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DET0007077MA - - Google Patents

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DET0007077MA
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coil
coils
drum
segment
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 3. Dezember 1952 Bekanntgemacht am 29. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen Kanalumschalter für UKW-Empfänger, insbesondere Fernsehempfänger, der gegenüber bisher bekannten Umschaltern dieser Art den Vorteil hat, daß ein Abgleich sämtlicher auf der Schaltachse angeordneter Teile im eingeschalteten Zustand des Fernsehgerätes möglich ist. Es sind Kanalumschalter für Fernsehempfänger bekannt, bei denen die für jeden Frequenzkanal fest abgestimmten, frequenzbestimmenden Schaltelemente, insbesondere Spulen, auf einer Trommel angeordnet sind, so daß bei jeder, durch eine Rast gekennzeichneten Trommelstellung die einem bestimmten Frequenzkanal zugeordneten Schaltelemente mit der übrigen Schaltung über Kontakte verbunden sind. ■
Will man eine größere Anzahl von Fernsehkanälen wahlweise empfangen, so muß auf der Trommel eine entsprechende Anzahl von Rasten mit den zugehörigen Schaltelementen vorgesehen sein. Derartige Trommelumschalter sind im allgemeinen so aufgebaut, daß auf dem Umfang der Trommel eine der Zahl der auszuwählenden Kanäle entsprechende
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Anzahl von Segmenten mit je einem für diesen Kanal abgestimmten Spulensatz angeordnet sind. Der Spulensatz für jeden Kanal besteht z. B. aus der Oszillatorspule und dem aus zwei Spulen bestehenden Eingangsbaridfilier für die Mischröhre des Empfängers. Weiterhin kann noch eine vierte Spule vorgesehen sein, die —- wenn es wünschenswert ist — auch, den Antennenkreis bei Wellenwechsel abstimmt.
ίο Bei derartigen Anordnungen tritt nun eine Schwierigkeit auf, wenn der Empfänger auf eine größere Zahl von Kanälen, z. B. zehn oder zwölf, abstimmbar sein soll. Die einzelnen, auf dem Umfang der Trommel angeordneten Segmente kommen . is dann so eng nebeneinander zu liegen, daß ein Abgleich im Prüffeld\ bei eingeschaltetem Apparat nicht mehr durchführbar ist, es sei denn, daß man einen sehr großen Trommeldurchmesser wählt, um genügend Platz zum Einführen von Einstellwerkzeugen, z. B. Schraubenziehern, zu schaffen. Derartig große Trommeldurchmesser sind aber wegen der'höheren Kosten und der beschränkten Platzverhältnisse im Empfängergehäuse unerwünscht.
Durch die Erfindung gelingt es, bei verhältnismäßig kleinen Trommeldurchmessern trotzdem die Möglichkeit eines Abgleiche der Abstimmspulen im eingeschalteten Empfänger während des Betriebs zu schaffen, und zwar durch besonders günstige Anordnung der Spulen auf den einzelnen Segmenten. Die Erfindung sieht weiterhin Mittel vor, um ein Berühren der Kontaktfedern und anderer in der Nähe der Kontaktstellen angeordneter Schaltelemente durch das Einstellwerkzeug zu verhindern.
