CH355002A - Armatur mit einem Druckreduzierventil und einem Sicherheitsventil - Google Patents
Armatur mit einem Druckreduzierventil und einem SicherheitsventilInfo
- Publication number
- CH355002A CH355002A CH355002DA CH355002A CH 355002 A CH355002 A CH 355002A CH 355002D A CH355002D A CH 355002DA CH 355002 A CH355002 A CH 355002A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- valve
- fitting according
- housing
- dependent
- membrane
- Prior art date
Links
- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 17
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 10
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 8
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 13
- 210000004379 membrane Anatomy 0.000 claims 11
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims 4
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims 4
- 238000009434 installation Methods 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 claims 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 3
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 3
- 240000006829 Ficus sundaica Species 0.000 description 2
- 210000002445 nipple Anatomy 0.000 description 2
- 239000011505 plaster Substances 0.000 description 2
- 241001123248 Arma Species 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000007689 inspection Methods 0.000 description 1
- 230000002452 interceptive effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K17/00—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
- F16K17/02—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
- F16K17/04—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded
- F16K17/048—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded combined with other safety valves, or with pressure control devices
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/0402—Control of fluid pressure without auxiliary power with two or more controllers mounted in series
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Safety Valves (AREA)
Description
Armatur mit einem Druckreduzierventil und einem Sicherheitsventil Die Erfindung betrifft eine Armatur mit einem Druckreduzierventil und einem Sicherheitsventil sowie mit beiden Ventilen gemeinsamem Gehäuse, wobei alle zur Einstellung und Kontrolle dieser Ventile die nenden Organe auf derselben Gehäuseseite angeord net sind.
Erfindungsgemäss sind auf der gleichen Seite des Gehäuses auch ein Filter und ein Rückschlagventil ein- und ausbaubar angeordnet.
Diese Armatur eignet sich u. a. vorzüglich dazu, in einer Wandnische ( unter Putz ) verwendet zu wer den, und die Erfindung betrifft auch diese Verwen dung der Armatur.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es ist: Fig. 1 ein horizontaler Schnitt durch die Armatur gemäss der Linie 1-I von Fig. 2 bis 4; Fig.2 ein vertikaler Schnitt gemäss der Linie 11-II von Fig. 1; Fig. 3 ein vertikaler Schnitt gemäss der Linie 111-III von Fig. 1; Fig. 4 ein vertikaler Schnitt gemäss der Linie IV-IV von Fig. 1;
Fig. 5 eine Ansicht der Armatur von hinten, ge mäss Pfeil V von Fig. 1; Fig. 6 eine Vorderansicht der in einer Wandnische eingebauten, mit einer Abdeckung versehenen Arma tur; Fig. 7 ein Schnitt gemäss der Linie VII-VII von Fig. 6.
Die dargestellte Armatur weist ein Gehäuse 1 auf, in welchem ein Filter 2, ein Druckreduzierventil 3, ein Sicherheitsventil 4 und ein Rückschlagventil 5 hinter einander angeordnet sind. Der Einlaufstutzen ist mit 6 und der Auslaufstutzen mit 7 bezeichnet. Der durch ein zylindrisches Sieb gebildete Filter 2 ist an seinen Enden in Ausdrehungen 8 bzw. 9 des Gehäuses ge- führt und stützt sich einerseits an diesem Gehäuse und anderseits an einer konischen Fläche 10 einer Buchse 11 ab.
Diese Buchse, deren hinteres Ende 12 in das Gehäuse eingeschraubt ist, weist Löcher 13 auf, durch welche das Wasser aus dem mit dem Einlaufstutzen in Verbindung stehenden Innenraum der Buchse zum Filter 2 gelangt.
Das vordere, mit einem Sechskantkopf 14 ver sehene Ende der Buchse 11 weist einen im Gehäuse geführten Bund 15 auf, in welchem eine Ringnut 16 vorgesehen ist, in der ein torusförmiger Dichtungsring 17 liegt. Die obenerwähnte konische Fläche 10, die eine Seitenfläche des Bundes 15 ist, wird beim Ein schrauben der Buchse gegen eine Schulter 18 des Ge häuses gepresst, wodurch eine weitere, sehr gute Ab dichtung erzielt wird.
