[go: up one dir, main page]

DE8028344U1 - Anschlusstueck fuer wasserleitungen - Google Patents

Anschlusstueck fuer wasserleitungen

Info

Publication number
DE8028344U1
DE8028344U1 DE19808028344U DE8028344U DE8028344U1 DE 8028344 U1 DE8028344 U1 DE 8028344U1 DE 19808028344 U DE19808028344 U DE 19808028344U DE 8028344 U DE8028344 U DE 8028344U DE 8028344 U1 DE8028344 U1 DE 8028344U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
connection piece
piston
piece according
piston rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19808028344U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Judo Wasseraufbereitung 7057 Winnenden GmbH
Original Assignee
Judo Wasseraufbereitung 7057 Winnenden GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Judo Wasseraufbereitung 7057 Winnenden GmbH filed Critical Judo Wasseraufbereitung 7057 Winnenden GmbH
Priority to DE19808028344U priority Critical patent/DE8028344U1/de
Publication of DE8028344U1 publication Critical patent/DE8028344U1/de
Priority to AT0369381A priority patent/AT374528B/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B7/00Water main or service pipe systems
    • E03B7/07Arrangement of devices, e.g. filters, flow controls, measuring devices, siphons or valves, in the pipe systems
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/02Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/06Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements
    • F16K11/065Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with linearly sliding closure members
    • F16K11/07Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only sliding valves, i.e. sliding closure elements with linearly sliding closure members with cylindrical slides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

Anmelderin: Stuttgart, den 13.10.1980
JUDO Wasseraufbereitung GmbH Gm 988 X/Lö Hohreuschstraße
7057 Winnenden
Anschlußstück für Wasserleitungen
Die Erfindung betrifft ein Anschlußstück zum Einfügen in den Verlauf einer Wasserleitung, mit je einem Anschluß zur Verbindung mit der zuströmseitigen und der abströmseitigen Wasserleitung sowie mit einem seitlichen Flansch, in dem zwei Leitungsabschnitte münden, die voneinander getrennt zu je einem der beiden Anschlüsse führen, und mit einem einen Gegenflansch aufweisenden
Vertreter;
Kohler - Schwindling - Späth |
Patentanwälte |
Hohentwielstraße 41 I
7OOO Stuttgart 1 I
.Anschlußzwischenstück, das mit einem anzuschließenden Gerät verbindbar ist, wobei das Anschlußzwischenstück von den Mündungen der Leitungsabschnitte im seitlichen Flansch zu Anschlüssen für ein Gerät führende Kanäle aufweist.
Ein bekanntes derartiges Anschlußstück mit Anschlußzwischenstück (DE-GM 69 35 606) weist die Gestalt eines Rohrabschnittes auf, wobei die beiden Leitungsabschnitte koaxial zueinander in den seitlichen Plansch münden. Das Anschlußzwischenstück ist mit einem entsprechenden Gegenflansch und ebenfalls koaxialen Kanälen versehen, die am anderen Ende des Gegenstückes um 90° umgelenkt werden. In diesem Bereich ist das Anschlußzwischenstück mit einer Gewindehülse versehen, an der ein Gerät, beispielsweise eine Filtertasse, befestigbar ist, durch die das Leitungswasser strömt.
Bei einem anderen bekannten Anschlußstück mit Anschlußzwischenstück (DE-GM 80 00 706) ist das Anschlußstück ein in die Leitung einsetzbarer Rohrabschnitt mit seitlichem Flansch, in den die Leitungsabschnitte nebeneinander münden. Es besteht also das Anschlußstück praktisch aus zwei Viertelkreisbogenstücken, die in einen seitlichen Flansch münden. Das Anschlußzwischenstück ist entweder in bekannter Weise als Abdeck- und Wasserumlenkkappe ausgebildet oder es weist, wenn es zum Anschluß eines Gerätes dienen soll, zwei Anschlußstutzen auf, deren Eingänge gegenüber den Mündungen der Leitungsabschnitte des Anschlußstückes im seitlichen Flansch angeordnet sind. Von den Anschlußstutzen des Anschlußzwischenstückes aus läßt sich ein Gerät über zwischengeschaltete Schlauchleitungen in den Wasser-
strom einschalten.
