Vorrichtung zur Warenpräsentation mit einer horizontal angeordneten Profilschiene
Anwendungsgebiet der Erfindung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit einer horizontal angeordneten Profilschiene, die sich mit einer Schienenhalterung an der Raumdecke und/oder einer Rückwand befestigen lässt. Solche Vorrichtungen dienen zur Präsentation von Waren in Geschäften und auf Messen. Die Profilschiene besitzt eine längslaufende Schienenspur, in die sich Laufrollen einhängen lassen, an de- nen mittels Rollenhalter ein längs der Profilschiene verschiebbares und sich zum Boden hin erstreckendes Tableau befestigt ist, auf dem Warenträger verschiedener Ausführung, als Punktaufhängung oder horizontale bzw. vertikale Trägerschienen, positioniert sind.
Stand der Technik
Aus der EP 1 029 480 A1 , Figuren 7A und 7B, sowie der Firmenschrift der Vitrashop International AG, CH-4132 Muttenz / Schweiz, "vitrashop open 1999", S. 20-23, ist eine an eine Rückwand horizontal anschraubbare profilierte Wandschiene bekannt, in die sich ein an Laufrollen befestigtes, längs der Wand schiene verfahrbares Präsentationstableau einhängen lässt. Auf dem Tableau können unterschiedliche Warenträger befestigt werden. Diese Vorrichtung erlaubt nur eine Befestigung an einer Rückwand und ausserdem sind die Gestaltungsvarianten beschränkt.
Aufgabe der Erfindung
Bei der heutigen im Shop- und Messebau verlangten grossen Variabilität und den hohen Anforderungen nach Originalität und ästhetischer Gestaltung, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte, funktional vielfältigere Vorrichtung der vorgenannten Art vorzuschlagen, die sich an Rückwände und/oder Gebäudedecken anbauen lässt und in Gebäuden mit abgehängten Decken eingebaut werden kann. An der Profilschiene soll man diverse zusätzliche Ausstattungsteile zur Steigerung der Dekorationswirkung anbringen kön-
nen. Die Konstruktion muss eine solide Tragfähigkeit besitzen und auch bei regem Publikumsverkehr alle Sicherheit gewährleisten. Die Länge der Profilschiene muss sich auf die örtlichen Verhältnisse anpassen lassen und eine möglichst einfache Montage der Vorrichtung wird verlangt.
Übersicht über die Erfindung
Die Vorrichtung zur Waren Präsentation weist eine horizontal angeordnete Profilschiene mit einer ersten längslaufenden Schienenspur auf, in die sich erste Laufrollen einhängen lassen, an denen mittels erster Rollenhalter ein längs der Profilschiene verschiebbares und sich zum Boden hin erstreckendes Tableau befestigt ist, welches mit Warenträgern bestückt ist und/oder Dekorationszwecken dient. Die Profilschiene hat eine zweite längslaufende Schienenspur, in die sich zweite Laufrollen einhängen lassen, an denen mittels zweiter Rollenhalter ein weiteres, längs der Profilschiene verschiebbares Tableau be- festigt ist. An der Profilschiene sind sich längs erstreckende Kanäle vorhanden, in die sich in freier Positionswahl Befestigungselemente zur Halterung der Profilschiene an einer Tragstruktur einsetzen lassen. Die Befestigungselemente sind mit einer Schienenhalterung verbunden, die an der Tragstruktur ansetzt, oder die Befestigungselemente sind direkt - allenfalls mit Einfügung eines Zwischenglieds - an der Tragstruktur fixiert.
Die nachfolgenden Merkmale beziehen sich auf spezielle Ausführungen der Erfindung mit einer ersten Version der Profilschiene: Die Profilschiene besitzt einen sich im Prinzip horizontal erstreckenden Schenkel, einen nach unten im Winkel abgehenden vertikalen Schenkel und einen T-förmig unten an den Vertikalschenkel ansetzenden Rollenschenkel. Die erste Schienenspur ist als Vertiefung im Rollenschenkel einerseits des Vertikalschenkels ausgebildet. Die ersten Laufrollen besitzen jeweils eine gegenüber deren Kerndurchmesser vergrösserte Rollenscheibe, die in der vertieften Schienenspur laufen. Die erste Schienenspur ist als trapezförmige Vertiefung ausgebildet. Am Vertikalschenkel ist oberhalb der Rollenscheibe zur Verhinderung des unbeabsichtigten Aushängens des Tableaus eine Sicherungskante vorgesehen, so dass sich die ersten Laufrollen mit dem daran hängenden Tableau nur bei einer Min-
destauslenkung von der Vertikalen aus der ersten Schienenspur herausheben bzw. in diese einsetzen lassen.
Die Kanäle im Horizontalschenkel sind zueinander parallel beabstandete, von oben zugängliche T-Nuten. Als Befestigungselemente kommen vorteilhaft Spannschrauben mit in die T-Nuten eingreifenden Haltescheiben in Betracht. Die Befestigungselemente sind mit einer Schienenhalterung verbunden, von der sich Deckenstreben und/oder Seitenstreben zu einem Gebäudeteil erstrecken.
