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DE873574C - Abstimmvorrichtung fuer Hochfrequenzempfaenger - Google Patents

Abstimmvorrichtung fuer Hochfrequenzempfaenger

Info

Publication number
DE873574C
DE873574C DEW7286A DEW0007286A DE873574C DE 873574 C DE873574 C DE 873574C DE W7286 A DEW7286 A DE W7286A DE W0007286 A DEW0007286 A DE W0007286A DE 873574 C DE873574 C DE 873574C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tuning
shaft
sleeves
cores
coils
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW7286A
Other languages
English (en)
Inventor
James Edgar Krepps
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Electric Corp
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westinghouse Electric Corp filed Critical Westinghouse Electric Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE873574C publication Critical patent/DE873574C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F21/00Variable inductances or transformers of the signal type
    • H01F21/02Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers
    • H01F21/06Variable inductances or transformers of the signal type continuously variable, e.g. variometers by movement of core or part of core relative to the windings as a whole
    • H01F21/065Measures for obtaining a desired relation between the position of the core and the inductance

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Channel Selection Circuits, Automatic Tuning Circuits (AREA)

Description

  • Abstimmvorrichtung für Hochfrequenzempfänger Die Erfindung bezieht sich auf Abstimmvorrichtungen für Hochfrequenzempfänger und betrifft insbesondere Permeabilitätsabstimmvorrichtungen für Fernsehempfänger.
  • Die im allgemeinen verwendeten Fernsehabstimmvorri.chtungen sind Superheterodyngeräte und verwenden Frequenzdrehwähler, die Schalter zur Verbindung eins ersten und anderer v orgestimmter Induktanzen in jedem Abstimmkreis betätigen. Solche Schaltvorrichtungen s.i-nd nicht nur teuer, sondern ihre Kontaktflächen sind auch dem. Verschleiß und der Korrosion ausgesetzt und damit Quellen von Geräusch und Fehlern. Andere Nachteile der früheren Abstimmvorrichtungen lagen darin, daß ihre feinen Abstimmregel:ungen gewöhnlich nur die Oszillatorstufen abgestimmt haben, so daß bei mehr als zwei abgestimmten Kreisen eine gegenseitige Verstimmung nicht ausgeglichen werden kann.
  • Nach der Erfindung wird eine Perme-abiil:itätsabstimmvorrichtung für Fernsehempfänger v oirgeschlagen, die den Vorteil hat, daß -keine Schaltkontakte für die zu wählenden Frequenzen Verwen!dung finden. Diese Vorrichtung ist ferner billiger und wirkungsvoller als die früheren Abstimmvorrichtungen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist ein Rahmen mit zweiAbschlußplatten und einem waagerechten Chassis zwischen diesen Platten einen Satz von vier Hülsen: mit darauf aufgewickelten Abstimmspulen für ein Niederfrequenzband, die sich unter einer Seite des Chassis befinden., und einen anderen Satz von vier Hülsen mit Abstimmspulen für ein Hochfrequenzband auf, die sich unter der anderen, Seite des Chassis befinden. Zwei flache Scheiben sind auf einer gemeinsamen Welle befestigt, ,die zwischen den obere, Enden der Abschlußplatten verläuft, und sind mit biegsamen Metallstreifen versehen. Die Enden der Streifen sind mit Abstimmkernhalterungsschienen verbunden, wobei jeweils eine für jeden der beiden Sätze von Abstimrnspulen Verwendung findet. Die Ab.stimmkerne sind an unter den Schienen vorstehenden Stangen in Flucht mit dem Spuleninneren verbunden. Die Welle, .an der die Scheiben angebracht sind, weist ein Kreissegment von verhältnismäßig großem Durchmesser auf; das an der Welle befestigt ist iund sich nach unten erstreckt und dessen untere Kante zwischen einem Paar Kreisscheiben auf .dem inneren Ende einer Abstimmwelle eingespannt ist, die durch eine der Absch;l.ußplatten verläuft. Ein,. Schnur ist über eine Feder mit den Enderi des Streifens auf dem Rad in der Nähe der Abschluß;platte befestigt, durch die die AbstimmwelIe führt, -und ist um die Abstim-mwelle und um Laufrollen gewickelt, die an den Abschlußplatten unter der Abs.timmwelle gelagert sind. Eine andere Schnur dst über eine Feder mit den Enden des ,anderen Streifens verbunden und um Laufrollen am unteren Ende der anderen AbschlußpIatte gewickelt.