Das Druckreduzierventil 3 weist einen Ventilsitz 19 auf, der bei 20 in das Gehäuse eingeschraubt ist und mit einem Ventilkörper 21 aus Gummi oder der gleichen zusammenarbeitet, der auf später näher er läuterte Weise gegen den Ventilsitz gedrückt wird. Der Ventilkörper 21 ist in einer Fassung 22 gehalten, die auf nicht dargestellte Weise, z. B. mittels Schrauben, auf einem Flansch 23 befestigt ist. Der Flansch 23 weist einen Führungszapfen 24 auf, der in einer Buchse 25 eines Verschlusszapfens 26 geführt ist, wel cher bei 27 in das Gehäuse eingeschraubt und mit einer Dichtung 28 versehen ist.
Der Flansch 23 ist über zwei Distanzbolzen 29 (s. auch Fig. 2) und zwei in dieselben koaxial eingreifenden Schrauben 30 mit einem Flansch 31 verbunden. Die beiden Distanzbol zen 29 sind im Gehäuse geführt.
Der Flansch 31 ist mittels eines Gewindezapfens 32 an einer Membran 33 aus Gummi oder derglei chen befestigt, und zwar dadurch, dass der Zapfen 32 durch die Membran 33 hindurchgeht und auf deren anderer Seite mittels eines vorstehenden Sechskantes 34 eine Ringscheibe 35 gegen die Membran drückt, welche zwischen dem Flansch 31 und der Ringscheibe 35 eingeklemmt wird. Die Membran 33, welche, wie später näher erläutert werden wird, nicht nur zum Reduzierventil 3, sondern auch zum Sicherheitsventil 5 gehört, ist zwischen dem Gehäuse 1 und einem Ge häusedeckel 38 eingespannt, der mittels Schrauben 37 auf dem Gehäuse 1 befestigt ist.
Der im Raume 38, also hinter dem Reduzierven- til 3, herrschende Druck ist bestrebt, die Membran 33 gegen den Deckel- 36 hin zu wölben, also die von den Teilen 23 und 29-31 gebildete Laterne (Fig. 2) in Richtung des Pfeiles 39 zu bewegen, wodurch der Ventilkörper 21 auf den Ventilsitz 19 gepresst wird. Im Sinne einer Öffnung des Ventils 3 wirken da gegen der im Inneren des Ventilsitzes 19 auf den Ventilkörper 21 ausgeübte unreduzierte Wasserdruck und der einstellbare Druck einer Feder 40 (s. Fig. 3).
Diese Feder, deren Achse in der Mittelebene III-III des Gehäuses 1 liegt, ist in einer Bohrung 41 des Gehäuses eingeordnet und stützt sich einerseits an einem in diese Bohrung eingeschraubten einstellbaren Federteller 42 und anderseits an einem Federteller 43 ab, der auf einem Bolzen 44 sitzt und an einem Vier kantbund 45 desselben anschlägt.
Der Bolzen ist im Federteller 42, im Gehäuse 1 (mit dem Vierkantbund) und im Deckel 36 geführt, und sein deckelseitiges Ende 46 wird durch die Feder 40 gegen das eine Ende 47 einer Wippe 48 gedrückt, die an einem Vorsprung 49 des Deckels 36 schwenk bar gelagert ist (s. auch Fig. 5). Das andere Ende 50 der Wippe 48 ist gabelförmig ausgebildet, es drückt auf den Sechskantbund 34 des Gewindezapfens 32 und umfasst einen Führungsfortsatz 51 dieses Zapfens. Es ist ersichtlich, dass die Feder 40 im Sinne einer Öffnung des Ventils 3 wirkt und dass man durch Ein stellung des Federtellers 42 die gewünschte Druck differenz einstellen kann.
Um den Federteller 42 ein zustellen, ist zuvor ein mit einem Sechskantkopf 52 versehener Gewindeverschlusszapfen 53 abzuschrau ben.
Das Sicherheitsventil 4 weist einen Ventilsitz 54 (s. Fig. 1 und 4) auf, auf den ein Ventilkörper 55 aus Gummi oder dergleichen gedrückt wird, der in einer Fassung 56 gehalten ist, die mittels eines Gewinde zapfens 57, der einen vorstehenden Sechskant 58 auf weist, und einer Ringscheibe 59 an der Membrane 33 befestigt ist.
Eine Feder 60 (s. Fig. 3), deren Achse ebenfalls in der Mittelebene 111-III liegt, drückt den Ventilkörper 55 auf seinen Sitz 54, wobei die Feder und die zur Übertragung der Federkraft dienenden Teile so wie beim Reduzierventil 3 angeordnet sind, und zwar entsprechen die Bezugszeichen 60-71 den früher erläuterten Bezugszeichen 40-51.
