Verbesserter Wärmetauscher zur Wasserαewinnunq aus Luft
Lange bevor Prometheus den Menschen der Sage nach das Feuer brachte, kannte der Mensch das Wasser. Seit jeher ist er von Wasser umgeben und er weiß, dass er es für sein Leben braucht. Aber genauso lange weiß er, dass Wasserfluten sein Leben bedrohen können. Andererseits ist der Boden von Flusslandschaften deshalb sehr fruchtbar, weil er bei Überschwemmungen regelmäßig mit Mineralien angereichert wird.
Bis heute erfährt der Mensch Wasser als Wohltat, als Heilmittel ( Bäder, Trinkkuren ), aber auch als Katastrophe ( Überschwemmungen, Vereisungen, Schneestürme ) In der Kunst und Literatur aller Jahrhunderte ist Wasser in allen Formen dargestellt und behandelt, zum Beispiel als vernichtende Macht, als Lebensspender, als trennender Grenzfluss, oder als Transportmedium für Handelsschiffe und Kriegsschiffe. Wasser dient einerseits dem Broterwerb der Fischer, es ist andererseits eine Metapher der Romantik, wobei mit dem feinen Nebel des Regenbogens das Zeichen des Friedens geformt wird. So bedeutet es Untergang und strahlenden Neubeginn zugleich.
Die Gesamtheit aller Wasservorräte auf der Erde ist seit Jahrmillionen konstant. Wasser bedeckt ca. 71 % der Erdoberfläche und ist damit die häufigste chemische Verbindung. Zusätzlich enthält noch die Atmosphäre 4% Wasser in Form von Wasserdampf.
Das gesamte Wasservolumen der Erde wird auf ca. 1383 Millionen Kubikkilometer geschätzt. Dabei handelt es sich vorwiegend um Salzwasser. Nur der verschwindend kleine Rest von 2,6% entfällt auf das Süßwasser. Als Süßwasser wird dabei Wasser mit weniger als 1 Gramm Abdampfrückstand bezeichnet. Zieht man von dieser Menge das für den Menschen schwer erreichbare Polareis, Gletschereis und das sehr tief liegende Grundwasser ab, so ergibt sich, dass für Menschen, Tiere und Pflanzen nur ca. 8% des verfügbaren Süßwassers direkt nutzbar sind.
Leben in der uns bekannten Form ist ohne Wasser auf unserem Planeten nicht denkbar.
Wasser begleitet als wichtigste chemische Verbindung die biologische Entwicklung von Anfang an. Es ist essentiell für die Reaktionen in hydrophilen Kompartimenten
(Flüssigkeitsräumen ) aller lebenden Systeme, des Menschen, der Tiere und der
Pflanzen.
Wasser kommen hierbei folgende Bedeutungsfelder zu:
1. Wasser ist Baustoff bei der Photosynthese der Pflanzen und Bestandteil der Organismen, 2 Wasser ist Lösungsmittel, z. B. für die Bodennährstoffe, 3 Wasser ist Nahrungsmittel, 4 Wasser ist für alle Organismen Lösungsmittel, Transportmittel und Quellungsmittel. Es ermöglicht die zahlreichen chemischen und kolloidchemischen Zellreaktionen.
Wasser ist nicht nur hydrophiler Reaktionsraum, plastisch - elastisches Füllmittel, Wärmespeicher und Kältespeicher. Es ist auch eine Verbindung mit Memory - Eigenschaften und besitzt interessante Wechselwirkungen mit elektromagnetischen Wellen und Schallwellen.
Entscheidendes Regulativ zur Erhaltung des Süßwasserbestandes ist der Wasserkreislauf der Natur. Dieser setzt sich zusammen aus den Vorgängen der Wasserverdunstung, dem Niederschlag, dem Abfluss und der folgenden Wiederverdunstung. Aus der Bilanz des globalen Wasserkreislaufes der Erde geht dabei hervor, dass auf den Meeren in gleichen Zeiträumen eine größere Menge Wasser verdunstet als durch Niederschläge abgesetzt wird.. Auf den Landflächen liegen dagegen umgekehrte Verhältnisse vor.
Der unermüdliche Motor dieses Wasserkreislaufs ist unser Zentralgestirn, die Sonne. Unter dem energieeintragenden Einfluss der Sonnenstrahlen wechselt Wasser seinen Aggregatzustand ( physikalische Erscheinungsform ) und seinen Standort.
