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WO2026002319A1 - Austauschadaptersystem - Google Patents

Austauschadaptersystem

Info

Publication number
WO2026002319A1
WO2026002319A1 PCT/DE2025/000071 DE2025000071W WO2026002319A1 WO 2026002319 A1 WO2026002319 A1 WO 2026002319A1 DE 2025000071 W DE2025000071 W DE 2025000071W WO 2026002319 A1 WO2026002319 A1 WO 2026002319A1
Authority
WO
WIPO (PCT)
Prior art keywords
locking
fixed part
adapter system
face
longitudinal direction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
PCT/DE2025/000071
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Günther Zimmer
Martin Zimmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of WO2026002319A1 publication Critical patent/WO2026002319A1/de
Pending legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J15/00Gripping heads and other end effectors
    • B25J15/04Gripping heads and other end effectors with provision for the remote detachment or exchange of the head or parts thereof
    • B25J15/0408Connections means
    • B25J15/0425Connections means having cams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Robotics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Austauschadaptersystem mit einem Festteil und mit einem austauschbaren Losteil, wobei in einer Betriebsstellung das Festteil und das Losteil miteinander in einer Schnittstelle formschlüssig gefügt sind und wobei ein in einer Längsrichtung des Austauschadaptersystems orientierter Montagefreiheitsgrad mittels radial zur Längsrichtung verschiebbaren Verriegelungselementen blockiert wird. Die Verriegelungselemente sind im Festteil gelagerte Verriegelungsbolzen mit einer mehrachsig gekrümmten Betätigungsstirnseite und mit einer keilförmig ausgebildeten Eingriffsstirnseite. Im Festteil ist ein in der Längsrichtung in Richtung der Schnittstelle mittels einer Feder belasteter und mediengesteuert oder elektrisch lüftbarer Verriegelungskolben gelagert. In der Betriebsstellung liegt der Verriegelungskolben an der Betätigungsstirnseite jedes Verriegelungsbolzens entlang jeweils einer Kontaktlinie oder entlang einer eine Kontaktlinie aufweisenden Kontaktfläche an. Außerdem liegt eine Eingriffskeilfläche der Eingriffsstirnseite jedes Verriegelungsbolzens in der Betriebsstellung an einer kegelstumpfförmig ausgebildeten Haltefläche des Losteils an. Mit der vorliegenden Erfindung wird die Betriebssicherheit eines Austauschadaptersystems erhöht.

Description

14-07-2025-42893201-H auP tp □ st-0061 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO G. und M. Zimmer 25.06.25 77866 Rheinau Austauschadapter system. Beschreibung Die Erfindung betrifft ein Austauschadaptersystem mit einem Festteil und mit einem austauschbaren Losteil, wobei in einer Betriebsstellung das Festteil und das Losteil miteinander in einer Schnittstelle formschlüssig gefügt sind und wobei ein in einer Längsrichtung des Austauschadaptersystems orientierter Montagefreiheitsgrad mittels radial zur Längsrichtung verschiebbaren Verriegelungselementen blockiert wird. Aus der WO 2021/085 110 Al ist eine Klemmvorrichtung bekannt. Im Festteil ist ein pneumatisch betätigter Hubkolben mit einer Rastrinne und einer Kegelfläche angeordnet. Mittels der Kegelfläche werden in einem festteilseitigen Käfig gelagerte Rastkugeln in eine losteilseitige Eingriffsrinne verdrängt. Um ein Herausfallen der Rastkugeln zu verhindern, muss 14- 07-2025-42993201" H au P Po s "0062 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO ihr radialer Überstand über den Käfig kleiner sein als der Radius einer einzelnen Rastkugel. Der vorliegenden Erfindung liegt die Problemstellung zugrunde, die Betriebssicherheit eines Austauschadaptersystems zu erhöhen Diese Problemstellung wird mit den Merkmalen des Hauptanspruches gelöst. Dazu sind die Verriegelungselemente im Festteil gelagerte Verriegelungsbolzen mit einer mehrachsig gekrümmten Betätigungsstirnseite und mit einer keilförmig ausgebildeten Eingriffsstirnseite. Im Festteil ist ein in der Längsrichtung in Richtung der Schnittstelle mittels einer Feder belasteter und mediengesteuert oder elektrisch lüftbarer Verriegelungskolben gelagert. In der Betriebsstellung liegt der Verriegelungskolben an der Betätigungsstirnseite jedes Verriegelungsbolzens entlang jeweils einer Kontaktlinie oder entlang einer eine Kontaktlinie aufweisenden Kontaktf lâche an. Außerdem liegt eine Eingriffskeilfläche der Eingriffsstirnseite jedes Verriegelungsbolzens in der Betriebsstellung an einer kegelstumpfförmig ausgebildeten Haltefläche des Losteils an. Im Festteil ist ein Verriegelungskolben verschiebbar gelagert. Dieser ist mittels einer Feder in eine ausgefahrene Stellung belastet. In dieser ausgefahrenen Stellung liegt der Sicherungskolben an mehreren Verriegelungsbolzen an, die im Festteil in radialer Richtung linear verschiebbar gelagert sind. Die keilförmig ausgebildete Eingriffsstirnseite ermöglicht eine linienförmige Anlage des Verriegelungsbolzens an 14-07-2025”42893201“HauP PcS ”0063 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO der kegelstumpf förmig ausgebildeten Eingriffsausnehmung des Losteils Alle Betätigungsstirnseiten der Verriegelungsbolzen begrenzen Im Betriebszustand zusammen in jeder normal zur Längsrichtung orientierten Ebene eine Kreisfläche. Diese Kreisfläche ist kongruent zu einer Umfangslinie des Verriegelungskolbens in einem Übergangsbereich oder in einem kegelstumpf förmigen Bereich. Damit besteht zwischen dem Verriegelungskolben und jedem einzelnen Betätigungsbolzen zumindest ein Linienkontakt. Die Ebene des Linienkontakts liegt in einer Normalenebene zur Längsrichtung. Zwischen dem Verriegelungskolben und dem Betätigungsbolzen kann auch ein Flächenkontakt bestehen. Dieser beinhaltet dann die oben genannte Kontaktlinie Eine z.B. orthogonal zur erstgenannten Krümmungsebene angeordnete zweite Krümmungsebene der Betätigungsstirnseite ermöglicht eine Steuerung der Verriegelungsbewegung. So kann ein Hemmbereich und/oder ein Sicherungsbereich ausgebildet sein, der eine Selbsthemmung der beiden Fügeteile bewirkt. Selbst bei einem unvollständigen Fügen wird damit ein Verlieren des Losteils verhindert. Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung schematisch dargestellter Ausführungsformen. Figur Austauschadaptersystem mit Ablagestation; Figur 2: Festteil von der Fügeseite; Figur 3: Schnittdarstellung der Figur 2; Figur 4: Verriegelungsbolzen von der Betätigungsstirnseite; Figur 5: Verriegelungsbolzen von der Eingriffsstirnseite; 14-07-2025-42393201 -HauPiPos t-0064 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO Figur 6: Querschnitt des Verriegelungsbolzens in einer Ebene normal zur Längsrichtung; Figur 7 Längsschnitt des Verriegelungsbolzens in einer Radialebene zur Längsrichtung; Figur 8: Betätigung des Verriegelungsbolzens; Figur 9: Losteil von der Fügeseite; Figur 10: Schnittdarstellung des Halterings; Figur 11: Zentrierhülse und Stützfeder; Figur 12: Losteil mit Zentrierhülseneinsatz; Figur 13: Variante des Zentrierhülseneinsatzes; Figur 14: Zentrierhülseneinsatz aus Figur 13 in gedrehter Ansicht Figur 15: Austauschadaptersystem in der Betriebsstellung; Figur 16: Ablagestation; Figur 17: Teilschnitt der Figur 16; Figur 18: Ablagestation mit Ablageadapter und Löseadapter; Figur 19: Ablageadapter; Figur 20: Löseadapter. Die Figuren 1-12 zeigen ein Austauschadaptersystem (10) mit Zubehörteilen und Einzelteilen. Derartige Austauschadaptersysteme (10) werden beispielsweise an Industrierobotern eingesetzt, um an diesen unterschiedliche Werkzeuge oder Werkzeugsysteme anzuschließen. Das Austauschadaptersystem (10) hat als Fügeteile (20, 80) ein Festteil (20) das am Industrieroboter angeschlossen wird und ein z.B. werkzeugtragendes Losteil (80). Das Werkzeug kann z.B. ein spanendes oder umformendes Werkzeug, ein Handhabungswerkzeug, etc. sein. An der trennbaren Schnittstelle (16) zwischen dem Festteil (20) und dem Losteil (80) werden z.B. alle am Losteil (80) und/oder am Werkzeug erforderlichen Medien, elektrische Energie und/oder Signale übertragen. 14-O7-2O2E-429932Ol"HauPtP0St”OO6E PCT/DE2025/000071 Y3261=WO Um den Industrieroboter mit einem anderen Werkzeug zu betreiben, wird das Losteil (80) ausgewechselt. Hierzu verfährt der Industrieroboter das Austauschadaptersystem (10) so, dass das Losteil (80) z.B. in eine Ablagestation (140) eingesetzt wird. Hiernach wird eine das Losteil (80) am Festteil (20) sichernde Verriegelung gelöst. Beim Herausheben des Festteils (20) mittels des Industrieroboters wird die Schnittstelle (16) zwischen dem Festteil (20) und dem Losteil (80) getrennt. Anschließend wird mittels des Industrieroboters das Festteil (20) an eine andere Ablagestation (140) verfahren. Dort wird das Festteil (20) mit einem in dieser Ablagestation (140) bereitgestellten Losteil (80) gefügt und hierbei verriegelt. Das neu zusammengestellte Austauschadaptersystem (10) kann nun mittels des Industrieroboters aufgabenspezifisch verfahren werden In der Darstellung der Figur hat das Festteil (20) ein Festteilgehäuse (21) mit einem obenliegenden Befestigungsflansch (22) Mittels dieses Befestigungsflansches (22) ist das Festteil (20) am Industrieroboter z.B. mittels Schrauben befestigbar. Ein Zentrierbund (23) stellt die zentrische Lage des Festteils (20) relativ zum Industrieroboter sicher. An der Umfangsfläche des Festteils (20) sind eine Vielzahl von Übertragern (24) angeordnet. Diese Übertrager (24) sind z.B. Medienübertrager (25) sowie elektrische Übertrager (26) für Energie, Daten und Signale. Gegebenenfalls können diese Übertrager (24) oder einige der Übertrager (24) auch innerhalb des Festteils (20) angeordnet sein. Die Medienübertrager (25) am Festteil (20) haben z.B. pneumatische oder hydraulische Eingänge (27). Diese münden in Übergangsausgänge (28), die an der Fügeseite (31) des Fest- M-Q?"2025-42993201-HauPêPos fOOSG PCT/DE2025/000071 Y3261=WO teils (20) angeordnet sind, vgl Figur 2. Die Übergangsaus¬ gänge (28) weisen beispielsweise Dichtringe (29) auf, um eine abgedichtete Medienübertragung auf das Losteil (80) sicherzustellen. Die mittels dieser Medienübertrager (25) übertragene Medien werden z.B. zur Betätigung einer Greif Vorrichtung, zum Antrieb eines Werkzeugs, etc. eingesetzt. Die elektrischen Übertrager (26) für Energie, Daten und Signale sind z.B. einsatzspezifisch ausgebildet. So kann beispielsweise mittels eines zweipoligen Energieübertragers z.B. Antriebsenergie für ein Werkzeug übertragen werden. Das elektrische Potential ist dann eine beispielsweise eine Gleichspannung von 24 Volt oder 48 Volt. Ein fünfpoliger Datenübertrager kann z.B. zur Übermittlung von Sensordaten an eine übergeordnete Steuerung eingesetzt werden. Weitere Medienanschlüsse (32) werden im Ausführungsbeispiel für die Ansteuerung z.B. pneumatischer Funktionen im Festteil (20) eingesetzt. Für diese Funktionen kann eine Überwachung beispielsweise mittels Sensoren vorgesehen sein. Die Figur zeigt das Austauschadaptersystem (10) in einem Zustand, in dem das Festteil (20) und das Losteil (80) voneinander beabstandet sind. Eine gedachte Mittellinie (14) durchdringt das Festteil (20) und das Losteil (80) in einer Längsrichtung (15) des Austauschadaptersystems (10) Vom Festteil (20) ragen z.B. drei Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) in Richtung des Losteils (80), vgl. Figur 2. Im Losteil (80) sind Zentrierhülseneinsätze (101) angeordnet, in die die Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) beim Fügen des Austauschadaptersystems (10) eintauchen. Es ist auch denkbar, die Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) losteilseitig und die Zentrierhülseneinsätze (101) festteilseitig 14-07-2025-4298320 -H po - 0057 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO anzuordnen. Das Losteil (80) und das Festteil (20) werden mit mindestens zwei Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) und diesen zugeordneten Zentrierhülseneinsätzen (101) zueinander ausgerichtet Die Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) sind im Ausführungsbeispiel ungleichmäßig auf einem gemeinsamen Teilkreis angeordnet. Auf diesem Teilkreis beträgt der Zentriwinkel zwischen den einzelnen Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) zwischen 117 Grad und 125 Grad. Damit können das Festteil (20) und das Losteil (80) nur in einer einzigen Ausrichtung relativ zueinander gefügt werden. Die einzelnen Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) sind im Ausführungsbeispiel identisch zueinander aufgebaut. Sie sind jeweils in das Festteil (20) auf eine definierte Tiefe eingepresst und mittels einer im Festteil (20) eingeschraubten Gewindescheibe (34) gesichert. Der an der Fügeseite (31) herausstehende Teil der Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) hat einen Kegelabschnitt (35) und einen auf diesem sitzenden Zylinderabschnitt (36) Die Länge des Zylinderabschnitts (36) beträgt z.B. 38 der herausstehenden Länge des Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzens (33). Der Durchmesser des Zylinderabschnitts (36) beträgt z.B. 70 seiner Länge. Der Spitzenwinkel des Kegelabschnitts (35) beträgt im Ausführungsbeispiel 20 Grad. Dieser Winkel kann zwischen 15 Grad und 30 Grad betragen. An der Fügeseite (31) hat das Festteil (20) einen am Festteilgehäuse (21) befestigten Verriegelungsbolzenträger (37) mit einem Eingriffszapfen (39) Der Eingriffszapfen (39) hat eine zylindrische Hüllkontur. Der Durchmesser dieser Hüllkontur beträgt z.B. 42 des Hülldurchmessers des Festteils (20). Die 14-07“2025-42S93201-HauPtPos i“0068 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO in der Längsrichtung (15) orientierte Länge des Eingriffszapfens (39) beträgt beispielsweise 42 der Gesamtlänge des Festteils (20 ) Der Eingriffszapfen (39) ist käfigartig ausgebildet. Im Eingriffszapfen (39) sind eine Vielzahl von Verriegelungsbolzen (41) verschiebbar gelagert. Im Ausführungsbeispiel ragen acht Verriegelungsbolzen (41) gleichmäßig verteilt radial aus der Mantelfläche des Eingriffszapfens (39) heraus. Sie sind normal zur Mittellinie (14) des Austauschadaptersystems (10) orientiert Im Ausführungsbeispiel sind alle Verriegelungsbolzen (41) gleichartig ausgebildet. Der einzelne Verriegelungsbolzen (41) hat eine kreisförmige Querschnittsfläche. Im Festteil (20) ist für jeden einzelnen Verriegelungsbolzen (41) eine Hub- und Verdrehbegrenzung (42) angeordnet, vgl Figur 3. Diese weist beispielsweise eine im Verriegelungsbolzenträger (37) gelagerte Führungskugel (38) auf, die in eine Führungsnut (43) des Verriegelungsbolzens (41) eingreift, vgl. die Figuren 4-8. Auch eine andere Gestaltung der Hub- und Verdrehbegrenzung (42) ist denkbar. Der Verriegelungsbolzen (41) kann auch einen quadratischen, rechteckigen, etc. Querschnitt aufweisen. Der einzelne Verriegelungsbolzen (41) ist im Ausführungsbeispiel aus einem Wälzlagerstahl, z.B. 100Cr6 mit der Werkstoffnummer 1.3505, hergestellt. Die Figuren 4-7 zeigen zwei Ansichten und zwei Schnittdarstellungen eines Verriegelungsbolzens (41) Die Schnittebenen der Schnittdarstellungen sind um 90 Grad versetzt zueinander. Der einzelne Verriegelungsbolzen (41) hat eine Betätigungsstirnseite (44) und eine Eingriffsstirnseite (51). Die Betätigungsstirnseite (44) liegt in den Darstellungen der Figuren 14-07-2025-42993201-HauPiPosi-0069 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO bis innerhalb des Eingriffszapfens (39) Die Eingriffsstirnseite (51) zeigt aus dem Eingriffszapfen (39) heraus. Die Betätigungsstirnseite (44) ist als mehrachsig gewölbte Fläche ausgebildet. In den normal zur Längsrichtung (15) orientierten Ebenen hat die Betätigungsstirnseite (44) jeweils pro Ebene einen konstanten Radius. Die Mittelpunkte dieser Radien liegen bei montiertem Verriegelungsbolzen (41) in Richtung der Mittellinie (14) versetzt zu der Betätigungsstirnseite (44). Die Krümmungsradien in den Ebenen normal zur Längsrichtung (15) nehmen von der der Führungsnut (43) abgewandten Seite zur Führungsnut (43) hin zu. Der Radius dieser kegelmantelförmig ausgebildeten Senke beträgt beispielsweise zwischen 15,3 Millimetern und 16,8 Millimetern. In der den Verriegelungsbolzen (41) durchdringenden Radialebene des Austauschadaptersystems (10) und in den Ebenen parallel zur Radialebene ist die Krümmung als Erhebung ausgebildet. Der jeweilige Radiusmittelpunkt liegt in Richtung der Eingriffsstirnseite (51) versetzt zur Betätigungsstirnseite (44). In dieser Schnittebene hat die Betätigungsstirnseite (44) einen an die Seite der Führungsnut (43) angrenzenden Steuerungsbereich (47), einen Hemmbereich (46) und einen Sicherungsbereich (45). Der Sicherungsbereich (45) schließt in der Radialebene mit der Mittellinie (14) einen Winkel von z.B. 7,5 Grad ein. Er ist in der Radialebene und in den Ebenen parallel hierzu als Geraden- abschnitt ausgebildet. Dieser Winkel ist z.B. so angeordnet, dass an dem zur Führungsnut (43) abgewandten Ende ein Keil ausgebildet ist. Die Länge des Sicherungsbereichs (45) beträgt z.B. 54 des Durchmessers des Verriegelungsbolzens (41). 14-07-2025-42983201 "Hau P Pcs i-0070 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO 10 Der Sicherungsbereich (45) geht stufenlos in den Hemmbe- reich (46) über. Im Hemmbereich (46) beträgt in der Radialebene der Winkel zwischen dem Verriegelungsbolzen (41) und der Mittellinie (14) zwischen 2 Grad und Grad. Im Ausführungsbeispiel beträgt dieser Winkel 3,75 Grad. Die Länge des Hemmbereichs (46) beträgt z.B. 17 des Durchmessers des Verriegelungsbolzens (41). Im Steuerungsbereich (47) ist die Kontur des Verriegelungsbolzens (41) in der Radialebene und in den Ebenen parallel hierzu bogenförmig ausgebildet. Dieser Bogen kann einen konstanten Radius oder abschnittsweise definierte Radien haben. Im Ausführungsbeispiel beträgt der konstante Krümmungsradius z.B. etwa die Hälfte des Krümmungsradius in der Normalenebene zur Längsrichtung (15). Der Mittelpunkt dieses Radius ist in Richtung der Eingriffsstirnseite (51) versetzt zur Betätigungsstirnseite 44 Die Eingriffsstirnseite (51) hat zwei Keilflächen (52, 53). Dies sind eine Eingriffskeilfläche (52) und eine Rück- schubkeilf lâche (53). Die Eingriffskeilfläche (52) und die Rückschubkeilfläche (53) sind symmetrisch zu einer Ebene angeordnet, die normal zur Längsrichtung (15) orientiert ist. Im Ausführungsbeispiel haben die beiden Keilflächen (52, 53) die gleiche Größe. Der von den beiden Keilflächen (52, 53) eingeschlossene Keilwinkel beträgt z.B. 90 Grad. Im Verriegelungsbolzenträger (37) ist ein Verriegelungskolben (61) verschiebbar gelagert, vgl Figur 3. Das Fest¬ teil (20) hat hierfür eine zylindrisch ausgebildete Kolbenaufnahme (71). Der Verriegelungskolben (61) hat eine Kolbenscheibe (62) mit kreisförmigen Querschnitt und einen Verriegelungszapfen (63) Die Kolbenscheibe (62) hat eine Scheiben- 14-07-202E“42893201“HauP *Pes *-0071 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO 11 nut (64) zur Aufnahme einer Kolbendichtung (65) Der Verriegelungskolben ist beispielsweise aus einem Einsatzstahl, z.B. 16MnCr5 mit der Werkstof fnummer 1.7131, hergestellt. Der Verriegelungszapfen (63) sitzt mittig auf der Kolbenscheibe (62) und ist in Richtung des Losteils (80) orientiert. Er hat einen zylindrischen Bereich (66), einen Übergangsbereich (67) und einen kegelstumpf förmigen Bereich (68). Der Durchmesser des zylindrischen Bereichs (66) beträgt im Ausführungsbeispiel 44 des Durchmessers der Kolbenscheibe (62). Seine Länge beträgt im Ausführungsbeispiel 71 der Länge des Verriegelungszapfens (63). Der Übergangsbereich (67), vgl die Figuren und 8, ist torusförmig ausgebildet. Seine Radiusmittellinie ist konzentrisch zur Mittellinie (14) des Austauschadaptersystems (10) im Verriegelungszapfen (63) angeordnet. Der Betrag des Radius entspricht beispielsweise dem Betrag des Radius des Steuerungsbereichs (47). Die Länge des Übergangsbereichs (67) beträgt im Ausführungsbeispiel 11,5 der Länge des Verriegelungszapfens (63). Der kegelstumpf förmige Bereich (68) hat im Ausführungsbeispiel einen Spitzenwinkel von 50 Grad. Seine normal zur Längsrichtung (15) orientierte Bodenfläche (69) hat beispielsweise einen Durchmesser von 34 des Durchmessers der Kolbenscheibe 62 Der Hub des Verriegelungskolbens (61) in der Längsrichtung (15) ist größer als die Summe der Längen des Übergangsbereichs (67) und des kegelstumpf förmigen Bereichs (68) des Ver¬ riegelungszapfens (63) Im Ausführungsbeispiel ist der Hub um 50 größer als die Summe der genannten Längen. Der maximale Hub des Verriegelungskolbens (61) ist kleiner als die Länge 4“07-202E”42383201-HauP Pos "0072 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO 12 des zylindrischen Bereichs (66) des Verriegelungszapfens (63). Der Verriegelungskolben (61) ist zwischen einer ersten Endlage und einer zweiten Endlage in der Längsrichtung (15) verschiebbar. Die erste Endlage wird begrenzt durch einen z.B. integrierten Gehäusedeckel (72) des Festteilgehäuses (21) Diese erste Endlage wird im Folgenden auch als Lüftstellung bezeichnet. Beim Verfahren des Verriegelungskolbens von der ersten Endlage in Richtung der zweiten Endlage werden die Verriegelungsbolzen (41) radial nach außen verdrängt. Die zweite Endlage wird z.B. begrenzt mittels der Hub- und Verdrehbegrenzung (42) der Verriegelungsbolzen (41) Auch eine andere Hubbegrenzung ist denkbar. Diese zweite Endlage, in der die Verriegelungsbolzen (41) maximal ausgefahren sind, wird im Folgenden als Betriebsendlage bezeichnet. Eine oder beide Endlagen des Verriegelungskolbens (61) können z.B. mittels End- oder Näherungsschaltern, eines Magnetmesssystems, etc. überwacht werden, um Folgefunktionen freizugeben. Bei Überwachung nur einer Endlage wird beispielsweise die Lüftlage überwacht. In der Kolbenaufnahme (71) ist der Verriegelungskolben (61) in Richtung der Betriebsendlage mittels einer Feder (73) belastet. Diese Feder (73) ist im Ausführungsbespiel eine Druckfeder (73), die sich am Gehäusedeckel (72) und am Verriegelungskolben (61) abstützt. Gegebenenfalls kann der Verriegelungskolben (61) in diese Hubrichtung zusätzlich pneumatisch, elektrisch oder hydraulisch belastbar sein. In Richtung der Lüftstellung wird der Verriegelungskolben (61) entgegen der Kraft der Feder (73) mediengesteuert oder elektrisch verfahren. Eine mediengesteuerte Ansteuerung zum Lüften des Verriegelungskolbens (61) kann eine pneumatische o- der eine hydraulische Ansteuerung sein. 2025-4299320 “Ha P Pc "0073 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO 13 Das Losteil (80), vgl Figur hat in einer Draufsicht in Richtung der Längsrichtung (15) eine zum Festteil (20) kongruente Kontur. An seiner Mantelfläche (81) hat es losteilseitige Übetrager (82). Diese sind beispielsweise komplementär zu den Übertragen (24) des Festteils (20) ausgebildet. Das Losteil (80) wird in der Längsrichtung (15) begrenzt durch eine in Richtung des Festteils (20) orientierte Fügeseite (83) und die dem Festteil (20) abgewandte Werkzeugseite (84). Im Ausführungsbeispiel hat das Losteil (80) einen durchgehenden zentralen Durchbruch (85). An der Werkzeugseite (84) ist ein Werkzeug befestigbar, das z.B. mittels eines in den Durchbruch (85) eingesetzten Werkzeugadapters zentriert wird. Das Losteil (80) hat ein Losteilgehäuse (86) in dem ein Haltering (91) eingesetzt und befestigt ist. Die Fügeseite (83) des Losteils (80) hat Medieneingänge (87), die beispielsweise mit Medienausgängen (88) an der Mantelfläche (81) verbunden sind. Die Fügeseite (83) hat in den Darstellungen der Figuren und drei Hülsenaufnahmen (89) Die Lage dieser Hülsenaufnahmen (89) korrespondieren mit der Lage der Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) des Festteils (20) Im Ausführungsbeispiel sitzt in jeder Hülsenaufnahme (89) ein Zentrierhülseneinsatz (101) Die Anzahl der Zentrierhülseneinsätze (101) ist größer oder gleich der Anzahl der Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33). Alle Zentrierhülseneinsätze (101) sind im Ausführungsbeispiel identisch zueinander auf gebaut Die Figur 10 zeigt eine Schnittdarstellung des Halterings (91) Der Haltering (91) ist beispielsweise mittels 14"07-2025-429932Öl=HauPtPos^-Ö074 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO 14 mehrerer Befestigungsschrauben (92) am Losteilgehäuse (86) befestigt. Der Haltering (91) ist ein umlaufender Ring mit einem außenliegenden Auflagering (93) und einem innenliegenden Arretierring (94) Der Arretierring (94) ragt in Richtung der Fügeseite (83) aus dem Auflagering (93) hervor. Der Arretierring (94) hat eine in Richtung der Fügeseite (83) zeigende Einführfläche (95) und eine der Fügeseite (83) abgewandte Haltefläche (96). Die Einführfläche (95) und die Haltefläche (96) begrenzen einen zur Mittellinie (14) zeigenden Haltekeil (97). Der Innkreis des Haltekeils (97) hat einen Durchmesser, der größer ist als der Außendurchmesser des Eingriffszapfens (39) bei eingefahrenen Verriegelungsbolzen (41). Der Übergang zwischen der Einführfläche (95) und der Haltefläche (96) im Bereich des Innkreises ist abgerundet ausgebildet. Die Einführfläche (95) bildet einen Kegelmantelabschnitt eines geraden Kegels, dessen gedachte Spitze auf der Mittellinie (14) außerhalb der Werkzeugseite (84) liegt. Der gedachte Spitzenwinkel der Einführfläche beträgt 30 Grad. Die Haltefläche (96) ist ebenfalls als Kegelmantelabschnitt eines geraden Kegels ausgebildet. Die gedachte Spitze dieses Kegels liegt außerhalb der Fügeseite (83) auf der Mittellinie (14). Der Spitzenwinkel dieses gedachten Kegels beträgt 90 Grad. Die Figuren 11 und 12 zeigen einen Zentrierhülseneinsatz (101) Dieser wird beispielsweise mit den oben beschriebenen Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) eingesetzt. Der dargestellte Zentrierhülseneinsatz (101) weist eine Stützfeder (103), eine Zentrierhülse (102) und eine Verliersicherung (104) auf. 14-07“2025-42993201-HauP Pes i“0075 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO 15 Die Stützfeder (103) wird in diesem Ausführungsbeispiel durch ein Tellerfederpaket (103) gebildet. Dieses Tellerfederpaket (103) stützt sich in der sacklochartig ausgebildeten Hülsenaufnahme (89) ab. Die Zentrierhülse (102) hat gegenüber der Hülsenaufnahme (89) ein Übermaß, sodass sie radial vorgespannt im Losteil (80) fixiert ist. Im Ausführungsbeispiel beträgt dieses Übermaß drei Hundertstel Millimeter. Dieses Übermaß kann zwischen einem und zehn Hundertstel Millimeter betragen. Die an beiden Stirnseiten offene Zentrierhülse (102) hat eine gedachte zylindrische Hüllkontur. Sie hat einen Längsschlitz (105) konstanter Breite. Auf der dem Längsschlitz (105) abgewandten Seite ist beispielsweise eine Verformungsstelle (106) ausgebildet. In der Darstellung der Figur 11 ist dies eine der Stützfeder (103) benachbarte Dünnstelle. Die Wandungsdicke der Zentrierhülse (102) ist hier bereichsweise z.B. auf 50 reduziert. Anstatt der Dünnstelle kann in diesem Abschnitt auch die ein Teilschlitz angeordnet sein. Auch andere Materialschwächungen sind denkbar. Die Innenkontur der Zentrierhülse (102) ist zweistufig ausgebildet. Der der Stützfeder (103) benachbarte Setzbereich (107) ist zylindrisch ausgebildet. Sein Durchmesser ist beispielsweise um ein Zehntel Millimeter größer als der Durchmesser des zylindrischen Abschnitts des Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzens (33) Die Länge des Setzbereichs (107) ist im Ausführungsbeispiel um 20 länger als die Länge des Zylinderabschnitts (36) des zugehörigen Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzens (33) An den Setzbereich (107) grenzt ein Zentrierbereich (108) an. Dieser Zentrierbereich (108) ist kegelstumpfmantelförmig aus- 14-07-2025-42993201-HauPiPss i-0076 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO 16 gebildet. Er weitet sich vom Setzbereich (107) aus zur Bolzenaufnahme (109) hin auf. Der Öffnungswinkel entspricht dem Kegelwinkel des Kegelabschnitts (35) des zugeordneten Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzens (33) Die Länge des Zentrierbereichs (108) beträgt im Ausführungsbeispiel 95 der Länge des Kegelabschnitts (35) Die Verliersicherung (104) hat im Ausführungsbeispiel einen im Losteil (80) eingeschraubten Sicherungsstift (113). Dieser greift in den Darstellungen der Figuren 11 und 12 in eine Ausnehmung (111) im Bereich der Verformungsstelle (106) ein. Beispielsweise hat der Sicherungsstift zur Zentrierhülse (102) in alle Richtungen 0,03 Millimeter Luft. Bei einer Belastung in der Längsrichtung (15) kann sich die Zentrierhülse (102) z.B. bei Komprimieren der Stützfeder (103) relativ zum Losteil (80) bewegen. Die Verliersicherung (104) kann z.B. einen oberhalb der Zentrierhülse (102) in der Hülsenaufnahme (89) angeordneten Sicherungsring, einen Pressstift, etc. aufweisen. Die Figuren 13 und 14 zeigen einen Zentrierhülseneinsatz (101) mit einer Zentrierhülse (102), deren Außendurchmesser in einem Anlagebereich (112) neben dem Längsschlitz (105) und neben der Verformungsstelle (106) zusätzlich vermindert ist. Dieser Anlagebereich (112) beträgt jeweils z.B. 40 Grad in Bezug auf eine in der Längsrichtung (15) orientierte Zentrierhülsenmittellinie. Der Außendurchmesser ist in einer zur Zentrierhülsenmittellinie radialen Ebene um 1,5 bis 2 größer als in dem an den Längsschlitz (105) angrenzenden Anlagebereich (112) Die Wandstärke im Setzbereich (107) beträgt im Anlagebereich (112) z.B. 95 der Wandstärke in einer Ebene normal zum Längsschlitz (105) und zur Verformungsstelle (106) 14-07-2025-42993201-HauPiPost-0077 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO 17 Beim Fügen des Festteils (20) und des Losteils (80) tauchen die Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) in die Zentrierhülseneinsätze (101) ein. Die Zylinderabschnitte (36) der Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) werden im Zentrierbereich (108) der Zentrierhülsen (102) zunächst zentriert und gelangen dann in den Setzbereich (107) Beim weiteren Annähern der Fügeteile (20, 80) kontaktieren die Kegelabschnitte (35) der Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) die Zentrierbereiche (108) der Zentrierhülseneinsätze (101). Die Zentrierhülsen (102) werden verformt an die Wandung der Hülsenaufnahmen (89) gepresst. Hierbei werden die Stützfedern (103) komprimiert. Sie üben eine in der Längsrichtung (15) entgegen den Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) orientierte Kraft auf die Zentrierhülsen (102) aus. Der im Längsschnitt keilförmige Zentrierbereich (108) der jeweiligen Zentrierhülse (102) wird in der Hülsenaufnahme (89) radial nach außen gedrängt. Die Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) sitzen nach dem Fügen mit einer Presspassung in den Zentrierhülseneinsätzen (101) Der jeweilige Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) sitzt damit zumindest weitgehend spielfrei im jeweiligen Zentrierhülseneinsatz (101). Beim Fügen erreichen das Losteil (80) und das Festteil (20) damit eine hohe Positioniergenauigkeit relativ zueinander. Beim Trennen der beiden Fügeteile (20, 80) werden die Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) aus den Zentrierhülseneinsätzen (101) herausgezogen. Hierbei verhindert die Verliersicherung (104) ein Lösen des Zentrierhülseneinsatzes (101) aus dem Losteil (80). Die Figur 15 zeigt ein Austauschadaptersystem in der Betriebsstellung. Dieses Austauschadaptersystem (10) hat andere geo- metrische Abmessungen als das in den Figuren 1-12 dargestellte Austauschadaptersystem (10) Das Festteil (20) und das Losteil (80) sind in dieser Darstellung miteinander gefügt. In der Schnittstelle (16) liegen das Festteil (20) und das Losteil (80) aneinander an. Die Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) sitzen fest in den Zentrierhülseneinsätzen (101) In der Darstellung der Figur 15 ragt der Zylinderabschnitt (36) aus der Zentrierhülse (102) heraus in den Bereich der Stützfeder (103) Die Stützfeder (103) kann komprimiert sein. Der Verriegelungsbolzen (61) befindet sich, von der Feder (73) belastet, in der Betriebsendlage. Der Verriegelungskolben (61) liegt mit dem Übergangsbereich (67) an den Sicherungsbereichen (45) der Eingriffsbolzen (41) an. Die Eingriffsbolzen (41) sind radial nach außen verfahren. Die Verriegelungsbolzen (41) hintergreifen mit ihrer Eingriffskeilfläche (52) die Haltefläche (96) des Halterings (91). Mit dem radialen Verschieben der Verriegelungsbolzen (41) werden die beiden Fügeteile (20, 80) in der Schnittstelle (16) aneinandergepresst, sodass die beiden Fügeseiten (31, 83) sicher aneinander liegen. Die Medienübergänge sind betriebs- und leckagesicher miteinander verbunden. In der Figur ist das Losteil (80) in einer Ablagestation (140) gehalten. Die Ablagestation (140) ist beispielsweise feststehend im Raum, z.B. an einem Werkzeugwechslergestell, angeordnet. Die Ablagestation (140) ist in den Figuren 16 und 17 dargestellt. Sie hat an einer Aufnahmeseite (141) zwei Aufnahmerinnenabschnitte (142) Diese Aufnahmerinnenabschnitte (142) sind einander beabstandet V-förmig zueinander angeordnet. Die Spitze des gedachten V zeigt nach unten. Der von den Aufnahmerinnenabschnitten (142) begrenzte 14-07-2025-42993201"Hau P Pos 4-0079 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO 19 Öffnungswinkel beträgt beispielsweise 20 Grad. Der einzelne Aufnahmerinnenabschnitt (142) hat eine Aufnahmeleiste (143) und eine den Aufnahmerinnenabschnitt (142) begrenzende Sicherungsleiste (144). Im Öffnungsbereich der Aufnahmerinnenabschnitte (142) ragt ein Sicherungsstößel (145) aus der Aufnahmeseite (141) heraus. Der Sicherungsstößel (145) ist Teil einer in der Ablagestation (140) angeordneten Sicherungsgruppe (146). Die freie Stirnfläche (147) des Sicherungsstößels (145) ist als vertikal ausgerichtete Fläche ausgebildet. Es ist auch denkbar, die Stirnfläche (147) als schräg ausgebildete Fläche auszuführen. Eine Verdreh- und Aushubsicherung (148) begrenzt die Bewegungsmöglichkeiten des Sicherungsstößels (145). Der Sicherungsstößel (145) ist mittels einer Stößeifeder (149) in eine ausgefahrene Stellung belastet. Im Ausführungsbeispiel ist die Stößeifeder (149) als Druckfeder ausgebildet. Anstatt der dargestellten Schraubenfeder kann als Stößeifeder (149) auch eine Luftfeder eingesetzt werden. Der Sicherungsstößel (145) stützt sich mit einem Stößeikolben (151) an der Stö- ßelfeder (149) ab. Der Stößeikolben (151) trägt einen Dichtring (152), der in einer Stößeiausnehmung der Ablagestation (140) einen Federraum (153) gegen einen Druckraum (154) abgrenzt. Der Druckraum (154) ist beispielsweise pneumatisch beaufschlagbar, um den Sicherungsstößel (145) gegen die Kraft der Stößeifeder (149) einzufahren. Es ist auch denkbar, den Stößeikolben (151) hydraulisch, elektrisch oder magnetisch rückzustellen. Im Ausführungsbeispiel ist auch der Federraum (153) mediengesteuert, elektrisch oder magnetisch beaufschlagbar. Er kann z.B. pneumatisch ansteuerbar sein. Im Ausführungsbeispiel ist ein Sensor (157) zur Lageerkennung des Sicherungsstößels (145) im Gehäuse (156) der Ablagesta- 14=07-202S"42393201"HauP tPos PCT/DE2025/000071 Y3261=WO 20 tion (140) angeordnet. Dieser Sensor (157) ist von der Außenseite des Gehäuses (156) aus überwachbar. Hiermit kann eine sichere Sperrstellung und/oder eine sichere Freigabe des Sicherungsstößels (145) überwacht werden. An der Aufnahmeseite (141) der Ablagestation (140) ist ein Ablageadaptersensor (158) angeordnet. Dieser Ablageadaptersensor (158) wird bedampft, sobald ein Ablageadapter (120) in den Aufnahmerinnenabschnitten (142) sitzt. Dieser Ablageadaptersensor (158) wird beispielsweise eingesetzt, um nachfolgende Funktionen, z.B. das Entriegeln des Austauschadaptersystems (10) freizugeben. Die Figur 19 zeigt den Ablageadapter (120) Dieser hat in der genannten Darstellung Bohrungen für Schrauben zur Befestigung am Losteil (80). Der Ablageadapter (120) hat zwei zu den Aufnahmerinnenabschnitten (142) komplementäre Schienenabschnitte (121) Mittels dieser Schienenabschnitte (121) kann in der Darstellung der Figur 18 das Losteil (80) am Ablageadapter (120) gehalten werden. Die beiden Schienenabschnitte (121) begrenzen zusammen eine z.B. V- oder U-förmige, nach oben hin geöffnete Sperrausnehmung (122) Im Bereich der von den Schienenabschnitten (121) gebildete Spitze kann die der Ablagestation (140) zugewandte Sicherungsstößel-Führungs- senke (123) abgeschrägt ausgebildet sein. Beispielsweise schließt die Sicherungsstößel-Führungssenke (123) mit einer vertikalen Ebene einen Winkel von 30 Grad ein. Beim Einsetzen des Ablageadapters (120) in die Ablagestation (140) kann mittels dieser Sicherungsstößel-Führungssenke (123) der Sicherungsstößel (145) z.B. gegen die Kraft der Stößeifeder (149) in die Ablagestation (140) eingeschoben werden. Sobald der Ablageadapter (120) in die Ablagestation (140) eingesetzt ist, 14-07-2025"42983201-HauP iPos i~0081 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO 21 springt der Sicherungsstößel (145) unter Entlastung der Stö- ßelfeder (149) in die Sperrausnehmung (122). Der Ablageadapter (120) ist nun in der Ablagestation (140) gesichert. Am Festteil (20) ist in der Darstellung der Figur ein Löseadapter (75) befestigt. Die Figuren 18 und 20 zeigen den Löseadapter (75). Der Löseadapter (75) hat ein auskragendes Betätigungselement (76). Im Ausführungsbeispiel ist dies ein Betätigungsstift (76), der in Richtung der Ablagestation (140) zeigt. Der Betätigungsstift (76) hat eine Stirnseite (77) mit einer bereichsweise abgeschrägten Keil-Stirnfläche (78). Der Winkel der Keil-Stirnfläche (78) zu einer vertikalen Ebene kann dem Winkel entsprechen, den die Sicherungsstößel-Füh- rungssenke (123) mit dieser Ebene einschließt. Beim Annähern des Festteils (20) an das in der Ablagestation (140) gehaltene Losteil (80) wird im Festteil (20) der Verriegelungskolben (61) in die Lüftstellung angehoben. Die Verriegelungsbolzen (41) sind nun in radialer Richtung in dem von der Hub- und Verdrehbegrenzung (42) definierten Abschnitt frei verschiebbar. Beim Auftreffen auf den Haltering (91) trifft die Rückschubkeilfläche (53) der Verriegelungsbolzen (41) auf die Einführfläche (95) des Halterings (91). Die Rückschubkeilfläche (53) und die Einführfläche (95) gleiten aufeinander ab, wobei die Verriegelungsbolzen (41) radial nach innen verschoben werden. Sobald die normal zur Längsrichtung (15) orientierte Mittelebene der Verriegelungsbolzen (41) die Mittelebene des Haltekeils (97) des Halterings (91) passiert hat, wird der Verriegelungskolben (61) freigegeben. Die sich entspannende Feder (73) und ggf. der zusätzlich aufgebaute pneumatische Druck verschiebt den Verriegelungskolben (61) nach unten. Der kegelstumpf förmige Bereich (68) des Verriegelungskolbens (61) legt sich zunächst an den Steue- 4»07-2025-4299320 - H a uP Po 0082 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO 22 rungsbereich (47) der Verriegelungsbolzen (41) an. Der Reibkoeffizient p dieser Werkstof fpaarung liegt beispielsweise zwischen 0,03 und 0,07. Auch bei einer Glättung der sich kontaktierenden Oberflächen aufgrund von Verschleiß wird somit die Funktion sichergestellt. Die Verriegelungsbolzen (41) werden radial nach außen verschoben, wobei sie den Haltering (91) hintergreifen. Bei Anlage des Verriegelungskolbens (61) am Steuerungsbereich (47) ergibt sich eine hohe Übersetzung, sodass die Verriegelungsbolzen (41) um einen großen Betrag radial verfahren. Sobald der kegelstumpf förmige Bereich (68) oder der Übergangsbereich (67) des Verriegelungskolbens (61) den Hemmbereich (46) der Verriegelungskolben (41) erreicht, tritt Selbsthemmung für einen eventuellen Rückhub ein. Die Verriegelungsbolzen (41) können den Verriegelungskolben (61) nicht verschieben. Der Aufbau des Keilgetriebes aus dem Verrieglungs- kolben (61) und den Verriegelungsbolzen (41) verhindert - selbst beim Ausfall der Feder (73) oder der Pneumatik ein Verlieren des Losteils (80) Das Losteil (80) und das Festteil (20) sind miteinander gefügt. Bei weiterer Annäherung des Festteils (20) an das Losteil (80) gleitet der kegelstumpf förmige Bereich (68) entlang des Sicherungsbereichs (45) In diesem Abschnitt wird mittels des aus dem Verriegelungsstößel (61) und den Verriegelungsbolzen (41) gebildeten Keilgetriebes eine höhere Kraft übertragen, sodass die Verriegelungsbolzen (41) den Haltering (91) sicher hintergreifen. In diesem Bereich hat die Übersetzung bei einem Rückhub einen sehr niedrigen Wirkungsgrad, z.B. kleiner als %. Die mittels der Feder (73) aufgebrachten inneren Kräfte sind im Bereich der Übersetzung größer als die im Betrieb und bei einer Störung maximal auf die Eingriffsstirnseite (51) auf- 14-07“2025“4299320 l“HauP tPos “0083 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO 23 bringbaren Kräfte. Damit verhindert die geometrische Ausbildung des Sicherungsbereichs (45) einen Rückhub des Verriegelungskolbens (61) Das oben genannte Toleranzfeld der Steigungen zusammen mit den genannten Reibkoeffizienten der Werkstoffpaarung gewährt auch bei einem möglichen Verschleiß der sich kontaktierenden Oberflächen die genannte Hemmung. Beim Fügen des Festteils (20) mit dem Losteil (80) dringen die Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) in die entsprechenden Zentrierhülsen (102) ein. Damit wird die Lage des Festteils (20) relativ zum Losteil (80) festgelegt. Die Lage der Längsschlitze (105) relativ zur Mittellinie des Austauschadaptersystems (10) gewährleistet bei einer Belastung der Fügepartner (20, 80) relativ zueinander in Umfangsrichtung einen sicheren Sitz der Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) in den Zentrierhülseneinsätzen (101). Beim Fügen des Losteils (80) mit dem Festteil (20) trifft der Betätigungsstift (76) mit seiner Keil-Stirnfläche (78) auf den Sicherungsstößel (145) Der Sicherungsstößel (145) wird in Richtung der Ablagestation (140) verschoben. Die Sicherung des Ablageadapters (120) in der Ablagestation (140) wird gelöst. Beim Anheben des Festteils (20) wird das mit ihm verbundene Losteil (80) aus der Ablagestation (140) herausgenommen. Beim Ablegen des Losteils (80) in der Ablagestation (140) trifft der Ablageadapter (120) z.B. mit der Sicherungsstößei- Führungssenke (123) auf den Sicherungsstößel (145) Der Sicherungsstößel (145) wird eingeschoben. Nach dem Ablegen des Losteils (80) in der Ablagestation (140) wird beispielsweise zunächst der Verriegelungskolben (61) entlastet, wie oben beschrieben. Das Festteil (20) kann nun ange- 14-07-2025-42993201-HauPtPcsi-0084 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO 24 hoben werden, wobei der Sicherungsstößel (145) in die Sperrausnehmung (122) eingreift. Die Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen (33) werden aus den Zentrierhülseneinsätzen (101) herausgezogen. Das Festteil (20) kann nun beispielsweise ein anderes Losteil (80) mit einem anderen Werkzeug aufnehmen. Es ist denkbar, die einzelnen Ausführungsbeispiele miteinander zu kombinieren.
14- 07“2025“4298320 "H au P Po t“0085 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO 25 Bezugszeichenliste Umgebung 10 Austauschadaptersystem 14 Mittellinie 15 Längsrichtung 16 Schnittstelle 20 Festteil; Fügeteil 21 Festteilgehäuse 22 Befestigungsflansch 23 Zentrierbund 24 Übertrager 25 Medienübertrager 26 Übertrager für Energie, Daten und Signale 27 Eingang von (25) 28 Übergangsausgänge von (25) 29 Dichtringe 31 Fügeseite von (20) 32 Medienanschlüsse 33 Zentrier- und Verdrehsicherungsbolzen 34 Befestigungsgewinde 35 Kegelabschnitt 36 Zylinderabschnitt 37 Verriegelungsbolzenträger 38 Führungskugel 39 Eingriffszapfen 41 Verriegelungselemente, Verriegelungsbolzen 42 Hub- und Verdrehbegrenzung 43 Führungsnut 44 Betätigungsstirnseite 14-07“2025-42S93201-HâUP^es^^ PCT/DE2025/000071 Y3261=WO 45 Sicherungsbereich 46 Hemmbereich 47 Steuerungsbereich 51 Eingriffsstirnseite 52 Keilfläche, Eingriffskeilfläche 53 Keilfläche, Rückschub keilfläche 61 Verriegelungskolben 62 Kolbenscheibe 63 Verriegelungszapfen 64 Scheibennut 65 Kolbendichtung 66 zylindrischer Bereich 67 Übergangsbereich 68 kegelstumpf förmiger Bereich 69 Bodenfläche 71 Kolbenaufnahme 72 Gehäusedeckel 73 Feder, Druckfeder 75 Löseadapter 76 Betätigungselement, Betätigungsstift 77 Stirnseite von (76) 78 Keil-Stirnfläche 80 Losteil; Fügeteil 81 Mantelfläche 82 Übertrager 83 Fügeseite 84 Werkzeugseite 85 Durchbruch, zentral 86 Losteilgehäuse 14-07-2025-42993201-HauP^os 4-0087 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO 27 87 Medieneingänge 88 Medienausgänge 89 Hülsenaufnahmen 91 Haltering 92 Befestigungsschrauben 93 Auflagering 94 Arretierring 95 Einführfläche 96 Haltefläche 97 Haltekeil 101 Zentrierhülseneinsatz 102 Zentrierhülse 103 Stützfeder, Tellerfederpaket 104 Verliersicherung 105 Längsschlitz 106 Verformungsstelle 107 Setzbereich 108 Zentrierbereich 109 Bolzenaufnahme 111 Ausnehmung 112 Anlagebereich 113 Sicherungsstift 120 Ablageadapter 121 Schienenabschnitte 122 Sperrausnehmung 123 Sicherungsstößel-Führungs senke 140 Ablagestation 141 Aufnahmeseite 142 Aufnahmerinnenabschnitte 14-07-2025-42893201 “HauPi Po 4-0088 PCT/DE2025/000071 Y3261 WO 28 143 Aufnahmeleiste 144 Sicherungsleiste 145 Si cherungs Stößel 146 Sicherungsgruppe 147 Stirnfläche 148 Verdreh- und Aushubsicherung 149 Stößeifeder 151 Stößeikolben 152 Dichtring 153 Federraum 154 Druckraum 155 Hubanschlag 156 Gehäuse von (140) 157 Sensor zur Lageerkennung von (145) 158 Ablageadaptersensor P Reibungskoeffizient

Claims

14~Ö7-2025-42983201~Ha^ Wos i-QOSO PCT/DE2025/000071 Y3261=WO 29 G. und M. Zimmer 25.06.25 77866 Rheinau Patentansprüche 1. Austauschadaptersystem (10) mit einem Festteil (20) und mit einem austauschbaren Losteil (80), wobei in einer Betriebsstellung das Festteil (20) und das Losteil (80) miteinander in einer Schnittstelle (16) formschlüssig gefügt sind und wobei ein in einer Längsrichtung (15) des Austauschadaptersystems (10) orientierter Montagefreiheitsgrad mittels radial zur Längsrichtung (15) verschiebbaren Verriegelungselementen (41) blockiert wird, dadurch gekennzeichnet, - dass die Verriegelungselemente (41) im Festteil (20) gelagerte Verriegelungsbolzen (41) mit einer mehrachsig gekrümmten Betätigungsstirnseite (44) und mit einer keilförmig ausgebildeten Eingriffsstirnseite (51) sind, - dass im Festteil (20) ein in der Längsrichtung (15) in Richtung der Schnittstelle (16) mittels einer Feder (73) belasteter und mediengesteuert oder elektrisch lüftbarer Verriegelungskolben (61) gelagert ist, - dass in der Betriebsstellung der Verriegelungskolben (61) an der Betätigungsstirnseite (44) jedes Verriegelungsbolzens (41) entlang jeweils einer Kontaktlinie oder entlang einer eine Kontaktlinie aufweisenden Kontaktf lâche anliegt und - dass eine Eingriffskeilfläche (52) der Eingriffsstirnseite (51) jedes Verriegelungsbolzens (41) in der Betriebsstellung an einer kegelstumpf förmig ausgebildeten Haltefläche (96) des Losteils (80) anliegt. 2. Austauschadaptersystem (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsbolzen (41) in einem in der Längsrichtung (15) orientierten Eingriffszapfen (39) gelagert sind, der in das Losteil (80) eingreift. 3. Austauschadaptersystem (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Festteil (20) für jeden einzelnen Verriegelungsbolzen (41) eine Hub- und Verdrehbegrenzung (42) angeordnet ist. 4. Austauschadaptersystem (10) nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsstirnseite (44) in zwei orthogonal zueinander liegenden Ebenen gekrümmt ist. 5. Austauschadaptersystem (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Krümmungsebenen der Betätigungsstirnsite (44) in Umfangsrichtung zu einer Mittellinie (14) des Austauschadaptersystems (10) orientiert ist, wobei der je- weilige Radiusmittelpunkt von der Betätigungsstirnseite (44) in Richtung der Mittellinie (14) versetzt liegt. 6. Austauschadaptersystem (10) nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Betätigungsstirnseite (44) einen einfach gekrümmten Hemmbereich (46) aufweist, der mit der Längsrichtung (15) einen Winkel zwischen zwei Grad und fünf Grad einschließt 7 Austauschadaptersystem (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsstirnseite (44) einen einfach gekrümmten Sicherungsbereich (45) aufweist, der mit der 14-07-2025” 42933201-H au P pos t-0032 PCT/DE2025/000071 Y3261=WO 31 Längsrichtung (15) einen Winkel zwischen Grad und 12 Grad einschließt 8. Austauschadaptersystem (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Losteil (80) einen Haltering (91) hat der zumindest die Haltefläche (96) und eine der Haltefläche (96) abgewandte Einführfläche (95) hat.
PCT/DE2025/000071 2024-06-26 2025-06-25 Austauschadaptersystem Pending WO2026002319A1 (de)

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