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Fußball-WM

Die FIFA hat für die kommende Fußball-WM insgesamt 52 Schiedsrichter, 88 Schiedsrichterassistenten und 30 Video-Spieloffizielle aus allen sechs Konföderationen und 50 FIFA-Mitgliedsverbänden für das Turnier in Nordamerika nominiert.

Beim XXL-Turnier mit 104 Spielen vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den USA, Mexiko und Kanada sind auch sechs Frauen-Referees dabei.

Österreichische Durststrecke verlängert sich

Einen Schiedsrichter aus Österreich gibt es im Aufgebot – wenig überraschend – hingegen nicht. Bereits bei den Schiedsrichtervorbereitungskursen für die WM war kein Österreicher dabei.

Der letzte österreichische Referee, der bei einem Großturnier als Spielleiter im Einsatz war, war Konrad Plautz. Er pfiff bei der Heim-EM 2008. Der letzte rot-weiß-rote WM-Schiri war Günter Benkö 1998.

Fußball

Wenige Tage nach seinem Debüt für Österreichs Fußballnationalteam hat Florian Wiegele seinen Vertrag bei Viktoria Pilsen vorzeitig langfristig verlängert.

Florian Wiegele in Action
IMAGO/CTK Photo/Vladimir Prycek

Der 2,05 Meter große Torhüter unterschrieb beim tschechischen Europa-League-Starter bis 2029. „Florian arbeitet jeden Tag hart an sich und bestätigt das Potenzial, mit dem er zum Verein gekommen ist“, sagte Pilsens Sportdirektor Martin Vozabal. Wiegeles vorheriger Kontrakt lief bis 2027.

Wiegele hat sich 2026 die Einserposition in Pilsen gesichert und zuletzt im WM-Test gegen Ghana für Österreichs A-Team debütiert. Davon habe er immer heimlich geträumt, nun sei dieser Traum wahr geworden, sagte Wiegele auch anlässlich seiner Vertragsverlängerung in Pilsen. Der 25-jährige Grazer darf sich Chancen ausrechnen, Teil des WM-Kaders bei der Endrunde in Nordamerika zu sein.

Sturm Graz hat den 18-jährigen Kanadier Elijah Roche verpflichtet. Der Innenverteidiger kommt im Sommer vom Toronto FC, unterschrieb beim österreichischen Meister einen langfristigen Vertrag und soll über Sturm II herangeführt werden.

Elijah Roche im Kanada-Dress
IMAGO/Naushad

Roche sei „im Herbst vor Ort bei der U17-WM in Katar extrem positiv aufgefallen“ und habe auch „im Winter bei einem Probetraining in Graz absolut überzeugt“, sagte Sportgeschäftsführer Michael Parensen am Donnerstag.

Eishockey

Einen Monat nach dem dramatischen Notfall von KAC-Spieler Jordan Murray ist die Zukunft des Eishockeyspielers noch unklar. Der Kanadier, der am 10. März zum Viertelfinal-Start in der ICE Hockey League einen Herzstillstand erlitten hatte, befindet sich auf dem Weg der Besserung. Dem 33-Jährigen wurde ein Defibrillator eingesetzt.

Er könne damit laut Ärzten „ein normales Leben führen“ ohne Einschränkungen, sagte Murray. Bezüglich seiner Karriere wollte er sich noch nicht äußern. Ob der Verteidiger auch künftig Profieishockey spiele, „ist eine Frage, die ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt für mich noch nicht beantworten kann und will“, wird Murray in einer KAC-Aussendung zitiert.

„Stetiger Fortschritt“

Seine Entwicklung bezeichnete der Crack als „positiv“ und sprach von „stetigem Fortschritt“. Der Defibrillator soll in Zukunft dafür sorgen, dass ein Herzstillstand verhindert wird. Mit einem ähnlichen Gerät hat zum Beispiel der dänische Fußballprofi Christian Eriksen nach einem Herzstillstand während eines EM-Spiels 2021 seine Karriere fortgesetzt.