  • Eine BandschaltweIle erstreckt sich durch die Abstimmwal:le und .schaltet die Schalter an einen oder den anderen der beiden. Abstimmspulensätze in den Kreis zur Aufnahme im Hochfrequenz- oder Niederfrequenzband.
  • Wird die Abstimmwelle in der einen Richtung gedreht, so werden. die Kerne für einen Abstimmspulensatz im. ihre Spulen bewegt, während die Kerne für den anderen Abstimmspulensatz aus ihren Spulen herausgezogen werden. Wird die Abstimmwelle in der anderen Richtung .gedreht, 'so wird der Vorgang umgekehrt: Eine Eigenschaft der Erfindung besteht darin, daß sich die Kerne' geradlinig und rechtwinklig zu ihrer dazugehörigen Kernschiene und in Flucht mit den Achsen ihrer dazugehörenden Abstimmspulen bewegen. Die Kernschienen bleiben an jeder Stelle ihrer Bahn parallel. Deshalb bewegen sich die Kerne um die gleiche Strecke gegenüber ihren Spulen, so daß die Kreise jedes Abstimmspulensatzes,durch den Einstellungsbereich der Ab.stimmwelle ziehen.
  • Die Erfindung hat außerdem den Vorteil, daß -die Kreiskomponenten für jeden Spulens.atz auf der gleichen Seite des A-bstimmchassis wie die .dazugehörigen Spulen angeordnet werden können, wodurch die Leitungslängen herabgesetzt .und die Anordnung und Verdrahtung erleichtert wind. Außerdem .könnten alle Kreiskomponenten: und ihre Verdrahtung fertiggestellt werden, bevor die Abschlußplatten und die Vorrichtung zur Bewegung der Kerne .am Abstimmchassis angebracht werden. Dies erleichtert nicht nur die Verdrahtung und den Zusammenbau, sondern die Vorrichtung zur Bewegung der Kerne kann zur Wartung auch entfernt werden, ohne daß- der Gleichlauf der Abstimmkreise gestört wird.
  • Da sich bei der Drehung des Abstimmknopfes alle Kerne um die gleiche Strecke bewegen, werden ,ihre Kreise automatisch mitgezogen. Da keine Zähne zum Anhalten der Bewegung der Abstimmwelle bei. einer bestimmten Frequenz Verwendung finden, kann .die Abstimmwel:Ie zur einen. oder der anderen Seite .der Markierungsscheibe zur Feinabstimmung gedreht werden, ohne daß eine getrennte Feinabstimmung ,notwendig ist.
  • Somit werden nach der Erfindung der Aufbau vereinfacht, die Wirkungsweise verbessert und die HersteIlungskostenvon Mehrfachbandhochfrequenzabstiunm'kreisen 'herabgesetzt.
  • Ein, Ausführungsbeispiel nach der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Draufsicht auf eine Fernsethabsti@mmvorrichtung nach der Erfindung, Fig. 2 eine Seitenansicht der Abstimmvorrichtung, Fig. 3 eine Unbenansicht auf den Boden tder Abstimmvorrichtung, Fi.g. q. einen Schnitt längs der Linie IV-IV der Fig. 2, Fi.g. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der Fig. 6 und Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI der Fig. 2.
  • Die Abstimmvorrichtung besteht aus einem waagerechten Chassis 9, an dessen gegenüberliegenden: Seiten durch Schrauben io zwei senkrechte Platten i i und 12 befestigt sind, die im wesentlichen oben und unten über das Chassisgleich weit vorstehen. Eine Welle 13 sitzt in Aussparungen oben in den Platten ii und 12 und ist elektrisch an den Platten, durch Draihtfedern 1,4 und 15 geerdet, deren Enden unter Ansätzen 16 rauf den Platten liegen. Sie sind über die Welle gespannt und stehen mit ihr in Berührung. Zwei Scheiben 17 und 18 sind außerhalb der Platten i i und 12 an der Welle 13.befestigt. Auf ihnen sind biegsame Metallstreifen 20 und 21 an Ösen i9 angebracht.
