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CH334151A - Verfahren zur Herstellung organischer Verbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung organischer Verbindungen

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Publication number
CH334151A
CH334151A CH334151DA CH334151A CH 334151 A CH334151 A CH 334151A CH 334151D A CH334151D A CH 334151DA CH 334151 A CH334151 A CH 334151A
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CH
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acid
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English (en)
Inventor
Schlittler Emil Dr Prof
B Macphillamy Harold
Ferdinand Huebner Charles
R Ulshafer Paul
Original Assignee
Ciba Geigy
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from US411542A external-priority patent/US2785947A/en
Application filed by Ciba Geigy filed Critical Ciba Geigy
Publication of CH334151A publication Critical patent/CH334151A/de

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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung organischer     Verbindungen            l:    s ist durch unsere Untersuchungen be  kannt, dass sich aus     Rauwolfia        serpentina          Benth.    ein Alkaloid mit sedativer Wirkung in  reiner Form gewinnen lässt, das     Reserpin    be  nannt wurde     (Experientia,        Vol.        VIII,    Seite  338     [195291).        Reserpin    zeigt auch eine aus  geprägte blutdrucksenkende Wirkung und  besitzt als     hypotensives    Mittel grosse thera  peutische Bedeutung.

   Es lässt sich aus Pflan  zenmaterial der     Rauwoliiaarten    isolieren, wie  z. B. nach dem am Schluss des     Beispiels    1 an  gegebenen Verfahren. Über die Konstitution  des     Reserpins    ist bis jetzt nichts bekannt  geworden.  



  Es wurde gefunden, dass man     unerwarte-          terweise    durch Behandlung von     Reserpin    mit  stärkeren alkalisch verseifenden Mitteln zu  einer neuen     Carbonsäure    gelangen kann, die  den Namen     Reserpsäure    tragen soll.

       Reserp-          säure    besitzt, wie sieh aus unsern Unter  suchungen ergeben hat, neben der freien       Carboxylgruppe    eine freie     Hydroxylgruppe     und kann durch folgende Formel repräsen  tiert werden  
EMI0001.0026     
    worin Res den im     Reserpin    an die     veresterte          Hydroxyl-    und     Carboxylgruppe    gebundenen,  zweiwertigen organischen Rest     bedeutet;

      wei-         ter    zeigten unsere Untersuchungen, dass sich       Reserpsäure    durch     Überführung    der     Carboxyl-          gruppe    in eine     Carbomethoxy        gruppe    und der       Hydroxylgruppe    in eine     3,4,5-.Trimethoxy-ben-          zoyloxygruppe    in     Reserpin        zurückverwandeln     lässt, so dass diesem die     Konstitution     
EMI0001.0045     
    zuzuschreiben ist.  



  Die     Erfindung    betrifft insbesondere die  Herstellung derjenigen Ester, in denen die       Carboxvlgruppe    mit     Allkanolen,    vorzugsweise  niederen, wie Äthanol,     Propanol,        Butanol,'    vor  allem Methanol, verestert und die     Hydroxyl-          gruppe    durch eine Carbon- oder     Sulfonsäure          verestert    ist.

   Bevorzugte Säuren sind     Carbon-          säuren    der     aliphatischen,        alicyclischen,        arali-          phatischen,        heterocycl.ischen    oder aromatischen  Reihe, vor allem     Benzoesäuren,    deren     Phenyl-          reste    durch     verätherte        Oxy-,    insbesondere nie  dere     Alkoxygruppen,    oder Halogenatome sub  stituiert sind, in erster Linie     Methoxybenzoe-          säuren,    wie     3,

  4-Dimethoxy-benzoesäure,        4-          Methoxy-benzoesäure,    besonders aber     3,4,5-          Trimethoxy-benzoesäure.    Weitere Säuren die  ser Art sind vorab Zimtsäuren, -wie Zimt  säure, in erster Linie     Trialkoxyzimtsäuren,         vorzugsweise     3,4,5-Trimethoxy-zimtsäiire,    oder  aber     Dichlorbenzoesäuren,        Phenylessigsäüre,          Furancarbonsäuren,wie        Fiuan-2-carbonsäure,          Pyridinearbonsäuren,    wie     Pyridin-3-carbon-          säure,

      niedere     Fettsäuren,    z. B. Essigsäure  oder     Isocapronsäure.    Besonders wertvoll sind  Ester der     Reserpsäure    der Formel  
EMI0002.0012     
    worin R einen niedrigen     Alkylrest,    vor allem       Methyl,    darstellt.     Diester    der     Reserpsäure,     mit     Ausnahme    des     Reserpins,    sowie deren  Salze und     quaternären        Ammoniumverbindun-          gen    sind neu.  



  Die     erfindungsgemäss    erhältlichen     Diester     der     Reserpsäure    weisen wie das     Reserpin     wertvolle pharmakologische Eigenschaften auf  und     können    als Heilmittel dienen. So zeigen  z.

   B. folgende Verbindungen eine     hypotensive          Wirkung    : Der     Veratrumsäur        eester    des     Reserp-          säuremethylesters,    der     Anissäureester    des Re  serpsäuremethylesters, der     Furan-2-carbon-          säureester    des     Reserpsäuremethylesters,    der       Nicotinsäur        eester    des     Reserpsäuremethylesters,     der     Zimtsäureester    des     Peserpsäuremethyl-          esters,

      der     3,4,5-Trimethoxy-zimtsäureester    des       Reserpsäuremethylesters,    der     Essigsäureester     des     Reserpsäuremethylesters,    der     3,4,5-Tri-          methoxy-benzoesäiireester    des     Reserpsäure-          äthylesters.     