Wo immer es sich befindet, in Gewässern oder Meeren, aber auch im Boden und in Pflanzen, verdunstet es und steigt als Wasserdampf in die Atmosphäre auf. Dies geschieht in unvorstellbar großen Mengen. Allein über den Ozeanen wird durch die Sonneneinstrahlung in jeder Minute eine „Luftfracht" von etwa einer Milliarde Tonnen Wasser in die Atmosphäre transportiert. Das ergibt eine jährliche Wassermasse von 450 Billiarden Tonnen. Weitere 70 bis 75 Billiarden Tonnen Wasser gehen jährlich vom Festland aus in die Lufthülle über.
So gibt zum Beispiel ein Buchenwald von einem Hektar Fläche während seiner Vegetationsperiode im Durchschnitt an jedem Tag über 10000 Liter Wasser an die Atmosphäre ab, also eine Masse von 10 Tonnen. In den oberen kalten Luftschichten der Atmosphäre kühlt der Wasserdampf wieder ab und verdichtet sich zu kleinen Tröpfchen, die sich ihrerseits zu Wolken zusammenballen. Erreichen diese Tröpfchen eine gewisse Größe, werden sie von der Schwerkraft erfasst und fallen als Regen, Schnee oder Hagel auf die Erde zurück. Rund 80 Prozent dieser Menge erreichen das Meer, der Rest, etwa eine Trillion Liter im Jahr, geht auf das Festland nieder.
Dieser Niederschlag erfolgt jedoch nicht gleichmäßig.
Millionen von Menschen würden viel dafür geben, wenn es in ihrer Region auch nur einmal im Jahr vom Himmel tröpfeln würde.
Denn ohne Wasser gibt es keine Ernten und keine Nahrung.
Die ungleichmäßige Verteilung der Niederschläge auf der Erde ist eines der größten
Probleme für die Ernährung der Menschheit.
Deshalb gab es schon seit langem Verfahren mit einfachen Mitteln Wasser aus der
Luft zu gewinnen.
Eine Methode besteht prinzipiell darin, das in der Luft enthaltene Wasser an einer horizontal aufgespannten, und an einer Stelle abgesenkten, Folie kondensieren zu lassen und in ein darunter gestelltes Gefäß tropfen zu lassen. Auf diese Weise lassen sich jedoch nur sehr geringe Mengen Wasser gewinnen.
Das hierbei verwendete Grundprinzip besteht darin, die zur Verfügung stehende Luft an einer kühlen Fläche vorbeistreichen zu lassen, sie auf diese Art abzukühlen und dadurch zu zwingen, Teile des in der Luft gebundenen Wassers abzugeben.
Denn Luft einer bestimmten Temperatur kann nur eine bestimmte Menge Wasser als Luftfeuchtigkeit speichern. Ist diese Menge erreicht, ist die Luft mit Wasserdampf gesättigt. Wird die Luft dann in der Folge abgekühlt, kann sie nur noch eine geringere Menge Wasserdampf speichern. Das auf diese Weise überschüssige Wasser kann von der Luft nicht mehr gehalten werden und fällt aus, es kondensiert. Das geschieht dadurch, dass sich der überschüssige Wasserdampf an kühleren Flächen niederschlägt, sich zu Tropfen verdichtet, die der Schwerkraft folgen.
Technisch nutzt man dieses Wirkprinzip dadurch, dass einerseits dafür gesorgt wird, dass möglichst viel Luft an einer Fläche, die kühler ist als die augenblickliche Lufttemperatur, vorbeistreicht und, dass die entsprechende Fläche so groß wie möglich gemacht wird.
Eine solche Vorrichtung, mit der Wärme oder Kälte von einem Medium auf ein anderes übertragen wird, nennt man einen Wärmetauscher.
Ein spezieller, für die Gewinnung von Wasser aus Luft konstruierter, Wärmetauscher ist aus der DE 101 35 654 A1 vorbekannt.
