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DE2012646C - Doppelschlitzbunkeranlage - Google Patents

Doppelschlitzbunkeranlage

Info

Publication number
DE2012646C
DE2012646C DE2012646C DE 2012646 C DE2012646 C DE 2012646C DE 2012646 C DE2012646 C DE 2012646C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bunker
emptying
car
bunker emptying
slot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heribert 4040 Neuss; Schlömer Uwe 4049 Wevelinghoven. F26b 5-04 Schneider
Original Assignee
Maschinenfabrik Buckau R. WoIfAG, 4048 Grevenbroich
Publication date

Links

Description

ι 2
Die Erfindung betrifft eine Doppelschlitzbunker- Gleichlauf ließe sich die bekannte Austragsmengen-
anlage mit in jedem Schlitz, getrennt voneinender regelung nicht mehr anwenden,
arbeitenden synchron laufenden und mit einer Aus- Bei einer bekanntn Anlage werden zwei unab-
tragsregelung versehenen Bunkerentleerungswagen, hängig voneinander verfahrbare Laufkranfahrwerke
die das Bunkergut mittels Räumerwerkzeugen auf 5 synchron gesteuert. Beiden Fahrwerken sind elek-
unterhalb der Bunkertische verlaufende Förderbän- irische Drehschaltergeber mit Segmentscheiben und
der abwerfen einer Kontaktfeder zugeordnet. Bei unterschiedlichen
Mit derartigen Anlagen soll ein gleichmäßiger Geschwindigkeiten verschiebt sich die Kontaktfeder. Bunkeraustrag sichergestellt und gleichzeitig sollen Sie schließt einen Hilfsstromkreis, der den Antnebs-Böschungseinstürze innerhalb des Bunkers vermieden i° motor des vorlaufenden Fahrwerkes ausschaltet und werden. Zu diesem Zweck ist jeder Bunkerentlee- damit dessen Geschwindigkeit herabsetzt. Dadurch rungswagen mit einer separaten Mengenreglung ver- geht die Kontaktfeder in Bruchteilen von Sekunden sehen. Mit dieser wird die von den einzelnen Räum- auf eine nicht leitende Segmentscheibe zurück, wowerkzeugen ausgetragene Gutmenge konstant ge- durch der Hilfsstromkreis wieder untemrochen und halten. Es ist aber nicht zu vermeiden, daß einer der 15 der ausgeschaltete Antriebsmotor wieder eingeschalbeiden Bukerentleerungswagen vor- bzw. nachläuft. tet wird. Mit dieser bekannten Maünahn.j können Der Vor- bzw. Nachlauf entsteht durch Schlupf der zwischen den Gebern und Empfängern nur sehr Antriebsräder oder durch erhöhten Fahrwiderstand. kleine Leistungen im Bereich von Sekunden-Bruch-Wenn in einem Doppelschlitzbunker mit zwei unab- teilen übertragen werden, sodaß nur ein absoluter hängig voneinander verfahrbaren Bunkerentleerungs- ao Synchronlauf der.beiden Fahrwerke erreicht werden wagen ein Entleerungswagen vorfährt, dann wird die kann. Ein großer Toleranzbereich kann mit der bcdem vorfahrenden Entleerungswagen zugeordnete kannten Anlage nicht gesteuert werden. Bunkerseite schneller entleert. Da der Reibwert Es ist fernerhin ein Brückenfahrwerk bekannt, zwischen der geglätteten Bunkerwand und dem dessen Stützen über eine Gleichlaufeinrichtung bei Bunkergut, beispielsweise Kohle, kleiner ist als der »5 einem Schräglauf korrigiert werden. Bei einer festgc-Reibwert zwischen Kohle und Kohle, stellt sich außer- stellten Schrägstellung gibt ein Differenzzähler ein dem noch eine einseitige Bunkerentleerung ein, die Signal an den Kranführer, der daraufhin die gesaime einen starken Böschungseinsturz von der nicht ent- Brücke stillsetzt und anschließend wieder ausrichtet, leerten Bunkerseite her zur F">ge hat. Hier werden bei Schrägstellung der Stützen beide
Der Erfindung Hegt die Aufgabe zugrunde den 3- Antriebsmotore ausgeschaltet, sodaß mit dieser Maß-Gleichlauf der beiden Bunkf *ntleerungswagen in nähme ebenfalls ein großer Toleranzbereich nicht einem verhältnismäßig großen Toleranzbereich zu überbrückt werden kann.
steuern, um die bereits vorhandene mengenabhängige Würden die bekannten Maßnahmen auf eine Ansteuerung der einzelnen Bunkerentleerungswagen im lage mit zwei Bunkerentleerungswagen übertragen, Normalfalle nicht zu stören. Die Gleichlaufregelung 35 so könnten die an sich bekannten Gutaustragsregesoll nur im Störungsfalle, d. h., wenn die Stellung des lungen nicht mehr benatzt »λden. einen Bunkerentleerungswagen wesentlich von ti» r Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der des anderen abweicht, eingreifen. Zeichnung schematisch dargestellt und wird im