  Das erfindungsgemässe. Verfahren zur Her  stellung der     Diester    der     Reserpsäure    oder  deren Salzen ist dadurch gekennzeichnet, dass  man einen Ester der     Reserpsäure    mit freier       Hydroxylgruppe    durch V     eresterung    der       Hydroxylgruppe    in einen     Reserpsäureester     mit veresterter     Hydroxyl-        und        Carboxyl-          gruppe    überführt.

   Zur     Ver        esterimg    mit der  gewünschten Säure setzt. man die Ester mit  freier     Hydroxylgruppe    vorteilhaft     finit    reak  tionsfähigen, funktionellen Säurederivaten,       insbesondere    mit Halogeniden, wie z. B. dem  Chlorid, oder     Anhydriden    -um. Die Reaktion    wird zweckmässig in Anwesenheit von     Ver-          dünnungsmitteln        und/oder    Kondensations  mitteln durchgeführt.

   Bei     Verwendung    von       Säurehalogeniden    arbeitet. man vorteilhaft in  wasserfreien     Lösungsmitteln    in Gegenwart  säurebindender Mittel, wie Alkali- oder     Erd-          alkaiicarbonaten    oder starken organischen  Basen, wie tertiären Aminen. So verwendet       man    z. B.     Säurehalogenide    in     Pyridin    als  Lösungsmittel.  



  Je nach der Arbeitsweise erhält man die       Diester    der     Reserpsäure    in freier Form oder  als Salze. Da die     Reserpsäureester    eine basi  sche Gruppe aufweisen, können sie Salze mit  Säuren bilden. So lassen sich die erhaltenen       Reserpsäureester    beispielsweise durch Behan  deln mit anorganischen oder organischen Säu  ren, wie     Halogenwasserstoffsäuren,    Schwefel  säure, Phosphorsäure, Salpetersäure,     Oxc-          äthansulfonsäure,        Toluolsulfonsäure,    Essig  säure, Weinsäure, Zitronensäure, in ihre Salze  mit Säuren überführen.

   Aus den Salzen kön  nen die     Reserpsäureester    wieder in freier  Form gewonnen werden.  



  Die Ausgangsstoffe können     aueh    in Form  der genannten Salze verwendet werden.  



  In den nachfolgenden Beispielen besteht  zwischen     Gewichtsteil    und     Vohmiteil    die glei  che Beziehung wie zwischen Gramm und Ku  bikzentimeter. Die     Temperaturen    sind in  Celsiusgraden angegeben.

           Beispiel   <I>1</I>  Man gibt langsam unter Kühlen 2     Volum-          teile    einer Lösung von 0,26 Gewichtsteilen       3,4,5-Trimethoxy-benzoylchlorid    in     Pyridin     zu einer Lösung von 0,1 Gewichtsteilen     Me-          thylreserpat    in 2     Volumteilen        troclkenem        Pyri-          din,    lässt die Reaktionsmischung während 66  Stunden bei Raumtemperatur stehen, fügt  dann langsam 20     Volumteile    Wasser zu und  dampft die Lösung im Vakuum bei 40  zur  Trockne ein.

   Der Rückstand wird in Chloro  form     aufgenommen    und mit Wasser, 1 %     wäss-          riger    Natronlauge und erneut mit Wasser  gewaschen. Nach dem     Troeknen    wird das  Lösungsmittel im     Vakuum    bei 40  entfernt.  Der erhaltene Rückstand schmilzt nach dem           Umkristallisieren    aus Aceton bei 246-266   (Zens.). Eine Mischung dieser Substanz mit       Reserpin    schmilzt bei 263-265 , auch sein       IR-Spektrum    stimmt mit dem von     Reserpin     überein.

   Das im vorliegenden Beispiel ver  wendete     Methylreserpat    kann nach folgender  <B>3</B>     ethode        erhalten        werden     1. Gewichtsteil     Reserpin    wird mit 40     Vo-          lumteilen        n-methanolischer    Kalilauge in Stick  stoffatmosphäre während 1-11/2 Stunden un  ter     Rückfluss    gekocht.

   Dann kühlt man die  Lösung, stellt sie mit 1. :1 Salzsäure     (6n-Salz-          säure)    auf ein     p;1    von 1-2 ein und ent  fernt das entstandene     Kaiiumchlorid    durch  Filtrieren, worauf man das Filtrat beinahe  zur Trockne eindampft. Der Rückstand wird  zweimal mit 25     Volumteilen    Äther angerührt  und dann teilweise in 25     Volurnteilen    Metha  nol gelöst. Man dampft beinahe zur Trockne  ein und zieht den Rückstand erneut mit 2mal  25     Volumteilen    Äther aus.

   Dann löst man in  50     Vohimteilen    Methanol, stellt den     pH-Wert          dureh    Zugabe     von        n-methanoliseherKalilauge     auf ungefähr 6 ein und dampft beinahe zur  Trockne ein. Auf Zugabe von 50     Volumteilen     Chloroform löst sich der grösste Anteil des  Rückstandes. Nach     dein        Abfiltrieren    vom ent  standenen     Kaliumchlorid    dampft man den       Chloroformextrakt    ein.

   Der     Rückstand    bildet  rohe     Reserpsäure,    welche durch Zusatz von  Methanol und Wärmen auf dem Wasserbad  kristallisiert. Äther wird dann tropfenweise       zur        Vervollständigung    der Kristallisation zu  gegeben, worauf die Kristalle     abfiltriert    und       mit    Äther gewaschen werden. Die so in Form  ihres Hydrochlorids erhaltene     Reserpsäure     schmilzt bei 255-258 .  



