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CH334835A - Verfahren zur Herstellung von 5,16-Pregnadienverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 5,16-Pregnadienverbindungen

Info

Publication number
CH334835A
CH334835A CH334835DA CH334835A CH 334835 A CH334835 A CH 334835A CH 334835D A CH334835D A CH 334835DA CH 334835 A CH334835 A CH 334835A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
group
keto
converted
dimethyl
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
H Sarett Lewis
I Poos George
F Johns William
Original Assignee
Merck & Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Merck & Co Inc filed Critical Merck & Co Inc
Publication of CH334835A publication Critical patent/CH334835A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J7/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren     zur        Herstellung    von     /\        5.16.pregnadienverbindungen       Die Herstellung von wertvollen     Steroiden          durch    Totalsynthese, inklusive Bildung des       Vierringsy        stems    und Einführung der     angu-          lären        Methylgruppen    in den Stellungen 1.0  und 1 3 sowie das     Einfügen    gewünschter funk  tioneller     Substituenten    in das Ringsystem  bietet bedeutende Schwierigkeiten.

   Zusätzlich       zli    diesen Schwierigkeiten wird das Problem  noch durch die     '#')tereochemieverhältnisse        er-          schwert.    So können gesättigte Steroide mit  einem Minimum von 6     as3        mmetrischen    Zen  tren in mindestens 64 stereochemischen Modi-    Eikationen vorkommen. Trotz dieser Schwie  rigkeiten wurden Versuche unternommen,  Steroide durch Totalsynthese herzustellen.  Anreiz dazu bot die Wichtigkeit und der  Wert solcher Steroide, z. B. des     Cortisons,     sowie die Seltenheit der natürlichen Rohstoffe,  die als Ausgangsmaterial für die Herstellung  dieser wichtigen Produkte in Frage kommen.  



  Gegenstand des Patentes ist nun ein Ver  fahren zur     Herstellung    von     A5,16-Pregnadienen     der Formel  
EMI0001.0023     
    worin R     einen        dureli    saure     11ydrolvse    in die       lietogruppe        überführbaren        Substituenten    be-    deutet, dadurch gekennzeichnet, dar man  eine Verbindung der Formel    
EMI0002.0001     
    in welcher     Ri    eine     Keto-    oder     Hydroxylgr        uppe     darstellt,

   mit einem Oxydationsmittel in die  
EMI0002.0006     
  
    1-@ceta.ldehydo-@-keio-\'crhindttn@@ <SEP> überführt.
<tb>  die <SEP> Methallylgruppe <SEP> in <SEP> ?-Stellung <SEP> dureh <SEP> Ox@  dation <SEP> und <SEP> Zerlegung <SEP> des <SEP> Oxydationspro  duktes <SEP> in <SEP> die <SEP> l-Keto-propy <SEP> lgruppe <SEP> umwandelt
<tb>  und <SEP> dureh <SEP> Behandeln <SEP> mit <SEP> Alkali <SEP> den <SEP> Ring  Sehluh <SEP> Zum <SEP> D-Ring <SEP> herbeiführt.
<tb>  



  Die <SEP> 3-Ketogruppe <SEP> kann <SEP> ansehliessend <SEP> dureh
<tb>  saure <SEP> Hydrolyse <SEP> freigesetzt <SEP> werden, <SEP> wobei
<tb>  9 <SEP> 4.16-Pregnadien-3,11,?0-ti-ion <SEP> entsteht. <SEP> Diese
<tb>  Reaktionen <SEP> können <SEP> dureh <SEP> folgendes <SEP> Reaktions  sehema <SEP> dargestellt <SEP> werden     
EMI0002.0007     
           Zttr        Überführung    des     Acetaldehydo-4-keto-          Derivates    (Verbindung     II)    in die Verbin  dung IV kann mit     Osmiumtetroxyd        umge-          N,

  etzt    und der entstehende     Osmiatester        hydro-          lysiert    werden, wobei der     Metliallylrest    in  '-Stellung in den     ss,y-Dioxy-isobutyl-Rest        um-          'C    wird (Verbindung     III).    Daraus  entsteht durch Behandeln mit     Perjodsäure          eine        l-Keto-propylgruppe    (Verbindung IV).       Anderseits    kann IV auch durch Behandlung  von     II    mit Ozon und Zerlegung des erhaltenen       (lzonids    erhalten werden.

