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DE945886C - Kleinwerkzeugmaschine in Baukastenform, insbesondere fuer Amateure - Google Patents

Kleinwerkzeugmaschine in Baukastenform, insbesondere fuer Amateure

Info

Publication number
DE945886C
DE945886C DEM24367A DEM0024367A DE945886C DE 945886 C DE945886 C DE 945886C DE M24367 A DEM24367 A DE M24367A DE M0024367 A DEM0024367 A DE M0024367A DE 945886 C DE945886 C DE 945886C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
column
headstock
pin
machine
bore
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM24367A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Maier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE945886C publication Critical patent/DE945886C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q37/00Metal-working machines, or constructional combinations thereof, built-up from units designed so that at least some of the units can form parts of different machines or combinations; Units therefor in so far as the feature of interchangeability is important
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/0063Connecting non-slidable parts of machine tools to each other

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

In Kreisen von Riadioainateuren, Bastlern aller Art, für Schulunterricht u. dgl. wird der Mangel an wohlfeilen Arbeitsmaschinen, wie insbesondere Drehbänken, Bohr- und Schleifmaschinen kleiner und kleinster Ausführung, schmerzlich empfunden, die bei niedrigen Anschaffungskosten dennoch genügend präzise Arbeit zu leisten vermögen.
Es sind zwar bereits Werkzeugmaschinen, kleinen Formats in Baukastenform in Vorschlag gebracht worden, bei denen Einzelteile in verschiedener Weise auf eine Grundplatte zu bestimmten Maschinentypen, wie Drehbank, Bohr-, Schleif-, Fräsmaschine u. dgl. zusammengesetzt werden können. Bei einem dieser bekannten Baukasten ist eine in das Maschinenbett einsetzbare Säule vorgesehen, welche als Tragorgan für den Spindelstock und den Antriebsmotor dient.
Diese bekannten Ausführungsformen sind jedoch relativ schwer und kompliziert gebaut und lassen daher eine einfache und rasche Umstellung von einer Maschinentype zu einer anderen nicht immer zu.
Der genannte Mangel ist durch die erfindungsgemäße Kleinwerkzeugmaschine in Baukastenform behoben worden, welche in der vorgenannten Weise verwendbar ist "und gleichfalls eine in das Maschinenbett einsetzbare Säule besitzt, sich jedoch dadurch auszeichnet, daß die lotrechte, zum Einsetzen der Säule dienende Bohrung im Maschinenbett und die Bahrung eines auf der Säule verschieb- und festlegbaren Zwischenstückes gleiche ίο Form und Größe aufweisen, welchen Bohrungen Zapfen am vorzugsweise mit dem Antriebsmotor zu einem Aggregat vereinigten Spindelstock sowie am Säulenende zugeordnet sind, derart, daß wahlweise jeder Zapfen in Verbindung mit jeder Bohrung gebracht werden, kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind zum Festhalten der Zapfen in den Bohrungen Kegelbolzen vorgesehen, welche in Querbohrungen des Maschinenbettes bzw. Zwischenstückes einschraubbar sind, und mit ihren kegeligen Teilen, in ebensolche Querbohrungen der Zapfen eingreifen. Durch diese Bauweise verringert sich nicht nur die Zahl der für die Durchführung unterschiedlicher Arbeiten, wie Drehen, Bohren, Schleifen od. dgl., notwendigen Maschinenteile, sondern auch die Herstellungskosten werden herabgesetzt, Transport und Handhabung erleichtert.
Bei horizontaler Anordnung des- Spindelstockes unmittelbar auf dem Maschinenbett entsteht eine Drehbank bzw. ein Horizontal-, Bohr-, Fräs- und Schleifwerk. Bei Anordnung des Spindelstockes auf der Säule entsteht eine Maschine, die als Plandrehwerk, z. B. zum Drehen von Riemenscheiben größeren Durchmessers, bzw. als in jede Richtung einstellbares Vertikal-, Bohr-, Schleif- und Fräswerk dienen kann.
Sowohl bei der Horizontal- als auch bei der Vertikal anordnung des Spindelstockes ist dieser um 3600 schwenkbar und können in bekannter Weise an der Werkzeugspindel Werkstücke sowie Werkzeuge, z. B. Bohrer, Fräser, Kreissägen, Schleifscheiben, Polierscheiben, Feilscheiben und andere Werkzeuge für kreisende Hauptbewegung angebracht werden.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform, des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Spindelstock mit angebautem Motor,
Fig. 2 die Säule mit aufgesetztem Zwischenstück und
Fig. 3 das Maschinenbett;
Fig. 4 stellt einen Schnitt durch das Maschinenbett mit aufgesetztem Spindelstock in vergrößertem Maßstab dar, und
Fig. 5 veranschaulicht eine Verbindung von Maschinenbett und Spindelstock mittels Säule und Zwischenstück als Bohr- oder Fräsmaschine.
In den Spindelstock 1 ist eine Pinole 2 eingesetzt, welche die Spindel 3 und damit eine Stufenantriebsscheibe 4 sowie gegebenenfalls ein Drehbankfutter, eine Planscheibe 5 oder ein Bohrfutter trägt. Der Antriebsmotor 6 ist mittels zweier Laschen 7 mit dem Spindelstock verbunden. Durch Betätigung des Trieblings 8 kann eine axiale Bewegung der Pinole 2 innerhalb des Spindelstockgehäuses bewerkstelligt werden. An der Unterseite des Spindelstockes 1 sitzt drehverstellbar ein Zapfen 9, welcher nahe seinem abwärts gerichteten Ende eine konische Querbohrung 10 aufweist.
Das Maschinenbett 11 besitzt an seinen beiden Enden je einen Sockel 12 bzw. 13. Zwischen diesen Sockeln erstrecken sich zwei Führungssäulen 14 für die Halterung des Supports 15 und des Reitstockes 16. Der Längssupport 15 weist zwei quer laufende Führungssäulen 17 auf, welche den Quer-" support 18 tragen. Die Längs- und Querbewegung dieser Teile wird durch eine Längsspindel 19 bzw. eine Querspindel 20 bewerkstelligt.
Der eine der beiden Sockel 12 ist breiter ausgeführt als der gegenüberliegende Sockel 13· und. weist eine Bohrung 21 auf, in welcher der Zapfen 9 des Spindelstockes 1 einpaßt. Zur Festhaltung des Spindelstockes in der1 jeweils gewünschten Schwenklage dient ein Kegelbolzen 22r welcher am Ende ein Schraubgewinde 23 trägt. Sein Gegengewinde ist in einer den Kegelbolzen aufnehmenden Querbohrung 22a im Sockel 12 des Bettes 11 vorgesehen. Die dem Gewindeteil gegenüberliegende Seite des Kegelbolzens ist mit einem Innensechskant 24 ausgestattet, um das Festziehen des Zapfens 9 und damit eine Arretierung des Spindelstockes 1 in der vorgesehenen Winkellage zu bewirken. Die in dieser Weise zusammengebauten Teile bilden eine Drehbank, welche ebenso als Waagrechtschleifmaschine usw. verwendbar ist. An der Drehspindel 3 sowie an der Reitstockpinole 25 sind gleichgeformte Gewinde vorgesehen, welche die wahlweise Fixierung eines Spannwerkzeuges bzw. Bohrfutters ermöglichen. · 10a
Der Querschlitten oder Quersupport 18 . weist eine in Längsrichtung des Maschinenbettes verlaufende T-Nut 26 auf, welche zum wahlweisen Aufspannen eines Messerhalters, eines Tisches, wie z.B. Bohr- oder Frästisches oder eines Werkstückes geeignet ist. Die Planscheibe 5 kann, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, gleicherweise als auf dem Support befestigter Arbeitstisch benutzt werden.
Fig. 2 zeigt eine Säule 27, deren unteres Ende 28 abgesetzt ist und die gleiche Gestalt aufweist wie der Zapfen 9 des Spindelstockes 1. Durch diese Ausbildung paßt das Säulenende 28 in die Bohrung 21 des Maschinenbettsockels 12, wodurch die Säule 27 als Ständer weiterer Maschinenarten, wie z. B. Bohr- oder Fräsmaschine, dienen kann. Die Festhaltung erfolgt ebenso wie beim Spindelstock durch einen Kegelbolzen 22, welcher eine Querbohrung 10' im Säulenende 28 durchsetzt. Auf der Säule verschieb-, verdreh- und! festklemmbar ist ein Zwischenstück 29 angeordnet, welches einen Fortsatz 30 aufweist, der in einen Flansch 31 ausläuft. Der Fortsatz 30 ist mit einer ebensolchen Längsbohrung 21' und einer ebensolchen Querbohrung 28/ versehen wie der Sockel 12 des Maschinenbettes 11, so daß· der Spindelstock in der Bohrung 21' des Fortsatzes 30 mittels eines Kegelbolzens 22 festge-
halten werden kann. Selbstverständlich ist auch hier eine beliebige Winkelverstellung des Spindelstockes gegeben.
Das Zwischenstück 29 ist derart ausgebildet, daß es, von der Säule getrennt, bequem mit der Hand umfaßt- werden kann, so daß der mit demselben' verbundene Spindelstock als Handbohrmaschine bzw. Handpoliermaschine od. dgl. Verwendung finden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Kleinwerkzeugmaschine in Baukastenform, insbesondere für Amateure, wobei Einzelteile in verschiedener Weise auf eine Grundplatte zu bestimmten Maschinentypen, wie Drehbank, Bohr-, Schleif-, Fräsmaschine u. dgl., zusammengesetzt werden können und eine in das Maschinenbett einsetzbare Säule als Tragorgan für den Spindelstock vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die lotrechte, zum Ein- ao setzen der Säule (27) dienende Bohrung (21) im Maschinenbett (11) und die Bohrung (21') eines auf der- Säule verschieb- und festlegbaren Zwischenstückes (29) gleiche Form und Größe aufweisen, welchen Bohrungen. Zapfen (9, 28) am vorzugsweise mit dem Antriebsmotor (6) zu einem Aggregat vereinigten Spindelstock (1) sowie am Säulenende zugeordnet sind, derart, daß wahlweise jeder Zapfen in Verbindung mit jeder Bohrung gebracht werden kann.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festhalten der Zapfen in den Bohrungen Kegelbolzen (22) vorgesehen sind, welche in Querbohrungen (22a, 22/) des Maschinenbettes (11) bzw. Zwischenstückes 3g (27) einschraubbar sind und mit ihren kegeligen Teilen in ebensolche Querbohrungen (ίο, ro')-der Zapfen (9, 28) eingreifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    Q 609 559 7.56
DEM24367A 1953-09-05 1954-09-04 Kleinwerkzeugmaschine in Baukastenform, insbesondere fuer Amateure Expired DE945886C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT326252X 1953-09-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE945886C true DE945886C (de) 1956-07-19

Family

ID=3671688

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM24367A Expired DE945886C (de) 1953-09-05 1954-09-04 Kleinwerkzeugmaschine in Baukastenform, insbesondere fuer Amateure

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CH (1) CH326252A (de)
DE (1) DE945886C (de)
GB (1) GB764616A (de)

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GB764616A (en) 1956-12-28
CH326252A (de) 1957-12-15

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