Befestigungseinrichtung für eine elektrische Anschlussklemme zur Befestigung an einer Gehäusewand
Die Erfindung betrifft eine Befestigungseinrichtung zur Befestigung einer elektrische Anschlussklemme an einer Gehäusewand, mit einem aus Isolierstoff bestehenden Klemmengehäuse, welches in einer Öffnung der Gehäusewand befestigbar ist.
Elektrische Anschlussklemmen der vorliegenden
Anschlussklemtnenart sind für Geräte mit geschlossenen Gehäusen entwickelt worden und als sogenannte Durchführungsklemmen bekannt. Aus DE 32 31 690 C2 ist ein zweiteilig aufgebautes Klemmengehäuse bekannt, bei dem der Außenteil von außen und der Innenteil von innen an die Gehäusewand heranführbar sind und über miteinander zugeordneten Verbindungselemente, insbesondere miteinander verrastbare Raεtelemente aneinander befestigt sind und dabei die Gehäusewand zwischen sich aufnehmen. Die in Rede stehende Art der Durchführungsklemmen müssen von beiden Seiten der Gehäusewand einander zugeführt werden und verrasten so, dass ein einfaches Entfernen der Durchführungsklemme nicht möglich ist. Wird die Klemme trotzdem wieder gelöst, so nutzen sich die Rastnasen ab, was den Festsitz beeinträchtigen könnte. Ein kompletter Ersatz der Klemme ist die Folge. Ferner können die Gehäusewände Fertigungstoleranzen aufweisen, die von der Keilform des Klemmmittels nicht ausgeglichen werden können und ein Festsitz somit nicht immer möglich ist.
Aus der DE 103 15 661 Al ist eine Wanddurchführungsklemme bekannt, bei der eine Verriegelungseinrichtung vorgesehen ist, die einen schwenkbaren Bestätigungskeil verwendet und mit der Verriegelungseinrichtung einstückig verbunden ist. Das Verriegelungεelement zur Befestigung des Klemmengehäuses wird
zusammen mit dem Klemmengehäuse in einer Öffnung einer metallischen Geräte- oder Gehäusewand eingesteckt und dort mit einem schwenkbaren Betätigungskeil klemmend befestigt. Wenngleich mit dieser offenbarten Lehre ein einfaches Befestigen und Lösen der Wanddurchführungsklemme möglich ist, ist der vorgesehene flexible Verbindungssteg anfällig gegenüber Torsion und kann bereits durch eine geringfügig falsche Führung des Betätigungswerkzeuges beschädigt werden. Ferner verschleißen die vorgesehenen Rippen bei häufigem Öffnen und Schließen der Betätigungsrichtung .
Aufgabenstellung
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungseinrichtung für eine Klemme der eingangs erläuterten Anschlussklemmenart anzugeben, die die genannten Nachteile des Standes der Technik vermeidet und sowohl eine einfache Montierbarkeit als auch Demontierbarkeit erlaubt, die sowohl kostengünstig ist und mit der sich ein sicherer Festsitz auch bei Fertigungεtoleranzen der Gehäusewand erreichen lässt .
Lösung der Aufgabe
Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe ist durch eine Einrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 wiedergegeben Vorteilhafte und/oder bevorzugte Ausführungsformen bzw. Weiterbildungen sind Gegenstand der jeweiligen abhängigen Unteransprüche .
Erfindungsgemäß ist somit vorgesehen, dass die Befestigungseinrichtung einen umfangsseitig in dem Klemmengehäuse fixierbaren und wieder lösbaren
Befestigungseinsatz zur Befestigung des Klemmengehäuses in der Öffnung der Gehäusewand aufweist .
