Verfahren und Vorrichtung zum Ausscheiden von Material aus dem Luftstrom einer Absauganlage an Textilmaschinen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zurr Aussebeiden von gebrochenen Fäden, Staub oder freiem Fasermaterial aus dem in den Raum zurüekzuführenden Luftstrom einer Absau@ganlage in einer Textilmaschine, die im Bereich der Maschine angeordnete und in.
Verbindung mit einem Absaugventilator stehende. Absaugdüsen aufweist; die Erfin dung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Das erfin- dungs@-emässe Verfahren ist dadurch gekenn- zeielinet, class der aus dem Ventilator austre tende, das abgesaugte Gut initführende Luft strom mit so hoher Geschwindigkeit.
in das Innere eines im Bereieh der Maschine a.nge- ordneten, lanrgestreekten, sehlaucliartigen Hohlkörpers mit poröser, auf der die Längs- strömttn@,- im Hohlkörper begrenzenden Innen- svite für das mitgeführte Gut nicht haftend ausfebildeten,
ulatten Wand eingeführt wird, dass das mitgeführte Gut in axialer Riehtung in die dein Ventilator abgekehrte Endpartie des sclilaueliart.irien Hohlkörpers transportiert wird, während die in den Raum zurii(2kzufüli- rende Luft seitlich durch die Porenöffnungen. in den Raum austritt. Vorteilhaft kann der das abgesaugte Gut mitführende Luftstrom mit einer Geschwindigkeit von mindestens 6 m 'sek. in den. Hohlkörper eingeführt werden.
f)ie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist dadurch- gekennzeichnet, dass der Absauwentilator die mit dem abgesaugten. Gut beladene Luft in das Innere wenigstens eines als einziges Filter dienenden Hohlkörpers fördert. Zweckmässig kann der Hohlkörper eine gewebeartige Wand aufweisen, wobei das Gewebe aus Metalldrähten mit glatter Ober flä.che oder düsengesponnenen Einzelfäden insbesondere aus Kunststoff - bestehen kann. Vorteilhaft kann hierbei das Gewebe aus liehtdurchlässigen Fäden bestehen.
Unter Umständen empfiehlt es sich, den Hohlkör per aus einer perforierten Folie mit nahe nebeneinanderliegenden Porenöffnungen zu bilden.
Zweckmässig kann der Hohlkörper an sei nem dem Ventilator abgekehrten Ende Mittel zum Entfernen des abgesaugten Gutes auf weisen. So kann der Hohlkörper ein Anschluss- stück für einen Sammelbehälter für das aus geschiedene Gut, aufweisen, wobei vor dem Anschlussstüek Mittel zum Abschnüren des Hohlkörpers vorgesehen sind.
Als besonders geeignet. erweist sich ein ausweehselbar am Hohlkörper ansehliessbarer Sammelbehälter. Bei einer andern vorteilhaften Ausführungs form kann der Hohlkörper sich in ungefähr horizontaler Richtung erstrecken, und es kann an seinem, dem Ventilator abgekehrten Ende an ein nach unten gerichtetes Kniestück ange schlossen sein, welches mit, einem Sammel- behälter für das ausgeschiedene Gut luftdicht verbunden werden. kann. Schliesslich kann der Hohlkörper wenigstens in seiner Endpartie einen in Richtung des eingeführten Luft stromes abnehmenden Querschnitt. aufweisen.
Bei Absauganlagen bisher üblicher Bauart. gelangt die durch die Saugdüsen abgesaugte Luft in einen Sammelkanal, der in Verbin dung mit. einem die Saugströmung erzeugen den Absaugventilator steht. Der Absaugven- tilator ist. hierbei im Innern eines Filter kastens angeordnet, der ein zur Abscheidung des abgesaugten Gutes dienendes Filter ent hält. Letzteres ist in der Pegel als ebenes Maschenfilter oder Siebfilter ausgebildet und entweder im Strömungsweg des abgesaugten Gutes vor oder hinter dem Absaugventilator angeordnet.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Rückluft der Absaugvorriehtung einer Spinn inaschine in einen die ganze Maschinenlänge entlang führenden, oberhalb des Spulengatters angeordneten Druckkanal zu leiten, welcher mit nach unten gerichteten Blasschlitzen ver sehen ist. Die aus den Blasschlitzen austre tende Luft, strömt in gerichteter Strömung mit erheblicher Geschwindigkeit über die Ober fläche der Vorgarnspulen und soll auf deren Oberfläche sieh niedersetzenden Staub oder Faserflaum wegblasen.
