Hallo alle zusammen,
also ich werde in Zukunft nicht nur am Sonntag eine ToDo-Liste für die jeweils nächste Woche schreiben, sondern hier dann auch per eigenem Beitrag 'Rapport' erstatten, was ich in der Woche dann davon geschafft habe...
Die Woche ist jetzt zwar noch nicht rum ;), aber ich fange trotzdem schon mal damit an und ergänze diesen Beitrag dann jeden Tag abends um das, was ich jeweils geschafft habe.
MONTAG:
Am Montag habe ich jetzt nicht sooo viel geschafft.
Da ich momentan ja Urlaub habe, gönne ich mir derzeit den ungewohnten Luxus morgens keinen Wecker zu stellen, sondern auszuschlafen.
Und ganz ehrlich... ich glaube das brauche ich auch... nachdem ich sonst ja meissten schon vor 5 Uhr oder noch früher aufstehe.
Da schleppe ich sonst immer ein Schlafdefizit mir mit herum...
Und neben Sachen machen steht ja auch Erholung auf meinem Programm...
Da ich dann am Nachmittag auch noch los musste, zum Stabfechten, habe ich am Montag also nur den Hof zusammengefegt und alle Wasserfässer - die schon halbvoll waren vom gesammelten Winterschnee - an ihre Plätze gebracht.
Das ist jetzt nicht sooo irre spannend, deshalb erspare ich mir und euch die Bilder dazu ;).
DIENSTAG:
Vormittags habe ich dieses kleine Gitter vor dem Bad aufgeräumt und geputzt:
Da ich kein "vorher"-Bild gemacht habe sieht man jetzt leider nicht den Unterschied, aber da sah's aus wie Kraut und Rüben...
Das war eines der wenigen Eckchen, die ich seit dem Tod meiner Mutter noch nicht aufgeräumt und neu geordnet hatte, einfach weil es nicht wichtig war.
Und dann habe ich noch ein leckes Fallrohr repariert, dazu gleich nachher noch ein Bild.
Außerdem wollte ich auch noch ein Schloss wieder anbringen... nur um festzustellen, daß das offenbar klemmt...
Da konnte ich probieren was ich wollte... nichts zu machen :(...
Stundenlang habe ich mich vergeblich damit rumgeärgert und mit dem Computer der auch mal wieder nicht wollte, so daß viel Zeit letztlich sinnlos drauf ging an dem Tag...
Und nachmittags musste ich dann schon wieder weg... weil da ein besonderer Mädelsabend aus leider traurigem Anlass angesagt war...
Vielleicht schreibe ich in den nächsten Tagen noch was dazu.
MITTWOCH:
Nachdem ich die letzten beiden Tage ja leider nicht wirklich viel geschafft habe, habe ich den heutigen Tag dafür richtig genutzt.
Erstmal musste ich das Wasser in der Waschküche wieder anstellen - dort steht die Waschmaschine und die Waschküche wird nicht beheizt, weil das Unsummen kosten würde, weswegen ich im Winter bei Frostperioden das Wasser abstellen und das Wasser aus den Rohren und der Waschmaschine ablassen muss - und danach konnte ich endlich mal wieder waschen...
Ja und während die Maschine lief habe ich mich dann daran gemacht die Hütte hinter dem Haus zu reparieren.
Dort waren verschiedene Sachen kaputt oder nicht so wie ich sie haben wollte.
Vor allem war das Holz hier unten nicht nur verschimmelt, sondern völlig durchgefault:
Das hat gleich mehrere Gründe:
Erstmal ist die Dachrinne der Hütte an der Stelle durchgerostet, weil die so blöde montiert ist, daß dort ständig Wasser steht.
Zweitens ist das kleine Vordach, daß ich vor etlichen Jahren zwischen Haus und Hütte gebastelt habe inzwischen total kaputt und undicht...
Drittens war auch das Fallrohr links im Bild undicht - das ist das Rohr, das ich am Vortag gemacht habe - wobei das wohl nur begrenzt Schuld hat... denn wie man sieht ist das Holz vor allem auf der anderen Seite verfault, weniger am Fallrohr.
Eigentlich dachte ich, das wäre keine große Sache...
Einfach das verschimmelte Brett rausmachen, neue zurechtsägen, annageln... und fertig...
Aber denken ist ja bekanntlich Glückssache...
denn als ich das verfaulte Brett entfernt hatte, stellte sich heraus, daß auch die Balken an der Seite angefault waren... vor allem aber der Balken unten war total hinüber:
Dort hat sich wohl das ganze Wasser das von oben kam gestaut...
Wie man sieht habe ich da auch schon die Knochensteine am Balken raus gemacht.
Vor vielen Jahren habe ich damit den ganzen Hof und auch die Hütte innen gepflastert.
War eine Heidenarbeit...
Und wo ich jetzt schon mal dabei war, wollte ich die auch noch UNTER dem Balken verlegen... damit der in Zukunft keinen direkten Erdkontakt mehr hat und von dort keine Feuchtigkeit 'zieht'.
(Bringt natürlich nur was, wenn ich auch das Wasser von oben abstelle, aber das muss ich dann ein andermal machen).
Letztlich war der Balken unten schon so verrotet, daß ich die linke Hälfte - im obigen Bild hatte ich da schon einen großen Teil mit dem Beil abgeschlagen - abgesägt und auch rechts das kleine Brett vor dem Balken wegwerfen musste:
Das ganze 'Sägemehl' auf dem Bild... das sind die abgefaulten Teile der Bretter und des Balkens...
Das war so weich, daß man es teilweise mit dem Finger zerdrücken konnte...