   Der     Ringschluss     von IV zu einem Fünfring, welcher den.       D-Ring    des     Steroidmoleküls    entspricht, wird  wie gesagt durch Umsetzung von IV mit einen.  Alkali erreicht. Durch Hydrolyse von V erhält       man    eine     Ketogruppe    in     Stellung    3, wobei  gleichzeitig die Doppelbindung aus der 5(6)  Stellung in die     4(5)-Stellung    wandert..    Der durch saure Hydrolyse in die     Keto-          gruppe        überführbare    Rest R (geschützte       Ketogruppe)    kann z.

   B. eine     Enoläther-,          Ketal-,        itlercapta.l-,    zyklische     Amino-,    zyklische       Ketal-,    zyklische     Mercaptal-    oder zyklische       Hemithioketalgruppe    sein. Besonders zweck  mässig ist es, wenn die     7-Ketogruppe    durch  eine zyklische Gruppe der Formel  
EMI0003.0042     
         ersetzt    ist, wobei R" einen     Kohlenwasserstoff-          rest    oder     Wasserstoff,    X Sauerstoff oder       Schwefel    und n 0 oder I. bedeutet.

   Beispiele  für Ausgangsstoffe, die ein zyklisches     Ketal,          Merkaptal    oder     Hemithioketal    darstellen,  sind       4b-Dimethyl-1-        (p-oxy        -äthy    1) -2-methallyl-7       äthylendioxy-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a-          dodekahydrophenanthren-4-ol,    .

           2.4b-Dimetliy        1-1-(fl'-oxy-ät.ltyl)-2-inethallyl-7-          äthy        lendimercapto-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,          10,10a-dodekahy        drophenantbren-4-ol    und       ?.4b-Dimethyl-1-(fl'-oxy-äthyl)-2-methallyl-7-          äthy        lenhemithioketal-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,          10,10a-dodekahydrophenanthren-4-ol     oder die entsprechenden     4-Keto-Verbindun-          gen.    Das       2,4b-Dimethyl-1-(f        oxy-ätliyl)

  -2-methallyl-          7-ä.thyjendioxy-1,2,3,4,4a,4b,5,6,    7, 8,10,     l0a-          clodekahydrophenantliren-4-ol     kann nach einem Verfahren hergestellt wer  den, das in der schweizerischen Patentschrift  Nr. 324340 beschrieben ist.

      Das       2,4b-Diinethyl-l-(f        oxy-äthyl)-2-methallyl-          7-äthylendioxy-1,2,3,4,4a,4b,5,6,    7,     8,10,10a-          dodekahydrophenanthren-4-on       kann dadurch hergestellt werden, dass       2,4b-Dimetliyl-l-        (2-tosyloxy-äthyl)        -2-          methallyl-7-äthylendioxy-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,          8,10,10a-dodekahydrophenanthr        en-4-on     der     alkalischen    Hydrolyse unterworfen wird.

    Das       2,4b-Dimethyl-l-        (,B-oxy-äthyl)    -     2-methallyl        -          7-äthylendimereapto-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,          10,10a-dodekahydrophenanthren-4-ol     und das       2,4b-Dimethyl-l-        (fl-oxy-äthyl)-2-methallyl        -          7-äthylenliemithioketal-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,          10,10a-dodekahydrophenanthren-4-ol     können durch     Reaktion    des       2,4b-Dimethy    1-l-     ((7-o        xy-ätliy    1)

   -     2-metliallyl           1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,9,10,10a-dodeka-          hy        drophenanthren-4-ol-7-ons     mit     Äthanoldithiol    bzw.     f-14lerkapto-äthanol    in  Regenwart von wasserfreiem Zinkchlorid und  wasserfreiem Natriumsulfat gebildet werden.  Auf gleiche Art kann das entsprechende     4-          Keto-Derivat    erzeugt werden, indem das     4,7-          Dion    als Ausgangsmaterial verwendet wird.  



