Marko Arnautovic hat sich am Sonntag beim 3:0-Sieg von Roter Stern Belgrad im Stadtderby daheim gegen Partizan in die Torschützenliste eingetragen. Der 36-jährige ÖFB-Teamstürmer traf in der 56. Minute mit einem präzisen Weitschuss aus über 20 Metern zum zwischenzeitlichen 2:0.
Ein weiterer Umfaller des AC Milan hat den Stadtrivalen Inter Mailand dem italienischen Meistertitel ein großes Stück näher gebracht. Milan unterlag am Sonntag zu Hause Parma mit 0:1 und liegt als erster Verfolger des Stadtrivalen bereits zehn Punkte zurück. Im Nachtragsspiel am Mittwoch gegen Como hatten die „Rossoneri“ mit einem 1:1 ebenfalls Punkte abgegeben. Inter erfüllte seine Pflicht am Samstag mit einem 2:0 in Lecce.
In zwei Wochen steht in der Olympiastadt Mailand noch ein Derby auf dem Programm, in dem Milan im Kampf um den „Scudetto“ wohl unter Siegzwang steht. Endgültig aus dem Rennen um eine erfolgreiche Titelverteidigung verabschiedet haben dürfte sich Meister SSC Napoli. Die Süditaliener verloren bei Atalanta Bergamo nach Führung 1:2. Nach drei Pflichtspielen in Folge ohne Sieg fehlen dem Tabellendritten auf Inter bereits 14 Zähler.
Werder Bremen versinkt immer tiefer im Abstiegsstrudel der deutschen Bundesliga. Die Bremer rutschten am Sonntag mit den ÖFB-Teamspielern Marco Friedl, Romano Schmid und Marco Grüll durch ein 1:2 im direkten Duell beim FC St. Pauli hinter die Hamburger auf einen fixen Abstiegsplatz zurück. 13 Partien ist Werder mittlerweile sieglos.
Bremen kassierte im dritten Spiel unter Neo-Coach Daniel Thioune die dritte Niederlage. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt elf Runden vor Schluss aber nur einen Zähler. St. Pauli rückte mit dem erst zweiten Sieg in den jüngsten neun Ligapartien auf den Relegationsplatz vor. Die Tore des Heimteams erzielten Hauke Wahl unter gehöriger Mithilfe von Bremen-Goalie Mio Backhaus (55.) sowie Joel Chima Fuhita (70.). Dazwischen hatte der kurz zuvor für Grüll eingewechselte Jovan Milosevic für Werder ausgeglichen (70.).
Schlusslicht Heidenheim holte mit Stürmer Mathias Honsak auf der Bank gegen den VfB Stuttgart ein 3:3. Nach dem Führungstor in der 83. Minute schien sogar ein größerer Coup möglich, der Tabellenvierte rettete durch Deniz Undav aber zumindest einen Punkt und liegt im Kampf um die Champions-League-Ränge weiter zwei Zähler vor RB Leipzig. Den Heidenheimern fehlen sechs Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz.
Freiburg setzt Heimserie fort
Der SC Freiburg setzte seine Heimserie mit dem 2:1-Sieg gegen Gladbach im fünften Pflichtspiel im eigenen Stadion seit dem Jahreswechsel fort. Matthias Ginter (38.) und Igor Matanovic (74.) trafen für die Breisgauer, bei denen ÖFB-Teamverteidiger Philipp Lienhart nach seiner Bauchmuskelverletzung zwar wieder im Training steht, aber noch nicht dem Kader angehörte. Der zwei Minuten zuvor eingewechselte Kevin Stöger lieferte mit einem Corner den Assist zu Gladbachs Anschlusstreffer durch Haris Tabakovic (85.).
Gladbach liegt nach sieben Ligaspielen ohne Sieg zwei Punkte vor St. Pauli und Wolfsburg sowie drei vor Bremen auf Rang 14. Freiburg dagegen spielt als Siebenter weiter um die Europacup-Plätze.