  Zu einer Suspension von 1,2 Gewichts  teilen     Reserpsäurehydrochlorid    in 50     Volum-          teilen    eines Gemisches von<B>1:1</B>     Äther-Metha-          nol    gibt man einen     Lberschuss    ätherischer       Diazomethanlösung,    dabei geht der grösste  Teil des ungelösten Materials in Lösung. Nach       18stündigem    Stehen bei Raumtemperatur de  stilliert man das überschüssige     Diazomethan     ab, filtriert und dampft die entstandene Lö  sung im Vakuum bei einer unterhalb 40  lie  genden Temperatur zur Trockne ein.

   Das so    erhaltene kristalline     Methylreserpat        schmilzt     nach dem     Umkristallisieren    aus     Methanol-          Äther    bei     2-40-242 .     



  <I>Beispiel 2</I>  Man lässt eine Lösung von 0,5 Gewichts  teilen     Methylreserpat    und 1-,5 Gewichtsteilen       3,4,5-Trimethoxy-benzoylchlorid    in 15     Volum-          teilen        Pyridin    während 4 Tagen bei Raum  temperatur stehen und verdünnt dann mit un  gefähr 35 Gewichtsteilen. Eis. Die entstandene  Mischung wird filtriert und das Filtrat im  Vakuum unter Stickstoff auf dem Wasserbad  bei 50  trocken gedampft.

   Man löst den festen  Rückstand in 50     Volumteilen    Chloroform,  wäscht die     Lösung        3mal        mit    50 V     olumteilen          einer    2     %        igen        Kaliumhydroxydlösung,        dann          mit        50        Volumteilen        einer        2%igen        Salzsäure-          lösung    und endlich mit 50 V     olumteilen    Was  ser,

       trocknet    über Natriumsulfat und dampft  zur Trockne ein. Das bernsteinfarbene, glas  artige     Produkt        wird    in 10     Volumteilen    Ben  zol gelöst und an eine Kolonne von 10 Ge  wichtsteilen Aluminiumoxyd     (Brockmann-          Aktivität    2-3)     adsorbiert.    Man wäscht mit  je ungefähr 50     Volumteilen    Benzol,     Benzol-          Aceton    (9:11,     Benzol-Aceton    (6:4) und  Aceton aus und dampft die     Eluate    ein.

   Aus  dem     Benzolel-uat    erhält man ein teerähnliches  Produkt, während die andern     -Eluate    nach  Zufügen von wenigen Tropfen Methanol     Re-          serpin    ergeben.  



       Beispiel        .3     Man lässt eine Lösung von 0,5 Gewichts  teilen     Methylreserpat    und 1,5 Gewichtsteilen       Veratroylchlorid    in 15     Volumteilen        Pyridin     während 5 Tagen bei     Zimmertemperatur    ste  hen, verdünnt mit ungefähr 25     Gewichtsteilen.     Eis, dampft die Lösung im Vakuum. unter  Stickstoff bei 50  zur Trockne ein und löst  den glasartigen, festen Rückstand in 50     Vo-          iumteilen    Chloroform.

   Die so erhaltene     Lö-          sung        wird        3mal        mit        50        Volümteilen    2     %        iger     Salzsäure,

   dann 3mal mit 50     Volumteilen          2%iger        Kaliumhydroxydlösung        und        einmal          mit        50        Volumteilen        2%iger        Salzsäure        und     endlich mit 50     Vohmiteilen    Wasser gewaschen,  dann über Natriumsulfat     getrocknet    und zur      Trockne eingedampft.

   Das zurückbleibende  bernsteinfarbene, glasähnliche Material löst  man in 10     Volumteilen    Benzol und     ehromato-          graphiert    über 10 Gewichtsteilen Aluminium  oxyd     (Brockmann-Aktivität    2-3). Man     eluiert     mit je ungefähr- 50     Volumteilen    Benzol,     Ben-          zol-Aceton    (9:1),     Benzol-Aceton    (6 :4) und  100     Volumteilen    Aceton, und dampft die       Eluate    zur Trockne ein.

   Das     Benzolelitat    er  gibt ein teerähnliches Produkt, während die  andern     Eluate    nach Anrühren mit wenigen  Tropfen     Methanol,        Methylreserpat-veratrat,     das nach     Umkristallisieren    aus Aceton bei  230-233      schmilzt,    ergeben.  



       C32H38081#2          Ber.:        C66,4        0/0,        H6,6        %;        N4,881/0          Gef.:

          066,04%,   <B>1</B>     16,5514,        N        4,881/o          Beispiel   <I>4</I>  Eine Lösung von 1 Gewichtsteil     Methyl-          reserpat    und 3     Gewiehtsteilen        Anisoy        lchlorid     in 30     Volumteilen        Pyridin        wird    nach 4tägigem  Stehen bei Raumtemperatur mit ungefähr 50  Gewichtsteilen Eis verdünnt,

   entstandenes       Anissäureanhydrid        abfiltriert    und das Filtrat  im     Vakuum    in Stickstoffatmosphäre bei 50   zur Trockne eingedampft. Man löst das erhal  tene bernsteinfarbene Produkt in 50     Volum-          teilen    Chloroform, wäscht die erhaltene     Lö-          sung        zuerst        3mal        mit        100        Volumteilen    2     %        iger     wässriger     Salzsäure,

      dann 3mal mit 100     Vo-          lumteilen        einer        y@#ässrigen        2%igen        Kalium-          hydroxydlösung,    einmal mit<B>1,00</B>     Volumteilen          2o/oiger    Salzsäure und endlich mit 100     Volum-          teilen    Wasser, trocknet die     Chloroformlösung     über Natriumsulfat und dampft sie zur       Trockne    ein.