  Das     7-Äthylendioxyderivat    wird als Aus  gangsmaterial für das erfindungsgemässe Ver  fahren bevorzugt.      Die saure     FIj-drolyse    der     @th@-lendio@y-          01ruppe    kann zum Beispiel durch Erhitzen  mit     Perchlorsäaire    durchgeführt werden.  



  Zur     Überführung    der     ,8-Oxy-äthylgrulipe     in die     Aeetaldehydogruppe    und allenfalls der       4-Oxygruppe    in die     Ketogruppe    wird das       Ausgangsmaterial    am     besten    in einer orga  nischen. Base     gelöst    und mit einem Komplex,  der durch Reaktion einer organischen Base       mit.        Chromtrioxyd,    z.

   B.     Pyridin,    erhalten  wurde,     umgesetzt.    Zum Beispiel erfolgt. die  Oxydation leicht, wenn eine     Lösung    des     Aus-          gangsmaterials    in     Pyridin    bei Raumtempera  tur in innigen Kontakt mit einem Chrom  trioxy     d-Py        ridin-komplex        --gebracht    wird.

   Das         2,4b-Dimethyl-7-äthy        lendioxy        -2-iiiethallyl-          1.-acetaldehydo        -1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,1        Oa-          dodekahy        droplienanthren-4-on     kann isoliert werden, indem die Reaktions  mischung mit Wasser verdünnt, die     wässrige     Lösung mit. einem     wasserunlösliehen    Lösungs  mittel, z.

   B.     Äthyläther,    extrahiert, die     Äther-          lösung    über säuregewaschenem Aluminium  oxyd     ehromatographiert    und das Produkt mit  einer     Mischung    von     Petrolätlier    und     Äthyl-          ä.ther        eluiert    wird.  



  leben     dein    Hauptprodukt der     Oxydation,     zum Beispiel       2,4b-Dimethyl-7-äthy        lendioxy-2-niet.lially    1  1-acetaldeliy     do        -1,2,3,4,4a,4b,        5,6,7,8,10,10a-          dodekaliy        dr        oplienanthren-4-on,     erhält man in kleinen     'Mengen    auch andere       Oxydationsprodukte,    wie  
EMI0004.0055     
  
    2,4b-Diniethyl-7-ätllylendioxy-2-metliallyl  1-(ss-oxy-äthyl)-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,

  10a  dodekahydrophenanthren-4-on       und das entsprechende     1-(Carboxyinetliyl)-          Derivat.    Diese Produkte können mit     Lithillm-          Aluminiumhydrid    reduziert. werden, wobei  eine     epimere    Form des     Ausgangsmaterials    ent  steht. Diese kann im Prozess in     gleicher        Weise     wie das ursprüngliche Ausgangsmaterial ein  gesetzt werden, wodurch die Ausbeute des  Endproduktes erhöht wird.

    
EMI0004.0064     
  
    Erfolgt <SEP> die <SEP> 0xydatioli <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> von
<tb>  2,4b-Dimetliyl-7-iitliylenclioxy-2-nietliallyl  1-aeetaldehydo-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,1.0,10a  dodekahy <SEP> droplienant,liren-4-oxi
<tb>  mit <SEP> Ozon, <SEP> so <SEP> wird <SEP> diese <SEP> Substanz <SEP> 7weckniässig  in <SEP> einem <SEP> Lösungsmittel, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> einem <SEP> niederen
<tb>  aliphatisehen <SEP> Alkohol, <SEP> aufgelöst <SEP> und <SEP> auf
<tb>  etwa <SEP> -80  <SEP> C <SEP> abgekühlt, <SEP> worauf <SEP> man <SEP> ozoni  sierten <SEP> Sauerstoff, <SEP> der <SEP> 1 <SEP> Äquivalent <SEP> Ozon <SEP> mit.
<tb>  Bezug <SEP> auf <SEP> das <SEP> Dodekahydrophenanthren <SEP> ent  hält, <SEP> durch <SEP> die <SEP> Lösung <SEP> leitet.