Hierbei handelt es sich im wesentlichen um einen Wärmetauscher mit einem in Längsrichtung von einem gasförmigen Medium durchströmten Gehäuse mit einer Mehrzahl von in Gehäuselängsrichtung angeordneten und von einem Kühlmittel durchströmten Wärmetauscherrohren. Hierbei sind die Wärmetauscherrohre als schraubenwendelförmige Rohrstränge ausgebildet und die Rohrstränge sind kühlmitteleintrittsseitig und kühlmittelaustrittsseitig an Kühlmittelverteilerrohre mit Kühlmitteleintritt und Kühlmittelaustritt angeschlossen.
Als besonderes Merkmal wird bei einem solchen Wärmetauscher hervorgehoben, dass die in Gehäuselängsrichtung verlaufenden Rohrstränge in Gehäusestirnansicht unter Bildung von Rohrbündelungen angeordnet sind ,und dass zwei oder mehrere Rohrbündelringe in konzentrischer Anordnung vorgesehen sind. Ferner wird hervorgehoben, dass die benachbarten Rohrstränge der Rohrbündelringe mit ihren Schraubenwendeln um ein vorgegebenes Maß in die Gangabstände zwischen den Schraubenwendeln eingreifen ( vgl. hierzu DE 101 35 653 A1 , Patentanspruch 1 )
Bei diesem bekannten Gerät ist das Problem der drohenden Vereisung des Wärmetauschers nicht angesprochen. Dies stellt im praktischen Betrieb bekanntermaßen eine reale Gefahr dar. Zudem ist der Wirkungsgrad des bekannten Wärmetauschers durch geeignete Maßnahmen zu verbessern. Der Gesichtspunkt der Reinigung des Wärmetauschers ist bei dem beschriebenen Stand der Technik ebenfalls nicht berücksichtigt.
Dem erfindungsgemäßen Wärmetauscher liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung bzw. ein Verfahren anzugeben, mit der bzw. dem die Gefahr der Vereisung im Betrieb weitgehend vermieden und der Gesamtwirkungsgrad erhöht wird.
Diese Aufgabe wird gelöst mit einem Wärmetauscher gemäß den nebengeordneten Ansprüche 1 bis 4, sowie dem Verfahren nach Anspruch 15.
Bei dem aus der DE 101 35 654 A1 bekannten Wärmetauscher kann es im praktischen Betrieb vorkommen, dass unter bestimmten Betriebsbedingungen eine Vereisung der Kühlschlangen eintritt. Ein solcher Vorgang macht den Wärmetauscher nahezu wirkungslos.
Um dies zu verhindern ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die als schraubwendelförmige Rohrstränge ausgebildeten Wärmetauscherrohre nicht von einer gemeinsamen Anlage mit Kühlmittel beliefert werden, sondern in mehrere Kühlmittelkreise aufgeteilt sind, die in unterschiedlicher weise mit Kühlmittel versorgt werden.
Ein weiterer wichtiger Aspekt des erfindungsgemäßen Wärmetauschers ist der, dass die Flussrichtung des Kühlmittels entgegengesetzt zu der Flussrichtung des Luftstroms gerichtet ist, und dass über eine Vorrichtung zur Wasserabscheidung das gewonnene Wasser leicht ausgeleitet werden kann.
Zudem ist durch die Installation einer Reinigungseinrichtung, deren Betrieb in regelmäßigen zeitlichen Abständen erfolgt, sichergestellt, dass die Anlage im Dauerbetrieb funktionssicher bleibt.
Der erfindungsgemäße Wärmetauscher wird im Folgenden näher beschrieben. Im Einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Wärmetauschers. Fig.2 eine Draufsicht und einen Querschnitt dieses Wärmetauschers Fig.3 eine prinzipielle Darstellung einer Abtauvorrichtung für Kühlwendeln
In Figur 1 sind in einer seitlichen Draufsicht schematisch die einzelnen Bestandteile des erfindungsgemäßen Wärmetauschers dargestellt.
Hier ist mit ( 1 ) das zylinderförmige Verdampfergehäuse bzw.
Wärmetauschergehäuse bezeichnet.
Unter ( 2 ) sind prinzipiell Teile von Kühlwendeln verschiedener Kühlmittelkreise skizziert.
Mit ( 3 ) und ( 4 ) sind der Pluspol und der Minuspol einer elektrischen
Kühlwendelauftauvorrichtung gekennzeichnet.