Die Profilschiene hat ferner, vorzugsweise an der Oberseite des Horizontalschenkels an der linken und rechten Seite jeweils einen, von oben zugänglichen ersten längslaufenden Schraubkanal zum Befestigen einer Abschirmung. Eine solche lässt sich auf der linken und/oder rechten Seite der Profilschiene anbringen und erstreckt bis unterhalb der Übergänge von den ersten Rollenhaltern zum Tableau bzw. von den zweiten Rollenhaltern zum weiteren Tableau bzw. bis auf das Niveau einer abgehangenen Zwischendecke. Die Abschirmung besteht aus einer die Profilschiene übergreifenden oberen Abkantung, einem davon abgebogenen Vertikalstreifen und eventuell einer von letzterem abgebogenen Abkantung, die von der Profilschiene wegweist. Die Profilschiene hat ausserdem zweite längslaufende Schraubkanäle, die vorzugsweise an der Oberseite des Horizontalschenkels, an der linken und rechten Seite sowie am Rollenschenkel vorgesehen sind, von den Querschnittsseiten der Profilschiene zugänglich sind und für die Befestigung seitlich der Profilschiene anzuordnender Abdeckungen nutzbar sind.
An der Profilschiene geht der Vertikalschenkel vom Horizontalschenkel aus- sermittig, nahe dem rechten Ende des Vertikalschenkels ab. Ferner hat die Profilschiene dritte längslaufende Schraubkanäle, die an der Unterseite des linken Anteils des Horizontalschenkels vorgesehen sind, von unten zugänglich sind und für die Befestigung von Leuchten und denen vorgesetzte Abschirmungen dienen.
In voller Ausgestaltung hat die Profilschiene zusätzlich eine längslaufende Gleiternut an der Unterseite des linken Anteils des Horizontalschenkels, die von unten zugänglich ist und dem Einsetzen von Vorhanggleitern dient, an welchen ein verschiebbarer Vorhang befestigt werden kann. Die zweiten Lauf- rollen sind von einem Käfig U-förmig umgeben, deren äussere Flanken in die zweiten Rollenhalter übergehen und deren innere Flanken unten in eine sich längs der Profilschiene am Rollenschenkel erstreckende, nach oben offene Führungsnut eindringt. Die zweiten Laufrollen sitzen auf einer im Verhältnis zur Führungsnut höher liegenden T-Kontur auf, die das rechte äussere Ende des Rollenschenkels bildet.
Das Tableau und das weitere Tableau lassen sich unabhängig voneinander entlang der Profilschiene verschieben. Das weitere Tableau ist vor der Frontseite des Tableaus angeordnet, welches mit Warenträgern bestückt ist, und diese Frontseite von oben partiell überlappt. Die auf der Frontseite angeordneten Warenträger können sich bis in die überlappten Bereiche erstrecken. In einer Wandanlage können die Tableaus und die weiteren Tableaus von verschiedener Breite bzw. in verschiedener Anzahl vorhanden sein, so dass sich Lücken zwischen gleichen Tableaus erzeugen lassen, die man mit den jeweils anderen Tableaus abdecken kann. Die auf der Frontseite des Tableaus angeordneten Warenträger sind punktuell oder können sich horizonal oder vertikal erstrecken oder als Kombination daraus gebildet werden. Die Warenträger lassen sich mit verschiedenem Zubehör, wie Tragarme, versehen. Auf der Rückseite des Tableaus, im unteren Bereich, ist zur Abstützung und Nivellierung ein verstellbarer Distanzhalter mit einer Distanzstange angeordnet. Die Distanzstange ist an einem Ende mit einem Ansatz versehen, der an der Rückseite befestigt ist, und am anderen Ende ein Fussteil aufweist, das an der Rückwand fest anmoniert ist oder lose auf dieser aufsetzt. Mit der erfindungsgemässen Vorrichtung ergeben sich für den Shop- und Messebau individuelle, gediegene sowie effiziente Gestaltungsmöglichkeiten.
Die nachfolgenden Merkmale beziehen sich auf spezielle Ausführungen der Erfindung mit einer zweiten Version der Profilschiene: Diese alternative Profil-
schiene weist einen Horizontalschenkel, einen nach unten im Winkel abgehenden Vertikalschenkel und einen U-förmig unten an den Vertikalschenkel ansetzenden Rollenschenkel auf, welcher sich in die Richtung des Horizontalschenkels erstreckt, aber gegenüber diesem verkürzt ist. Die erste Schienenspur ist als Vertiefung auf der Oberseite des Rollenschenkels ausgebildet. Die zweite Schienenspur ist eine Vertiefung auf der Oberseite des Horizontalschenkels und in Relation zum Vertikalschenkel der ersten Schienenspur vorgelagert. Die erste und zweite Schienenspur sind zum Raum hin jeweils von einem aufragenden Sims begrenzt. Die zweite Schienenspur setzt sich zum Vertikalschen- kel hin als nach oben verschlossene Führungsnut fort. Auf der vom Raum wegweisenden Hinterseite am Vertikalschenkel existiert oben und unten jeweils eine hinterschnittene Montagenut, die mit ihren Öffnungen zueinander orientiert sind. Auf der Oberseite des Horizontalschenkels, nahe dem Bereich des ansetzenden Vertikalschenkels, ist ein nach oben offener erster Schraub- kanal vorhanden. An der Unterseite des Rollenschenkels sind ein nach unten offener dritter Schraubkanal und diesem in Richtung des Raums vorgelagert, eine nach unten offene Gleiternut vorhanden, wobei die letztere z.B. zum Einhängen eines Vorhangs und der dritte Schraubkanal z.B. zum Anbringen einer Stromschiene nutzbar sind.