Alle bekannten Anschlußstücke und Anschlußzwischenstücke gestatten es zwar, die Leitung in Betrieb zu nehmen und ein Gerät erst später anzubauen, doch ist zum Anbau des Gerätes der Leitungsstrang stillzulegen. Soweit ein solches Stillegen nicht erfolgen soll ist eine Umgehungsleitung erforderlich, die außer den Leitungsabschnitten mindestens drei Ventile sowie Formstücke und Nippel umfaßt. Auch bei der Durchführung von Wartungsarbeiten oder bei der Behebung von Defekten eines angeschlossenen Gerätes muß entweder die Umgehungsleitung vorgesehen und in Betrieb genommen werden oder es muß der Leitungsstrang drucklos gemacht und außer Betrieb genommen werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Anschlußstück mit Anschlußzwischenstück zu schaffen, bei dem ein Gerät angeschlossen, gewartet oder repariert werden kann, ohne daß es vom Rohrnetz abgetrennt werden muß, ohne daß die Leitung drucklos gemacht werden muß und ohne daß eine gesonderte Umgehungsleitung vorgesehen werden muß.
Gelöst wird diese Aufgabe bei einem Anschlußstück mit Anschlußzwischenstück der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch, daß in dem Zwischenstück ein Ventil mit zwei Ventilgliedern untergebracht ist, die in der einen Stellung (Betriebsstellung) die beiden Kanäle voneinander trennen und die in der anderen Stellung (Umgehungsstellung) den zulaufseitigen Kanal mit dem ablaufseitigen Kanal verbinden.
· Ί
• · · ··· ·*■ • · 1 ■» ■» · t ■ ·■· ·■
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Anschlußzwischenstückes ist die vorstehend definierte Aufgabe gelöst. Durch Einstellen des Ventiles auf die Umgehungsstellung läßt sich das Gerät vom Leitungsstrang abtrennen und es lassen sich Montagen, Demontagen, Wartungsund Reparaturarbeiten an dem Gerät durchführen, ohne daß der Leitungsstrang drucklos gemacht werden braucht. Ebenso kann eine gesonderte Umgehungsleitung aus drei Ventilen und einigen lOrmstücken entfallen, weil in der Umgehungsstellung der zulaufseitige Kanal unmittelbar mit dem ablaufseitigen Kanal verbunden ist und dadurch der Durchfluß durch die Wasserleitung unbehindert erfolgen kann.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Ventil als Kolbenschieberventil mit zwsi Kolben ausgebildet. Dabei sind bevorzugt die beiden Kolben an einer gemeinsamen Kolbenstange angebracht. Ein derartiges Ventil ist kostengünstig herstellbar, weist eine hohe Betriebszuverlässigkeit auf und es läßt sich aufgrund der gemeinsamen Betätigung beider Ventilglieder sicherstellen, daß nicht eines der Ventilglieder in der Umgehungsstellung und das andere gleichzeitig in der Betriebsstellung steht.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist die freie Stirnfläche des Kolbens am Ende der Kolbenstange in der Betriebsstellung dem zulaufseitigen Kanal zugekehrt. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß die Betriebsstellung auch ohne Arretierung zuverlässig eingehalten wird, weil der zulaufseitige Druck um den Druckabfall größer ist als der ablaufseitige Druck und außerdem die dem zulaufseitigen Druck ausgesetzte Fläche um den
Kolbenstangenquerschnitt größer ist als die dem ablaufseitigen Druck zugewandte Fläche. Die resultierende Kraft (Druckdifferenz multipliziert mit Differenzfläche) wirkt im Sinne der Beibehaltung der Betriebsstellung. Dazu trägt gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung bei, daß die Kolben-Kolbenstangeneinheit in der Betriebsstellung an einem Anschlag anliegt, der eine Bewegung in Richtung der auf die freie Stirnfläche des Kolbens am Kolbenstangenende wirkenden Kraft begrenzt. Dieser Anschlag ist im einfachsten Fall dadurch verwirklicht, daß der andere Kolben an einem Einschraubstopfen in der Betriebsstellung zur Anlage kommt.
