Verfahren zur Herstellung von /\ 5.16.pregnadienverbindungen Die Herstellung von wertvollen Steroiden durch Totalsynthese, inklusive Bildung des Vierringsy stems und Einführung der angu- lären Methylgruppen in den Stellungen 1.0 und 1 3 sowie das Einfügen gewünschter funk tioneller Substituenten in das Ringsystem bietet bedeutende Schwierigkeiten.
Zusätzlich zli diesen Schwierigkeiten wird das Problem noch durch die '#')tereochemieverhältnisse er- schwert. So können gesättigte Steroide mit einem Minimum von 6 as3 mmetrischen Zen tren in mindestens 64 stereochemischen Modi- Eikationen vorkommen. Trotz dieser Schwie rigkeiten wurden Versuche unternommen, Steroide durch Totalsynthese herzustellen. Anreiz dazu bot die Wichtigkeit und der Wert solcher Steroide, z. B. des Cortisons, sowie die Seltenheit der natürlichen Rohstoffe, die als Ausgangsmaterial für die Herstellung dieser wichtigen Produkte in Frage kommen.
Gegenstand des Patentes ist nun ein Ver fahren zur Herstellung von A5,16-Pregnadienen der Formel
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worin R einen dureli saure 11ydrolvse in die lietogruppe überführbaren Substituenten be- deutet, dadurch gekennzeichnet, dar man eine Verbindung der Formel
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in welcher Ri eine Keto- oder Hydroxylgr uppe darstellt,
mit einem Oxydationsmittel in die
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1-@ceta.ldehydo-@-keio-\'crhindttn@@ <SEP> überführt.
<tb> die <SEP> Methallylgruppe <SEP> in <SEP> ?-Stellung <SEP> dureh <SEP> Ox@ dation <SEP> und <SEP> Zerlegung <SEP> des <SEP> Oxydationspro duktes <SEP> in <SEP> die <SEP> l-Keto-propy <SEP> lgruppe <SEP> umwandelt
<tb> und <SEP> dureh <SEP> Behandeln <SEP> mit <SEP> Alkali <SEP> den <SEP> Ring Sehluh <SEP> Zum <SEP> D-Ring <SEP> herbeiführt.
<tb>
Die <SEP> 3-Ketogruppe <SEP> kann <SEP> ansehliessend <SEP> dureh
<tb> saure <SEP> Hydrolyse <SEP> freigesetzt <SEP> werden, <SEP> wobei
<tb> 9 <SEP> 4.16-Pregnadien-3,11,?0-ti-ion <SEP> entsteht. <SEP> Diese
<tb> Reaktionen <SEP> können <SEP> dureh <SEP> folgendes <SEP> Reaktions sehema <SEP> dargestellt <SEP> werden
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Zttr Überführung des Acetaldehydo-4-keto- Derivates (Verbindung II) in die Verbin dung IV kann mit Osmiumtetroxyd umge- N,
etzt und der entstehende Osmiatester hydro- lysiert werden, wobei der Metliallylrest in '-Stellung in den ss,y-Dioxy-isobutyl-Rest um- 'C wird (Verbindung III). Daraus entsteht durch Behandeln mit Perjodsäure eine l-Keto-propylgruppe (Verbindung IV). Anderseits kann IV auch durch Behandlung von II mit Ozon und Zerlegung des erhaltenen (lzonids erhalten werden.
Der Ringschluss von IV zu einem Fünfring, welcher den. D-Ring des Steroidmoleküls entspricht, wird wie gesagt durch Umsetzung von IV mit einen. Alkali erreicht. Durch Hydrolyse von V erhält man eine Ketogruppe in Stellung 3, wobei gleichzeitig die Doppelbindung aus der 5(6) Stellung in die 4(5)-Stellung wandert.. Der durch saure Hydrolyse in die Keto- gruppe überführbare Rest R (geschützte Ketogruppe) kann z.
B. eine Enoläther-, Ketal-, itlercapta.l-, zyklische Amino-, zyklische Ketal-, zyklische Mercaptal- oder zyklische Hemithioketalgruppe sein. Besonders zweck mässig ist es, wenn die 7-Ketogruppe durch eine zyklische Gruppe der Formel
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ersetzt ist, wobei R" einen Kohlenwasserstoff- rest oder Wasserstoff, X Sauerstoff oder Schwefel und n 0 oder I. bedeutet.
