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Montag, 1. März 2010

Tage wie dieser...

Hallo alle zusammen,
ja Tage wie dieser heute... sind ganz typische Aurisa-Tage...

Los ging's... um 4:00 Uhr früh... noch früher als sonst sowieso schon.

Ist nicht wirklich lustig so früh aufzustehen, aber ich bin's jetzt auch schon seit vielen Jahren gewöhnt sehr früh aus den Federn zu hüpfen.

Nach dem Frühstück (Müsli, sowas esse ich auch erst seit ein paar Jahren, früher gab's das nie bei mir...) ging's dann kurz nach 5:30 Uhr los.

Es folgte erstmal eine gute halbe Stunde strammer Fussmarsch - ca. 3 1/2 km - weil ich diesmal nicht zum Bahnhof in meinem großen Kuhdorf wollte, sondern zu dem im nächsten Kuhdorf...
(Warum erkläre ich im 'OFF', sobald ich Zeit dafür habe...).

Zumindest war's, dank (fast) Vollmond, der mir über die Schulter schien, nicht ganz dunkel, dafür aber wieder merklich kälter als gestern.

Am Nachbar-Kuhdorf-Bahnhof angekommen war ich dann noch etwas zu früh dran und warf darum mal wieder einen Blick auf die ausgehängten Sachen.

Kann ja nichts schaden... denn nach einem Fahrplanwechsel gibt es ja manchmal nicht nur Preiserhöhungen - die gibt es IMMER... - sondern ab und zu auch mal positive Veränderungen...

Und siehe da, es gibt da diesmal tatsächlich GUTE Neuigkeiten für mich!
Ab diesen März gäbe es für mich die Möglichkeit für weniger Geld weiter fahren zu dürfen!
Das Angebot hat allerdings einige Haken und Ösen, sprich Bedingungen...
Mehr dazu dann auch im 'OFF'... (also dem ehemaligen "Testblog").

Danach hatte ich dann erstmal das 'Vergnügen' vergebens auf meinen Zug zu warten...

Die bauen hier gerade was... aber davon, daß Züge an diesem Bahnhof ausfallen deswegen war keine rede...

Ach ja, in meinem großen Kuhdorf habe ich übrigens GAR KEINEN Hinweis am Bahnhof darauf gesehen, daß hier gebaut wird...

Das habe ich nur aus der Zeitung erfahren...

Ja ja, so kennen und 'lieben' wir die Informationspolitik von Bahn und öffentlichen Verkehrsmitteln... (Keine Ahnung wer genau da überhaupt zuständig ist bei uns...).

Da ich auf den nächsten Zug noch lange hätte warten können und es inzwischen auch allmählich echt kalt wurde, habe ich dann aus purer Verzweiflung schließlich einen Bus dort genommen, wobei ich mir nicht so sicher war, ob ich auch da hinkomme, wo ich hinwill...

Ich fahre sonst nämlich NIE Bus... einfach weil ich keinen brauche...

Hier in Schduargard kommt man mit der S-Bahn fast überall hin und die Stadtbahn schließt die Lücken.

Und für die paar lächerlichen Kilometer die dann maximal noch bleiben habe ich noch nie einen Bus gebraucht ;)...

Hat dann auch ganz gut geklappt und mit der Stadtbahn ging es dann weiter.

Trotzdem war ich erst kurz nach 7:00 Uhr und damit fast eine halbe Stunde später als sonst auf der Arbeit.

Trotzdem war ich immer noch die Erste dort ;)...

Wie üblich habe ich dann erstmal ein bisschen 'Heinzelmädchen' gespielt und die Sachen vorbereitet, die man für die Arbeit jeden Tag braucht.
(Später fehlt dafür sonst eventuell die Zeit, wenn viel los ist... und ich bin immer auf den Abteilungen wo viel los ist...).

So ab 7:30 Uhr kamen dann so allmählich die Kollegen...

Montags ist immer besonders viel los und auf der Abteilung wo ich gerade bin ist es dann manchmal schon etwas grenzwertig...

Sprich, wenn ich nicht da wäre würden dort an meiner Stelle zwei Kollegen dieselbe Arbeit machen...

Bei mir dagegen... nun ja, ich freue mich, wenn mal ein wenig 'action' ist ;)... und natürlich habe ich das auch alleine locker geschafft und war noch vorzeitig fertig, obwohl viel los war...

Nicht so gefreut habe ich mich darüber, daß auf der Abteilung noch fast die gesamte Arbeit von Freitag stand, sprich das was ich am Freitag Vormittag nicht mehr machen konnte - dafür war vom Donnerstag zuvor zu viel Arbeit übrig geblieben um das alles an einem Vormittag aufarbeiten zu können - das stand also jetzt am Montag morgen immer noch fast unberührt da, so wie ich es am Freitag gegen Mittag verlassen hatte...

Ok, ein bisschen was haben sie am Freitag Nachmittag und am ganzen Samstag Vormittag gemacht...
In ungefähr 8 Stunden...
Jeden weiteren Kommentar dazu erspare ich mir jetzt...

Und die Masse an Arbeit, die da liegen geblieben ist, konnte ich in der kurzen Zeit dann beim besten Willen auch nicht erledigen... denn um kurz nach 11 wollte ich schon wieder los.

Ich hätte ja gerne noch länger gearbeitet, aber ich musste mich ja noch um die Sache mit der kaputten Dachluke kümmern...

Und auch der Rückweg würde wieder länger sein als normal, das wusste ich ja schon *seufz*...

Auf dem Heimweg dann noch kurz aus der Bahn gehüpft... mit dem üblichen Tempo durch die Stadt gedüst um ein paar Einkäufe zu erledigen - in unserem großen Kuhdorf gibt's ja fast nix, 'dank' der genialen (Nicht-)Ansiedelungspolitik unserer weitsichtigen Dorfpolitiker :(... - und trotzdem reichte es nicht auf die Bahn, die ich eigentlich gerne genommen hätte... die Zeit war einfach zu kurz...

Also war in der Endstation natürlich auch kein Bus da... warten hätte nix gebracht... denn bis ich da lange fast eine halbe Stunde warte, kann ich auch gleich selber heimlaufen...

Also schon wieder (mindestens) 3 1/2 Kilometer gelaufen... (und keine Ahnung wie viele es auf der Arbeit heute waren...), dafür knapp aber immerhin noch vor dem Bus im großen Kuhdorf angekommen :)...

Dann kurz zum Bäcker...

Wenige Minuten vor 13 Uhr war ich dann endlich wieder zuhause und habe erstmal eine Leiter geholt und die Reste der Dachluke auf dem Waschküchendach eingesammelt...

Danach den obligatorischen Kaffee gemacht... Einkäufe ausgepackt...

Dann beim Versicherungsmenschen angebimmelt... der hat natürlich keine Sprechzeit *hmpf*...

Bei denen in der Zentrale angerufen, die meinte sie leiten es weiter und der zuständige meldet sich dann...

Und jetzt sitze ich hier und warte, daß sich jemand meldet und sie mir sagen ob sie das jetzt zahlen oder doch die Gebäudeversicherung zuständig ist und ob die jetzt einen Handwerker schicken oder ob ich einen beauftragen soll...

*grmpf* Ich hasse sowas :(...

Ewig warten kann ich nicht...

Der Sturm ist zwar vorbei, aber die Wetterprognose ist nicht so toll...
Morgen vielleicht schon etwas regen... so ab Donnerstag oder Freitag erst recht...

Das MUSS diese Woche gemacht werden!

Aber da ich derzeit ja bekanntlich nicht gerade im Geld schwimme trau ich mich auch nicht einfach einen Handwerker zu bestellen so lange nicht klar ist, wer das nun bezahlt...

Na ja, wenigstens hatte ich jetzt Zeit diesen Blogbeitrag zu schreiben...

Ich glaube ich bimmel jetzt gleich nochmal den Versicherungsmenschen an - jetzt hat er Sprechzeit.

Und heute Abend muss ich dann nochmal weg... Stabfechten ist angesagt...

Ja, der Kurs in den ich letzten Sommer gehen wollte hat diesen Winter dann doch noch stattgefunden... und jetzt gehe ich sogar schon in den Aufbaukurs :).

Ist sehr interessant... aber auch sehr anstrengend.
Ich bin die Tage danach immer völlig fertig...

Auch dazu schreibe ich vielleicht noch mehr in nächster Zeit, aber nicht jetzt... keine Zeit...

Bin ich froh, daß ich ab morgen frei habe - ich muss noch meinen Jahresurlaub von letztem Jahr verbraten und warum ich den gerade jetzt nehme erzähle ich dann auch noch im 'OFF'... - so bin ich wenigstens da, wenn jemand wegen der Dachluke kommt.

Ja, das war und ist noch ein typischer Aurisa-Tag... mit viel rumgerenne...

Und ja, meine Tage sehen, nicht immer aber sehr oft, so ähnlich aus...

So und jetzt muss ich leider erstmal schluss machen... Versicherungsmenschen anklingeln...

Viele Grüße
Klaudia
408 mal gelesen

Mittwoch, 3. März 2010

Wahnhof Stussgart 21

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/986616/Der-Superbahnhof-von-Stuttgart#/beitrag/video/986616/Der-Superbahnhof-von-Stuttgart
52 mal gelesen

Die Klappe hält!

Hallo allerseits,
melde gehorsam... Mission "Halt die Dachklappe!" erfolgreich ausgeführt ;)!

Hier der Missionsbericht:

Von der Scheibe waren nach der kleinen ja Flugstunde nur noch Scherben übriggeblieben:



Also musste als erstes Ersatz her... nur was...?

Da ich keine Glaserin bin habe ich natürlich weder Glasscheiben noch Glasschneider oder was immer man da sonst an Werkzeug braucht im Haus...

Aber ich habe sowas:



Ich weiss es nicht genau, aber ich nehme an, das ist Plexiglas, also kein Glas sondern Kunststoff.

Und glücklicherweise ist das gerade so breit wie die Dachluke lang, ich muss das Plexiglas also nur an einer Seite abtrennen.

Was aber leider leichter gesagt als getan war, denn der erste Versuch das mit einer Gartenschere einfach zu schneiden zeigte das, was ich schon befürchtet hatte:

Das Plexiglas ist sehr spröde und bricht... und das dummerweise nicht an den Stellen wo es brechen soll...

Das Holz auf dem Bild diente übrigens nur als Führung zum leichtern Anzeichnen und damit das Plexiglas möglichst dort bricht, wo es brechen soll... und das Messer diente zum anritzen.

Mit der Säge wollte ich versuchen das durchzusägen, aber das ging gar nicht... schneiden ging auch nicht... also habe ich versucht das mit einem... ich glaube die heissen Stechbeutel oder so ähnlich und dienen eigentlich dazu Holz zu bearbeiten... Stück für Stück einzukerben und dann entlang des Holzes abzubrechen.

Hat leider nur sehr bedingt funktioniert...
Dieses Plexiglas bricht einfach nie dort, wo es soll...
Keine Ahnung wie und womit man sowas professionell trennt, schneidet oder was auch immer...

Wie man hier sieht ist die bearbeitete Seite - rechts - darum alles andere als gerade:



Aber besser ging beim besten Willen mit den Werkzeugen die ich zur Verfügung hatte nicht...

Aber egal... es muss nicht perfekt sein... nur gut genug!

Der ausgefranzte Rand verschwindet sowieso unter der Führung des Lukendeckels und ist weder zu sehen noch dürfte da Wasser durchkommen.

Danach musste ich dann noch die total verrostete Glas-Halterung zur Seite biegen um das Plexiglas einsetzen zu können das ich vorher noch mit zwei Schichten transparentem Paketklebeband auf der Außenseite verstärkt hatte... als Schutz vor Hagel... denn wie gesagt das Zeug ist spröde und ich weiss nicht, ob das hält, wenn da große Hagelkörner draufprallen...
Das Klebeband dagegen gibt der Sache eine gewisse zusätzliche Elastizität...

Dann wieder die Scheibenhalterung - links - zurückgebogen...



Und mehr konnte ich dann wegen dem Regen gestern leider nicht machen...

Heute habe ich mich dann entschlossen die Scheibe nochmal rauszumachen und aus dem Resten des Plexiglases nochmal eine zweite Scheibe zu 'schneiden'.

Dann habe ich beide Scheiben mit viel transparentem Pakteklebeband zusammengeschnürt...

Hier sieht man von der Seite die beiden Scheiben:



Grund: Ich wollte auf Nummer sicher gehen...
Wahrscheinlich hätte auch eine Scheibe gereicht, aber mit zwei Scheiben im Sandwichverfahren die noch dazu von Klebeband zusammengehalten werden bin ich mir sicher, daß selbst große Hagelkörner dem wohl kaum etwas anhaben können...

Und selbst wenn die äußere splittern würde, wäre immer noch die innere übrig und das Klebeband verhindert, daß da etwas absplittern kann...
(Und selbst wenn... ich habe am Sonntag ja gesehen, daß das alles auch sämtliche Scheibensplitter nur auf meinem Grundstück landen... und außer mir ist hier niemand).

Besser geht nicht... nicht mit meinen Hausmittelchen...

Soweit zur Scheibe, blieb noch das Problem den Deckel der Dachluke auch wieder zu befestigen.

Keine Ahnung, was wie der bisher festgemacht war.

Zwei kleine Löcher, eines auf jeder Seite der Luke waren der einzige Hinweis auf eine Befestigung:



Und nachdem ich jetzt die provisorische Abdeckung wieder entfernt hatte stellte ich fest, da draußen an der Luke ist... nichts... nothing... nada.... rein gar nichts!

Keine Bolzen oder sonstwas in die man diese beiden Löcher an dem Lukendeckel hätte einhängen können... überhaupt nichts!

Und so wie das aussieht war da auch nichts... da ist nichts abgeknickt oder abgebrochen... das würde man sehen und/oder spüren, wenn da mal was gewesen wäre...

Und ich hatte beim einsammeln des Lukendeckels und der Glassplitter auch nichts gefunden...

Das einzige was da war, war eine 'Röhre' am oberen Rande der Dachluke... aber nichts um dort irgendetwas festzumachen...

Wenn da irgendetwas gewesen wäre, hätte ich die Reste eigentlich finden müssen... habe ich aber nicht...

Inzwischen tendiere ich darum zu der Vermutung, daß der Glaser nachdem die Luke vor Jahren schon einmal kaputt gegangen war dort lediglich ein neues Glas eingesetzt und den Lukendeckel dann einfach nur aufgelegt hat... Möglicherweise ist die Befestigung damals schon verloren gegangen...
Hält auch... solange der Sturm nicht zu stark ist...

Das würde auch erklären warum es die Luke diesmal so leicht wegreissen konnte...
(Beim letzten mal hat es sie glaube ich nur hochgeschlagen auf's Dach, aber nicht ganz runtergerissen).

Nun gut, was da mal war und wie das letztlich abhanden gekommen ist werde ich wohl nie erfahren...

Blieb die große Frage:
Wie befestige ich den Lukendeckel jetzt, wenn da gar nichts ist, wo ich ihn befestigen kann...?

Aus meiner Sicht einzige Möglichkeit:
Ich habe einen stabilen Draht geradegebogen:



Mehr geht nicht... den etwas Dickeres als dieser Draht geht durch diese winzige Röhre gar nicht durch...

Und den Draht habe ich dann durch die Löcher an dem Lukendeckel und die Röhre am Lukenrahmen geschoben und an beiden Enden verdreht.

Außerdem habe ich zusätzlich daran noch einen zweiten Draht festgemacht und oberhalb der Luke zur anderen Seite gezogen und dort ebenfalls festgemacht.

Und zu guter letzt habe ich als zusätzliche Sicherheit auch noch innen einen Draht festgemacht, unten an dem Metallband, mit dem man die Luke öffnet und schliesst.
Der ist oben an dem Metallhaken befestigt... und sollte verhindern, daß die Luke bei Sturm aufgerissen werden kann... und falls alle Stricke reissen sollten, dient er auch als letzter Notanker um zu verhindern, daß die Luke nochmal ganz weggerissen wird:



Und so sieht das Ganze jetzt von außen aus:



Mehr geht mit meinen Hausmittelchen beim besten Willen nicht... und das sollte halten... vielleicht nicht für alle Ewigkeiten, aber ich glaube das könnte sogar ziemlich lange halten...

Und wenn ich es nicht wüsste würde ich von unten nicht mal sehen, daß da was anders ist als vorher... nur die Luke ist etwas verbogen und recht und links oben kann man vielleicht die Enden der Drähte erahnen...

Ok... soviel zum Thema "Halt die Dachklappe!" ;) von Frau "Ich hab zwar keine Ahnung, aber irgendwie improvisier ich das schon hin!" ;)...

Ein Dachdecker würde wahrscheinlich entsetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen ;)... aber ich brauche kein perfektes Ergebnis... sondern ein - für meine Möglichkeiten - gutes ist gut genug!
(Und das kommt ausgerechnet von einer Miss Perfektionistin wie mir... Aber auch ich bin ja lernfähig und wenn perfekt nicht möglich ist, dann ist gut genug allemal besser als gar nicht...).

Viele Grüße
Klaudia

P.S: Seht ihr die Bilder?
(Ich habe diesmal was anders gemacht und bin mir darum nicht sicher...).
367 mal gelesen

Donnerstag, 4. März 2010

Es fährt kein Zug nach nirgendwo...

Hallo allerseits,
so... jetzt bin ich endlich wieder zurück von meinem... *hüstel* 'kleinen' Spaziergang ;)...

Waren ja 'nur' fünf Stunden ;)...
Bei meinem flotten Tempo müssten das also mindestens 30 km gewesen sein...

Auch für meine Verhältnisse nicht gerade wenig...

Eigentlich wollte ich ja nur ein Stündchen, aber dann hat mich doch der Hafer gestochen ;)...

Na wenigstens habe ich so das schöne Wetter heute (wenn auch schön kalt *bibber*...) ausgenutzt.

Ich habe dann auch gleich die Gelegenheit genutzt ein paar Bilder zu machen, von der Bahn-Baustelle...

Wie man sieht sind die Herren in Orange ein paar Kilometer weiter ganz kräftig am werkeln:



Der Unterbau der Gleise ist dort wohl bei einem Unwetter irgendwann im letzten Jahr unterspühlt worden und so müssen sie jetzt nicht nur die Gleise rausreissen, sondern auch den Unterbau abbaggern:



Ups... da hatte ich wohl mal wieder meine Finger im Spiel... äh Bild ;)...

Hier sieht man sehr schön, daß da mal vier Gleise lagen:



Jetzt ist da nur noch eines und das kommt dann wohl demnächst auch noch weg, dann wird alles aufgegraben und komplett neu gemacht in den nächsten Wochen.

Die Strommasten haben sie deshalb aufwendig befestigt, damit die bei der Aktion nicht den Halt verlieren und umkippen.

Tja... da fährt jetzt erstmal kein Zug mehr...

Und das ist EIN Grund, warum ich mir gerade jetzt ein bisschen Urlaub genommen habe...

Denn während ich normalerweise so 40 Minuten zur Arbeit brauch, wäre es derzeit eine Stunde...

Sind immerhin so 40 Minuten zusätzlich jeden Tag... das macht keinen Spaß...

Die anderen Gründe, warum ich Urlaub genommen habe sind einerseits, daß ich in den nächsten Monaten meinen Jahresurlaub von letztem Jahr, den ich mir bisher aufgespart hatte sowieso nehmen muss...

Und den dritten Grund erkläre ich dann bald mal im 'OFF'...

Übrigens... ich habe jetzt mal im Bahnhof 'meines' großen Kuhdorfes nachgeschaut... und da steht tatsächlich KEIN WORT davon, daß sie da eine Baustelle einrichten... nicht ein einziges... und da steht schon gar nicht wie das mit dem Ersatzverkehr geregelt ist...

Die einzige Info, die von der Bahn kam war in den Tagen vor der Streckenstillegung eine kurze Durchsage im Zug... mit minimalen Informationen... und über den Rest solle man sich im Netz informieren...

Ja ja, die Informationspolitik... einer der Gründe, warum wir Bahn und öffentliche Verkehrsmittel sosehr lieben...

Soviel im Moment... jetzt geh ich erstmal was essen.

Das Frühstück war so zwischen 7 und 8 Uhr... und das ist doch schon ein Weilchen her...

Viele Grüße
Klaudia
247 mal gelesen

ToDo Haus/Hof/Garten

Hallo allerseits,
so jetzt wie angekündigt die To-Do-Liste für Haus, Hof und Garten.

Die Liste wäre eigentlich noch viel viel länger, aber ich habe alles weggelassen, was ich derzeit sowieso nicht machen kann, weil:
+ich kein Geld für das nötige Material habe
+ich mich dafür nicht fit genug fühle
+ich schlicht nicht weiss, wie ich das überhaupt machen soll/kann

Übrig geblieben sind darum erstmal nur die Kleinigkeiten wo ich entweder das Material schon habe oder was zumindest nicht zu viel kostet und was außerdem auch nicht zu schwer/kompliziert ist.

Hier also die Liste:


+Hütte reparieren

+Hütte aufräumen
---> wenn das Wetter mitmacht (trocken und nicht zu kalt).

+Solar-Hausnummer anbringen
---> wenn das Wetter mitmacht (s.o.)

+Wein befestigen
---> wenn das Wetter mitmacht (s.o.)

+Fahrrad reparieren lassen (wichtig!)
---> wahrscheinlich erst im April, weil ich das Geld diesen Monat wahrscheinlich für anderes brauchen werde und es sowieso noch zu kalt ist.

+Esszimmer nochmal streichen
---> wenn das Wetter mitmacht (wegen Lüften s.o.)

+Esszimmer Hängeschränke aufhängen/einräumen
---> nachdem das Esszimmer gestrichen ist

+Risse zuspachteln

+Treppe/Bühne 'streichen' (wichtig!)

+Klapptreppe kürzen

Das ist jetzt eine vorläufige Liste, die ich wahrscheinlich noch ergänzen werde.

