"Vorrichtung zur Homogenisierung von Licht"
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Homogenisierung von Licht, umfassend ein erstes Linsen-Array, das eine Anzahl konvexer Linsen aufweist, und mindestens ein zweites, vom ersten Linsen-Array in Strahlausbreitungsrichtung beabstandet angeordnetes Linsen-Array, durch das das von dem ersten Linsen- Array gebrochene Licht hindurchtreten kann, wobei das zweite Linsen- Array eine Anzahl erster Linsen aufweist, die jeweils mit einem Zwischenraum voneinander beabstandet angeordnet sind, wobei jeder konvexen Linse des ersten Linsen-Arrays mindestens eine der ersten Linsen des zweiten Linsen-Arrays zugeordnet ist.
Vorrichtungen der eingangs genannten Art werden beispielsweise eingesetzt, um das von einem Laserdiodenbarren emittierte, relativ inhomogene Laserlicht zu homogenisieren. Das aus einer derartigen Vorrichtung austretende Licht, das von den einzelnen Linsen der Linsen-Arrays gebrochen wird, wird homogen über einen Winkelbereich verteilt. Die aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen zur Homogenisierung von Licht werden mit relativ kleinen beziehungsweise mittleren numerischen Aperturen hergestellt. Typische Werte für die numerische Apertur liegen in einer Größenordnung zwischen etwa 0,01 und 0,35. Insbesondere werden die aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen zur Homogenisierung von Licht beispielsweise bei der Materialbearbeitung, in der Mikrolithographie oder in der Messtechnik zur gleichmäßigen Beleuchtung eines Arbeitsbereichs eingesetzt. Die mit den bekannten Vorrichtungen zur Homogenisierung von Licht erzielbaren numerischen Aperturen sind allerdings für einige Anwendungsgebiete nicht ausreichend.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zur Homogenisierung von Licht zur Verfügung zu stellen, bei der auch mit verhältnismäßig niedrig brechenden Materialien mit einem relativ geringen Aufwand eine relativ große numerische Apertur erreicht werden kann.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zur Homogenisierung von Licht mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass die konvexen Linsen des ersten Linsen-Arrays eine kleinere Krümmung als die ihnen zugeordneten ersten Linsen des zweiten Linsen-Arrays aufweisen. Dadurch wird erreicht, dass das auf die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Homogenisierung von Licht treffende Laserlicht an den schwächer gekrümmten konvexen Linsen des ersten Linsen- Arrays gebrochen wird und dann auf die ersten Linsen des zweiten Linsen-Arrays trifft, die stärker gekrümmt sind als die Linsen des ersten Linsen-Arrays. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung können somit auch mit verhältnismäßig niedrig brechenden Materialien relativ große numerische Aperturen mit geringem Aufwand erreicht werden. Durch eine Veränderung der Krümmung der konvexen Linsen des ersten Linsen-Arrays sowie der ihnen zugeordneten ersten Linsen des zweiten Linsen-Arrays kann die numerische Apertur gezielt angepasst werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Scheitellinien der konvexen Linsen des ersten Linsen-Arrays in Strahlausbreitungsrichtung mit den Scheitellinien der ersten Linsen des ersten Linsen-Arrays im Wesentlichen fluchten. Dadurch kann die Ausrichtung der beiden Linsen-Arrays relativ zueinander optimiert werden.
Es besteht die Möglichkeit, dass mindestens ein Teil der ersten Linsen des zweiten Linsen-Arrays konvex geformt ist. Es kann dabei auch vorgesehen sein, dass alle ersten Linsen des zweiten Linsen-Arrays konvex geformt sind.
Es besteht alternativ oder zusätzlich auch die Möglichkeit, dass mindestens ein Teil der ersten Linsen des zweiten Linsen-Arrays konkav geformt ist. Es kann dabei auch vorgesehen sein, dass alle ersten Linsen des zweiten Linsen-Arrays konvex geformt sind. Dann ist das zweite Linsen-Array hinter der Brennebene des ersten Linsen- Arrays angeordnet.
In einer vorteilhaften Ausführungsform wird vorgeschlagen, dass zwischen zwei benachbarten konvexen Linsen des ersten Linsen- Arrays jeweils ein Zwischenraum ausgebildet ist.
Es besteht die Möglichkeit, dass die konvexen Linsen des ersten Linsen-Arrays in der Richtung, in der die konvexen Linsen des ersten Linsen-Arrays nebeneinander angeordnet sind, eine größere Breite aufweisen als die Zwischenräume. Dadurch kann erreicht werden, dass der wesentliche Anteil des zu homogenisierenden Laserlichts durch die konvexen Linsen hindurchtritt und von diesen gebrochen wird.
Grundsätzlich können die Zwischenräume zwischen den Linsen des ersten Linsen-Arrays beliebig geformt sein. Um die Herstellung der Vorrichtung zu vereinfachen, ist in einer vorteilhaften Ausführungsform vorgesehen, dass die Zwischenräume zwischen den konvexen Linsen des ersten Linsen-Arrays derart ausgebildet sind, dass der Übergang zu den benachbarten konvexen Linsen stetig ist.
-A-
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform können die Zwischenräume mindestens zum Teil konkave Linsen umfassen.
In einer vorteilhaften Ausführungsform können die Krümmungsradien der ersten Linsen des zweiten Linsen-Arrays so ausgebildet sein, dass die Brennpunkte der Linsen innerhalb des zweiten Substrats liegen.
Es besteht die Möglichkeit, dass die Zwischenräume zwischen den ersten Linsen des zweiten Linsen-Arrays zweite Linsen sind, die eine andere Gestaltung aufweisen als die ersten Linsen.
In einer vorteilhaften Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die zweiten Linsen einen größeren Krümmungsradius aufweisen als die ersten Linsen des zweiten Linsen-Arrays.
Beispielsweise können die zweiten Linsen konkav ausgeführt sein.
Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beiliegende Abbildung, in der eine schematisch stark vereinfachte Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Homogenisierung von Licht dargestellt ist. Zur Vereinfachung der nachfolgenden Beschreibung ist in Fig. 1 ein kartesisches Koordinatensystem eingezeichnet.
Das in Fig. 1 gezeigte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Homogenisierung von Licht weist ein erstes Substrat
10 und ein zweites Substrat 20 auf. Man erkennt, dass das erste Substrat 10 auf einer Lichteintrittsfläche ein erstes Linsen-Array 1 1 aufweist. Die Lichtaustrittsfläche ist demgegenüber plan oder zumindest im Wesentlichen plan ausgeführt. Das erste Linsen-Array
1 1 weist eine Anzahl konvexer Linsen 12 und eine Anzahl konkaver Linsen 13 auf. Die konvexen Linsen 12 und die konkaven Linsen 13 sind in diesem Ausführungsbeispiel Zylinderlinsen, deren Zylinderachsen im Wesentlichen parallel zueinander orientiert sind. Man erkennt, dass die konvexen Linsen 12 und die konkaven Linsen 13 des ersten Linsen-Arrays 1 1 in x-Richtung abwechselnd nebeneinander angeordnet sind. Die konkaven Linsen 13 bilden somit Zwischenräume zwischen den einzelnen konvexen Linsen 12 des ersten Linsen-Arrays 1 1. Grundsätzlich können in x-Richtung nebeneinander eine Vielzahl von konvexen und konkaven Linsen 12, 13 nebeneinander angeordnet sein. Die konvexen Linsen 12 des ersten Linsen-Arrays 1 1 haben in x-Richtung eine größere Ausdehnung und somit eine größere Breite als die konkaven Linsen 13. Es besteht alternativ auch die Möglichkeit, statt der konkaven Linsen 13 einen Zwischenraum mit einer anderen Gestaltung zwischen den einzelnen konvexen Linsen 12 vorzusehen. Diese Zwischenräume besitzen in x-Richtung eine geringere Ausdehnung, vorzugsweise eine wesentlich geringere Ausdehnung, als die
konvexen Linsen 12. Die Zwischenräume zwischen den konvexen Linsen 12 können im Prinzip beliebig geformt sein. Aus fertigungstechnischer Sicht ist lediglich ein Übergang zwischen einem Zwischenraum und den beiden benachbarten konvexen Linsen 12, die den Zwischenraum begrenzen, erforderlich, der - mathematisch betrachtet - stetig differenzierbar ist.
In einer alternativen Ausführungsform, die hier ebenfalls nicht explizit gezeigt ist, besteht die Möglichkeit, die Lichtaustrittsfläche des ersten Substrats 10 ebenfalls mit einem weiteren Linsen-Array zu versehen. Dieses Linsen-Array kann zum Beispiel eine Anzahl von Zylinderlinsen mit Zylinderachsen aufweisen, die senkrecht zu den Zylinderachsen der Zylinderlinsen des ersten Linsen-Array 11 orientiert sein können.
Das zweite Substrat 20, das in Strahlausbreitungsrichtung (z- Richtung) vom ersten Substrat 10 beabstandet ist, weist auf einer Lichteintrittsfläche, die der Lichtaustrittsfläche des ersten Substrats 10 zugewandt ist, ein zweites Linsen-Array 21 auf. Die Lichtaustrittsfläche des zweiten Linsen-Arrays 21 ist in diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls plan oder zumindest im Wesentlichen plan ausgeführt. Man erkennt, dass das zweite Linsen-Array 21 konvex ausgeführte erste Linsen 22 sowie konkav ausgeführte zweite Linsen 23 aufweist, die in diesem Ausführungsbeispiel ebenfalls Zylinderlinsen sind, deren Zylinderachsen parallel zueinander orientiert sind. Die konvexen Linsen 22 und die konkaven Linsen 23 des zweiten Linsen-Arrays 21 sind in x-Richtung ebenfalls abwechselnd nebeneinander angeordnet. Im Gegensatz zum ersten Linsen-Array 11 sind allerdings die konvexen Linsen 22 des zweiten Linsen-Arrays 21 in x-Richtung weniger ausgedehnt und haben daher eine geringere Breite als die konkaven Linsen 23. Es kann auch vorgesehen sein, dass an Stelle der konkaven Linse 23 jeweils ein
Zwischenraum zwischen den einzelnen konvexen Linsen 22 vorgesehen ist, der im Prinzip beliebig geformt sein kann. Aus fertigungstechnischer Sicht ist lediglich ein Übergang zwischen dem Zwischenraum und den beiden benachbarten konvexen Linsen 22 erforderlich, der - mathematisch betrachtet - stetig differenzierbar ist. Die Zwischenräume zwischen den konvexen Linsen 22 besitzen dann in x-Richtung eine geringere Ausdehnung, vorzugsweise eine wesentlich geringere Ausdehnung als die konkaven Linsen 23.
In einer alternativen Ausführungsform besteht auch die Möglichkeit, die Lichtaustrittsfläche des zweiten Substrats 20 ebenfalls mit einem Linsen-Array zu versehen, das zum Beispiel eine Anzahl von Zylinderlinsen umfassen kann, deren Zylinderachsen senkrecht zu den Zylinderachsen der Zylinderlinsen des zweiten Linsen-Arrays 21 orientiert sein können.
Man erkennt, dass in diesem Ausführungsbeispiel die Scheitellinien der konvexen Linsen 12 des ersten Linsen-Arrays 11 in Strahlausbreitungsrichtung (z-Richtung) mit den Scheitellinien der konvexen Linsen 22 des zweiten Linsen-Arrays 21 fluchten. Ebenso fluchten die Scheitellinien der konkaven Linsen 13 des ersten Linsen- Arrays 11 in Strahlausbreitungsrichtung mit den Scheitellinien der konkaven Linsen 23 des zweiten Linsen-Arrays 21. Jeder konvexen Linse 12 des ersten Linsen-Arrays 11 ist somit eine konvexe Linse 22 des zweiten Linsen-Arrays 21 zugeordnet. Ebenso ist in diesem Ausführungsbeispiel jeder konkaven Linse 13 des ersten Linsen- Arrays 11 eine konkave Linse 23 des zweiten Linsen-Arrays 21 zugeordnet.
Zur Verdeutlichung der Arbeitsweise der hier gezeigten Vorrichtung zur Homogenisierung von Licht sind in Fig. 1 insgesamt fünf Teilstrahlen 30, 31 , 32, 33, 34 eines zu homogenisierenden
Lichtstrahls 3 einer hier nicht explizit dargestellten Lichtquelle, die zum Beispiel eine Laserlichtquelle (insbesondere ein Laserdiodenbarren oder ein Excimer-Laser) sein kann, eingezeichnet. Der Lichtstrahl 3, der im hier gezeigten Beispiel im Wesentlichen parallel ist, grundsätzlich aber auch divergent sein kann, tritt an der Lichteintrittsfläche des ersten Linsen-Arrays 1 1 in die Vorrichtung zur Homogenisierung von Licht ein und wird durch eine der konvexen Linsen 12 des ersten Linsen-Arrays 1 1 gebrochen und tritt an der Lichtaustrittsfläche des ersten Substrats 10 aus. Die Teilstrahlen 30, 31 , 32, 33, 34 werden auf die Lichteintrittsfläche des zweiten Linsen- Arrays 21 gebündelt.
Wie oben bereits erwähnt, weisen die konvexen Linsen 22 des zweiten Linsen-Arrays 21 , die den konvexen Linsen 12 des ersten Linsen-Arrays 1 1 zugeordnet sind, eine stärkere Krümmung mit einem geringeren Krümmungsradius und einer geringeren Ausdehnung in x- Richtung als die konvexen Linsen 12 des ersten Linsen-Arrays 1 1 auf und bilden die Teilstrahlen 30, 31 , 32, 33, 34 in diesem Ausführungsbeispiel, wie in Fig. 1 gezeigt, beim Durchqueren des zweiten Linsen-Arrays 21 in einen Brennpunkt ab. Der Brennpunkt liegt in diesem Ausführungsbeispiel im Inneren des zweiten Substrats 20. Beim Austritt aus dem zweiten Substrat 20 werden die Teilstrahlen 30, 31 , 32, 33, 34 an der Lichtaustrittsfläche erneut gebrochen, so dass in einem Arbeitsbereich der Vorrichtung zur Homogenisierung von Licht in einem bestimmten Abstand hinter dem zweiten Substrat 20 ein homogener, im Wesentlichen linienförmiger Bereich mit einer relativ großen Breite erzeugt wird. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit, dass die Teilstrahlen 30, 31 , 32, 33, 34 nicht in einen gemeinsamen Brennpunkt abgebildet werden. Ferner ist es auch möglich, dass die Strahltaille außerhalb des zweiten Substrats 20 liegt.
Die hier gezeigte Vorrichtung zur Homogenisierung von Licht kann beispielsweise bei Materialbearbeitungsverfahren eingesetzt werden, bei denen in einem relativ geringen Arbeitsabstand relativ lang ausgedehnte, linienartige Bereiche mit dem Laserlicht beleuchtet werden sollen.
Wie bereits erwähnt, besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, dass die Zwischenräume zwischen den konvexen Linsen 22 des zweiten Linsen-Arrays 21 beliebig geformt sein können, da auf Grund der geometrischen Verhältnisse, die bei der hier gezeigten Vorrichtung herrschen, kein Licht auf diese Zwischenräume trifft. Es besteht jedoch grundsätzlich auch die Möglichkeit, die Zwischenräume zwischen den konvexen Linsen 22 des zweiten Linsen-Arrays 21 so auszuführen, dass das durch diese Zwischenräume hindurchtretende Licht ebenfalls zur Homogenisierung des Laserlichts 3 genutzt werden kann. Auf Grund der Herstellungsverfahren, die zur Herstellung der Linsen-Arrays 1 1 , 21 eingesetzt werden können, ist es im Allgemeinen nicht möglich, die Linsen-Arrays 1 1 , 21 in z-Richtung quasi beliebig tief auszuführen. Die Tangenten, die den konvexen Linsen 12, 22 jeweils an ihren steilsten Flanken zugeordnet sind, wären dann erheblich zu steil. In Fig. 1 sind jeweils die Tangenten an der steilsten Stelle der konvexen Linsen 12, 22 dargestellt. Für die numerische Apertur der hier gezeigten Vorrichtung zur Homogenisierung von Licht ergibt sich bei einem Winkel von Φ=40° und einem Brechungsindex von Glas von n=1 ,5 ein Wert von etwa 0,9. Die Tiefe der konvexen Linsen 12 des ersten Linsen-Arrays 1 1 in z-Richtung kann dann zum Beispiel etwa 0,395 mm betragen. Die Breite der konvexen Linsen 22 des zweiten Linsen-Arrays 21 kann dann in einer Größenordnung von etwa 0,2 mm liegen. Versuche haben ergeben, dass bei einem Tangentenwinkel Φ von etwa 30° bis 40° mit Hilfe der hier gezeigten Vorrichtung eine numerische Apertur (NA) von nahezu 1 erreicht werden kann. Mit Hilfe der hier gezeigten Vorrichtung können auch
mit Substraten 10, 20, die einen relativ niedrigen Brechungsindex aufweisen, verhältnismäßig große numerische Aperturen erreicht werden.
Um eine möglichst homogene Lichtverteilung des Laserlichts 3 im Arbeitsbereich der Vorrichtung zu erhalten, kann es unter Umständen auch notwendig sein, die konvexen Linsen 12, 22 des ersten und zweiten Linsen-Arrays 11 , 21 asphärisch auszugestalten.
Gemäß einer hier nicht explizit dargestellten Variante der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung zur Homogenisierung von Licht besteht auch die Möglichkeit, das zweite Linsen-Array 21 durch ein Linsen-Array zu ersetzen, welches konkave Linsen aufweist, die den konvexen Linsen 12 des ersten Linsen-Arrays 11 zugeordnet sind. Dann ist das zweite Linsen-Array 21 hinter dem Brennpunkt des ersten Linsen-Arrays 1 1 angeordnet.
Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, an Stelle von Zylinderlinsen die Linsen 12, 13, 22, 23 der beiden Linsen-Arrays 11 , 21 beispielsweise als runde Linsen (mit Zwischenräumen), als rechteckige Linsen oder auch als sechseckige Linsen auszuführen. Die Grundidee der Erfindung ist also nicht auf einen speziellen Linsentyp beschränkt.
Darüber hinaus ist es auch möglich, die Vorrichtung zur Homogenisierung von Licht aus mehr als zwei Linsen-Arrays 11 , 21 aufzubauen. Ferner können alle Linsen 12, 13, 22, 23 unsymmetrisch bezüglich einer Spiegelebene (y-z-Ebene) sein.
Mit Hilfe der hier gezeigten Vorrichtung zur Homogenisierung von Licht können grundsätzlich relativ große numerische Aperturen in der Größenordnung von 1 erreicht werden. Mit dieser Anordnung können
insbesondere auch mit niedrig brechenden Materialien mit geringem Aufwand diese Werte der numerischen Apertur erreicht werden.