Beispiele für Ausgangsstoffe, die ein zyklisches Ketal, Merkaptal oder Hemithioketal darstellen, sind 4b-Dimethyl-1- (p-oxy -äthy 1) -2-methallyl-7 äthylendioxy-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a- dodekahydrophenanthren-4-ol, .
2.4b-Dimetliy 1-1-(fl'-oxy-ät.ltyl)-2-inethallyl-7- äthy lendimercapto-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8, 10,10a-dodekahy drophenantbren-4-ol und ?.4b-Dimethyl-1-(fl'-oxy-äthyl)-2-methallyl-7- äthy lenhemithioketal-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8, 10,10a-dodekahydrophenanthren-4-ol oder die entsprechenden 4-Keto-Verbindun- gen. Das 2,4b-Dimethyl-1-(f oxy-ätliyl)
-2-methallyl- 7-ä.thyjendioxy-1,2,3,4,4a,4b,5,6, 7, 8,10, l0a- clodekahydrophenantliren-4-ol kann nach einem Verfahren hergestellt wer den, das in der schweizerischen Patentschrift Nr. 324340 beschrieben ist.
Das 2,4b-Diinethyl-l-(f oxy-äthyl)-2-methallyl- 7-äthylendioxy-1,2,3,4,4a,4b,5,6, 7, 8,10,10a- dodekahydrophenanthren-4-on kann dadurch hergestellt werden, dass 2,4b-Dimetliyl-l- (2-tosyloxy-äthyl) -2- methallyl-7-äthylendioxy-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7, 8,10,10a-dodekahydrophenanthr en-4-on der alkalischen Hydrolyse unterworfen wird.
Das 2,4b-Dimethyl-l- (,B-oxy-äthyl) - 2-methallyl - 7-äthylendimereapto-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8, 10,10a-dodekahydrophenanthren-4-ol und das 2,4b-Dimethyl-l- (fl-oxy-äthyl)-2-methallyl - 7-äthylenliemithioketal-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8, 10,10a-dodekahydrophenanthren-4-ol können durch Reaktion des 2,4b-Dimethy 1-l- ((7-o xy-ätliy 1)
- 2-metliallyl 1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,9,10,10a-dodeka- hy drophenanthren-4-ol-7-ons mit Äthanoldithiol bzw. f-14lerkapto-äthanol in Regenwart von wasserfreiem Zinkchlorid und wasserfreiem Natriumsulfat gebildet werden. Auf gleiche Art kann das entsprechende 4- Keto-Derivat erzeugt werden, indem das 4,7- Dion als Ausgangsmaterial verwendet wird.
Das 7-Äthylendioxyderivat wird als Aus gangsmaterial für das erfindungsgemässe Ver fahren bevorzugt. Die saure FIj-drolyse der @th@-lendio@y- 01ruppe kann zum Beispiel durch Erhitzen mit Perchlorsäaire durchgeführt werden.
Zur Überführung der ,8-Oxy-äthylgrulipe in die Aeetaldehydogruppe und allenfalls der 4-Oxygruppe in die Ketogruppe wird das Ausgangsmaterial am besten in einer orga nischen. Base gelöst und mit einem Komplex, der durch Reaktion einer organischen Base mit. Chromtrioxyd, z.
B. Pyridin, erhalten wurde, umgesetzt. Zum Beispiel erfolgt. die Oxydation leicht, wenn eine Lösung des Aus- gangsmaterials in Pyridin bei Raumtempera tur in innigen Kontakt mit einem Chrom trioxy d-Py ridin-komplex --gebracht wird.
Das 2,4b-Dimethyl-7-äthy lendioxy -2-iiiethallyl- 1.-acetaldehydo -1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,1 Oa- dodekahy droplienanthren-4-on kann isoliert werden, indem die Reaktions mischung mit Wasser verdünnt, die wässrige Lösung mit. einem wasserunlösliehen Lösungs mittel, z.
B. Äthyläther, extrahiert, die Äther- lösung über säuregewaschenem Aluminium oxyd ehromatographiert und das Produkt mit einer Mischung von Petrolätlier und Äthyl- ä.ther eluiert wird.
leben dein Hauptprodukt der Oxydation, zum Beispiel 2,4b-Dimethyl-7-äthy lendioxy-2-niet.lially 1 1-acetaldeliy do -1,2,3,4,4a,4b, 5,6,7,8,10,10a- dodekaliy dr oplienanthren-4-on, erhält man in kleinen 'Mengen auch andere Oxydationsprodukte, wie
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2,4b-Diniethyl-7-ätllylendioxy-2-metliallyl 1-(ss-oxy-äthyl)-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,
10a dodekahydrophenanthren-4-on und das entsprechende 1-(Carboxyinetliyl)- Derivat. Diese Produkte können mit Lithillm- Aluminiumhydrid reduziert. werden, wobei eine epimere Form des Ausgangsmaterials ent steht. Diese kann im Prozess in gleicher Weise wie das ursprüngliche Ausgangsmaterial ein gesetzt werden, wodurch die Ausbeute des Endproduktes erhöht wird.