   <SEP> Die <SEP> Reaktions  inischung <SEP> wird <SEP> dann <SEP> auf <SEP> etwa <SEP> 0  <SEP> C <SEP> aufge  wärmt <SEP> und <SEP> das <SEP> Ozonid <SEP> naell <SEP> bekannten <SEP> Metho  den, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> durch <SEP> Reduktion <SEP> mit <SEP> kleinen <SEP> Men  gen <SEP> Zink <SEP> in <SEP> wässriger <SEP> Essigsäure, <SEP> zerlegt.

   <SEP> Das
<tb>  dabei <SEP> entstehende
<tb>  ?,4b-Dimetllyl-7-äthyle <SEP> nclioxy- <SEP> 2- <SEP> (f-keto  propyl)-1-acetaldehydo-1,2,3,4,4a,4b,5,6, <SEP> 7,8,
<tb>  1.0,10a-dodekahy <SEP> droplienantliren-4-on
<tb>  kann <SEP> durch <SEP> Konzentrieren <SEP> der <SEP> Reaktions  niisehun-@ <SEP> unter <SEP> reduziertem <SEP> Druck, <SEP> Extra  hieren <SEP> des <SEP> Konzentrates <SEP> mit <SEP> Äther, <SEP> Chroma  tographieren <SEP> des <SEP> Konzentrates <SEP> über <SEP> säure  gewaschenem <SEP> Aluminiumoxyd, <SEP> Eluieren <SEP> mit
<tb>  einer <SEP> Mischung, <SEP> von <SEP> Petroläther <SEP> und <SEP> -1thy1  äther <SEP> und <SEP> Eindampfen,--, <SEP> des <SEP> Eluates <SEP> isoliert
<tb>  werden.
<tb>  



  Die <SEP> Unisetzung <SEP> von
<tb>  2,4b-Dinietliyl-7-äthylendioxy-2-inetliallyl  1-acetaldellydo-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a  dodekallydi,ophenantliren-4-on
<tb>  mit <SEP> Osniiumtetroxycl <SEP> zur <SEP> Erzeu-un- <SEP> des
<tb>  entsprechenden <SEP> Oslniatesters <SEP> erfolgt <SEP> mit. <SEP> Vor  teil <SEP> in <SEP> einem <SEP> inerten <SEP> Lösungsmittel, <SEP> z. <SEP> B.
<tb>  Benzol, <SEP> Ätliyläther, <SEP> Tetrahyeli-ofui@an <SEP> und <SEP> der  0eiellen <SEP> oder <SEP> in <SEP> lIisehun < ;en <SEP> soleher <SEP> Lösungs  mittel. <SEP> Die <SEP> Reaktion <SEP> wird <SEP> zxi <SEP> Ende <SEP> geführt,
<tb>  indem <SEP> die <SEP> Reaktioxlsniisehun,@ <SEP> etwa <SEP> 1 <SEP> Stunde:

  
<tb>  bei <SEP> Rauniteniperatur <SEP> stehengelassen <SEP> wird. <SEP> Der
<tb>  Osiniatester <SEP> wird <SEP> dann <SEP> durell <SEP> Zusatz <SEP> von
<tb>  Äthanol <SEP> und <SEP> Behandeln <SEP> dieser <SEP> Lösung <SEP> mit
<tb>  einer <SEP> wässri-en <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> latriumsul.fit
<tb>  zersetzt. <SEP> Das <SEP> rlvkol, <SEP> das <SEP> in <SEP> dieser <SEP> Reaktions  inischung <SEP> gebildet <SEP> wird, <SEP> kann <SEP> dadurch <SEP> zurück  gewonnen <SEP> werden, <SEP> dass <SEP> die <SEP> besagte <SEP> Misebung
<tb>  filtriert, <SEP> dann <SEP> unter <SEP> vermindertem. <SEP> Druck <SEP> kon  zentriert, <SEP> dieses <SEP> Konzentrat <SEP> mit <SEP> Chloroform         extrahiert und der     Chloroformextrakt    einge  dampft     wird.     



  Die Umwandlung von       2,4b-Dimethyl-7-äthy        lendioxy-2-        (/3,y-dioxy-          isobu        tyl)-1-acetaldehydo-1,2,3,4,4a,4b,5,6,          7,8,1.0,10a-dodekahydrophenanthren-4-on     in (las entsprechende     2-(ss'-Keto-propyl)-Deri-          vat        @gesehieht    zweckmässig,

   indem eine     Lösung          dieses    Produktes in einer Mischung von Tetra  hydrofuran und     Pyridin    mit einer Lösung  von     Perjodsä.ure    zur Reaktion gebracht und  die Reaktionsmischung während ungefähr  30 Minuten ungefähr bei Raumtemperatur       stelieilg;elassen    wird. Nachher     wird    die     11i-          scliung    am besten mit Wasser verdünnt und  (las     Tetrahydrofuran    durch Konzentration  unter vermindertem Druck entfernt. Das re  sultierende Konzentrat kann mit.

   Benzol extra  liiert und das       2.4b-Dimethyl-7-äthylendioxi    =2-     (ss-keto-          1)ropyl)        -1-aeetaldehy        do-1,        2,3,4,4a,4b,5,6,          7,8,10,10a-dodekahydrophenanthren-4-on     durch Konzentration des     Benzolextraktes    iso  liert werden.  



  Zur     Herbeifiihrung    des     Ringschlusses    kann  man zum Beispiel eine Suspension     von          2,4b-Dimetllyl-7-äthy        lendioxy-2-(ss-keto-          propyl)        -1-acetaldehydo-1,2,3,4,4a,4b,5,6,          7,8,10,7        0a-dodekahydrophenanthren-4-on     in einer     wässrigen    Lösung von Kalium  hydroxyd während 19 Stunden auf ungefähr  1.00  C erhitzen, wobei man     A5.16_3_Äthyleil-          clioxy-pre,-nadien-11,20-dion    erhält.

   Dieses  Produkt kann aus der alkalischen Lösung  durch Extrahieren mit einem     wasserLinlös-          liehen    Lösungsmittel, z. B. Chloroform, und  Konzentrieren des Auszuges isoliert werden.  



  Das     45,16-pregnadien-3,1.1,20-trion    mit ge  schützter     3-Ketogruppe    sowie das daraus       Bure    h Hydrolyse mit Säure erhältliche d     4,16-          Preonadien-3,17,20-trion    sind wertvolle Zwi  schenprodukte für die Synthese von     Corti-          sonen.    So kann z. B.     dl-d        5,16-3_Äthylendiox@--          pregnadien-11,20-dion    durch selektive     Hydrie-          rung;    mit.

   Wasserstoff in Gegenwart von       Raney-Niekel-Katalysator    in     dl-,95-3-Äthylen-          (lioxl--pi-eglien-11,20-dion        umgewandelt    wer-    den. Es kann dabei die Methode verwendet  werden, die in der     Literatur    für die Reduk  tion des     A5,16_3_Oxy-20-keto-pregnadiens    zu  -9     5-3-Oxy-20-ketopregnen    angegeben     ist.    Das       dl-d,5-3-Äthylendioxy-pregnen-11,20-dion    kann  nach den in der Literatur beschriebenen Me  thoden in     Cortison    verwandelt werden.