  • Die Kernschienen 22 und 23 sind an den Enden der Streifen 2o bzw. 21 befestigt und weisen in der Nähe der Platten i i und 12 Hülsen 2q. aus elektrischem Isolationsmaterial zur Isakerung der Schienen gegen die Platten auf. Das Chassis weist iso@l.ierte Gummidurchführungen 26 auf, die in Abständen in Öffnungen auf der einen Seite des Chassis unter der Schiene 22 sitzen. Ähnliche isolierte Durchfiihru.ngen 27 sitzen in Löchern auf der gegenüberliegenden Seite des Chassis unter der Schiene 23. Die oberen Enden der Hülsen 30, 30a, 3 ob und 30c aus Glas od. dgl. elektrischem Isolationsmaterial sind in die Isolationsdurchführungen 26 streng eingepaßt, so daß .die Hülsen von ihnen gehalten werden. Die oberen Enden ähnlicher Hülsen 31, 31a, 31b und 31c sind in Durchführungen 27 zur Halterung fest eingepaßt.
  • Die Hülsen 30, 30a, 30b und 30' sind mit schraubenförmig aufgewickelten Spulen 32, 3-2a, 32b und 32F versehen, die jeweils eine entsprechend große Anzahl von Wicklungen zur Abstimmung des 54- bis 88-MHz-Fernsehbandes haben. Auch die Hülsen 31, 3,a, 3,b und 3ic besitzen schraubenlinienförmig aufgewickelte Spulen 33. 33a, 33b bzw. 33e mit einer entsprechend geringeren Anzahl von Wicklungen für die Abstimmung des 17d.- bis 216-MHz-Bandes.
  • Eine Metallabschirmplatte 38 ist mit ihrem oberen Ende am Chassis befestigt und führt senkrecht nach unten zwischen die Hülsen 30 und 30a sowie 31 und 31a. Eine ähnliche Abschirmplatte 39 ist ebenfalls -an ihrem oberen Ende mit dem Chassis verbunden und führt senkrecht nach unten zwischen die Hülsen 30b und 30c sowie 31b und 31a.
  • Getrennte Blöcke 34 aus Glas od. dgl. eIektrischem Isolationsmaterial sind an der Schiene 22 über .den Hülsen 30, 30a und 30b bzw. 30c und ähnliche Blöcke 35 an der Schiene 23 in der Mitte über den Hülsen 31, 31a, 31b sind 31C befestigt. -Die oberen; Enden der die Kerne tragenden Stäbe 36 sind in die Blöcke 34 eingeschraubt, während die oberen Enden ähnlicher Stangen 37 in die B1bcke 35 eingeschraubt sind.
  • Zylindrische, ferromagnetische Kerne 40, die aus verkittetem, pulverisiertem Eisen bestehen können, sind an den unteren Enden der mit Gewinden versehenen Stangen 36 befestigt und weisen einen etwas geringeren Durchmesser als das Innere der Hülsen 30, 30a, 3 ob, und 30c auf, so @daß sie sich frei darin bewegen können. Ähnliche Kerne 41 sind an den unteren Enden der mit Gewinde versehenen Stangen 37 befestigt und weisen ebenfalls einen etwas geringeren Durchmesser als der Innendurchmesser der Hülsen 31, 31a, 31b und Sie auf, so daß sie in diesen frei beweglich sind.
  • Eine Abstimmwelle 44 ist an der Abschlußplatte i i verzapft und weist .auf ihrem inneren Ende ein Paar eng benachbarter Scheiben 45 aus fe1derndem Metall auf, zwischen die die untere Kante der Platte 46 greift, welche aus einem Kreissegment besteht. Dieses Kreissegment ist an einer auf der Welle 13 befestigten Nabe 47 angebracht.
  • Die Hallen 48 und 49 sind .an den Enden des Streifens 2o befestigt. Eine Schnur 5.o ist mit einem Ende am Haken48 befestigt und läuft über eine Rolle 51 und einen an .der Abschlußplatte i i befestigten Stift 52, die Welle 44 und eine Rolle 53, welche ebenfalls an der Abschlußplatte .befestigt ist. Mit ihrem anderen Ende ist die Schnur an, einer Schraubenfeder 54 befestigt, deren anderes Ende am Haken 49 eingehakt ist.
  • Der Streifen 21 weist an seinen Enden Haken 56 .auf, von denen einer unmittelbar mit der Schnur 57 und der andere über eine Schraubenfeder 58 mit dieser über die beulen Rollen 59 an der Abschlußplatte 12 laufenden Schnur verbunden ist.