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Erfolgt <SEP> die <SEP> 0xydatioli <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> von
<tb> 2,4b-Dimetliyl-7-iitliylenclioxy-2-nietliallyl 1-aeetaldehydo-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,1.0,10a dodekahy <SEP> droplienant,liren-4-oxi
<tb> mit <SEP> Ozon, <SEP> so <SEP> wird <SEP> diese <SEP> Substanz <SEP> 7weckniässig in <SEP> einem <SEP> Lösungsmittel, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> einem <SEP> niederen
<tb> aliphatisehen <SEP> Alkohol, <SEP> aufgelöst <SEP> und <SEP> auf
<tb> etwa <SEP> -80 <SEP> C <SEP> abgekühlt, <SEP> worauf <SEP> man <SEP> ozoni sierten <SEP> Sauerstoff, <SEP> der <SEP> 1 <SEP> Äquivalent <SEP> Ozon <SEP> mit.
<tb> Bezug <SEP> auf <SEP> das <SEP> Dodekahydrophenanthren <SEP> ent hält, <SEP> durch <SEP> die <SEP> Lösung <SEP> leitet.
<SEP> Die <SEP> Reaktions inischung <SEP> wird <SEP> dann <SEP> auf <SEP> etwa <SEP> 0 <SEP> C <SEP> aufge wärmt <SEP> und <SEP> das <SEP> Ozonid <SEP> naell <SEP> bekannten <SEP> Metho den, <SEP> z. <SEP> B. <SEP> durch <SEP> Reduktion <SEP> mit <SEP> kleinen <SEP> Men gen <SEP> Zink <SEP> in <SEP> wässriger <SEP> Essigsäure, <SEP> zerlegt.
<SEP> Das
<tb> dabei <SEP> entstehende
<tb> ?,4b-Dimetllyl-7-äthyle <SEP> nclioxy- <SEP> 2- <SEP> (f-keto propyl)-1-acetaldehydo-1,2,3,4,4a,4b,5,6, <SEP> 7,8,
<tb> 1.0,10a-dodekahy <SEP> droplienantliren-4-on
<tb> kann <SEP> durch <SEP> Konzentrieren <SEP> der <SEP> Reaktions niisehun-@ <SEP> unter <SEP> reduziertem <SEP> Druck, <SEP> Extra hieren <SEP> des <SEP> Konzentrates <SEP> mit <SEP> Äther, <SEP> Chroma tographieren <SEP> des <SEP> Konzentrates <SEP> über <SEP> säure gewaschenem <SEP> Aluminiumoxyd, <SEP> Eluieren <SEP> mit
<tb> einer <SEP> Mischung, <SEP> von <SEP> Petroläther <SEP> und <SEP> -1thy1 äther <SEP> und <SEP> Eindampfen,--, <SEP> des <SEP> Eluates <SEP> isoliert
<tb> werden.
<tb>
Die <SEP> Unisetzung <SEP> von
<tb> 2,4b-Dinietliyl-7-äthylendioxy-2-inetliallyl 1-acetaldellydo-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a dodekallydi,ophenantliren-4-on
<tb> mit <SEP> Osniiumtetroxycl <SEP> zur <SEP> Erzeu-un- <SEP> des
<tb> entsprechenden <SEP> Oslniatesters <SEP> erfolgt <SEP> mit. <SEP> Vor teil <SEP> in <SEP> einem <SEP> inerten <SEP> Lösungsmittel, <SEP> z. <SEP> B.