Dazu muss ich aber erst nochmal schauen, was ich für die anderen Sachen noch brauche, wie viel das kostet und was ich mir davon leisten kann, bevor ich das hier eintrage... oder eben auch nicht...

Und wie man sieht muss ich bei einigem auch erstmal auf passendes Wetter bzw. den Frühling warten...

Viele Grüße
Klaudia

NACHTRAG:
Nur für meine Webgefährten gibt's hier jetzt noch einen weiterführenden Link zum Thema in's 'OFF':
https://aurisa1.twoday.net/stories/6221211/main

EDIT: Hier ein Zweitlink, weil der erste Probleme zu machen scheint:
http://aurisa1.twoday.net/stories/6222340/main

2.NACHTRAG:
Ich habe mich jetzt dazu entschlossen hier Sachen die immer wieder anfallen wie putzen, bügeln usw. nicht mit in diese Liste mit aufzunehmen, sondern nur einmalige Aufgaben.
Einfacher Grund:
Diese Liste soll mich ja motivieren und darum will ich erledigte Sache hier auch auf Dauer ausstreichen können, damit ich auch sehe wie viel ich schon geschafft habe.

3.NACHTRAG:
Ergänzung der ToDo-Liste:

+Äußeres Hoftor wieder anbringen
(Wenn das Wetter mitmacht).

+Neue Gartenbegrenzung
(Dazu muss ich erst noch ein paar Sachen besorgen und dann muss auch das Wetter mitmachen).

+Tür zu Vorraum anbringen

4.NACHTRAG:
Ich habe mich jetzt mal umgesehen, was es sonst noch so an kleineren Sachen zu tun gibt und... herrje, da gibt's noch viel zu tun, sobald man draußen wieder was machen kann... und darum hier noch eine Ergänzung der Liste:

+Sand in Säcke einfassen und wegräumen

+Sperrmüll/Elektroschrott bestellen

+Sondermüll zu Schadstoffmobil bringen

+Kleinmüll entsorgen

+Kaputte/zu kleine Schuhe wegwerfen

+Bank reparieren

+Dachrinne Wäschetrockenplatz richten/dichten

+Regenrinne Hütte abdichten

+Fallrohr Hütte abdichten

+Hinter Hütte aufräumen

+Hütte unten dicht machen

+Hinteres Zwischendach kaputten Teil abreissen

+Abfluss Loch suchen und abdichten

+Fallrohr zum Kanal 'sichern'

+Zwischendach Vorne seitlich + Loch abdichten

+Geländer vor Bad aufräumen

+Großes Fass abdichten

+Hinteres Vordach dicht machen

+Hinteres Vordach Regentonne unterstellen

+Holz sägen

+Holz spalten

+Quarzstrahler einbauen

+Zwischenraum Haus/Hütte pflastern
501 mal gelesen

Freitag, 5. März 2010

Kleiner Link mit dem Zaunpfahl ;)...

Weil's mit dem ersten Link offenbar Probleme gab und damit das nicht ganz untergeht ;):

http://aurisa1.twoday.net/stories/6222340/main
(Nur für meine Webgefährten!)

Und hier habe ich noch eine neue Einleitung+Übersicht gebastelt:
http://aurisa1.twoday.net/stories/6222370/
(Öffentlich also für alle zu lesen).

Viele Grüße
Klaudia

UPDATE 14.März 2010: Hier gibt's neues zu lesen:
http://aurisa1.twoday.net/stories/6237266/main
(Nur für meine Webgefährten)
216 mal gelesen

Wo ist...

... die Klimaerwärmung, wenn man sie wirklich einmal braucht *heul* :(...?

Und könnte mal bitte jemand eine Zeitmaschine bauen... damit ich in die Vergangenheit reise kann um unseren Vorfahren mal kräftig in den äffischen Hintern zu treten...
... dafür, daß sie sich entschlossen haben:

1.Artgenossen mit weniger bzw. langfristig ganz ohne Fell geil zu finden (wodurch sich der Mensch möglicherweise erst von den anderen Affenarten abgegrenzt hat und so zur eigenen Art wurde... so jedenfalls eine neulich gehörte wissenschaftliche Theorie), was dazu geführt hat, daß wir heute nackte 'Affen' sind.

2.Dann so mit ohne Fell aus dem warmen Afrika in's kalte Europa auszuwandern...

Tolle Idee Jungs und Mädels... gaaanz tolle Idee!

Und wo nehme ich jetzt die 100 Fantastillionen Tonnen CO2 her, damit das klappt mit der Klimaerwärmung und es endlich Frühling wird...?

Mir ist kalt *bibber* :(...

Viele Grüße
Klaudia
218 mal gelesen

Samstag, 6. März 2010

Mann lernen

Hallo allerseits,
in einem Nachbarblog habe ich diesen Link hier zu einem Spiegel-Artikel gefunden:

http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,670591,00.html

In dem Artikel geht es darum, daß die Autorin Frida Thurm versucht eine Woche lang als 'Mann' zu leben.

Daß der Spiegel "die Bildzeitung für Intellektuelle" ist, wie es jemand mal so schön formulierte, zeigt sich allerdings schon im Untertitel der Story:

"Im Körper des Feindes"

Aha... Männer sind also die Feinde der Frauen... alles klar...
Aber gut, da weiss man wenigstens gleich welches 'Niveau' man von dem Artikel erwarten darf...

Lesenswert ist er trotzdem... man muss sich halt nur klar sein, daß vieles dabei auch nur besseres Bildzeitungsniveau ist... mit vielen Klischees, Halbwahrheiten usw...

Das fängt schon in der Einleitung an:

"Kann Frau über Nacht Mann lernen? Gehen und stehen, schauen und reden wie ein Kerl? Frida Thurm will es wissen. Sie ändert Outfit und Haartracht, klebt sich einen Drei-Tage-Bart an und ist für eine Woche Karl"

Korrekt müsste es heissen:
Kann Frau lernen sich wie ein Mann zu verhalten.

Aber das war der Autorin wohl zu diffenziert...

Stattdessen wird so getan als wäre:
"Sich wie ein Mann verhalten" = "Mann sein".

Das wird auch suggeriert, indem Sie da schreibt, sie "... IST für eine Woche Karl" (Hervorhebung im Text von mir).

Also ob aus einer Frau ein Mann würde, nur weil sie sich als Mann verkleidet und versucht sich wie ein Mann zu verhalten...

Über diese Behauptung kann ich als transsexuelle Frau allenfalls müde kichern ;)...

Weiter im Text steht es dann endlich (!) richtig:

"Zur Selbstfindung, aus feministischer Überzeugung, aus Spaß - jede im Workshop hat ihre eigenen Gründe, in eine Männerrolle zu schlüpfen."

Denn mehr ist es eben nicht... Sie wird nicht zum Mann... sie schlüpft nur auf Zeit in die Männerrolle.

Leider hat Sie das nicht wirklich verstanden, denn gleich darauf heisst es dann wieder:

"Ich bin gern eine Frau. Ich mag meinen Körper, meine langen Haare, ich mag es, meine Gefühle zu zeigen und über sie reden zu dürfen. Aber ich bin auch davon überzeugt, dass mein Verhalten als Frau nicht angeboren ist - und ich das Mann-Sein lernen kann."

Das Mann-Sein lernen können...
Schön wär's...
Dann gäbe es gar keine Transsexuellen...
Wenn dem so wäre, dann müsste ich nur lernen mich wie ein Mann zu verhalten um ein Mann zu sein.

Genau das funktioniert ja aber leider nicht.
Davon können unzählige transsexuelle Frauen ein Klagelied singen... die genau das versucht haben...

Die versucht haben ihr Frausein zu verdrängen, die geheiratet haben und Kinder gezeugt, die Kraftsport gemacht haben, zum Militär oder in sonstige besonders 'männliche' Berufe gegangen sind, die sich als Macho aufgeführt haben... in dem Versuch Mann zu sein... dem vergeblichen Versuch...

Denn all diese Versuche durch's sich als Mann zu benehmen zum Mann zu werden haben noch nie funktioniert...
Irgendwann kommt dann der Zeitpunkt, wo die Verdrängung nicht mehr funktioniert, wo die 'männliche' Fassade zusammenbricht und nur die Wahl bleibt endlich so zu leben wie man wirklich ist... als Frau eben... oder an der Diskrepanz zwischen dem innerlichen Frau-sein und dem äußerlichen Leben als Mann kaputt zu gehen...

Aber wenn man von Transsexualität keine Ahnung hat, dann weiss man sowas natürlich nicht...

Eigentlich finde ich den Feminismus ja eine gute und wichtige Sache...

Ich mag mir gar nicht vorstellen wie die (Frauen)-Welt heute aussehe, wenn es ihn und die Emanzipation der Frauen nicht gegeben hätte...

Aber leider glauben viele Feministinnen, daß es - außer den körperlichen - keinerlei Unterschiede zwischen Mann und Frau gäbe und daß alle anderen Unterschiede nur anerzogen wären...

Wenn dem so wäre, dann könnte man einen Mann tatsächlich zur Frau erziehen und umgekehrt... und dann könnte man die Geschlechterrollen auch einfach ganz abschaffen, weil die ja nur anerzogen sind...

Wenn man das hier liest könnte man auf den ersten Blick auch denken, daß es genauso ist:

"Die Performance-Künstlerin Torr lehrt Frauen, sich in Männer auf Zeit zu verwandeln.

Torrs Mission: Frauen sollen sich der Rollenklischees bewusst werden und die Regeln männlicher Dominanz verstehen. Um dann, ganz nach Belieben, mit ihnen spielen zu können.

Zwischen Männer- und Frauenrolle wechselt Torr nach 30 Jahren Bühnenerfahrung mühelos."


Wenn man dann aber nochmal drüber nachdenkt, fällt einem möglicherweise auf, daß:

-die Frauen verwandeln sich nur auf Zeit in Männer, bzw. spielen nur auf Zeit die Männerrolle.

--->Da frage ich mich doch: Warum nur auf Zeit?
Wenn Männer so viele Vorteile in dieser Gesellschaft haben DURCH ihre Männerrolle, wie der Artikel suggeriert... warum verhalten diese Frauen sich dann nicht auf Dauer als Männer (ich rede nur vom Verhalten, nicht von einer Geschlechtsangleichung!)...?

Könnte das möglicherweise daran liegen, daß die Männerrolle den meissten Frauen (es gibt sicher Ausnahmen aber die gibt es auch ohne solche Experimente) fremd ist und immer fremd bleiben wird...?

Lustigerweise hat die Autorin genau das weiter oben im Text sogar selber geschrieben...
Sie meint sie ist gerne Frau, Sie mag es ihre Gefühle zeigen und über sie reden zu dürfen...

Ja liebe Frau Thurm... wenn Sie denken, daß das Frausein nicht angeboren sondern anerzogen ist, dann seien sie doch konsequent und erbringen Sie den Beweis dafür!

Leben Sie als Mann... und zwar nicht für so ein lächerliches einwöchentliches Experimentchen... sondern für immer!

Unterdrücken Sie ihre Gefühle, reden Sie mit niemand darüber!

Und das für den Rest ihres Lebens!

Ich habe das versucht (auch wenn ich mich nie wirklich sonderliche männlich verhalten habe, aber allein schon das die Gefühle nicht zeigen zu DÜRFEN als Mann...) und einige Jahre irgendwie überlebt... so lange bis ich daran fast kaputt gegangen bin...

Aber Sie wissen natürlich schon nach einer Woche, was es bedeutet Mann zu sein... und daß Frau das Mannsein lernen kann...

Und danach waschen sie die falschen Bartstoppeln ab, ziehen die Männerklamotten aus und schlüpfen wieder in ihr altes Leben... und fühlen sich ganz wahnsinnig mutig und klug...

Und davon, daß sie körperlich die ganze Zeit Frau waren und keinen blassen Schimmer haben, was es bedeutet im falschen Körper zu stecken und was für einen großen Unterschied das macht... das weiter auszuführen erspare ich mir hier...

Aber genug davon...

Zumindest ein paar Sachen stehen dann doch im Artikel, die seine Lektüre lohnen:

Die Details sind wichtig", erklärt Diane. Die Leute scannen einander im Vorbeigehen: "Wenn dann etwas nicht ins Bild passt, werden sie stutzig.""

Das ist gut beobachtet... und ein Problem, das wohl jede transsexuelle Frau zu ihrem Leidwesen kennt...

Mir ist hier schon so oft gesagt worden, daß viele Frauen eine dunkle Stimme haben...

Das ist ja alles richtig... aber wir werden, wie im Zitat oben richtig steht von unseren Mitmenschen ganz automatisch als Mann oder Frau eingestuft...
Darüber müssen wir gar nicht nachdenken... das läuft meisstens unbewusst, eben automatisiert ab.

Nur... wenn dann ein Detail, wie z.B. eine dunkle Stimme nicht in's Bild passt... dann führt das dazu, daß die Leute genauer hinsehen... und das dann bewusst...
Eine normale Frau wird dann beim näheren Hinsehen eben als ganz normale Frau eingestuft...
Eine transsexuelle Frau dagegen... bei der fallen beim näheren Hinsehen eben noch mehr kleine Unstimmigkeiten auf... und dann merken die Leute, daß man eben keine ganz normale Frau ist... mit allen negativen Folgen...

Ziel für jede transsexuelle Frau ist es daher gleich von Anfang an von dieser automatisierten unbewussten Geschlechtererkennung als Frau eingestuft zu werden...
Denn wenn die Menschen einen erstmal als Frau eingestuft haben... dann ändern sie diese Einschätzung trotz kleinerer Unstimmigkeiten auch so leicht nicht wieder...

Wenn das dagegen am Anfang nicht funktioniert... dann hat man schon verloren...

Ansonsten... interessant ist auch noch dieser Abschnitt:

"Fürs Ansehen und Angesehenwerden gelten für Männer andere Regeln als für Frauen, das wird Karl schnell klar. Die Frauen beachten ihn nicht, mustern ihn nicht prüfend wie zuvor mich. Die Männer dagegen schauen ihn an - aber nicht auf die gewohnt interessierte, manchmal auch aufdringliche Art, sondern aggressiv, wenn er ihren Blick erwidert.

Trotzdem findet sich Karl schnell zurecht in der Männerwelt. Er weiß, dass ihm als Fast-noch-Junge niemand Türen aufhält oder mit ihm an der Supermarktkasse plaudert. Und er genießt es. Einfach schweigen. Nicht jedem gefallen wollen. Nicht dauernd bestätigend lächeln, wenn er nur nach dem Weg gefragt wird. Wie sehr diese Klischees zutreffen, fällt mir erst auf, als ich sie nicht mehr bedienen muss."


Na... ob Sie das auch noch genießen würde, wenn ein paar Jahre niemand mehr mit ihr geredet hat...?

Klar kann das eine Weile lang ganz erholsam sein... aber probiert das mal auf Dauer aus...

Die Erfahrung ist sicher durchaus interessant... allein die Schlüsse, die sie daraus zieht sind sowas von "Wenn man keine Ahnung hat..."

Mein Fazit:

Geschlechterrollen... kann man sicher einüben...

Das kann jeder... der ein bisschen schauspielerische Begabung hat.

Auf Zeit eine Rolle zu spielen ist aber das eine... und so dann auf dauer zu leben etwas ganz anderes...

Ich denke vieles an den Geschlechterrollen ist tatsächlich anerzogen.

Das sieht man ja auch daran, daß sich die Geschlechterrollen in verschiedenen Gesellschaften und Zeiten unterscheiden.

Zu glauben, daß alles anerzogen und damit grundsätzlich änderbar ist halte gerade ich als Transsexuelle aus eigener Erfahrung aber für absurd...

In mir sträubt sich alles, bei der Vorstellung mich wie ein Mann zu verhalten...

Das kann ich nicht... habe ich noch nie hinbekommen, auch früher nicht... und vor allem ich will es auch gar nicht, weil es meinem Wesen total widerspricht.

Es gibt eben nicht nur den körperlichen Unterschied zwischen Männern und Frauen und ansonsten nur Geschlechtsrollen die man nach belieben wechseln kann wie ein Hemd...

... sondern es gibt da noch mehr... eine dritte Sache, die viel tiefer sitzt... die Geschlechtsidentität, die mir sagt ob ich mich als Mann oder als Frau fühle...

Und dummerweise stimmt die nicht immer mit dem körperlichen Geschlecht (und im übrigen auch nicht immer mit den Geschlechtsrollen...) überein...

Und darum kann man nicht lernen Mann zu sein...

Aber...
"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
(Der kleine Prinz – Antoine de Saint Exupéry)

... und darum werden Menschen, die nur auf das Äußerliche schauen, auf den Körper und so schlichte Dinge wie Geschlechterrollen das nie begreifen...

Viele Grüße
Klaudia
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Sonntag, 7. März 2010

ToDo-Liste Kalenderwoche (KW) 10 - 2010

Hallo allerseits,
so... jetzt also endlich die schon vor Tagen angekündigte konkrete ToDo-Liste.

Konkret heisst, ich schreibe hier möglichst genau was ich in welchem Zeitraum erledigen will.

Weil ich es aber doch zu stressig und übertrieben finde für jeden Tag eine ToDo-Liste anzulegen und auch nicht alles sich an einem Tag erledigen lässt, werde ich jetzt mal jeweils Sonntags für die nächste Woche eine ToDo-Liste anlegen.

Dann bin ich auch flexibler falls an einem Tag mal was dazwischenkommt.


Für nächste Woche habe ich mir vorgenommen:

1.Nach Stellen umschauen+2.Bewerbungen schreiben:
---> Für 1.Veranschlage ich jetzt mal Montag bis Mittwoch und für 2. den Rest der Woche.

Das sind die mit weitem Abstand wichtigstens Punkte.

Aber damit die ToDo-Listen ein wenig kürzer werden will ich auch noch ein paar andere Sachen erledigen.

Sonst kommt schnell Frust auf, wenn die Liste nicht kürzer wird.

Ich fange dann mal bei den Sachen an, die nicht so lange dauern und die ich auch bei dem Wetter machen kann:

3.Klapptreppe kürzen

4.Webseite fertig machen

Und da ich an zwei Tagen 'Termine' habe und wohl mal wieder einen großen Teil des Weges dahin zu Fuß gehen werde ;) ist zumindest an zwei Tagen schonmal die Bewegung für mich auch gesichert...

Mal sehen ob ich sonst noch was mache...

Draußen geht bei dem Wetter ja leider fast gar nichts :(...

Aber das was hier steht will ich auf jeden Fall machen!

Ihr dürft mich dann also nerven... äh fragen ;) ob ich's auch wirklich brav erledigt habe...

Viele Grüße
Klaudia
374 mal gelesen

ToDo Sonstiges

Hallo allerseits,
außer der ToDo-Liste für Haus, Hof und Garten habe ich noch so ein paar Dinge zu tun, die da thematisch nicht reinpassen.

Die folgen jetzt hier:

+Arbeit suchen/bewerben: (wichtig+dringend)
---> Der Wichtigste Punkt auf meinen ToDo-Listen
= Als erstes angehen!


+Abnehmen / Fitness: (wichtig)
---> Wichtig ist, daß ich wieder fitter werde, Gewichtsziel will ich vorläufig keines setzen.
(Das dann vielleicht später).

+Frisur:
---> Mal probieren ob ich es auch alleine schaffe Locken hinzubekommen ;)...

+Stimme:
---> Muss warten, derzeit ist anderes wichtiger...

+Schüchternheit:
---> Muss warten, derzeit ist anderes wichtiger...



+Computer aufräumen:
---> Bei Gelegenheit...

+Homepage:
---> Da relativ wenig Arbeit, bald erledigen.

+Blog vervollständigen:
---> Leider sehr viel Arbeit... kann darum noch dauern, bis ich dazu komme...


Soviel im Moment...
Vielleicht fällt mir später noch mehr dazu ein.

Nicht aufschreiben werde ich hier Dinge die immer wieder zu tun sind, sondern nur solche die nur einmal anfallen und dann abgehakt werden können.

Viele Grüße
Klaudia
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Montag, 8. März 2010

Bibbernde Bäume

Hallo allerseits,
ja Deutschland im März 2010... und der Winter nimmt kein Ende...

Es ist kalt... es ist eiskalt... so kalt, daß sogar die Bäume sich warm eingepackt haben:




Finde ich gut...

So ein Baum ist schließlich auch nur ein Mensch ;) und soll nicht frieren müssen ;)...

Wobei ich ja nicht so ganz verstehe, warum sie die armen Bäumchen eingesperrt haben...
Aber vielleicht sind die ja bäumi... äh bissig ;)...?

Und während die Bäume oben offenbar auf Plaste und Elaste stehen sind das hier wohl Ökofreaks ;):



Wobei... so ein warmes Baummäntelchen aus Holz... das hat ja ein leicht kanibalisches Geschmäckle ;)...

Aber wenn's schön... äh warm macht ;)...

Ebenfalls gut eingemummelt hat sich diese Säule hier:



Die friert bestimmt nicht... bei 100 Schichten Papier übereinander ;)...

Offenbar legen nicht nur Menschen und Tiere Winterspeck an ;)...

Ja und an diesem Vermummungsgebot sollten wir uns ein Vorbild nehmen... den es bleibt erstmal kalt...

Und ansonsten... lasst die Hoffnung nicht fahren...

Irgendwann wird es auch bei uns Frühling werden... spätestens im August ;)...

Viele Grüße
Klaudia

P.S: um bei der jour... äh bloggalistischen Wahrheit zu bleiben... die Bilder sind nicht aktuell...
Die Bäume habe ich glaube ich letztes Jahr aufgenommen und das Bild von der Litfassäule ist schon ein paar Jahre alt...
Die wollte ich dann jeweils nach Entstehung posten... ist aber mangels Motivation zum Bloggen nichts draus geworden...
Ja und jetzt passt's gerade so schön zum Sibirischen Endlos-Winter ;)...
376 mal gelesen

Dienstag, 9. März 2010

Ich gehe so viel zu fuß, weil...