Eine besonders kompakte und einfache Bauform ergibt sich gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
dann, wenn der Ventilsitz, an dem der am Kolbenstangen- | ende angebrachte Kolben in der Betriebsstellung dicht g anliegt, sich im mittleren Bereich einer Bohrung befindet, in deren Endbereichen sich die Ventilsitze befinden, an denen die Kolben in der Umgehungsstellung dicht anliegen.
Um eine bequeme Umschaltung des Ventiles und damit der Betriebsweise von außen zu ermöglichen, ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Kolbenstange abgedichtet nach außen geführt und am äußeren Ende mit einem Betätigungsglied versehen. Bevorzugt ist dabei das Betätigungsglied ein Schwenkgriff, der in einer seiner Stellungen das Ventil in der Betriebsstellung verriegelt. Zu diesem Zweck liegt der Schwenkgriff an einem Schraubstopfen an, durch den die Kolbenstange I hindurch nach außen geführt ist. Dabei erstreckt sich I ein längerer Abschnitt des Schwenkgriffes parallel zur |
• «Hl « t · I·· · · t
• · ··■*·■«
Kolbenstange und liegt mit seinem Ende an den Schraubstutzen an.
Auch die Bewegungsstrecke beim Umschalten in die Umgehungsstellung kann durch den Schwenkgriff begrenzt werden. Hierzu genügt es, den Schwenkgriff zu verschwenken, bis er mit seiner kurzen Abmessung parallel zur Kolbenstange sich erstreckt. Nach dem Verschieben der Kolbenstange liegt er als Anschlag an den Schraubstutzen an und begrenzt die Umschaltbewegung (die allerdings nicht verriegelt ist, was aber nicht erforderlich ist, da keine Kraft aufgrund einer Flächen- oder Druckdifferenz auf das bewegliche Ventilglied wirkt).
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Mündungen der Leitungsabschnitte im Flansch des Anschlußstückes und der Kanäle im Flansch des Anschlußzwischenstückes jeweils konzentrisch zueinander und es beträgt die Teilung der die Flansche miteinander verbindenden Schrauben nicht mehr als 90°. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß unabhängig davon, ob das Anschlußstück in eine vertikale oder eine horizontale Leitung eingebaut ist, das Anschlußzwischenstück stets eine gewünschte Lage einnimmt, beispielsweise mit horizontaler oder auch mit vertikaler Ausrichtung der Kolbenstange und entsprechend mit horizontal nebeneinander oder vertikal übereinander angeordneten Anschlüssen für ein anzuschließendes Gerät. Dadurch kann unabhängig vom Leitungsverlauf ein Gerät beispielsweise stets in senkrechter Lage montiert werden.
• ■
• ff ·
■ ■ « f « ·
-V-
Die an das Anschlußzwischenstück angeschlossenen Geräte werden im Hauptstrom, also von der gesamten die Leitung durchströmenden Wassermenge durchflossen. Wird nun aus der Leitung eine große Menge Wasser gezapft, so kann sich der durch das Gerät bedingte Druckabfall ungünstig auswirken, wenn der Strömungswiderstand durch das Gerät zu hoch ist bzw. zu hoch geworden ist. Um damit verbundene Nachteile, nämlich zu geringer Druck an der Zapfstelle, zu vermeiden, ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zwischen dem zuströmseitigen Kanal und dem abströmseitigen Kanal im Anschlußzwischenstück ein Überdruckventil angeordnet. Wird, nun der Druckabfall zwischen den beiden Kanälen zu groß, dann öffnet das Überdruckventil und bildet einen Nebenschluß zu dem Gerät, so daß nicht mehr das gesamte Wasser das Gerät durchfließen muß, sondern ein Teil durch das Überdruckventil hindurchströmt und das Gerät umgeht. Dadurch können durch zu hohen Druckabfall im Gerät bei hohen Zapfmengen auftretende Druckabfälle begrenzt werden.