<tb> Benzol, <SEP> Ätliyläther, <SEP> Tetrahyeli-ofui@an <SEP> und <SEP> der 0eiellen <SEP> oder <SEP> in <SEP> lIisehun < ;en <SEP> soleher <SEP> Lösungs mittel. <SEP> Die <SEP> Reaktion <SEP> wird <SEP> zxi <SEP> Ende <SEP> geführt,
<tb> indem <SEP> die <SEP> Reaktioxlsniisehun,@ <SEP> etwa <SEP> 1 <SEP> Stunde:
<tb> bei <SEP> Rauniteniperatur <SEP> stehengelassen <SEP> wird. <SEP> Der
<tb> Osiniatester <SEP> wird <SEP> dann <SEP> durell <SEP> Zusatz <SEP> von
<tb> Äthanol <SEP> und <SEP> Behandeln <SEP> dieser <SEP> Lösung <SEP> mit
<tb> einer <SEP> wässri-en <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> latriumsul.fit
<tb> zersetzt. <SEP> Das <SEP> rlvkol, <SEP> das <SEP> in <SEP> dieser <SEP> Reaktions inischung <SEP> gebildet <SEP> wird, <SEP> kann <SEP> dadurch <SEP> zurück gewonnen <SEP> werden, <SEP> dass <SEP> die <SEP> besagte <SEP> Misebung
<tb> filtriert, <SEP> dann <SEP> unter <SEP> vermindertem. <SEP> Druck <SEP> kon zentriert, <SEP> dieses <SEP> Konzentrat <SEP> mit <SEP> Chloroform extrahiert und der Chloroformextrakt einge dampft wird.
Die Umwandlung von 2,4b-Dimethyl-7-äthy lendioxy-2- (/3,y-dioxy- isobu tyl)-1-acetaldehydo-1,2,3,4,4a,4b,5,6, 7,8,1.0,10a-dodekahydrophenanthren-4-on in (las entsprechende 2-(ss'-Keto-propyl)-Deri- vat @gesehieht zweckmässig,
indem eine Lösung dieses Produktes in einer Mischung von Tetra hydrofuran und Pyridin mit einer Lösung von Perjodsä.ure zur Reaktion gebracht und die Reaktionsmischung während ungefähr 30 Minuten ungefähr bei Raumtemperatur stelieilg;elassen wird. Nachher wird die 11i- scliung am besten mit Wasser verdünnt und (las Tetrahydrofuran durch Konzentration unter vermindertem Druck entfernt. Das re sultierende Konzentrat kann mit.
Benzol extra liiert und das 2.4b-Dimethyl-7-äthylendioxi =2- (ss-keto- 1)ropyl) -1-aeetaldehy do-1, 2,3,4,4a,4b,5,6, 7,8,10,10a-dodekahydrophenanthren-4-on durch Konzentration des Benzolextraktes iso liert werden.
Zur Herbeifiihrung des Ringschlusses kann man zum Beispiel eine Suspension von 2,4b-Dimetllyl-7-äthy lendioxy-2-(ss-keto- propyl) -1-acetaldehydo-1,2,3,4,4a,4b,5,6, 7,8,10,7 0a-dodekahydrophenanthren-4-on in einer wässrigen Lösung von Kalium hydroxyd während 19 Stunden auf ungefähr 1.00 C erhitzen, wobei man A5.16_3_Äthyleil- clioxy-pre,-nadien-11,20-dion erhält.
Dieses Produkt kann aus der alkalischen Lösung durch Extrahieren mit einem wasserLinlös- liehen Lösungsmittel, z. B. Chloroform, und Konzentrieren des Auszuges isoliert werden.
Das 45,16-pregnadien-3,1.1,20-trion mit ge schützter 3-Ketogruppe sowie das daraus Bure h Hydrolyse mit Säure erhältliche d 4,16- Preonadien-3,17,20-trion sind wertvolle Zwi schenprodukte für die Synthese von Corti- sonen. So kann z. B. dl-d 5,16-3_Äthylendiox@-- pregnadien-11,20-dion durch selektive Hydrie- rung; mit.
Wasserstoff in Gegenwart von Raney-Niekel-Katalysator in dl-,95-3-Äthylen- (lioxl--pi-eglien-11,20-dion umgewandelt wer- den. Es kann dabei die Methode verwendet werden, die in der Literatur für die Reduk tion des A5,16_3_Oxy-20-keto-pregnadiens zu -9 5-3-Oxy-20-ketopregnen angegeben ist. Das dl-d,5-3-Äthylendioxy-pregnen-11,20-dion kann nach den in der Literatur beschriebenen Me thoden in Cortison verwandelt werden.
<I>Beispiel, 2</I> a; 2,4b-Dimethj#1-7-äthylendioxy-2-methallyl 1-acetaldeliydo-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a- dodekahydrophenanthren-4-on. Zum Komplex, erhalten durch Lösen von 380 mg Chromtrioxyd in 3,5 em3 Pyridin, wurden 381. mg 2,4b-Dimethyl-7-ätliylendioxy -2-methallyl 1-(ss-oxy-ä.thyl)-1,2,3,4,4a.,4b,5,6,7,8,10,10a- dodekahy drophenanthren-4-ol in 3 cm3 Pyridin gegeben.