In etwas mehr als einer Woche steht der nächste Kontrolltermin im Klinikum an, danach, wenn möglich, die Rückkehr in die kanadische Heimat. Murray zeigte sich dankbar über die „hervorragende“ medizinische Betreuung und die Solidarität, die er erfahren habe. „Diese Unterstützung hat mir geholfen, zu dem Punkt zu kommen, an dem ich heute stehe.“

Lesen Sie mehr …(sport.orf.at

Superstar Connor McDavid hat die Edmonton Oilers am Mittwoch (Ortszeit) in der National Hockey League im Rennen um den Play-off-Einzug mit einem Hattrick und zwei Assists zu einem wichtigen 5:2-Auswärtssieg bei den San Jose Sharks geführt.

Der 29-jährige Kanadier traf gleich dreimal (7./PP, 26., 35.) selbst und leistete auch die Vorarbeit für die Treffer von Wassili Podkolsin (19./PP) und Jack Roslovic (24./PP). Die Sharks-Tore erzielten Macklin Celebrini (5./PP) und Kiefer Sherwood (25.).

„Eines seiner besten Spiele“

„Er weiß, dass unser Team einen Sieg brauchte“, sagte Trainer Kris Knoblauch, nachdem die Oilers zuletzt zwei Niederlagen kassiert hatten. „Wir haben Personalprobleme, und er ist der Mann der Stunde. Ich habe ihn schon in vielen guten Spielen gesehen, und das war eines seiner besten.“

In der Pacific Division liegt Edmonton als Spitzenreiter nun zwei Punkte vor den Vegas Golden Knights, die eine Partie weniger auf dem Konto haben. „Wir haben noch drei Spiele vor uns“, sagte McDavid. „Wir müssen uns den Play-off-Platz sichern. Diese individuellen Leistungen sind schön, stehen aber nicht im Vordergrund.“

Mehr dazu in National Hockey League

Ski alpin

Nina Ortlieb und Manuel Traninger haben sich bei den österreichischen Staatsmeisterschaften die Titel in der Abfahrt gesichert.

Die Vorarlbergerin Ortlieb gewann am Donnerstag auf der Reiteralm vor Lena Wechner (+0,74) und Anna Schilcher (+1,02) und feierte ihren zweiten nationalen Abfahrtstitel. Das gilt auch für Traninger, der Steirer siegte vor Felix Hacker (+0,12) und Luis Tritscher (+0,26).

Tennis

Im vierten Spiel beim Billie Jean King Cups hat Österreich die dritte Niederlage kassiert. Das stark ersatzgeschwächte ÖTV-Frauen-Team verlor am Donnerstag im Turnier der Europa/Afrika-Zone II in Banja Luka gegen Bosnien-Herzegowina mit 1:2.

Zuvor hatte es in der Gruppe A auch gegen Finnland und Griechenland (jeweils 0:3) nichts Zählbares gegeben. Das einzige Erfolgserlebnis bleibt ein 2:1-Sieg gegen Zypern. Gegen welchen Gegner aus Pool B es zum Abschluss am Samstag geht, steht noch nicht fest.

Claudia Gasparovic verlor gegen Tea Kovacevic 6:3 6:7 (3/7) 0:6. Da danach Ekaterina Perelygina gegen Sara Mikaca mit 6:2 6:3 die Oberhand behielt, musste das Doppel entscheiden, in dem Gasparovic/Perelygina gegen Kovacevic/Anita Wagner mit 4:6 4:6 den Kürzeren zogen.

Österreichs Kapitänin Marion Maruska fehlen aufgrund des WTA-Turniers in Linz mit Julia Grabher, Anastasia Potapova, Lilli Tagger und Sinja Kraus die vier besten Spielerinnen.

Basketball

Oklahoma City Thunder hat sich in der National Basketball Association (NBA) die Nummer-eins-Position für das Play-off und damit Heimvorteil bis ins Finale gesichert. Der Titelverteidiger gewann am Mittwoch (Ortszeit) bei den Los Angeles Clippers mit 128:110 und steht mit 64 Siegen vorzeitig als bestes Team des Grunddurchgangs fest.

Hinter den Thunder sind die San Antonio Spurs nun fix die Nummer zwei im Westen. Die Texaner kamen auch ohne Star Victor Wembanyama zu einem 112:101-Erfolg gegen die Portland Trail Blazers, es war ihr 13. Sieg in den letzten 14 Spielen.