Diese Vorrichtung hat eine ähnliche Funktion wie die gängigen elektrisch betriebenen
Auftauvorrichtungen für eingefrorene Wasserrohre. Die elektrisch zwischen den
Anschlüssen ( 3 ) und ( 4 ) liegenden Leitungen wirken als ein elektrischer
Widerstand und erwärmen sich demzufolge durch die Verlustleistung des elektrischen Stroms rasch, was das Auftauen bewirkt.
Unter ( 5 ) sind die Anschlüsse A , B und C für drei unterschiedliche Kühlmittelkreise zu erkennen. Die Anordnung der Kühlmittelkreise ist in Fig.2 näher erläutert Die
Richtung des gezeigten Pfeils zeigt die Fließrichtung des Kühlmittels an. Das bedeutet, dass an dieser Stelle Kühlmittel in den Wärmetauscher hineinfließt.
Mit dem Pfeil ( 6 ) ist die prinzipielle Stelle des Ausflusses von Kühlmittel gekennzeichnet.
Die Anzahl der Kühlmittelkreise ist nicht auf die Zahl drei beschränkt. Es können auch erfindungsgemäß zwei oder mehr als drei Kühlmittelkreise vorgesehen sein.
Auf der rechten Seite des in Figur 1 gezeigten Wärmetauschers ist schematisch eine
Turbine ( 11 ) gezeichnet, die den Luftstrom erfindungsgemäß entgegen der
Richtung des Kühlmittelflusses treibt.
Der erfindungsgemäße Wärmetauscher erfüllt jedoch auch seine Funktion, wenn die
Strömungsrichtung des Luftstroms mit der Flussrichtung des Kühlmittelstroms gleichgerichtet ist. Lediglich der Wirkungsgrad ist in diesem Fall niedriger. Eine
Verbesserung des Wirkungsgrades gegenüber dem Stand der Technik ergibt sich jedoch auch in diesem Fall.
Mit ( 9 ) und ( 10 ) sind die elektrischen Anschlüsse einer gegebenenfalls erforderlichen Luftheizung ( 8 ) mit einer schematisch dargestellten Heizwendel ( 15 ) bezeichnet.
Auf der linken Seite des Wärmetauschers ist der Wasserabscheider ( 7 ) zu sehen, an dessen schräg gegen die Luftströmung gestellten Lamellen die kondensierten
Wassertropfen hängen bleiben und zu dem Wasserablauf ( 16 ) gelangen.
Diese Schrägstellung der Lamellen ist motorisch verstellbar und kann der
Geschwindigkeit der Luftströmung angepasst werden. Dies kann manuell und / oder automatisch erfolgen.
Unter ( 17 ) ist beispielhaft ein Sensor zur Feststellung der Vereisung gezeichnet.
Solche Sensoren sind zum Beispiel aus dem Flugzeugbau bekannt.
Außer den bekannten Taupunktspiegeln mit dem traditionellen optischen Strahl sind neuerdings Sensoren bekannt die mit SAW ( Surface Acoustic Wave =
Oberflächenwellen ) -Technologie arbeiten. Das SAW - Signal reagiert dabei empfindlich auf Kondensatbildung durch Tau oder Frost , nicht jedoch auf
Verunreinigungen.
Diese Eigenschaft macht solche Sensoren für den vorliegenden Anwendungsfall besonders geeignet.
Am Eingang der Luftströmung befinden sich erfindungsgemäß Sensoren zur
Messung der Luftfeuchtigkeit und der Lufttemperatur. Deren Messwerte werden, ebenso wie die Messwerte der Vereisungssensoren, über geeignete
Programmstrukturen zur optimalen Steuerung der Wassergewinnung verwendet.
In Figur 2 ist eine Draufsicht auf den erfindungsgemäßen Wärmetauscher sowie eine zugehörige Ansicht des Querschnitts gezeichnet.
In der kreisförmig strukturierten Draufsicht sind neben dem Verdampfergehäuse ( 1 ) drei konzentrisch angeordnete, ringförmige Zuführungsleitungen A , B und C gezeichnet, die jeweils einen Kühlmittelstrom zu den einzelnen Kühlmittelkreisen A , B, sowie C leiten.