Nachdem die Reaktionsmischung über Nacht bei Raum temperatur stehengelassen worden war, wurde sie mit. Wasser verdünnt und mit Äther extrahiert. Die vereinigten Ätherextrakte wur den mit Wasser gewaschen, getrocknet und dann konzentriert. Das erhaltene kristalline Rohprodukt.
wurde dann in einer säure gewaschenen Aluminiumoxydsäule von 12 g ehromatographiert. Mit Petroleumäther-Äther wurde zuerst 2,4b-Dimethyl-7-ät.hylendioxy-2-methallyl l.-aeet.aldehydo-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a- dodekahydrophenanthren-4-on mit einem Schmelzpunkt von 148-150 C (nach Umkristallisieren aus Äther) eluiert. Es folgte dann 2,4b-Dimethyl-7-äthylendioxy-2-metIiall.yl 1-(ss-oxy-äthzTl)-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a- dodekahydrophenanthren-4-on mit einem Schmelzpunkt von 182-186 C (aus Äther).
Durch weiteres EI-Liieren mit Vietha- nol erhielt man 2,4b-Dimethyl-7-äthylendioxy-2-methally 1- 1-carboxy methyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a- dodekahydrophenanthren-4-oii.
mit einem Schmelzpunkt von 215-216 C (nach Reinigung durch Umkristallisieren aus Äthylacetat). Die oben genannten 1-(P-Oxy-ätht-1)- und 1-(Carboxy-methy l )-Verbinclungen können mit Lithium-aluminiumhydrid in Tetrahydrofuran reduziert werden, wobei das C-11-Epimere von 2,4b-Dimethyl- 7 -ätliy lenclioxy -2-metlia.ll.yl 1-(ss-oxy-äthyl)-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a- dodekahydrophenanthren-4-ol,
dem uraprüngliehen Ausgangsmaterial, ent steht.
b) 2,1b-Dimethyl-7-äthylendioxy-2-(ss,y-dioxy- isobutyl)-1-aceta.ldehydo-1,2,3,1,1a,4b,5,6,7. 8,10,10a-dodekahy drophenanthren-4-on.
Zu einer Lösung von 1.45 mg von 2,4b-Dimethyl-7-äthyl.endioxy-2-metliallyl 1-acetaldehydo-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a- dodekahy drophenanthren-4-on in 1,5 em3 Benzol und 0,5 em3 Tetrahydro- furan wurden 1.10 mg Osniiumtetroxyd gege ben.
Nach einer Stunde Stehenlassen bei Raumtemperaturwurde der ausgefällte Osmiat- ester in 6,5 em3 Äthanol aufgelöst und mit einer Lösung von 700 mg Natriumsulfit in 4 em3 Wasser behandelt. Die Mischung wurde dann während 20 Minuten tüchtig gerührt, um die Hv drolv se des Osiniatesters vorzuneh men. Nach kurzem Stehen dekantierte man die obere Schicht, wusch die untere Schicht mehr mals mit Äthanol und dekantierte wieder.
Die organischen Lösungen wurden zusammen geschüttet und auf ein kleines Volumen kon zentriert. Extraktion mit. Chloroform mit nachfolgendem Waschen mit Wasser, Trock nen und Konzentrieren ergab kristallines 2,1b-Dimethyl-7-äthylendioxy-2- (ss#,y-dioxv- i s obut- yl) -1-acetaldehydo-1,2,3,1,la,lb,5,6, 7,8,10,1.0a-dodekahy drophenanthren-4-on mit einem Schmelzpunkt von 174-177 (,
' (nach Reinigung durch LTmkristallisieren aus Benzol). e) 2.4b-Dimethyl-7-äthy-lendioxy-2-(fl-keto- propyl)-1-acetaldehydo-1,2,3,4,4a,1b,5,6,7, 8,10,10a-dodekahydrophenanthren-4-on.
