CH300569A - Waschverfahren und durch einen Schaltautomaten gesteuerte Waschmaschine zur Durchführung dieses Verfahrens. - Google Patents
Waschverfahren und durch einen Schaltautomaten gesteuerte Waschmaschine zur Durchführung dieses Verfahrens.Info
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Description
Waschverfahren und durch einen Schaltautomaten gesteuerte Waschmaschine zur Durchführung dieses Verfahrens. , -Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zum Waschen! von Wäsche unter Benützung einer durch einen Schaltautoma ten gesteuerten Waschmaschine.
Dieses Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass nach Einschalten des Schaltautoma ten ein @Vassereinlassventil der Kaltwasser zufuhrleitung geöffnet wird und gleichzeitig die Heizung eines Boilers und diejenige eines Laugenbehälters sowie der Antriebsmotor der Maschine eingeschaltet, werden, worauf das einfliessende Kaltwasser ein Überfliessen des im Boiler enthaltenen Wassers in den Lau genbehälter bewirkt, das so lange stattfindet, bis eine mit dem Laugenbehälter kommuni zierend verbundene Schwimmerapparatur den Wasserzufluss sperrt,
dass hierauf während dem nun stattfindenden Vorwaschen die Lau gentemperatur auf etwa 45 erhöht wird, dass anschliessend durch Betätigung eines Ablauf ventils Glas Vorwaschwasser abgelassen wird, worauf nach erneutem Öffnen des Wasser- einlaufventils das in den Boiler einfliessende Kaltwasser das inzwischen auf etwa 30 C erwärmte Boilerwasser in den Laugenbehälter drückt,
dass während' des nun stattfindenden Klarwaschprozesses die Lauge auf den ;Siede punkt erhitzt wird, dass. nach dem Abfluss des Waschwassers durch. erneutes Öffnen des Kaltwasserventüs das inzwischen auf 80 C erhitzte Boilerwasser zum Brühprozess in den Laugenbehälter gedrückt wird,
worauf nach Ausschaltung der Boiler- und Laugenbehälter- heizung durch abwechselndes Öffnen des Ab- aaufventils, Schliessen desselben und; Auffüllen des Laugenbehälters mit' Wasser mehrere Spülgänge folgen, während welchen die Tem peratur des Wassers im Laugenbehälter suk zessive abnimmt.
Die Erfindung betrifft ferner eine durch einen Schaltautomaten gesteuerte Wasch maschine zur Durchführung dieses Verfah rens. Diese MascMne ist gekennzeichnet durch einen einzigen Kaltwasseranschluss und einen an die Wasserzufuhrleitung angeschlossenen, mit dem Laugenbehälter in offener Verbin dung stehenden Boiler.
In der nachfolgenden: Beschreibung soll das Verfahren nach der Erfindung an Hand der beiliegenden Zeichnung beispielsweise näher erläutert werden, in welcher in zwei Ansichten eines Ausführungsbeispiels der er findungsgemässen, Waschmaschine die zum Verständnis der Erfindung notwendigen: Ele mente dargestellt sind.
Fig. 1 ist eine Ansicht. einer 'Trommel waschmaschine von, hinten mit abgehobener Rückwand des Maschinengehäuses und ent fernten Antriebsübertragtnmgsmitteln:, und Fig. 2 ist ein .Seitenriss, von links in Fig. 1 her gesehen, bei abgehobener Seitenwand des Maschinengehäuses.
In den Figuren bezeichnet 1 das Gehäuse der Waschmaschine, in welchem ein in be- kannten Weise die nicht gezeichnete Wasch trommel enthaltender Laugenbehälter 2 unter gebracht ist. Dieser ist in bekannter Weise von aussen her zugänglich, indem ein Deckel 15 mit Schauglas 1'6 vorgesehen ist (Fig. 2).
Die Waschtrommel wird durch einen schema tisch dargestellten elektrischen Antriebs motor 17 angetrieben, der in Fig.1 in der rechten untern Ecke auf einer Wippe 18 gelagert ist und über einen nicht dargestell ten Keilriemen, ohne Zwischenvorgelege die Waschtrommel antreibt. Durch die Anord nung des Motors 1'7 au der Wippe 18 ist eine ständige 'Spannung des Keilriemens un ter dem Gewicht des Motors gewährleistet. Im Gehäuse 1 ist ferner ein Boiler 3 unter gebracht. Der Laugenbehälter 2 und der.
Boiler 3 enthalten je einen nicht gezeichneten Heizkörper, zum Beispiel elektrische Heizele- mente. Die Frischwasserzufuhr zum Boiler 3 geschieht über eine Kaltwasseranschlusslei- tung @6, über ein von einem nicht, dargestell ten Schaltautomaten gesteuertes Solenoidven- til 5 - im folgenden Wassereinlaufventil ge nannt - und Zuleitungen 7 und 7a.
Der Boiler 3 ist mit dem Laugenbeihälter 2 frei, das heisst ohne Absperrorgane, durch Leitun gen 8 und 9 unter Zwischenschaltung einer Waschmittelschublade 4 verbunden. Der Lau genbehälter 2 weist einen untern Ablauf 13 auf, der über ein Rohrstück 14 in den Ober teil des Gehäuses eines Ablaufventils 12 ein mündet. Das Ablaufventil 12 ist als Stöpsel ventil ausgebildet.