Das Sicherheitsventil 4 weist ferner eine Füh rungsbuchse 72 auf, die bei 73 in das Gehäuse ein geschraubt ist und in welcher seinerseits der Ventil sitz 54 bei 74 eingeschraubt ist. In der Buchse 72 ist eine Stange 75 geführt, die bei 76 in den Gewinde zapfen 57 eingeschraubt und mit zwei durch Vor- Sprünge gebildeten Führungskreuzen 77 versehen ist. Zwischen dem Ventilkörper 55 und einer Schulter der Stange 75 ist eine Ringscheibe 78 angeordnet.
Wenn der im Raume 38 herrschende, auf die Membrane 33 wirkende Druck die eingestellte Kraft der Feder 60 überwindet, so öffnet sich das Sicher heitsventil 4, und das Wasser fliesst längs der Stange 75 durch die Buchse 72 in einen Raum 79.
Dieser Auslaufraum 79 ist mit zwei einander ge genüberliegenden, vertikalen Ablaufkanälen 80 und 81 versehen, von denen der Ablaufkanal 81 durch einen Gewindezapfen 82 verschlossen ist. Man könnte auch den Ablaufkanal 80 mit diesem Zapfen ver schliessen.
Wenn der Druck im Raume 38 nicht unzulässig hoch ist, bleibt das Sicherheitsventil 4 geschlossen, und das Wasser strömt - natürlich vorausgesetzt, dass die Leitung offen ist - weiter zum Rückschlagventil 5. Um die Wirkungsweise des Sicherheitsventils 4 kontrollieren zu können, ist dasselbe mit einem Schau glas 83 versehen, das in einer Fassung 84 angeordnet ist, die bei 85 in das Gehäuse eingeschraubt ist. Mit 86 und 87 sind Dichtungen bezeichnet, während 88 einen innen leicht konischen Distanzring darstellt, der zum Festhalten der Dichtung 87 und des Schauglases 83 dient.
Zur weiteren Kontrolle des Sicherheitsventils 4 ist das äussere Ende 89 des Bolzens 64 (s. Fig. 3) mit einem Gewinde 90 versehen, auf welchem ein Dreh knopf 91 aufgeschraubt ist. Das äussere Bolzenende ist bei 92 in einem Verschlusszapfen 93 geführt, der bei 94 in das Gehäuse eingeschraubt ist und eine Boh rung 95 aufweist, in welcher die Nabe 96 des Dreh knopfes 91 geführt ist. Wenn man den Drehknopf 91 weiter auf das Bolzenende 89 aufschraubt, so schlägt er an der Stirnfläche 97 des Verschlusszapfens 93 an, wodurch bei weiterem Drehen der Bolzen 64 entgegen dem Drucke der Feder 60 bewegt wird.
Infolgedessen lässt der von der Feder 60 über die Wippe 68 auf den Ventilkörper 55 ausgeübte Druck nach, und das Si cherheitsventil 4 öffnet sich unter der Einwirkung des im Raume 38 herrschenden Druckes. Man kann dann das Austreten von Wasser im Schauglas 83 beobach ten und ist sicher, dass das Ventil nicht verklemmt oder verkalkt ist oder aus irgendeinem anderen Grunde nicht mehr spielt. Zum Festschrauben des Ver- schlusszapfens 93 ist an demselben ein Sechskant 98 vorgesehen.
Der Ventilsitz 99 des Rückschlagventils 5 wird durch das innere Ende einer Buchse<B>100</B> gebildet, die bei 101 in das Gehäuse eingeschraubt ist und die Löcher 102 aufweist, durch welche das Wasser in das Innere der Buchse gelangt. Das äussere, mit einem Sechskantkopf 103 versehene Ende der Buchse 100 weist einen im Gehäuse geführten Bund 104 auf, in welchem eine Ringnut<B>105</B> vorgesehen ist, in der ein torusförmiger Dichtungsring 106 liegt.
Der leicht konische Ventilkörper 107, der aus Gummi oder dergleichen besteht, sitzt in einer Ring nut<B>108</B> einer Stange 109, die bei 110 im Gehäuse und bei 111 in der Buchse 100 axial verschiebbar ge führt ist. Die Abdichtung der Buchse 100 wird, gleich wie diejenige der Buchse 11, einerseits durch den O-Ring 106 und anderseits durch die konische Sei tenfläche 112 des Bundes 104 bewirkt, die gegen eine Schulter 113 des Gehäuses gepresst wird.