Gemäß der Erfindung ist ein Kanalumschalter für Fernsehempfänger mit einer für jede Schaltstellung mit einer Rast versehenen, umschaltbaren Trommel, auf deren Umfang eine, der Zahl der Schaltstellungen entsprechende Anzahl von Segmenten mit je einem Satz von mindestens drei durch Kerne abgleichbaren Abstimmspulen angeordnet ist, von denen jeweils eines über Kontakte und einen fest angeordneten Kontaktfedernsatz an die übrige Schaltung angeschlossen ist, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung der Spulen auf den Segmenten, daß alle Kerne eines Spulensatzes im eingeschalteten Zustand des betreffenden Segments zum Abgleich mit Einstellwerkzeugen von außen erreichbar sind. Insbesondere sind bei jedem Segment zwei Spulen gleichachsig parallel zur Trommelachse und eine oder mehrere weitere Spulen ungefähr radial und gegen die Achse der ersten beiden Spulen versetzt angeordnet. Dabei liegen die Kontakte eines Segments vorzugsweise in einer Mantellinie der Trommel, die von der Achse einer radial stehenden Spule durchdrungen wird. Weiterhin ist der fest am Chassis angeordnete Kontaktfedersatz so beschaffen, daß zwischen zwei Kontaktfedern, die zu einer radial auf einem Segment angeordneten Spule gehören und deren zugehörige Kontakte benachbart auf beiden Seiten der Spule auf dem Segment angeordnet sind, ein Führungsrohr für das Einstellwerkzeug vorgesehen ist, welches die Berührung und evtl. Verbiegung oder Beschädigung der Kontaktfedern verhindert.
An Hand eines Ausführungsbeispieles soll die Erfindung näher erläutert werden. Die Abbildung 2 zeigt einen Schnitt durch einen Kanalschalter gemäß der Erfindung in wesentlich vereinfachter Darstellung. In Abb. 1 ist ein zweiteiliges Segment 1 und ia und in Abb. 3 der dazugehörige, ebenfalls zweiteilig ausgeführte Kontaktfedersatz 14 und I4a perspektivisch dargestellt. Dabei ist es für die Erfindung unerheblich, daß das Segment und der Kontaktfedersatz je aus zwei Einzelteilen bestehen. Dies hat einen weiter unten zu erläuternden, für die Erfindung selbst nicht erheblichen Grund und wird deshalb zunächst in der Beschreibung nicht berücksichtigt. Auf dem Segment 1 ist ein Spulenträger 2 parallel zur Trommelachse angeordnet, auf welchen die beiden Spulen 3 und 4 gewickelt sind. Diese können z. B- das Bandfilter für die Mischröhre des Fernsehempfängers bilden. Zu diesem Zweck sind sie miteinander gekoppelt. Kopplung und Feinabstimmung dieser Spulen sind durch die schraubenförmigen Kerne 5 und 6 aus leitendem oder ferromagnetischem Material einstellbar. Weiterhin ist auf dem Segment ein senkrecht zu den erstgenannten Spulen etwa in radialer Richtung liegender weiterer Spulenträger 7 angeordnet, auf den eine weitere, z. B. die Oszillatorspule 8, gewickelt ist. Diese ist durch eine in. Abb. 1 nicht sichtbare Schraube 9 ebenfalls abgleichbar. Auf dem anderen Segmentteil ia ist ein weiterer, radialer Spulenträger 10 angeordnet, auf den eine Spule 11 gewickelt ist, die z. B. als Abstimmspule für den Antennenkreis dient. Statt dessen kann dort auch ein abgestimmter Antennentränsformator angeordnet sein. Die beiden Segmentteile 1 und iß, die — wie gesagt — auch eine Einheit bilden können, sind auf dem Umfang der Spulentrommel angebracht. Sie können in bekannter Weise durch eine radiale Abschirmwand in der Spulentrommel gegeneinander abgeschirmt sein, um die Ausstrahlung der Oszillatorschwingung auf die Antenne möglichst zu vermeiden.
Man sieht, daß die etwa radial stehenden Spulenträger 7 und 10 gegenüber dem senkrecht zu diesen stehenden, achsparallelen Spulenträger 2 derart versetzt angeordnet sind, daß man von beiden Seiten in Richtung der Pfeile 12 und 13 mit einem Schraubenzieher oder einem anderen Abgleichwerkzeug die Schrauben 5 und 6 betätigen kann. Zu diesem Zweck sind in der Trommel und dem Chassis entsprechende Aussparungen vorgesehen.