Ein vom Schaltautomaten gesteuerter Hubmagnet 10 betätigt über ein Gestänge 11 den Stöpsel 1P--a des Ablauf- venfls 12, das somit vollautomatisch vom Schaltautomaten betätigt wird, jedoch durch Bedienungsmittel 21 von ausserhalb der h1a- schine auch von Hand betätigt werden kann. Bei geöffnetem Ablaufventil 12. kann das im Laugenbehä-lter '2 befindliche Wasser durch eine Leitung 15 die Maschine verlassen.
In diese Leitung 15 mündet hinter -dem Ablauf ventil 12 ein Überlaufrohr 20 für den Lau genbehälter 2 ein. Das Gehäuse des Ablauf ventils 12 ist ferner mit einem Wasserstands- rohr 22 verbunden, so dass dieses mit dem Laugenbehälter 2. in kommunizierender Ver bindung steht.
Im Wasserstandsrohr 22 ist ein nicht dargestellter Schwimmer eingebaut, welcher die Kaltwasserzufuhr bei Erreichung eines bestimmten, das heisst des gewünschten Wasserstandes im Laugenbehälter 2 infolge Einwirkung auf den Schaltautomaten unter bricht.
Die Maschine arbeitet wie folgt,: Nach dem Einlegen der zu waschenden Wäsche und nachdem die Waschmittelschub- lade 4 mit Waschmittel gefüllt wurde, wird .der nicht dargestellte Schaltautomat.
einge schaltet und der von nun an vollautomatische Waschprozess beginnt. Der Schaltautomat schaltet. als erstes gleichzeitig die Heizung des Laugenbehälters 2 und des ständig ge füllten Boilers 3 sowie den nicht dargestellten Antriebsmotor ein und öffnet das Wasser einlaufventil 5-. Das durch die Kaltwasser anschlussleitung ö, Ventil 5 und Boilerzufuhr- leitungen 7, 7a in Pfeilrichtung in den Boiler 3 einfliessende Kaltwasser bewirkt,
ein Über fliessen des im Boiler 3 enthaltenen Wassers in den Laugenbehälter 2. Dieses Überfliessen geschieht über die Leitung 8, die Waschmittel schublade 4 und den Einlauf '9, wobei das vorher in die Waschmittelschublade 4 ein gefüllte Waschmittel mutgeschwemmt wird.
Dieses Überfliessen vollzieht sich so lange, bis die erwähnte, innerhalb des Wasserstands rohres 22 angeordnete, nicht dargestellte 'Schwimmerapparatur über den Schaltauto maten das Einlaufventil<B>1</B>5 schliesst. und damit denKaltwasserzufluss zumBoiler 3 sperrt.Wäh- rend einer Zeitdauer von etwa 10 Minuten vollzieht sich nun das sogenannte Vorwaschen. Während dieses Prozesses wird die Laugentem- peratur durch die Heizung des Laugenbehäl- ters allmählich auf etwa 45 C gebracht.
Hier auf wird, immer automatisch, vom Schalt automaten aus, durch Betätigung des Hub magneten 10 über das Gestänge 11 der Stöpsel 12a, des Ablaufventils 12 geöffnet. Das Vor waschwasser gelangt über die Leitungen 13, 14 und 15 ins Freie. Nach. erfolgtem Ablauf des Vorwaschwassers aus dem Laugenbehälter 2 wird durch den iSchaltautomaten das Ab- laufventil 12 geschlossen und das Einlauf ventil 5 wieder geöffnet.
Das frisch in den Boiler 3 einfliessende Kaltwasser drückt das inzwischen auf etwa 30 C erwärmte Boiler wasser über die Waschmittelschublade 4 in den Laugenbehälter 2, wobei im Verlaufe des Vorwaschprozesses neu in die Schublade 4 ein gefülltes Waschmittel in den Laugenbehälter geschwemmt. wird.
Nach neuerlichem Schlie ssen des Einlaufventils 5 durch den Schalt automaten beginnt der eigentliche Klaiwasch- prozess. Während dieses Vorganges erhöht sich die Temperatur der Lauge ungefähr bis zum Siedepunkt. Der auf eine bestimmte Wasch zeit eingestellte Schaltautomat, welcher ausser dem von einem auf die zulässige Maximal temperatur eingestellten Thermostaten ge steuert, wird, öffnet, am Ende des Klarwasch- prozesses das Ablaufventil 12, schliesst es nach dem Abfliessen der Lauge und öffnet gleichzeitig wieder das Einlaufventil 5.
Das nunmehr in den Boiler 3 eintretende Kalt wasser diückt den inzwischen auf etwa 80 C erhitzten Boilerinhalt in den Laugenbehälter 2, und es findet der etwa 3 Minuten dauernde Brühprozess statt. Nach Ablauf dieser Zeit spanne schaltet der Schaltautomat die Hei zung des Laugenbehälters und. des Boilers aus.
