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CH270878A - Schaltung zur Sichtbarmachung von Gleichspannungen auf dem Schirm eines Kathodenstrahloszillographen. - Google Patents

Schaltung zur Sichtbarmachung von Gleichspannungen auf dem Schirm eines Kathodenstrahloszillographen.

Info

Publication number
CH270878A
CH270878A CH270878DA CH270878A CH 270878 A CH270878 A CH 270878A CH 270878D A CH270878D A CH 270878DA CH 270878 A CH270878 A CH 270878A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
voltage
channel
switch
oscilloscope
channels
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH270878A publication Critical patent/CH270878A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/20Cathode-ray oscilloscopes
    • G01R13/22Circuits therefor
    • G01R13/28Circuits for simultaneous or sequential presentation of more than one variable

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description


  
 



  Schaltung zur Sichtbarmachung von Gleichspannungen auf dem Schirm eines Kathodenstrahloszillographen.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung zur   Sichtbarniachung      voll    Gleichspannungen auf dem Schirm eines Kathodenstrahloszillographen mittels eines   Röhrensehaliers    mit zwei Kanälen, die abwechselnd mit demselben Plattensatz des Oszillographen verbunden werden, wobei die Gleichspannung   einem    der beiden Kanäle zugeführt wird.



   Bei einer bekannten Sehaltung zur Sicht- barmachung von Gleichspannungen wird ein Röhrensehalter mit zwei Kanälen verwendet die abwechselnd mit demselben Plattensatz des Oszillographen verbunden werden. Einem Kanal wird die Gleichspannung zugeführt der andere Kanal ist kurzgeschlossen. Der Röhrensehalter liefert somit eine   Reehteek-    spannung, deren Amplitude ein Mass für den   XVert      der    Gleichspannung ist. Der Rhythmus, in dem der Röhrensehalter die Kanäle abweehselnd mit dem Oszillographen verbindet, kann ziemlich hoch, z. B. 800 Hz, sein. Die   Recht-    eckspannung enthält Wechselspannungskomponenten,   deren    niedrigste Frequenz, die Grundfrequenz, 800 Hz beträgt.

   Der Oszillograph mit dem zugeordneten Verstärker   kaii ii    solche Wechselspannungen ohne Verzerrung wiedergeben. Bei nicht zu langsamen Än- derungen in der Grösse der Gleichspannung   1 reten    aber bei der beschriebenen Schaltung Einschalterscheinungen auf, welche die   Inter-,    pretation des auf dem Schirm sichtbaren Bildes erschweren.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Schaltung zu schaffen, bei welcher der erwähnte Nachteil beseitigt   wiid.   



   Nach der Erfindung wird ein Teil der Ausgangsspannung des   Röhrcnsehalters    gleichgerichtet und geglättet dem andern Kanal mit einer Polarität zugeführt, die der der Gleichspannung am ersten Kanal ent  gegengesetzt    ist.



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläu  tert.    In dieser Zeichnung zeigt:
Fig. 1 die Schaltung des   Ausführungs-    beispiels,
Fig.   9    eine graphische Darstellung, mit deren Ililfe die Wirkungsweise der Schaltung nach Fig. 1 näher verdeutlicht wird,
Fig. 3 und 4 das Bild, das unter bestimm  ten      Verhältni. ssen    auf dem Schirm des Kathodenstrahloszillographen nach Fig. 1 sichtbar ist.



   Der in   Fig. 1.    dargestellte Röhrenschalter 1   besitzt    zwei Kanäle 2 und 3, welche in einem Rhythmus von 800mal je Sekunde abwechselnd mit dem Kathodenstrahloszillographen 4 verbunden werden. Dem Kanal 2 wird die anzuzeigende   Gleiehspannung    zugeführt. Den Klemmen   SA    und SB werden um  180  phasenverschobene Rechteckspannungen zugeführt, welche die Röhren   d    und B periodisch wirksam und   unwirksam    machen.



  Die   A. usgangsspannung    wird dem Widerstand   RA    entnommen.



   Der Kathodenstrahloszillograph 4 enthält die Kathodenstrahlröhre 5. Die Eingangsklemmen 8, 9 des Oszillographen, von denen die eine (8) geerdet ist, sind mittels der kapa  zitiven    Kopplung RC und etwa unter Zwischenschaltung eines Verstärkers mit dem für die Messspannung bestimmten Plattenpaar 6, 7, verbunden. Zwischen der Klemme 9 und dem Röhrenschalter 1 ist ferner ein Kondensator 12 vorgesehen.