      <I>Beispiel, 2</I>       a;    2,4b-Dimethj#1-7-äthylendioxy-2-methallyl       1-acetaldeliydo-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a-          dodekahydrophenanthren-4-on.     Zum Komplex, erhalten durch Lösen von  380 mg     Chromtrioxyd    in 3,5     em3        Pyridin,     wurden     381.    mg       2,4b-Dimethyl-7-ätliylendioxy    -2-methallyl       1-(ss-oxy-ä.thyl)-1,2,3,4,4a.,4b,5,6,7,8,10,10a-          dodekahy        drophenanthren-4-ol     in 3     cm3        Pyridin    gegeben.

   Nachdem die  Reaktionsmischung über     Nacht    bei Raum  temperatur stehengelassen worden war, wurde  sie mit. Wasser verdünnt und mit Äther  extrahiert. Die vereinigten Ätherextrakte wur  den mit Wasser gewaschen, getrocknet und  dann konzentriert. Das erhaltene kristalline  Rohprodukt.

   wurde dann in einer säure  gewaschenen     Aluminiumoxydsäule    von 12 g       ehromatographiert.    Mit     Petroleumäther-Äther     wurde zuerst  2,4b-Dimethyl-7-ät.hylendioxy-2-methallyl       l.-aeet.aldehydo-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a-          dodekahydrophenanthren-4-on     mit einem Schmelzpunkt von 148-150  C  (nach     Umkristallisieren    aus Äther)     eluiert.    Es  folgte dann  2,4b-Dimethyl-7-äthylendioxy-2-metIiall.yl       1-(ss-oxy-äthzTl)-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a-          dodekahydrophenanthren-4-on     mit einem Schmelzpunkt von 182-186  C (aus  Äther).

   Durch weiteres     EI-Liieren    mit     Vietha-          nol    erhielt man       2,4b-Dimethyl-7-äthylendioxy-2-methally        1-          1-carboxy        methyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a-          dodekahydrophenanthren-4-oii.     



  mit einem Schmelzpunkt von 215-216  C  (nach Reinigung durch     Umkristallisieren    aus       Äthylacetat).         Die oben genannten     1-(P-Oxy-ätht-1)-    und       1-(Carboxy-methy    l     )-Verbinclungen    können mit       Lithium-aluminiumhydrid    in     Tetrahydrofuran     reduziert werden, wobei das     C-11-Epimere    von       2,4b-Dimethyl-    7     -ätliy        lenclioxy    -2-metlia.ll.yl       1-(ss-oxy-äthyl)-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a-          dodekahydrophenanthren-4-ol,

       dem     uraprüngliehen    Ausgangsmaterial, ent  steht.  



  b)     2,1b-Dimethyl-7-äthylendioxy-2-(ss,y-dioxy-          isobutyl)-1-aceta.ldehydo-1,2,3,1,1a,4b,5,6,7.          8,10,10a-dodekahy        drophenanthren-4-on.     



  Zu einer Lösung von 1.45 mg von  2,4b-Dimethyl-7-äthyl.endioxy-2-metliallyl       1-acetaldehydo-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a-          dodekahy        drophenanthren-4-on     in 1,5     em3    Benzol und 0,5     em3        Tetrahydro-          furan        wurden    1.10 mg     Osniiumtetroxyd    gege  ben.

   Nach einer Stunde Stehenlassen bei       Raumtemperaturwurde    der ausgefällte     Osmiat-          ester    in 6,5     em3    Äthanol     aufgelöst    und mit  einer Lösung von 700 mg     Natriumsulfit    in  4     em3    Wasser behandelt. Die Mischung wurde  dann während 20 Minuten tüchtig gerührt,  um die     Hv        drolv        se    des     Osiniatesters    vorzuneh  men. Nach     kurzem    Stehen dekantierte man die  obere Schicht, wusch die untere Schicht mehr  mals mit Äthanol und dekantierte wieder.