Pöltl und Co. zittern um Play-off-Platz

Eine schlechte Nachricht für Pöltl-Club Toronto Raptors war der 132:120-Sieg von Orlando Magic gegen die Minnesota Timberwolves. Mit dem vierten Triumph in Folge zog das Team aus Florida mit den Kanadiern nach Siegen gleich und bedroht nun Rang sechs, auf dem die Raptors sitzen. Der sechste Platz ist der letzte, der das direkte Play-off-Ticket garantiert.

Mehr dazu in National Basketball Association

Badminton

Für Collins Valentine Filimon ist am Donnerstag bei der Badminton-EM in Huelva im Achtelfinale Endstation gewesen. Der 28-Jährige unterlag dem als Nummer fünf gesetzten Dänen Rasmus Gemke mit 12:21 und 11:21.

Tags zuvor war der ÖBV-Spieler noch in der Auftaktrunde gegen Dicky Dwi Pangestu aus Aserbaidschan mit 21:15 21:19 siegreich geblieben. Da auch zwei Frauen-Doppel schon gescheitert sind, ist Österreich bei den Europameisterschaften nicht mehr vertreten.

Billard

Jasmin Ouschan hat am Mittwoch (Ortszeit) das mit 90.000 US-Dollar dotierte Seybert’s St. Louis Women’s Open in Missouri gewonnen. Die 40-jährige Kärntnerin schlug im 10-Ball-Finale die Chinesin Fu Xiaofang mit 2:1.

Ouschan sichert sich WM-Bronze im 8-Ball

Titelverteidiger Albin Ouschan erreichte bei der mit 300.000 US-Dollar dotierten 8-Ball-WM in St. Louis erneut die Medaillenränge. Der Weltranglistenführende unterlag dem Spanier Francisco Sánchez Ruiz im Semifinale mit 8:10 und holte Bronze.

Chronik

Die belgische Radsportlegende Eddy Merckx ist laut Medienberichten erneut wegen Hüftproblemen ins Krankenhaus gebracht worden. Der 80-Jährige muss sich wohl noch einmal einer Operation unterziehen, wie mehrere Quellen der Nachrichtenagentur Belga bestätigten.

Merckx leidet demzufolge an einer Hüftinfektion, einer neuen Komplikation nach seinem Sturz mit dem Rennrad im Dezember 2024. Das Radsportidol zog sich dabei damals einen Oberschenkelhalsbruch zu. Daraufhin folgten mehrere Operationen.

Merckx holte in seiner Karriere von 1965 bis 1977 überragende 525 Siege, gewann je fünfmal die Tour de France und den Giro d’Italia, wurde dreimal Profiweltmeister, sammelte reihenweise Siege bei den Klassikern und stellte einen Stundenweltrekord auf.

TV-Programm

Donnerstag, 9. April
17.45 Uhr Tennis Upper Austria Ladies Linz - Achtelfinale OSP
20.10 Uhr Tennis Upper Austria Ladies Linz - Achtelfinale OSP
Freitag, 10. April
10.00 Uhr Leichtathletik PK Linz-Marathon OSP
13.00 Uhr Tennis Upper Austria Ladies Linz - Viertelfinale OSP
16.55 Uhr Eiskunstlauf Synchron WM Kurzprogramm, Salzburg ON
17.55 Uhr Fußball 2. Liga: Konferenz OSP
A. Klagenfurt - Kapfenberg ON
Amstetten - SW Bregenz ON
Rapid II - Hertha Wels ON
20.15 Uhr Fußball 2. Liga: A. Lustenau - St. Pölten OSP
Samstag, 11. April
15.30 Uhr Tennis Upper Austria Ladies Linz - Semifinale OSP
15.30 Uhr Eiskunstlauf Synchron WM Kür, Salzburg ON
20.15 Uhr Handball HLA: BT Füchse - Lipizzanerheimat OSP
Sonntag, 12. April
09.15 Uhr Leichtathletik Linz-Marathon OSP
13.45 Uhr Tennis Upper Austria Ladies Linz - Finale ORF1
17.50 Uhr Handball EM-Qualifikation Damen: Österreich - Griechenland OSP
20.15 Uhr Volleyball AVL Herren 1. Finale: Hartberg - Ried OSP

OSP = ORF Sport +

Alle Übertragungen sind auch im Stream auf ORF ON abrufbar.

Vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen