Öffnung 13 geschoben werden, um den Schlauch dort aufzubewahren.
Fig. 8 und 9 lassen erkennen, in welch vorteil hafter Weise der ganze Behälter zu einem taschen- förmigen Paket, dessen Abmessungen nicht grösser als die einer Aktenmappe sind, zusammengelegt werden kann, indem selbstverständlich nach vorherigem Herausnehmen des etwa vorhandenen Zwischen rahmens zunächst der obere und der untere Rahmen auf den darunter befindlichen Schlauchkörper auf- gefaltet und dann die beiden Rahmen aufeinander gefaltet werden, so dass über den Zustand gemäss Fig. 8 die Tasche gemäss Fig. 9, die mittels der Auf hängeschnüre 3 getragen werden kann, gebildet wird.
Die Anordnung der Warmlufteintritts- und Aus trittsöffnungen kann auch eine andere sein als die im einzelnen beschriebene und dargestellte.