Abb. 3 der Zeichnung zeigt einen Kontaktfedersatz 14, I4ß, der im vorliegenden Falle ebenfalls wie das Segment unterteilt ist, ,so daß die nicht gezeichnete Abschirmwand durch ihn hindurchgreifen kann. Zwischen den Kontaktfedern 15 und 16, die zu den mit der Spüle 8 verbundenen Kontakten des Segmentes 1 gehören, ist ein Führungsrohr 17 angeordnet, das ein Einführen des Schraubenziehers in Richtung des Pfeiles 18 bis ins Innere des Spulenträgers 7 an die Abgleichschraube 9
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in Abb. 2 gestattet, ohne daß die Gefahr einer Beschädigung der Kontaktfedern oder eines Kurzschlusses bzw. einer Verstimmung der Schaltung beim Abgleich auftritt. Ein zweites Führungsrohr 21 ist zwischen den Kontaktfedern 22, 23 zum gleichen Zweck auf dem Teil i4e des Kontaktfederträgers vorgesehen. Der Kontaktfedersatz ist — wie bereits erwähnt — fest am Chassis 19 befestigt, während das Segment am Umfang der Schalttrommel 20 auswechselbar angebracht ist. In Abb. 2 ist nur ein Segment am Umfang der Trommel 20 dargestellt, die anderen sind der Übersicht halber in der Zeichnung fortgelassen. Ebenso sind alle weiteren Teile der Trommel, wie z. B.
die Rasten und die zur Befestigung der Segmente dienenden Federn und alle Schaltelemente in der Zeichnung nicht dargestellt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    i. Kanalumschalter für UKW-Empfänger, insbesondere Fernsehempfänger, mit einer für jede Schaltstellung mit einer Rast versehenen, umschaltbaren Trommel, auf deren Umfang eine der Zahl der Schaltstellungen entsprechende Anzahl von Segmenten mit je einem Satz von mindestens drei durch Kerne abgleichbaren Abstimmspulen angeordnet ist, von denen jeweils eines über Kontakte und einen fest angeordneten Kontaktfedersatz an die übrige Schaltung angeschlossen ist, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung der Spulen (3, 4, 8) auf den Segmenten (1), daß alle Kerne (5, 6, 9) eines Spulensatzes im eingeschalteten Zustand des betreffenden Segments (1) zum Abgleich mit Einstellwerkzeugen von außen erreichbar sind.
  2. 2. Segment für einen Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Spulen (3, 4) gleichachsig parallel zur Trommelachse angeordnet sind und eine oder mehrere weitere Spulen (8, 11) radial und gegen die Achse der ersten beiden Spulen (3, 4) versetzt angeordnet sind.
  3. 3. Segment nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte in einer Mantellinie der Trommel (20) angeordnet sind, die von der' Achse einer radial stehenden Spule (8) durchdrungen wird.
  4. 4. Segment nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden achsparallelen Spulen (3, 4) als Eingangsbandfilter der Mischröhre und eine radiale Spule als Oszillatorspule (8) des Empfängers dient.
  5. 5. Segment nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere radiale Spule (11) als Abstimmspule oder Abstimmtransformator für den Antennenkreis dient.
  6. 6. Segment nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß es in zwei Teile (1, I0) unterteilt ist, die zu beiden Seiten einer in der Trommel (20) vorgesehenen radialen Abschirmwand angeordnet sind.
  7. 7. Kontaktfedersatz für einen Kanalumschalter nach Anspruch 1, mit einem Segment nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kontaktfeder^ (15, 16), die zu den zu einer radialen Spule (8) gehörigen, zu beiden Seiten dieser Spule (8) angeordneten Kontakten gehören, ein Führungsrohr (17) zur Einführung eines Einstellwerkzeuges für den Spulenabgleich angeordnet ist.
    Angezogene Druckschriften:
    USA.-Patentschrift Nr. 2 598 247;
    »Radio Television Service Dealer«, März 1951, S. 23.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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