Das weitere Tableau ist in einer Ausführung mit der zweiten Laufrolle verbunden, die in der oberen, zweiten Schienenspur geführt wird, und sich oberhalb des mit der ersten Laufrolle verbundenen Tableaus, z.B. in dessen Vertikalebene liegend, erstreckt. In einer anderen Ausführung ist das weitere Tableau mit der zweiten Laufrolle verbunden und zum Raum hin dem Tableau vorgelagert und kann dieses dabei im oberen Bereich überdecken. In einer nächsten Ausführung ist das weitere Tableau mit der ersten Laufrolle verbunden, die in der unteren, ersten Schienenspur geführt wird, und in Relation zum Raum hinter dem Tableau liegt, welches mit der zweiten Laufrolle verbunden ist. Die Verbindung zwischen dem weiteren Tableau und der zweiten Laufrolle geschieht mittels eines Rollenhalters in Gestalt eines die Laufrolle übergreifenden Haltebügels, an dem die Laufrolle gelagert ist. Der Rollenhalter steckt zur Sta-
bilisierung des daran hängenden weiteren Tableaus mit einem freien Ende längsverschiebbar in der Führungsnut.
Zur Aufhängung der Profilschiene an einer Tragstruktur, z.B. eine Gebäude- rückwand, sind daran zu befestigende Montagebasen vorgesehen. Die Montagebasis weist Konturen auf, die zum formschlüssigen und verriegelbaren Eingriff in die Montagenuten auf der Rückseite der Profilschiene bestimmt sind. Diese Konturen an der Montagebasis werden von einer feststehenden oberen Haltekante sowie von dem unteren Bereich eines limitiert verstellbaren Schie- bers gebildet. Zur Verstellung des Schiebers ist eine von aussen zugängliche Schieberschraube vorgesehen. Der Schieber ist in einer auf der Frontseite der Montagebasis eingearbeiteten Vertiefung abwärts beweglich gelagert, unterhalb der ein unterer Freischnitt liegt, in den sich der Schieber partiell einfahren lässt. Die obere Haltekante entsteht durch einen oberen Freischnitt auf der Rückseite der Montagebasis. Zur Befestigung der Montagebasis an der Tragstruktur hat die Montagebasis Langlöcher für die Aufnahme von Schrauben.
Kurzbeschreibung der beigefügten Zeichnungen
Figur 1A: eine erfindungsgemässe Vorrichtung mit einer Profilschiene erster Version, mit zur Raumdecke gerichteten Schienenhalterung, zwei unterschiedlich hohen, sich überlappenden Tableaus und auf das Haupttableau aufgesetzten vertikalen, schienenförmigen Warenträgern, in Perspektivansicht;
Figur 1 B: die Vorrichtung gemäss Figur 1A, Frontansicht; Figur 1C: die Vorrichtung gemäss Figur 1A an einer Rückwand errichtet, in Seitenansicht;
Figur 1D: das vergrösserte Detail X1 aus Figur 1C;
Figur 2A: die Profilschiene erster Version, in Perspektivansicht; Figur 2B: die Profilschiene erster Version gemäss Figur 2A, im vertikalen Querschnitt;
Figur 3A: die Profilschiene erster Version teilweise bestückt, mit einer zur
Raumdecke orientierten Schienenhalterung, einer Leuchte und einer
Leuchtenabschirmung; Figur 3B: die Anordnung gemäss Figur 3A ergänzt mit in die Profilschiene erster Version eingehängtem Haupttableau;
Figur 3C: die Anordnung gemäss Figur 3B ergänzt mit in die Profilschiene erster Version eingehängtem Dekorationstableau; Figur 3D: die Anordnung gemäss Figur 3C, ergänzt mit an der Profilschiene erster Version angeordneter Abschirmung, in der rückseitigen Per- spektive;
Figur 3E: die Anordnung gemäss Figur 3D, in der frontseitigen Perspektive;
Figur 4A: die Anordnung gemäss Figur 1A mit einer zur Rückwand orientierten Schienenhalterung; Figur 4B: die Anordnung gemäss Figur 4A an einer Rückwand errichtet, in Seitenansicht; Figur 4C: das vergrösserte Detail X3 aus Figur 4B;
Figur 4D: die Anordnung gemäss Figur 4B, im oberen Bereich, in Perspektivansicht; Figur 4E: das vergrösserte Detail X2 aus Figur 4A;
Figur 5A: die Profilschiene zweiter Version, in Perspektivansicht; Figur 5B: die Profilschiene zweiter Version gemäss Figur 5A, im vertikalen Querschnitt;
Figur 6A: eine erfmdungsgemässe Vorrichtung mit einer Profilschiene zweiter Version, mit darin eingehängtem Haupttableau und auf gleicher Vertikalebene eingehängtem Dekorationstableau, in Frontansicht; Figur 6B: die Vorrichtung gemäss Figur 6A, in Seitenansicht; Figur 6C: das vergrösserte Detail X5 aus Figur 6B;
