[go: up one dir, main page]

CH340701A - Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten von Faserstoffen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten von Faserstoffen

Info

Publication number
CH340701A
CH340701A CH340701DA CH340701A CH 340701 A CH340701 A CH 340701A CH 340701D A CH340701D A CH 340701DA CH 340701 A CH340701 A CH 340701A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
container
bodies
movable
impact bodies
impact
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hoesch Robert
Original Assignee
Hoesch Robert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoesch Robert filed Critical Hoesch Robert
Publication of CH340701A publication Critical patent/CH340701A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21BFIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
    • D21B1/00Fibrous raw materials or their mechanical treatment
    • D21B1/04Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
    • D21B1/12Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by wet methods, by the use of steam
    • D21B1/30Defibrating by other means
    • D21B1/303Defibrating by other means using vibrating devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung     zum    Aufbereiten von Faserstoffen    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auf  bereiten von Faserstoffen in wässriger     Aufschwem-          mung    durch vibrierende Aufbereitungsorgane sowie  eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete  Vorrichtung.  



  Die beispielsweise zur Papiererzeugung verwen  deten Faserstoffe müssen zur Erzielung einer mög  lichst weitgehenden Verfilzung vor der Blattbindung  aufbereitet und     defibrilliert    werden. Man hat sie zu  diesem Zweck bisher Mahlorganen ausgesetzt, die  gleichzeitig eine Quetsch-, Reib- und     Scherwirkung     auf die Faserstoffe ausüben. Diese kombinierte Art  der Einwirkung der Mahlwerkzeuge auf     die    Faser  stoffe ist jedoch unerwünscht, weil die     Defibrillie-          rung    der Fasern nur durch die Quetschung erreicht  wird, Reibung und     Scherung    aber zu einer uner  wünschten Kürzung und Zerstörung der Fasern und  zur Schleimbildung führen.  



  Ausgehend von dieser Erkenntnis hat man be  reits versucht, eine reine Quetschwirkung auf die  Fasern auszuüben, indem man sie mit stampfenden  oder vibrierenden Mahlorganen behandelt. Trotz des  an sich richtig eingeschlagenen Weges kommt die  wirtschaftliche Anwendung der bekannten Verfahren  jedoch für die heute in Betracht kommenden Produk  tionsmengen nicht in Frage.

   Besonders nachteilig  wirkt es sich bei den bekannten Aufbereitungsvor  richtungen aus, dass bei der Schwingbewegung der  verhältnismässig grossen Mahlorgane bei jedem Hub  auch eine entsprechende Menge der     Faserstoffsus-          pension    mitbewegt wird, so dass die auf das Mahl  organ ausgeübte Energie zu einem grossen     Teil    un  wirksam und damit unwirtschaftlich zur Bewegung  der Suspension verbraucht wird und nur ein verhält  nismässig geringer Teil zur Erzielung der     Quetschung     verbleibt.    Da auch dieser Weg nicht zum Ziele führte, hat  man versucht, die Faserstoffe     in        Schwingmühlen    auf  zubereiten.

   Diese Schwingmühlen bestehen aus einem  in Schwingungen versetzten Gefäss, in das die     Auf-          schwemmung    zusammen mit einer grossen Anzahl  von Metall- oder     Porzellankugeln        eingetragen    wird.  Die im     Innern    des     Gefässes    in freien Schwingungen  vibrierenden Kugeln quetschen beim Aufprall aufein  ander auf die zwischen ihnen befindlichen Fasern.  Die Leistung solcher Mühlen ist jedoch klein und  ihre Herstellung ausserordentlich kostspielig.

   Darüber  hinaus haben sie den     Nachteil,    dass die eingeführten       Kugeln    zum Verschleiss neigen und dadurch fremde  Stoffe in den     aufbereiteten    Stoff gelangen, die sich  für die anschliessende Blattbildung als     nachteilig    oder  wenigstens störend erweisen.  



       Durch    die Erfindung wird ein Verfahren geschaf  fen, das es ermöglicht, ohne die bisherigen Nach  teile eine     reine        Quetschwirkung    auf die Fasern aus  zuüben und einen hohen Stoffdurchsatz erlaubt.  Dieses Ziel wird gemäss der Erfindung dadurch er  reicht, dass die Faserstoffe der Schlagwirkung von       zwangläufig    schwingenden und von zwischen diesen  angeordneten und gegenüber den erstgenannten be  weglichen Schlagkörpern ausgesetzt werden. Dadurch  wird einmal erreicht, dass die von den     schwingenden     Körpern verdrängten     Aufschwemmungsmengen    nur  kurze Strecken zurücklegen müssen, so dass die  Dämpfung der schwingenden Massen ausserordentlich  gering bleibt.