Diese Lösung bietet den Vorteil, dass der Befestigungseinsatz einfach in das Kletnmengehäuse einlegbar und wieder entfernbar ist und für die Befestigung des Klemmengehäuses der eingangs beschriebenen Klemmengehäuseart in der Gehäusewand ein quasi einteiliges Klemmengehäuse gebildet wird, das sich zur abschließenden Befestigung einfach mit einer Hand an die Gehäusewand heranführen lässt. Dabei ist besonders vorteilhaft, dass der Befeεtigungεeinsatz ein Losteil sein kann, dass sich, anstelle des gesamten Klemmengehäuses, leicht und kostensparend austauschen und kostengünstig herstellen lässt.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Befestigungseinrichtung sieht vor, dass der Befestigungseinsatz über an seinem Umfang angeordneten zumindest einen Rastvorrichtung in einem Aufnahmeraum der Befestigungseinrichtung mit korrespondierend zu den Rastvorrichtungen angeordneten zumindest einen Rastöffnung befestigbar ist.
Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass mit Einlegen deε Befestigungseinsatzes in dem Aufnahmeraum des Klemmengehäuses eine Vorfixierung des Befestigungseinεatzeε in dem Aufnahmeraum erreicht und ein unbeabεichtigteε Herauεfallen deε Befestigungεeinsatzes beispielweise beim Heranführen deε Klemmengehäuses mit der Befeεtigungεeinrichtung an die Gehäuεewand aus dem Aufnahmeraum verhindert wird.
In einer weiteren Ausführung der erfindungsgemäßen Lehre ist vorgesehen, dass das Klemmengehäuse aus scheibenförmig aneinanderreihbaren Klemmen besteht und der Aufnahmeraum für den Befestigungseinsatz in zumindest einer Befestigungsεcheibe
vorgesehen ist, welche mit den aneinanderreihbaren Klemmen zusammensteckbar und an der Gehäusewand befestigbar ist. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass auch Anschlussklemmen, die aus aneinanderreihbaren Einzelklemmen bestehen, erfindungsgemäß durch zusätzlich an diese Anschlussklemmenart anflanschbare und/oder ansteckbare Befestigungsscheiben mit einem für die Aufnahme eines Befestigungseinεatzes vorgesehenen Aufnahmeraum, einfach in der Gehäusewand befestigt werden können .
Nach der erfindungsgemäßen Lehre ist weiter vorgesehen, dass für den Befestigungseinεatz zwei Schenkel und einen die Schenkel verbindenden Steg vorgesehen sind, wobei durch den Steg eine Federwirkung senkrecht zur Einbringungsrichtung eines Befestigungsmittels in Richtung des Umfangs des Befestigungseinsatzes erzeugt wird.
Hierdurch wird der Vorteil erreicht, dass eine Vorfixierung des Befestigungseinsatzes in dem Klemmengehäuse möglich ist und ein unbeabsichtigtes Herausfallen des Befestigungseinεatzes aus dem Klemmengehäuse verhindert wird.
Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Befestigungseinrichtung sieht vor, daεε zumindest einer der beiden Schenkel des Befestigungseinsatzes über einen Hohlraum verfügt .
Durch die Auεmagern des Materials in zumindeεt einen den Schenkel wird der Vorteil erzielt, dass sich das Befestigungsmittel, mit dem die gesamte Befestigungseinrichtung in der Gehäusewand befestigt werden kann, leichter einführen lässt und das Befestigungsmittel Material in Richtung des Umfangs des Befestigungseinεatzeε verdrängen kann.
Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Befestigungseinrichtung sieht vor, dass zwischen den Schenkeln des Befestigungseinsatzes eine Führungseinrichtung für die Aufnahme eines Befestigungsmittels gebildet wird. Hierdurch wird in vorteilhafter Weise das Einbringen eines Befeεtigungsmittels ermöglicht, das eine abschließende Befestigung der eingangs erläuterten Anschlussklemmenart in der Gehäusewand erlaubt, Fertigungstoleranzen in der Dicke der Gehäusewand ausgleicht und auch bei hohen Umweltbelastungen wie beispielsweise Vibration für einen sicheren Festsitz der Befestigungseinrichtung mit der eingangs erläuterten Anschlusεklemmenart in der Gehäusewand sorgt .
Bevorzugt sieht die Erfindung vor, dass die Rastvorrichtungen und die Rastόffnungen in dem Klemmengehäuse weiter von der Gehäuεewand entfernt angeordnet sind, als es der Dicke der Vorlagekante entspricht.