Eine Feder 114 drückt den Ventilkörper 107 auf seinen Sitz 99, und zwar so, dass das Ventil 5 ge schlossen ist, wenn der Druck hinter diesem Ventil gleich oder grösser wird als der Druck vor dem Ventil. Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, dass die Federteller 42 und 62, die zur Einstellung des Reduzierventils 3 und des Sicherheitsventils 4 dienen, sowie das Schauglas 83 und der Drehknopf 91, die zur Kontrolle dieses Sicherheitsventils dienen, auf der selben Seite des Gehäuses 1 angeordnet sind.
Von dieser selben Seite aus werden auch die Buchsen 11 und 100 in das Gehäuse 1 eingeschraubt, nach deren Entfernung das Filter 2 bzw. der Ventilkörper 107 des Rückschlagventils 5 mühelos aus dem Gehäuse herausgenommen werden können.
Diese einseitige Zugänglichkeit aller von Zeit zu Zeit revisionsbedürftiger Teile der Armatur ist ausser ordentlich vorteilhaft. Infolge dieser Zugänglichkeit und der äusserst kompakten Bauweise eignet sich die Armatur vorzüglich, um unter Putz verlegt zu werden, wie dies in den Fig. 6 und 7 dargestellt ist.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich, befindet sich die Arma tur zum grösseren Teil in einer Wandnische 115. Die vordere, leicht aus der Nische hervorragende Seite der Armatur ist mit einer Abdeckung<B>116</B> versehen, die eine ovale, vorspringende, mittlere Partie 117 und eine auf dem Wandputz liegende Randpartie<B>118</B> auf weist. Die Abdeckung 116 ist mittels zweier Schrau ben 119 an der Armatur befestigt, wobei die in Fig.1 nicht dargestellten Gewindelöcher für diese Schrauben in den Sechskantköpfen 14 bzw. 103 der Buchsen 11 bzw. 100 vorgesehen sind.
Aus der Abdeckung ragen nur der Drehknopf 91, die Fassung 84 des Schauglases 83 und ein zu dieser Fassung in bezug auf die Mittelebene III-III sym metrischer Rand 120 des Verschlusszapfens 26, wel cher Rand ein Firmenschild 121 umschliesst, das mit tels einer Schraube 122 am Zapfen 26 befestigt ist. Nach Lösen der Schrauben 119 und Entfernen der Abdeckung 116 sind auch die Sechskantköpfe 14, 52 und 103 zugänglich.
Die Buchsen 11 und 100 mit den Sechskantköp- fen 14 und 103 sind ebenfalls in bezug auf die Mittel ebene 111-III symmetrisch. Der Einlaufstutzen 6 und der Auslaufstutzen 7 sind mittels überwurfmuttern 123 an den ortsfesten Leitungen 124 und 125 lösbar befestigt.
In den Ablaufkanal 80 (s. Fig. 4) des Sicher heitsventils 4 ist ein Rohrnippel 126 (s. Fig. 7) ein geschraubt, der mit einem darunter in der Wand vor gesehenen, ortsfesten Ablaufkanal 127 nicht fest ver bunden ist, sondern nur über demselben ausmündet. Der Boden<B>128</B> der Nische ist gegen das obere Ende des Ablaufkanals 127 hin geneigt, so dass bei Revi sionsarbeiten allfällig aus der Armatur austretendes Tropfwasser ohne weiteres ausserhalb des Rohrnip pels 126 in den Ablaufkanal 127 gelangen kann.