Zum Glück trägt der Balken da unten ja nichts, sondern dient lediglich als zusätzliche Versteifung, so daß ich ihn problemlos entfernen konnte.
Auf dem nächsten Bild sieht man gut, was ich alles machen wollte:
Das Fallrohr war schon lange kaputt, sprich da war in der Mitte nur ein provisorischer Lückenbüsser weswegen viel Wasser außen statt's innen runterlief...
Zum Glück habe ich in meinem 'Ersatzteillager' nach mehreren vergeblichen Versuchen ein passendes Eisenrohr einzupassen dann noch ein Plastikrohr gefunden, daß gepasst hat.
Außerdem habe ich das Rohr auch noch oben am Balken mit einem Draht festgestgemacht, weil sich das früher auch schon mal selbständig gemacht hatte...
Das hatte ich also gestern schon gemacht...
Heute wollte ich dann also die verroteten Holzteile unten ersetzen.
Dabei habe ich dann auch gleich die Knochensteine dort neu verlegt.
Außerdem habe ich das Loch oben unter dem Dach auch zugemacht, ebenfalls das Loch links, zwischen Werkstatt- und Holzhütte, wo ein Brett fehlte und unter der Tür zur Holzhütte links - am Bildrand zu erahnen - habe ich auch noch die Knochensteine neu verlegt.
Hier ist dann unten der kaputte Teil des Balkens links schon entfernt und die Knochensteine zwischen Hof und Hütte neu verlegt.
(Vorher war da eine Lücke zwischen denen, weil ich wegen des Balkens dort keine Steine verlegen konnte).
Unter den Steinen ist Split verlegt und nachdem man sie eingesetzt, begradigt und festgeklopft hat bürstet man dann Sand in die Lücken zwischen den Steinen, damit sie besser zusammenhalten.
Und so sieht das Ergebnis jetzt aus:
+Fallrohr repariert und befestigt
+verrotetes Holz entfernt
+Kochensteine neu verlegt
+Hütte unten wieder dicht gemacht
+Lücke oben geschlossen
+fehlendes Brett links eingesetzt
+Knochensteine unter Tür links außerhalb des Bildes neu verlegt
Schönheitspreis werde ich nicht damit gewinnen ;)... aber darum geht es mir auch gar nicht.
Mit begrenztem Material, Fähigkeiten und in der Kürze der Zeit war es nicht besser machbar.
Und auch wenn ich mir mehr Zeit genommen hätte... sehr viel besser wäre es trotzdem nicht geworden.
Da ich aber noch eine lange ToDo-Liste habe ist mir einfach nur wichtig, daß die Sache wieder ok ist... egal wenn es nicht so toll aussieht...
War doch deutlich mehr Arbeit als ich dachte... aber nebenher habe ich ja auch noch die Wäsche gewaschen und aufgehängt.
Außerdem sitzt mir noch das Stabfechten von Montag in den Knochen... Das gibt jedesmal drei Tage Muskelkater... (Wenigstens nicht mehr so schlimm wie früher... ganz langsam gewöhne ich mich daran...).
Und die Tage sind halt leider immer noch kurz...
Ok... ist nicht rekordverdächtig... aber ich glaube ich muss mich auch nicht verstecken mit dem, was ich heute geschafft habe.
Soviel für heute...
aber der Beitrag ist noch nicht fertig.
Morgen und in den nächsten Tagen schreibe ich dann jeden Tag, bis Sonntag, was ich jeweils gemacht habe von meinen Vorhaben...
In diesem Sinne:
FORTSETZUNG FOLGT ;)...
So und weiter geht's... mit:
DONNERSTAG:
Heute Vormittag habe ich erstmal:
+die Badewanne geputzt
(Steht nicht auf meinem ToDo-Plan, weil ich da keine Sachen aufschreibe, die immer wieder anfallen, aber ich erwähn es trotzdem... sonst sieht das so aus, als würde ich den ganzen Tag nix tun ;)...).
Danach bin ich raus und habe erstmal bei meinem Apfelbaum
+ein paar große Äste abgesägt:
Ich glaube man kann es gut sehen wo...
Und ja, ich weiss, eigentlich soll man ab März, in der Wachstumssaison keine Hecken und Bäume mehr beschneiden... aber Vögel nisten da ja keine drin und ich glaube der Baum wird's überleben ;)... zumal die Natur dieses Jahr ja sowieso deutlich später dran ist.
Unter diesem Apfelbaum hat Kröti ihr Sommerquartier:
Ihr Stall ist aber noch weggeräumt über den Winter und sie schläft noch selig und gut eingetütet ;) im Keller...
So lange ihr Gehege dort ist, waren mir die Äste darüber relativ egal, weil sie kaum störten.
Aber wenn nicht dieses Jahr, dann spätestens nächstes Jahr will ich ihre Gehege woanders hin versetzen und spätestens dann hätten diese niedrig hängenden Äste weggemust, damit sich niemand ein Auge dran aussticht.
Ich hab sie jetzt schon weggemacht auch damit ich in Zukunft besser an die Himbeeren in der Pflanzmauer dahinter hin komme.
Die Äste

habe ich erstmal weggeräumt.
Die mache ich bei Gelegenheit klein und wenn sie dann über den Sommer getrocknet sind kann ich sie im nächsten Winter zum Feuer anzünden verwenden.
Danach habe ich
+den Sand in Säcke gefüllt und beiseitegeräumt,
der hier im Garten auf einem Haufen lag:
Man sieht's noch gut wo...
Der musste da weg, weil ich mit der Ecke im Garten was anderes vorhabe... nur ob ich das dieses Jahr machen kann weiss ich leider noch nicht...