Bei dieser bekannten Einrichtung erfolgt die Ausscheidung des ab gesaugten Gutes in einem an der Stirnseite der Spinnmaschine angeordneten Filter kasten.
Ferner hat die Anmelderin bereits Schutz für eine Einrichtung zur Verminderung der Verschmutzung von Oberflächenteilen einer fadenverarbeitenden Textilmaschine bean sprucht (Patent Wir. 317070), welche mit einer Vorrichtung zur Absaugung von gebro chenen Fäden, Staub oder freiem Fasermate rial ausgerüstet ist und bei welcher die dureli die Absaugvorrielitung strömende Luft min destens teilweise im Bereich der Maschine in den letzteren enthaltenden Raum zurück geführt wird.
Diese Einrichtung zeichnet sieh durch mindestens einen im Bereich der v er schmutzungsgefährdeten Oberfläche angeord neten Hohlkörper mit poröser Wandung aus, dessen Inneres durch eine Leitung mit der Auslassseite des Ventilators der Absaugvor- riehtung verbunden ist, derart, da ss die durch die Porenöffnungen der I@ohlkörperwandung in den Raum austretende Rückluft der Ab- saugvorriehtung eine die mit Schmutzstoffen beladene Raumluft von den Oberflächenteilen verdrängende diffuse Luftbewegung kleiner Strömungsgesehwindigkeit erzeugen kann.
Ein im Zusammenhang mit dieser Einrieli- tung vorgeschlagenes Ausführungsbeispiel arbeitet so, dass das von den Saugdüsen abgesaugte Gut mit Hilfe eines in einem Filterkasten angeordneten Filters ansgeschie. den wird, während in dein zur Rückführung der Luft dienenden Hohlkörper höchstens das Filter passierende feinste Staub- und Faser teilchen zurückgehalten werden.
Das erfindungsgemässe Verfahren beruht auf der Erkenntnis, dass das gesamte abge saugte Gut mit Hilfe eines im Bereich der Maschine angeordneten, langgestreekten, schlauchartigen Hohlkörpers mit poröser Wand ausgeschieden werden kann, sofern der aus dem Ventilator austretende, das abge saugte Gut mitführende Luftstrom mit so hoher Geschwindigkeit in das Innere des Ilohlkörpers geführt wird, dass das mitge führte Gut in axialer Richtung in die dein Ventilator abgekehrte Endpartie des Hohl-.
körpers transportiert wird und sofern die Wand des Hohlkörpers auf der die Längs strömung im Hohlkörper begrenzenden Innen seite glatt ausgebildet ist, derart, dass vom Luftstrom mitgeführtes Gut nicht haftenblei- ben kann.
Das erfindungsgemässe Verfahren ermöglicht so, den bisher üblichen Filter kasten vollständig wegzulassen. Hieraus erg,.- ben sieh die Vorteile, dass einerseits die Ab- saug Torrichtung einen geringeren Platzbedarf aufweist, indem der den Filterkasten bildende Anbau vollständig wegfällt;
anderseits ergibt >sich ein kleinerer Energiebedarf für den An trieb des Absaugventilators, indem die poröse Wand des langgestreekten, sehlaueltartigeti Hohlkörpers der vom Absaugv entilator auf rechterhaltenen Luftströmung einen geringe ren Strömungswiderstand entgegensetzt als ein Filter üblicher Bauart, das bereits nach kurzer Betriebszeit infolge sieh ansammelnden Fasermaterials einen rasch zunehmenden Druckverlust herbeiführt.
Gleichzeitig ermöglicht das geschilderte Verfahren, die Verschmutzung der Maschine dnreh sieh absetzenden Staub und Faserflaum weitgehend zu verhindern, Bonfern der oder die Hohlkörper im Bereich verschmutzungs gefährdeter Oberflächen der Maschine ange ordnet werden.