Obwohl die beschriebene Armatur in der Lage dargestellt worden ist, in welcher sie vorzugsweise gebraucht wird, ist es selbstverständlich ohne wei teres möglich, die mit dem Schauglas usw. versehene Gehäuseseite nach oben oder nach unten zu kehren, ohne dass sich für die Funktion der Armatur irgend welche Nachteile ergeben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Armatur mit einem Druckreduzierventil und einem Sicherheitsventil sowie mit beiden Ventilen gemeinsamem Gehäuse, wobei alle zur Einstellung und Kontrolle dieser Ventile dienenden Organe auf derselben Gehäuseseite angeordnet sind, dadurch ge kennzeichnet, dass auf der gleichen Seite des Gehäu ses (1) auch ein Filter (2) und ein Rückschlagventil (5) ein- und ausbaubar angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Armatur nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Filter (2) dem Druckreduzier- ventil (3) vor- und das Rückschlagventil (5) dem Sicherheitsventil (4) nachgeschaltet ist.2. Armatur nach- Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Druckreduzierventil (3) eine Membrane (33) aufweist, die unter dem Druck des hinter diesem Ventil befindlichen Wassers bestrebt ist, das Ventil zu schliessen, während eine einstellbare Druckfeder (40), die auf derselben Seite der Mem brane (33) liegt, wie der Ventilsitz (19) und der Ventilkörper (21) dieses Ventils bestrebt ist, über eine Wippe (48), die auf der anderen Seite der Membrane (33) liegt, das Ventil zu öffnen. 3.Armatur nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ventilkörper (21) über zwei durch Befestigungselemente (29, 30) miteinander verbundene, aber voneinander distanzierte Flanschen (23, 31) mit der Membrane (33) verbunden ist, wobei einer (23) dieser Flanschen mit einem in einer Buchse (25) geführten Zapfen (24) versehen ist, während der andere Flansch (31) über einen durch die Membrane hindurchgehenden Teil (32) mit der Wippe (48) in Wirkungsverbindung steht. 4.Armatur nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Sicherheitsventil (4) eine Mem brane (33) aufweist, die unter dem Druck des vor dem Ventil befindlichen Wassers bestrebt ist, das Ventil zu öffnen, während eine einstellbare Druckfeder (60), die auf derselben Seite der Membrane (33) liegt wie der Ventilsitz (54) und der Ventilkörper (55) dieses Ven tils, bestrebt ist, über eine Wippe (68), die auf der anderen Seite der Membrane liegt, das Ventil zu schliessen.5. Armatur nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ventilkörper (55) mit einer Stange (75) verbunden ist, die über Führungsvor sprünge (77) in einer Buchse (72) geführt ist, die den Ventilsitz (54) trägt, und durch welche beim Anspre- chen des Ventils das Wasser ausläuft, wobei der Ven tilkörper (55) anderseits über einen durch die Mem brane hindurchgehenden Teil (57) mit der Wippe (68) in Wirkungsverbindung steht. 6.Armatur nach Unteransprüchen 2 und 4, da durch gekennzeichnet, dass das Druckreduzierventil (3) und das Sicherheitsventil (4) eine gemeinsame Membrane (33) aufweisen. 7. Armatur nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die gemeinsame Membrane (33) zwischen dem Gehäuse (1) und einem Gehäusedeckel (36) eingespannt ist.B. Armatur nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Achsen der einstellbaren Druck federn (40, 60) der beiden Ventile (3, 4) in einer Mit telebene (III-111) des Gehäuses (1) liegen, wobei die zum Einstellen der Federn dienenden schraubbaren Federteller (42, 62) durch abschraubbare Verschluss zapfen (52, 93) nach aussen abgedeckt sind. 9.Armatur nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass an dem Verschlusszapfen (93) des Sicherheitsventils (4) ein Drehknopf (91) geführt ist, der mit der betreffenden Druckfeder (60) derart in Wirkungsverbindung steht, dass die Schliesswirkung dieser Druckfeder willkürlich aufgehoben werden kann, um die Funktion des Sicherheitsventils zu kon trollieren. 10. Armatur nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Kontrolle des Sicherheitsventils (4) ein Schauglas (83) vorgesehen ist.11. Armatur nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Auslaufraum (79) des Sicher heitsventils (4) mit zwei einander gegenüberliegenden Auslaufkanälen (80, 81) verbunden ist, von denen je nach der Einbaulage der Armatur der eine oder der andere mit einem Zapfen (82) verschlossen ist. 12. Armatur nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Filter (2) mittels einer Buchse (11) gehalten ist, die von derjenigen Seite her in das Gehäuse (1) eingeschraubt ist, auf der sich die ge nannten Einstell- und Kontrollorgane (42, 62, 83, 91) befinden. 