Dadurch, dass die RastVorrichtungen und die Rastöffnungen weiter von der Gehäusewand entfernt sind als eine für einen Anschlag vorgesehene Vorlagekante, wird erreicht, dass Zugkräfte in Richtung der Gehäusewand erzeugbar sind, die bei der eingangs erwähnten Anschlussklemmenart einen außerordentlich sicheren Festsitz in der Gehäusewand ermöglichen, ein unbeabsichtigtes Lösen der Befestigungseinrichtung aus dem Klemmengehäuse bei Vibrationen verhindern und Fertigungstoleranzen der Gehäusewand ausgleichen.
Als besonders bevorzugte Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Außenmaße des Befestigungseinsatzes kleiner oder gleich der Innenmaße des Aufnähmeraums sind, die Rastvorrichtungen aber nach dem Einlegen noch in die Rastöffnungen eingreifen können.
Hierdurch wird erreicht, dass durch das Zusammendrücken des Befestigungseinsatzes dieser einfach in den Aufnahmeraum eingelegt werden kann, wobei nach dem Loslassen der Schenkel die Rastvorrichtungen in die Rastöffnungen eingreifen und damit ein unbeabsichtigtes Herausfallen verhindert und eine stabile Befestigung der Klemme in der Gehäusewand ermöglicht wird.
Bevorzugt ist weiter vorgesehen, dass sich die Außenmaße des Befestigungεeinsatzes durch Zusammendrücken so weit reduzieren lassen, dass er sowohl in den Aufnahmeraum eingelegt werden als auch die zumindest eine RastVorrichtungen nach dem Loslassen in die zumindest eine korrespondierende Rastöffnung eingreifen kann.
Als bevorzugte Weiterbildung der Erfindung ist ferner vorgesehen, dass die Befestigungseinrichtung mit einem beliebigen, wie ein Keil wirkenden Befestigungεmittel abschließend in der Gehäusewand befestigt werden kann. Mit der Einbringung eines Befestigungsmittels wird erreicht, dass sowohl eine Vorfixierung des Befestigungseinsatzes in dem Aufnahmeraum des Klemmengehäuses als auch der abschließende Festsitz des gesamten Klemmengehäuses in der Gehäusewand durch die Unterstützung und/oder Verstärkung der Keilwirkung des Befestigungseinsatzes erfolgt und so ein unbeabsichtigtes Lösen und/oder Herausfallen des Befestigungseinsatzeε aus der Befestigungseinrichtung verhindert wird, sowie Fertigungstoleranzen der Gehäusewand ausgeglichen werden.
Es versteht sich von selbst, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Bezugzeichenliste
1 : Aufnahmeraum
2 : Befestigungseinsatz
3 : Rastvorrichtung
4 Führungεeinrichtung
5 Befestigungsmittel
6 Klemmengehäuse
7 Rastöffnung
8: Vorlagekante
9: Gehäusewand
IC ) : Hohlraum
11 : Steg
12 : Schenkel
Die erfindungsgemäße Befeεtigungseinrichtung ist nachfolgend in bevorzugten Ausführungsbeispielen beschrieben und zeichnerisch dargestellt. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1: eine Befestigungseinrichtung für elektrische
Anschlussklemmen zur Durchführung einer Leitung durch eine Gehäusewand in perspektivischer
Darstellung,
Fig. 2: Längsschnitt eines Befestigungseinsatzes in perspektivischer Darstellung, Fig. 3: einen Befestigungseinsatz ohne eingelegtem
Befestigungsmittel in perspektivischer Darstellung.