Das Überdruckventil kann beispielsweise in einer die beiden Kanäle voneinander trennenden Wand angeordnet sein. Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform dagegen ist das Überdruckventil in dem am Ende der Kolbenstange befindlichen Kolben untergebracht und als federbelastetes Rückschlagventil ausgebildet. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß das Überdruckventil sehr einfach, nämlich an dem herausgenommenen Kolben montiert und ggfls. auch gewartet oder ausgewechselt werden kann und daß keinerlei zusätzliche Bearbeitung einer Kanalzwischenwand erforderlich ist, die sich im allgemeinen schlecht zugänglich innerhalb des Anschlußzwischenstückes
lit·· I I lit « « t
I III · · I ·
1 11(1« ■· · ·
befindet. Die Feder des Rückschlagventiles ist bevorzugt so dimensioniert, daß bei einem bestimmten Differenzdruck von z.B. 1,5 bar das Überdruckventil öffnet.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im Zusammenhang mit den Ansprüchen. Es zeigen in vereinfachter und schematisierter Darstellung unter Weglassung aller für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Einzelheiten:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Anschlußstück mit angeflanschtem Anschlußzwischenstück in Umgehungsstellung, mit
Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine abgewandelte Ausführung von Fig. 1 in Betriebsstellung.
Die in Fig. 1 dargestellte Anordnung umfaßt ein Anschlußstück 1 und ein daran angeflanschtes Anschlußzwischenstück 2. Das Anschlußstück 1 weist einen zulaufseitigen Anschluß 5 und einen ablaufseitigen Anschluß 4 auf, die mit Gewinden versehen sind und zum Einbau des Anschlußstückes in einen Leitungsstrang dienen. An dem zulaufseitigen Anschluß 3 schließt ein Leitungsabschnitt 5 an, der nach Umlenkung um 90° zentral in eine Trennfläche 7 eines seitlichen Flansches 6 mündet. Ein an dem ablaufseitigen Anschluß 4· anschließender Leitungsabschnitt 8 bildet einen hierzu konzentrischen Ringkanal, der ebenfalls in der Trennfläche 7 mündet. Das Anschlußstück 1 ist vorzugsweise einstückig aus Rotguß hergestellt.
I »II · · I I
II·· B I II· ■■ >
I III I I I I
k · I t I I Il l<
Das Anschlußzwischenstück 2 weist einen dem seitlichen Plansch 6 entsprechenden Gegenflansch 9 auf, in dessen Oberfläche ein zentraler Kanal 10 und ein den zentralen Kanal 10 umgebender Ringkanal 11 münden. Die beiden Flansche 6 und 9 sind mittels Schrauben und Muttern unter Zwischenlage einer Dichtung 14 dicht miteinander verbunden. Der zentrale Kanal 10 ist mit einem Anschlußstutzen 15 und der Ringkanal 11 mit einem Anschlußstutzen 16 verbunden. Die Achsen der beiden Anschlußstutzen 15 und 16 stehen dabei senkrecht zur Trennfläche 7. Eine Längsbohrung 17 ist in das Gehäuse des Anschlußzwischenstückes 2 eingearbeitet. In den Endbereichen der Längsbohrung 17 münden die Anschlußstutzen 15 und 16 in die Längsbohrung 17· Im mittleren Bereich münden der zentrale Kanal 10 und der Ringkanal 11 in die Längsbohrung 17· Dabei sind im Verlauf der Längsbohrung 17 drei Ventilsitze 18, 19 und 20 eingearbeitet. Der Ventilsitz 19 befindet sich etwa im mittleren Bereich der Längsbohrung 17 zwischen dem Übergang des zentralen Kanals 10 in die Längsbohrung 17 und dem Übergang des Ringkanals 11 in die Längsbohrung 17. Dagegen befindet sich der Ventilsitz 18 zwischen dem Übergang des zentralen Kanales 10 in die Längsbohrung 17 und dem Anschlußstutzen 15, wogegen der Ventilsitz 20 im Übergang von dem dem Ringkanal 11 zugeordneten Bereich der Längsbohrung 17 zum Anschlußstutzen 16 angeordnet ist.
