Fastenzeit

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Was man über die Fastenzeit wissen sollte

Ö3-Moderatorin Jana Petrik hat sich mit ORF-Religions-Expertin Lena Göbl über Fasten-Traditionen von verschiedenen Religionen unterhalten

Weniger Zucker essen. Das nehmen sich viele vor, nachdem da jetzt wieder so ein paar Kilo mehr drauf sind. Die Fastenzeit wäre dafür ein guter Anreiz.

Sie dauert in der christlichen Kultur 40 Tage, beginnt am Aschermittwoch und dauert bis Ostern. Und sie erinnert daran, dass Jesus 40 Tage lang in der Wüste gefastet hat. So steht es zumindest in der Bibel. Und nach seiner Taufe soll er sich dorthin zurückgezogen haben, um sich auf sein öffentliches Wirken vorzubereiten.

Musliminnen und Muslime fasten nicht ganz so lange, dafür aber deutlich strenger. Der Ramadan dauert 29 oder 30 Tage. Wie lang, das hängt mit dem Mond zusammen. Und gläubige
Musliminnen und Muslime essen und trinken von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts.

Ramadan

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Dieses Jahr fällt die christliche Fastenzeit mit dem muslimischen Fastenmonat Ramadan zusammen, denn:

Die Kirche hat im vierte Jahrhundert festgelegt, dass Ostern auf einen bestimmten Sonntag fällt, nämlich den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang. Der 22. März ist damit der früheste Termin und der 25. April der spätmöglichste. Heuer ist dies der 5. April. Der Ramadan folgt dem kürzeren islamischen Mondkalender. Und der wandert jedes Jahr um 10 bis 11 Tage durch unser Sonnenjahr zurück, also auch durch alle Jahreszeiten. Das heißt, Ramadan kann im Winter genauso wie im Hochsommer liegen.

Dieser Beitrag begleitet die Sendung „Ö3 Wecker in der Weekend Edition“ 22. Februar 2026 (RL)