   Der Rückstand wird in 10     Vo-          lumteiJen    Benzol gelöst und über einer Säule  von 15 Gewichtsteilen Aluminiumoxyd (Wirk  samkeit     2r-3    nach     Broekmann)        chromatogra-          phiert.    Man wäscht die Kolonne mit je un  gefähr 100     Volumteilen    Benzol, einer Mi  schung von Benzol und Aceton<B>(9:1.),</B> einer  Mischung von Benzol und Aceton (6:4) und  200 V     olumteilen    Aceton aus und dampft die  erhaltenen Fraktionen ein. Das aus der     Ben-          zolfraktion    stammende teerähnliche Produkt    wird weggeworfen.

   Aus den andern Frak  tionen erhält man     Methy        lreser        pat-anisat,    das  nach dein     -CTmkristallisieren    aus Aceton bei  231,5-233,5  schmilzt.  



       C31I-I3607N2.-          Ber.:        C        67,8        0/.o,        1-1        6,6        %,        N        5,100/1o          Cref.:

      C     67,9411/o,    H     6,49'/o,    N     5,08"/o       <I>Beispiel 5</I>         Man    lässt während zwei Tagen eine Lösung  von 5     f_4ezvichtsteilen        Metbylreserpat    und 4,6       Volumteilen        2-Furoylclilorid    in 100     Vo1Lim-          teilen    wasserfreiem     Py    r     idin    bei 5  stehen,

   ent  fernt dann den     Hauptanteil    des     Pyridins    im  Vakuum und schüttelt den Rückstand mit 200       Volumteilen        Essigsäureätliylester    und 40     Vo-          luinteilen        einer    5     %        igen        Natriumhydroxyd-          lösun.g.    Die     Essigesterphase    wird mit 40     Vo-          lumteilen    5     o/0iger    wässriger Salzsäure geschüt  telt, worauf     Methylreserpat-2-furoat-hydro-,

            chlorid    auszukristallisieren beginnt. Man fil  triert nach etwa einer halben Stunde ab und  kristallisiert das erhaltene     Hydrochlorid    aus       Wasser        um.        F.        =        258-2600.        u     Der Ester wird als freie Base erhalten,  wenn man das     Hydrochlorid    in. 20     Volumtei-          len    einer warmen W     asser-Aceton-Mischung     (1 :9) löst und die erhaltene Lösung mit       wässrigem    Ammoniak alkalisch stellt.

   Auf Zu  satz von Wasser fällt das     Methylreserpat-2-          furoat    aus, das nach     LTinkristallisieren    aus       Aceton-Wasser    bei     240-242     schmilzt. Die  Verbindung kristallisiert mit 1/2 Molekül Was  ser.

           C2aH32N207    - 1/2H20:       Ber.:        C        65,0        %,        1-16,38%,        N        5,4        %          Gef.:

          C        65,0201'o,        H        6,361/o,        N        5,53%            Beispiel   <I>6</I>  Man lässt eine Lösung von 5     Gewichtsteilen          Methylreserpat    und 5     Volumteilen        Nicotinoyl-          chlorid    in 100     Volumteilen    wasserfreiem     Pyri-          din    2 Tage lang bei 5  stehen, entfernt den  Hauptanteil.

   des Lösungsmittels im Vakuum  und behandelt den Rückstand mit 200 Voluin-      teilen     Essigsäu.reäthylester    und 40     Volumtei-          len        einer    5     %        igen        wässrigen        Natriumhydroxyd-          lösung.    Die     Essigesterlösung    schüttelt man       mit        40        Volumteilen    5     %        iger        wässriger        Salz-       <RTI  

   ID="0005.0018">   säure    aus, stellt die     wässrige    Lösung mit Am  moniak alkalisch und filtriert das ausgefallene       Vethirlreserpat-nicotinat    ab. Es wird aus       Aceton-Wasser    umkristallisiert und schmilzt  dann bei 255-256      (Zers.).            C29H33N    306       Ber.:        C        67,1        0/0,        H        6,4        %,        N        8,1        0/0          Gef.:

          01    67,170/0, H 6,230/0, N 8,020/0    <I>Beispiel</I>  Eine Lösung von 5 Gewichtsteilen     Methyl-          reserpat    in 100     Volumteilen    wasserfreiem     Py-          ridin    wird bei     Zimmertemperatur    mit 6     CTe-          wielitsteilen        Zimtsäurechlorid    2 Tage lang       gesehüttelt,

      der grösste Teil des     Pyridins    im  Vakuum entfernt und der Rückstand mit 200       Volumteilen    Essigester und 40     Volumteilen     einer 5 0/ a     igen        wässrigen    N     atriumhydroxyd-          lösung    behandelt.

       1VIan    trennt die     wässrige          Phase    ab, schüttelt die erhaltene     Essigester-          lösung    zur Entfernung des restlichen     Pyridins          mit        40        Volumteilen    5     %        iger        Sa.lzsäurelösung,

            wäscht'        mit.        40        Volumteilen        einer    5     %        igen        N        a-          triumhydroxydlösung,    dampft zur Trockne ein  und löst den     Rückstand    in 50     Volumteilen          Aeeton.    Mit 8     n-äthanoliseher    Salzsäure stellt  man die Lösung auf ein     pI.I    von 3 ein,

   fällt  mit 200     Volumteilen    Äther das rohe     Metl1vl-          reserpat-einnamat-hydrochlorid    aus, filtriert,       wäselit    mit. Aceton, löst in 20     Volumteilen     einer warmen     Wasser-Aceton-Mischung    (1 : 9 )       Lind    stellt mit     wässrigem    Ammoniak alkalisch.       Auf    Zusatz von Wasser kristallisiert die freie       Esterbase    aus, die nach dem     jimkristallisieren     aus     Aceton-Wasser    bei 240--243  schmilzt       (Zers.)    .