Hallo allerseits,
wie ihr hier ja immer wieder lesen könnt bin ich ziemlich viel zu fuß unterwegs... auch gestern weider, u.a. deswegen bin ich gestern auch nicht dazu gekommen hier viel zu schreiben / kommentieren...

Einige von euch kennen die Gründe, aber bei den Anderen taucht darum immer wieder die Frage auf warum ich so viel zu fuß unterwegs bin.

Da es darauf nicht nur eine sondern, wie mir klar geworden ist, eine ganze Reihe von Antworten bzw. eine Reihe von Gründen dafür gibt, und sich das darum nicht mit ein paar Sätzen erklären lässt, hier jetzt ein eigener Beitrag dazu.


Ich gehe so viel zu fuß,...:

+weil ich ein ängstliches Kind war und mich nicht getraut habe alleine fahrrad fahren zu lernen und weil ich niemand hatte, der mir dabei geholfen hätte.

Da meine Eltern außerdem auch nie ein Auto hatten und es auch keinen Bus gab musste ich also jeden Tag zu Fuß zur Schule gehen.
Und die lag am anderen Ende der Stadt. Aus heutiger Sicht eine lachhafte Entfernung für mich, damals als Kind aber eine ziemliche Strecke.
Und weil es so weit war habe ich mir damals angewöhnt schnell zu gehen...
Und seithher bin ich gut zu fuß... und habe Gefallen daran gefunden...

+weil ich schon Ende 1995 mein Auto abgeschafft habe.

Warum...?
Umweltschutz... die Kosten - ein Auto ist eine Sparbüchse in die man immer nur Geld reinstecken muss, wie mein Bruder so richtig sagt und derzeit könnte ich mir sowieso keines leisten -... und es geht hier im Großraum Stuttgart auch ohne (auf dem Land sähe das natürlich wieder anders aus).
Außerdem macht ein Auto auch bequem...
Als ich eines Tages bemerkte, daß ich zu Fuß schneller beim Bäcker bin als mit dem Auto wurde mir klar wie schwachsinnig es ist mit dem dorthin zu fahren...
Das war der erste Schritt dazu erst immer weniger damit zu fahren und es schließlich ganz abzuschaffen...

+weil ich viel später in meiner ganz heftigen Depri-Phase nicht in der Lage war zu studieren... einfach zuhause bleiben konnte ich aber auch nicht.

Also bin ich in meiner Verzweiflung, weil ich nicht wusste, was ich anderes tun sollte - ich hatte ja keinen Menschen dem ich mich hätte anvertrauen können - damals morgens aus dem Haus gegangen... und den ganzen Tag gelaufen... 30, 40, 50 Kilometer am Tag... bei Wind und Wetter, bei 30 Grad im Sommer, bei strömendem Regen, im tiefsten Winter durch den tiefen Schnee auf der Schwäbischen Alb...
Das war definitiv nicht lustig... selbst ohne die Depressionen wäre das nicht Vergnügungssteuerpflichtig gewesen...

Aber immerhin... jede Sache hat zwei Seiten...
Das Gute daran war, daß ich seither nicht nur schnell unterwegs bin - das bin ich seit der Schulzeit - sondern, daß ich seither auch ausdauern bin dabei...

Ich bin momentan ja nicht gerade in Topform, und habe auch schon lange keine derartigen Wanderungen mehr gemacht, aber wenn's sein muss schaffe ich auch jetzt jederzeit einen Tagesmarsch.

Und was wohl noch viel wichtiger ist... damals habe ich gelernt durchzuhalten... weiterzumachen auch wenn ich eigentlich nicht mehr kann...

Denn das hat mich verdammt viel überwindung gekostet...
Am liebsten hätte ich gar nichts mehr gemacht... wäre morgens gar nicht mehr aufgestanden...
Wenn man depressiv ist hat man ja gerade keine Kraft und Motivation mehr...

Trotzdem bei jedem Wetter solche Strecken zu laufen war eine gute Lektion in Selbstüberwindung...

Das ist dann auch einer (von zwei) Gründen, warum es absurd ist zu befürchten ich könnte meine Arbeit wegen den Depressionen nicht mehr oder nicht mehr richtig machen...

Ich habe gelernt weiterzugehen, weiterzumachen... auch wenn es mir noch so schlecht geht...

Die Zeit damals (Anfang 1996 - Ende 1998) war übrigens auch die Zeit, in der Auris angefangen hat mit mir zu diskutieren... (davor nur sporadisch und ohne daß ich sie als "Auris" bewusst wahrgenommen habe)... aber das ist dann wieder ein andere Thema...

+weil ich auch auf der Arbeit viel zu fuß gehen muss.
Wie schon gesagt, wenn ich den ganzen Tag arbeite ungefähr 20-25 km, wenn ich nur vormittags arbeite so 10-15 km.

Da kam mir die vorherige jahrelange Depri-Wander-Übung natürlich sehr zugute...

+weil mein Fahrrad kaputt ist.
Ja... ich habe schließlich doch noch fahrrad fahren gelernt... aber erst nachdem ich schon den Führerschein hatte...
So mit 20, nach dem Abi habe ich mir ein Herz gefasst, mir ein Fahrrad gekauft und habe mir das fahrrad fahren alleine beigebracht...
Zeitweise bin ich dann mehrere tausende Kilometer im Jahr gefahren.

Aber leider... seit 2006 ist es damit vorbei...
Aus mir unerfindlichen Gründen hält das Hinterrad nicht mehr... sprich durch das in die Pedale treten zieht es die Halterung des Hinterrades nach vorne... so lange, bis irgendwann die Kette abspringt.

Daran, daß ich die nicht fest genug angezogen hätte kann es nicht liegen... denn die habe ich schon so festgezogen, daß ich dabei der Schraube das Gewinde abgedreht habe...

Und auch D, der beim letzten Bloggertreffen dabei war und sich daran versucht hat, hat es leider nicht hinbekommen...
Ein paar Kilometer hat die Kette gehalten... und dann war wieder alles vorbei...

Es liegt also wohl auch nicht daran, daran, daß ich einfach zu blöde bin das richtig zu montieren...

Seltsamerweise hatte ich dieses Problem zeitweise auch schon mit meinem vorherigen Rad - meinem ersten Rad überhaupt.

Tja... und da mein jetziges Rad war nicht billig... 1000 DM damals noch hatte ich dafür hingelegt...
Selbst wenn ich das Geld hätte mir ein neues zu kaufen wäre das viel zu schade es wegzuwerfen...

Nur habe ich leider überhaupt keine Idee, warum das Hinterrad nicht mehr halten will... und was ich dagegen tun könnte.

Na jedenfalls... nach meiner Operation 2006 durfte ich ja sowieso erstmal nicht rad fahren... und so ist dieses Problem erstmal liegen geblieben.

Auch darum, weil wir schon seit vielen Jahren keinen Fahrradladen hier mehr im Ort haben, wo ich es hätte machen lassen können.

Und 2008 ging ja dann das mit meiner Mutter los...

Und jetzt ist mein Problem:
Wenn ich es reparieren lasse, dann MUSS es hinterher auch funktionieren... denn ich kann es mir gerade gar nicht leisten Geld für Reparaturen, die nichts bringen zum Fenster raus zu werfen...

+weil ich es brauche um fit zu bleiben
Auch wenn es anstrengend ist... ich habe eben auch gemerkt, daß es mir gut tut... so sehr, daß ich es nicht mehr missen möchte!

Übrigens... Joggen habe ich auch mal ausprobiert... mit dem Ergebnis, daß ich beim Orthopäden gelandet bin.

Ich bin nunmal leider Plaffussindianerin ;)... und die Fussfehlstellung führt dazu, daß auch Knie- und Hüftgelenke falsch und damit zu viel belastet werden.

Joggen ist darum gerade für mich keine gute Idee... gehen ist einfach weniger belastend und damit schädlich für die Gelenke...

+weil ich sonst wieder dick werden würde...
Ich weiss ja noch, wie dick ich früher in und nach meiner Schulzeit war... bevor ich angefangen habe mich so viel zu bewegen... und ich weiss, wie dick meine Mutter war... und welche Folgen das bei ihr hatte... kaputte Knie- und Hüftgelenke, Diabetes...

Ich hab nunmal leider die Veranlagung dazu geerbt - ja es gibt tatsächlich gute und schlechte 'Futterverwerter', dazu gab es wissenschaftliche Untersuchungen - und weiss darum, daß ich da aufpassen muss...

+weil es mir auch seelisch gut tut.
Bewegung ist ganz eindeutig auch ein Anti-Depressiva... und zwar ein sehr wirksames!

Immer nur zuhause rumsitzen ist darum nicht nur aus körperliche sondern auch aus seelischen Gründen Gift für mich...

+weil es hier - fast - nichts zu kaufen gibt
Nein ich lebe nicht auf dem Land, sondern in einer mittelgroßen Stadt... aber unsere 'genialen' Kommunalpolitiker haben es trotzdem geschafft durch ihre Ansiedelungs- oder besser Nicht-Ansiedelungspolitik dafür zu sorgen, daß es hier so gut wie nichts zu kaufen gibt...
Für fast alles was ich so brauche muss ich in darum weite Wege in umliegende Orte machen!

Aber weil es dazu viel zu sagen gibt, werde ich das Thema demnächst mal in einem eigenen Beitrag behandeln.

+weil die Bahn hier gerade Gleise rausgerissen hat...
Dazu habe ich ja schon einen Beitrag geschrieben...

Gestern musste ich auf dem Heimweg leider die Bahn nehmen... weil es selbst für mich nicht lustig ist mitten in der Nacht bei eisiger Kälte mal eben fast 20 km zu Fuß heim zu laufen...

Ergebnis: statt's 30 Minuten wie normalerweise habe ich so eine glatte Stunde nach Hause gebraucht...
(Die Bahn fährt die Strecke sonst so in 20 Minuten... diesmal waren es insgesamt 50 Minuten...).

Unter anderem darum habe ich mir gerade Urlaub genommen... weil das wirklich nicht lustig ist...

Aber auch nach meinem Urlaub werde ich mich noch einige Zeit über diese Baustelle 'freuen' dürfen *seufz*...

Auch darum gehe ich derzeit also viel zu fuß...

+weil...xxxxxx
(Dazu schreibe ich dann noch mal im 'OFF' einen Beitrag)

Ja... wie man sieht... eine ganze Menge Gründe, warum ich so viel zu fuß unterwegs bin!

Und... so lange ich einigermaßen gesund bleibe wird sich darum auch in Zukunft nichts daran ändern, daß ich jedes Jahr mehrere tausend Kilometer per pedes zurücklege...

Viele Grüße
Klaudia
307 mal gelesen

Und täglich grüßt das Blogetier

Hallo allerseits,
ja so allmählich fühle ich mich in diesem Winter tatsächlich wie in dem Film "Und täglich grüßt das Murmeltier", wo der Held der Geschichte wieder immer wieder jeden Morgen am selben Tag aufwacht und immer wieder (fast) dasselbe erlebt...

Passenderweise spielt das auch im Winter und die Protagonisten sind wegen einem Schneesturm in einem kleinen Kaff eingeschneit und können dort nicht weg.

Der eigentliche 'Held' der Geschichte ist aber Phil... das Murmeltier...

Nach einem alten Brauch wird dieser am 2.Februar gegen Ende des Winters aus seinem Bau geholt... und wenn Phil an diesem Tag seinen Schatten sieht, dann geht er weiterschlafen... denn dann bleibt der Winter noch weitere sechs Wochen:

http://www.reisenews-online.de/2010/01/25/wettervorhersage-von-murmeltier-phil/

Nun... offensichtlich HAT Phil dieses Jahr seinen Schatten gesehen... denn fünf Woche sind schon um und ein Ende des Winters ist immer noch nicht in Sicht...

Und ich fühle mich wie gesagt wie in dem Film... immer wieder dasselbe... dieselbe Kälte, derselbe Schnee, dieselbe Schipperei - ich kann mich nicht erinnern, schon jemals so viel Schnee geschippt zu haben... jeden Tag dasselbe...

Neuschnee gab es zwar in den letzten Tagen nicht mehr... dafür beschert mir dieser Winter neuerdings noch ein neues tägliches deja-vue-Erlebnis...

Als Ende Februar die Wettervorhersage besagte, daß es warm wird und der Schnee wegtauen wird, wollte ich das weisse Zeug so schnell wie möglich weg haben...

Statt es aber einfach nur aus dem Weg zu schippen dachte ich, der Schnee könnte sich wenigstens noch ein bisschen nützlich machen...

Und darum habe ich Ende Februar das hier mit dem ganzen Schnee hier vor dem Haus gemacht:



Bekanntlich hat Schnee ja mehr Volumen (gemessen am Gewicht) als Wasser, also waren am Ende die Fässer, die ich mit Schnee gefüllt hatte 'nur' ungefähr zu einem Drittel voll, nachdem im ersten Frühlingshauch aller Schnee endlich geschmolzen war.

Da ich etliche Fässer mit Schnee gefüllt hatte konnte ich damit aber unter anderem diese Wanne mit Schmelzwasser füllen:



Und diese große Tonne (300 Liter) füllte sich ganz von alleine nur durch den Schnee von einem Vordach (2x4 Meter groß).

Ja und hier auf dem Bild sieht man auch schon mein tägliches Murmeltier-Problem:



Ich hatte ja eigentlich gedacht...
Der Februar ist fast rum, es wurde gerade richtig war, der ganze Schnee schmolz weg...

... und im März würde es vielleicht nochmal Frost geben... aber sicher nicht mehr lange und sicher keinen starken Frost mehr...

Tja... ich hätte wohl besser vorher Phil fragen sollen...

Denn wie man sieht... sogar auf der Südseite wohin die Sonne scheint und selbst im Winter die Wasserfässer kaum mal einfrieren... sogar da frostet es nur so vor sich hin...

Nachts wird es immer noch gesässkalt und selbst tagsüber taut es kaum...

Und das ist dann die Folge:



Und dabei war dieses Fass sogar doppelt abgedeckt mit Stypropr und Holz und steht auch noch windgeschützt...
(Zumindest ist es darum nur leicht eingefroren...).

Da hilft alles nicht... ich muss das Eis aufhacken:



Wie man sieht war da eine dicke Eisschicht... nicht nur oben sondern auch auf den Wänden des Fasses...

Ein bisschen Eis ist nicht tragisch... aber wehe man lässt das wachsen.... dann hat man bald einen kompakten Eisklotz im Fass... und weil das Eis ein größeres Volumen hat als Wasser und sich deshalb ausdehnt sprengt es irgendwann das Fass...

Das ist mir letzten Winter passiert, wo wir zeitweise extrem starken Frost hatten... über lange Zeit...

Nach den vorherigen sehr milden Wintern war ich so leichtsinnig zu glauben es würde keinen so starken Frost geben und habe leichtsinnigerweise ein Fass nicht rechtzeitig geleert...
Und wenn dann erstmal 300 Liter Wasser zu einem Eisklotz gefroren sind... dann ist es zu spät.
Die bekommt man nicht mehr raus.
(Und wenn man das Fass mit so einem Eisklotz umkippt, dann ist es auch kaputt...)

Davon hab ich auch noch ein paar schöne Bilder... aber die stell ich ein andermal ein...

Tja... ich habe jetzt also die Wahl:
Entweder die Fässer ausleeren... mit dem ganzen Schmelzwasser, das ich erst mühsam gesammelt habe... oder - und täglich grüßt das Murmeltier - jeden Tag Eis hacken, damit die Fässer nicht ganz einfrieren...

Und da ich ein wenig doof ;) und vor allem stur bin habe ich mich... na... wofür wohl entschieden ;)...?

Das hier habe ich allein gestern aus den Fässern gehackt:



Und heute war ich auch schon wieder dabei... und nachher muss ich nochmal schauen... denn vorher war ein Teil noch so gut an der Fasswand festgefroren, daß da mit Hacken gar nichts ging...

Das wird jetzt meine tägliche Murmeltierbeschäftigung ;).... so lange, bis es Nachts endlich keinen (starken) Frost mehr gibt...

Aber ich sehe einfach nicht ein, das Wasser einfach wegzuleeren...

Zwar regnet es im Frühling oft viel... aber so mancher Frühling ist auch sowas von trocken...

Und in dem Fall kann ich ein bisschen Wasser für den Garten sehr gut gebrauchen...

Und... dieser Winter mag ja hartnäckig sein... aber wenn der glaubt er wäre hartnäckiger als ich... da hat er sich aber schwer getäuscht ;)...

Lieber Winter... lass die gesagt sein:
Du kannst noch so lange rumzicken, wie du willst... ich werde das Wasser nicht wegleeren... und wenn ich noch bis August Eis hacken muss ;)...

Und so lange der Winter uns weiter nervt mache ich hier halt das Blogetier und blogge täglich was dazu ;)...

Viele Grüße
Klaudia
226 mal gelesen

Mittwoch, 10. März 2010

Abstrakte Eiskunst

Hallo allerseits... hallo Phil *g* ;),
hier also ein neuer Beitrag aus der Reihe:

Und täglich grüßt das immer noch winterschläfrige Murmeltier ;)...

Wie ich gestern ja schon geschrieben habe ist es keine so gute Idee im Winter Regenwasserfässer draußen stehen zu lassen...

Weder sollte man sie zu früh wieder rausstellen - wie ich dieses Jahr - noch sollte man sie zu spät leeren... wie ich letztes Jahr...

Dann bekommt man nämlich, wenn es nur lange und kalt genug ist so was:



Das ist von einem 100-Liter-Wasserfass, das ich nach dem großen Frost im Januar 2009 (oder war's schon im Dezember 2008...? Ich weiss es nicht mehr...) auf den Kopf gestellt habe... und es hat Wochen gedauert, bis endlich genug Eis weggetaut war, damit ich das Fass dann vom verbleibenden Eiskern lösen konnte...

Aber wenigstens hat das Fass es überlebt... im Gegensatz zu dem 300-Liter Fass beim Teich, das hat's zerrissen dabei und nachdem das Fass sowieso schon kaputt war habe ich den Eisklotz darin dann irgendwann einfach in den Teich gestürzt:



Da war allerdings auch schon ein Teil davon weggetaut... sonst wäre das so schwer gewesen, daß ich es gar nicht geschafft hätte die Tonne umzukippen.
300 Liter Wasser sind schwer!

Und wie man sieht... auch der Teich war fest gefroren... nur darum liegt diese Eistonne da oben auf...

Der Klotz hat allerdings schon einen Riss:



Der kam nicht etwa durch's Umkippen zustande, sondern durch das Tauwasser, das von der Dachrinne an diese Stelle des Eisklotzes tropfte, als er noch im Fass war.

Die bisherigen Bilder sind alle vom 10.Februar letzten Jahres.

Und so sah das dann 17 Tage später aus:



Und nochmal aus anderer Perspektive:



Hübsch...

Ich hab's im Nachhinein ja ein bisschen bedauert, daß ich nicht probiert habe aus diesen beiden Eisklötze irgend ein Motiv hineinzumeisseln...

Da hätte man schon was draus machen können... andererseits habe ich als Bildeishauerin so gar keine Erfahrung... und diese abstrakte Natureiskunst hat doch auch was ;)...

Ja und so sah es dann am nächsten Tag aus, also am 28.Februar:



Bis Ende Februar war da fast gar nichts weggetaut... und ich hatte mich schon gefragt, ob der Eisklotz zu unserem Bloggertreffen immer noch da sein würde ;)... aber in den letzten Februartagen ging es dann ganz schnell...

Nach dem letzten Bild konnte ich dann zusehen wie sich erst das dünne rechte und wenig später auch das dickere linke Teil zur Seite geneigt hat und dann nacheinander im Wasser gelandet sind.

Man beachte... auch da steht der Eisklotz immer noch 'auf' dem Wasser!
Oder genauer gesagt ist dort das Wasser unter dem Eis offensichtlich immer noch bis zum Grund gefroren...

Tja... soviel also zur abstrakten Natureiskunst ;)...

Allerdings nicht zur Nachahmung empfohlen... außer ihr habt ein paar Fässer zuviel ;)...

Und vor allem... diesen Winter ist es sowieso zu spät dazu... will ich doch mal schwer hoffen...

Viele Grüße
Klaudia
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Donnerstag, 11. März 2010

Und nun schalten wir um zur Schleichwerbung ;)...

Hallo allerseits,
am Montag bin ich nicht dazu gekommen hier was zu schreiben... aber weil es jetzt grade gut passt doch noch ein paar Worte dazu.

Montag Abend war ich mal wieder beim Stockfechten, dazu dann vielleicht nächste Woche noch einen Beitrag.

Am Montag Vormittag war ich aber erstmal ein wenig spazieren.

Eigentlich wollte ich ja nur ein Stündchen... aber dann hat mich doch mal wieder der Ehrgeiz gepackt ;)... und so war ich schließlich 3 1/2 Stunden unterwegs.

Und weil ich nunmal Schwäbin bin ;) habe ich dabei das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden und bei der Gelegenheit gleich ein paar Einkäufe erledigt:



Einen Haarglätter von Onkel Al Didente, ein paar Jeans von Tante Li Delich und Schuhe von Oma REnALte...

Und von derselben auch noch diese 12 Edelstahl-Teller...



An dieser Stelle der Hinweis ;):

"Bitte achten Sie auch in unserer heutigen Sendung wieder auf die Schleichwerbung!" (Hans Rosenthal)
*g* ;)

Ich bin jetzt ja eigentlich kein großer Fan von Billigramsch aus Asien - da kommt sowas ja meisstens her - Kleindung die oft von ausgebeuteten Menschen oder sogar mit Kinderarbeit hergestellt wird, alle möglichen Schadstoffe in vielen Produkten, Schuhe die sie schon nach kürzester Zeit in ihre Bestandteile zerlegen, "fabrikneuer Schrott" (Stiftung Warentest über Billigfahrräder...), Elektrogeräte die gerne mal sich und das Haus noch dazu abfackeln oder ihrem Besitzer einen tödlichen Stromschlag versetzen... dazu miese Arbeitsbedingungen für die Angestellten solcher Billigheimer, Schnüffelskandale usw. usf...