    Die organischen     Lösungen        wurden    zusammen  geschüttet und auf ein kleines Volumen kon  zentriert. Extraktion mit. Chloroform mit       nachfolgendem    Waschen mit Wasser, Trock  nen und Konzentrieren ergab     kristallines          2,1b-Dimethyl-7-äthylendioxy-2-        (ss#,y-dioxv-          i        s        obut-        yl)        -1-acetaldehydo-1,2,3,1,la,lb,5,6,     7,8,10,1.0a-dodekahy     drophenanthren-4-on     mit einem Schmelzpunkt von     174-177         (,

  '     (nach Reinigung durch     LTmkristallisieren    aus  Benzol).    e)     2.4b-Dimethyl-7-äthy-lendioxy-2-(fl-keto-          propyl)-1-acetaldehydo-1,2,3,4,4a,1b,5,6,7,          8,10,10a-dodekahydrophenanthren-4-on.     
EMI0006.0056     
  
    Zu <SEP> 200 <SEP> mg
<tb>  2.4b-Dimethy <SEP> 1-7-äthy <SEP> lendiox@#-2- <SEP> (ss,;

  r-dioxy <SEP>   isobutyl)-1-acetaldehydo-1,2,3,4,4a,1b,5,6,
<tb>  7,8,10,10a-dodekahydrophenanthren-4-on       in 1,5     em3        Tetrahyclrofuran    und     0,.5        eni          Pyridin    wurde eine Lösung     von    152     nig-        Per-          jodsäure    in 1     em3    Wasser     gegeben.    Die     Reak-          tionsmisehung    wurde während 30     :

  Minuten    bei  Raumtemperatur stehengelassen und dann mit  Wasser     verdünnt.    Das     Tetralivdrofuranwurde     unter Vakuum entfernt und ,das Produkt mit  Benzol extrahiert. Der     Benzolextrakt    wurde  mit. Wasser     g-ewasehen    und anschliessend ge  trocknet und konzentriert; man erhielt kristal  lines  
EMI0006.0075     
  
    2,1b-Dimetliyl-7-äthylen <SEP> (p'-keto  propyl)-1-aeetaldehydo-1,2, <SEP> 3,l,la,lb,5,6,7,
<tb>  8,10,10a-dodekahydroplienanthren-4-on.     
EMI0006.0076     
  
    Das <SEP> reine <SEP> Material <SEP> sebniolz <SEP> bei <SEP> 131-133  <SEP> C
<tb>  (naeli <SEP> Umkristallisieren <SEP> aus <SEP> Äther).
<tb>  



  <B>(-1</B>) <SEP> dl-A5,i6-3-.1tliylendioxy-pi-eo@nadien-11,20  dion.
<tb>  



  43 <SEP> mg
<tb>  \?,lb-Diinethyl-7-ätliylendioxy-?-(f'-keto  prop@>l)-1-aeetaldeliyclo-1.,?,:3,l,la,lb,5,6, <SEP> 7,
<tb>  8,1.0,1 <SEP> Oa-dodelzaliz-droplie <SEP> n <SEP> anthren-4-on
<tb>  wurden <SEP> in <SEP> 10 <SEP> ein3 <SEP> einer <SEP> 2,5 <SEP> o/o.igen <SEP> Kalium  liydroxy <SEP> dlösung- <SEP> suspendiert. <SEP> Die <SEP> Reak  tionsniisehung@ <SEP> wurde <SEP> dann <SEP> unter <SEP> leichtem
<tb>  Vakuum <SEP> während <SEP> 19tnnden <SEP> in <SEP> einem
<tb>  Dampftrichter <SEP> erhitzt. <SEP> Nach <SEP> dein <SEP> Abkühlen
<tb>  wurde <SEP> die <SEP> Reaktionsmischung <SEP> mit <SEP> Chloroform
<tb>  extrahiert <SEP> und <SEP> der <SEP> Extrakt <SEP> getrocknet <SEP> und
<tb>  konzentriert.