Ach was soll's ich verrate es euch jetzt schon...
Das Gehege der Schildkröte will ich dorthin versetzen, wo derzeit der Teich ist.
Dort passt es genau hin und den Platz wo das Gehege jetzt steht kann ich anders nutzen.
Ja und der Teich kommt dahin wo der Sandhaufen war... wieder da hin *hüstel*... denn da war er schon mal ;)...
Ich habe ihn damals dort weg unter anderem weil dann kaum Platz bleibt um hinter dem Teich was zu machen...
Und um dieses Problem zu umgehen möchte ich dann so eine kleine Holzbrücke über den Teich bauen...
Ist nicht nur praktisch, sondern ich fänd's auch toll so quasi über's Wasser wandeln zu können ;)...
Aber das geht halt leider erst wenn ich wieder Geld für sowas übrig habe...
Themenwechsel...
Bis hierhin waren es ja nur Kleinigkeiten... jetzt kam der schwierige Teil heute...
Zwischen Haus und Hütte auf der Rückseite des Hauses gibt es so ein kleines Dächle mit Dachschaden ;) und ich wollte:
+das Zwischendach ausbessern.
Vor... ich schätze mal so zwei Jahrzehnten hat damals einer der heftigen Stürme (Orkan "Lothar"...? Ich weiss es nicht mehr...) das Dach des kleinen Windfangs bei unserem Hauseingang abgerissen.
Der Vorbau hat danach ein neues stabiles Dach aus Ziegeln vom Handwerker verpasst bekommen.
Aber da war ja noch das alte Dach aus Wellpappe (Oder wie heisst das nochmal...? Ich steh grade auf der Leitung...) das jetzt übrig war...
Und da bin ich eben auf die Idee gekommen zwischen Haus und Hütte ein kleines Regenschutzdach daraus zu basteln.
Ist manchmal ganz praktisch, weil man in dessen Schutz auch mal noch das eine oder andere machen konnte auch wenn es zu regnen anfing...
Aber was ich damals nicht bedacht hatte... weil ich sowas zum ersten mal gemacht und auch sonst keine Ahnung hatte war, daß das ehemalige Vordach ja schon beschädigt war, also schon Löcher hatte, weil es ja vom Sturm losgerissen worden war.
Und weil ich damals noch nicht wusste, wie man sowas richtig befestigt habe ich es einfach festgenagelt und damit natürlich noch mehr Löcher erzeugt...
Löcher durch die natürlich Wasser läuft...
Anfangs war das Dach sogar noch ziemlich dicht, aber im laufe der Jahre rissen die Löcher wohl immer mehr ein...
Und das Wasser, das da durchlief, floss schließlich nicht nur an der Hütte runter und ließ dort die Bretter verrotten - siehe oben - sondern es lief zuerst an die Balken aus denen ich das Zwischendach gebaut hatte...
Und von den drei Längsbalken - zwischen Haus und Hütte - war dann schließlich einer so durchweicht, daß er einfach durchbrach:
Und wie man hier sieht hatte das Dach auf dieser Seite dann natürlich auch keinen Halt mehr...
Noch schlimmer sahen die Querbalken aus...
Die waren fast allesamt total verfault...
Also habe ich den Längsbalken raus gemacht, ebenso die verfaulten Querbalken.
Und weil ich keine passende Ersatzteile habe, habe ich das Dach auf der Seite wo es kaputt war einfach um diese Teile verkleinert:
Bei dem kaputten Längsbalken habe ich das verfaulte Ende abgesägt und weil der Rest noch ok war habe ich ihn als Querbalken wieder in das Dach eingesetzt und hier auf der Rückseite an diesem Zaunpfosten befestigt, damit das Dach bei Sturm stabiler ist:
Und wo ich schon gerade dabei war, habe ich dann auch jede Menge Moos von dem Vordach runtergeholt, das da in den letzten Jahren gewachsen war:
So einen Haufen 'Moos' hätte ich auch mal gerne ;)...
Außerdem habe ich auch noch ein paar weitere neue Querbalken eingezogen und das Ganze irgendwie mehr oder weniger gut wieder zusammengenagelt.
Ich weiss zwar jetzt, daß das Murks ist so... aber das Teil ist schon so kaputt... und vor allem kann ich mit meinen 'Hausmitteln' auch nicht mehr tun.
Wenn ich das richtig machen wollte, bräuchte ich ganz neue Querbalken und vor allem neue Wellpappe (?) und richtiges Befestigungsmaterial.
Das ist jetzt einfach nur erstmal eine Notreparatur, damit mir der nächste größere Sturm das Ding nicht einfach wegreisst.
Und wo ich gerade so schön dabei war, bin ich mir dann auch gleich noch selber auf's Dach gestiegen ;)... bzw. auf's Dach der Hütte, damit ich erstmal da Zwischendach etwas kürzen konnte, denn erst dann kam ich überhaupt an die Dachrinne der Hütte ran.
Die war leider total zu mit Dreck... und darum schon teilweise durchgerostet, was das viele Wasser an der Hütte - siehe oben - erklärt...
Die Dachrinne habe ich dann auch gleich sauber gemacht.
Was ich jetzt bei Gelegenheit noch machen muss ist schauen, daß ich die größten Löcher in Vordach und Dachrinne provisorisch zu bekomme...
Sonst läuft mir weiter das Wasser auf die Balken des Vordachs und auf die Hütte und in wenigen Jahren ist wieder alles durchgefault...
Aber heute wollte ich nicht mehr, denn ehrlich gesagt bin ich heute ziemlich fix und fertig...