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Zu <SEP> 200 <SEP> mg
<tb> 2.4b-Dimethy <SEP> 1-7-äthy <SEP> lendiox@#-2- <SEP> (ss,;
r-dioxy <SEP> isobutyl)-1-acetaldehydo-1,2,3,4,4a,1b,5,6,
<tb> 7,8,10,10a-dodekahydrophenanthren-4-on in 1,5 em3 Tetrahyclrofuran und 0,.5 eni Pyridin wurde eine Lösung von 152 nig- Per- jodsäure in 1 em3 Wasser gegeben. Die Reak- tionsmisehung wurde während 30 :
Minuten bei Raumtemperatur stehengelassen und dann mit Wasser verdünnt. Das Tetralivdrofuranwurde unter Vakuum entfernt und ,das Produkt mit Benzol extrahiert. Der Benzolextrakt wurde mit. Wasser g-ewasehen und anschliessend ge trocknet und konzentriert; man erhielt kristal lines
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2,1b-Dimetliyl-7-äthylen <SEP> (p'-keto propyl)-1-aeetaldehydo-1,2, <SEP> 3,l,la,lb,5,6,7,
<tb> 8,10,10a-dodekahydroplienanthren-4-on.
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Das <SEP> reine <SEP> Material <SEP> sebniolz <SEP> bei <SEP> 131-133 <SEP> C
<tb> (naeli <SEP> Umkristallisieren <SEP> aus <SEP> Äther).
<tb>
<B>(-1</B>) <SEP> dl-A5,i6-3-.1tliylendioxy-pi-eo@nadien-11,20 dion.
<tb>
43 <SEP> mg
<tb> \?,lb-Diinethyl-7-ätliylendioxy-?-(f'-keto prop@>l)-1-aeetaldeliyclo-1.,?,:3,l,la,lb,5,6, <SEP> 7,
<tb> 8,1.0,1 <SEP> Oa-dodelzaliz-droplie <SEP> n <SEP> anthren-4-on
<tb> wurden <SEP> in <SEP> 10 <SEP> ein3 <SEP> einer <SEP> 2,5 <SEP> o/o.igen <SEP> Kalium liydroxy <SEP> dlösung- <SEP> suspendiert. <SEP> Die <SEP> Reak tionsniisehung@ <SEP> wurde <SEP> dann <SEP> unter <SEP> leichtem
<tb> Vakuum <SEP> während <SEP> 19tnnden <SEP> in <SEP> einem
<tb> Dampftrichter <SEP> erhitzt. <SEP> Nach <SEP> dein <SEP> Abkühlen
<tb> wurde <SEP> die <SEP> Reaktionsmischung <SEP> mit <SEP> Chloroform
<tb> extrahiert <SEP> und <SEP> der <SEP> Extrakt <SEP> getrocknet <SEP> und
<tb> konzentriert.
<SEP> Der <SEP> Rückstand <SEP> wurde <SEP> ans <SEP> Äther
<tb> umkristallisiert <SEP> und <SEP> ergab <SEP> dl-, <SEP> #5,i6-3_Äthylen dioxy <SEP> -pregnadien-11,20-dion <SEP> mit <SEP> einem <SEP> Sehinel <SEP> z punkt <SEP> von <SEP> 193 <SEP> bis <SEP> 197" <SEP> C.
<tb>
Wenn <SEP> das <SEP> d <SEP> ;-,'#thy <SEP> lendioxy <SEP> -pregnadien 11,20-dion <SEP> mit <SEP> Säure <SEP> hydrolysiert <SEP> wird, <SEP> erhält
<tb> man <SEP> J <SEP> 4.16-pi#eg-nadien-3,11,20-ti@ion.
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<I>Beispiel.</I> plan ging gleich vor wie in Beispiel 1., wobei aber in der ersten Reaktionsstufe die vereinig ten Ätherextrakte mit. einer wässrigen Natron laugelösung extrabiert wurden, um die Carb- oxy metliylder ivate schon vor dem Chromato- graphieren zii entfernen.
Der Natriuniliy dr- oxydextrakt wurde dann mit wässrigem llono-
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tlatrituticlihy <SEP> di-ogen-pbospliat <SEP> angesäuert, <SEP> wobei
<tb> kristallines
<tb> ',411-Dinietlij-1- <SEP> 7-ätbyl.endioxy-2-nietliallyl 1-ca <SEP> i@l)Oxyniethyl-1,2,3,4,4a,41), <SEP> 5, <SEP> 6,7,8,1.0,10a doclel:ahydrophenantliren-4-on
<tb> a <SEP> 111 <SEP> der <SEP> Lösung <SEP> ausfiel. Die Chrolnatographie der Ätherextrakte wurde dann auf gleiche Weise durchgeführt .
wie in Beispiel 1, mit der Ausnahme, dass die Iauierung mit illethanol weggelassen wurde. Die weiteren Reaktionsstufen wurden wie in Beispiel 1 durchgeführt.