Figur 7A: eine erfmdungsgemässe Vorrichtung mit einer Profilschiene zweiter Version, mit darin eingehängtem Haupttableau und dieses oben überdeckendem, vorgesetztem Dekorationstableau, in Frontansicht;
Figur 7B: die Vorrichtung gemäss Figur 7A, in Seitenansicht; Figur 7C: das vergrösserte Detail X6 aus Figur 7B;
Figur 8A: eine erfindungsgemässe Vorrichtung mit einer Profilschiene zweiter Version, mit darin eingehängtem Haupttableau und dahinter hängendem Dekorationstableau sowie einer Abschirmung, in Frontansicht; Figur 8B: die Vorrichtung gemäss Figur 8A, in Seitenansicht; Figur 8C: das vergrösserte Detail X7 aus Figur 8B, in Frontansicht; Figur 8D: das vergrösserte Detail X7 aus Figur 8B; in Perspektivansicht;
Figur 9A: den oberen Ausschnitt aus der Vorrichtung gemäss Figur 8A, ohne die Abschirmung, in der perspektivischen Ansicht von hinten; Figur 9B: die Darstellung gemäss Figur 9A, mit Abschirmung, in leicht ge- wechselter Perspektive von hinten;
Figur 10: eine Montagebasis, in perspektivischer Frontansicht;
Figur 11 A: die Montagebasis gemäss Figur 10, in unverriegelter Stellung, in perspektivischer Frontansicht;
Figur 11 B: die Montagebasis gemäss Figur 11A, in unverriegelter Stellung, in perspektivischer Rückansicht; Figur 11 C: die Montagebasis gemäss Figur 10, in unverriegelter Stellung an die Profilschiene zweiter Version gemäss Figur 5A angesetzt, in Perspektivansicht;
Figur 12A: die Montagebasis gemäss Figur 10, in verriegelter Stellung, in perspektivischer Frontansicht; Figur 12B: die Montagebasis gemäss Figur 12A, in verriegelter Stellung, in perspektivischer Rückansicht; und
Figur 12C: die Darstellung gemäss Figur 11C, in verriegelter Stellung.
Ausführungsbeispiele
Nachstehend erfolgt die detaillierte Beschreibung von sukzessive erweiterten und variierten Ausführungsbeispielen zur erfindungsgemässen Vorrichtung mit
der Profilschiene erster und zweiter Version, in Decken- und Wandbefestigung.
Für die gesamte weitere Beschreibung gilt folgende Festlegung. Sind in einer Figur zum Zweck zeichnerischer Eindeutigkeit Bezugsziffern enthalten, aber im unmittelbar zugehörigen Beschreibungstext nicht erläutert, so wird auf deren Erwähnung in vorangehenden oder nachfolgenden Figurenbeschreibungen Bezug genommen. Im Interesse der Übersichtlichkeit wird auf die wiederholte Bezeichnung von Bauteilen in weiteren Figuren zumeist verzichtet, sofern zeichnerisch eindeutig erkennbar ist, dass es sich um "wiederkehrende" Bauteile handelt.
Figuren 1A bis 1C
Die komplexe Vorrichtung besteht aus einer Profilschiene 1, an deren Oberseite mehrere Schienenhalterungen 8 ansetzen, von denen sich Deckenstre- ben 80 zur Befestigung an einer Gebäudedecke 90 und einer Gebäuderückwand 91 erstrecken. Hier ist im hinteren Teil der Profilschiene 1 eine Leuchte 2 sowie dieser vorgesetzt eine Leuchtenabschirmung 25 angeordnet. Nach vorn wird die Profilschiene 1 von einer Abschirmung 7 verdeckt. Unter der Abschirmung 7 ragt ein Dekorationstableau 6 hervor, dessen Frontseite 60 nach vorn weist, während die Rückseite 61 zur Gebäuderückwand 91 gerichtet ist. Unter dem Dekorationstableau 6 ragt ein Haupttableau 3 hervor, das sich zum Boden 93 hin erstreckt und auf der Frontseite 30 beispielhaft mehrere Warenträger 4 in Gestalt von vertikalen Trägerschienen hat, in die Tragarme 40 eingehängt sind. Die Warenträger 4 erstrecken sich hinter dem Dekorationstableau 6 wei- ter in die Höhe. Die Abschirmung 7 ist bis auf das Niveau einer abgehängten Decke 92 bemessen. Zum Abstützen und Nivellieren der Vorrichtung ist ein verstellbarer Distanzhalter 5 mit einer Stange 50 vorgesehen. Am einen Ende der Stange 50 sitzt ein Ansatz 51 , der an der Rückseite 31 des Haupttableaus 3 befestigt ist. Am anderen Stagenende ist ein Fuss 52 angebracht, der sich lose gegen die Gebäuderückwand 91 abstützt oder daran fixiert ist. Ein besonders vorteilhafter Aufbau ergibt sich mit Warenträgern 4, wie sie Gegenstand der WO 03/041540 A1 der Anmelderin sind.