Ja und so sieht das Zwischendach jetzt aus:
Von der Seite:
Und von oben:
(Das dahinter ist die Hütte).
Ach ja... und was da auf dem Zwischendach liegt... das sind Korken vom 'lieben' Nachbarn... davon liegen noch mehr hier rum... und anderes...
Ich hab die mit Absicht liegen lassen...
Eigentlich wollte ich ja noch mehr machen... aber das war mir einfach zuviel heute.
Außerdem hatte ich da noch was anderes zu tun...
Mein Computer macht leider immer mehr Mätzchen... sprich er wird nicht nur immer langsamer, sondern das geht inzwischen immer öfter und immer länger bis zum völligen Stillstand.
Ich habe darum heute alles, aber auch wirklich alles was ich nicht brauche und was sich irgendwie deinstallieren lies runtergeschmissen... (Manche Sachen wird man ja gar nicht los, zumindest habe ich bei einigen noch keinen Weg gefunden...).
Und jetzt kann ich nur hoffen, daß es jetzt wieder besser geht...
Denn wenn nicht, bin ich echt mit meinem Latein am Ende...
Das Einzige, was ich dann noch tun kann ist format C...
was nicht wirklich lustig ist...
Selbst wenn man vorher alle Daten gesichert hat, dauert es Tage um wieder alle Programme zu installieren.
Und wenn man Pech hat geht es einem wie mir bei meinem alten Computer... und die Windows Recovery-CD funktioniert nicht mehr...
Ansonsten habe ich noch heute Abend auch noch:
+Wäsche abgehängt (bis auf die paar Teile, die noch nicht trocken waren).
+gespült.
Mehr war heute leider nicht drin...
Was ich morgen mache hängt davon ab, wie das Wetter ist und wie es mir geht...
FORTSETZUNG FOLGT am:
FREITAG:
Heute Morgen bin ich wieder nur ziemlich langsam in gang gekommen...
Ich bin momentan einfach körperlich nicht fit...
Und während der Muskelkater vom Stabfechten am Montag inzwischen nachlässt, spüre ich inzwischen dafür die Arbeit der letzten Tage... und das nicht zu knapp...
Darum habe ich's heute langsam angehen lassen...
Lange geschlafen, nach eher kurzen Nacht gestern, dann kurz
+eingekauft
(So ein bisschen Schokolade, Kekse und Knabberzeug muss einfach sein ;)... dazu der wöchentliche Lesestoff und zum Bäcker).
Nach dem Kaffee dann noch
+abgetrocknet
und erst dann an die eigentliche Arbeit, und zwar als erstes:
+die kaputte Bank repariert.
Das war ursprünglich mal eine Eckbank im Wohnzimmer, aber die eine 'Ecke' davon habe ich nach dem Tod meiner Mutter schon abgetrennt und entsorgt, weil die ziemlich kaputt war.
Da das Ding aber auch bestimmt schon über 20 Jahre alt ist, war der Rest auch schon angeschlagen... und beim Himbeertörtchen-Bloggertreffen im letzten Jahr hat es den dann buchstäblich zerlegt...
D hat damals zwar ein paar Schrauben reingedreht und die Bank so wieder zusammengebaut, aber nur vorne.
Hinten war auf der einen Seite jedoch auch schon die Halterung des Bodens abgebrochen, so daß die Bank dann irgendwann so aussah:
Nachdem ich die Bank ausgeräumt hatte, habe ich dann auch noch gesehen, daß hinten auf der anderen Seite die Holzdübel aus ihrer Verankerung gebrochen waren so daß die Bank schon beim bloßen von der Wand abrücken endgültig in ihre Bestandteile auseinanderzubrechen drohte.
Also habe ich erstmal vorne und hinten noch ein paar Schrauben reingedreht:
Und zur Sicherheit habe ich hinten auch noch ein paar Nägel zur Erhöhung der Stabilität eingeschlagen.
Da die Bank aber immer noch verzogen war und ich daran auch nichts ändern konnte ohne zu riskieren, daß sie dabei endgültig kaputt geht und außerdem die Halterung des Bodens ja auch teilweise schon abgebrochen war, habe ich meine letzte Latte, die von der Hüttenreparatur noch übrig geblieben war in drei Teile zersägt...
Auf wundersame Weise war die gerade lang genug, damit ich hinterher drei passende Stützen für den Boden hatte, die ich unter den nageln konnte:
Und so sieht dann die ausgebesserte Bank aus:
Und der Boden hält jetzt wieder problemlos den Inhalt:
Und das ist jetzt sogar mal nicht rumgepfuscht ;)...
Der Boden würde jetzt auch noch ein wesentlich höheres Gewicht aushalten.
Und ich bin sicher, der hält jetzt... bis die Bank eines Tages ganz auseinanderfällt... oder bis ich sie auf den Sperrmüll gebe...
Das war also meine Vormittagsarbeit heute...
Heute Nachmittag hatte ich eigentlich was ganz anderes vor... dann habe ich mich aber kurzfristig anders entschieden und ein Stück
+hinter dem Haus gepflastert.
So sah es da bisher aus:
Nicht schön, ich weiss...
Das Dämmzeugs links an der Wand muss leider sein... sonst friert mir da im Winter das Abwasser oder sogar das Wasser ein...
Normalerweise stehen davor sogar noch ein paar Schichten aus Styropor und anderem mehr um die Wand und vor allem die Leitungen zumindest notdürftig vor Kälte zu schützen.
Und trotzdem ist mir im vorletzen Winter das Abwasser tagelang eingefroren... und auch diesen Winter war es kurz wieder eingefroren.
Diesmal habe ich aber die Stelle gesucht und gefunden und konnte den Eispropfen lösen und habe die neuralgische Stelle wo das Abwasserrohr in's Fallrohr zum Kanal mündet - links im Bild - noch besser einpacken.
Seither hatte ich bisher zum Glück kein Problem mehr damit...
Aber zurück zum Thema...
Weil dort sowieso ständig Isoliermaterial für die Wand stand, war das die einzige Ecke im Hof, die ich bisher noch nicht gepflastert hatte.
Außerdem stand da auch lange ein Komposter und wuchs Efeu... aber irgendwann habe ich beides entfernt.
Und jetzt war es Zeit auch diese Ecke endlich ordentlich zu machen.
Zuerst habe ich die Erde dort entfernt:
Wie sich zeigte, war das auch nur eine ganz dünne, nur wenige Zentimeter dicke Erdschicht.
Darunter kam (von vorne nach hinten)
ein - vermutlich - betoniertes Stück zum vorschein, gleich daneben eine Fläche wo ich sofort auf lehmigen Boden stieß, ganz hinten rechts unter diesem kleinen Ausläufer war dagegen eine harte Fläche die mir nach Sandstein aussieht - die Schichten, die ich davon abgeschält habe liegen hier links davon - und links am Haus war dann noch eine asphaltierte Fläche mit einem Unterbau aus Sand und Steinen...
Also ein ziemlich krauser Mix aus allen möglichen Materialien...
So ähnlich sah es früher rund um's Haus aus... inclusive der Hütte...
Teilweise uralter kaputter Beton... teilweise mit der Dampfwalze in die Erde gepresste kleine Steine, teilweise irgendwelche Platten in ganz verschiedenen Größen und verschiedenen Materialien, teilweise auch Ziegelsteine - in der Hütte.
Ein wüster Materialmix ohne erkennbaren Plan... oder um es auf deutsch äh... schwäbisch ;) zu sagen:
A saumäßig's Glomb!
(Übersetzung: Ein großer Mist! Wobei sich "Glomb" aber nicht wirklich angemessen in's Hochdeutsche übersetzen lässt ;)...).
Keine Ahnung wie man so ein Glomb ;) überhaupt machen kann... bzw. warum man nichts daran ändert, wenn man die Möglichkeit dazu hat.
Ich denke nicht, daß mein Stiefvater faul war... aber trotzdem hat er nie etwas daran gemacht... und auch sonst kann ich mich nicht erinnern, daß er an Haus und Hof jemals nennenswert etwas gemacht hätte...
In meiner Erinnerung war er nie da... sondern 'immer' entweder in seinen Gärtchen außerhalb - wohl sein liebstes Hobby - oder bei seinen Kindern...
Andererseits kann ich es ihm auch keinen Vorwurf daraus machen... denn schließlich bin ich ja nicht sein Kind...
Jedenfalls habe ich den ganzen Müll in reichlich desolaten Zustand von ihm 'geerbt' (nicht im juristischen Sinne, nur im übertragenen).
Und seither bin ich hier beim aufräumen, wegwerfen, ändern, reparieren usw...
Erst das was mein Stiefvater hinterlassen hat, dann das was meine Großmutter hinterlassen hat und jetzt noch das was mir von meiner Mutter geblieben ist...
Ja und der Hof war eines der ersten Dinge, die ich nach seinem Tod neu gemacht habe... bis auf dieses Eckchen eben...
Lange Rede... gar kein Sinn ;), wie eine liebe aber leider ferne Freundin zu sagen pflegt... so sieht's da jetzt aus:
Besser ging's mit dem Material, das ich derzeit hier zur verfüngung habe leider nicht...
Ich hatte dummerweise nur noch halbe Knochensteine, keine ganzen mehr...
Kleiner Exkurs:
Ich habe darum so viele Knochensteine, weil ich bei der Pflasterung des Hofes damals die Idee hatte da quasi ein 'Leitsystem' in Form von Markierungen aus roten (halben) Knochensteinen als Kontrast zu den sonstigen grauen Knochensteinen zu basteln...
... damit zukünftige Erich von Dänikens, die das in tausenden von Jahren mal ausgraben werden sich vorstellen können wir heute hätten Landebahnen für Außerirdische markiert ;)...
Ne... einfach, damit man weiss, wo Platz zum parken ist und welchen Platz man zum fahren freihalten soll.
Leider wusste ich nicht, daß die Steine im laufe der Zeit sehr stark abdunkeln... so daß man von den Markierungen bald nichts mehr sieht :(...
Die Arbeit war also für die Katz... und darum habe ich irgendwann bei Umbauten auch einiges davon wieder entfernt...
Daher die vielen übrigen halben Knochensteine...
Neben dem Bild habe ich übrigens absichtlich mal die nötigen Werkzeuge aufgebaut.
Die Eimer brauche ich erstmal um die Erde wegzubringen - kam in den Kompost - sowie die ausgebuddelten Steine - die hebe ich ebenfalls auf zur Wiederverwendung - und diversen Müll - Stücke von Isoliermaterial, Asphalt, Ziegel, Plastik...
Danach habe ich damit dann Sand geholt der den Unterbau für die Knochensteine bildet sowie die kleinen Steine um kleinere Lücken zu füllen.
Nachdem der Sand in das Loch gefüllt ist werden dann nach und nach die halben Knochensteine eingesetzt und mit dem gummierten Hammer oben festgeklopft - ebenso die kleinen Steine für die verbleibenden Lücken.
Am Übergang zwischen bisher vorhandenen und neuen Knochensteinen muss man teilweise einige Knochensteine herausmachen und andere anheben weil es richtung Haus bergauf geht und das Niveau der bisherigen Steine an diese neue Richtung angepasst werden muss sonst hat man da nachher ein 'Loch' drin das viel tiefer liegt.
Um diese alten Knochensteinen raus zu holen nimmt man das lange Brecheisen links oder den kleineren grünen Kuhschwanz (ich glaube der heisst so...) daneben.
Außerdem ist auch noch das kleine braune Poster nützlich um die Knie draufzulegen, wenn man länger auf den Knien arbeiten muss...
Und den Hammer plus Meissel links brauche ich um manchmal ein Stückchen von dem Asphalt links abzuschlagen, damit ich die halben Knochensteine dort möglichst lückenlos einpassen kann.
Nicht zu vergessen ein Besen und Kehrschaufel um den ganzen Dreck, der bei solchen Arbeiten anfällt zusammenzufegen und zum Schluss den Eimer Sand, der da noch steht über den Knochensteinen zu verteilen.
Der Sand setzt sich dann in die Zwischenräume der Steine und stabilisiert sie so. Sonst würden die da recht locker sitzen...
Das ist jetzt wie gesagt alles andere als perfekt... aber mehr ging mit den vorhandenen 'Hausmitteln' im Moment halt nicht...
Ich war ja schon froh, daß die halben Knochensteine überhaupt gereicht haben...
Ich musste die von überallher zusammensuchen ;)...
Immerhin... jetzt stehen die wenigstens nicht mehr nutzlos im Weg rum und nehmen nur Platz weg...
Und auf diese Weise passt jetzt sogar das Fass, daß ich am Montag dort hinten in die Ecke gestellt habe besser dorthin, weil der Stapel Knochensteine dahinter weg ist...
Jetzt steht es nicht mehr so halb im Weg rum wie bisher...
Bei Gelegenheit muss ich aber dann doch noch mal zwei Gehwegplatten besorgen und die Knochensteine ganz am unteren Ende des Bildes durch die Platten ersetzen.
Denn die Knochensteine sind zu dick... und wegen dem Beton dort an der Stelle bilden die da deshalb eine Stolper-Stufe...
Darum brauche ich dort die viel flacheren Gehwegplatten.
Aber das hat keine Eile, denn dort läuft außer mir sowieso niemand rum...
Ja und das war's für heute... dachte ich eigentlich ;)...
Aber dann hat's die alte Blogtante Aurisa doch nochmal gepackt ;)... und kurz vor Sonnenuntergang mussten dann noch diese zwei armen
kleinen großen Holzklötze dran glauben:
Da mein alter Hackklotz leider irgendwann den Geist aufgegeben hatte, habe ich die jahrelang aufeinandergestellt als notdürftigen Ersatz-Hackklotz benützt.
2008 habe ich dann aber neues Holz kaufen müssen... und mir bei der Gelegenheit dann auch gleich neue Hackklötze mitbringen lassen.
Also werden die beiden Dinger jetzt nicht mehr gebraucht.
Und weil sie mir da so vor dem Holzstapel etwas im Weg waren, habe ich die jetzt mal spontan klein gemacht:
Ein großer Hammer, Keile und die große Axt... und fertig ist das große Holzklotzmassaker... showdown bei Sonnenuntergang... ja ja ich kann schon richtig brutal sein ;)...
Wie ich die traurigen Klotzreste jetzt aufgeräumt habe konnte ich leider nicht mehr aufnehmen... denn dazu war's dann schon zu dunkel.
Da macht der Fotochip nicht mehr mit...
Soviel für heute... aber:
FORTSETZUNG FOLGT... am:
SAMSTAG:
Nachdem ich dann gestern die beiden Holzklötze, die hier links vor dem Holz rumstanden klein gemacht habe, hatte ich die dann noch in der Dämmerung auf den Holzstapel hier obendrauf gepackt:
Das Holz müsste ich dann auch noch mal sägen... fragt sich nur wie...
Und es ist abgedeckt, damit es nicht drauf regnet und es zu faulen/schimmeln anfängt.
Oben auf dem Holz, das ist übrigens der Schildkrötenstall. Den habe ich der Einfachheit halber über den Winter da drauf gepackt.
Und weil die halben Knochensteine, die bisher hinter dem Fass waren - das Fass, das ich am Montag hier unter die Regenrinne platziert habe - jetzt seit gestern 'eingebuddelt' sind, konnte ich das Fass ganz nach hinten und damit aus dem Weg schieben.
Und weil auch die beiden Holzklötze seit gestern weg sind kann man da jetzt endlich wieder gut durchlaufen...
Die Palette ist übrigens von einer Kohlenlieferung übrig geblieben und dient mir jetzt als 'eiserne Reserve', falls ich mal ganz dringend noch ein paar Bretter brauchen sollte... denn leider habe ich jetzt sonst kein einziges mehr...
Aber eigentlich ist die fast zu schade um sie dafür zu zerlegen...
Heute habe ich dann nach dem Frühstück als erstes die Äste, die ich gestern vom Apfelbaum abgesägt habe kleingeschnitten:
Die kleinen Ästchen in der Kiste sind jetzt zum trocknen eingelagert und dienen mir nächsten Winter als Spächele, wie der Schwabe sagt ;)... als Anzündholz.
Die Äste links waren zu dick für die Gartenschere - Astschere habe ich leider bisher keine - die muss ich irgendwann kleinsägen.
Einstweilen kamen sie zu dem Holzstapel auf dem vorherigen Bild.
Als nächstes habe ich den alten Jägerzaun weggeräumt.
Der Jägerzaun hatte früher die Terasse vor dem Haus vom Garten abgetrennt.
Ich habe ihn hier nochmal angelehnt kurz, damit man sehen kann wie das mal aussah:
Nach dem ersten Bloggertreffen habe ich dann um genügend Platz zu haben, die Terasse um die neue Gartenterasse in den Garten hinein verlängert.
(Hinter dem Jägerzaun im Bild).
Und damit man beide Terassen auch zusammen nutzen kann, habe ich ab dann für die Bloggertreffen das Tor - ganz links - und den linken Teil des Zauns - Bildmitte - zeitweise entfernt.
Nachdem meine Mutter dann gestorben war habe ich das Tor und den linken Zaunteinl nicht wieder angebracht und vor wenigen Woche als es zum ersten mal Frühling zu werden schien dann auch noch den rechten Zaunteil entfernt.
Ich fand diesen Jägerzaun immer schon hässlich, überflüssig und hinderlich.
Ein Jägerzaun bietet weder Sicht- noch sonstigen Schutz... und welchen Sinn hat es den Garten vom Haus abzugrenzen...?
Nein... ich möchte den Garten zum Haus / zur Terasse hin öffnen, da stört dieser Zaun einfach nur...
Noch zur Erklärung:
Ganz hinten im Bild:
Pflanzmäuerchen aus roten Hohlsteinen mit Himbeerranken obendrauf.
Ganz rechts im Bild:
Apfelbaum und darunter Schildkrötengehege
(siehe auch Bilder weiter oben hier im Beitrag).
Bild Mitte:
Weisser Tisch (derzeit in zwei Teilen) u.a. für Himbeertörtchen-Bloggertreffen :).
Ja und nachdem ich den Jägerzaun für das Bild nochmal kurz hingestellt hatte, habe ich ihn dann hier in dem schmalen Spalt hinter der Hütte endgelagert:
Ob diese Ecke hinter der Hütte noch zu meinem Grundstück gehört oder schon zum 'lieben' Nachbarn gehört... das weiss kein Mensch... denn die Herren Vermesser hatten damals wohl keine Lust das auch auszumessen, als sie mal da waren um die Grenze neu zu vermessen...
Na ja, jedenfalls, weil ich nicht weiss wem das gehört und weil es so eng ist tue ich da nur den Kram hinter, der sehr sperrig ist und den ich nur ganz selten oder vielleicht auch nie wieder brauche... so wie diesen alten Jägerzaun eben.
Brauchen werde ich den wohl nie wieder, aber den nimmt weder der Sperrmüll mit noch passt er in die Mülltonne... also wird er eben da hinten endgelagert...
Da stört er niemand. Und so lange die Hütte da steht kann er dort bleiben (und die Hütte steht schon länger da als ich lebe...). Möge er da in Frieden verrotten...
Nur das Tor vom Jägerzaun habe ich mal vorne gelassen.
Vielleicht kann ich das nochmal irgendwo gebrauchen...
Ja und bevor ich den Jägerzaun hinter der Hütte verstaut habe, habe ich erstmal den ganzen Krempel dahinter vorgeholt:
Zwei alte Hoftore (hinter dem Jägerzaun-Tor), ein abgefaulter Hoftor-Pfosten und zwei alte Metallpfosten zum Wäsche aufhängen.
Die Metallpfosten waren irgendwann einfach nur noch im Weg, die Hoftore musste ich wegmachen, weil ich den Hof neu gemacht und dabei auch ein Stück höher gelegt habe und sie dann nicht mehr gepasst haben und der Hoftor-Pfosten ist abgefault, weil der Handwerker, der ihn gesetzt hat ein richtiger Pfuscher war...
Nein... ich war das nicht ;)...
Mal sehen... ich denke die Tore kann ich in Zukunft vielleicht wieder gebrauchen... darum habe ich sie jetzt auch wieder 'ausgegraben'...
Aber das dauert noch ein Weilchen...
Nachdem das erledigt war habe ich dann erstmal den 'Dachraum' in der Hütte aufgeräumt und saubergemacht.
Was sich da immer an Staub ansammelt *husthust*...
Ich glaub ich hab jetzt ne Staublunge ;)...
Nicht zu vergessen den Efeu vom 'lieben' Nachbarn, der da in die Hütte reinwuchert und den ich jedes Jahr weg machen muss...
Nach Saubermachen, Auf- und Umräumen sieht es da jetzt so aus:
Das ist durch die Tür der Holzhütte fotographiert (der Werkstattraum der Hütte ist rechts nebenan).
Man sieht vor dem Holz - links außerhalb des Bildes ist der Großteil davon gelagert - einen der neuen Hackklötze.
Oben auf den Brettern im 'Dachraum' der Hütte sind dann solche Sachen wie alte Holzböcke, Körbe für die Gartenarbeit, eine Kiste mit den restlichen Sachen zum Grillen vom letzten Jahr (Grillkohle, Grillanzünder usw.) eine Plastikwanne zum Anmachen von Zement o.ä. dahinter Säcke, Teile eines zerlegten alten Holzkomposters, noch eine Leiter, außerhalb des Bildes auch noch ein paar kleinere Styroporteile, falls man irgendwo was passendes braucht um irgendwelche Löcher zu isolieren, Rollen mit Dachpappe, ein uraltes kaputtes Vogelfutterhäuschen, die alte Dachantenne, die nicht mehr gebraucht wird usw...
Bis hierhin war es 'nur' eine ziemliche Sauer- oder eher Stauberei... weswegen ich das auch nicht gerade gerne mache... aber einmal im Jahr muss es halt sein...
Der wirklich 'lustige' Teil kam aber erst noch... das Aufräumen der Werkstatthütte...