Allein es hilft nichts... deutsche Wertarbeit - gibt's die eigentlich noch...? - kann ich mir derzeit überhaupt nicht leisten...

Ein paar neue Jeans brauche ich aber dringend...
Ich kann ja schlecht in fleckigen alten zu einem Vorstellungsgespräch gehen...

Und Schuhe brauche ich sogar noch dringender...
Wenn ihr wüsstet wie die Schuhe aussehen mit denen ich im letzten Jahr rumgelaufen bin...
Aber das ist ein anderes Thema... zu dem es auch noch einen Beitrag geben wird...

Ok... der Haarglätter wäre jetzt nicht lebenswichtig gewesen... aber der fällt in die Rubrik "Dinge, die mir gut tun und damit verhindern, daß die Depris wiederkommen".
Ich will schon seit Jahren versuchen ob ich auch alleine Locken hinbekomme... weil ich hoffe, daß ich damit ein bisschen weiblicher aussehe und mich damit auch besser fühle als wenn die Haare nur einfach so runterhängen...

Aber... das nur am Rande, denn das ist nicht der eigentliche Grund, warum ich diesen Beitrag schreibe.

Der Grund dafür sind... die Teller...

Auch die sind eigentlich nicht lebensnotwendig... und trotzdem konnte ich nicht widerstehen... weil die mir noch gefehlt haben...

Ich habe genug Tassen, Gläser, Kuchenteller und Besteck... was mir noch gefehlt hat waren einzig ein paar anständige Teller...

Ich war noch nie ein Fan von Papptellern... und möchte schon gar nicht, daß ihr Fleisch und Würstchen wieder davon essen müsst... Anfang Juli... beim Himbeertörtchen-Bloggertreffen ;)...

Hier schon mal ein paar Appetithäppchen von den großen Himbeertörtchen-Massakern ;) der letzten Jahre:

Mein kleiner privater Himbeerranken-Dschungel:




72 Himbeertörtchen für ein Halleluja... äh Bloggertreffen ;):


Die Törtchen kurz vor ihrem Ende ;):


Nochmal in Großaufnahme:


Und so sitzt es sich bei mir beim Bloggertreffen:


Was ich damit sagen will...

Eigentlich kann ich es mir dieses Jahr ja finanziell überhaupt nicht leisten... aber wenn es irgendwie geht, würde ich auch an diesem ersten Samstag im JULI sehr gerne wieder zum Himbeertörtchen-Bloggertreffen zu mir einladen...

Mit dieser Tradition - schon seit 2005! - würde ich ungern brechen...

Also falls ihr dabei sein könntet und möchtet... notiert euch vielleicht schon mal Samstag, den 3.Juli im Kalender...

So... nun aber genug der Eigen-Schleichwerbung ;)...

Viele Grüße
Klaudia
441 mal gelesen

Schuhizid!

54 mal gelesen

Re-ANIMAL-tion

Guten Morgen allerseits, guten Morgen Phi... WAAAAAH! *KREISCH*!

Nicht DAS schon wieder:



Schon wieder Neuschnee... und das nicht zu knapp :(...

Und die Wettervorhersage sagt, daß es bis Sonntag nicht besser wird... mindestens bis Sonntag :(...

Phil, wach endlich auf, damit es Frühling wird!

Phil?

Phil...???

PHIL???!!!

Oh mein Gott... ein Arzt, wir brauchen sofort einen Arzt... er atmet nicht mehr...

Wir müssen ihn sofort reanimaltieren ;)... sonst wird das nie mehr was mit dem Frühling...

Nächsten Dienstag sind endlich endlich die sechs Wochen rum, die es angeblich noch Winter bleiben soll, wenn Phil am 2.Februar beschliesst weiterzuschlafen...

Noch ist nicht klar ob es nächste Woche tatsächlich wärmer wird... oder ob es noch länger Winter bleibt...

Ich hoffe nur, daß die 6-Wochen-Frist stimmt... und Phil nächste Woche endlich wieder unter den Lebenden weilt...

Sonst leg ich mich demnächst auch hin und halte Winterschlaf...

Viele Grüße
Klaudia
359 mal gelesen

Freitag, 12. März 2010

Pressierts ;)...?

Hallo allerseits,
also ich weiss ja nicht, ob das schöne Wörtchen pressiert - ich hätte das ja bressiert mit b geschrieben... - im außerschwäbischen Ausland verständlich ist ;)...

S'pressiert! bedeutet so viel wie:
Es eilt! / es ist dringend! / es muss ganz schnell gehen!

Und pressierts? ist also die Frage, ob es ganz schnell gehen muss, weil es furchtbar dringend ist.

S'pressiert! ... diesen Ausspruch verbinde ich vor allem mit einer Situation:

Wenn jemand ganz ganz dringend auf die Toilette muss ;)...

Mit diesem Hintergrundwissen habe ich mich neulich als ich dieses Bild gemacht habe dann gefragt, welche Dienstleistung dieses Unternehmen wohl anbietet ;):



Vielleicht ja einen Notdienst für Notdurft ;)...?

Anruf genügt... wenn's mal wieder pressiert ;)... und keine Toilette weit und breit in Sicht ist... oder alle belegt sind... und der mobile Toilettenwagen der Firma kommt mit Blaulicht zur Rettung angerauscht ;)...?

Die Webseite:

http://www.pressierts.eu

spricht von einem "Thermo-Taxi on tour" und von einem
"Transportunternehmen für Thermo- und Gefahrgut-Sonderfahrten."

Ah so... nennt man das also in der Branche ;)...

Thermo- und Gefahrgut-Sonderfahrten...

Kompliment... das ist eine wirklich sehr euphemistische Umschreibung ;)...

"Empfindliche Güter wohltemperiert zu transportieren ist unsere Stärke. Und zwar primär in solchen Fällen, wo der Bedarf für unsere Kunden überraschend auftritt."

Ja... so ein... äh Bedarf tritt ja oft überraschend auf... und immer dann, wenn mal wieder keine Toilette in der Nähe ist ;)...

Ich hätte ja noch dazugeschrieben - so als Motto:

"Wir holen sie aus der Scheissen, wenn die Kacke mal wieder am dampfen ist!"

Aber das wäre vielleicht ein wenig zu direkt gewesen ;)...

Also... jetzt wisst ihr, an wen ihr euch wenden könnt... wenn's mal wieder pressiert ;)...

Viele Grüße
Klaudia
346 mal gelesen

...

http://faz-community.faz.net/blogs/crtl-verlust/archive/2010/03/07/fullfeeds-gewalt-und-eine-skizze-des-zweiten-markts.aspx

Ich stelle nicht die Veränderung in Frage, die ist unübersehbar. Da mag man strampeln so viel man will, es ändert alles nichts. Eine Zeitlang werden noch jene Geld für geistige Werke bezahlen, die alt genug sind, das noch so erlebt zu haben. All jene, die mit dem web aufwachsen, werden bestenfalls den Kopf schütteln bei dem Gedanken, Geld für Musik, für Texte, für Nachrichten zu bezahlen. Habe ich selbst schon erlebt bei einem von mir (nebenberuflich) verfassten Buch: Internetforum, Frage in die Runde: Gibt’s das irgendwo im Netz umsonst? Das wird der Normalfall werden. Ich sehe das fatalistisch, stelle mir jedoch die Frage: Wenn ich jede Kontrolle über mein Tun verliere, tue ich dann überhaupt noch etwas? Und in genau dieser Hinsicht bin ich nicht sonderlich zuversichtlich. (anderl)

http://keshoo.com/?p=562
58 mal gelesen

Mittwoch 13 Grad!

Hallo allerseits,
hallo Phil ;),
sorry... ich bin heute nicht dazu gekommen, den Beitrag zu schreiben, den ich eigentlich schreiben wollte.

Mach ich morgen!

Stattdessen die gute Nachricht des Tages:

Die Frau Wetterfrosch hat eben verkündet:

Am Mittwoch bis zu 13 Grad :)!

Kein Schnee mehr, kein Eis mehr, keine Kälte mehr... endlich nicht mehr frieren... mit einem Wort:

FRÜHLING :)!!!

Bitte bitte, lass sie recht haben *hoffhoffhoff*!!!

Ach ja... und Phil hätte dann tatsächlich recht gehabt... denn der Winter hätte dann tatsächlich noch genau sechs Wochen gedauert... vom Dienstag 2.Februar, bis Dienstag 16.März...

Ich glaube ich werde in Zukunft mal genauer hinhören, was Phil da jedes Jahr im Februar so murmel(tier)t ;)...

Viele Grüße
Klaudia
242 mal gelesen

Sonntag, 14. März 2010

Zit-raten

Hallo allerseits,
ich hatte jetzt eigentlich vor hier einen Beitrag zu schreiben... und an dessen Anfang ein Zitat als Aufhänger dafür zu bringen, wie ich es ja häufiger mache.

Aber ich dachte ich mach das diesmal anders...

Hier das Zitat:

"Daß *** *********** dem einen oder anderen sehr am Herzen lagen ist uns selten so klar geworden wie in dem Moment, als sich eines schönen Morgens ein Päckchen auf dem Schreibtisch befand, leise tickend und mit der großen freundlichen Aufschrift, daß es sich hierbei ganz bestimmt NICHT um eine Briefbombe handele"


So... und jetzt ratet mal schön, worum es dabei geht ;)...

Und nein es geht nicht um bekannte Ereignisse und Personen und Googeln wird auch keine Ergebnisse bringen.

Es geht mir nicht darum, daß ihr herausfindet, von wem das ist und worum genau es dabei geht... sondern mich interessiert einfach nur, welche Gedanken das bei euch auslöst.

Die Sternchen "*" im Text sind darum auch von mir weil es ja gar nicht darum geht irgendetwas zu erraten, sondern nur um eure Assoziationen zu dem Zitat.

Also... was fällt euch denn dazu ein?

(Und nein, keine Sorge, es handelt sich hierbei um KEINE Fangfrage, ganz bestimmt nicht ;)...).
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To Blog

Hallo allerseits,
so nachdem ich hier in den letzten Wochen ja unzählige male - sinngemäß - geschrieben habe:
"Darüber muss ich dann auch noch mal was bloggen, aber das dann in einem eigenen Beitrag",
habe ich mir mal alle Themen notiert zu denen ich gerade auch noch was sagen wollte...

Und da das doch mehr sind als gedacht *urgs*, dachte ich ich mache das naheliegend... und dafür auch noch eine
ToDo-Blogliste ;)...

Noch ein Hinweis... die folgenden 'Titel' sind nur Arbeitstitel, d.h. der Beitrag wird dann meisstens anders heissen.

Einerseits weil ich mir oft erst noch einen guten Titel überlegen will... und andererseits weil ich jetzt auch noch nicht zu viel verraten will ;)...

So mancher gute Blogbeitrag lebt ja auch von der Überraschung ;)...

Hier also meine derzeitige ToDo-Blogliste:

+Pressierts ;)...?

+Finanzen

+Schuhe ;)

+Der natürliche Feind ;)...

+Straf-Vollzug ;)

+Dachschaden

+Strohhalme

+Stockfechten

+Keinkaufen

+Psychopathen vs. Paranoide

+Im Herz der Finsternis

+TS-Fragebogen

+Wahnhof Stussgart 21

+Ursachen der Depression

+Bus-Stop ;)

+Die Rückkehr der Killer-Aliens ;)

+Bücherschubserin

+Illojalität

+Totengedenken

+Baustelle

+Web und Beruf

+Berührungen

+Sitzheizung ;)

+Computer-Selbstbefriedigung ;)

+Labersinn ;)

P.S: Ein Smilie ;) ist ein Hinweis darauf, daß der Beitrag zumindest teilweise witzig ist... oder wenigstens witzig sein soll ;)...

Und ja... das sind jetzt nur die Sachen, die mir in letzter Zeit noch so zum Bloggen auf der Tastatur liegen...

Noch ein letzter Hinweis:
Ihr könnt natürlich auch Wünsche äußern, was euch davon interessieren würde oder eigene Vorschläge machen worüber ich mal was schreiben soll :).

Die Themen werden mir jedenfalls so schnell nie ausgehen...

Viele Grüße
Klaudia
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Montag, 15. März 2010

ToDo Kalenderwoche 11 / 2010

Hallo allerseits,
so für alle, die es (noch) nicht gelesen haben, hier nochmal zu meiner Blamage:

Nein, ich habe meine ToDo-Liste für letzte Woche nicht geschafft :(...

Gründe:
Leichte Dinge - wie das Schreiben - gehen wieder, aber mit schwierigen Sachen habe ich offensichtlich immer noch ein Problem...

Dazu kam letzte Woche der Winter reloaded, der mir ziemlich zu schaffen gemacht habe...
Da will man sich eigentlich nur noch am liebsten verkriechen... geht mir jedenfalls so...

Hier jetzt also der zweite Anlauf für diese Woche:



+Arbeit suchen:
Mindestens (!) drei Bewerbungen schreiben
(wichtig + dringend!)


+Wasser in der Waschküche wieder anstellen

+Wäsche waschen

+Wäsche bügeln/aufräumen

+Schloss wieder anbringen

+Großes Fass abdichten

+Geländer vor Bad aufräumen

+Hinter Hütte aufräumen

+Bank reparieren

+Kaputte/zu kleine Schuhe wegwerfen

+Hinteres Vordach:
Regenrinne umleiten und Fass unterstellen



Unterschied zum misslungenen Versuch letzte Woche:

1.Während ich letzte Woche nur geschrieben hatte, daß ich Bewerbungen schreiben will, was offensichtlich noch zu unkonkret war, habe ich diesmal auch eine Mindestzahl (drei) festgelegt, die Sache also weiter konkretisiert...
Ich hoffe das hilft...

2.Diesmal ist die Liste zwar länger... aber ich habe mir bewusst Kleinkram rausgesucht... also Sachen die sich schnell erledigen lassen.
Ich denke der Großteil davon lässt sich so in einer halben Stunde oder noch weniger oder zumindest nicht viel mehr erledigen.
Vorteil: Ich bekomme schnell Erfolgserlebnisse, wenn ich jeden Tag etwas auf meiner Liste abhaken kann.
(Und falls ich nicht alles auf der Liste machen sollte ist es auch nicht schlimm, hauptsache ich werde überhaupt aktiv! Nur der Punkt "Bewerbungen schreiben" ist Pflichtprogramm!)

3.Jetzt wo es endlich endlich Frühling wird hoffe ich auch auf mehr Schwung und Motivation...

Soviel im Moment von mir.

Heute habe ich schon den Hof zusammengefegt, nachdem dort unter dem weggeschmolzenene Schnee der ganze Winterdreck zum Vorschein kam, außerdem habe ich die Fässer, die ich mit Schnee und Eis gefüllt habe dorthin gestellt wo sie im Sommerhalbjahr hingehören und eines der Fässer habe ich jetzt zum ersten mal hinten hin gestellt und das Fallrohr eines kleinen Vordachs zu dem Fass umgeleitet um auch dort Regenwasser für den Garten zu sammeln.

Viel mehr werde ich heute wohl nicht mehr schaffen, dann nachher ist wieder Stabfechten angesagt, aber morgen geht's dann weiter!

Und an euch die Bitte: Fragt bitte nach, was ich von meinen Vorhaben geschafft habe.
Ich brauche derzeit einfach einen gewissen 'Druck'... solange die Depressionen mich immer noch ausbremsen läuft das nicht so ohne weiteres von alleine...

Viele Grüße
Klaudia

P.S:
Und damit ich das nicht wieder vergesse will ich hier auch den Vorschlag von Herrn Steppenhund aufgreifen und die ToDo-Liste, die bisher ja nur aus Pflichten besteht um eine

Schönes ToDo-Liste ergänzen:

+im Garten sitzen und lesen, sobald es warm und trocken genug ist

+spazieren gehen, sobald es nicht mehr so kalt und nass ist

(Wird ergänzt, wenn mir noch mehr dazu einfällt...).
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Mittwoch, 17. März 2010

DONE! Kalenderwoche 11 / 2010

Hallo alle zusammen,
also ich werde in Zukunft nicht nur am Sonntag eine ToDo-Liste für die jeweils nächste Woche schreiben, sondern hier dann auch per eigenem Beitrag 'Rapport' erstatten, was ich in der Woche dann davon geschafft habe...

Die Woche ist jetzt zwar noch nicht rum ;), aber ich fange trotzdem schon mal damit an und ergänze diesen Beitrag dann jeden Tag abends um das, was ich jeweils geschafft habe.

MONTAG:
Am Montag habe ich jetzt nicht sooo viel geschafft.

Da ich momentan ja Urlaub habe, gönne ich mir derzeit den ungewohnten Luxus morgens keinen Wecker zu stellen, sondern auszuschlafen.

Und ganz ehrlich... ich glaube das brauche ich auch... nachdem ich sonst ja meissten schon vor 5 Uhr oder noch früher aufstehe.
Da schleppe ich sonst immer ein Schlafdefizit mir mit herum...
Und neben Sachen machen steht ja auch Erholung auf meinem Programm...

Da ich dann am Nachmittag auch noch los musste, zum Stabfechten, habe ich am Montag also nur den Hof zusammengefegt und alle Wasserfässer - die schon halbvoll waren vom gesammelten Winterschnee - an ihre Plätze gebracht.

Das ist jetzt nicht sooo irre spannend, deshalb erspare ich mir und euch die Bilder dazu ;).


DIENSTAG:

Vormittags habe ich dieses kleine Gitter vor dem Bad aufgeräumt und geputzt:



Da ich kein "vorher"-Bild gemacht habe sieht man jetzt leider nicht den Unterschied, aber da sah's aus wie Kraut und Rüben...
Das war eines der wenigen Eckchen, die ich seit dem Tod meiner Mutter noch nicht aufgeräumt und neu geordnet hatte, einfach weil es nicht wichtig war.

Und dann habe ich noch ein leckes Fallrohr repariert, dazu gleich nachher noch ein Bild.

Außerdem wollte ich auch noch ein Schloss wieder anbringen... nur um festzustellen, daß das offenbar klemmt...

Da konnte ich probieren was ich wollte... nichts zu machen :(...
Stundenlang habe ich mich vergeblich damit rumgeärgert und mit dem Computer der auch mal wieder nicht wollte, so daß viel Zeit letztlich sinnlos drauf ging an dem Tag...

Und nachmittags musste ich dann schon wieder weg... weil da ein besonderer Mädelsabend aus leider traurigem Anlass angesagt war...
Vielleicht schreibe ich in den nächsten Tagen noch was dazu.


MITTWOCH:

Nachdem ich die letzten beiden Tage ja leider nicht wirklich viel geschafft habe, habe ich den heutigen Tag dafür richtig genutzt.

Erstmal musste ich das Wasser in der Waschküche wieder anstellen - dort steht die Waschmaschine und die Waschküche wird nicht beheizt, weil das Unsummen kosten würde, weswegen ich im Winter bei Frostperioden das Wasser abstellen und das Wasser aus den Rohren und der Waschmaschine ablassen muss - und danach konnte ich endlich mal wieder waschen...

Ja und während die Maschine lief habe ich mich dann daran gemacht die Hütte hinter dem Haus zu reparieren.

Dort waren verschiedene Sachen kaputt oder nicht so wie ich sie haben wollte.

Vor allem war das Holz hier unten nicht nur verschimmelt, sondern völlig durchgefault:



Das hat gleich mehrere Gründe:

Erstmal ist die Dachrinne der Hütte an der Stelle durchgerostet, weil die so blöde montiert ist, daß dort ständig Wasser steht.

Zweitens ist das kleine Vordach, daß ich vor etlichen Jahren zwischen Haus und Hütte gebastelt habe inzwischen total kaputt und undicht...

Drittens war auch das Fallrohr links im Bild undicht - das ist das Rohr, das ich am Vortag gemacht habe - wobei das wohl nur begrenzt Schuld hat... denn wie man sieht ist das Holz vor allem auf der anderen Seite verfault, weniger am Fallrohr.

Eigentlich dachte ich, das wäre keine große Sache...

Einfach das verschimmelte Brett rausmachen, neue zurechtsägen, annageln... und fertig...

Aber denken ist ja bekanntlich Glückssache...
denn als ich das verfaulte Brett entfernt hatte, stellte sich heraus, daß auch die Balken an der Seite angefault waren... vor allem aber der Balken unten war total hinüber:



Dort hat sich wohl das ganze Wasser das von oben kam gestaut...

Wie man sieht habe ich da auch schon die Knochensteine am Balken raus gemacht.

Vor vielen Jahren habe ich damit den ganzen Hof und auch die Hütte innen gepflastert.
War eine Heidenarbeit...

Und wo ich jetzt schon mal dabei war, wollte ich die auch noch UNTER dem Balken verlegen... damit der in Zukunft keinen direkten Erdkontakt mehr hat und von dort keine Feuchtigkeit 'zieht'.
(Bringt natürlich nur was, wenn ich auch das Wasser von oben abstelle, aber das muss ich dann ein andermal machen).

Letztlich war der Balken unten schon so verrotet, daß ich die linke Hälfte - im obigen Bild hatte ich da schon einen großen Teil mit dem Beil abgeschlagen - abgesägt und auch rechts das kleine Brett vor dem Balken wegwerfen musste:



Das ganze 'Sägemehl' auf dem Bild... das sind die abgefaulten Teile der Bretter und des Balkens...
Das war so weich, daß man es teilweise mit dem Finger zerdrücken konnte...

Zum Glück trägt der Balken da unten ja nichts, sondern dient lediglich als zusätzliche Versteifung, so daß ich ihn problemlos entfernen konnte.

Auf dem nächsten Bild sieht man gut, was ich alles machen wollte:



Das Fallrohr war schon lange kaputt, sprich da war in der Mitte nur ein provisorischer Lückenbüsser weswegen viel Wasser außen statt's innen runterlief...

Zum Glück habe ich in meinem 'Ersatzteillager' nach mehreren vergeblichen Versuchen ein passendes Eisenrohr einzupassen dann noch ein Plastikrohr gefunden, daß gepasst hat.
Außerdem habe ich das Rohr auch noch oben am Balken mit einem Draht festgestgemacht, weil sich das früher auch schon mal selbständig gemacht hatte...

Das hatte ich also gestern schon gemacht...

Heute wollte ich dann also die verroteten Holzteile unten ersetzen.

Dabei habe ich dann auch gleich die Knochensteine dort neu verlegt.

Außerdem habe ich das Loch oben unter dem Dach auch zugemacht, ebenfalls das Loch links, zwischen Werkstatt- und Holzhütte, wo ein Brett fehlte und unter der Tür zur Holzhütte links - am Bildrand zu erahnen - habe ich auch noch die Knochensteine neu verlegt.

Hier ist dann unten der kaputte Teil des Balkens links schon entfernt und die Knochensteine zwischen Hof und Hütte neu verlegt.
(Vorher war da eine Lücke zwischen denen, weil ich wegen des Balkens dort keine Steine verlegen konnte).



Unter den Steinen ist Split verlegt und nachdem man sie eingesetzt, begradigt und festgeklopft hat bürstet man dann Sand in die Lücken zwischen den Steinen, damit sie besser zusammenhalten.

Und so sieht das Ergebnis jetzt aus:



+Fallrohr repariert und befestigt
+verrotetes Holz entfernt
+Kochensteine neu verlegt
+Hütte unten wieder dicht gemacht
+Lücke oben geschlossen
+fehlendes Brett links eingesetzt
+Knochensteine unter Tür links außerhalb des Bildes neu verlegt

Schönheitspreis werde ich nicht damit gewinnen ;)... aber darum geht es mir auch gar nicht.
Mit begrenztem Material, Fähigkeiten und in der Kürze der Zeit war es nicht besser machbar.

Und auch wenn ich mir mehr Zeit genommen hätte... sehr viel besser wäre es trotzdem nicht geworden.

Da ich aber noch eine lange ToDo-Liste habe ist mir einfach nur wichtig, daß die Sache wieder ok ist... egal wenn es nicht so toll aussieht...

War doch deutlich mehr Arbeit als ich dachte... aber nebenher habe ich ja auch noch die Wäsche gewaschen und aufgehängt.

Außerdem sitzt mir noch das Stabfechten von Montag in den Knochen... Das gibt jedesmal drei Tage Muskelkater... (Wenigstens nicht mehr so schlimm wie früher... ganz langsam gewöhne ich mich daran...).

Und die Tage sind halt leider immer noch kurz...

Ok... ist nicht rekordverdächtig... aber ich glaube ich muss mich auch nicht verstecken mit dem, was ich heute geschafft habe.

Soviel für heute...
aber der Beitrag ist noch nicht fertig.

Morgen und in den nächsten Tagen schreibe ich dann jeden Tag, bis Sonntag, was ich jeweils gemacht habe von meinen Vorhaben...

In diesem Sinne:

FORTSETZUNG FOLGT ;)...

So und weiter geht's... mit:


DONNERSTAG:

Heute Vormittag habe ich erstmal:

+die Badewanne geputzt
(Steht nicht auf meinem ToDo-Plan, weil ich da keine Sachen aufschreibe, die immer wieder anfallen, aber ich erwähn es trotzdem... sonst sieht das so aus, als würde ich den ganzen Tag nix tun ;)...).

Danach bin ich raus und habe erstmal bei meinem Apfelbaum
+ein paar große Äste abgesägt:



Ich glaube man kann es gut sehen wo...

Und ja, ich weiss, eigentlich soll man ab März, in der Wachstumssaison keine Hecken und Bäume mehr beschneiden... aber Vögel nisten da ja keine drin und ich glaube der Baum wird's überleben ;)... zumal die Natur dieses Jahr ja sowieso deutlich später dran ist.

Unter diesem Apfelbaum hat Kröti ihr Sommerquartier:



Ihr Stall ist aber noch weggeräumt über den Winter und sie schläft noch selig und gut eingetütet ;) im Keller...

So lange ihr Gehege dort ist, waren mir die Äste darüber relativ egal, weil sie kaum störten.
Aber wenn nicht dieses Jahr, dann spätestens nächstes Jahr will ich ihre Gehege woanders hin versetzen und spätestens dann hätten diese niedrig hängenden Äste weggemust, damit sich niemand ein Auge dran aussticht.
Ich hab sie jetzt schon weggemacht auch damit ich in Zukunft besser an die Himbeeren in der Pflanzmauer dahinter hin komme.

Die Äste

habe ich erstmal weggeräumt.
Die mache ich bei Gelegenheit klein und wenn sie dann über den Sommer getrocknet sind kann ich sie im nächsten Winter zum Feuer anzünden verwenden.

Danach habe ich
+den Sand in Säcke gefüllt und beiseitegeräumt,
der hier im Garten auf einem Haufen lag:


Man sieht's noch gut wo...
Der musste da weg, weil ich mit der Ecke im Garten was anderes vorhabe... nur ob ich das dieses Jahr machen kann weiss ich leider noch nicht...

Ach was soll's ich verrate es euch jetzt schon...

Das Gehege der Schildkröte will ich dorthin versetzen, wo derzeit der Teich ist.
Dort passt es genau hin und den Platz wo das Gehege jetzt steht kann ich anders nutzen.

Ja und der Teich kommt dahin wo der Sandhaufen war... wieder da hin *hüstel*... denn da war er schon mal ;)...

Ich habe ihn damals dort weg unter anderem weil dann kaum Platz bleibt um hinter dem Teich was zu machen...

Und um dieses Problem zu umgehen möchte ich dann so eine kleine Holzbrücke über den Teich bauen...

Ist nicht nur praktisch, sondern ich fänd's auch toll so quasi über's Wasser wandeln zu können ;)...

Aber das geht halt leider erst wenn ich wieder Geld für sowas übrig habe...

Themenwechsel...

Bis hierhin waren es ja nur Kleinigkeiten... jetzt kam der schwierige Teil heute...

Zwischen Haus und Hütte auf der Rückseite des Hauses gibt es so ein kleines Dächle mit Dachschaden ;) und ich wollte:

+das Zwischendach ausbessern.

Vor... ich schätze mal so zwei Jahrzehnten hat damals einer der heftigen Stürme (Orkan "Lothar"...? Ich weiss es nicht mehr...) das Dach des kleinen Windfangs bei unserem Hauseingang abgerissen.

Der Vorbau hat danach ein neues stabiles Dach aus Ziegeln vom Handwerker verpasst bekommen.

Aber da war ja noch das alte Dach aus Wellpappe (Oder wie heisst das nochmal...? Ich steh grade auf der Leitung...) das jetzt übrig war...

Und da bin ich eben auf die Idee gekommen zwischen Haus und Hütte ein kleines Regenschutzdach daraus zu basteln.

Ist manchmal ganz praktisch, weil man in dessen Schutz auch mal noch das eine oder andere machen konnte auch wenn es zu regnen anfing...

Aber was ich damals nicht bedacht hatte... weil ich sowas zum ersten mal gemacht und auch sonst keine Ahnung hatte war, daß das ehemalige Vordach ja schon beschädigt war, also schon Löcher hatte, weil es ja vom Sturm losgerissen worden war.

Und weil ich damals noch nicht wusste, wie man sowas richtig befestigt habe ich es einfach festgenagelt und damit natürlich noch mehr Löcher erzeugt...

Löcher durch die natürlich Wasser läuft...

Anfangs war das Dach sogar noch ziemlich dicht, aber im laufe der Jahre rissen die Löcher wohl immer mehr ein...

Und das Wasser, das da durchlief, floss schließlich nicht nur an der Hütte runter und ließ dort die Bretter verrotten - siehe oben - sondern es lief zuerst an die Balken aus denen ich das Zwischendach gebaut hatte...

Und von den drei Längsbalken - zwischen Haus und Hütte - war dann schließlich einer so durchweicht, daß er einfach durchbrach:



Und wie man hier sieht hatte das Dach auf dieser Seite dann natürlich auch keinen Halt mehr...

Noch schlimmer sahen die Querbalken aus...
Die waren fast allesamt total verfault...

Also habe ich den Längsbalken raus gemacht, ebenso die verfaulten Querbalken.

Und weil ich keine passende Ersatzteile habe, habe ich das Dach auf der Seite wo es kaputt war einfach um diese Teile verkleinert:



Bei dem kaputten Längsbalken habe ich das verfaulte Ende abgesägt und weil der Rest noch ok war habe ich ihn als Querbalken wieder in das Dach eingesetzt und hier auf der Rückseite an diesem Zaunpfosten befestigt, damit das Dach bei Sturm stabiler ist:



Und wo ich schon gerade dabei war, habe ich dann auch jede Menge Moos von dem Vordach runtergeholt, das da in den letzten Jahren gewachsen war:



So einen Haufen 'Moos' hätte ich auch mal gerne ;)...

Außerdem habe ich auch noch ein paar weitere neue Querbalken eingezogen und das Ganze irgendwie mehr oder weniger gut wieder zusammengenagelt.

Ich weiss zwar jetzt, daß das Murks ist so... aber das Teil ist schon so kaputt... und vor allem kann ich mit meinen 'Hausmitteln' auch nicht mehr tun.

Wenn ich das richtig machen wollte, bräuchte ich ganz neue Querbalken und vor allem neue Wellpappe (?) und richtiges Befestigungsmaterial.

Das ist jetzt einfach nur erstmal eine Notreparatur, damit mir der nächste größere Sturm das Ding nicht einfach wegreisst.

Und wo ich gerade so schön dabei war, bin ich mir dann auch gleich noch selber auf's Dach gestiegen ;)... bzw. auf's Dach der Hütte, damit ich erstmal da Zwischendach etwas kürzen konnte, denn erst dann kam ich überhaupt an die Dachrinne der Hütte ran.

Die war leider total zu mit Dreck... und darum schon teilweise durchgerostet, was das viele Wasser an der Hütte - siehe oben - erklärt...

Die Dachrinne habe ich dann auch gleich sauber gemacht.

Was ich jetzt bei Gelegenheit noch machen muss ist schauen, daß ich die größten Löcher in Vordach und Dachrinne provisorisch zu bekomme...

Sonst läuft mir weiter das Wasser auf die Balken des Vordachs und auf die Hütte und in wenigen Jahren ist wieder alles durchgefault...

Aber heute wollte ich nicht mehr, denn ehrlich gesagt bin ich heute ziemlich fix und fertig...

Ja und so sieht das Zwischendach jetzt aus:

Von der Seite:


Und von oben:


(Das dahinter ist die Hütte).

Ach ja... und was da auf dem Zwischendach liegt... das sind Korken vom 'lieben' Nachbarn... davon liegen noch mehr hier rum... und anderes...

Ich hab die mit Absicht liegen lassen...

Eigentlich wollte ich ja noch mehr machen... aber das war mir einfach zuviel heute.

Außerdem hatte ich da noch was anderes zu tun...

Mein Computer macht leider immer mehr Mätzchen... sprich er wird nicht nur immer langsamer, sondern das geht inzwischen immer öfter und immer länger bis zum völligen Stillstand.

Ich habe darum heute alles, aber auch wirklich alles was ich nicht brauche und was sich irgendwie deinstallieren lies runtergeschmissen... (Manche Sachen wird man ja gar nicht los, zumindest habe ich bei einigen noch keinen Weg gefunden...).

Und jetzt kann ich nur hoffen, daß es jetzt wieder besser geht...

Denn wenn nicht, bin ich echt mit meinem Latein am Ende...

Das Einzige, was ich dann noch tun kann ist format C...
was nicht wirklich lustig ist...

Selbst wenn man vorher alle Daten gesichert hat, dauert es Tage um wieder alle Programme zu installieren.

Und wenn man Pech hat geht es einem wie mir bei meinem alten Computer... und die Windows Recovery-CD funktioniert nicht mehr...

Ansonsten habe ich noch heute Abend auch noch:
+Wäsche abgehängt (bis auf die paar Teile, die noch nicht trocken waren).
+gespült.

Mehr war heute leider nicht drin...

Was ich morgen mache hängt davon ab, wie das Wetter ist und wie es mir geht...

FORTSETZUNG FOLGT am:


FREITAG:

Heute Morgen bin ich wieder nur ziemlich langsam in gang gekommen...

Ich bin momentan einfach körperlich nicht fit...
Und während der Muskelkater vom Stabfechten am Montag inzwischen nachlässt, spüre ich inzwischen dafür die Arbeit der letzten Tage... und das nicht zu knapp...

Darum habe ich's heute langsam angehen lassen...

Lange geschlafen, nach eher kurzen Nacht gestern, dann kurz

+eingekauft
(So ein bisschen Schokolade, Kekse und Knabberzeug muss einfach sein ;)... dazu der wöchentliche Lesestoff und zum Bäcker).

Nach dem Kaffee dann noch

+abgetrocknet

und erst dann an die eigentliche Arbeit, und zwar als erstes:

+die kaputte Bank repariert.

Das war ursprünglich mal eine Eckbank im Wohnzimmer, aber die eine 'Ecke' davon habe ich nach dem Tod meiner Mutter schon abgetrennt und entsorgt, weil die ziemlich kaputt war.

Da das Ding aber auch bestimmt schon über 20 Jahre alt ist, war der Rest auch schon angeschlagen... und beim Himbeertörtchen-Bloggertreffen im letzten Jahr hat es den dann buchstäblich zerlegt...

D hat damals zwar ein paar Schrauben reingedreht und die Bank so wieder zusammengebaut, aber nur vorne.

Hinten war auf der einen Seite jedoch auch schon die Halterung des Bodens abgebrochen, so daß die Bank dann irgendwann so aussah:



Nachdem ich die Bank ausgeräumt hatte, habe ich dann auch noch gesehen, daß hinten auf der anderen Seite die Holzdübel aus ihrer Verankerung gebrochen waren so daß die Bank schon beim bloßen von der Wand abrücken endgültig in ihre Bestandteile auseinanderzubrechen drohte.

Also habe ich erstmal vorne und hinten noch ein paar Schrauben reingedreht:



Und zur Sicherheit habe ich hinten auch noch ein paar Nägel zur Erhöhung der Stabilität eingeschlagen.

Da die Bank aber immer noch verzogen war und ich daran auch nichts ändern konnte ohne zu riskieren, daß sie dabei endgültig kaputt geht und außerdem die Halterung des Bodens ja auch teilweise schon abgebrochen war, habe ich meine letzte Latte, die von der Hüttenreparatur noch übrig geblieben war in drei Teile zersägt...
Auf wundersame Weise war die gerade lang genug, damit ich hinterher drei passende Stützen für den Boden hatte, die ich unter den nageln konnte:



Und so sieht dann die ausgebesserte Bank aus:



Und der Boden hält jetzt wieder problemlos den Inhalt:



Und das ist jetzt sogar mal nicht rumgepfuscht ;)...

Der Boden würde jetzt auch noch ein wesentlich höheres Gewicht aushalten.
Und ich bin sicher, der hält jetzt... bis die Bank eines Tages ganz auseinanderfällt... oder bis ich sie auf den Sperrmüll gebe...

Das war also meine Vormittagsarbeit heute...

Heute Nachmittag hatte ich eigentlich was ganz anderes vor... dann habe ich mich aber kurzfristig anders entschieden und ein Stück

+hinter dem Haus gepflastert.

So sah es da bisher aus:


Nicht schön, ich weiss...

Das Dämmzeugs links an der Wand muss leider sein... sonst friert mir da im Winter das Abwasser oder sogar das Wasser ein...
Normalerweise stehen davor sogar noch ein paar Schichten aus Styropor und anderem mehr um die Wand und vor allem die Leitungen zumindest notdürftig vor Kälte zu schützen.

Und trotzdem ist mir im vorletzen Winter das Abwasser tagelang eingefroren... und auch diesen Winter war es kurz wieder eingefroren.
Diesmal habe ich aber die Stelle gesucht und gefunden und konnte den Eispropfen lösen und habe die neuralgische Stelle wo das Abwasserrohr in's Fallrohr zum Kanal mündet - links im Bild - noch besser einpacken.
Seither hatte ich bisher zum Glück kein Problem mehr damit...

Aber zurück zum Thema...

Weil dort sowieso ständig Isoliermaterial für die Wand stand, war das die einzige Ecke im Hof, die ich bisher noch nicht gepflastert hatte.

Außerdem stand da auch lange ein Komposter und wuchs Efeu... aber irgendwann habe ich beides entfernt.

Und jetzt war es Zeit auch diese Ecke endlich ordentlich zu machen.

Zuerst habe ich die Erde dort entfernt:



Wie sich zeigte, war das auch nur eine ganz dünne, nur wenige Zentimeter dicke Erdschicht.

Darunter kam (von vorne nach hinten)
ein - vermutlich - betoniertes Stück zum vorschein, gleich daneben eine Fläche wo ich sofort auf lehmigen Boden stieß, ganz hinten rechts unter diesem kleinen Ausläufer war dagegen eine harte Fläche die mir nach Sandstein aussieht - die Schichten, die ich davon abgeschält habe liegen hier links davon - und links am Haus war dann noch eine asphaltierte Fläche mit einem Unterbau aus Sand und Steinen...

Also ein ziemlich krauser Mix aus allen möglichen Materialien...

So ähnlich sah es früher rund um's Haus aus... inclusive der Hütte...

Teilweise uralter kaputter Beton... teilweise mit der Dampfwalze in die Erde gepresste kleine Steine, teilweise irgendwelche Platten in ganz verschiedenen Größen und verschiedenen Materialien, teilweise auch Ziegelsteine - in der Hütte.

Ein wüster Materialmix ohne erkennbaren Plan... oder um es auf deutsch äh... schwäbisch ;) zu sagen:

A saumäßig's Glomb!
(Übersetzung: Ein großer Mist! Wobei sich "Glomb" aber nicht wirklich angemessen in's Hochdeutsche übersetzen lässt ;)...).

Keine Ahnung wie man so ein Glomb ;) überhaupt machen kann... bzw. warum man nichts daran ändert, wenn man die Möglichkeit dazu hat.

Ich denke nicht, daß mein Stiefvater faul war... aber trotzdem hat er nie etwas daran gemacht... und auch sonst kann ich mich nicht erinnern, daß er an Haus und Hof jemals nennenswert etwas gemacht hätte...

In meiner Erinnerung war er nie da... sondern 'immer' entweder in seinen Gärtchen außerhalb - wohl sein liebstes Hobby - oder bei seinen Kindern...

Andererseits kann ich es ihm auch keinen Vorwurf daraus machen... denn schließlich bin ich ja nicht sein Kind...

Jedenfalls habe ich den ganzen Müll in reichlich desolaten Zustand von ihm 'geerbt' (nicht im juristischen Sinne, nur im übertragenen).

Und seither bin ich hier beim aufräumen, wegwerfen, ändern, reparieren usw...
Erst das was mein Stiefvater hinterlassen hat, dann das was meine Großmutter hinterlassen hat und jetzt noch das was mir von meiner Mutter geblieben ist...

Ja und der Hof war eines der ersten Dinge, die ich nach seinem Tod neu gemacht habe... bis auf dieses Eckchen eben...

Lange Rede... gar kein Sinn ;), wie eine liebe aber leider ferne Freundin zu sagen pflegt... so sieht's da jetzt aus:



Besser ging's mit dem Material, das ich derzeit hier zur verfüngung habe leider nicht...

Ich hatte dummerweise nur noch halbe Knochensteine, keine ganzen mehr...

Kleiner Exkurs:
Ich habe darum so viele Knochensteine, weil ich bei der Pflasterung des Hofes damals die Idee hatte da quasi ein 'Leitsystem' in Form von Markierungen aus roten (halben) Knochensteinen als Kontrast zu den sonstigen grauen Knochensteinen zu basteln...
... damit zukünftige Erich von Dänikens, die das in tausenden von Jahren mal ausgraben werden sich vorstellen können wir heute hätten Landebahnen für Außerirdische markiert ;)...
Ne... einfach, damit man weiss, wo Platz zum parken ist und welchen Platz man zum fahren freihalten soll.
Leider wusste ich nicht, daß die Steine im laufe der Zeit sehr stark abdunkeln... so daß man von den Markierungen bald nichts mehr sieht :(...

Die Arbeit war also für die Katz... und darum habe ich irgendwann bei Umbauten auch einiges davon wieder entfernt...
Daher die vielen übrigen halben Knochensteine...

Neben dem Bild habe ich übrigens absichtlich mal die nötigen Werkzeuge aufgebaut.

Die Eimer brauche ich erstmal um die Erde wegzubringen - kam in den Kompost - sowie die ausgebuddelten Steine - die hebe ich ebenfalls auf zur Wiederverwendung - und diversen Müll - Stücke von Isoliermaterial, Asphalt, Ziegel, Plastik...

Danach habe ich damit dann Sand geholt der den Unterbau für die Knochensteine bildet sowie die kleinen Steine um kleinere Lücken zu füllen.

Nachdem der Sand in das Loch gefüllt ist werden dann nach und nach die halben Knochensteine eingesetzt und mit dem gummierten Hammer oben festgeklopft - ebenso die kleinen Steine für die verbleibenden Lücken.

Am Übergang zwischen bisher vorhandenen und neuen Knochensteinen muss man teilweise einige Knochensteine herausmachen und andere anheben weil es richtung Haus bergauf geht und das Niveau der bisherigen Steine an diese neue Richtung angepasst werden muss sonst hat man da nachher ein 'Loch' drin das viel tiefer liegt.