Figuren 1 D bis 2B
Die horizontal anzuordnende Profilschiene 1 besteht aus einem Horizontalschenkel 10, einem nach unten im Winkel abgehenden vertikalen Schenkel 11 und einem T-förmig unten an den Vertikalschenkel 11 ansetzenden Rollen- schenke! 12. Die erste längslaufende Schienenspur 120 ist als Vertiefung im Rollenschenkel 12 einerseits des Vertikalschenkels 11 ausgebildet. In diese Schienenspur 120 lassen sich erste Laufrollen 33 einhängen, an denen mittels erster Rollenhalter 32 das erste, längs der Profilschiene 1 verschiebbare und sich zum Boden 93 hin erstreckende Haupttableau 3 befestigt ist, auf welchem die Warenträger 4 angebracht sind. In eine zweite längslaufende Schienenspur 122,123 lassen sich zweite Laufrollen 63 einhängen, an denen mittels zweiter Rollenhalter 62 das zweite, längs der Profilschiene 1 verschiebbare Dekorationstableau 6 befestigt ist. An der Oberseite weist die Profilschiene 1 sich längs erstreckende Kanäle 102,103 auf, in die sich in freier Positionswahl Be- festigungselemente 82 einsetzen lassen, die mit der Schienenhalterung 8 verbunden sind.
Die ersten Laufrollen 33 besitzen jeweils eine gegenüber deren Kerndurchmesser vergrösserte Rollenscheibe 34, die in der vertieften Schienenspur 120 lau- fen. Die erste Schienenspur 120 ist als trapezförmige Vertiefung ausgebildet. Am Vertikalschenkel 11 ist oberhalb der Rollenscheibe 34 zur Verhinderung des unbeabsichtigten Aushängens des Haupttableaus 3 eine Sicherungskante 110 vorgesehen, so dass sich die ersten Laufrollen 33 mit dem daran hängenden Haupttableau 3 nur bei einer Mindestauslenkung von der Vertikalen aus der ersten Schienenspur 120 herausheben bzw. in diese einsetzen lassen. Die Kanäle 102,103 sind zueinander parallel beabstandet im Horizontalschenkel 10 von oben zugänglich als T-Nuten ausgebildet. Als Befestigungselemente 82 sind Spannschrauben mit in die T-Nuten eingreifenden Haltescheiben 83 vorteilhaft. Die Befestigungselemente 82 sind mit der Schienenhalterung 8 ver- bunden, von der sich Deckenstreben 80 und/oder Seitenstreben 81 zu einem Gebäudeteil 9;90,91 erstrecken.
Die Profilschiene 1 hat ferner an der Oberseite des Horizontalschenkels 10, an der linken und rechten Seite, jeweils einen, von oben zugänglichen ersten längslaufenden Schraubkanal 101 ,104 zum Befestigen der Abschirmung 7, die sich auf der linken und/oder rechten Seite der Profilschiene 1 anbringen lässt und bis unterhalb der Übergänge von den ersten Rollenhaltern 32 zum Haupttableau 3 bzw. den zweiten Rollenhaltern 62 zum Dekorationstableau 6 bzw. auf das Niveau der abgehängten Zwischendecke 92 erstreckt. Die Abschirmung 7 besteht aus einer die Profilschiene 1 übergreifenden oberen Abkantung 71 , einem davon abgebogenen Vertikalstreifen 70 und einer von letzterem abgebogenen Abkantung 72, die von der Profilschiene 1 wegweist.
Die Profilschiene 1 hat zweite längslaufende Schraubkanäle 100,105,121 , die an der Oberseite des Horizontalschenkels 10, an der linken und rechten Seite sowie am Rollenschenkel 12 vorgesehen sind, von den Querschnittsseiten der Profilschiene 1 zugänglich sind und für die Befestigung seitlich der Profilschiene 1 anzuordnender Abdeckungen nutzbar sind. Der Vertikalschenkel 11 geht vom Horizontalschenkel 10 aussermittig, nahe dem rechten Ende des Vertikalschenkels 11, ab. Die Profilschiene 1 weist dritte längslaufende Schraubkanäle 107,108 an der Unterseite des linken Anteils des Horizontalschenkels 10 auf, die von unten zugänglich sind und für die Befestigung von Leuchten 2 und denen vorgesetzte Abschirmungen 25 dienen. Ferner hat die Profilschiene 1 an der Unterseite des linken Anteils des Horizontalschenkels 10 eine längslaufende Gleiternut 109, die von unten zugänglich ist und dem Einsetzen von Vorhanggleitern dient, an welchen ein verschiebbarer Vorhang befestigt wer- den kann.
Die zweiten Laufrollen 63 sind von einem Käfig U-förmig umgeben, deren äussere Flanken in die zweiten Rollenhalter 62 übergehen und deren innere Flanken unten in eine sich längs der Profilschiene 1 am Rollenschenkel 12 erstre- ckende, nach oben offene Führungsnut 122 eindringen. Die zweiten Laufrollen 63 sitzen auf einer im Verhältnis zur Führungsnut 122 höher liegenden T-Kon- tur 123 auf, die das rechte äussere Ende des Rollenschenkels 12 bildet. Zur
Befestigung an einer Gebäuderückwand 91 besitzt die Profilschiene 1 am linken Ende des Horizontalschenkels 10 einen seitlichen hochgebogenen Win- kelfuss 13. Der Winkelfuss 13 hat aussen eine Markierungslinie 130 zum Einbringen von Schrauben für eine eventuelle direkte seitliche Verschraubung.