   Anderseits wird vermieden, dass sich  die beweglichen Schlagkörper zu einer als geschlos  senes Ganzes vibrierenden Masse zusammenballen,  die dann nur an ihrer     Begrenzungsfläche    zusammen  mit der Gehäusewandung eine Quetschwirkung auf  die zwischen Gehäusewandung und zusammengeball  ter Masse befindlichen Fasern ausüben würde.      Eine Vorrichtung zur Durchführung des erfin  dungsgemässen Verfahrens ist     im    folgenden anhand  der Zeichnung näher erläutert.

   Es zeigen:       Fig.    1 eine schematische Darstellung einer be  vorzugten Anordnung der schwingenden Körper,       Fig.    2 einen senkrechten Mittelschnitt durch eine       erfindungsgemässe    Vorrichtung,       Fig.3    einen Längsschnitt durch die in     Fig.    2  dargestellte Vorrichtung und       Fig.    4 einen Schnitt durch eine weitere Ausfüh  rungsform gemäss der Erfindung.  



  Aus     Fig.    1 erkennt man das der Erfindung zu  grunde liegende Prinzip. Mit 1 ist eine     Reihe    von       zwangläufig,    beispielsweise mit dem Gehäuse schwin  genden     Schlagkörpern    bezeichnet, denen regelmässig  oder unregelmässig bewegliche Schlagkörper 2 einge  lagert sind. Wird das aus den Schlagkörpern 1 be  stehende System in Richtung des     Doppelpfeils    in  Schwingungen versetzt, so beginnen auch die Schlag  körper 2 Schwingungen auszuüben und schlagen  dabei gegen das     Schlagkörpersystem    1.

   Man erkennt,  dass einerseits die Weglängen, die die einzelnen  Schlagkörper 2 zurücklegen können, relativ klein  sind, so dass nur eine geringfügige Bewegung der       Aufschwemmung    hervorgerufen wird, anderseits aber  die Fasern in der durch das     Schlagkörpersystem    hin  durchtretenden     Aufschwemmung    häufig von Schlag  körpern     getroffen    und     defibrilliert    werden. Die Kör  per 1 sind vorzugsweise sich über die Breite des zur  Aufnahme der     Aufschwemmung    bestimmten Behäl  ters erstreckende Stäbe, während die Körper 2 eben  falls als Stäbe, aber auch als Kugeln,     Ovalkörper,     Stifte und dergleichen ausgebildet sein können.

   Ge  gebenenfalls kann man den einzelnen Schlagkörpern  eine Oberflächenprofilierung geben.  



  Die in den     Fig.    2 und 3 schematisch dargestellte  Vorrichtung besteht aus einem Behälter 3 mit einem  Einlass 4 und einem     Auslass    5, so dass die     Auf-          schwemmung    der Vorrichtung kontinuierlich zuge  führt werden kann. Man erkennt wieder die Schlag  körpersätze 1 und 2 im Innern des Behälters 3. Der  Behälter 3 ist an Federn 6 aufgehängt und wird  durch einen Schwingungserzeuger 7 in horizontaler  und/oder vertikaler Richtung in Schwingungen ver  setzt. Die     Anbringung    der Schlagkörper 1 erfolgt bei  spielsweise über Zwischenplatten 8, wobei die Schlag  körper 2 in den verbleibenden Zwischenräumen zwi  schen den Körpern 1 angeordnet und gegenüber den  letzteren beweglich sind.  



  Die Arbeitsweise der erfindungsgemässen Vor  richtung kann man entsprechend dem jeweiligen Be  darf periodisch oder kontinuierlich wählen. Durch  Einschaltung einer oder mehrerer Trennwände im  Innern des Behälters 3 kann man eine entsprechende  Vergrösserung der Weglänge der strömenden Flüssig  keit erreichen. Selbstverständlich kann man die Vor  richtung auch durch den     Anschlussstutzen    5 be  schicken und die     defibrillierte        Aufschwemmung    aus  dem Anschluss 4 austreten lassen.    Die in     Fig.4    dargestellte Ausführungsform der  erfindungsgemässen Vorrichtung besteht aus einem  Behälter 3 mit einem     Einlass    4 und einem     Auslass    5.

    Die     Aufschwemmung    wird der Vorrichtung konti  nuierlich zugeführt.  