           C        3 _1-1.36N206:          Ber.:        C        70,6        %,        N        5,2        %,        H        6,6        %          Gef.:

          C        70,53%,        N        5,13%,        H        6,58%            Beispiel   <I>8</I>  Man lässt eine Lösung von 0,4 Gewichts  teilen     Methylreserpat    und 0,5 Gewichtsteilen         Phenylessigsäu.rechlorid    in 10     Volumteilen          Pyridin    6 Tage lang bei Raumtemperatur ste  hen, gibt 25 Gewichtsteile Eis zu und filtriert  das ausgefallene     Phenylessigsäureanhydrid    ab.

    Das Filtrat dampft man unter Stickstoff auf  dem Wasserbad bei 50  zur Trockne ein, löst  den Rückstand in 50     Volumteilen    Chloroform  und wäscht die     Chloroformlösung    3mal. mit       je        50        Volumteilen    2     %        iger        Salzsäure,        3mal          mit        50        Volumteilen        einer        2%igen        Kalium-          hydroxydlösung,

      dann einmal mit 50     Volum-          teilen    2     %        iger        Salzsäure        und        endlich        einmal          finit    50     Volumteilen    Wasser.

   Nach dein Trock  nen über     Natriumsulfat    dampft man die       Chloroformlösung    zur Trockne ein, löst den       Rückstand    in 10     Volumteilen    Benzol und       chromatographiert    über 10 Gewichtsteilen  Aluminiumoxyd     (Wirksamkeit    2-3 nach       Brockmann).    Die Kolonne wird dann     succes-          sive    mit je 50     Volumteilen    Benzol, einer     Mi-          sehung        Benzol-Aceton   <B>(9.1),</B> einer Mischung       Benzol-Aceton    (6:

  4) und reinem Aceton       eluiert.    Ans den letzten 2     Eluaten    erhält man       Methylreserpat-phenyla.cetat,    das nach Be  handeln. mit Aceton bei 235-239  schmilzt.         Beispiel   <I>9</I>  Eine Lösung von 0,5 Gewichtsteilen     Me-          thylreserpat    und 2,0     Volumteilen        3,4-Diehlor-          benzoylchlorid    in 15     Vohunteilen        Pyridin     wird bei Raumtemperatur 4 Tage lang stehen  gelassen. Nach Zufügen von 25 Gewichtstei  len his dampft man die Lösung im     Vakuum     in.

   Stickstoffatmosphäre auf einem Wasserbad  bei 50  zur Trockne ein, löst den Rückstand  in 50     Volumteilen    Chloroform und wäscht die       Chloroformlösung    3mal     mit    50     Volumteilen     2     %        iger        Salzsäure,        3mal        mit        50        Volumteilen     einer 2 0/0     igen        Kaliumhydroxydlösung,

      dann       mit.        50        Volumteilen        2%iger        Salzsäure        und     endlich mit 50     Volumteilen    Wasser. Man       trocknet    über Natriumsulfat und dampft zur  Trockne ein, löst den Rückstand in 15     Volum-          teilen    Benzol und     chromatographiert    die er  haltene Lösung über 10 Gewichtsteilen Alu  miniumhydroxyd.

   (Wirksamkeit 2-3 nach       Brocknann).    Die Kolonne wird mit je 50       Volumteilen    Benzol, einer Mischung von Ben-           zol-Aceton    (9einer Mischung     Benzol-          Aceton    (6:4) und Aceton     eluiert.    Aus den  drei letzten     Eluaten    erhält man     Methvlreser-          pat-3,4-diclilor-benzoat,    das nach Behandeln  mit Aceton bei 239-243  schmilzt.  



  <I>Beispiel 10</I>  Man lässt eine     Lösung    von 0,4 Gewichts  teilen     Methylreserpat    und 0,5     Volumteilen          Isocaproylchlorid    in 10     Volumteilen        Pyridin     6 Tage bei Raumtemperatur stehen, gibt dann  25 Gewichtsteile Eis zu und dampft im Va  kuum     unter    Stickstoff auf einem Wasserbad  bei 50  zur Trockne ein.

   Den Rückstand löst  man in 50-     Volumteilen    Chloroform . und  wäscht die erhaltene Lösung 3mal mit 50       Volumteilen        2%iger        Salzsäure,        3mal        mit        50          Volumteileri        2%        iger        Kaliumhydroxydlösung,

            einmal        mit        50        Volumteilen        2%iger        Salzsäure     und einmal mit 50     Volumteilen    Wasser. Nach  dem Trocknen über Natriumsulfat dampft  man die Lösung zur     Trockne    ein und     chro-          matographiert    den. in 20     Volumteilen    Benzol       aufgenommenen    Rückstand, wie im vorher  gehenden Beispiel angegeben.

   Aus den beiden  letzten Fraktionen erhält man kristallines     Me-          thylreserpat-isocaproat,    vom F. =     224-226      (aus Aceton.).  



  <I>Beispiel 11</I>  Eine Suspension von 0,9 Gewichtsteilen       Methylreserpat    in 10     Volumteilen    Essigsäure  anhydrid werden auf dem Dampfbad eine       Stunde    lang erhitzt und über Nacht bei Raum  temperatur stehengelassen. Man filtriert die  entstandenen Kristalle ab, engt das Filtrat  im     Vakuum        auf    einen Drittel. seines Volumens  ein     und    sammelt erneut die entstandenen Kri  stalle auf einem Filter.