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß jeder folgenden näher beschrieben. Es zeigt Bunkerentleerungswagen ein auf einer Schiene des 40 F i g. 1 einen Schaltplan der Meßmethode und Bunkerentleerungswagens abrollendes und die abge- Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung des Diffrenz-
fahrene Strecke messendes Meßrad mit einem Impuls- Zählers.
geber aufweist, der Impulse einem elektromechanisch Die Bunkerentlcerungswagen 1 und 2 fahren auf oder elektronisch arbeitenden Differenzzähler zuleitet, getrennten Fahrschienen 3 und 4 mittels ihrer doppelder mit vorwählbaren, den Bunkerentleerungswagen 43 achsigen Fahrwerke S und 6. Mit 7 und 8 sind die zugeordneten und jeweils den Motor des vorlaufenden Antriebe der Bunkerentleerungswagen 1 und 2 be-Bunkerentleerungswagens abschaltbaren Ausgangs- zeichnet. Jeder Bunkerentleerungswagen ist mit einem kontakten versehen ist und einen Nullkontakt auf- Meßrad 9 und 10 versehen, die zur Ausschaltung des weist, der den abgeschalteten Motor in Betrieb setzt, Schlupfes zwischen den Achsen der einzelnen Fahrwenn beide Bunkerentleerungswagen auf gleicher 50 werke S und 6 befestigt sind. Damit ein genaues Ab-H&he sind. rollen der Meßräder gewährleistet ist, sind die Lauf-
Mit der Erfindung wird der Vorteil erreicht, daß flächen dieser Räder mit Noppengumme od. dgl.
der vorlaufende Bunkerentleerungswagen eine be- belegt. Da die Räder der Fahrwerke S und 6 das
stimmte Wegdifferenz vorlaufen kann und dann erst eventuell auf den Fahrschienen 3 und 4 liegende
angebalten wird; und zwar solange, bis der andere 99 Schüttgut zermahlen wird hierdurch das Meßcrgcb-
Bunturentleeninfswagcn den eisten wieder eingeholt sis verfälscht Hierzu ist jeweils vor und hinter den
hat. Hierdurch wird die Gleichlauteuerung der vor« Meftrtdern f aod 10 ein· nicht dargestellte Bürsten·
handenen Bunkeraustragsreglung angepeilt. Trifft wabe vorgesehen, dfe die Schienen frei kehren.
bebpMtweise das Räumwerkzeug eines Bunker* Außerdem webt jede« dieser McSrMder einen Schlitz·
entieenrngswagea in ein sogenanntes Buekerloch to Initiator 19 und 20 mit elektrischem oder elek·
hlb i Gbflk dann kann das Raum- tromecnanischem Schalter auf, der proportional zur
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unterhalb eine? Gutbrflcke, da werkzeug kein Out fördern. Die dem Bunkerentleeninpwagen
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Au»trag»reglung gibt zurückgelegten Wegstrecke des Meflrades d i Il l bib d f i Diffih
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dem Bunkerentleeninpwagen dann einen Impuls, pulse abgibt und auf einen Differenziahtihler U
entweder schneller vorzufahren, oder auch nur einen feitet, wobei die ZtthUmputse mittels Regetleitungen intiteden Schritt zu machen und zwar so- β* 12 und 14 vom Bunkegswagen 2 auf den
ItMB, bis wieder ausreichend Out gefördert wird. Addhktnseingang IS und die ZtthJlmputs· vom Die erÖndungsgemiee Gleichlaufsteuerung Mt dfes Baflkereeeuapwen 1 auf den Subtraktionsem·
w. Bei einer reinen Syncttfonsteuerung fur den gang IJ des Differenzz&hler» ti gegeben werden.
Der elektronische oder elektromeehanisehe Differenzzähler U erfaßt die Impulsdifferenz der beiden Impulsgeber in Zahlenwerten und wertet sie aus,
Bei synehronlaufenden Bunkerentleerungswagen 1 und 2 zählt das Zählwerk 16 des Differenzzählers U innerhalb einer bestimmten Wegstrecke je einen addierenden und subtrahierenden Impuls, so daß die zahlenmäßige Differenz im Differenzzähler 11 auf null bleibt.
Bleibt ein Bunkerentleerungswagen durch erschwerten Betrieb hinicr dem anderen zurück, so liefert der vorlaufende Bunkerentleernngswagen mehr Zählimpulse und der Differenzzähler 11 erhält einen Zahlenwert über oder unter null. Erreicht dieser Zahlenwert eine bestimmte Höhe, so wird der 3unkerentleerungswagen automatisch abgestellt bis der andere Bunkerentleerungswagen auf gleicher Höhe ist und damit der Differenzzähler wieder null erreicht hat.
Es sei angenommen, daß die f^hlitzinitiatoren der Meßräder 9 und 10 pro 0,3 m einen Impuls abgeben und der Differenzabstand der, Bunkerentleerungswagen 1 m nicht überschreiten soll.