  Die umlaufende Unwucht 7 ist bei dieser Aus  führungsform an einer der Seitenwandungen ange  bracht und versetzt das Gehäuse 3 in horizontale  Schwingungen. Im Gehäuse 3 sind die Zwischen  wände 12 fest angebracht und schwingen daher ge  meinsam mit dem Gehäuse. Zwischen den Zwischen  wänden hängen Metallblättchen, die über Distanz  stücke 10 auf Drähten aufgereiht sind. Die Blättchen  9 können infolge ihrer gelenkigen Aufhängung zwi  schen den Zwischenwänden 12 frei schwingen, so  dass auch hier der Faserstoff der Schlagwirkung von       zwangläufig    schwingenden und von zwischen diesen  angeordneten und gegenüber den erstgenannten be  weglichen Schlagkörpern ausgesetzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Aufbereitung von Faserstoffen in wässriger Aufschwemmung durch vibrierende Auf bereitungsorgane, dadurch gekennzeichnet, dass die Faserstoffe der Schlagwirkung von zwangläufig schwingenden und von zwischen diesen angeordneten und gegenüber den erstgenannten beweglichen Schlag körpern ausgesetzt werden. II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfah rens gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass in einem erzwungen schwingenden Behälter zur Aufnahme der Faserstoffe mit diesem Behälter fest verbundene und zwischen diesen angeordnete und gegenüber den erstgenannten bewegliche Schlagkör per enthalten sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Behälter fest ver bundenen Schlagkörper ein Bündel von den Behälter überbrückenden, im Abstand voneinander angeord neten Stäben bilden, die zwischen sich die beweg lichen Schlagkörper aufnehmen. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Schlagkörper als den Behälter wenigstens annähernd überbrük- kende Stäbe ausgebildet sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Schlagkörper als Kugeln und/oder Ovalkörper ausgebildet sind. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Behälter fest ver bundenen Schlagkörper als den Behälter in Durch flussrichtung durchsetzende Trennwände ausgebildet sind, zwischen denen mit Distanzstücken abwech selnd auf Drähten aufgereihte Metallblättchen als bewegliche Schlagkörper angeordnet sind. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch Il und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter mit Zu- und Abführungen zur konti- nuierlichen Beschickung mit Faserstoffen versehen ist. . 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und den Unteransprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des Behälters Trennwände zur Verlänge rung der Durchflussstrecke angebracht sind. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 1-3 und 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schlagkörper wenigstens teil weise profiliert sind.
CH340701D 1955-02-17 1956-02-06 Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten von Faserstoffen CH340701A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE340701X 1955-02-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH340701A true CH340701A (de) 1959-08-31

Family

ID=6228913

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH340701D CH340701A (de) 1955-02-17 1956-02-06 Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten von Faserstoffen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH340701A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1133221B (de) Hammermuehle
DE9110617U1 (de) Apparatus for the wetting of cereals with a liquid
DE915408C (de) Verfahren zum Betrieb einer Muehle
DE1043958B (de) Schwingzentrifuge
DE524121C (de) Vorrichtung zur ununterbrochenen Aufbereitung von Formsand
DE1878801U (de) Vorrichtung zum sortieren, insbesondere von mineralischem material.
CH340701A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufbereiten von Faserstoffen
DE570725C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen kuenstlicher Hohlsteine
DE2535711A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum loesen und zerkleinern der ummantelung von stabfoermigen traegern, insbesondere von schweisselektrodenummantelungen
DE927006C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer feinstbearbeiteten Schokoladenmasse
DE1019549B (de) Vorrichtung zum Aufbereiten von Faser-, insbesondere Papierstoffen
DE897976C (de) Vorrichtung zum Austragen und Absieben von Schuettgut aus einem Bunker
DE3543892A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum reinigen von folienabfaellen
DE690273C (de) Zerkleinerungsvorrichtung
DE444262C (de) Vorrichtung zum Verfeinern von Kakao- und Schokoladenmassen u. dgl.
DE1483498A1 (de) Sieb
DE634714C (de) Vorrichtung zum Aufloesen von Zellstoffblaettern u. dgl.
DE665524C (de) Mahlanlage, bei der das zu behandelnde Gut einen in Schwingungen versetzten Behaelter durchlaeuft
DE488124C (de) Vorrichtung zum Aufbereiten von Formsand, bei der der fein verteilte Sand durch einen innerhalb einer umlaufenden Trommel erzeugten Wasserschleier hindurchgeworfen und darauf in der Trommel durchmischt wird
DE916619C (de) Verfahren und Vorrichtung zum staendigen Durchmischen einer in duenner Schicht durch eine Temperaturbeeinflussungszone gefoerderten Masse, vorzugsweise einer Schokoladenmasse
DE1457284A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schlagen bzw. Ruehren und Schaeumen von Materialien
DE719804C (de) Mulden-Schwingmuehle
DE919758C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Absieben viskoser Massen
DE428397C (de) Maschine zum Zerkleinern von Kluempchen in Massen, wie Formsand
AT122034B (de) Mantelfutter für den äußeren Mahlkegel einer Kegelmühle.