DFB-Pokal-Halbfinale ausgelost
Im Halbfinale des DFB-Pokals tritt Freiburg auswärts gegen Titelverteidiger VfB Stuttgart an. Tabellenführer und Rekordcupsieger Bayern München gastiert in den Partien am 21./22. April bei Bayer Leverkusen. Das ergab die von Rodelolympiasieger Max Langenhan vorgenommene Auslosung am Sonntag.
Der FC Barcelona hat den Patzer von Real Madrid genutzt und die Tabellenführung der spanischen Fußball-Liga vom Erzrivalen zurückerobert.
Die Katalanen setzten sich am Sonntag zu Hause gegen Levante souverän mit 3:0 durch und führen nun einen Zähler vor Real. Die Madrilenen waren am Vortag beim Startelf-Comeback von ÖFB-Kapitän David Alaba auswärts Osasuna mit 1:2 unterlegen. Die Tore für Barcelona erzielten Marc Bernal (4.), Frenkie de Jong (32.) und Fermin Lopez (81.).
Barca hatte zuletzt zwei Pflichtspiele in Folge verloren. Einem 0:4-Debakel im Halbfinal-Hinspiel des spanischen Cups bei Atletico Madrid war vergangenen Montag in der Liga ein 1:2 in Girona gefolgt.
Meister Liverpool und Oliver Glasners Team Crystal Palace haben am Sonntag in der englischen Premier League späte 1:0-Siege gefeiert. Die „Reds“ setzten sich dank eines Tores von Alexis Mac Allister tief in der Nachspielzeit (97.) bei Nottingham Forest durch und sind weiter Sechster.
Crystal Palace beendete nach Glasners jüngstem verbalen Rundumschlag die Negativserie von acht Ligaheimspielen ohne Sieg und rang Schlusslicht Wolverhampton Wanderers mit 1:0 nieder. Matchwinner für Palace war Evann Guessand (90.).
Die Londoner bejubelten nun den erst zweiten Sieg in den vergangenen 16 Pflichtspielen, haben aber zwei der jüngsten drei Ligaspiele gewonnen. In der Tabelle bedeutet das zehn Punkte vor der Abstiegszone Rang 13.
Fans mit Protestspruchband
Während des Spiels war im Selhurst Park auch ein Protestbanner mit der Aufschrift zu sehen: „Chancen vertan – Vorstand unfähig. Fans missachtet – Glasner raus.“ Der Oberösterreicher reagierte gelassen: „Für mich ist wichtig, dass die Fans die Mannschaft unterstützen, und das haben sie bis zum Ende getan. Natürlich sind die Fans wie wir alle enttäuscht über einige Ergebnisse und manche Spielphasen – das ist normal.“
Glasner verlässt das Team spätestens zu Saisonende. Der 51-Jährige hatte bereits im Jänner öffentlich angekündigt, seinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.
Das Frauen-Team des FC Bayern München steht dicht vor dem nächsten Titel in der deutschen Fußball-Bundesliga. Der Titelverteidiger gewann am Sonntag den Schlager gegen den VfL Wolfsburg nach 0:1-Rückstand noch mit 4:1 und baute den Vorsprung auf den ersten Verfolger auf 14 Punkte aus.
Die Münchnerinnen haben noch acht Spiele, die Wolfsburgerinnen neun. Barbara Dunst (ab 73.) und Katharina Naschenweng (ab 85.) wurden eingewechselt, Sarah Zadrazil fehlt noch monatelang verletzt.
Der SKU Amstetten hat am Sonntag den Sprung an die Tabellenspitze der Admiral 2. Liga verpasst. Die Niederösterreicher kamen im Heimspiel gegen Hertha Wels nicht über ein 1:1 hinaus.
Nach einem Platzverweis für Goalie Tiago Estevao wegen Handspiels außerhalb des Strafraums (41.) gerieten die Amstettener kurz nach dem Seitenwechsel durch ein Tor des Welsers Albin Gashi in Rückstand (53.). Torjäger David Peham sicherte aber per Elfmeter (66.) einen Punkt. Auch Wels beendete die Partie nach dem Ausschluss von Pascal Müller in der Schlussphase (86.) nur zu zehnt.
