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DE154286C - - Google Patents

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Publication number
DE154286C
DE154286C DENDAT154286D DE154286DA DE154286C DE 154286 C DE154286 C DE 154286C DE NDAT154286 D DENDAT154286 D DE NDAT154286D DE 154286D A DE154286D A DE 154286DA DE 154286 C DE154286 C DE 154286C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
microphone
coil
circuit
capacitor
telephone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT154286D
Other languages
English (en)
Publication of DE154286C publication Critical patent/DE154286C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M9/00Arrangements for interconnection not involving centralised switching

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Telephonschaltung für Zentralmikrophonbatterie, bei welcher die Nachteile der direkten Schaltung und diejenigen der Schaltung mit Induktionsrolle vermieden sind. Die Nachteile der direkten Schaltung sind: nicht genügende Wirkung als Geber, weil bei langen Leitungen die Schwankung des Mikrophonwiderstandes im Verhältnis zu dem Leitungswiderstand zu wenig wirkungsvoll wird, und weil eine Transformierung der verbleibenden Energie in eine für die Übertragung günstige Form in der Teilnehmerstätion nicht stattfindet bezw. bei einigen Systemen nur unvollkommen auf der Zentrale.
Der Nachteil der Schaltung mit Induktionsspule besteht in der abschwächenden Wirkung derselben auf die ankommenden Telephonströme, da sie mit dem Telephon hintereinandergeschaltet infolge ihrer, wenn auch nicht großen Selbstinduktion schädlich wirkt. Der Nachteil der parallel geschalteten Induktionsspule ist der, daß die Selbstinduktion der Induktionsspule nicht genügend groß ist, um eine Schwächung des abgehenden Sprechstromes zu verhindern.
Gemäß vorliegender Erfindung werden die Nachteile der vorgenannten Schaltungen vermieden, und es wird bei Erreichung einer verhältnismäßig starken Lautwirkung der Telephone die Möglichkeit, auf große Entfernungen zu übertragen, geschaffen. Dies wird gemäß vorliegender Erfindung im wesentlichen dadurch erreicht, daß die elektromagnetisch wirksame Spule des Fernhörers aus zwei Teilen gebildet ist, von denen der eine Spulenteil in einem über das Mikrophon und eine Kapazität geschlossenen Kreis liegt, während der andere Spulenteil in Hintereinanderschaltung mit diesem Kreise in der Linienleitung liegt.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsarten der Erfindung dargestellt. I und II veranschaulichen zwei durch die Linienleitungen über das Amt A miteinander verbundene Teilnehmerstationen. Die in dem Fernhörer jeder Station vorgesehene Spule besteht aus den beiden Teilen α b, von denen der eine Teil b, welcher induktiv auf den ersteren α zu wirken vermag, in einem über einen Kondensator c und das Mikrophon d geschlossenen Kreis liegt, während der Spulenteil α unmittelbar einerseits an die Linienleitung, andererseits an den Mikrophonkreis angeschlossen ist. Die Speisung der Mikrophone geschieht durch die gemeinsame Batterie^/", welche auf dem Amte in bekannter Weise zwischen Drosselspulen in Brücke zu den punktiert gezeichneten Verbindungsleitungen liegt.
Die Wirkungsweise der Schaltung ist folgende :
Wird beim Sprechen gegen das Mikrophon der Widerstand desselben vergrößert, so wird auch in dem Kondensatorzweig eine Strom-Schwankung im positiven Sinne stattfinden, welche die Spule b passiert und mittels dieser induktiv auf die Spule α übertragen wird, gleichzeitig aber auch eine entsprechend höhere Ladung des Kondensators c zur Folge hat. Sinkt hierauf der Widerstand des Mikrophons wieder, so wird im Kondensatorzweig die

Claims (1)

  1. Stromschwankung im nagativen Sinne verlaufen und hierbei durch die gleichzeitig eintretende Entladung des Kondensators unterstützt werden. Diese Stromschwankung wird dann in gleicher Weise induktiv auf die Spule α übertragen und in die Leitung entsendet. Die Wirkung des Telephons ist insofern eine für die laute Sprechübertragung günstige, als die ankommenden Sprechströme
    ίο durch Induktionsspulen usw. ungeschwächt den Spulenteil α passieren; erst hierauf verzweigen sie sich über das Mikrophon und den Kondensatorkreis, wobei noch ein größerer Teil die Spule b durchläuft, welche in gleichem Sinne auf die Membran einwirkt wie der Spulenteil a. Gleichzeitig mit diesem Vorgang durch Induktionswirkung wirkt die Anordnung noch als direkte Schaltung, indem bei Widerstandsschwankungen im Mikrophon direkt primäre Stromschwankungen im Empfänger auftreten.
    Eine Abänderung der Schaltung ist in Fig. 2 dargestellt. Bei dieser liegt das Mikrophon d in Reihe mit beiden Spulenteilen, während der Kondensator c in Brücke zum Mikrophon und dem einen Spulenteile liegt. Die Wirkung ist die gleiche wie. bei der vorbeschriebenen Schaltung. Statt des Kondensators c könnten auch Polarisationszellen verwendet oder auch beide Mittel zur Anwendung gebracht werden.
    Pa tent-Anstruch:
    Fernsprechschaltung für Zentralmikrophonbatterie, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule des Fernhörers aus zwei Teilen besteht, von denen der eine in einem das Mikrophon und eine Kapazität (Kondensator , Polarisationszellen) enthaltenden Mikrophonkreis eingeschlossen ist, der andere Spulenteil in Hintereinanderschaltung mit diesem Mikrophonkreis in der Linienleitung liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT154286D Active DE154286C (de)

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