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AT228848B - Schaltungsanordnung zur tonfrequenten Tastwahl mit sprachgeschützten Empfängern - Google Patents

Schaltungsanordnung zur tonfrequenten Tastwahl mit sprachgeschützten Empfängern

Info

Publication number
AT228848B
AT228848B AT252261A AT252261A AT228848B AT 228848 B AT228848 B AT 228848B AT 252261 A AT252261 A AT 252261A AT 252261 A AT252261 A AT 252261A AT 228848 B AT228848 B AT 228848B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
receivers
harmonic
frequency
voice
tone
Prior art date
Application number
AT252261A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Int Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Int Standard Electric Corp filed Critical Int Standard Electric Corp
Application granted granted Critical
Publication of AT228848B publication Critical patent/AT228848B/de

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Description


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  Schaltungsanordnung zur tonfrequenten Tastwahl mit   sprachgeschützten Empfängern    
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung, um bei der tonfrequenten Tastwahl des Fernsprech- teilnehmers einen Schutz gegen Falschwahl durch Sprachbeeinflussung zu erhalten. 



   Es ist bekannt, dem Wahlzeichen ein zusätzliches Zeichen innerhalb oder ausserhalb des Sprachban- des von 300 Hz bis 3400 Hz beizugeben und im Amt mit der Auswerteschaltung   dieses Begleitzeichens die  
Empfänger   tür   die Wahlzeichen erst anzuschalten. Als Begleitzeichen wurde schon der Speisestrom der
Station selbst verwendet, der für die Dauer der Signalgabe stark reduziert und/oder umgepolt oder zu Beginn der Signalgabe nur kurzzeitig unterbrochen wird. Dadurch veranlasst, werden im Amt für die gesam- te Signaldauer oder auch nur für eine bestimmte vorgegebene Auswertezeit alle Empfänger für die Wahl- zeichen angeschaltet. Diese Schaltungsanordnungen haben alle zur Folge, dass bei Anschlussleitungen   mi.   



   Verstärkern das Begleitzeichen umgesetzt werden muss. Ausserdem ist die Arbeitsgeschwindigkeit dieser
Schaltungsanordnung nicht sehr gross, da die Lauf- und Auswertezeit für das Begleitzeichen der Auswertung der tonfrequenten Wahlzeichen vorausgeht. Eine andere vorgeschlagene Schaltungsanordnung beseitigt diese Nachteile dadurch, dass als Begleitzeichen eine Frequenz innerhalb des Sprachbandes, vorwiegend im oberen Bereich, verwendet wird, die im Mikrofonkreis der   StationenstetsgesperrtundbeiderSi-   gnalgabe jedem Wahlzeichen beigegeben wird. Es entfällt eine Umsetzung des   Begleitzeichens   bei verstärkten Leitungen. Diese Schaltungsanordnung arbeitet auch schneller, da die Empfänger stets angeschaltet bleiben und die Auswertung nur bei der Anwesenheit der Begleitfrequenz erfolgt, die nur aus dem Wahlgenerator der Station kommen kann.

   Der Mehraufwand in der Station ist jedoch beachtlich, da stets mehr als eine Frequenz erzeugt werden muss. 



   Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, eine Schaltungsanordnung zu finden, die die Nachteile der bekannten Schaltungsanordnungen nicht besitzt, trotzdem aber nicht mehr Aufwand in der Station erfordert. Dies wird dadurch erreicht, dass alle Empfänger über ein Tiefpassfilter an die Leitung anschaltbar sind, dessen Grenzfrequenz höher liegt als die   I. Oberwelle   der höchsten Signalfrequenz und tiefer ist als die 2. Oberwelle der tiefsten Signalfrequenz und jeder Empfänger wenigstens einen Sperrkreis aufweist, der bei den Grundwellenempfängern auf die   1. Oberwelle, bei den Oberwellenempfän-   gern hingegen auf die Grundwelle abgestimmt ist, so dass für die Zeichengebung von jeder Signalfrequenz Zeichen aus den drei Kombinationen von Grundwelle und 1. Oberwelle auswertbar sind. 



   An einem Ausführungsbeispiel werden die Erfindungsgedanken näher erläutert. 



   Will ein Teilnehmer ein Gespräch aufbauen, dann hebt er den Handapparat ab, schliesst durch seine Stationsschaltung die Gleichstromschleife zum Amt. Die Teilnehmerschaltung spricht an und veranlasst über einen Suchwähler SW die Anschaltung eines zentralen Registers, das auch die zur Aufnahme der tonfrequenten Wahlzeichen dienenden Empfänger E-fl... E-f4 und   E-2f1... E-2f4   enthält. Um den Aufwand in der Station klein zu halten, wählt man einen Code, bei dem in der Station für Jedes Wahlzeichen nur eine Frequenz erzeugt werden muss. Will man z. B. 12 verschiedene Wahlzeichen senden können, dann lässt sich dies mit einem schon vorgeschlagenen Code erreichen, der 4 verschiedene Frequenzen vorsieht, die entweder direkt über eine Einweg- oder Doppelweggleichrichter-Schaltung auf die Anschlussleitung gegeben werden.

   Für die Unterscheidung der dadurch entstehenden drei Kurvenformen ge- 

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 nügt es, die Grundwelle und die 1. Oberwelle auszuwerten. Aus diesem Grunde werden die Empfänger über einen Tiefpass TP an die Leitung angeschaltet, der nur noch die   I. Oberwelle   aller Signalfrequenzen auf die Empfänger durchlässt und die 2. und höheren Oberwellen aller Signalfrequenzen von den Empfängern fernhält. Für die Grenzfrequenz fo des Tiefpasses gilt also die Beziehung   2f4 <    fo < 3fl. 



   Bei der Signalgabe wird in der Station das Mikrofon abgeschaltet und die verschiedenen Wahlzei-   chen   ausgesendet, so dass während der Signalgabe am Ausgang des Tiefpasses nur Kombinationen von Grundund 1. Oberwelle einer Signalfrequenz auftreten können. Alle Empfänger E-fl-E-f4 und E-2fl-E-2f4 erhalten einen Sprachschutzkreis, der den gesamten Sprachfrequenzbereich umfasst, so dass die Empfänger beim Anliegen einer Frequenz, die nicht der eigenen Signalfrequenz entspricht gesperrt sind. Damit aber auch die Wahlzeichen, die aus   Grund - und 1.   Oberwelle einer Signalfrequenz bestehen, sicher ausgewertet werden, muss verhindert werden, dass der Empfänger der Grundwelle durch seine 1. Oberwelle und der Empfänger der 1. Oberwelle durch seine Grundwelle gesperrt wird.

   Dies wird in einfacher Weise dadurch erreicht, dass   die'I.   Oberwelle 2fn einer Signalfrequenz fn durch einen Sperrkreis Sp-2fn vom Empfänger E-fn der Grundwelle und die Grundwelle fn einer Signalfrequenz fn durch einen Sperrkreis Sp-fn vom Empfänger E-2fn der 1. Oberwelle ferngehalten wird. Damit steht für die Sprachschutzkreise aller Empfänger praktisch das gesamte Sprachband zur Verfügung, so dass die Sprachschutzwirkung ausreichend ist. 



   Beim Empfang eines Wahlzeichens, das nur aus der Grundwelle fn einer Signalfrequenz besteht, spricht der entsprechende Empfänger E-fn an. 



   Dar Empfänger E-2fn der entsprechenden 1. Oberwelle 2fn erhält keine Eingangsspannung, er wird nicht gesperrt und spricht aber auch nicht an. Alle   übrigenEmpfänger werdendurch   die Grundwelle fn gesperrt. Beim Empfang eines Wahlzeichens, das nur aus der 1. Oberwelle einer Signalfrequenz besteht, sind die Verhältnisse für die Empfänger E-fn und E-2fn umgekehrt. Alle übrigen Empfänger sind wieder gesperrt. Kommt ein Wahlzeichen aus Grundwelle fn und 1. Oberwelle 2fn einer Signalfrequenz an, dann wird der Empfänger E-fn die Grundwelle fn und der Empfänger   E-2fn   durch die 1. Oberwelle 2fn betätigt. 



  Die übrigen Empfänger sind durch beide Frequenzen gesperrt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schaltungsanordnung zur tonfrequenten Tastwahl, bei der mehrere Signalfrequenzen zur Zeichenbildung zur Verfügung stehen, mit sprachgeschützter Empfängern. dadurch gekennzeichnet, dass alle Emp- EMI2.1 1. Oberwelle der höchsten Signalfrequenz und tiefer ist als die 2. Oberwelle der tiefsten Signalfrequenz und jeder Empfänger wenigstens einen Sperrkreis aufweist, der bei den Grundwellenempfängern auf die I. Ober- welle, bei den Oberwellenempfängern hingegen auf die Grundwelle abgestimmt ist, so dass für die Zeichengebung von jeder Signalfrequenz Zeichen aus den drei Kombinationen von Grundwelle und 1. Oberwelle auswertbar sind.
AT252261A 1960-06-09 1961-03-28 Schaltungsanordnung zur tonfrequenten Tastwahl mit sprachgeschützten Empfängern AT228848B (de)

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DE228848T 1960-06-09

Publications (1)

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AT228848B true AT228848B (de) 1963-08-12

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AT252261A AT228848B (de) 1960-06-09 1961-03-28 Schaltungsanordnung zur tonfrequenten Tastwahl mit sprachgeschützten Empfängern

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