Um diese alten Knochensteinen raus zu holen nimmt man das lange Brecheisen links oder den kleineren grünen Kuhschwanz (ich glaube der heisst so...) daneben.

Außerdem ist auch noch das kleine braune Poster nützlich um die Knie draufzulegen, wenn man länger auf den Knien arbeiten muss...

Und den Hammer plus Meissel links brauche ich um manchmal ein Stückchen von dem Asphalt links abzuschlagen, damit ich die halben Knochensteine dort möglichst lückenlos einpassen kann.

Nicht zu vergessen ein Besen und Kehrschaufel um den ganzen Dreck, der bei solchen Arbeiten anfällt zusammenzufegen und zum Schluss den Eimer Sand, der da noch steht über den Knochensteinen zu verteilen.
Der Sand setzt sich dann in die Zwischenräume der Steine und stabilisiert sie so. Sonst würden die da recht locker sitzen...

Das ist jetzt wie gesagt alles andere als perfekt... aber mehr ging mit den vorhandenen 'Hausmitteln' im Moment halt nicht...
Ich war ja schon froh, daß die halben Knochensteine überhaupt gereicht haben...
Ich musste die von überallher zusammensuchen ;)...

Immerhin... jetzt stehen die wenigstens nicht mehr nutzlos im Weg rum und nehmen nur Platz weg...
Und auf diese Weise passt jetzt sogar das Fass, daß ich am Montag dort hinten in die Ecke gestellt habe besser dorthin, weil der Stapel Knochensteine dahinter weg ist...
Jetzt steht es nicht mehr so halb im Weg rum wie bisher...

Bei Gelegenheit muss ich aber dann doch noch mal zwei Gehwegplatten besorgen und die Knochensteine ganz am unteren Ende des Bildes durch die Platten ersetzen.
Denn die Knochensteine sind zu dick... und wegen dem Beton dort an der Stelle bilden die da deshalb eine Stolper-Stufe...
Darum brauche ich dort die viel flacheren Gehwegplatten.
Aber das hat keine Eile, denn dort läuft außer mir sowieso niemand rum...

Ja und das war's für heute... dachte ich eigentlich ;)...

Aber dann hat's die alte Blogtante Aurisa doch nochmal gepackt ;)... und kurz vor Sonnenuntergang mussten dann noch diese zwei armen kleinen großen Holzklötze dran glauben:



Da mein alter Hackklotz leider irgendwann den Geist aufgegeben hatte, habe ich die jahrelang aufeinandergestellt als notdürftigen Ersatz-Hackklotz benützt.

2008 habe ich dann aber neues Holz kaufen müssen... und mir bei der Gelegenheit dann auch gleich neue Hackklötze mitbringen lassen.
Also werden die beiden Dinger jetzt nicht mehr gebraucht.

Und weil sie mir da so vor dem Holzstapel etwas im Weg waren, habe ich die jetzt mal spontan klein gemacht:



Ein großer Hammer, Keile und die große Axt... und fertig ist das große Holzklotzmassaker... showdown bei Sonnenuntergang... ja ja ich kann schon richtig brutal sein ;)...

Wie ich die traurigen Klotzreste jetzt aufgeräumt habe konnte ich leider nicht mehr aufnehmen... denn dazu war's dann schon zu dunkel.
Da macht der Fotochip nicht mehr mit...

Soviel für heute... aber:

FORTSETZUNG FOLGT... am:


SAMSTAG:

Nachdem ich dann gestern die beiden Holzklötze, die hier links vor dem Holz rumstanden klein gemacht habe, hatte ich die dann noch in der Dämmerung auf den Holzstapel hier obendrauf gepackt:



Das Holz müsste ich dann auch noch mal sägen... fragt sich nur wie...
Und es ist abgedeckt, damit es nicht drauf regnet und es zu faulen/schimmeln anfängt.

Oben auf dem Holz, das ist übrigens der Schildkrötenstall. Den habe ich der Einfachheit halber über den Winter da drauf gepackt.

Und weil die halben Knochensteine, die bisher hinter dem Fass waren - das Fass, das ich am Montag hier unter die Regenrinne platziert habe - jetzt seit gestern 'eingebuddelt' sind, konnte ich das Fass ganz nach hinten und damit aus dem Weg schieben.
Und weil auch die beiden Holzklötze seit gestern weg sind kann man da jetzt endlich wieder gut durchlaufen...

Die Palette ist übrigens von einer Kohlenlieferung übrig geblieben und dient mir jetzt als 'eiserne Reserve', falls ich mal ganz dringend noch ein paar Bretter brauchen sollte... denn leider habe ich jetzt sonst kein einziges mehr...
Aber eigentlich ist die fast zu schade um sie dafür zu zerlegen...

Heute habe ich dann nach dem Frühstück als erstes die Äste, die ich gestern vom Apfelbaum abgesägt habe kleingeschnitten:



Die kleinen Ästchen in der Kiste sind jetzt zum trocknen eingelagert und dienen mir nächsten Winter als Spächele, wie der Schwabe sagt ;)... als Anzündholz.

Die Äste links waren zu dick für die Gartenschere - Astschere habe ich leider bisher keine - die muss ich irgendwann kleinsägen.
Einstweilen kamen sie zu dem Holzstapel auf dem vorherigen Bild.

Als nächstes habe ich den alten Jägerzaun weggeräumt.

Der Jägerzaun hatte früher die Terasse vor dem Haus vom Garten abgetrennt.

Ich habe ihn hier nochmal angelehnt kurz, damit man sehen kann wie das mal aussah:



Nach dem ersten Bloggertreffen habe ich dann um genügend Platz zu haben, die Terasse um die neue Gartenterasse in den Garten hinein verlängert.
(Hinter dem Jägerzaun im Bild).

Und damit man beide Terassen auch zusammen nutzen kann, habe ich ab dann für die Bloggertreffen das Tor - ganz links - und den linken Teil des Zauns - Bildmitte - zeitweise entfernt.

Nachdem meine Mutter dann gestorben war habe ich das Tor und den linken Zaunteinl nicht wieder angebracht und vor wenigen Woche als es zum ersten mal Frühling zu werden schien dann auch noch den rechten Zaunteil entfernt.

Ich fand diesen Jägerzaun immer schon hässlich, überflüssig und hinderlich.

Ein Jägerzaun bietet weder Sicht- noch sonstigen Schutz... und welchen Sinn hat es den Garten vom Haus abzugrenzen...?

Nein... ich möchte den Garten zum Haus / zur Terasse hin öffnen, da stört dieser Zaun einfach nur...

Noch zur Erklärung:

Ganz hinten im Bild:
Pflanzmäuerchen aus roten Hohlsteinen mit Himbeerranken obendrauf.

Ganz rechts im Bild:
Apfelbaum und darunter Schildkrötengehege
(siehe auch Bilder weiter oben hier im Beitrag).

Bild Mitte:
Weisser Tisch (derzeit in zwei Teilen) u.a. für Himbeertörtchen-Bloggertreffen :).

Ja und nachdem ich den Jägerzaun für das Bild nochmal kurz hingestellt hatte, habe ich ihn dann hier in dem schmalen Spalt hinter der Hütte endgelagert:



Ob diese Ecke hinter der Hütte noch zu meinem Grundstück gehört oder schon zum 'lieben' Nachbarn gehört... das weiss kein Mensch... denn die Herren Vermesser hatten damals wohl keine Lust das auch auszumessen, als sie mal da waren um die Grenze neu zu vermessen...

Na ja, jedenfalls, weil ich nicht weiss wem das gehört und weil es so eng ist tue ich da nur den Kram hinter, der sehr sperrig ist und den ich nur ganz selten oder vielleicht auch nie wieder brauche... so wie diesen alten Jägerzaun eben.

Brauchen werde ich den wohl nie wieder, aber den nimmt weder der Sperrmüll mit noch passt er in die Mülltonne... also wird er eben da hinten endgelagert...
Da stört er niemand. Und so lange die Hütte da steht kann er dort bleiben (und die Hütte steht schon länger da als ich lebe...). Möge er da in Frieden verrotten...

Nur das Tor vom Jägerzaun habe ich mal vorne gelassen.
Vielleicht kann ich das nochmal irgendwo gebrauchen...

Ja und bevor ich den Jägerzaun hinter der Hütte verstaut habe, habe ich erstmal den ganzen Krempel dahinter vorgeholt:



Zwei alte Hoftore (hinter dem Jägerzaun-Tor), ein abgefaulter Hoftor-Pfosten und zwei alte Metallpfosten zum Wäsche aufhängen.

Die Metallpfosten waren irgendwann einfach nur noch im Weg, die Hoftore musste ich wegmachen, weil ich den Hof neu gemacht und dabei auch ein Stück höher gelegt habe und sie dann nicht mehr gepasst haben und der Hoftor-Pfosten ist abgefault, weil der Handwerker, der ihn gesetzt hat ein richtiger Pfuscher war...
Nein... ich war das nicht ;)...

Mal sehen... ich denke die Tore kann ich in Zukunft vielleicht wieder gebrauchen... darum habe ich sie jetzt auch wieder 'ausgegraben'...
Aber das dauert noch ein Weilchen...

Nachdem das erledigt war habe ich dann erstmal den 'Dachraum' in der Hütte aufgeräumt und saubergemacht.

Was sich da immer an Staub ansammelt *husthust*...
Ich glaub ich hab jetzt ne Staublunge ;)...
Nicht zu vergessen den Efeu vom 'lieben' Nachbarn, der da in die Hütte reinwuchert und den ich jedes Jahr weg machen muss...

Nach Saubermachen, Auf- und Umräumen sieht es da jetzt so aus:



Das ist durch die Tür der Holzhütte fotographiert (der Werkstattraum der Hütte ist rechts nebenan).

Man sieht vor dem Holz - links außerhalb des Bildes ist der Großteil davon gelagert - einen der neuen Hackklötze.

Oben auf den Brettern im 'Dachraum' der Hütte sind dann solche Sachen wie alte Holzböcke, Körbe für die Gartenarbeit, eine Kiste mit den restlichen Sachen zum Grillen vom letzten Jahr (Grillkohle, Grillanzünder usw.) eine Plastikwanne zum Anmachen von Zement o.ä. dahinter Säcke, Teile eines zerlegten alten Holzkomposters, noch eine Leiter, außerhalb des Bildes auch noch ein paar kleinere Styroporteile, falls man irgendwo was passendes braucht um irgendwelche Löcher zu isolieren, Rollen mit Dachpappe, ein uraltes kaputtes Vogelfutterhäuschen, die alte Dachantenne, die nicht mehr gebraucht wird usw...

Bis hierhin war es 'nur' eine ziemliche Sauer- oder eher Stauberei... weswegen ich das auch nicht gerade gerne mache... aber einmal im Jahr muss es halt sein...

Der wirklich 'lustige' Teil kam aber erst noch... das Aufräumen der Werkstatthütte...

Ich hab jetzt kein Vorher-Bild gemacht... denn als ich die Hütte diese Woche repariert habe musste ich da innen auch Platz machen... mit dem Ergebnis, daß man drinnen kaum noch laufen konnte.

Spätestens jetzt war Aufräumen also absolut unvermeidlich...
(Ok, ein Messi hätte selbst das vermutlich noch als 'sehr ordentlich' empfunden ;)... aber das bin ich nunmal gar nicht... zum Glück!).

Damit ich überhaupt drinnen werkeln konnte habe ich erstmal alle losen Teile raus 'geschmissen' ;):



Und ja... außer der Schubkarre, den Ziegelsteinen und dem Dämmaterial hinter dem Haufen war das alles in der Werkstatthütte...
Und ich habe weder den Schrank noch die Regale noch den Hängeschrank noch die große Truhe ausgeräumt, ebensowenig wie die Leiste mit den Kleinwerkzeugen... und auch die Sägemaschine steht auf dem Bild noch drinnen... und das Fahrrad war auch noch drin... und das alles auf sagenhaften... vier Quadratmetern...
Ach ja und die Leiter habe ich auch noch vergessen ;)...

Es ist wirklich eine Menge Kram in dieser Hütte...

Fast alles davon habe ich von meinem Stiefvater geerbt...

Und ich bin zwar kein Messi... aber als Schwäbin werfe ich nunmal ungern etwas weg, was man noch gebrauchen könnte ;)...

Und wie man ja gerade diese Woche sehr schön gesehen hat... finde ich tatsächlich oft nochmal eine neue Verwendung für alte Sachen...

Ja und falls jemand das doch ein wenig heftig finden sollte... mein Bruder hat eine ganze große Scheune voll mit altem Kram ;)...

DAS ist heftig ;)...

Ich würde das jetzt ja gerne auf das 'Schwaben-Gen' ;) schieben... aber ich denke es ist auch eine Generationenfrage...

Der Sohn meines Bruders nämlich, der ein paar Jahre jünger ist als ich gehört schon zur Generation ex-und-hopp...
Sachen Aufheben, reparieren, neu und anders verwenden... das ist heute ja total out...

Ja und *trommelwirbel* ;) SO schaut es jetzt in der Werkstatthütte aus:



Die Gartenwerkzeuge die vorher teilweise hinten links in der Ecke hinter der Werkbank teilweise vorne direkt am Eingang alle ziemlich wirr durcheinander standen, stehen jetzt alle fein säuberlich geordnet und griffbereit auf der Rückseite der Hütte.

Und so sieht es jetzt auf der linken Seite aus:


Rechts, die Werkbank mit Schraubstock, darüber der kleine Hängeschrank, links die große Truhe.


Und die rechte Seite:


Rechts ein kleines Regal, darunter die Sägemaschine, links daneben der kleine Schrank an dessen Rückseite die Leiter lehnt (damit ich auch von der Werkstatthütte an die Sachen im 'Dachgeschoss' der Hütte komme).

Und zu guter letzt hat sich auch noch ein Plätzchen für mein Fahrrad gefunden, das bisher immer ziemlich im Weg war:


So ist es wirklich viel besser als bisher :)!

Möglich war das aber nur, weil ich die Truhe, die bisher auf dem vorletzten Bild in der Ecke hinter dem Schrank stand auf die andere Seite nach vorne an den Eingang gerückt habe wo bisher die Werkbank stand, die jetzt weiter hinten unter dem Hängeschrank steht.
Erst dadurch habe ich hinten an der Wand den nötigen Freiraum bekommen um die Gartengeräte und das Fahrrad ordentlich unterzubringen.

Ich habe mich heute auch gefragt, warum ich erst jetzt auf diese Idee gekommen bin... schließlich ist meine Fähigkeit noch in der kleinsten Hütte (noch mehr) Platz zu machen geradezu legendär ;)...

Die Antwort ist ganz einfach:
Früher ging das gar nicht... weil die Werkbank früher an einem der vorderen Balken festgenagelt war, damit sie beim Sägen an der Werkbank nicht wackelt.

Erst nachdem sich diese Befestigung irgendwann vom Balken losgerissen hatte, hatte ich überhaupt die Möglichkeit die Werkbank und damit auch die Truhe zu versetzen...

Und da ich nach dem Tod meiner Mutter in der Hütte sowieso nur das gemacht hatte, was unbedingt nötig war, komme ich eben erst jetzt dazu...

Ja und der besondere Dank gilt heute Petrus... der es nicht hat regnen lassen... was ich ja eigentlich für heute erwartet hatte...

Nur deshalb konnte ich das alles heute schaffen...

So... und das war's für diese Woche... jedenfalls was die körperlichen Arbeiten angeht.

Morgen folgt die Wochenbilanz... und die Planung für die neue Woche...

Ich entschuldige mich für diesen Bandwurm-Eintrag hier ;)...

Wenn ich gewusst hätte wie viel das wird, hätte ich doch für jeden Tag einen eigenen Beitrag geschrieben...

So werde ich es in Zukunft dann wohl auch machen...

Ok... also dann... mal schauen was ich nächste Woche so alles schaffe :).

THE END... aber Fortsetzung folgt ;)... nächste Woche...

Viele Grüße

Klaudia

P.S: Cool... an dem einen Wasserhahn ist tatsächlich nur der Wasserfilter verstopft...
Ich hatte ja befürchtet, daß der ganze Hahn 'dicht' ist...
Den Filter habe ich jetzt in Essigwasser gelegt... mal schauen ob er morgen wieder frei ist... dann könnte ich auch diesen Punkt von meiner ToDo-Liste streichen :).
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Sonntag, 21. März 2010

Wochenbilanz + ToDo KW 12/2010

Hallo allerseits,
so es ist Sonntag... Zeit für eine Wochenbilanz dessen was ich diese Woche geschafft habe und einer neuen ToDo-Liste für nächste Woche.

Zuerst die Bilanz:

Von dem was ich mir für diese Woche vorgenommen hatte, habe ich folgendes geschafft:
+Wasser in der Waschküche wieder anstellen
+Wäsche waschen
+Wäsche abgehängt und die welche nicht gebügelt werden muss aufgeräumt
+Geländer vor Bad aufräumen
+Hinter Hütte aufräumen
+Bank reparieren
+Hinteres Vordach: Regenrinne umleiten und Fass unterstellen


Außerdem habe ich auch noch folgende Dinge erledigt, die ich ursprünglich für diese Woche nicht geplant hatte:
+Hütte reparieren
+Hütte aufräumen
+Sand in Säcke einfassen und wegräumen
+Fallrohr Hütte abdichten
+Hütte unten dicht machen
+Hinteres Zwischendach kaputten Teil abreissen
+Holz spalten
+Zwischenraum Haus/Hütte pflastern

Und zuletzt auch noch:
+Den Wasserhahn wieder frei gemacht.

Auch das angenehme ToDo habe ich gemacht:
+im Garten sitzen und lesen, sobald es warm und trocken genug ist
+spazieren gehen, sobald es nicht mehr so kalt und nass ist


Ok... gerade die Entspannung/Erholung hätte mehr sein dürfen... aber bei der vielen Arbeit ging halt leider nicht mehr...

Nicht geschafft habe ich es das:
+Schloss wieder anzubringen
Versucht habe ich es wahrlich... aber das ist wohl leider kaputt, da geht gar nichts... also muss ich es leider von meiner Liste streichen.

Auch nicht gekommen bin ich zu:
+Wäsche bügeln/aufräumen
+Großes Fass abdichten
+Kaputte/zu kleine Schuhe wegwerfen

War zeitlich einfach nicht zu schaffen, bei dem was ich stattdessen sonst so alles gemacht habe...

Soweit so gut... jetzt der negative Teil der Bilanz...
Das Wichtigste habe ich wieder nicht geschafft:
+Arbeit suchen:
Mindestens (!) drei Bewerbungen schreiben
(wichtig + dringend!)


Sagte ich schon, daß mir das verdammt schwer fällt *seufz*... darum schiebe ich das immer noch vor mir her...

Außerdem war es auch dringend nötig erstmal aktiv zu werden...

Während das erste Ziel war durch das Bloggen überhaupt erstmal wieder handlungsfähig zu werden, sprich aus den Depressionen raus zu kommen, was ja auch gelungen ist... ging es danach darum nicht nur wieder einigermaßen handlungsfähig zu sein, sondern dafür zu sorgen, daß es mir wieder gut geht.

Und dazu musste ich erstmal was tun... Dinge, die mir Erfolgserlebnisse bringen und die lähmende Depri-Stimmung vertreiben...

Und dieses Ziel hat diese Werkel-Woche erreicht.

Ich bin jetzt wieder im... ich nenne das Auris-Modus...
also nicht nur halbwegs handlungsfähig, sondern es juckt mir in den Fingern was zu tun...

Bisher war das schwierig... jetzt müsste es klappen mit dem bewerben...

Gut ist auch, daß meine ToDo-Liste zwar immer noch lang ist... aber es ist schon jetzt absehbar, daß ich in nicht allzu ferner Zukunft an einen Punkt kommen werde, wo ich alles abgearbeitet habe, was ich unter den momentanen Umständen machen kann...

Sprich... die Ausreden was ich noch unbedingt tun müsste, bevor ich mich dann endlich bewerbe werden täglich weniger ;)...
Und wenn ich mir dann das Jucken in den Fingern was tun zu wollen erhalten kann... dann sollte auch das Bewerben machbar sein...

Nächsten Monat (und im Mai) sind zudem auch noch ein paar Feiertage und im April habe ich mir auch nochmal etwas Urlaub genommen... die nötige Zeit sollte ich also eigentlich auch haben um Bewerbungen zu schreiben...

Also... alle guten Dinge sind drei... und wieder drauf damit auf die neue

ToDo-Liste Kalenderwoche 12 / 2010:

+Bewerben! (3 Bewerbungen)

+Wein befestigen

+Solar-Hausnummer anbringen

+Erdbeeren pflanzen

+Bügeln

+Kaputte / zu kleine Schuhe wegwerfen

+Hütte neu sortieren

+Werkzeug reparieren

+Äußeres Hoftor wieder anbringen

+Diverse Löcher dicht machen

Mal sehen was ich ende nächster Woche davon geschafft habe...

Viele Grüße
Klaudia

Nachtrag:

War für diese Woche nicht geplant, ist jetzt aber auch erledigt:

+Alle Wasserfilter + Wasserkocher + Wasserkessel entkalkt

+Werkbank befestigt

+Großes Fass abgedichtet

+Fässer leeren/umfüllen/putzen

+Fässer und Oleander aus Waschküche holen
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ToDo Machbares

Hallo allerseits,
nachdem ich diese Woche doch so einiges geschafft habe und auf meiner alten ToDo-Liste auf Papier auch keine Platz mehr für neue Punkte war - und je mehr man macht umso mehr fällt einem ja auch immer ein/auf, was man noch erledigen müsste *seufz* - dachte ich ich nutze den Sonntag um meine bisher noch etwas ungeordnete ToDo-Liste übersichtlicher zu machen.

Denn bei dem Umfang, den die hat verliert man leicht den Überblick, was jetzt als nächstes gemacht werden sollte und was noch warten kann/muss...