Fig. 1 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer Befestigungseinrichtung der erfindungsgemäßen Art für elektrische Anschlussklemmen durch eine Gehäusewand. Die Gehäusewand 9 besitzt eine Öffnung zur Aufnahme des
Klemmengehäuses 6. Das Klemmengehäuse 6 enthält einen Aufnahmeraum 1 und eine Vorlagekante 8. Der Aufnahmeraum 1 dient zur Aufnahme des Befestigungseinsatzes 2 und verfügt über Rastöffnungen 7, in die die Rastvorrichtungen 3 des Befestigungseinsatzes 2 eingreifen. Die Vorlagekante 8 dient dazu, als Anschlag in Einsteckrichtung ein komplettes Durchstecken des Klemmengehäuses 6 zu verhindern. Die Rastvorrichtungen 3 dienen zur Vorfixierung des Befestigungseinsatzes 2 in dem Aufnahmeraum 1. Wird das Befestigungsmittel 5 eingeführt und festgezogen, so drücken die Rastvorrichtungen 3 das Klemmengehäuse 6 über die Vorlagekante 8 an die Gehäuεewand 9. Der Befestigungseinsatz 2 wird in den Aufnahmeraum 1 des Klemmengehäuses 6 formschlüssig eingesteckt. In die Führungseinrichtung 4 des Befeεtigungεeinsatzes 2 wird zur abschließenden Befestigung des Klemmengehäuses in der Gehäusewand ein Befestigungsmittel 5, z. B. eine Schraube mit selbstschneidendem Gewinde, eingeführt.
Durch manuelles Zusammendrücken der beiden Schenkel 12 des Befestigungseinsatzes 2 nach Fig. 2 verringern sich die Außenmaße des Befestigungseinsatzes 2 so weit, das ein einfaches Einlegen des Befestigungseinsatzeε 2 in den Aufnahmeraum 1 nach Fig. 1 ermöglicht wird. Hierzu ist der Weg, der durch das Zusammendrücken der beiden Schenkel 12 des Befeεtigungεeinεatzes 2 zurückgelegt werden kann, gleich oder größer als die Summe der Höhen der Raεtvorrichtungen 3. Nach Einführen des Befestigungseinsatzes 2 und Loslassen der Schenkel 12 federn die Schenkel 12 durch die von dem Steg 11 erzeugte Federwirkung wieder in ihre ursprünglichen Positionen zurück, wodurch die Rastvorrichtungen 3 in die Raεtδffnungen 7 des Aufnahmeraumε 1 eingreifen und es dadurch zu einer Verraεtung im Sinne einer Vorfixierung und damit zur Herstellung eines quasi einteiligen Klemmengehäuseε kommt, dass dann in seiner Gesamtheit mit einer
Hand an die Gehäusewand herangeführt werden kann. Das auf diese Weise entstandene quasi einteilige Kleπimengehäuse ist anschließend von der anderen Seite der Gehäusewand 9 mit einem Befeεtigungsmittel 5, z. B. einer selbstschneidenden Schraube, befestigbar, ohne dass die Gefahr eines unbeabsichtigten Herausfallens des Befeεtigungseinsatzes 2 besteht. Durch das Einbringen des Befestigungεmittels 5 in die Führungseinrichtung 4 und anschließender Befestigung z. B. mittels Festdrehen einer selbstschneidenden Schraube, entsteht eine kraft- und formschlüssige Verbindung des Klemmengehäuses 6 an der Gehäusewand 9.