Hierauf folgen durch abwechselndes Öff nen des Ablaufventils 12, Schliessen desselben und Auffüllen des Laugenbehälters mit Was ser, bei ständig geöffnetem Einlassventil 5, mehrere Spülgänge, während welchen sich die Temperatur des Wassers im Laugenbehäl- ter sowie der Wäsche sukzessive senkt.
Auf den Spülprozess folgt automatisch der Aus schwingprozess bei höherer Motordrehzahl und anschliessend die Ausschaltung des Antriebs motors durch den Schaltautomaten.
Ein grosser Vorteil der beschriebenen Ma schine ist installationstechnisch und liegt darin, dass sie nur einen einzigen Wasser anschluss, und zwar einen Kaltwasseranschlüss, benötigt. Bisherige Maschinen, bei welchen der Boiler nicht eingebaut ist -Lind bei .denen nicht alles in die Maschine tretende Wasser durch den Boiler fliesst, benötigen zwei An schlüsse.
Ein weiterer Vorteil liegt in der einfachen Beheizung,des Boilers, dessen Hei zung nicht mehrmals eingeschaltet und abge stellt werden russ, sondern derart auf die Heizung des Laugenbehälters abgestimmt ist, dass sich beim Waschprozess die genannten Temperaturen selbsttätig erzielen lassen,
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Waschverfahren unter Benützung einer durch einen ,Schaltautomaten, gesteuerten Waschmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass nach Eingehalten des Schaltautomaten ein Wassereinlassventil der galtwasserzufuhrlei-, tung geöffnet wird und gleichzeitig die Hei zung eines Boilers und diejenige eines Lau genbehälters sowie der Antriebsmotor der Maschine eingeschaltet werden, worauf das einfliessende Kaltwasser ein Überfliessen des im Boiler enthaltenen Wassers in den Laugen behälter bewirkt, das so lange stattfindet,bis eine mit dem Laugenbehälter kommunizie- rend verbundene Schwimmerapparatur den Wasserzufluss sperrt, dass hierauf während des nun stattfindenden Vorwaschens die Lau gentemperatur auf etwa 45 erhöht wird, dass anschliessend durch Betätigung eines Ablauf ventils das Vorwaschwasser abgelassen wird, worauf nach erneutem Öffnen des Wasser einlaufventils das in den Boiler einfliessende Kaltwasser :das inzwischen auf etwa<B>200'C</B> erwärmte Boilerwasser in den Laugenbehäl- ter drückt, dass während des nun stattfinden den Klarwaschprozesses die Lauge auf den Siedepunkt erhitzt wird, dass nach dem Ab fluss des Waschwassers durch erneutes Öff nen des Kaltwasserventils das inzwischen auf 80 C erhitzte Boilerwasser zum Brühprozess in den Laugenbehälter gedrückt wird,wor auf nach Ausschaltung der Boiler- und- Lauge behälterheizung durch abwechselndes Öffnen des Ablaufventils, Schliessen desselben und Auffüllen des Laugenbehälters mit Wasser mehrere Spülgänge folgen, während welchen die Temperatur des Wassers im Laugen behälter sukzessive abnimmt. 1I. Durch einen Schaltautomaten ge steuerte Waschmaschine zur Durchführung des. Verfahrens nach Patentanspruch I, ge- kennzeichnet durch einen einzigen Kaltwasser.anschluss und einen. an die Wasserzufuhrlei- tung angeschlossenen, mit dem Laugenbehäl- ter in offener Verbindung stehender Boiler.- UNTERANSPRÜCHE 1. Waschmaschine nach Patentanspruch II, gekennzeichnet. durch ein vom Schaltautoma ten gesteuertes Wassereinlaufventil zur Steue rung der Kaltwasserzufuhr zum Boiler und durch ein vom Schaltautomaten betätigtes und auch von Hand betätigbares Ablaufventil zur Entleerung des Laugenbehälters. 2.Waschmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet., dass das Ablaufventil ein S-töpselventil ist, das über ein Gestänge durch einen vom .Schaltautomaten erregten Hubmagneten betätigt wird.3-. Waschmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Ab laufventil ein Wasserstandsrohr angeordnet ist, das über das Ablaufventilgehäuse in kom- mun.izierender Verbindung mit, -dem Laugen behälter steht, und dass in diesem Wasser- standsrohr ein Schwimmer angeordnet ist,der bei Erreichen eines bestimmten Wasserstan des im Laugenbehälter über den Schaltauto maten das Wassereinlaufventil schliesst.
Applications Claiming Priority (2)
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| CH300569D CH300569A (de) | 1952-09-13 | 1953-03-12 | Waschverfahren und durch einen Schaltautomaten gesteuerte Waschmaschine zur Durchführung dieses Verfahrens. |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2986915A (en) * | 1955-12-30 | 1961-06-06 | Nau Ludwig | Automatic washing machine |
-
1953
- 1953-03-12 CH CH300569D patent/CH300569A/de unknown
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| US2986915A (en) * | 1955-12-30 | 1961-06-06 | Nau Ludwig | Automatic washing machine |
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