Es sei fernerhin angenommen, daß der Bunkerentleerungswagen 2 durch erschwerten Betrieb zurückbleibt oder durch Schlupf der Antriebsräder nur die halbe Geschwindigkeit erreicht. Da jetzt der Bunkerentleerungswagen 1 doppelt so schnell fährt wie der Bunkerentleerungswagen 2, erhält das Zählwerk 16 des Differenzzählers 11 doppelt so viel subtrahierende als addierende Impulse. Damit zeigt nach F i g. 2 das Zählwerk 16 nach 1 m Fahrstrecke von Bunkerentleerungswagen 1 den Zahlenwert null plus 1 minus 2 gleich 9. Die Ziffer »Neun« bedeutet, daß der Bunkerentleerungswagen einen Nachlauf gegenüber dem Bunkerentleerungswagen 2 von einem Impuls gleich 0,5 m hat. Nachdem der Bunkerentlecrungswagen 1 wiederum 1 m zurückgelegt hat, zeigt das Zählwerk 16 den Wert 9 plus 1 minus 2 gleich 8. Der Bunkerentleerungswagen 2 hat nun einen Nachlauf von zwei Impulsen gleich 1 m. Die Ziffer acht des Zählwerkes 16 löst den Schaltvorgang »Bunkerentleerungswagen 1 stop« aus und schaltet über Regelleitung 18 den Antrieb 7 des Bunkerentleerungswagen 1 ab, so daß dieser Wagen stehen bleibt. Da dt- Bunkerentleerungswagen 1 steht, erhält der Differenzzähler nur addierende Impulse vom Eunkerentleerungswagen 2 und zählt im Zählwerk zu Ziffer null. Bei Ziffer null wird der Stop des Bunkerentleerungswagen 1 aufgehoben und beide Bunkerentleerungswagen laufen wieder synchron.
Erreicht der Differenzzähler im Betrieb statt der Ziffer acnt die Ziffer zwei, so hat der Bunkerentleerungswagen 1 einen Nachlauf gegenüber dem Bunkerentleerungswagen 2 und es wird jetzt das Kommando »Bunkerentleerung»wagen 2 »top« gegeben.
Auch bei dieser Meßmethode ist es eine Grundbedingung, daß die beiden Bunkerenileerungswagen einmalig bei der Inbetriebnahme νς>η Hand oder automatisch synchronisiert werden und dann die Überwachung zugeschaltet wird. Das heißt, beide
Bunkerentleerungswagen werden auf gleiche Höhe gefahren und zusammen gestartet, wobei auch die Meßräder gleiche Stellung haben müssen.
Auch bei der Umschaltung der Fahrtrichtung beider Bunkerentleerungswagen ist eine Korrektur müglieh. Am Ende einer Fahrstrecke wird dabei bei einer Differenz automatisch auf null korregiert, d. h. der vorlaufende Wagen wartet bis der andere ankommt. Der Differenzzähler Il wird durch Impulse mittels Endschalter auf null geschaltet, wobei gleichzeitig eine gemeinsame Umschaltung der beiden Bunkerentleerungswagen auf die neue Fahrtrichtung erfolgt. Bei langen Bunkern können auf jeder Bunkerscite auch zwei oder mehrere Paare mit den erfindungsgemäßen Einrichtur:j,-.:n versehenen Bunkerentleerungswagen fahren, uie durch Magnetschalter od. dgl. gegen Auffahren gesichert sind.
Die anmeldungsgemäße Meßmethode schaltet alle bei der akustischen oder optischen Abtastung auftretenden Nachteile aus. Durch Verwendung von
as elektronischen Schaltern und einem elektronischen Differenzzähler wird jeder Verschleiß ausgeschaltet und eine hohe Lebensdauer erreicht.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Doppelschlitzbunkeranlage mit in jedem Schlitz getrennt voneinander arbeitenden synchron laufenden und mit einer Austragsregelung ver sehenen Bunkerentleerungswagen, die das Bunkergut mitteis Räumwerkzeugen auf unterhalb der Bunkertische verlaufende Förderbänder abwerfen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Bunkerentleerungswagen (1, 2) ein auf einer Schiene (3, 4) des Bunkerentleerungswagens abrollendes und die abgefehrene Strecke messendes Meßrad (9,10) mit einem Impulsgeber aufweist, der Impulse einem elektromechanisch oder elektronisch arbeitenden Differenzzähler (11) zuleitet, der mit vorwählbaren, den Bunkerentleerungswagen zugeordneten und jeweils den Motor (7, 8) des vorlaufenden Bunkerentleerungswagens atwchaltbaren Ausgangskontakten versehen ist und einen Nullkontakt aufweist, der den abgeschalteten Motor in Betrieb setzt, wenn beide Bunkerentleerungswagen auf gleicher Höhe sind.
2. Anlage narh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem MeUrad (9,10) eine Scheibe mit am Umfang vorgesehenen Ausnehmungen befestigt ist. denen ein Schlitzinitiator (19, 20) mit einem elektromechanischen oder elektronischen Schalter zugeordnet ist, der der zurückgelegten Strecke des Meßrade» entsprechende Impulse an den DifferenzzShter (U) abgibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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