Fig. 2 zeigt den Aufbau des Befestigungseinsatzes 2. Der Befestigungseinsatz 2 umfasst zwei Schenkel 12 und einen die beiden Schenkel 12 verbindenden Steg 11. Die beiden Schenkel 12 enthalten je einen Hohlraum 10. Der Hohlraum 10 dient dazu, die durch die Einbringung eines Befestigungsmittel 5 entstehenden Kräfte senkrecht zur Einbringungsrichtung in Richtung des Umfangs des Befestigungseinsatzes 2 weiterzuleiten und dem Befestigungseinsatz 2 in dem Aufnahmeraum 1 einen sicheren Festsitz und dem Befestigungsmittel 5 eine sichere Führung in der Führungseinrichtung 4 zu geben. Ferner wird durch den Hohlraum 10 ein Ausmagern des Materials bewirkt, um dem Befestigungsmittel 5 die Möglichkeit zu geben, Material in Richtung des Umfangs des Befeεtigungseinsatzes 2 verdrängen zu können und damit das Einführen des Befestigungsmittelε 5 zu erleichtern. Um den Befestigungseinεatz 2 in den Aufnahmeraum 1 des Klemmengehäuses 6 einzulegen, werden die beiden Schenkel 12 über den Steg 11 zusammengedrückt, wodurch eine Verkleinerung der Außenmaße des Befeεtigungεeinsatzes 2 erfolgt. Hieraus resultiert eine Federkraft, die der Kraftwirkung durch das Zusammendrücken entgegen gerichtet ist. In dieεem Zustand kann der Befeεtigungεeinsatz 2 einfach in den Aufnahmeraum 1
eingelegt werden. Der von den Schenkeln 12 zurücklegbare Weg muss für eine ausreichende Vorfixierung gleich oder größer alε die Summe der Höhen der Rastvorrichtungen 3 sein. Der Befestigungseinsatz 2 wird durch die wirkende Federkraft und die Verrastung der zumindest einen Rastvorrichtung 3 in die zumindest eine Raεtδffnung 7 in seiner Position im Aufnahmeraum 1 festgehalten. Durch das Einführen des Befestigungsmittels 5 wird einerseits die Keilwirkung des Befestigungseinsatzes 2 verstärkt und andererseits durch die mit der Einführung des Befestigungsmittels 5 erzeugten Zugkräfte in Richtung der Gehäusewand 9 der Befestigungseinsatz 2 an der Gehäusewand 9 formschlüεsig befestigt. Dabei werden auch MaterialSchwankungen der Gehäusewand 9 ausgeglichen und ein ausreichender Festsitz der gesamten Vorrichtung in der Gehäusewand 9 ermöglicht. Der Festsitz bleibt ist auch dann ausreichend, wenn nach der abschließenden Befestigung Vibrationskräfte oder andere mechanische Beeinflussungen auftreten.
In Fig. 3 ist der Befeεtigungseinsatz 2 in perspektivischer Darstellung gezeigt. Die zwischen den Schenkeln 12 gebildete Führungseinrichtung 4 weist eine kreisabschnittsförmige Wölbung auf und ist zur Aufnahme des Befestigungsmittels 5 bestimmt. Die beiden Schenkel 12 enthalten je einen Hohlraum 10. Am Umfang des Befestigungseinsatzes 2 sind die Rastvorrichtungen 3 erkennbar, die in die Rastöffnungen 7 des Klemmengehäuses 6 eingreifen können. Der Steg 11 erzeugt beim Zusammendrücken der beiden Schenkel 12 in die Führungseinrichtung 4 hinein eine Federkraft in entgegengesetzter Richtung, so dass nach Wegnahme der durch das Zusammendrücken erzeugten Kraft auf die Schenkel 12 der Befestigungseinsatz 2 wieder in seine ursprüngliche Form zurückkehrt und sich dadurch kraftschlüssig in dem Aufnahmeraum 1 befindet. Ferner muss in der Führungseinrichtung 4 ausreichend Raum für herkömmliche Befestigungsmittel 5, wie z. B.
handelsübliche, εelbstschneidende Schrauben, vorgesehen sein. Der Steg 11, der die beiden Schenkel 12 der
Befestigungseinrichtungen 2 verbindet, dient der Erzeugung einer Federwirkung vertikal zur Einbringungsrichtung des Befeεtigungsmittels 5 in Richtung des Umfangs des Befestigungseinsatzes 2.
Vielfach werden heute scheibenförmig Klemmen zu einem Klemmengehäuse (hier nicht gezeigt) zusammengesteckt. Der Befestigungseinsatz 2 kann daher unverändert auch dann verwendet werden, wenn eine anflanschbare oder ansteckbare Befestigungsscheibe (hier nicht gezeigt) mit einem Aufnahmeraum 1 und einer Vorlagekante 8 versehen ist und zu dem zusammengesteckten Klemmengehäuse hinzu gesteckt oder angeflanscht wird.