DE806708C - Liegestuhl - Google Patents
LiegestuhlInfo
- Publication number
- DE806708C DE806708C DE1949P0043616 DEP0043616D DE806708C DE 806708 C DE806708 C DE 806708C DE 1949P0043616 DE1949P0043616 DE 1949P0043616 DE P0043616 D DEP0043616 D DE P0043616D DE 806708 C DE806708 C DE 806708C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- struts
- deck chair
- backrest
- chair according
- spar
- Prior art date
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- Expired
Links
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims 1
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 2
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C4/00—Foldable, collapsible or dismountable chairs
- A47C4/28—Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements
- A47C4/32—Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements having a frame made of wood or plastics
- A47C4/34—Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements having a frame made of wood or plastics with legs pivotably connected to seat or underframe
- A47C4/36—Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements having a frame made of wood or plastics with legs pivotably connected to seat or underframe of adjustable type
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Special Chairs (AREA)
Description
- Liegestuhl Die bekannten Liegestühle bestehen aus einem zusammenklappbaren Holmengestell und der festen oder schmiegsamen Liegefläche. Dabei besteht meist der Rückenholm und der Tragholm aus je einer einzigen Leiste, die durch Gelenkniete schwenkbar miteinander verbunden sind.
- Gegenüber diesen bekannten Liegestühlen ist der Liegestuhl gemäß der Erfindung gekennzeichnet durch die Anwendung von Scherenholmen. Der Tragholm und der Rückenlehnenholm ist hierbei jeweils aus mehreren Scheren zusammengesetzt, die durch gelenkig miteinander verbundene kurze Streben gebildet werden. Der Liegestuhl gemäß der Erfindung kann dadurch derart zusammengeklappt werden, daß er in zusammengeklappter Form etwa die Größe eines Handkoffers hat. Die Erfindung verfolgt den Zweck, den erholungsuchenden Menschen die Mitnahrne einer Ruhestatt auf Reisen, Ausflügen und an den Badestrand zu ermöglichen. Zusammengeklappt bietet der Liegestuhl außerdem noch Raum zur Aufnahme kleinerer Bedarfsgegenstände.
- In den Zeichnungen zeigen die Abb. i den Liegestuhl in Gebrauchsstellung, Abb. i a eine vergrößerte Einzelheit der Abb. i, Abb.2 den aufgeklappten Liegestuhl vor der Bespannung mit der schmiegsamen Liegefläche, Abb. 2 a den Liegestuhl teilweise und Abb. 21) ganz zusammengeklappt.
- Der Liegestuhl besteht aus dem aus mehreren scherenförmig gelenkig miteinander verbundenen Streben F gebildeten Tragholm und dem ebenfalls aus scherenförmigen Streben H gebildeten Rückenholm. An den kürzeren Enden der Endstreben des Tragholme: ist je eine Stützstrebe G gelenkig an-#l>,C0r-dnet. lm aufgeklappten Zustande des Tragholmes stützt sich diese Strebe auf Anschlagzapfen K, die am Ende des anderen Scherenarmes befestigt sind (s. Abb. i).
- Da im aufgeklappten Zustand die Stützstreben G an den Anschlagzapfen K angelegt sind, bilden sie dadurch gleichzeitig eine Sperre gegen das ungewollte Zusammenklappen der Scheren des Tragliolmes.
- Ungefähr in der Mitte D des Tragholmes ist der aus mehreren Scheren bestehende Rückenholm gelenkig befestigt. An ihren freien Enden sind die Rückenholme durch zwei Querstreben E miteinander so verbunden, daß je eine dieser Streben in den Endteilen der letzten Scherenarme des Rückenholmes befestigt ist. An einer dieser Querstreben ist die schmiegsame, z. B. aus Stoff o. dgl. bestehende Liegefläche B befestigt. Wird diese Liegefläche mehrmals um die unmittelbar benachbarte zweite Querstrebe geschlungen, so bildet sie dadurch gleichzeitig eine Sperre gegen das ungewollte Zusammenklappen der Scheren des Rückenlehnenholines. An ihrem freien Ende B' wird die Liegefläche an einer die vorderen Enden der beiden Tragholme verbindenden Querstrebe lösbar befestigt.