Amstetten liegt zwei Zähler hinter Tabellenführer Austria Lustenau auf Rang zwei, Wels ist 13. Allerdings sind nach den wetterbedingten Verschiebungen noch vier Partien der 18. Runde offen.
Der Spanier Carlos Alcaraz hat auch sein zweites Tennisturnier im Jahr 2026 gewonnen. Nach seinem erstmaligen Triumph bei den Australian Open setzte sich der Weltranglistenerste auch beim ATP-500-Event in Doha durch, im Finale am Samstag gegen den Franzosen Arthur Fils siegte er in nur 51 Minuten mit 6:2 6:1.
Alcaraz hatte nur im Viertelfinale gegen den Russen Karen Chatschanow einen Satz abgegeben. „Das war ein wirklich starker Start ins Jahr“, meinte der 22-Jährige. „Aber ich musste mental stark sein.“
Sepp Straka hat das PGA-Signature-Turnier in Los Angeles mit einer Par-Runde abgeschlossen. Der Wiener Golf-Profi schrieb zum Abschluss des mit 20 Millionen Dollar dotierten Genesis Invitational am Sonntag eine 71 an. Mehr als Rang 50 war nach der völlig missglückten 80er-Runde am Vortag aber außer Reichweite.
Frankreich hat am Sonntag im Stade de France von Paris seine Anwartschaft auf die Titelverteidigung bei den Rugby Six Nations mit einem 33:8-Sieg gegen Italien untermauert. Es war der dritte Erfolg im dritten Spiel und Frankreich führt mit dem Punktemaximum von 15 Zählern die Tabelle vor Schottland an.
Nächste Woche ist spielfrei, ehe am 7. März in Edinburgh im Duell der beiden Spitzenreiter wohl die Vorentscheidung um den Titel fällt. An dritter Stelle lauert Irland, das am Samstag den höchsten Auswärtssieg seiner Geschichte gegen England feierte. Im Londoner Twickenham Stadium dominierten die Iren und gewannen 42:21 (22:7). Nach 30 Minuten führte Irland bereits 22:0.
Für England war es die zweite Pleite in Folge nach der 20:31-Niederlage letzte Woche in Edinburgh gegen Schottland. Irland wahrte hingegen mit dem zweiten Erfolg in Serie den Anschluss an die Spitze.
Die Schotten kamen ebenfalls am Samstag in Cardiff gegen Wales nach einem 5:17-Pausenrückstand mit einer Aufholjagd in der zweiten Hälfte noch zu einem 26:23-Sieg. Für die Waliser war es die 14. Niederlage in Serie bei den Six Nations, die 20. in den letzten 21 Spielen. Der letzte Erfolg liegt fast drei Jahre zurück. Am 11. März 2023 gelang ein 29:17-Auswärtssieg gegen Italien.
Mit Endrang fünf bei der UAE-Tour hat Felix Gall einen guten Saisonstart hingelegt. Der Osttiroler wurde auf der 149 km langen Schlussetappe rund um Abu Dhabi beim dritten Tagessieg des italienischen Sprinters Jonathan Milan (Lidl) 66., damit verteidigte Gall seinen Top-Fünf-Platz im Gesamtklassement.
Der Decathlon-Kapitän wies nach sieben Tagen einen Rückstand von 1:34 Minuten auf den mexikanischen Gesamtsieger Isaac Del Toro (UAE) auf.
Gall ließ damit unter anderen den zweifachen Olympiasieger Remco Evenepoel aus Belgien, der Zehnter wurde, hinter sich. Der 27-Jährige hatte in den Vereinigten Arabischen Emiraten erstmals Gregor Mühlberger als Helfer an der Seite, der Niederösterreicher beendete die Rundfahrt hinter Patrick Konrad (51./Lidl) und Patrick Gamper (53./Jayco) als viertbester Athlet des Österreichischen Radsportverbands (ÖRV) auf Platz 57.
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