AT66521B - Vorrichtung zum Ausführen des Wagenwechsels an Förderschächten. - Google Patents
Vorrichtung zum Ausführen des Wagenwechsels an Förderschächten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 wagen 4 besteht, der zweckmässig elektrischen Antrieb erhält. Die Steuerung der Betriebsmaschine dieses Wagens erfolgt zweckmässig von dem am Schacht stehenden Anschläger mittels eines Umkehranlassers. Auf dem WagengesteB 5 befindet sich der Elektromotor 6, der durch ein Schneckengetriebe 7 die Achse des Wagens antreibt. Vorn und hinten am Wagengestell befinden sich die Stossknaggen 8. Die Stromzuführung erfolgt mittels einer Rolle 9, die mit der Leitung 10 in Berührung steht. Letztere ist mit dem elektrischen Leitungsnetz verbunden. Um zu verhüten, dass der Aufschiebewagen in den Förderkorb fahren konnte, sind an den Laufschienen 11 Fahrt begrenzer 12 angebracht. Die Fahrbahn 11 des Aufschiebewagens 4 ist nun, wie Fig. 2 erkennen lässt, zu einer, beiden Schachttrumen gleichzeitig zugehörigen Kurvenbahn gebogen, so dass bei der Umkehrung der Bewegungsrichtung des Aufschiebewagens 4 beide Sehachttrumen wechsel- weise mit ein und demselben Aufschiebewagen, der verhältnismässig sehr klein ist, bedient werden. An den Schienenstellen, wo sich die beiden Gleisanlagen kreuzen, sind in an sich bekannter Weise Kreuzungen vorgesehen. Man ist daher in der Lage, bei mehrtrümigen Schachtanlagen mit ein und derselben Vorrichtung die Förderkörbe aller vorhandenen Trumen einer Fönlerbühne zu beschicken. Der Anschlägen braucht nur den Umkehranlasser 13 zu bedienen. Die Einrichtung lässt sich leicht auf oder unter Flur anordnen, so dass in letzterem Falle nur die Knaggen 8 vorstehen. EMI2.2 in beliebiger Weise erfolgen, da der Bewegungsweg des Aufschiebewagens ein verhältnismässig geringer ist, denn gewöhnlich werden ja nur zwei Förderwagen auf die Schale geschoben und nur dieser Entfernung entsprechend braucht der Aufschiebewagen 4 hin und her gefahren zu werden. Hiebei ist nur ein Stossknaggen 8 erforderlich, aber dieser muss nach unten ausweichbar sein, damit er beim Zurückfahren des Aufschiebewagens 4, demzufolge, wenn die Aufschiebevorrichtung EMI2.3 selbsttätig aufrichten und in Bereitschaftstellung gelangen. Fig. 3 zeigt z. B. wie der Stoss knaggen 8 an der Achse eines Förderwagens zum Angriff kommt. Die übrigen Förderwagen, welche während der Beschickung der Förderschale auf der Strecke stehen bleiben sollen, können durch einen einstellbaren Streckenanschlag 14 gehalten bleiben, bis dieser Streckenanschlag EMI2.4 auf elektrischem Wege dergestalt erfolgen, dass beim Umkehren der Bewegungsrichtung des Aufschiebewagens N der Anschlag 14 ausgelegt wird und er bei Ausfühnmg der Schalenbeschickunm wieder eingelegt ist, um die nun folgenden Förderwagpn aufzuhalten. Auch hier kann der Auf- schiebewagen in seiner aufschiebenden Bewegung begrenzt sein, um ein Einfahren desselben in EMI2.5 Diese Beschickungsvorrichtung ist daher in jeder Weise betreibssicher, ungeheuer einfach, erfordert absolut keinen Raum und keine Neuanlagen und lässt sich auch m modrigen Streckt) mit bestem Erfolg verwenden. Die Übertragung de : Drehbewegung des Elektromotors auf die Wagenradachse könnte naturgemäss auch in anderer geeignet erscheinender Weise bewirkt werden. PATNET-ANSPRÜche : 1. Vorrichtung zum Ausführen des Wagenwechsels an Förderschächten, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufschieben der Förderwagen auf die Förderschale durch einen elektrisch betriebenen Aufschiebewägen erfolgt. dessen Elektromotor von einem beliebigen, festen Standplatze aus gesteuert wird.
Claims (1)
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufschiebewagen (4) sich auf einer auf oder unter Flur befindlichen einem Schachttrum eigenen Fahrbahn hin und her bewegt und einen nach unten ausweichenden Stossk@aggen (8) besitzt, damit bei Bedienung nur eines Umkehranlas8eT5 der Aufschiebeweagen die Förderwagen auf die Schale schiebt, der Knaggen (8) sich aber beim Zurückfahren des Aufschiebeweagens (4) unter den übrigen, gehaltenen Förderwagen zurückbewegt und selbsttätig in Bereitschaftstellung gelangt, wobei der Aufschiebewagen nach beiden Fahrtrichtungen in seiner Bewegung begrenzt sein kann.3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein in seiner Fahrtrichtung umkehrbare, beiderseitig mit Stossknaggen (8) versehener Aufschiebewagen (4) auf der, auf oder unter Flur befindlichen Fahrbahn (11), welche in einer Kurve den beiden Trumen einer Schachtanlage gemeinsam ist, durch Umkehren der Bewegungsrichtung wechselweise hin und her fährt, um wechselweise beide Trume zu beschicken.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE66521X | 1912-04-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT66521B true AT66521B (de) | 1914-09-10 |
Family
ID=5633467
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT66521D AT66521B (de) | 1912-04-10 | 1913-04-07 | Vorrichtung zum Ausführen des Wagenwechsels an Förderschächten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT66521B (de) |
-
1913
- 1913-04-07 AT AT66521D patent/AT66521B/de active
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