   Nach dem     Umkristalli-          sieren    aus Aceton schmilzt das so, erhaltene       iVlethylreserpat-acetat    bei<B>2877-2900.</B>         C25H321N206Ber.:        C        65,7        "/o,        N        6,14%,        H        7,05        %          Gef.:

      C 65,650/0,     1\T    6,210/0, H 7,040/0  <I>Beispiel 12</I>  Man kocht eine Lösung von 0,25 Gewichts  teilen     Äthylreserpat    und 3 Tropfen     konz.            Schwefelsäure    in 5     Volumteilen.Essigsäure-          anhydrid    während 5 Minuten und lässt die  Reaktionsmischung langsam auf Raumtempe  ratur abkühlen.

   Dann verdünnt man die Lö  sung mit 40     Volumteilen    Äther und filtriert  das ausgefallene gelbe Pulver ab, das mit 25       Volumteilen        einer    5     %        igen        wässrigen        Natrium-          carbonatlösung        ängeteigt    und mit 30     Volum-          teilen    Chloroform extrahiert wird. Nach dem       Trocknen    über     Natriumsulfat    wird das Lö  sungsmittel im Vakuum verdampft und das  erhaltene     Äthylreserpat-acetat    mit Aceton be  handelt.

   F. = 245-250 .  



  Das im vorliegenden Beispiel verwendete       Äthylreserpat    kann wie folgt erhalten wer  den:  Eine Lösung von ungefähr 1,2 Gewichts  teilen     Diazoäthan    in 230     Volumteilen    Äther  werden zu einer Lösung von 4 Gewichtsteilen       Reserpsäilrehydrochlorid    in 75     Volumteilen     Äthanol zugegeben und über Nacht bei Raum  temperatur stehengelassen. Dann treibt man  das überschüssige     Diazoäthan    aus der Lösung,  indem man Stickstoffgas     durchperlen    lässt  und engt die Lösung im Vakuum zu einem  Sirup ein.

   Ungefähr 100     Volumteile        Essig-          säureäthylester    werden dann zugegeben, die  Mischung etwas erwärmt und von wenig un  gelöstem Harz     abfiltriert.    Abdampfen des       Essigsäureäthylesters    ergibt     semikristallines          Äthylreserpat,    das nach     Umkristallisieren    aus  Aceton bei 220-225  schmilzt.

      <I>Beispiel 13</I>    Man lässt eine Lösung von 0,5 Gewichts  teilen     Äthylreserpat    und 1,5 Gewichtsteilen       3,4,5-Trimethoxy-benzoylehlorid    in 15     Volum-          teilen        Pyridin    '4 Tage bei Raumtemperatur  stehen, fügt 25     Gewichtsteile    Eis zu, filtriert  das ausgefallene     Trimethoxybenzoesäurean-          hYdrid    ab und dampft das Filtrat im Vakuum  unter Stickstoff auf dem Wasserbad bei 50   ein. Der Rückstand wird, wie in Beispiel 9  beschrieben, mit Chloroform behandelt und       chromatographiert.    Aus dem mit der Mi  schung Benzol -Aceton.

   (6 : 4) erhaltenen     Eluat     gewinnt man nach Eindampfen und Behan-      dein mit     Aeeton        Äthylreserpat-3,4,5-t.rimeth-          oxy-benzoat    vom F. --- 218-2.20   <I>Beispiel 14</I>  Man fügt 1;

  6     (Tewichtsteile        p-Toluolsulfo-          nyielilorid    zu einer Lösung von 0,75 Gewichts  teilen     Methylreserpat    in 7,5     Volumteilen        Pyri-          din,    lässt die Reaktionsmischung     3i/2    Tage im  Dunkeln bei Raumtemperatur stehen und fügt  ungefähr 30     Volumteile    Wasser unter Kühlen  zu.

   Man extraliiert das gebildete öl mit 15       Volumteilen    Chloroform, wäscht die Lösung       mit        10        Volumteilen        5%iger        Natriumhydroxyd-          lösung,    dann     3mal    mit 10     Volumteilen    Nasser,

    trocknet     und    entfernt das Lösungsmittel im       Valium.    Das zurückbleibende     Methylreserpat-          p-toluolsulfonat    kristallisiert     naeh    Zufügen  einer kleinen Menge Benzol und schmilzt nach       1?mkristallisieren    aus Äthanol bei 221-222 .

           @o14ac@T2C@S          sser.:        C        63,36 /o,        1-16,38        %-,        IN        4,93%,        S        5,64%          Clef.:        C        63,68        %,        H        6,1.3        %,        N        4,72;

  0/a,        S        5,56        0/0       <I>Beispiel 15</I>    Zu einer Lösung von 0,8 Gewichtsteilen       Methylreserpatund    10     Volumteilen    trockenem       Pyridin    bei 10-15  gibt man im Laufe von  20 Minuten unter Rühren und äusserem Küh  len 1,1 Gewichtsteile     3,4,5-Trimethoxy-zimt-          sä,urechlorid    in kleinen Anteilen zu. Die Re  aktion wird in Stickstoffatmosphäre durchge  führt.

   Nach 65stündigem Stehenlassen bei       Raumtemperatur    entfernt man das     Pyridin     bei 50-60  unter vermindertem Druck und       ehromatographiert    den erhaltenen, braunen  Rückstand über 30     (lewichtsteilen    Aluminium  oxyd (Wirksamkeit<B>29-3),</B> Die mit     Benzöl-          Aceton-Mischiingen    erhaltenen     Eluate    ergeben  beim Kristallisieren aus Benzol     MethSTlreser-          pat-3,4,5-trimetliox"/--einnamat,    das nach dem       Umkristallisieren    aus Methanol bei     232-234      schmilzt.