13.Armatur nach Unteranspruch 12, dadurch ge kennzeichnet, dass die Buchse (11) eine konische Flä che (10) aufweist, die beim Einschrauben der Buchse auf eine Gehäuseschulter (18) gepresst wird, um eine Abdichtung zu erzielen. 14. Armatur nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Ventilsitz (99) des Rückschlag ventils (5) vom inneren Ende einer Buchse (100) ge bildet wird, die von derjenigen Seite her in das Ge häuse (1) eingeschraubt ist, auf der sich die genann ten Einstell- und Kontrollorgane (42, 62, 83, 91) be finden. 15.Armatur nach Unteranspruch 14, dadurch ge kennzeichnet, dass die Buchse (100) eine konische Fläche (112) aufweist, die beim Einschrauben der Buchse auf eine Gehäuseschulter (l13) gepresst wird, um eine Abdichtung zu erzielen. 16. Armatur nach Unteransprüchen 7, 13 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden genannten Buchsen (11, 100) symmetrisch zur Mittelebene (III-111) des Gehäuses (1) liegen und je noch mit einer torusförmigen Dichtung (17, 106) versehen sind.PATENTANSPRUCH 1I Verwendung der Armatur nach Patentanspruch I, eingebaut in einer Wandnische, dadurch gekennzeich net, dass nur der Einlaufstutzen (6) und der Auslauf stutzen (7) der Armatur lösbar mit ortsfesten Leitun gen (124, 125) verbunden sind, während der Ablauf (126) des Sicherheitsventils (4) mit dem entsprechen den ortsfesten Ablaufkanal (127) nicht verbunden ist, sondern nur über demselben ausmündet. UNTERANSPRÜCHE 17. Verwendung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (128) der Wandnische (115) gegen das obere Ende des Ablaufkanals (127) geneigt ist. 18.Verwendung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abdeckung (116) auf der Armatur aufgeschraubt ist, welche ein Schauglas (83) des Sicherheitsventils (4), ein auf einem Verschluss zapfen (26) des Reduzierventils (3) angebrachtes Fir menschild (121) und einen zur Kontrolle des Sicher heitsventils dienenden Drehknopf (91) frei lässt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH355002T | 1956-12-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH355002A true CH355002A (de) | 1961-06-15 |
Family
ID=4510678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH355002D CH355002A (de) | 1956-12-17 | 1956-12-17 | Armatur mit einem Druckreduzierventil und einem Sicherheitsventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH355002A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2522890A1 (de) * | 2011-05-12 | 2012-11-14 | Honeywell Technologies Sarl | Vorrichtung zur Handhabung eines flüssigen Mediums |
-
1956
- 1956-12-17 CH CH355002D patent/CH355002A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2522890A1 (de) * | 2011-05-12 | 2012-11-14 | Honeywell Technologies Sarl | Vorrichtung zur Handhabung eines flüssigen Mediums |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP3025207A2 (de) | Durchflussregelventil | |
| DE1459532B1 (de) | Rückstromsperre in Wasserleitungen | |
| DE3126507A1 (de) | "armatur" | |
| DE2450094A1 (de) | Schieber | |
| DE1951869A1 (de) | Steuerventil | |
| DE102018205016A1 (de) | Druckminderer | |
| DE2442482C3 (de) | Ventilanordnung zum Steuern des Wasserzulaufs zu einer oder mehreren Wasserabgabestellen | |
| DE102005052385B4 (de) | Druckminderer | |
| EP0401633A2 (de) | Rückspülbare Filterarmatur | |
| DE1600733B2 (de) | Druckminderer | |
| EP2644788B1 (de) | Rohrtrenneranordnung | |
| CH355002A (de) | Armatur mit einem Druckreduzierventil und einem Sicherheitsventil | |
| DE102005006790A1 (de) | Ventilanordnung mit druckabhängig gesteuertem Ventil | |
| DE2416286A1 (de) | Selbstschliessende armatur | |
| DE3003676C2 (de) | Vorrichtung zum Verschneiden von enthärtetem Wasser mit hartem Rohwasser | |
| AT201957B (de) | Armatur mit einem Druckreduzierventil und einem Sicherheitsventil | |
| DE2543112C3 (de) | Mischarmatur für sanitäre Anlagen o.dgl. | |
| DE19636410B4 (de) | Armatur für Wasserleitungen | |
| DE1109975B (de) | Armatur mit einem Druckreduzierventil und einem Sicherheitsventil | |
| DE8028344U1 (de) | Anschlusstueck fuer wasserleitungen | |
| DE2757447B2 (de) | Rückspülbare Filtereinrichtung | |
| DE613790C (de) | Selbstschlussventil mit beweglicher, bei geschlossenem Ventil entlasteter Membran zwischen Gegendruck- oder Steuerkammer und Zuflussraum des Ventilgehaeuses | |
| DE268059C (de) | ||
| DE4212659A1 (de) | Membrangesteuertes Differenzdruck-Durchfluß-Regelventil | |
| DE1404219C (de) | Mischbatterie für Überlaufspeicher |