Figuren 3A bis 3E
Diese Figurengruppe veranschaulicht die sukzessive Bestückung der Profilschiene 1, welche hier mit Schienhalterungen 8 versehen ist, die mittels der Spannschrauben 82 und den Haltescheiben 83 in den T-Nuten 102,103 fixiert sind und an denen zur Gebäudedecke 90 orientierte Deckenstreben 80 angeordnet sind. Zuerst wurde die Leuchte 2 und die Leuchtenabschirmung 25 an der Profilschiene 1 angebracht (Figur 3A). Im weiteren Aufbau werden das Haupttableau 3 mit den an den Rollenhaltern 32 befestigten Laufrollen 33 in die erste Schienenspur 120 eingehängt (Figur 3B). Im nächsten Schritt wird das quasi etwa viertelhohe Dekorationstableau 6 mit den an den Rollenhaltern 62 befestigten Laufrollen 63 in die zweite Schienenspur 122,123 eingehängt (Figur 3C). Hiernach wird die Abschirmung 7 mit der oberen Abkantung 71 über die Schulter 106 der Profilschiene 1 gesetzt und am Schraubkanal 104 befestigt (Figuren 3D und 3E). Die Gleiternut 109 für das Einsetzen von Vor- hanggleitern blieb hier unbelegt, ebenso die Schraubkanäle 100,105,121 für eine eventuelle Seitenabdeckung an der Profilschiene 1.
Figuren 4A bis 4E
Diese Figurengruppe veranschaulicht die sukzessive Bestückung der Profil- schiene 1, welche nun mit Schienhalterungen 8 und sich zur Gebäuderückwand 91 orientierten Seitenstreben 81 bzw. Seitenkonsolen versehen ist. Bei dieser Montageart stösst die Profilschiene 1 mit ihrem seitlichen hochgebogenen Winkelfuss 13 an die Gebäuderückwand 91. Ansonsten stimmen die Details mit der vorherigen Figurengruppe überein, so dass darauf Bezug genom- men werden kann.
Figuren 5A und 5B
In der zweiten Version, die sich über die Figuren 5A bis 10D erstreckt, ist die Profilschiene 1' vorzugsweise für die Montage an einer Rückwand geeignet und insgesamt schmaler gestaltet. Die Grundform der Profilschiene 1" mit der prinzipiellen Gestalt eines zur Seite, zum Raum hin offenen U, entsteht durch den oberen Horizontalschenkel 10', den unteren Rollenschenkel 12" sowie den beide verbindenden Vertikalschenkel 11', welcher zur Montagewand orientiert ist. Auf der Oberseite ist der Horizontalschenkel 10' mit einer nach oben offenen zweiten Schienenspur 123' versehen, die nach vorn hin durch eine auf- rechte Kante begrenzt wird. Zum Vertikalschenkel 11' hin verlängert sich die Schienenspur 123' mit einer hinterschnittenen Führungsnut 114'. Nahe dem Bereich des Vertikalschenkels 11' befindet sich auf der Oberseite des Horizontalschenkels 10' weiterhin ein nach oben offener erster Schraubkanal 101".
Am unteren kürzeren Rollenschenkel 12' ist die nach oben offene erste Schienenspur 120' vorhanden, welche nach vorn ebenfalls durch eine aufrechte Kannte begrenzt wird. An der Unterseite besitzt der Rollenschenkel 12' einen dritten, nach unten offenen Schraubkanal 107', welcher dem ersten Schraubkanal 101' diametral gegenüber liegt. In Richtung des vorderen, freien Endes des Rollenschenkels 12' liegt beabstandet zum dritten Schraubkanal 107' eine ebenfalls nach unten offene Gleiternut 109', welche die für Vorhangschienen typisch am Eintritt verengte Gestalt besitzt. Auf der Hinterseite, zur Rückwand hin gerichtet, ist am Vertikalschenkel 11' oben und unten jeweils eine hinter- schnittene Montagenut 115' vorhanden, die sich vertikal erstrecken und mit ihren Öffnungen zueinander orientiert sind.
Figuren 6A bis 6C
In einer ersten Bestückung ist die Profilschiene 1' horizontal an einer Gebäuderückwand 91 montiert und trägt ein nach unten hängendes, zum Boden 93 sich erstreckendes Haupttableau 3, sowie ein oberhalb des Haupttableaus 3 montiertes Dekorationstableau 6, welches zur Decke 90 gerichtet ist, wobei beide Tableaus 3,6 zusammen in einer vertikalen Ebene liegen. Auf der Front-
seite 30 des Haupttableaus 3 sind Warenträger 4 - hier in Gestalt von Vertikalschienen - angeordnet. Von den Warenträgern 4 können verschiedene Halteelemente 40 aufgenommen werden, wie z.B. in der Höhe wahlweise einhängbare Tragarme. Die Frontseite 60 des Dekorationstableaus 6 kann z.B. mit Werbeelementen versehen sein oder zu gestalterischen Zwecken genutzt werden. Beide Rückseiten 31 ,61 des Haupttableaus 3 bzw. des Dekorationstableaus 6, die sich entlang der Profilschiene 1' voneinander unabhängig verschieben lassen, sind auf die Gebäuderückwand 91 gerichtet.