           C35H4209N2          Ber.    :     C        66,23        %,        116,67        0/0;        N        4,41%          Gef.:        C        66;

  15%,        H        6,76%,        N        4,630/0       Aufgeschwemmt in     einem    Mineralöl     (Niijol)     zeigt es im     IR-Teil    des     Spektrums    charakteri  stische Absorptionsbanden bei den folgenden  in reziproken Zentimetern angegebenen Fre  quenzen:    1l30,     l141.,    1152, 1173, l266, 1276, 1507, 1587,  1633, 1712, l732, 3385.

      <I>Beispiel 16</I>  Zu 0,8 Gewichtsteilen     Methylreserpat    und  1 Gewichtsteil     3,4,5-Trimethoxy-zimtsäurechlo-          rid    fügt man 1.0     Volümteile    trockenes destil  liertes     Pyridin    zu, rührt die Mischung und  kühlt, bis eine nahezu vollständige hellbern  steinfarbene Lösung erhalten     wird,    dann .fügt  man weitere 5     Volumteile        Pyr        idin    zu,

   kühlt  die     Misehiing    auf 5  und erhält nach 15 Minu  ten ein kristallines     Pr        äzipitat.    5     Volumteile     Benzol werden zugegeben und die Reaktions  mischung bei 5  65 Stunden stehengelassen.  Die erhaltene Lösung wird im     Vakuum    zu  einem viskosen Sirup eingedampft,     dann    zur  vollständigen Entfernung des     Pyridins    wenig       Toluol    zugegeben und wieder verdampft. Den  erhaltenen bernsteinfarbenen festen Schaum  extrahiert man mit Äther     und.    nimmt den  ätherunlöslichen Teil in     Methylenchlorid    auf.

    Die erhaltene Lösung wird in Wasser gewa  schen, über Natriumsulfat getrocknet, im Va  kunin zur Trockne eingedampft und     wie    in  den früheren Beispielen über 35 Gewichts  teilen Aluminiumoxyd     chromatographiert.    Die       Benzol-Aceton-    und die ein wenig Methanol  enthaltenden     Acetoneluate    geben beim Kri  stallisieren aus Benzol     Methylreserpat-3,4,5-          trimethoxv-cinnamat.     



       a     Anstelle des verwendeten     3,4,5-Trimethoxy-          zimtsäurechlorids    lassen sich auch andere Ha  logenide, z. B.     3,4,5-Trimethoxy-zimtsäiiTebro-          mid,    oder das entsprechende     Anh3Tdrid    ver  wenden. Auch andere     Trialkoxv-zimtsäur@e-          halogenide    und     -anhydride    kann man in ana  loger Weise verestern.

      Das in den Beispielen 15 und 16 als Aus  gangsmaterial verwendete     3,4,5-Trimethoxy-          zimtsäurechlorid    kann auf folgende Weise er  halten werden      4 Gewichtsteile     3,4,5-Trimethoxy-zimtsäure,     F. = 125,5-127 , werden 35 Minuten lang  mit 6     Volumteilen    frisch destilliertem     Thio-          nylchlorid        unter    wasserfreien Bedingungen  unter     Rückfllmss    gekocht.

   Man entfernt     dann     das     überschüssige        Thionylchlorid    im Vakuum,  gibt zweimal wenig trockenes Benzol zum       Rückstand        und    -dampft erneut     zur    Trockne  ein. Das so erhaltene     3,4,5-Trimethoxy-zimt-          säurechlorid    wird nach     zweimaligem.        Umkri-          stallisieren    aus     Hexan-Äther    in breiten gelben  Prismen erhalten. F. = 95-96 .  



  Zur Herstellung von     Trimethoxy-zimt-          säurebromid    verwendet man anstelle des     Thio-          nylchlorids    das     entsprechende        Bromid.            Beispiel   <B><I>17</I></B>  1     Gewichtsteil        Methylr        eserpat        wird    in 25       Volumteilen        Pyridin    gelöst, auf 20  abgekühlt  und 7,

  2     Volumteile    destilliertes     Methansuilfo-          nylehlorid    in 5     Volumteilen        Pyridin    zugegeben.  Dann lässt man die Mischung 3 Tage lang bei 5        und    dann bei Raumtemperatur     über    Nacht ste  hen., zersetzt die Mischung mit Eis, stellt     finit        2n-          Natronlauge        alkalisch    und extrahiert mehrere  Male mit Chloroform.

   Die gesammelten Ex  trakte wäscht man     mit    Wasser, trocknet sie  über     Natriiuns-Lmlfat,    dampft das Lösungsmit  tel im Vakuum ab und behandelt das so er  haltene     Methylreserpat-mesylat    mit Äthanol.  F. = 235-237  (Zens.).  



       .Beispiel   <I>18</I>       Eine    Lösung von 0,5 Gewichtsteilen     Me-          thylreserpat        und    1,5     Gewichtsteilen        Benzoyl-          chlorid        in   <B>0,015</B>     Volumteilen        Py-ridin    lässt man  15 Tage lang bei     Raiuntemperatiu    stehen, ver  dünnt dann mit     ungefähr    25 Gewichtsteilen  Eis,

   dampft die     Lösung    zur     Trockne    ein und  nimmt den Rückstand in 50     Volumteilen          Chlo2oform    auf. Man wäscht die erhaltene       Lösung        3mal        mit        j        e        25        Volumteilen    2     %        iger     Salzsäure, 3mal mit je 50     Volumteilen        2o/oiger          Kaliiunhydroxydlösilng    und endlich mit 50       Volumteilen    Wasser.