Die in die Hohlkörper geleitete Rückluft der Absaugvorrichtung strömt durch die Vielzahl der einzelnen Poren derart, in den Raum zurück, dass eine die mit Schmutz stoffen beladene Raumluft von den versehmut- zungsgefährdeten Oberflächen verdrängende diffuse Luftbewegung kleiner Strömungs geschwindigkeit entsteht.
Diese Luftbewegung verhindert einerseits, dass von der Raumluft in Schwebe mitgeführte Schmutzstoffe sieh auf den genannten Oberflächenteilen der Ma schine absetzen können; anderseits wird der während des Arbeitsprozesses der Textil- maschine entstehende Staub und Flaum durch diese Luftbewegung in feinster Verteilung von der Maschine weg nach aussen transpor- 1 ier t.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausfüh rungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen: Fig-. 1 in schematischer Darstellung die Längsansicht einer Ringspinnmaschine und die Strömungskanäle einer .Absaugvorrich- tung, Fig. 2 einen Querschnitt durch die Spinn- waschine nach Fig. 1. in grösserem ,Massstab, Fig. 3 im Detail die Längsansicht.
einer Endseite der Spinnmaschine nach Figg. 2, Fig. 4 einen Sammelbehälter für das aus geschiedene Gut und Fig. 5 eine weitere Längsansicht einer Spinnmaschine mit anders ausgebildeter An ordnung der Teile der Absaugv orrichtung.
Bei der in Fig. \? im Querschnitt dar gestellten Ringspinnmaschine läuft das von den Vorgarnspulen 1 abgezogene Vorgarn '? in das Streekw erk 3 und wird anschliessend unter Drehung zu einem Faden. auf den Spulen 4 aufgewickelt. Im Bereich der Aus trittsstelle jedes Fadens aus dem Streckwerk befindet sich eine Saugdüse 5, welche an einem in den zentralen Sammelkanal 6 mündenden Saugrohr 5a angeordnet ist.
Der Sammelkanal 6 (Fig. 1) mündet. in die Einlassseite des XYentilators 7. Bei in Betrieb stehendem Ven tilator 7 wird durch sämtliche, je einem lau fenden Faden zugeordnete Saugdüsen Luft angesaugt, die über Saugrohre und Sammel- kanal in den Ventilator strömt. Beim Bruch eines Fadens zwischen Streckwerk 3 und Spule 4 wird das lose aus dem Streckwerk austretende Ende von der Saugströmung in die Saugdüse 5 gesogen und durch Saugrohr und Sammelkanal, in den Ventilator weg geführt.
Desgleichen werden von der Saug strömung im Bereich der Düsen erfasste Staub- und Faserteilchen in den Ventilator abgeführt. Der aus dem Ventilator austre tende, das abgesaugte Gut mitführende Luft strom gelangt durch die Leitung 8 axial in das Innere eines oberhalb des Spulengatters angeordneten, sieh über die ganze Länge der Maschine erstreckenden schlauchartigen Hohl körpers 9. Der Hohlkörper 9 besitzt eine poröse, auf der die Längsströmung in seinem Inneren begrenzenden Innenseite für das von der Luft mitgeführte Gut nicht haftend aus gebildete, glatte Wand. Die Wand des Hohl körpers kann zum Beispiel gewebeartig aus gebildet sein und vorteilhaft aus düsenge sponnenen Einzelfäden aus Kunststoff - zum Beispiel Nylon - bestehen.
Solche Gewebe fäden besitzen eine vollkommen glatte Ober fläche. Die Wand des Hohlkörpers könnte auch aus Metalldrähten mit glatter Ober fläche gewoben oder geflochten sein.- Der das abgesaugte Gut mitfiihrende Luftstrom wird mit so hoher Geschwindigkeit axial in das Innere des Hohlkörpers 9 eingeführt, dass das mitgeführte Gut in axialer Richtung in die dem Ventilator abgekehrte Endpartie 10 des Hohlkörpers transportiert wird, während die in den Raum zurückzuführende Luft seit lich durch die Porenöffnungen der Hohlkör- perwa.nd in den Raum austritt.
Vorteilhaft beträgt das Verhältnis
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mindestens 40, damit bei längeren Betriebsperioden die Menge des ausgeschiedenen Gutes kein über mässiges Teilstück des Hohlkörpers ausfüllt. Dank der für das mitgeführte Gut nicht. haf tend ausgebildeten Innenseite des Hohlkörpers besteht keine Gefahr, dass einzelne abgesaugte Faserteilchen an dieser Innenwand hängen bleiben und die Poren verstopfen.