Das Haupttableau 3 wird auf seiner Rückseite 31 von Rückenstützen 39, z.B. Vertikalschienen, getragen. Das so pendelnd aufgehängte Haupttableau 3 stützt sich über verstellbare Distanzhalter 5, die nahe dem unteren Ende des Haupttableaus 3 montiert sind, gegen die Rückwand 91 ab. Am oberen Ende der das Haupttableau 3 tragenden Rückenstütze 39 ist ein erster Rollenhalter 32" befestigt, woran die erste Laufrolle 33' angeordnet ist, welche in der ersten Schienenspur 120' geführt wird. Die zweite Laufrolle 63', welche in einem mehrfach abgewinkelten, nach unten offenen Haltebügel 69 gelagert wird, sitzt in der zweiten Schienenspur 123'. Der Haltebügel 69 hat zum einen die Funktion des zweiten Rollenhalters und dient zum anderen zur Stabilisierung des angehängten Dekorationstableaus 6. Eine frei auslaufende Kante des Haltebügels 69 ist am unteren Ende auf der Rückseite 61 des Dekorationstableaus 6 befestigt; die andere greift in die Führungsnut 114' ein. Als Option lässt sich die Profilschiene 1' mit einer längs laufenden Stromschiene 29 versehen, die am dritten Schraubkanal 107' befestigt wird. Die Stromschiene 29 soll die Ab- nähme von Energie an einer beliebigen Position, z.B. zur Versorgung von Leuchten, erlauben. Zur Befestigung der Profilschiene 1' an der Rückwand 91 dienen eine Montagebasis 19 sowie eine zwischen die Rückwand 91 und die Montagebasis 19 eingefügte Zwischenplatte 18. Die Montagebasis 19 ist lösbar rückseitig am Vertikalschenkel 11 ' befestigt.
Figuren 7A bis 7C
In Abwandlung zur vorherigen Aufhängung des Dekorationstableaus 6 ist es jetzt, den oberen Bereich des Haupttableaus 3 überdeckend, diesem vorgesetzt und schirmt die oberen Enden der Warenträger 4 sowie den gesamten oberen Aufbau nach vorn ab. Hier ist eine frei auslaufende Kante des Haltebügels 69 am oberen Ende auf der Vorderseite 60 des Dekorationstableaus 6 angebracht, wodurch das Dekorationstableau 6 aufgehängt ist. Die übrige Konstruktion der Anordnung ist zur vorherigen Figurengruppe identisch.
Figuren 8A bis 8D
In einer weiteren Alternative wurde die bisherige Zuordnung zwischen den ersten und zweiten Laufrollen 33", 63' und den daran hängenden Tableaus 3,6 jetzt auf die umgekehrte Kombination - Laufrolle 33' mit Dekorationstableau 6 und Laufrolle 63' mit Haupttableau 3 - getauscht. Im Ergebnis dieses Wech- sels hängt das Dekorationstableau 6 nun hinter dem Haupttableau 3. Bei diesem Aufbau lässt sich das Dekorationstableau 6 in eine Lücke zwischen zwei Haupttableaus 3, wie sie z.B. bei einem Durchgang entsteht, schieben. Der erste Rollenhalter 32' ist am oberen Ende auf der Rückseite 61 des Dekorationstableaus 6 befestigt, während der zweite Rollenhalter 62" am oberen Ende auf der Rückseite der Rückenstütze 39 ansetzt. Der gesamte Aufbau lässt sich an einer Gebäuderückwand 91 oder in einer Raumecke unterhalb einer Gebäudedecke 90 oder einer abgehängten Decke 92 installieren.
Zur Verkleidung der Aufhängung der Tableaus 3,6 über die Rollenhalter 32', 62' und die daran befestigten Laufrollen 33", 63' in der Profilschiene 1' ist eine den oberen Teil des Aufbaus überdeckende Abschirmung 7 vorgesehen, die zusammen mit einem Montagewinkel 79 einen U-förmigen, nach unten offenen Kanal ergibt. Der Vertikalstreifen 70 der Abschirmung 7 erstreckt sich senkrecht vor dem gegenüber dem Raum verkleideten oberen Teil des Aufbaus. Unten schliesst der Vertikalstreifen 70, dem die in horizontaler Ebene liegende obere Abkantung 71 folgt, mit einer unteren Umbiegung 72 ab. Die obere Abkantung 71 überdacht den Aufbau und ist mit dem horizontalen Schenkel eines
Montagewinkels 79 überlappend verbunden. Der vertikale Schenkel des Montagewinkels 79 ist zwischen der Montagebasis 19, welche die Profilschiene 1" haltert, und der Zwischenplatte 18 eingebaut, wobei letztere an der Gebäuderückwand 91 aufsetzt.