Zudem wirkt so eine proppenvolle ToDo-Liste - und 'dank' immer neuer Punkte, die mir noch eingefallen sind ist sie trotz allem schon geschafftem leider kaum kürzer geworden :(... - auch eher demotivierend...

Ich wollte darum - zumindest teilweise - La Mammas Ratschlag aufgreifen, die mir geraten hatte die Liste nach wichtigen und dringenden bzw. nicht wichtigen und nicht dringenden Aufgaben zu sortieren.

Allerdings muss ich ihren Vorschlag etwas modifizieren und an meine Bedürfnisse anpassen...

Den einerseits gibt es auf meiner Liste nichts was SO dringend ist, daß es unbedingt SOFORT getan werden müsste - Arbeit suchen ist zwar wichtig, aber eben nicht unmittelbar dringend... ich werde nicht gleich morgen verhungern, wenn ich das heute nicht mache.... - und andererseits ist es für mich wegen meiner Neigung zu Depressionen paradoxerweise wichtig auch eigentlich unwichtige Dinge zu tun...
Weil diese mir Erfolgserlebnisse verschaffen, mich auf diese Weise motivieren und die Depressionen verdrängen...

Darum 'muss' ich auch Dinge auf meine ToDo-Liste setzen, die weder wichtig noch dringend sind... dafür aber relativ leicht und schnell zu erledigen und mir damit die positive Gefühle verschaffen, die ich so dringend brauche... damit ich die Kraft habe dann auch die Dinge anzugehen, die mir schwer fallen und die wichtig sind... wie vor allem eben Arbeit zu suchen...

Außerdem gibt es auf meiner Liste auch viele Punkte, die ich derzeit nicht oder wahrscheinlich nicht tun kann... sei es, weil mir schlicht das Geld dazu fehlt, so lange ich keine zusätzliche Arbeit finde, sei es, daß mir sonst die Möglichkeiten/Fähigkeiten dafür fehlen, oder sei es, daß es zu lange dauern würde.
Denn gerad derzeit darf ich keine Sachen anfangen, die meine Zeit über Wochen oder gar Monate in anspruch nehmen würden.
Die Gefahr, daß ich mich dabei dann die Arbeitssuche vernachlässige wäre viel zu groß.

Diese Dinge, die derzeit nicht oder wahrscheinlich nicht gehen habe ich darum aus der aktuellen ToDo-Liste ausgelagert um diese und mich davon zu entlasten.

Das ist nicht aufgehoben, aber erstmal aufgeschoben... und diese Punkte werde ich hier darum jetzt auch erstmal nicht mehr in der neuen ToDo-Liste aufführen.

In dieser neuen Liste steht nur noch das was (wahrscheinlich) machbar ist.

Aber genug der langen Vorrede... hier also die neue ToDo-Liste für die nächsten Wochen, unterteilt in Wichtiges und alles Andere:


WICHTIG:

+Bewerben
und dafür:
+Neue Bewerbungsfotos machen lassen

+Fitness verbessern (500 km per Pedes/mit dem Rad pro Monat)
und dafür:
+Fahrrad reparieren lassen

+Treppe/Bühne streichen

+Computer aufräumen

Abdichten:
+Dachrinne Wäschetrockenplatz
+Hinteres Vordach
+Fallrohre Haus
+Regenrinne Hütte

+Großes Fass
+Abfluss Hütte
+Kacheln Dusche




NICHT (so) WICHTIG:

+Erdbeeren pflanzen

+An Frisur arbeiten

+Webseite fertig machen

+Hütte neu sortieren

+Werkzeuge reparieren

+Quarzstrahler einbauen

+Wein befestigen

+Risse zuspachteln

+Klapptreppe kürzen

+Äußeres Hoftor wieder anbringen

+Tür zu Vorraum anbringen

+Solar-Hausnummer anbringen

+Esszimmer streichen

+Esszimmer Möbel+Inhalt einräumen

Müll entsorgen:
+Sperrmüll/Elektroschrott

+Kleinmüll
+Sondermüll (bei Schadstoffmobil)
+Kaputte/zu kleine Schuhe

So... und jetzt werden wir doch mal sehen ob das Abarbeiten dieser Punkte genauso flott geht wie das in dieser Woche lief :)...

Viele Grüße
Klaudia

Nachtrag:
Noch eingefallen ist mir:

+Papierkram sortieren

+Schildkrötenstall aufbauen

+Schildkröte hoch holen

+Komposter umsetzen

+Kompost verteilen

+Hausschuhe und Stiefel reparieren

+Kleidung flicken

+Äxte schleifen

2.Nachtrag:
Ich habe die Liste jetzt ein bisschen gekürzt.
Um alles was Geld kostet...
Das muss warten...
Außerdem macht das die Liste auch übersichtlicher.
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Mittwoch, 24. März 2010

Depression, Manie und Burn-out

Hallo alle zusammen,
erstmal:
Entschuldigt bitte, daß ich mich seit Tagen nicht mehr habe blicken lassen.

Ich hab's zeitlich schlicht nicht geschafft was zu schreiben oder zu kommentieren.

In den letzten Tagen habe ich nochmal so einiges gemacht.
Bericht dazu morgen... so ich's denn dann schaffe... heute wollte ich aber erstmal noch einen Beitrag zur Depression schreiben... weil ihr danach einiges bei mir besser verstehen werdet ;)...

Denn es geht... um eben den Arbeitswahn ;), wegen dem ich seit Tagen nicht dazu gekommen bin hier was zu schreiben...

Ja und damit bin ich schon mitten im Thema...

Arbeitswahn... das war natürlich scherzhaft gemeint, aber andererseits... was wenn es wirklich ein 'Wahn' wäre...?

Es gibt ja nicht 'nur' die 'normale' Depression, sondern auch die heute so genannte bipolare Störung, besser bekannt als manisch-depressive Erkrankung.

Ja und weil ich nur zu gut weiss, wie... nennen wir es mal aufgedreht... ich sein kann, wenn es mir gut geht, ist mir auch schon vor längerem der Gedanke gekommen, ob auch bei mir eine Depression inclusive Manie vorliegen könnte...

Antriebssteigerung und rastlose Betriebsamkeit, die Symptome der Manie sind, liegen bei mir zweifellos vor...

Auch, daß ich mich in dieser Verfassung gar nicht krank fühle ist kein Beweis, daß ich nicht manisch bin, denn manische Episoden werden von den Betroffenen nicht als krankhaft erlebt.

Ebenfalls würden eine gewisse Euphorie in diesen Phasen und die Neigung dazu mich bis zur Erschöpfung zu fordern, wenn nicht sogar zu überfordern.

Passt alles...

Muss ich mir also Sorgen machen außer depressiv auch noch manisch zu sein...?

Ich glaube... nein.

Denn genausoviel passt auch gar nicht...
beispielsweise der Wegfall von Hemmungen und Schuldgefühlen in der Manie.

Die mögen bei mir weniger ausgeprägt zu sein, wenn es mir gut geht, aber Wegfall...?
Nein, ganz sicher nicht...

Was noch viel weniger passt ist, daß die Manie beschrieben wird als ein sich auf der Stelle drehen ohne voranzukommen, eine Phase in der man alles mögliche anfängt, aber nichts zuende bringt.

Da muss ich mir nur die letzten Wochen anschauen oder ganz allgemein die Art, wie ich meine Arbeit mache um zu wissen, daß ich dabei genau das Gegenteil mache.

Ich versuche das was ich tue möglichst effektiv und effizient zu machen.

Vor allem aber heisst es über die Manie, daß sie nach einiger Zeit - als Folge der durch die Manie selbstgemachte Überforderung (?) - unweigerlich in die nächste depressive Phase umschlagen würde.

Das passt nicht auf mich.
Zwar neige ich wie gesagt schon dazu mir (zu) viel zuzumuten.
Aber wenn es dann wirklich zu viel wird, trete ich auch wieder kürzer... und werde nicht depressiv deswegen.

Meine Depressionen haben immer einen sehr konkreten Auslöser... und das ist nicht die selbstgemachte Überforderung durch eine vorhergegangen manische Phase...

Und umgekehrt gilt Dasselbe.

Ich rutsche nicht in eine manische Phase rein... sondern ich tue ganz bewusst etwas, damit es mir besser geht, um aus einer depressiven Phase raus zu kommen.

Das konntet ihr hier in den letzten Wochen ja sehr schön verfolgen, wie das bei mir abläuft.

Sowohl was Anfang, Ende als auch den Verlauf angeht, passt also sehr vieles nicht zu einer Manie.

Eine Diagnose kann ich natürlich nicht stellen, schließlich bin ich kein Arzt/Therapeut, aber nein... ich denke nicht, daß ich manisch-depressiv bin.

Auch und vor allem deswegen... weil ich eine wesentlich bessere Erklärung für mein aufgedrehtes Verhalten habe...

Ich wusste es eigentlich längst selbst... aber in der "Psychologie Heute compact" zum Thema Depressionen aus dem Jahr 2009 findet sich ein Artikel dazu, der das gut erklärt.

Darin heisst es als Ergebnis einer Untersuchung zum Thema:

"Depressive erleben offenbar ein "anderes Glück" als Nichtdepressive."
(Zitat aus der o.g. "Psychologie Heute compact", ebenso alle folgenden Zitate hier im Beitrag).

Während 'normale' Menschen sich gut fühlen, wenn sie entspannt sind, erleben Depressive dabei keine positiven Gefühle!

Stattdessen fühlten depressive Menschen "... sich gut, wenn sie von etwas fasziniert waren, wenn ihr Interesse geweckt wurde oder wenn sie Informationen aufnahmen - beispielsweise beim Arbeiten."

Und weiter: "Je stärker sie sich für eine Sache interessierten, desto entspannter waren sie."

Beide Phänome fanden die Forscher bei nicht depressiven Menschen nicht!

Und jetzt kommt der Abschnitt auf den ich hinauswollte:

""Offenbar benutzen Depressive Gefühle von Interesse und Faszination als Ablenkung von ihrem ansonsten als schmerzhaft oder mühsam erlebten Alltag", folgert der Diplompsychologe. Allerdings hält er diesen Weg für keine optimale Strategie. Einerseits lassen sich auf diese Weise nur bescheidene Glücksgefühle erleben, denn der Ablenkungseffekt nutzt sich ab. Außerdem liegt der Fehlschluss nahe, immer mehr zu arbeiten, um dadurch immer glücklicher zu werden. "Diese Folgerung ist gefährlich", gibt Feist zu bedenken, "sie kann Depressionen erst auslösen oder verstärken - und bei Verausgabung direkt in den Burn-out führen.""

So... und jetzt müsste der Titel dieses Beitrags - "Depression, Manie und Burn-out" - verständlich sein...

Daß ich Depressionen hatte und weiter gefährdet bin wieder depressiv zu werden ist unbestritten.

Die Manie war eine naheliegende Erklärung für meine 'Arbeitssucht'... aber eine, die meiner Meinung nach auf mich nicht zutrifft.

Diese Umtriebigkeit, die ihr hier seit Wochen lesen könnt... ist kein Manie in die ich reingerutscht wäre... sondern das ist eine ganz bewusste Strategie von mir um positive Gefühle bei mir zu erzeugen und damit erst aus den Depressionen wieder raus zu kommen und dann auch draußen zu bleiben!

Aber leider könnte das auch, wie oben steht, schlimmstenfalls bis zum Burn-out führen, wenn ich mich auf diese Weise überfordere, im Versuch die Depressionen unter Kontrolle zu halten.

Aber... keine Panik!

Ich weiss, was ich tue...

Erstmal ist in dieser obigen Untersuchung ausdrücklich von Denkarbeit die Rede... nicht von körperlicher...

Und passenderweise steht in einem Artikel direkt auf der Seite daneben:

"Körperliches Training hilft aber nicht nur bei moderaten Verstimmungen; es ist offenbar auch ein probates Mittel bei ausgewachsenen klinischen Depressionen - so wirksam wie ein modernes Antidepressivum, wie der amerikanische Psychiater Blumenthal in einer Studie ermittelte."

Körperliches Training, oder allgemeiner Bewegung schützt also vor Depressionen, bzw. hilft diese zu überwinden.

Auch das weiss ich schon lange... und dreimal dürft ihr raten, warum ich derzeit so viele körperliche Tätigkeiten mache...

Das ist zwar sehr anstrengend... und manchmal mute ich mir da wirklich ein bisschen viel zu... aber der Körper fordert dann auch wieder sein Recht fordert Pausen, Schlaf, langsamer treten.
Und so lange ich die Möglichkeit haben auch wieder kürzer zu treten und mich nicht auf Dauer überfordern muss besteht keine Gefahr, daß ich mit körperlicher Arbeit bis zum Burn-out kommt.

Außerdem schützt mich auch die Tatsache, daß ich bei dem was ich derzeit tue auch immer Erfolgserlebnisse habe.
Ich sehe jeden Abend ganz direkt, was ich geschafft habe und kann mich darüber freuen.

Anders wäre es, wenn ich bei einer Arbeit keine Erfolgserlebnisse sondern nur oder überwiegend Frustrationen erleben würde... dann wäre die Burn-out-Gefahr sicher da!

Darum passiert sowas ja so oft im Beruf...

In der Freizeit kann man sich - zumindest in Teilen - aussuchen was man tun will, auf der Arbeit dagegen ist man meisst sehr eingeschränkt in seinen Wahlmöglichkeiten.

Wenn einen in der Freizeit etwas nur frustriert, dann macht man etwas anderes... wenn dasselbe auf der Arbeit ständig passiert... kann ein Burn-out die Folge sein, weil man dem Frust nicht einfach so ausweichen kann.

So... ich hoffe ihr versteht mein Verhalten jetzt ein wenig besser... warum ich mich in den letzten Wochen gerade so verhalten habe...

Ich wusste einfach was mir gut tut und was ich darum tun muss um aus den Depressionen wieder raus zu kommen.

Die Gefahr, daß ich mich damit ernsthaft übernehmen könnte... die sehe ich derzeit nicht...

Ich arbeit jetzt schon seit über neun Jahren in der Bibliothek... und hatte da von Anfang an dieses Arbeitstempo drauf... - übrigens egal ob ich gerade depressiv war oder nicht... - und von Burn-out bisher keine Spur...

Da werde ich von ein bisschen Haus-, Hof- und Gartenarbeit jetzt schon gar keinen bekommen... auch wenn ich derzeit aus dem Ganzkörpermuskelkater gar nicht mehr raus komme ;)...

Ich glaube ich müsste mir mal Urlaub nehmen... um mich von meinem derzeitigen Urlaub zu erholen ;)...

Trotzdem... ich will das auch nicht klein reden... möchte ich mittelfristig schauen, daß ich den Rat aus obiger Studie befolge... und lernen mich zu entspannen... mir auch öfter mal einfach nur eine Auszeit zu gönnen... was ich derzeit so gut wie gar nicht kann... damit ich auch noch eine andere Möglichkeit habe etwas gegen die Depressionen zu tun als mich ständig halbtot zu arbeiten ;)...

Viele Grüße

Klaudia
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Sonntag, 28. März 2010

Die Werbung lügt...

... nicht immer ;)...

Hallo allerseits,
bekanntlich lügt die Werbung ja... so daß es auch ziemlich aussichtslos wäre irgendwelche leeren Werbeversprüchungen einzuklagen ;)... aber manchmal sagt die Werbung dann doch auch mal ausnahmsweise die Wahrheit.

Den Slogen "Es gibt immer was zu tun!" beispielsweise, den ein Baumarkt sich für seine Werbung gekrallt hat, würde ich jederzeit unterschreiben...

Nachdem ich letzte Woche ja schon nicht ganz faul war, gab es auch diese Woche wieder so einiges zu tun...

Ich schreibe jetzt mal nicht nach Tagen, sondern thematisch darüber, sonst geht es zusehr durcheinander.

Als erstes hatte ich diese Woche vor:

Die Sachen in der Hütte zu sortieren:

Letzte Woche hatte ich ja schon die Hütte sauber gemacht und aufgeräumt.

Das war eine ganze Menge Arbeit... und betraf doch 'nur' die Sachen die dort in der Hütte rumstanden.

Jetzt wollte ich aber auch noch die Sachen in den diversen Schränken usw. neu sortieren.

Das war zwar alles halbwegs geordnet, aber eben nur halbwegs und außerdem auch nicht optimal untergebracht, da ich daran schon lange nichts Grundsätzliches mehr verändert hatte.

Recht schnell ging am Montag das neu sortieren dieser Werkzeuge:



Die hängen da im wesentlichen immer noch fast genau so wie ich sie nach dem Tod meines Stiefvaters vor über zwei Jahrzehnten sortiert habe.
Und ich hätte sie auch einfach so hängen lassen können.
Nur... weil da so viel Zeug auf engem Raum rumhängt sieht man gar nicht so genau was man eigentlich an Werkzeug so alles hat und an manche Sachen kommt man auch nur schlecht ran.

Also habe ich den roten Werkzeughalter rechts im Bild, der auch schon viele Jahre hier ungenutzt rumlag - keine Ahnung wer den überhaupt gekauft hat... Ich jedenfalls nicht... - kurz an die Wand geschraubt - vor dem Aufräumen der Hütte war dort auch gar kein Platz, weil die da die Werkbank noch dort am Fenster stand - und die Schraubenzieher und anderen Kleinkram dort einsortiert:



Darüber hat dann auch die Metallsäge noch einen neuen griffbereiten Platz bekommen.

Und oben hängen - von links nach rechts:
Kleine Äxte (direkt am Fenster und dahinter in der Ecke), Sägen, Hämmer, kleines Brecheisen, noch mehr Sägen, dahinter Zangen.
Außerdem noch diverser anderer Kram dahinter.

So weit so gut... und weil einem beim Schaffen ja immer ein-/auffällt, was man eigentlich auch noch tun sollte ("Es gibt immer was zu tun!") ist mir klar geworden, daß ich auch die Werkbank wieder befestigen sollte...
Denn sonst wackelt die sich Stück für Stück von der Wand weg, wenn man daran werkelt.

Auf dem letzten Bild links direkt neben dem roten Werkzeughalter seht ihr wo sie früher am Balken befestigt war.
Dort, wo der Balken jetzt ziemlich kaputt ist.
Irgendwann hat es beim arbeiten an der Werkbank die Nägel dort rausgerissen...

Selbst wenn ich gewollt hätte, an dem Balken hätte ich die Werkbank wohl besser nicht wieder fest gemacht... aber die steht inzwischen ja sowieso weiter hinten.

Die alten Befestigung - hier links seitlich im Bild - war zwar noch an der Werkbank:

Aber die Löcher an der sind so groß, daß ich da keine Schraube festbekomme... und nageln ist an der Stelle schlecht - ist schließlich nur eine relativ dünne Hüttenwand und kein Balken - also habe ich stattdessen lieber oben längs der Werkbank drei solcher Metallwinkel entlang der Werkbankrückseite angebracht.

Müsste halten... zumal der letzte am Balken auf der Hüttenrückseite befestigt ist und der ist noch ok und macht auch einen sehr soliden Eindruck.
Notfalls kann ich auch einfach noch ein paar Winkel mehr anbringen, falls es doch nicht reichen sollte.

Bis hierhin alles keine große Geschichte.

Ziemlicher Fummelkram war es allerdings, dieses ganze alte Zeug zu sortieren:

Ein riesen Haufen alter Schrauben, rostiger Nägel, Schlüssel von denen ich nicht weiss, wohin sie gehören und ob es überhaupt noch ein Schloss dazu gibt usw. usf.... und viele Sachen von denen ich weder weiss, was zum Teufel es überhaupt ist, geschweige denn wozu man es brauchen kann...
Wahrscheinlich könnte ich alles wegwerfen und würde es nie vermissen... aber ich bin halt Schwäbin... und man könnte es ja doch noch mal brauchen *args*... also habe ich es jetzt grob sortiert und aufgeräumt.

Die Sägemaschine habe ich jetzt auch gut abgedeckt:

Die ist auch noch von meinem Stiefvater, wie fast alles in der Werkzeughütte.
Und seit mein Bruder sie sich vor Jahren mal ausgeliehen hat ist sie leider so ziemlich im A*** :(...
Dem ist der alte Motor kaputt gegangen beim sägen und der neue, den er eingebaut hat taugt nichts...
Der läuft in kürzester Zeit heiss... inzwischen oft schon direkt nach dem einschalten, bevor man überhaupt auch nur ein Stück Holz gesägt hat... tja und darum weiss ich jetzt leider nicht, wie ich das Holz, das ich noch hinter'm Haus habe klein gesägt bekommen soll :(...

Eine neue Maschine kaufen würde auch nicht lohnen, da ich nicht vor habe in Zukunft weiter Holz zu sägen.
Das ungesägte Holz das noch da ist, haben wir noch von der Stadt bekommen, aber die haben den Service ihre abgeholzten Bäume interessierten Bürgern vor die Tür zu kippen inzwischen eingestellt.

Und da ich kein Auto habe kann ich sowieso nicht selber Stückholz direkt im Wald kaufen.
Wie sollte ich das nach Hause bekommen?

Also bleibt mir sowieso nur mir Holz schon klein gemacht liefern zu lassen, so wie vor zwei Jahren.

Aber zurück zum Thema sortieren...

Die Regale über der Sägemaschine, die vorher auch total zugerümpelt waren sind jetzt auch sauber aufgeräumt:


Ganz oben in dem Spalt unter der Decke:
kleine Schraubzwingen.
Ganz rechts: große Schraubzwingen
Oberes Regal:
Keile zum Holzspalten (in Lappen eingewickelt), Spanngurte, dahinter verschiedene Ketten.
Mittleres Regal:
Links Nägel in verschiedenen Größen, daneben Meterstab, Packung mit Schraubenschlüsseln, kleine Wasserwaagen.
Rechts weitere Reserve-Packungen mit Nägeln.
Unteres Regal: Jetzt ganz leer, bis auf ein paar leere Behälter als Reserve.