Die in denn Raum zurückzuführende Luft strömt durch die Vielzahl der Poren der Hohlkörperwand derart in den Raum zurück, dass eine diffuse Luftbewegung kleiner Strömungsgeschwindig keit entsteht, welche die mit Schutzstoffen. beladene Raumluft von den Vorgarnspulen 1 und weiteren verschmutzungsgefährdeten Ober fläehen der Spinnmaschine verdrängt.
Diese Luftbewegung verhindert einerseits, dass von der Raumlift in Schwebe mitgeführte Schmutz stoffe sich auf Ober flä.elienteilen der Maschine absetzen können; anderseits wird der beim Verspinnen der Fäden entstehende Staub und Flaum durch diese Luftbewegung in fein ster Verteilung nach aussen von der Ma schine wegtransportiert.
Neben oder anstelle des Hohlkörpers 9 können auch an andern Stellen der Spinn- inaschine entsprechend ausgebildete Hohlkör per ausgebildet sein. So wäre es ohne weiteres möglich, zwei an einen gemeinsamen Venti lator angeschlossene Hohlkörper 11 und 1.2 (Fig. 2) oberhalb des Maschinentisches und/ oller Hohlkörper 13 und 11 im Bereich der Spulen 4 anzuordnen. Unter Verzieht auf die geschilderte verschmutzungshemmende Wirkung kann ein entsprechend ausgebildeter Hohlkörper 15 auch im untern Querschnitts- bereicli der Spinnmaschine angeordnet sein.
Das durch die Saugdüsen abgesaugte und im Innern des Hohlkörpers aus der in den Raum zurüekzuführen(len Luft ausgeschiedene Gut muss dauernd oder periodisch aus dem Hohlkörperende 10 entfernt werden. Fig. 3 zeigt, Mittel zur Entnahme dieses Gutes aus dem Innern des Hohlkörpers, und zwar schliesst an das Ende des Hohlkörpers 9 ein Kniestück 16 an, welches in ein weiteres schlauchartiges Hohlkörperstüek 17 mündet.
Dieses ist mit Hilfe geeigneter Mittel, zum Beispiel eines Lederriemens 1.8, so abge- schnürt, dass vor der ab-esclinürten Stelle sieh ansammelndes Gut nicht aus (lem Hohlkörper ende austreten kann. Das Sehlaiiehstüeli:
7.7 besitzt ein Anseblussstüek 19, an -elches auf irgendeine geeignete Weise ein Sammelbehäl- ter, zum Beispiel ein Saek aus Gewebe oder ein Behälter mit luftundurehlässi-er Wan drang, luftdicht angeschlossen werden kann. Zur Entnahme des im Hohlkörperende bzw.
im Kxiiestüek 16 oder im Selilanelistücli: 17 sieh angesammelten Gutes wird die Absehnü- rung 18 entfernt, worauf das ausgeschiedene Gut in den Sammelbehälter geblasen wird oder in den Sammelbehälter fällt.
Es wäre aber auch möglich, während des Betriebes der Absaugvorriehtun sden Sammelbehälter am Anschlussstiiek 19 zu belassen und nur anlässlieli periodisch -,orziinehmender Ent- leerun- unter vorher-ehendem Abschnüren des Schlanehstüekes 1.7 von letzterem zii tren nen.
Es empfiehlt sieh, den Ventilator bz -. Hohlkörper derart zu bemessen, (lass der Luftstrom an der Eintrittsstelle in den Hohlkörper eine Geschwindigkeit von min destens 6 n7lsek., vorzugsweise etwa. 10 m'sek. aufweist. Diese -Massnahme -ewährleistet, dass das vom Luftstrom mit-eführte Gut in die Endpartie des Hohlkörpers trans portiert. wird.
Feiner kann der Hohlkörper zweckmässig in Richtung des eingeführten Luftstromes gemäss Fig. 1 einen. abnehmenden Qu.erselinitt aufweisen.
