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DE819554C - Schaltungsanordnung zur Anzeige von Gleichspannungen auf dem Schirm eines Kathodenstrahloszillographen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Anzeige von Gleichspannungen auf dem Schirm eines Kathodenstrahloszillographen

Info

Publication number
DE819554C
DE819554C DEP20809A DEP0020809A DE819554C DE 819554 C DE819554 C DE 819554C DE P20809 A DEP20809 A DE P20809A DE P0020809 A DEP0020809 A DE P0020809A DE 819554 C DE819554 C DE 819554C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screen
voltage
cathode ray
channel
oscilloscope
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP20809A
Other languages
English (en)
Inventor
Antheunis Jacobs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Application granted granted Critical
Publication of DE819554C publication Critical patent/DE819554C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/20Cathode-ray oscilloscopes
    • G01R13/22Circuits therefor
    • G01R13/30Circuits for inserting reference markers, e.g. for timing, for calibrating, for frequency marking

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Anzeige von Gleichspannungen auf dem Schirm eines Kathodenstrahloszillographen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Anzeige von Gleichspannungen gegebenenfalls langsam veränderlicher Größe auf dem Schirm eines Kathodenstrahloszillographen.
  • Bei einer bekannten Schaltung zur Sichtbarmachung von Gleichspannungen wird ein Elektronenschalter mit zwei Kanälen verwendet, die abwechselnd mit demselben Plattensatz des Oszillographen verbunden werden.
  • Einem Kanal wird die Gleichspannung zugeführt, der andere Kanal ist kurzgeschlossen. Der Elektronenschalter liefert eine Blockspannung, deren Amplitude ein Maß für den Wert der Gleichspannung ist. Der Rhythmus, in dem. der Elektronenschalter die Kanäle abwechselnd mit dem Oszillographen verbindet, kann unbedenklich ziemlich hoch, z. B. 800 Hz,gewählt werden. Die Blockspannung enthält Wechselspannungskomponenten, deren niedrigste Frequenz, die Grundfrequenz, 800 Hz beträgt. Der Oszillograph mit dem zugeordneten Verstärker kann solche Wechselspannungen ohne Verzerrung wiedergeben. Bei nicht zu langsamen Änderungen in der Größe der Gleichspannung treten aber bei der beschriebenen Schaltung Einschalterscheinungen auf, welche die Auswertung des auf dem Schirm sichtbaren Bildes erschweren.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine Schaltung zu schaffen, bei welcher der erwähnte Nachteil beseitigt ist.
  • Nach der Erfindung wird ein Teil der Ausgangsspannung des Elektronenschalters gleichgerichtet und abgeflacht dem anderen, nicht im Betrieb befindlichen Kanal mit einer Polarität zugeführt, die der der Gleichspannung am ersten Kanal entgegengesetzt ist.
  • Die Beschreibung wird zeigen, daß durch die Schaltung nach der Erfindung die richtige Auswertung des auf dem Schirm sichtbaren Bildes infolge derAbwesenheit störender Einschalterscheinungen wesentlich erleichtert wird.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der Fig. I die obenbeschriebene Schaltung bekannter Art darstellt, Fig. 2 eine graphische Darstellung ist, mit deren Hilfe die Wirkungsweise der Schaltung nach Fig. I näher verdeutlicht wird, Fig. 3 und 4 das Bild zeigen, das unter bestimmten Verhältnissen auf dem Schirm des Kathodenstrahloszillographen nach Fig. I sichtbar ist, Fig. 5 die erfindungsgemäß ausgebildete Schaltung darstellt.
  • In Fig. I besitzt der Elektronenschalter I zwei Kanäle 2 und 3, die 800mal pro Sekunde abwechselnd mit dem Kathodenstrahloszillographen 4 verbunden werden. Dem Kanal 2 wird die anzuzeigende Gleichspannung zugeführt, während der Kanal 3 kurzgeschlossen ist. In Fig. 2 ist die Spannung V als Funktion der Zeit t aufgetragen. Mit 10 ist die Gleichspannung am Kanal 2 und mit II die Ausgangsspannung des Elektronenschalters bezeichnet, wie sie dem Oszillographen 4 zugeführt wird. Die Amplitude dieser Ausgangsspannung ist hier der Einfachheit halber von gleicher Größe wie die der Gleichspannung 10 dargestellt. Im allgemeinen wird der Elektronenschalter 1 die Spannungen auch verstärken, so daß dann die Amplitude der Blockspannung II größer ist als die der Gleichspannung 10.
  • In Fig. 3 ist das auf dem Schirm des Kathodenstrahloszillographen entstehende Bild veranschaulicht, welches aus zwei parallelen Linien 15 und I6 besteht.
  • Der Abstand zwischen diesen beiden Linien ist ein Maß für den Wert der dem Kanal 2 zugeführten Gleichspannung. Die Linien 15 und I6 liegen symmetrisch gegenüber der Nullinie I7, die angezeigt wird, wenn dem Kanal 2 keine Spannung zugeführt wird. Diese Symmetrielage wird durch die RC-Kopplungen zwischen den Zuführungsleitungen und den Platten des Kathodenstrahloszillographen 4 herbeigeführt.
  • Im allgemeinen wird eine der Leitungen des Kanals 2 und gleichfalls eine der Zuführungsleitungen des Elektronenstrahloszillographen 4 mit Masse verbunden sein. Infolge des Vorhandenseins der erwähnten Kopplungselemente ist trotzdem das auf dem Schirm sichtbare Bild symmetrisch gegenüber der Nullinie I7 wegen der Ladung der Kondensatoren in den Kopp lungselementen. Nimmt nun die Gleichspannung am Kanal 2 plötzlich um einen bestimmten Betrag zu, so wird eine der beiden Linien 15 und I6 plötzlich in eine andere Lage springen. Das dann sichtbare Bild ist in Fig. 4 durch die gestrichelten Linien 20 und 2I dargestellt. Die zum Erreichen einer Symmetrielage des Bildes gegenüber der Nullinie I8 erforderliche Zeitdauer wird durch die RC-Zeit der im Oszillographen vorhandenen Kopplungen bedingt. Diese Zeit ist im allgemeinen verhältnismäßig lange, da der Oszillograph meist auch für sehr niedrige Frequenzen von z. B. IO Hz verwendbar sein muß. Folglich verstellen sich die Linien 20 und 21 langsam zur symmetrischen Einstellung 22, 23. Während dieser Einschalterscheinung ist schwer festzustellen, ob die Gleichspannung 2 konstant bleibt, da zu diesem Zweck geprüft werden muß, ob der Abstand zwischen zwei beweglichen Linien konstant bleibt, oder nicht.
  • In Fig. 5 ist die Schaltung nach der Erfindung dargestellt, durch welche der obenbeschriebene Nachteil vermieden wird. Die der Fig. I entsprechenden Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Ein Teil der Ausgangsspannung des Elektronenschalters wird in diesem Falle dem Potentiometer 30 entnommen. Diese Spannung wird von dem Gleichrichter 3I gleichgerichtet und von dem Kondensator 32 abgeflacht. Die so erhaltene Gleichspannung wird dem Kanal 3 in der Weise zugeführt, daß die Polarität zu der der Spannung am Kanal 2 entgegengesetzt ist. Durch richtige Einstellung des Potentiometers 30 oder durch die in den meisten Fällen im Elektronenschalter vorgesehene Spannungsregelung für die beiden Kanäle 2 und 3 kann erreicht werden, daß die Spannungen an den Kanälen 2 und 3 gleich sind. Die Ausgangsspannung des Elektronenschalters ist abwechselnd negativ und positiv und somit symmetrisch gegenüber den Zuführungsleitungen. Auf diese Weise ergibt sich automatisch eine Symmetrielage der Bildlinien 15 und I6 auf dem Schirm des Kathodenstrahloszillographen gegenüber der Nullinie 17. Bei einer plötzlichen Änderung des Wertes der Gleichspannung braucht somit der Ablauf der Einschalterscheinung in den Kopplungselementen im Oszillographen nicht abgewartet zu werden. Allerdings tritt eine Einschalterscheinung im Filter 30, 31, 32 auf, aber dessen RC-Zeit braucht nur groß gegenüber der Schaltfrequenz des Elektronenschalters gewählt zu werden. Folglich nehmen bei plötzlichen Spannungsänderungen im Kanal 2 die Linien 15 und I6 nahezu augenblicklich die Endlage, d. h. die Symmetrielage gegenüber der Nullinie, ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPPRI CII Schaltungsanordnung zur Anzeige von Gleichspannungen gegebenenfalls langsam veränderlicher Größe auf dem Schirm eines Kathodenstrahloszillographen mittels eines Elektronenschalters mit zwei Kanälen die abwechselnd mit demselben Plattensatz des Oszillographen verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Ausgangsspannung des Elektronenschalters gleichgerichtet und abgeflacht dem anderen außer Betrieb befindlichen Kanal mit einer der Gleichspannung am ersten Kanal entgegengesetzten Polarität zugeführt wird.
DEP20809A 1946-03-05 1948-11-05 Schaltungsanordnung zur Anzeige von Gleichspannungen auf dem Schirm eines Kathodenstrahloszillographen Expired DE819554C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL819554X 1946-03-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE819554C true DE819554C (de) 1951-11-05

Family

ID=19839012

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP20809A Expired DE819554C (de) 1946-03-05 1948-11-05 Schaltungsanordnung zur Anzeige von Gleichspannungen auf dem Schirm eines Kathodenstrahloszillographen

Country Status (1)

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DE (1) DE819554C (de)

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