Unverändert ist das Haupttableau 3 auf der Frontseite 30 mit Warenträgern 4 bestückt, während auf der Rückseite 31 die gerüstbildenden Rückenstützen 39 angeordnet sind, an denen der zweite Rollenhalter 62" befestigt ist, welcher die zweite Laufrolle 63' trägt, die in der zugehörigen zweiten Schienspur 123' ge- führt wird. In der ersten Schienenspur 120' sitzt die erste Laufrolle 33", an welcher der zweite Rollenhalter 62' angebracht ist, der seinerseits an der Rückseite 61 des Dekorationstableaus 6 fixiert ist. Die Profilschiene 1' wurde auch hier mit einer Stromschiene 29 versehen.
Figuren 9A und 9B
Zur horizontal ausgerichteten Befestigung der Profilschiene 1' zweiter Version an einer Gebäuderückwand 91 kommt die Montagebasis 19 zum Einsatz, die je nach Länge der Profilschiene 1' und statischen Kriterien mehrfach verwendet wird. Die Montagebasis 19 wird entsprechend der geplanten Positionierung der Profilschiene 1' an den zuvor bestimmten Stellen jeweils an der Gebäuderückwand 91 auf einer Linie befestigt. Hiernach lässt sich die Profilschiene 1" auf die festsitzenden Montagebasen 19 aufhängen, wobei Konturen der Montagebasis 19 formschlüssig auf der Rückseite der Profilschiene 1' in Montagenuten 115' eingreifen und lösbar verriegelt werden können. Mit Blick auf die Rückseite 31 des Haupttableaus 3 sind die paarweise angeordneten zweiten Laufrollen 63' und die daran befestigten zweiten Rollenhalter 62' sichtbar, welche an den oberen Enden der Rückenstützen 39 angeordnet sind, die ihrerseits sich auf der Rückseite 31 des Haupttableaus 3 befinden. Die zweiten Laufrollen 63' werden in der zweiten Schienenspur 123' geführt, welche über der ersten Schienenspur 120' liegt und von der Abschirmung 7 überdacht ist.
Figuren 10 bis 11C
Die Montagebasis 19 besteht im wesentlichen aus dem plattenförmigen Blockteil 190 und dem darauf in einer komplementären Vertiefung 196 auf der Frontseite 199 des Blockteils 190 verstellbar gelagerten Schieber 191, dessen Posi- tion sich mittels der im Blockteil 190 geführten Schieberschraube 192 zwischen einer unverriegelten und einer verriegelten Stellung ändern lässt. In dieser Figurengruppe befindet sich der Schieber 191 in seiner obersten Stellung und damit in der unverriegelten Position; vom Schieber 191 ragt nur der überstehende Bereich in den unteren Freischnitt 197 hinein. Auf der Frontseite 199 ist unterhalb des Schiebers 191 ein unterer Freischnitt 197 vorhanden, so dass man den Schieber 191 partiell in den Freischnitt 197 hinein bewegen kann. Auf der Rückseite 199', zur Oberkante hin, hat das Blockteil 190 einen oberen Freischnitt 198, wodurch eine obere Haltekante 195 entsteht. Beidseits des Schiebers 191 ist je ein Langloch 194 vorhanden, wobei in jedem Langloch 194 der Kopf einer Wandschraube 193 seinen Sitz hat. Die durch die Langlöcher 194 hindurchragenden Gewindebolzen der Wandschrauben 193 sind zum Eingriff in der Gebäuderückwand 91 bestimmt, so dass die Montagebasis 19 daran festgehalten wird. Aufgrund der Langlöcher 194 lässt sich eine vormontierte Montagebasis 19 vor dem Festziehen der Wandschrauben 193 noch innerhalb eines Spielraums ausrichten.
Beim Anhängen der Profilschiene 1' an die an der Gebäuderückwand 91 befestigte Montagebasis 19, in unverriegelter Stellung, greift die obere Haltekante 195 in die obere Montagenut 115" ein. Die Profilschiene 1' hängt quasi durch die zusammenwirkenden Konturen 195,115' zurückgehalten, jedoch unverrie- gelt auf der Montagebasis 19; das untere freie Ende des Schiebers 191 gelangt nicht in die untere Montagenut 115'. Die Hinterseite des Vertikalschenkels 11' kommt auf der Frontseite 199 der Montagebasis 19 zu liegen.
Figuren 12A bis 12C
Diese Figurengruppe veranschaulicht die unverriegelte Position, wo sich der Schieber 191 in seiner untersten Stellung befindet. Durch Drehen an der von
unten zugänglichen Schieberschraube 192 fährt der Schieber 192 sukzessive abwärts in der Vertiefung 196, so dass der untere Bereich des Schiebers 191 deutlich in den unteren Freischnitt 197 eindringt und schliesslich in die untere Montagenut 115' eingreift. In diesem Zustand hängt die Profilschiene 1' durch die zusammenwirkenden Konturen 195,115';191,115' verriegelt auf der Montagebasis 19. Entlang einer Profilschiene 1' wird man je nach deren Länge mehrere Montagebasen 19 anordnen, um eine auch höher belastete Profilschiene 1' sicher zu haltern.