   Die     Chloroformlösung     wird über     Natriumsulfat    getrocknet, dann     zur     Trockne verdampft, der     Rückstand    in Benzol       aiügenonnnien    und über 10 Gewichtsteilen    Aluminiumoxyd     chromatographiert.    Man  wäscht mit Benzol, einer Mischung     Benzol-          Aceton   <B>(9:</B> 1), einer Mischung     Benzol-Aceton     (6 :4) und Aceton aus und erhält aus dein       Benzol-Aceton-(6:

  4)-Eluat        0,02=I    Gewichts  teile     Methylreserpat-benzogt,    das nach dem       Umkristallisieren    aus Aceton bei 227-230        schmilzt.     



  Auf analoge Weise können weitere Ester  von     Alliylreserpaten    hergestellt werden, so  z. B. durch Umsetzung von     Äthylreserpat    mit       Veratroylchlorid,        Anisoylchlorid,        2-Furoyl-          chlorid,        Nicotinylehlorid,        Cinnamoylchlorid,          3,4,5-Trimethoxy-cinnainoylchlorid,        Phenyl-          acetylchlorid,        3,4-Dichlor-benzoylchlorid,

          Iso-          eaproylchlorid    und     p-Toluolsuilfonylchlorid.     Man erhält so die     entsprechenden        Äthylreser-          pat-ester,        nämlich        Äthylreserpat-veratrat,          Äthylreserpat-anisat,        Äthylreserpat-2-furoat,          Äthylreserpat-nicotinat,        Äthylreserpat-cinii-          amat,        Ätliylreserpat-3,4,5-trimethoxy-cinnamat,          Äthylreserpat-phenylacetat,

          Äthylreserpat-3,4-          dichlor-benzoat,        Äthylreserpat-isocaproat    und       Äthylreserpat-p-toluolsulfonat.     



  Zur     Veresterung        voll        Alkyl-reserpaten    las  sen sich auch andere Säuren in freier Form  als     Anhydride    oder als     Halogenide    verwen  den, so z.

   B.     aliphatische    Säuren,     wie        Propion-          säure,        Chlorpropionsäure,    Buttersäure, Bern  steinsäure,     1Vlethylätby        lessigsäure,        Methyl-          iithyIglykolsäuire,        Stearinsäure,    Chloressig  säure,     Aminoalkan.säureanhydride    und Chlo  ride,     araliphatische    Säuren wie Mandelsäure,       Tropasäure,        Alkoxy-zimtsäuren,    z.

   B.     Mono-          und        Dimethoxyzimtsäure,    aromatische Säuren,  wie     o-1VTethoxy-benzoesäure,        p-1Tethyl-benzoe-          säuue,        3,4,5-Triäthoxp-benzoesäure,        Piperonyl-          säure,        Salicy        lsäure,        p-Ox-##-benzoesäure,        3,4-Di-          oxybenzoesäure,        Orsellinsäure,        2,3,4-Trioxy-          benzoesäure,

          4-Ox,y-3-methoxy-und        4-1VIethoxy-          3-oxybenzoesäure,        Syringasäure,        4-Chlor-ben-          zoesäure,        p-Nitro-benzoesäure,        p-Amino-benzoe-          säur    e.     Phthalsäur        eanhydride    und ihre Chlo  ride,     polycyclische    Säuren, z. B. 1- und     2-          hTaphthoesäure-anhydride    und ihre Chloride,       beterocyclische    Säuren, z.

   B.     Thienylcarbon-          säure,        Picolinsäure,        Isonicotinsäure,        Chinolin-          earbonsäure-anhydride    und ihre Chloride und           Stilfonsäuren,    z. B.     Silfanilsäure-anhydride     und ihre Chloride.  



  <I>Beispiel 19</I>  1. Gewichtsteil     Methylreserpat    und 1,9 Ge  wichtsteile     Carbäthoxysyringylchlorid    werden  in 0,02 Gewichtsteilen wasserfreiem     Pyridin     gelöst und 3 Tage lang bei 5  stehengelassen.  Man fügt ein gleiches Volumen Eis zu und  dampft die Mischung im V     akuum    zur Trockne  ein.

   Den     Rückstand    nimmt man in 0,05     Ge-          -#=,"iehtsteilen    Chloroform auf, wäscht ihn     3mal          mit        0,05        Gewichtsteilen    2     %        iger        Natronlauge,     dann 2mal mit 0,05 Gewichtsteilen Wasser,  trocknet über     Natriumsulfat    und dampft zur  Trockne ein.

   Den Rückstand     chromatogra-          phiert    man über 10 Gewichtsteilen Aluminium  oxyd     (Wirksamkeit    2-3),     eluiert    mit Benzol,  je einer Mischung von     Benzol-Aceton    im Ver  hältnis 9 :1, dann 8 :2, dann 6 : 4 und end-    lieh     finit    Aceton. Aus dem     Benzol-Aceton-          (9        :1)-Eluat    erhält man kristallines     Methyl-          reserpat-carbäthoxysyringat    vom F. - 175 bis  178  (aus Aceton).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Reserp- säureestern oder deren Salzen, dadurch ge kennzeichnet, dass man einen Reserpsäure- ester mit freier Hydroxylgruppe durch Ver- esterung derselben in einen Reserpsäureester mit veresterter Hydroxyl- und Carboxyl- gruppe überführt. LTNTTERAN SPRUCH Verfahren nach.
    Patentanspruch da durch. gekennzeichnet, dass man auf einen Reserpsäureester mit freier Hydroxylgruppe ein Säurehalogenid oder -anhydrid einwirken lässt.
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