In der Nähe des Anschlußstutzens 16 ist die Längsbohrung 17 einseitig nach außen durch das Gehäuse hindurchgeführt und mit einem Gewinde 21 versehen, in das ein Stopfen 22 abgedichtet eingedreht ist. Der Stopfen 22 ist mit einer zentralen Bohrung versehen, in der eine Kolbenstange 23 längs verschiebbar geführt und durch
■ ■ · I I I · · I I
I I « III ItII
I II··· I I I·· ■· I
■ III I · · t
II t llllt ·■ ··
- 10 -
% einen O-Ring 24 abgedichtet ist. Die Kolbenstange 23
trägt zwei jeweils mit einem Ü-Ring 25 bzw. 26 versehene Kolben 27 bzw. 28. Der Kolben 28 befindet sich am Ende der Kolbenstange 23 und es ist der Abstand der Kolben
s| und 28 voneinander gleich dem Abstand der Ventilsitze
18 und 20 voneinander. Der Abstand des Ventilsitzes 19 von der inneren Stirnfläche des Stopfens 22 ist eben-
\ falls gleich dem Abstand der beiden Kolben 27 und 28
■ voneinander.
Ij Am äußeren Ende der Kolbenstange 23 ist eine Achse 29
vorgesehen, um die ein Schwenkgriff 30 schwenkbar ist.
Dabei beträgt der mögliche Schwenkwinkel des Schwenkgriffes 30 nur oqO und ist durch einen entsprechenden Wandabschnitt 31 des Schwenkgriffes 30 begrenzt. In der äußeren Endlage der Kolbenstange 23 befindet sich der Kolben 28 im Bereich des Ventilsitzes 19 und der Kolben 27 unmittelbar vor der inneren Stirnfläche des Stopfens 22. In dieser äußersten Endlage läßt sich der Schwenkgriff 30 in die in der Zeichnung dargestellte Position verschwenken, in der der längere Wandabschnitt 31 an der Kolbenstange 23 anliegt. Damit ist die Position der Kolbenstange in dieser Stellung, der Betriebsstellung, eindeutig fixiert. In dieser Betriebsstellung fließt das Wasser vom zulaufseitigem Anschluß 3 über den Leitungsabschnitt 5 zum zentralen Kanal 10 und von hier durch den Ventilsitz 18 durch zu einem Anschluß 15' und von hier zu einem nicht näher dargestellten Gerät. Von dem Gerät fließt das Wasser zu einem Anschluß 16' und von hier durch den Ventilsitz 20 zum Ringkanal 17 und weiter zum Leitungsabschnitt 8 und zum ablaufseitigen Anschluß 4.