Ebenfalls neu und jetzt gut sortiert ist das Hängeschränkchen über der Werkbank:

Sorry... da ist es leider sehr dunkel wenn nicht gerade die Sonne drauf scheint.

Einen Teil der Sachen hinten habe ich inzwischen in den Schrank umgeräumt so daß da sogar noch Platz ist.

In diesem Hängeschränkchen sind vor allem neue Sachen, Schrauben, Schreibmaterial, die Bohrmaschine - wenn ich sie nicht gerade zur Sicherheit über den Winter rein getan habe - eine Schleifmaschine, die ich beim Aufräumen wiedergefunden habe und von deren Existenz ich schon gar nichts mehr wusste ;), jede Menge Schleifpapier und vieles andere mehr.

Alles Sachen, die ich durchaus immer mal wieder brauchen kann. (Nur die Schleifmaschine habe ich noch nie ausprobiert).

Generell gilt ja:
Sachen die man oft braucht sollten möglichst leicht zugänglich sein, also im besten Falle mit einem Griff.

Dinge, die man dagegen nur selten bis nie braucht kann man irgendwo weit hinten unterbringen.

Außerdem gilt:
Schwere Dinge möglichst unten unterbringen.
Das gilt auch für spitze Gegenstände und ähnliches...
Ist nicht schön, wenn einem sowas von oben auf den Kopf fällt oder das buchstäblich in's Auge geht...

Hinten an der Hüttenwand habe ich die Werkzeuge ebenfalls nochmal besser sortiert:


Der Besen ist übrigens neu.
Am Mittwoch war ich im Nachbarkuhdorf - einfacher Weg: ca. 3,5 km - und habe mir den gegönnt.
Der alte ist nach dem Winter ziemlich im Eimer... da ich hier ja scheinbar die einzige bin, die den Winterdienst auf dem öffentlichen Weg auch macht... zumindest habe ich den ganzen Winter vom Nachbargrundstück da nie jemand gesichtet...
Ich hab zwar noch einen anderen Besen, aber der steht in der Waschküche und da Besen zu den Dingen gehören, die man ständig braucht ist das blöde jedesmal um's ganze Haus laufen zu müssen, wenn ich den Besen bei der Hütte brauche...

Ja und dann war da noch der Schrank neben der Sägemaschine:

Der steht da auch schon so lange ich denken kann...
Und darin sind seit Ewigkeiten die alten Sachen von meinem früheren Auto...
Ich bezweifle ja, daß ich die je wieder brauchen werde, aber etwas wegwerfen, was man vielleicht doch noch mal wieder brauchen könnte... Tja Schwäbin halt *seufz* ;)...
Erstmal hatte ich da nur etwas Platz gemacht und den Korb mit den Sachen vom Fahrrad rein gestellt... aber dann hat mich heute doch noch mal der Rappel gepackt - sagt man das auch außerhalb von Schwaben...? - und ich habe das ganze Autozeugs in die Truhe neben der Werkbank gepackt.

Da ist jetzt ganz unten erstmal allerhand Kram drin:


Fragt mich nicht wozu die Trennscheiben sind...
Ich habe hier noch nie einen Trennschleifer gesehen... und trotzdem hat mein Bruder vor Jahren sogar noch weitere Trennscheiben angeschleppt... mit denen ich rein gar nichts anfangen kann...
Keine Ahnung warum...

Mit den Dachrinnenhaltern - ich nehme mal an, daß diese 'Haken' welche sind - werde ich aber in Zukunft wohl noch was anfangen können... aber das dauert noch etwas...

Darüber kommen dann zwei Kisten mit:
Großem Metallkrempel bei dem ich nicht weiss, ob ich jemals verwendung dafür haben werde (links) und
allerhand Schnüren u.ä. (rechts). Dafür habe ich schon immer mal wieder Verwendung.


Ja und darauf kommen die nächsten zwei Kisten in denen bisher anderer Kram war, den ich raus geräumt habe und in denen jetzt der ganze Autokrempel ist:


Da ist er gut aufgeräumt und aus dem Weg.
Und an die ganzen Sachen in der Truhe muss ich nur ganz selten ran, komme aber trotzdem gut ran.
Das war vorher nicht so als die Kiste noch hinten in der Ecke stand und ich Mühe hatte den Deckel aufzubekommen.

Ja und so sieht es jetzt im Schrank aus:

Deutlich ordentlicher als vorher...
Und der Korb mit den Fahrradsachen ist jetzt das Einzige, was in der Hütte noch nicht sortiert ist...

Sonst ist die Hütte wieder optimal sortiert.
Besser geht kaum...

Praktischerweise habe ich beim Aufräumen auf den Verschluss für ein großes Wasserfass wiedergefunden... von dem ich gar nicht mehr wusste, daß es ihn noch gibt...

Denn leider war der Auslass-Wasserhahn von dem Fass hier irgendwann kaputt gegangen:


Und alle Versuche das Loch irgendwie abzudichten waren ohne Erfolg geblieben...

Ich habe von innen zusätzlich einen Korken als Stopsel reingedrückt:

Eine Weile hat das auch gehalten... aber irgendwann wurde dann auch der Korken undicht und es sickerte immer Wasser raus, so daß ich das Fass letztes Jahr nicht mehr nutzen konnte.

Und jetzt, oh Wunder, nachdem ich den kaputten Hahn entfernt habe und dank des wiedergefundenen Verschlusses ist das Fass wieder dicht :):



Ich hab's ausprobiert und das Fass bis oben mit Wasser gefüllt und es läuft nichts mehr raus :).

Daß ich das noch erleben darf... daß tatsächlich EINMAL ein Problem ganz einfach zu lösen ist ;)...

So und außer Sachen in der Hütte sortieren und Fass reparieren stand dann als nächstes auf dem Programm:


Werkzeuge reparieren:

Und zwar die hier:



Von links nach rechts und oben nach unten:
+Diverse alte Stile die von kaputten Werkzeugen übrig geblieben sind.
+Große Axt, bei der der Stil schon beschädigt ist und der Kopf auch nicht mehr richtig sitzt.
+Schaufel einer ehemaligen Schneeschaufel.
+Köpfe von drei früheren Äxten
+Blätter von zwei früheren Spaten
+Köpfe von ehemaligen kleinen Hämmern
+Ehemalige Kehrschaufel o.ä. (?)
+Rest von einem Besen

Bei den Äxten, Beilen und Spaten sind irgendwann in den letzten Jahren die Stile unter der Belastung zerbrochen.

Offensichtlich sind das die großen Werkzeuge, die ich am meissten verwende.

Ja und da ich noch Ersatz hatte - von manchen Werkzeugen hatte mein Stiefvater jede Menge - und außerdem andere Sorgen und mir wegen meinen Depris oft sowieso alles ziemlich egal war und da ich auch nicht so recht wusste wie... habe ich die Sachen eben einfach liegen lassen und mit anderen weitergearbeitet.

Aber... so langsam gehen mir die Spaten jetzt aus... ebenso die großen Äxte und Hämmer... also war es Zeit mein Glück zu versuchen... ob ich die Sachen reparieren kann.

1.Schritt:
Da die Stile meisst direkt hinter dem Kopf der Axt/des Beils/Spatens abgebrochen sind, wird der beschädigte Teil dort einfach abgesägt, so daß man einen zwar etwas kürzeren aber heilen Stil hat.

2.Schritt:
So vorhanden werden die Holzreste und Keile, die die Stile dort festgehalten haben aus den Köpfen von Beilen und Hämmern geklopft, also das hier:



Man sieht gut die kleinen Metallkeile die das Holz der Stile auseinanderdrücken und so fest an die Köpfe der Hämmer drücken, damit diese sich nicht lösen können.

3.Schritt:
Die Stile müssen am Ende auf die richtige Dicke zurechtgeschnitten werden, damit sie in die Köpfe der Beile/Äxte passen.

Das macht man mit diesen Werkzeugen hier:


Ich glaube die Dinger nennt man Stechbeutel und sie dienen zur Holzbearbeitung.
Damit kann man Holzstücke gezielt abbeilen indem man sie an der richtigen Stelle am Holz ansetzt und dann mit einem Hammer auf das Ende des Stechbeutels klopft.

Funktioniert ähnlich wie beim Schnitzen mit einem Messer nur kann man durch Stechbeutel und Hammer mehr Kraft einsetzen und damit mehr Holz in weniger Zeit abbeilen, wie man das nennt.

Man sieht am Kopf der Axt, wo ich das Holz abgebeilt habe.
(Der Kopf saß da noch nicht fest, musste also noch weiter rein auf den Stil).

Ich hatte zwar schon mal einen Stechbeutel in der Hand, aber gemacht habe ich das auch noch nie...

Darum dauerte es gerade bei der einen großen Axt dann auch ziemlich lange.

Denn das Problem bei der Sache ist:
Man muss vorsichtig sein dabei... denn wenn man versehentlich zu viel Holz abbeilt... dann ist der Stil nachher zu klein und hält nicht mehr im Kopf des Werkzeugs. Und wieder drankleben geht halt nicht...

Also habe ich immer nur wenig Holz abgetragen... und die Köpfe von Hämmern und Beilen ansonsten mit viel Kraft und großem Hammer ;) auf die zurechtgeschnitzten Stile geklopft.

4.Schritt: In die eingesetzten Stile wird dann noch ein Keil geklopft:



Hier einer von denen die ich vor Jahren schon mal für diesen Zweck gekauft aber bisher nie verwendet habe.
Die alten Keile konnte ich aber ebensogut wiederverwenden...

Und... FERTIG!

Hier das Ergebnis am Dienstag nach ein paar Stunden Arbeit:



Repariert:
+Vier Hämmer
+Zwei Beile
+Eine Schneeschaufel
+Ein Besen

Nichts machen konnte ich bei den Sachen:



Für die Stile links hatte ich keine Verwendung, bei den Spaten ist das leider nicht so einfach mit dem Einsetzen eines neuen Stils, darum hab ich's gelassen, bei dem Handfeger ist nicht der Stil kaputt sondern das Metall gebrochen, das müsste man schweissen und das kann ich nicht, für die große Axt hatte ich leider keinen passenden Stil - die ist schwer und braucht darum einen richtig stabilen Stil, den ich nicht hatte... - die kleinere Axt und der Stil daneben passten auch nicht so richtig zusammen und den Hammerstil ganz rechts hatte ich vor Jahren schon zur Reparatur gekauft... jetzt aber gar nicht gebraucht, weil ich alle Hämmer mit alten Stilen reparieren konnte.

Aber... ich hätte es wissen müssen... natürlich konnte ich das so nicht stehen lassen...

Am nächsten Tag hat es mich dann in den Fingern gejuckt... und ich habe mich doch noch an einem der Spaten versucht.

Das war nicht so einfach, weil das Holz im Spatenblatt kaum heraus zu bekommen war:



Selbst mit Stechbeuteln war das kaum zu schaffen... so fest saß das da drin.
Und diesen Bolzen da musste ich in der Mitte durchsägen und dann rausklopfen damit ich den Stil neu einsetzen konnte... der vorher natürlich auch abgebeilt werden musste.

Danach habe ich dann noch ein Loch in den Stil gebohrt und eine arme unschuldige Schraube mit brutaler Gewalt da reingeklopft ;)... und anschließend auf passende Größe abgesägt... Mutter drauf und fertig ist der reparierte Spaten:



Allerdings... bei dem Spaten würde ich keine Haltbarkeitsgarantie geben.
Da sich der Stil bei dem offenbar nach vorne verjüngt ich aber nicht weiss wie genau und daher auch keine Möglichkeit habe den passend zurechtzuschnitzen sitzt der leider nicht so tief im Spatenblatt wie ich mir gewünscht hätte...
Aber immerhin... er sitzt fest...
Mal abwarten wie gut und lange der Spaten hält...

Und wie man sieht... auch das Beil habe ich noch gemacht.
Und diesmal ging es schon viel schneller, weil ich inzwischen gelernt habe wie man das mit dem Abbeilen richtig macht.
Nur den Stil musste ich deutlich kürzen, weil der oben ziemlich kaputt war.

Soviel also zur gelungenen Werkzeugreparatur.

Also dafür, daß ich sowas noch nie gemacht habe... nicht schlecht, oder ;)...?

Ja und dann war da noch der Donnerstag... da gab's Erdbeerpflanzen im Angebot.

Ich also gleich morgens hin, mit dem Fahrradanhänger - aber mit ohne Fahrrad, denn das ist ja leider kaputt - und Erdbeerpflanzen geholt:



30 Stück... und je zwei davon kamen in jeden Stein oben auf der Pflanzmauer:


(Am Anfang in den halben Stein natürlich nur eine Erdbeerpflanze).

Dann noch kräftig angegossen... und jetzt hoffe ich nächstes Jahr endlich wieder eigene Erdbeeren ernten zu können :).

Ja und sonst...?

Montag... bin ich abends nochmal zum Stabfechten gegangen... sprich einen guten Teil des Weges zu Fuß... so 1 Stunde...

Dienstag bin ich zum Mädelsabend... ebenfalls teilweise gegangen... so eine 1 1/2 Stunden...

Mittwoch war ich im Nachbardorf... neuen Besen und anderes besorgen... ebenfalls immerhin über 1 Stunde Fußweg insgesamt.

Donnerstag war ich Erdbeeren im anderen Nachbardorf besorgen... wieder über 1 Stunde zu Fuß unterwegs...

Freitag erstmals wieder arbeiten... dazu über 1 Stunde zu Fuß unterwegs... und auf der Arbeit 5 1/2 Stunden auf den Beinen gewesen...

Samstag über 1 Stunde Arbeitweg... und 5 Stunden bei der Arbeit auf den Beinen gewesen...

Macht ca. 16 Stunden die ich diese Woche zu Fuß unterweg und bei der Arbeit am laufen war...

Keine Ahnung wie viele Kilometer das waren... aber sicher einige...

Aber ich wüsste es gerne...

Und darum habe ich mal wieder meinen Schrittzähler rausgekramt...
Leider sind dessen Batterien alle.
Wenn ich dafür neue habe, werde ich nächsten Monat hier mal festhalten wie viele Kilometer ich jeden Tag auf den Beinen bin... und wie viele Kilometer mit dem Rad, wenn das dann hoffentlich repariert ist...

Jedenfalls war ich wegen all dem nicht nur ganz gut beschäftigt sondern Abends auch oft zu platt zum bloggen... und darum erst heute die Wochenzusammenfassung.

Tja... und bei all dem was ich so erledigt habe... ist mir dann auch noch mehr eingefallen, was ich bald auch noch mal tun sollte/muss/will...

Schildkröte hoch holen... Komposter umsetzen... Papierkram sortieren... Hausschuhe reparieren... Kleidung flicken...

Ja, die Baumarkt-Werbung lügt wirklich nicht...

Es gibt immer was zu tun...

Viele Grüße

Klaudia
358 mal gelesen

Montag, 29. März 2010

Dünnes Eis...

Hallo alle zusammen,
ich bin momentan in einer etwas paradoxen Situation...

Wie ihr hier ja mitlesen könnt geht es mir derzeit wieder deutlich besser als noch vor wenigen Wochen.

Aber was mir nur allzu bewusst ist:

Ich bewege mich auf sehr dünnem Eis...

Ich bin ja sowieso immer ein Sensibelchen, das sich alles gleich sehr zu Herzen nimmt.

Aber derzeit fehlt mir wirklich jede Basis... in jeglicher Hinsicht.
Da ist nichts, was mir Halt geben könnte im Leben...

Und darum ist momentan die Gefahr, daß irgendwelche Tiefschläge mich wieder aus der Bahn werfen... und zurück in die Depression noch viel größer als sonst sowieso schon...

Ja und morgen habe ich dann also meinen Termin beim Onkel Psycho-Doc.

Und ich will ihn um einen Gefallen bitten, das heisst... nein wollen will ich das ganz sicher nicht... aber ich muss...
Denn wenn ich es nicht tue, wird alles nur noch viel viel schwieriger und wenn er nein sagt ebenso...

(An diejenigen, die wissen worum es geht: Nein ich will hier nicht öffentlich darüber reden worum es geht...)

Das Problem ist also:
Mir geht es derzeit relativ gut... aber ich muss ihm trotzdem erklären, daß ich da ein Depressions-Problem habe und darum seine Hilfe brauche...
Denn wenn ich das nicht mache, DANN habe ich tatsächlich ganz schnell wieder ein Depressions-Problem... aber eben erst hinterher... nachdem ich bei ihm war...

Und ich habe deswegen ein schlechtes Gewissen...

Ich tu mich sowieso schwer damit um Hilfe zu bitten... und habe ein schlechtes Gewissen, wenn es mir nicht gut geht...

Umso schwieriger, wenn ich um Hilfe bitten muss, obwohl es mir gerade nicht so schlecht geht... damit es mir nicht wieder schlechter geht...

Ich fühl mich echt sch***e dabei :(... aber wenn ich's nicht tue oder er mir nein sagt... dann ist schon morgen wohl wieder depression reloaded angesagt :(...

Viele Grüße
Klaudia
749 mal gelesen

ToDo April 2010

Hallo allerseits,
ja... wozu noch ne ToDo-Liste, werdet ihr euch jetzt wahrscheinlich fragen ;)...

Da antworte ich doch einfach mal per Zitat:

"Pläne sind nichts. Planung ist alles." Dwight D. Eisenhower

Und da ich das genauso sehe halte ich, neben der kurzfristigen Wochenplanung, auch eine etwas längerfristige Planung für sinnvoll... um bei all dem klein-klein das es zu tun gibt den Blick für's größere Ganze nicht zu verlieren...

Diese Monatsplanung ist dann auch weniger genau.

Hier steht nicht wann genau ich was machen will - auch weil vieles davon sehr Wetterabhängig ist oder abhängig von anderen Dingen - und es stehen nur die größeren Sachen in der Monatsplanung.
Den ganzen Kleinkram, den man - hoffentlich - relativ schnell machen kann führe ich hier nicht auf.

Bis Ostern gilt ja schon die nächste Wochenplanung und für die Zeit nach Ostern also folgende

MONATSPLANUNG für APRIL 2010:

+Bewerben, bewerben und nochmals bewerben...

+Esszimmer streichen, Hängeschränke wieder anbringen und einräumen

+Treppe/Bühne streichen

+Abdichten:
-Dachrinne Wäschetrockenplatz
-Dachrinne Hütte
-Hinteres Vordach
-Hinteres Zwischendach (oder: erneuern)
-Fallrohre Haus
-Abfluss Küche
-Kacheln Dusche


+Äußeres Hoftor wieder anbringen

+Tür zu Vorraum anbringen

+Neue Gartenbegrenzung

+Fahrrad reparieren lassen + neue Knopfzellen für Schritt- und Kilometerzähler

Ja und letzteres, weil ich vor habe dieses Sommerhalbjahr so oft wie möglich mit dem Rad zur Arbeit zu fahren.

Und damit ich auch eine Kontrolle habe und ein Erfolgserlebnis will ich eben auch immer einen Schrittzähler bzw. beim Radfahren einen Kilomterzähler dabei haben, denn mein Ziel für die nächsten Monate lautet:

+Fitness: 500 km im Monat bewegen.

"Bewegen", weil es egal ist ob zu Fuß oder mit dem Rad, gut tut mir beides :).

Und ich will auch gar nicht erst damit anfangen zu zählen wie viele Kalorien ich dabei jeweils verbrauche...

Viel zu kompliziert und auch überflüssig.

Ich will wissen wie viele Kilometer ich mich bewege, das reicht mir völlig.

Also mal schauen wie viele Kilometer das werden...

Darauf bin ich selber gespannt ;)...

Viele Grüße
Klaudia
328 mal gelesen

Wochenbilanz + ToDo KW 13/2010

Hallo zusammen,
sorry... leider um einen Tag verspätet, der Beitrag, bin gestern nicht mehr dazu gekommen.

Also erstmal zur:

WOCHENBILANZ KW 12/2010:

Geschafft habe ich von dem was ich tun wollte:
+Hütte neu sortieren
+Werkzeug reparieren
+Erdbeeren pflanzen

War für diese Woche nicht geplant, ist jetzt aber auch erledigt:
+Alle Wasserfilter + Wasserkocher + Wasserkessel entkalkt
+Werkbank befestigt
+Großes Fass abgedichtet
+Fässer leeren/umfüllen/putzen
+Fässer und Oleander aus Waschküche holen

Und leider nicht geschafft habe ich:
+Wein befestigen
+Solar-Hausnummer anbringen
+Bügeln
+Kaputte / zu kleine Schuhe wegwerfen
+Äußeres Hoftor wieder anbringen
+Diverse Löcher dicht machen
+Bewerben! (3 Bewerbungen)

Und da diese Woche leider ziemlich... schauerlich... werden soll, brauche ich mir für draußen erst gar nichts vornehmen... oder höchstens Kleinigkeiten die man auch mal in ein paar trockenen Stunden machen kann.

Und ich bin ehrlich heilfroh, daß ich die letzten zwei Wochen schon so viel draußen gemacht habe... denn wer weiss wann ich wieder die Chance dazu haben werde...

Für diese Woche habe ich mir also stattdessen fast nur Indoor-Schaffing - um es mal im modischen Öttinger-Schwenglisch zu sagen ;)... - vorgenommen:


ToDo Kalenderwoche 13/2010:

+Papierkram sortieren

+Bügeln

+Waschen

+Hausschuhe reparieren

+Kleidung nähen

+Kaputte / zu kleine Schuhe aussortieren

+Quarzstrahler anbringen

+Klapptreppe kürzen

+Kacheln Dusche wieder anbringen

+Äxte schleifen

+Wein befestigen

+Solar-Hausnummer anbringen

+Bewerbungen

Sind ja wieder einige schon alte Bekannte dabei *hüstel*, die ich bisher noch nicht geschafft habe... aber bekanntlich sind ja aller guten Dinge drei...

Viele Grüße
Klaudia
197 mal gelesen

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