Es wäre aber auch möglieb, nur die der Lufteintrittsstelle abge kehrte Endpartie des Hohlkörpers mit. ab nehmendem Querschnitt auszubilden. Der ab nehmende Querschnitt trägt dazu bei, dass pro Flächeneinheit der I-1ohlkörperwan(hing ringe- fähr gleiche Luftnien-en durch die \Poren- öffnungen in den Raum austreten und dass die (Teselirr-indi,-l:
eit des Luftstromes in axialer Richtung aueli@ bis zur Endpartie des Hohl körpers eine ausreichende Grö1@c besitzt, um (las mitgeführte Gut in. diese Endpartie zu transportieren.
Wird zur Entnahme des in der Endpartie des Hohlkörpers sieh ansanimeliden Gutes ein sackartiger Sammelbehälter verwendet, enip- fiehlt es sich, ein solches gewebeartiges Mate rial zu verwenden, das durellst.römender Luft einen geringeren Widerstand als die Wand des Hohlkörpers bietet.
So kann zum Beispiel ein loekeres Gxewebe mit verhältnismässig grossen, zwischen den einzelnen Gewebefäden liegenden Poren Verwendung finden. Wird ein solehcr saekarti;
rer Behälter all das An- ,elilussstück 19 angeschlossen und die Ab ,chnürung 18 entfernt, so wird das in der Endpartie des Hohlkörpers angesammelte C1ut unter dem Einfluss von dureh die Saekwa.n- dung, in den Raum ausströmenden Luft in das Innere des Behälters transportiert. Wird anstelle eines sackartigen Sammelbehälters ein Behälter mit luftundurehlässiger Wandung benutzt,
können zum gleichen Zweck all irL#endeiiiei- Stelle der Bebälterwandung eine oder mehrere Öffnungen angebracht sein, ,selche mit einem grobmaschigen Sieb ver- sellen sind. Ein solcher Sammelbehälter ist in Fi-. 4 beispielsweise dargestellt.
Wird nach Anschliessen des Behälters ?5 an (las An- selilnssstüek 19 die Abschnürunf-@ 18 entfernt, Strömt ein Teil der vom Ventilator in den 1-lohlkörper geförderten Luft durch die mit Sieben<B>26</B> versehenen Öffnungen 27 in den Raum zurück, womit im Hohlkörper abgela- gertes Gut in das Innere des Behälters<B>25</B> transportiert wird.
Fig. 5 zeigt eine andere Anordnung des Absaugventilators. Der das abgesaugte Gut mitführende Luftstrom strömt durch den Sammelkanal 20 in einen oberhalb der Ma- ,ehine mit senkrecht stellender Achse ange ordneten Ventilator 21, aus welchem der Luftstrom und das von diesem mitgeführte, abgesaugte Gut horizontal durch das Lei- tun,>:sstüek 22 axial in den Hohlkörper 23 ge führt wird.
Der Ventilator wird durch einen angebauten Elektromotor 2-1 angetrieben. Diese Anordnung des Ventilators erweist sieh besonders günstig bei gedrängten Platzver hältnissen auf den Stirnseiten der 1Vlaschine.
Es empfiehlt sieh, den Hohlkörper aus einem Clewebe aus lichtdurchlässigen Fäden zu bilden, z. B. ans Nylon. Dies ermöglicht dem die Masehine überwachenden Personal, die Menge des in der Endpartie des Hohl körpers bei periodischer Entnahme sich an sammelnden Gutes leicht festzustellen.
Die Erfindung ist nicht auf die geschil derten Ausführungsbeispiele besehränkt. So könnten auch Hohlkörper Verwendung fin den, die aus einer perforierten Folie mit nahe nebeneinanderliegenden Porenöffnungen be stehen. Ferner können das geschilderte Ver fahren und die besehriebenen Vorrichtungen zu seiner Durchführung auch auf andere Textilmaschinen als Ringspinnmaschinen an gewendet werden, zum Beispiel Grobspinn maschinen, Zwirnmaschinen, Spulmaschinen usw. Ferner wäre es möglich, die Saugdüsen von zwei oder mehreren Textilmasehinen mit.
einem gemeinsamen Absaugv entilator zu ver binden, aus dem der das abgesaugte Gut mit führende Luftstrom in einen einzigen Hohl körper oder in mehrere, auf die einzelnen Z1aschinen verteilte Hohlkörper geleitet wird.