I · · · 31··
- 11 -
Ist ein Gerät nicht an die Anschlußstutzen 15 und 16 angeschlossen oder soll dieses Gerät vom Wasserstrom abgetrennt werden, dann wird der Schwenkgriff 30 um 90° verschwenkt, bis der kürzere Wandabschnitt 31 an der Kolbenstange 23 anliegt und es wird nunmehr die Kolbenstange mit den Kolben 27 und 28 verschoben, bis die flache Seite des Schwenkgriffes 30 an der äußeren Oberfläche des Stopfens 22 zur Anlage kommt. Dabei befindet sich gleichzeitig der Kolben 27 im Bereich des Ventilsitzes 20 und der Kolben 28 im Bereich des Ventilsitzes 18. Damit sind die Anschlußstutzen 15 und 16 von den Kanälen 10 und 11 getrennt, die ihrerseits über den nunmehr offenen Ventilsitz 19 miteinander verbunden sind. Es kann nunmehr das Wasser unmittelbar vom zulaufseitigen Anschluß 3 über den Leitungsabschnitt 5 und den zentralen Kanal 10 zum Ringkanal 11 und von hier zum Leitungsabschnitt 8 und zum ablaufseitigen Anschluß 4 strömen. In dieser Umgehungsstellung des Ventilgliedes 23, 27, 28 läßt sich das Gerät montieren, warten oder überholen, ohne daß der Leitungsstrang, in dem sich das Anschlußstück 1 befindet, drucklos gemacht oder abgeschaltet werden braucht (Fig. 1)
Der Kolben 28 kann in gleicher Weise wie der Kolben 27, nämlich als flache Scheibe mit einem in eine Umfangsnut eingesetzten U-Ring ausgebildet sein. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist dagegen der Kolben 28 mit einer axial größeren Erstreckung versehen und an seiner freien Stirnseite ist eine Vertiefung 32 eingearbeitet, in die ein ringförmiger Ventilsitz 33 eingeschraubt ist. Am Grunde der Vertiefung 32 stützt sich eine Schraubendruckfeder 34- ab, die einen Ventilteller 35 gegen den Ventilsitz 33 drückt. Von der Vertiefung 32 führen Bohrungen 36 axial durch
den Kolben 28 hindurch.
Befindet sich das Ventilglied in der Betriebsstellung (Fig.2) und wird stromab vom ablaufseitigen Anschluß 4 so viel Wasser gezapft, daß der Druckabfall in dem angeschlossenen, nicht dargestellten Gerät eine bestimmte Größe
überschreitet, also ein bestimmter Differenzdruck zwischen dem zentralen Kanal 10 und dem Ringkanal 11 auftritt, dann reicht die auf den Ventilteller 35 ausgeübte Kraft aus, um diesen entgegen der Wirkung der
Schraubendruckfeder 34 von dem Ventilsitz 33 abzuheben. Dadurch kann Wasser unmittelbar vom zentralen Kanal 10 nicht nur über das Gerät sondern außerdem auch durch
den Spalt zwischen Ventilteller 35 und Ventilsitz 33
sowie die Bohrungen 36 hindurch zum Ringkanal 11 fließen. In der Umgehungsstellung des Ventilgliedes dagegen ist das Ventil 33, 35 ohne Punktion, da der durch die
Bohrungen 36 hindurch auf dem Ventilteller 35 wirkende Druck die durch die Schraubendruckfeder 34 erzeugte
Schließkraft noch erhöht.
Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel begrenzt ist, sondern Abweichungen davon möglich sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Insbesondere können einzelne der Erfindungsmerkmale für sich oder zu mehreren kombiniert Anwendung finden.

Claims (12)

Schutzansprüche
1. Anschlußstück zum Einfügen in den Verlauf einer Wasserleitung mit je einem Anschluß zur Verbindung mit der zuströmseitigen und der abströmseitigen Wasserleitung sowie mit einem seitlichen Flansch, in dem zwei Leitungsabschnitte münden, die voneinander getrennt zu je einem der beiden Anschlüsse führen, und mit einem einen Gegenflansch aufweisenden Anschlußzwischenstück, das mit einem anzuschließenden Gerät verbindbar ist, wobei das Anschlußzwischenstück von den Mündungen der Leitungsabschnitte im seitlichen Flansch zu Anschlüssen für ein Gerät führende Kanäle aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Anschlußzwischenstück (2) ein Ventil (18, 19, 20, 23, 27, 28) mit zwei Ventilgliedern (27 und 28) untergebracht ist, die in der einen Stellung (Betriebsstellung) die beiden Kanäle (10 und 11) voneinander trennen und die in der anderen Stellung (Umgehungsstellung) den zulaufseitigen Kanal (10) mit dem ablauf seitigen Kanal (11) verbinden und mindestens einen der Anschlüsse (15 und 16) für das Gerät dicht von dem zugeordneten Kanal abtrennen.
2. Anschlußstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil als Kolbenschieberventil mit zwei Kolben (27 und 28) ausgebildet ist.
fir· · ir· It ~· "·
3. Anschlußstück nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kolben an einer gemeinsamen Kolbenstange (23) angebracht sind.
4-. Anschlußstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Stirnfläche des Kolbens (28) am Ende der Kolbenstange (23) in der Betriebsstellung dem zulauf seitigen Kanal (10) zugekehrt ist.
5. Anschlußstück nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben-Kolbenstangeneinheit (23, 27 28) in der Betriebsstellung an einem Anschlag anliegt, der eine Bewegung in Richtung der auf die freie Stirnfläche des Kolbens (28) am Kolbenstangenende wirkenden Kraft begrenzt.
6. Anschlußstück nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz (19)| an dem der am Kolbenstangenende angebrachte Kolben (28) in der Betriebsstellung dicht anliegt, sich im mittleren Bereich einer Bohrung (17) befindet, in deren Endbereichen sich die Ventilsitze (18 und 20) befinden, an denen die Kolben (27 und 28) in der Umgehungsstellung dicht anliegen.
7. Anschlußstück nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (23) abgedichtet nach außen geführt und am äußeren Ende mit einem Betätigungsglied versehen ist.
8. Anschlußstück nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsglied ein Schwenkgriff (30) ist, der in einer seiner Stellungen das Ventil in der Betriebsstellung verriegelt.
9. Anschlußstück nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkgriff (30) in einer anderen Stellung die Bewegung des Ventiles in Richtung auf die Umgehungsstellung nach Erreichen dieser Stellung als Anschlag begrenzt.
10. Anschlußstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungen der Leitungsabschnitte (5 und 8) im Flansch (6) des Anschlußstückes (1) und der Kanäle (10 und 11) im Flansch (9) des Anschlußzwischenstückes (2) jeweils konzentrisch zueinander sind, und daß die Teilung der die Flansche (6 und 9) miteinander verbindenden Schrauben (12, 13) nicht mehr als 90° beträgt.
11. Anschlußstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem zuströmseitigen Kanal (10) und dem abströmseitigen Kanal (11) im Anschlußzwischenstück (2) ein Überdruckventil (33, 34-, 35) angeordnet ist.
12. Anschlußstück nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Überdruckventil in dem am Ende der Kolbenstange (23) befindlichen Kolben (28) untergebracht
und als federbelastetes Rückschlagventil ausgebildet ist.