- Zur Neigungsverstellung des Rückenlehnenholmes ist an diesem an der Stelle I ein Zugband Z lösbar befestigt, dessen eines Ende am vorderen Ende des Tragholmes und dessen anderes Ende am hinteren Ende des Tragholmes einhängbar sind. Das "Zugband hat in einem Teile seiner Länge mehrere Ösen Z', in die die Rückenlehne, der gewünschten Neigung entsprechend, jeweils eingehängt werden kann.
- Das Zusammenklappen des Liegestuhles aus der Gebrauchslage geht folgendermaßen vor sich: Die Liegefläche wird vorn gelöst und von den Querstreben E des Rückenlehnenholmes abgewickelt. Das Zugband Z wird ausgehakt und die Scherenholme der Rückenlehne zusammengeklappt (s. Abb. 2a), dann werden die Stützstreben G, G' nach innen gedrückt und die Scherenstreben F des Tragholmes zusammengeklappt. Dabei wird die zusammengeklappte Rückenlehne durch eine Halbrechtsdrehung mit den Scherenstreben der Tragholme in gleiche Richtung gebracht (s. Abb. 2a). Zuletzt wird die Liegefläche B über die Querstreben um das gesamte zusammengeklappte Gestell gewickelt und die als Tragvorrichtung dienenden Zugbänder angebracht (s. Abb. 2b).
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Liegestuhl, dadurch gekennzeichnet, daß die gelenkig miteinander verbundenen Trag-und Rückenlehnenholme je aus mehreren scherenförmig-gelenkig miteinander verbundenen kurzen Streben bestehen, die in ihrem ausgezogenen Zustande gesperrt werden.
- 2. Liegestuhl nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem der beiden Rückenlehnenholme zur Feststellung ihrer Neigung je ein Zugband lösbar befestigt ist, dessen eines Ende am vorderen Ende des Tragholmes und dessen anderes Ende am hinteren Ende des Tragholmes einhängbar ist.
- 3. Liegestuhl nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherenstreben an den beiden Tragholmenden ungleich lang sind, wobei die längeren Streben am Ende ihres freien Armes mit einem Anschlag, z. B. einem Zapfen, versehen sind, und daß die kürzeren Streben der Tragholmenden mit je einer als Fußstütze dienenden Strebe derart gelenkig verbunden sind, daß diese Streben in der Gebrauchslage amAnschlag abgestützt sind, wobei sie gleichzeitig eine Sperre für die aufgeklappten Scheren des Tragholmes bilden.
- 4. Liegestuhl nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückenlehnenholm ungefähr in der Mitte des Tragholmes derart mit diesem gelenkig verbunden ist, daß die Scherenstreben der beiden Holme im zusammengeklappten Zustande eng aneinanderliegen.
- 5. Liegestuhl nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden freien Enden der Scherenstreben des einen Rückenlehnenholmes mit den entsprechenden Streben des anderen Rückenlehnenholmes durch je eine Querstrebe fest verbunden sind.
- 6. Liegestuhl nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer der beiden Querstreben am freien Ende des Rückenlehnenholmes eine schmiegsame Liegefläche fest verbunden ist, die durch mehrfaches Umschlingen der unmittelbar benachbarten zweiten Querstrebe die Scheren der beiden Rückenlehnenholme im aufgeklappten Zustande sperrt.
- 7. Liegestuhl nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Liegefläche an einer die vorderen Enden der beiden Tragholme verbindenden Querstrebe einhängbar ist. B. Liegestuhl nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugband in einem Teile seiner Länge mit mehreren Ösen versehen ist und mit diesen an einer Haltevorrichtung der Rückenlehneholme zu deren Neigungsverstellung einhängbar ist. g. Liegestuhl nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Liegefläche als Schutzhülle des zusammengeklappten Liegestuhles und die beiden Zugbänder als dessen Traggriffe verwendbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1949P0043616 DE806708C (de) | 1949-05-23 | 1949-05-23 | Liegestuhl |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1949P0043616 DE806708C (de) | 1949-05-23 | 1949-05-23 | Liegestuhl |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE806708C true DE806708C (de) | 1951-06-18 |
Family
ID=578214
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1949P0043616 Expired DE806708C (de) | 1949-05-23 | 1949-05-23 | Liegestuhl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE806708C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4011043C1 (de) * | 1990-04-05 | 1992-01-09 | Rudolf 8200 Rosenheim De Urain |
-
1949
- 1949-05-23 DE DE1949P0043616 patent/DE806708C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4011043C1 (de) * | 1990-04-05 | 1992-01-09 | Rudolf 8200 Rosenheim De Urain |
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