   Wird   mm    dem Kanal 2 eine Gleichspannung zugeführt, wobei vorläufig der Kanal 3, wie bei einer Schaltung bekannter Art als   kurzgeschlossen    angenommen wird, so wird auch in der Ausgangsspannung des Röhrenschalters eine Gleichspannungskomponente auftreten, da diese Ausgangsspannung unsymmetrisch ist. Diese   Gleichspannungslrom-    ponente kann aber von dem Kondensator C nicht durchgelassen werden. Den Platten 6 und 7 wird daher   nur    eine Wechselspannung zugeführt, und der Kondensator C wird auf eine Spannung aufgeladen, die gleich der Differenz zwischen der unsymmetrischen   Ausgangsspannung    des Röhrenschalters und der   symmetrischen      Spaunmig    am Plattenpaar 6, 7 ist.

   Bei Änderung der Grösse der   Gleichspannung    muss sich die Ladung des Kondensators C ändern. Dies erfolgt langsam infolge der grossen Zeitkonstanten des von R und C gebildeten Netzwerkes und bewirkt eine störende Verschiebung des ganzen Bildes über den Schirm. Das oben gesagte wird nun an Hand der Fig. 2, 3 und 4 erläutert.



   In Fig. 2 ist die Spannung V als   Funk-    tion der Zeit t aufgetragen. Mit 10 ist die Gleichspannung am Kanal 2 und mit 11 die   Ausgangsspannung    des Röhrenschalters bezeichnet, wie sie   dem    Oszillographen 4 zugeführt wird. Die Amplitude dieser Ausgangsspannung ist hier einfachheitshalber von gleicher Grösse wie die der   Glcichspannimg    10 dargestellt. Im allgemeinen wird der Röhrenschalter 1 die Spannungen auch verstärken. so dass dann die Amplitude der Rechteckspannung 11 grösser ist als die der Gleichspannung 10.



   In Fig. 3 ist das auf dem Schirm des Kathodenstrahloszillographen entstehende Bild.veranschaulicht, welches aus zwei parallelen Linien 15 und 16 besteht. Der Abstand zwischen diesen beiden Linien ist ein Mass für den Wert der dem Kanal 2 zugeführten Gleichspannung. Die Linien 15 und 16 liegen symmetrisch gegenüber der Nullinie 17, die angezeigt wird, wenn dem Kanal 2 keine Spannung zugeführt wird. Diese Symmetrielage   ist durch    die Einstellung der BC-Kopplungen zwischen den Zuführungsleitungen und den Platten des   Kathodenstrahloszillographen    4 herbeigefiihrt.



   Im allgemeinen wird eine der Leitungen des Kanals 2 und gleichfalls eine der Zuführungsleitungen des Elektronenstrahloszillographen 4 geerdet sein. Infolge des Vorhandenseins der erwähnten Kopplungselemente ist trotzdem das auf dem Schirm sichtbare Bild symmetrisch gegenüber der Nullinie 17 wegen der Ladung der Kondensatoren in den Kopplungselementen. Nimmt nun plötzlich die Gleichspannung am Kanal 2 um einen bestimmten Betrag zu, so wird eine der beiden Linien 15 und 16 plötzlich verspringen. Das dann sichtbare Bild ist in Fig. 4 durch die Linien 20 und 21 dargestellt. Die zum Errei  chen    einer Symmetrielage des Bildes gegen über der Nullinie 18 erforderliche Zeitdauer wird durch die Zeitkonstante des   RC-Kopp-      lungsgliedes    bedingt.

   Diese Zeitkonstante ist im allgemeinen verhältnismässig gross, da der Oszillograph auch für sehr niedrige Frequenzen von z. B. 10 Hz verwendbar sein muss. Folglich verstellen sich die Linien   20    und 21 langsam zur symmetrischen Einstellunge 22, 23. Während dieser Einschalterscheinung ist schwer festzustellen, ob die Gleichspannung 2 konstant bleibt, da zu diesem Zweck geprüft werden   iniiss,    ob der Abstand zwischen zwei beweglichen Linien konstant bleibt, oder nicht. Das ist also ein Mangel der bekannten   Schaltnng.     



   Wenn nun der Kanal 3 nicht mehr als kurzgeschlossen angenommen wird, kann der obenerwähnte Nachteil   dadurch    behoben werden, dass ein Teil der Ausgangsspannung des   Elcktronensehalters    über das Potentiometer 30 geführt, durch den Gleichrichter 31 gleichgerichtet und von dem Kondensator 32 geglättet wird. Die resultierende Gleichspannung wird sodann dem Kanal 3 zugeführt, in der Weise, dass die Polarität derjenigen der   Spaanmig    am Kanal 2 entgegengesetzt ist.



