CH327119A - Verfahren zur Herstellung neuer Piperidine - Google Patents
Verfahren zur Herstellung neuer PiperidineInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung neuer Piperidine Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Herstellung von Piperidinen der F or- mel
EMI0001.0009
worin R. einen niederen aliphatisehen Rest und Pheny 1 einen gegebenenfalls, z.
B. durch eine oder mehrere niedere Alkyl- oder Alkoxy- gruppen oder Halogenatome, substituierten Pllenylrest bedeutet.
Die genannten Verbindungen sowie ihre am Rin;:stiekstoff einen niederen aliphati- ,-c#lien Kohlenwasserstoffrest aufweisenden De rivate und ihre Salze besitzen eine stimulie rende Wirkung und können als Heilmittel oder als Zwischenprodukte züi deren Herstel- htng dienen.
Die neuen Piperidine werden erhalten, wenn man ö-Oxo-pentan-l-säurenitx-i,le oder ihre fnnklionell abgewandelten Oxod.erieate, die als einzigen Substituenten in 5-Stellung einen. Rest der Formel
EMI0001.0034
aufweisen, wobei R und Phenyl die oben ge nannte Bedeutung besitzen, mit Wasserstoff in Gegenwart. von Hydrieialngskatalysatoren behandelt. Als funktionell abgewandelte Oxo- derivate eignen sich z.
B. die Ketale. Die er haltenen sekundären Piperidine können in tertiäre übergeführt und von den Piperidinen ihre Salze hergestellt werden. Bei der ver fahrensgemäss durchzuführenden Hydrie rung wird wahrscheinlich zuerst die Nitril- gruppe zur Iminomethylgruppe und hierauf zur Aminomethylgruppe reduziert.
Hernach bildet sich unter Wasserabspaltung .ein Tetra- hydropyridinring, der schliesslich zum Pipe- ridinring reduziert wird.
Die Ausgangsstoffe können z. B. durch Umsetzung von Cyanäthy lmalonsäureestern, wie dem Cyanäthyl-malonsäure-clitetra.hydro- pyranylestei, mit Essigsäurehalogeniden, deren liethylgruppe entsprechend der Me- thylgruppe der Ausgangsstoffe subtituiert ist, gewonnen werden. Die erhaltenen Diester werden hernach gespalten und decarboxyliert.
Die Hydrierung kann in An- oder Ab wesenheit von Verdünnungsmitteln durchge führt werden. Man arbeitet vorzugsweise bei erhöhter Temperatur und erhöhtem Wasser stoffdruck. Als Katalysatoren eignen sieh besonders Metalle der 3. Gruppe, vor allen Nickeil. Für die N-Substitution der erhaltenen sekundären Piperidine kann man die üblichen Mittel verwenden.
Je nach der Arbeitsweise erhält man die neuen Verbindungen in Form ihrer Basen oder Salze. Aus den Salzen können in an sieh bekannter Weise die freien Piperidinbasen gewonnen werden. Von letzteren wiederum lassen sich. durch Umsetzung mit Säuren, die zur Bildring therapeutisch verwendbarer Salze geeignet sind, Salze gewinnen, wie z. B.
der Halogemvasserstoffsäuren, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure, Rhodanwa3ser- stoffsä.ure, Essigsäure, Propionsäure,. Oxal- säure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Äpfel säure, Methansulfonsäure, Ätha.nsulfonsäure, O..-cyäthansulfonsäure, Benzol- oder To]itol- sulfonsäure oder von therapeutisch wirksamen Säuren.
Im nachfolgenden Beispiel besteht 7w!- sehen Gewichtsteil und Volumteil die gleiche Beziehung wie zwischen Gramm und Kubik zentimeter. Die Temperaturen sind in Celsius graden angegeben.
<I>Beispiel</I> 10 Gewichtsteile 5-(1',1'-Diphenyl-ät.hyl ',- 5-oxo-pentan-l-säurenitril, gelöst in 240 Vo- lumteilen abs. Alkohol, werden mit 5 Cxe- wichtsteilen Rupe-Nick el unter 100 Atmo sphären Wasserstoff bei 100 so lange ge schüttelt, bis .der Druck konstant geworden ist.
Nach dem Erkalten wird vom Katalysator abfiltriert, das Lösungsmittel abgedampft, der Rückstand in 25 Volumteilen Essigester gelöst und das FIydrochlorid durch Zugabe einer Lösung von Chlorwasserstoff in Essig ester ausgefällt. Das 2-(1',1'-Diphenyl-ätlivl)- piperidin-hydroehlorid der Formel
EMI0002.0040
schmilzt bei 278 .
EMI0002.0041
Der <SEP> oben <SEP> erwähnte <SEP> Ausgangsstoff <SEP> wird
<tb> durch <SEP> Kondensation <SEP> von <SEP> 12:; <SEP> Gewichtsteilen
<tb> a;a-Dipheny <SEP> 1-propionsäui@eehlorid <SEP> mit <SEP> dein
<tb> Natriumsalz <SEP> von <SEP> 163 <SEP> (x'ewielitsteileii <SEP> ("y@Izi äthy <SEP> 1-ma.lonsätire <SEP> - <SEP> di <SEP> - <SEP> tetrahvdr <SEP> opyranylestei#
<tb> in <SEP> 400 <SEP> Volumteilen <SEP> abs. <SEP> Dioxan <SEP> und <SEP> anschlie ssendem <SEP> Verkochen <SEP> mit <SEP> Essigsäume <SEP> herzestellt.
Claims (1)
- PATENTAN SPRUCH Verfahren zur Herstellun,- von Piperidi- nen der Formel EMI0002.0046 worin R einen, niederen. a.liphatisehen Pest und Phenvl einen gegebenenfalls substituier ten Phenylrest bedeutet, dadurch gekenn zeichnet, dass man 5-Oxo-pentan-l-säureniti-ile oder ihre funktionell abgewandelten Oxoderi- vate,die als einzigen Substituenten in 5-Stel- hinL einen Rest der Formel EMI0002.0058 aufweisen, mit. Wasserstoff in (Tegenwai t. von Hydrierungskatalysa.toren behandelt.- UNTER.ANSPRECH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiebnet., dass man die erhaltenen se kundären Piperidine am Ringstickstoff durch einen niederen.a.liphatisehen 1Zohlenwassei-- stoffrest substituiert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH327119T | 1953-12-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH327119A true CH327119A (de) | 1958-01-15 |
Family
ID=4500475
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH327119D CH327119A (de) | 1953-12-23 | 1953-12-23 | Verfahren zur Herstellung neuer Piperidine |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH327119A (de) |
| DK (1) | DK84027C (de) |
-
1953
- 1953-12-23 CH CH327119D patent/CH327119A/de unknown
-
1954
- 1954-12-14 DK DK401854A patent/DK84027C/da active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK84027C (da) | 1957-12-09 |
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