Die mit A , B oder C bezeichneten kleinen Kreise versinnbildlichen hierbei in der Draufsicht die schraubwendelförmigen Rohrstränge der einzelnen Kühlmittelkreise. Die entsprechenden Verbindungsrohre von den Zuführungsleitungen A, B bzw. C zu den einzelnen Kühlmittelkreisen A, B bzw. C sind aus Gründen der besseren Übersicht nicht dargestellt.
Die Steuerung des Kühlmitteldurchflusses durch die einzelnen Kühlmittelkreise wird hierbei in der Weise gesteuert, dass jeweils ein oder mehrere Kreise an der Grenze zur Vereisung betrieben werden. Dieser Zustand ist gekennzeichnet von einem hohen Verdichterdruck und einem geringen Kühlmittelfluss. Die Phase des Abtauens erfolgt im wesentlichen dadurch, dass der Kühlmittelfluss angehalten wird. Die Phasen des Vereisens und Abtauens erfolgen somit im Wechsel in Abhängigkeit von der Luftfeuchte.
Es ergibt sich hierbei eine Erhöhung des Wirkungsgrades des erfindungsgemäßen Wärmetauschers gegenüber dem Stand der Technik von 25 % bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 40%.
Bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 75 % ergibt sich noch eine Erhöhung des Wirkungsrades von 7% bis 10%.
In der in Figur 3 gezeigten Abtauvorrichtung für die jeweiligen Kühlwendeln sind mit
( 12 ) die Zusammenführungen zwischen den einzelnen Kühlwendeln ( 2 ) und den entsprechenden Kühlkreiszuläufen bezeichnet.
Die mit ( 13 ) gekennzeichneten Isolationselemente stellen sicher, dass die
Kühlkreiszusammenführungen ( 12 ) einerseits den Zufluss von Kühlmittel gewährleisten, aber andererseits gesichert ist, dass keine unzulässige elektrische
Verbindung zwischen dem spannungsführenden beheizten Leitungsstück einer
Kühlwendel ( 2 ) und dem Gehäuse ( 1 ) besteht.
Die direkte elektrische Verbindung zwischen den elektrischen Anschlüssen ( 3 ) bzw.
( 4 ) und den zu beheizenden Kühlwendeln ( 2 ) wird über die Anschlussbefestigung
(14 ) hergestellt.
Bezuqszeichenliste
Wärmetauschergehäuse,. Verdampfergehäuse
Kühlwendel
Anschluss für Kühlwendelauftauvornchtung
Anschluss für Kühlwendelauftauvornchtung
Zulauf Kältemittel
Ablauf Kältemittel
Wasserabscheider
Luftheizung
Anschluss Luftheizung
Anschluss Luftheizung
Turbine ( Axiallüfter )
Kühlkreiszusammenführung
Isolationselement ( Kühlwendel )
Anschlussbefestigung ( elektrisch )
Heizwendel ( Luftheizung )
Wasserablauf
Vereisungssensor
Luftfeuchtigkeitssensor im Verbund mit
Temperatursensor
Ansprüche
Anspruch 1 : Wärmetauscher mit einem in Längsrichtung von einem gasförmigen Medium durchströmten Gehäuse ( 1 ), bei dem in diesem Gehäuse eine Vielzahl von in Gehäuselängsrichtung angeordneten, von einem Kühlmedium durchströmten, schraubwendelförmigen Rohrsträngen in der Form von nahe beieinanderliegenden Verdampferwendeln (2 ) angeordnet sind, und wobei die Verdampferwendeln ( 2 ) in zur Längsachse des Gehäuses ( 1 ) konzentrischer Lage befestigt, in die Gangabstände benachbarter Verdampferwendeln( 2 ) ragen, und wobei die Verdampferwendeln mehreren voneinander verschiedenen Kühlkreisläufen ( A,B C ) zugeordnet sind,
Anspruch 2: Wärmetauscher mit einem in Längsrichtung von einem gasförmigen Medium durchströmten Gehäuse ( 1 ), bei dem in diesem Gehäuse eine Vielzahl von in Gehäuselängsrichtung angeordneten, von einem Kühlmedium durchströmten, schraubwendelförmigen Rohrsträngen in der Form von nahe beieinanderliegenden Verdampferwendeln (2 ) angeordnet sind, und wobei die Verdampferwendeln ( 2 ) in zur Längsachse des Gehäuses ( 1 ) konzentrischer Lage befestigt, in die Gangabstände benachbarter Verdampferwendeln( 2 ) ragen, und wobei die Verdampferwendeln mehreren voneinander verschiedenen Kühlkreisläufen ( A,B C ) zugeordnet sind, und wobei die Strömungsrichtung des gasförmigen Mediums entgegengesetzt zur Strömungsrichtung des Kühlmittels ist.