   <SEP> Der <SEP> Rückstand <SEP> wurde <SEP> ans <SEP> Äther
<tb>  umkristallisiert <SEP> und <SEP> ergab <SEP> dl-, <SEP> #5,i6-3_Äthylen  dioxy <SEP> -pregnadien-11,20-dion <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Sehinel <SEP> z  punkt <SEP> von <SEP> 193 <SEP> bis <SEP> 197" <SEP> C.
<tb>  



  Wenn <SEP> das <SEP> d <SEP> ;-,'#thy <SEP> lendioxy <SEP> -pregnadien  11,20-dion <SEP> mit <SEP> Säure <SEP> hydrolysiert <SEP> wird, <SEP> erhält
<tb>  man <SEP> J <SEP> 4.16-pi#eg-nadien-3,11,20-ti@ion.     
EMI0006.0077     
  
    <I>Beispiel.</I>       plan ging gleich vor wie in Beispiel 1., wobei  aber in der ersten Reaktionsstufe die vereinig  ten Ätherextrakte mit. einer     wässrigen    Natron  laugelösung     extrabiert    wurden, um die     Carb-          oxy        metliylder        ivate    schon vor dem     Chromato-          graphieren        zii    entfernen.

   Der     Natriuniliy        dr-          oxydextrakt    wurde dann mit     wässrigem    llono-    
EMI0007.0001     
  
    tlatrituticlihy <SEP> di-ogen-pbospliat <SEP> angesäuert, <SEP> wobei
<tb>  kristallines
<tb>  ',411-Dinietlij-1- <SEP> 7-ätbyl.endioxy-2-nietliallyl  1-ca <SEP> i@l)Oxyniethyl-1,2,3,4,4a,41), <SEP> 5, <SEP> 6,7,8,1.0,10a  doclel:ahydrophenantliren-4-on
<tb>  a <SEP> 111 <SEP> der <SEP> Lösung <SEP> ausfiel.       Die     Chrolnatographie    der Ätherextrakte       wurde    dann auf gleiche Weise durchgeführt .

    wie in Beispiel 1, mit der     Ausnahme,    dass die       Iauierung    mit     illethanol        weggelassen    wurde.  Die weiteren Reaktionsstufen wurden wie in  Beispiel 1 durchgeführt.

Claims (1)

  1. EMI0007.0008 1' <SEP> ATENTAN <SEP> SPR.UCII Verfahren zur Herstellun- von -1s.ls- Pre;-nadienen der Porlnel EMI0007.0013 worin R einen durch saure Hvdrolvse in die hetorruppe überführbaren Substituenten be- deutet, dadurell gekennzeichnet,
    class man eine Verbindung der Formel EMI0007.0025 in welcher R1 eine Keto- oder Hydroxylgruppe darstellt, mit einem Oxydationsmittel in die 1 Acetaldehydo-4-keto-Verbindilng überführt,
    die llethallylgruppe in 2-Stellling durch Oxy dation und Zerlegung des Oxydationspro duktes in die ss-Keto-propylgruppe lunwandelt und durch Behandeln mit Alkali den Ring- lehluss zum D-Rinn herbeiführt. <B>'UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass man den Rest.
    R anschliessend durch saure Hvdrolvse in eine het.ogruppe umwandelt, wobei , A 4.1s-Preg- lladien-3,1.1,20-trion erhalten wird. 2.
    Verfahren nach Patentansprueli, da- dureh o-ekeiiilzeieliilet, dass man die Methallyl- gruppe in 2-Stellung mit Osmilimtetroxyd in (-]en Osmiatester überführt und die entstan- dene 2-(/3,y-Dioxy-isobutyl)-Verbiiidung, mit Perjodsäure behandelt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die hlethallyl- gruppe in 2-Stellung mit Ozon behandelt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass R eine Äthylen- dioxy gruppe darstellt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Oxydations mittel ein Pyridin-Chromtrioxyd-Komplex ver wendet wird.
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