  Durch die richtige Einstellung des Potentio  meter    30, oder auch infolge der meist im Elektronenschalter vorgesehenen Verstärkungsregelung für die beiden Kanäle 2 und 3 kann erreicht werden, dass die Spannungen an den Kanälen 2   nnd    3 gleich sind. Die Ausgangsspannung des Elektronenschalters ist sodann abwechselnd negativ und positiv und daher symmetrisch gegenüber den Zuführungsleitungen. Auf diese Weise entsteht automatisch eine symmetrische   Lage    des Bildes auf dem Schirm des Kathodenstrahloszillographen. Bei   plötzlicher    Änderung der Grölle der   Gleielispannung    braucht nicht auf den Ablauf der Einschalterscheinung in den Kopplungselementen im Oszillographen gewartet zu werden.

   Allerdings tritt sodann eine   Einschalterscheinung    in den Filter 30, 31, 32 auf, aber dessen RC-Zeit braucht nur gross gegenüber der Schaltfreqnenz des Elektronenschalters gewählt zu werden. Infolgedessen nimmt bei plötzlichen Spannungsänderungen im Kanal 2 das Bild nahezu gleich die Endlage, d. h. die Symmetrielage, ein.  



      PATENTANSPRITCH :   
Schaltung zur Sichtbarmachung von Gleichspannungen auf dem Schirm eines Kathodenstrahloszillographen mittels eines Röhrenschalters mit zwei Kanälen, die   abweehselnd    mit demselben Plattensatz des Oszillographen verbunden werden, wobei die Gleichspannung einem der beiden Kanäle zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Ausgangsspannung des Röhrenschalters über einen Gleichrichter und   Glättungsmittel    dem andern Kanal mit einer Polarität zugeführt wird, die der der Gleichspannung am ersten Kanal entgegengesetzt ist. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Wenn nun der Kanal 3 nicht mehr als kurzgeschlossen angenommen wird, kann der obenerwähnte Nachteil dadurch behoben werden, dass ein Teil der Ausgangsspannung des Elcktronensehalters über das Potentiometer 30 geführt, durch den Gleichrichter 31 gleichgerichtet und von dem Kondensator 32 geglättet wird. Die resultierende Gleichspannung wird sodann dem Kanal 3 zugeführt, in der Weise, dass die Polarität derjenigen der Spaanmig am Kanal 2 entgegengesetzt ist.
    Durch die richtige Einstellung des Potentio meter 30, oder auch infolge der meist im Elektronenschalter vorgesehenen Verstärkungsregelung für die beiden Kanäle 2 und 3 kann erreicht werden, dass die Spannungen an den Kanälen 2 nnd 3 gleich sind. Die Ausgangsspannung des Elektronenschalters ist sodann abwechselnd negativ und positiv und daher symmetrisch gegenüber den Zuführungsleitungen. Auf diese Weise entsteht automatisch eine symmetrische Lage des Bildes auf dem Schirm des Kathodenstrahloszillographen. Bei plötzlicher Änderung der Grölle der Gleielispannung braucht nicht auf den Ablauf der Einschalterscheinung in den Kopplungselementen im Oszillographen gewartet zu werden.
    Allerdings tritt sodann eine Einschalterscheinung in den Filter 30, 31, 32 auf, aber dessen RC-Zeit braucht nur gross gegenüber der Schaltfreqnenz des Elektronenschalters gewählt zu werden. Infolgedessen nimmt bei plötzlichen Spannungsänderungen im Kanal 2 das Bild nahezu gleich die Endlage, d. h. die Symmetrielage, ein.
    PATENTANSPRITCH : Schaltung zur Sichtbarmachung von Gleichspannungen auf dem Schirm eines Kathodenstrahloszillographen mittels eines Röhrenschalters mit zwei Kanälen, die abweehselnd mit demselben Plattensatz des Oszillographen verbunden werden, wobei die Gleichspannung einem der beiden Kanäle zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Ausgangsspannung des Röhrenschalters über einen Gleichrichter und Glättungsmittel dem andern Kanal mit einer Polarität zugeführt wird, die der der Gleichspannung am ersten Kanal entgegengesetzt ist.
CH270878D 1946-03-05 1947-03-03 Schaltung zur Sichtbarmachung von Gleichspannungen auf dem Schirm eines Kathodenstrahloszillographen. CH270878A (de)

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CH270878D CH270878A (de) 1946-03-05 1947-03-03 Schaltung zur Sichtbarmachung von Gleichspannungen auf dem Schirm eines Kathodenstrahloszillographen.

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