DE19808028344U 1980-10-24 1980-10-24 Anschlusstueck fuer wasserleitungen Expired DE8028344U1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19808028344U DE8028344U1 (de) 1980-10-24 1980-10-24 Anschlusstueck fuer wasserleitungen
AT0369381A AT374528B (de) 1980-10-24 1981-08-25 Anschlussstueck zum einfuegen in den verlauf einer wasserleitung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19808028344U DE8028344U1 (de) 1980-10-24 1980-10-24 Anschlusstueck fuer wasserleitungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8028344U1 true DE8028344U1 (de) 1981-02-12

Family

ID=6719973

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19808028344U Expired DE8028344U1 (de) 1980-10-24 1980-10-24 Anschlusstueck fuer wasserleitungen

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT374528B (de)
DE (1) DE8028344U1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3311763A1 (de) * 1983-03-31 1984-10-04 EPE Eppensteiner GmbH, 6834 Ketsch Zweiwegeventil
DE10039496A1 (de) * 2000-08-12 2002-02-28 Judo Wasseraufbereitung Anschlusszwischenstück für Wasserleitungen mit Bypass
DE102007010436A1 (de) 2007-03-01 2008-09-04 Judo Wasseraufbereitung Gmbh Anschlusszwischenstück mit Bypass
ITPE20100008A1 (it) * 2010-03-16 2011-09-16 Technoservice Di Vespasiani Lanfranco Modulo di scambio in linea sotto lavello per montaggio di sistemi di filtraggio dell'acqua denominato sf012
DE102021121780A1 (de) 2021-08-23 2023-02-23 Hans Sasserath Gmbh & Co. Kg. Anschlussanordnung mit Absperrung

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3311763A1 (de) * 1983-03-31 1984-10-04 EPE Eppensteiner GmbH, 6834 Ketsch Zweiwegeventil
DE10039496A1 (de) * 2000-08-12 2002-02-28 Judo Wasseraufbereitung Anschlusszwischenstück für Wasserleitungen mit Bypass
DE10039496C2 (de) * 2000-08-12 2002-06-06 Judo Wasseraufbereitung Anschlusszwischenstück für Wasserleitungen mit Bypass
DE102007010436A1 (de) 2007-03-01 2008-09-04 Judo Wasseraufbereitung Gmbh Anschlusszwischenstück mit Bypass
ITPE20100008A1 (it) * 2010-03-16 2011-09-16 Technoservice Di Vespasiani Lanfranco Modulo di scambio in linea sotto lavello per montaggio di sistemi di filtraggio dell'acqua denominato sf012
DE102021121780A1 (de) 2021-08-23 2023-02-23 Hans Sasserath Gmbh & Co. Kg. Anschlussanordnung mit Absperrung

Also Published As

Publication number Publication date
ATA369381A (de) 1983-09-15
AT374528B (de) 1984-05-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1350896B1 (de) Ventilanordnung für einen Rohrtrenner
EP1681520A2 (de) Flüssigkeitsarmatur
CH656663A5 (de) Rohrtrenner, insbesondere fuer trinkwasserleitungen.
DE2424978A1 (de) Rohrunterbrecher, insbesondere fuer hauswasserleitungen
EP1780472A2 (de) Baugruppe zum Zuführen von Wasser zu Heizungsanlagen mit Wassererwärmer
DE102007008285B4 (de) Strömungswächter und entsprechende Verbindungsanordnung
AT399212B (de) Adapterarmatur zum wahlweisen anschluss eines heizkörpers
DE8028344U1 (de) Anschlusstueck fuer wasserleitungen
DE3918667A1 (de) Rueckspuelbare filterarmatur
EP4060133A1 (de) Ventilanordnung, korrespondierende verwendung und baureihe
EP2644788B1 (de) Rohrtrenneranordnung
DE10105393C1 (de) Sicherheitsgruppe zur Absicherung eines geschlossenen Trinkwassererwärmers
DE2601350C2 (de) Druckminderventil
DE102004063747B4 (de) Rohrtrenneranordnung
DE3003676C2 (de) Vorrichtung zum Verschneiden von enthärtetem Wasser mit hartem Rohwasser
EP0336397B1 (de) Wasserzähler-Anschlusselement
DE3500907C2 (de)
DE2637143A1 (de) Mit einem absperrorgan versehene fluessigkeitshochdruckleitung
EP0255936A1 (de) Anschlusszwischenstück zum Einbau in die Wasserleitung
DE202008010289U1 (de) Kugelabsperrventil mit T-Anschluss
EP0337936B1 (de) Hauswasserstation
DE2923231C2 (de)
DE19636410B4 (de) Armatur für Wasserleitungen
WO1989005382A1 (en) Nonreturn valve, in particular for incorporation in drinking water pipes
DE202012101123U1 (de) Rohrtrenneranordnung