Ich hab jetzt kein Vorher-Bild gemacht... denn als ich die Hütte diese Woche repariert habe musste ich da innen auch Platz machen... mit dem Ergebnis, daß man drinnen kaum noch laufen konnte.
Spätestens jetzt war Aufräumen also absolut unvermeidlich...
(Ok, ein Messi hätte selbst das vermutlich noch als 'sehr ordentlich' empfunden ;)... aber das bin ich nunmal gar nicht... zum Glück!).
Damit ich überhaupt drinnen werkeln konnte habe ich erstmal alle losen Teile raus 'geschmissen' ;):
Und ja... außer der Schubkarre, den Ziegelsteinen und dem Dämmaterial hinter dem Haufen war das alles in der Werkstatthütte...
Und ich habe weder den Schrank noch die Regale noch den Hängeschrank noch die große Truhe ausgeräumt, ebensowenig wie die Leiste mit den Kleinwerkzeugen... und auch die Sägemaschine steht auf dem Bild noch drinnen... und das Fahrrad war auch noch drin... und das alles auf sagenhaften... vier Quadratmetern...
Ach ja und die Leiter habe ich auch noch vergessen ;)...
Es ist wirklich eine
Menge Kram in dieser Hütte...
Fast alles davon habe ich von meinem Stiefvater geerbt...
Und ich bin zwar kein Messi... aber als Schwäbin werfe ich nunmal ungern etwas weg, was man noch gebrauchen könnte ;)...
Und wie man ja gerade diese Woche sehr schön gesehen hat... finde ich tatsächlich oft nochmal eine neue Verwendung für alte Sachen...
Ja und falls jemand das doch ein wenig heftig finden sollte... mein Bruder hat eine ganze große
Scheune voll mit altem Kram ;)...
DAS ist heftig ;)...
Ich würde das jetzt ja gerne auf das 'Schwaben-Gen' ;) schieben... aber ich denke es ist auch eine Generationenfrage...
Der Sohn meines Bruders nämlich, der ein paar Jahre jünger ist als ich gehört schon zur Generation ex-und-hopp...
Sachen Aufheben, reparieren, neu und anders verwenden... das ist heute ja total out...
Ja und *trommelwirbel* ;) SO schaut es jetzt in der Werkstatthütte aus:
Die Gartenwerkzeuge die vorher teilweise hinten links in der Ecke hinter der Werkbank teilweise vorne direkt am Eingang alle ziemlich wirr durcheinander standen, stehen jetzt alle fein säuberlich geordnet und griffbereit auf der Rückseite der Hütte.
Und so sieht es jetzt auf der linken Seite aus:
Rechts, die Werkbank mit Schraubstock, darüber der kleine Hängeschrank, links die große Truhe.
Und die rechte Seite:
Rechts ein kleines Regal, darunter die Sägemaschine, links daneben der kleine Schrank an dessen Rückseite die Leiter lehnt (damit ich auch von der Werkstatthütte an die Sachen im 'Dachgeschoss' der Hütte komme).
Und zu guter letzt hat sich auch noch ein Plätzchen für mein Fahrrad gefunden, das bisher immer ziemlich im Weg war:
So ist es wirklich
viel besser als bisher :)!
Möglich war das aber nur, weil ich die Truhe, die bisher auf dem vorletzten Bild in der Ecke hinter dem Schrank stand auf die andere Seite nach vorne an den Eingang gerückt habe wo bisher die Werkbank stand, die jetzt weiter hinten unter dem Hängeschrank steht.
Erst dadurch habe ich hinten an der Wand den nötigen Freiraum bekommen um die Gartengeräte und das Fahrrad ordentlich unterzubringen.
Ich habe mich heute auch gefragt, warum ich erst jetzt auf diese Idee gekommen bin... schließlich ist meine Fähigkeit noch in der kleinsten Hütte (noch mehr) Platz zu machen geradezu legendär ;)...
Die Antwort ist ganz einfach:
Früher ging das gar nicht... weil die Werkbank früher an einem der vorderen Balken festgenagelt war, damit sie beim Sägen an der Werkbank nicht wackelt.
Erst nachdem sich diese Befestigung irgendwann vom Balken losgerissen hatte, hatte ich überhaupt die Möglichkeit die Werkbank und damit auch die Truhe zu versetzen...
Und da ich nach dem Tod meiner Mutter in der Hütte sowieso nur das gemacht hatte, was unbedingt nötig war, komme ich eben erst jetzt dazu...
Ja und der besondere Dank gilt heute Petrus... der es
nicht hat regnen lassen... was ich ja eigentlich für heute erwartet hatte...
Nur deshalb konnte ich das alles heute schaffen...
So... und das war's für diese Woche... jedenfalls was die körperlichen Arbeiten angeht.
Morgen folgt die Wochenbilanz... und die Planung für die neue Woche...
Ich entschuldige mich für diesen Bandwurm-Eintrag hier ;)...
Wenn ich gewusst hätte wie viel das wird, hätte ich doch für jeden Tag einen eigenen Beitrag geschrieben...
So werde ich es in Zukunft dann wohl auch machen...
Ok... also dann... mal schauen was ich nächste Woche so alles schaffe :).
THE END... aber Fortsetzung folgt ;)... nächste Woche...
Viele Grüße
Klaudia
P.S: Cool... an dem einen Wasserhahn ist tatsächlich nur der Wasserfilter verstopft...
Ich hatte ja befürchtet, daß der ganze Hahn 'dicht' ist...
Den Filter habe ich jetzt in Essigwasser gelegt... mal schauen ob er morgen wieder frei ist... dann könnte ich auch diesen Punkt von meiner ToDo-Liste streichen :).