Anspruch 3: Wärmetauscher mit einem in Längsrichtung von einem gasförmigen Medium durchströmten Gehäuse ( 1 ), bei dem in diesem Gehäuse eine Vielzahl von in Gehäuselängsrichtung angeordneten, von einem Kühlmedium durchströmten, schraubwendelförmigen Rohrsträngen in der Form von nahe beieinanderliegenden Verdampferwendeln (2 ) angeordnet sind, und wobei die Verdampferwendeln ( 2 ) in zur Längsachse des Gehäuses ( 1 ) konzentrischer Lage befestigt, in die Gangabstände benachbarter Verdampferwendeln( 2 ) ragen, und wobei die Verdampferwendeln mehreren voneinander verschiedenen Kühlkreisläufen ( A,B C ) zugeordnet sind, und wobei die Strömungsrichtung des gasförmigen Mediums entgegengesetzt zur Strömungsrichtung des Kühlmittels ist, und wobei an der Luftaustrittsseite des Gehäuses ( 1 ) eine Vorrichtung ( 7 ) zur Wasserabscheidung von Wassertropfen vorgesehen ist.
Anspruch 4: Wärmetauscher mit einem in Längsrichtung von einem gasförmigen Medium durchströmten Gehäuse ( 1 ), bei dem in diesem Gehäuse eine Vielzahl von in Gehäuselängsrichtung angeordneten, von einem Kühlmedium durchströmten, schraubwendelförmigen Rohrsträngen in der Form von nahe beieinanderliegenden Verdampferwendeln (2 ) angeordnet sind, und wobei die Verdampferwendeln ( 2 ) in zur Längsachse des Gehäuses in ( 1 ) konzentrischer Lage befestigt, in die Gangabstände benachbarter Verdampferwendeln( 2 ) ragen, und wobei die Verdampferwendeln mehreren voneinander verschiedenen Kühlkreisläufen ( A,B C ) zugeordnet sind, und wobei die Strömungsrichtung des gasförmigen Mediums entgegengesetzt zur Strömungsrichtung des Kühlmittels ist, und wobei an der Luftaustrittsseite des Gehäuses ( 1 ) eine Vorrichtung zur Wasserabscheidung von Wassertropfen vorgesehen ist.
und wobei eine Reinigungsvorrichtung ist, die eine über den Querschnitt des Gehäuses ( 1 ) gleichmäßige Versprühung des Reinigungsmittels gewährleistet.
Anspruch 5: Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung einer Bewegung des gasförmigen Mediums ein Ventilator oder ein Verdichter ( Kolbenverdichter, Schraubenverdichter ) oder eine Turbine verwendet wird.
Anspruch 6: Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Herstellungsmaterial für das Außengehäuse ( 1 ), Aluminium, Carbon , Magnesium oder Titan verwendet wird.
Anspruch 7: Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Herstellungsmaterial für die Verdampferwendeln (2 ) Kupfer, Aluminium , Nichtrostender Stahl, Kunststoff oder Carbon verwendet werden.
Anspruch 8: Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlmittelstrom dem Luftstrom, anstelle entgegengesetzt, gleichgerichtet ist.
Anspruch 9: Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen des Wasserabscheiders ( 7 ) manuell
und / oder automatisch verstellbar sind.
Anspruch 10: Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlwendeln über eine elektrische Heizung beheizbar sind.
Anspruch 11 : Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlwendeln ( 2 ) elektrisch von den Kühlkreiszusammenführungen getrennt sind.
Anspruch 12: Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bisl 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die zugeführte Luft über eine zusätzliche Heizung ( 8 ) erwärmt werden kann. Anspruch 13: Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis12, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Vereisungssensoren die Vereisung der einzelnen Kühlkreisläufe überwachen.
Anspruch 14: Wärmetauscher nach einem der Ansprüche 1 bis13, dadurch gekennzeichnet, dass Sensoren zur Messung der Luftfeuchtigkeit und / oder der Temperatur als weitere Überwachungselemente benutzt werden.