  • Wird die Abstimmwelle 44 durch den an ihrem äußeren Ende sitzenden Knopf 6o ,gedreht, so dreht sie über die Scheiben 45 die Segmentplatte 46, welche die Welle 13 in Drehung versetzt. Bei einer Drehung -der Welle 13 werden die Scheiben 17 und 18 gedreht, welche über die Streifen 2o und 21 die die Kerne tragenden Schienen 22 und 23 in Bewegung setzen, wobei die eine Schiene nach oben und die andere Schiene nach unten, abhängig von der Drehrichtung der Absti.mmwelle läuft.
  • Wird die Schiene 22 nach unten bewegt, so werden die Kerne 40 weiter in die Hülsen 30, 30a, 30b und 3oc gesenkt, wodurch die wirksame Induktanz ihrer Spulen 32 bis 32C wächst. Wird die Schiene 22 nach oben bewegt, so werden die Kerne 40 aus ihren Spulen 32, 32a, 32b und 32C herausgehoben und die wirksame Induktanz dieser Spulen herabgesetzt.
  • In gleicher Weise bewegen sich die Kerne 41 bei einer nach unten gerichteten Bewegung der Schiene 23 weiter in die Hülsen 3i, 31a, 31b ,und 31C hinein, und die wirksame Induktanz ihrer Spulen 33 bis 33C wächst. Wird die Schiene 23 nach oben bewegt, so- werden die Kerne 41 aus ihren Spulen 33, 33 a, 33b und 33C herausgezogen, und die wirksame Induktanz dieser Spulen sinkt ab.
  • Die Scheibe 17 weist einen kreisförmigen Schlitz 62 auf, in den ein von der Platte i i vorstehender Ansatz 61 hineinragt und die Bewegung der Scheibe 17 begrenzt, Befindet sich der Ansatz 61 an einem Ende des Schlitzes 62, so ist eine der die Kerne tragenden Schienen. in ihre äußerste obere Stellung gehoben, während die andere Schiene in ihre äußerste untere Stellung gesenkt ist. Befindet sich der Ansatz 61 am anderen Ende des Schlitzes 62, so ist die andere Kernschiene in ihre äußerste obere Stellung gehoben, während die zuerst genannte Schiene sich in ihrer äußersten unteren Stellung befindet.
  • Die Spulen 32, 32a, 32b und 32C können so in Resonanz bei verschiedenen Frequenzen im 54- bis 88-MHz-Band .abhängig von der Stellung der Kerne 40 gegeneinander gebracht werden. Beispielsweise kann die Spule 32e die Eingangäspu.le für eine Hochfrequenzverstärkerröhre für .das Frequenzband 7 bis 13 sein, die Spule 33 kann die Oszillatorabstimmsp.ule für die gleichen Frequenzen sein, und die beiden mittleren Spulen 33b und 33" können die Anodenabstim@mspule des Hochfrequenzverstärkers und die Eingangsspule für den Modulator für die Frequenzen 7 bis 13 sein.
  • Eine zylindrische Metallabschirmung 65 für eine Hochfrequenzverstärkerröhre ist auf dem Chassis 9 über der Abschirmplatte 39 und eine ähnliche Abschirmung 64 für eine Röhre, die als kümbinierter Modulator und Oszillator .dient, auf dem Chassis über der Abschirmplatte 38 montiert.
  • Die unter Federspannung stehenden Schnüre 5o und 57, die an den Enden der Streifen 2o bzw. 21 befestigt sind, sorgen dafür, daß die die Kerne tragenden Schienen.22 und 23 sich immer parallel zueinander und zur Welle 13 bewegen, so daß sich die Abstimmkerne 40 und 41 über ihren ganzen Einstellbereich bezüglich .ihrer Spulen um die gleichen Strecken verschieben. Außerdem unterstützt die um die Abstimmwelle 44 gelegte Schnur 5o die Wirkung der Federscheiben 45 und des Segments 46 bei der Bewegung der Streifen 20 und :?i, wenn die Abstimmwelle gedreht wird. Die Stangen 36 und 37, an denen die Abstimmkerne 4o und 41 befestigt sind, können in: den Blöcken 34 und 35, in :denen sie durch ein Gewinde geführt sind, zum getrennten Heben oder Senken der Kerne gedreht werden, damit ihre Abstimmkrei.se mitgenommen werden.
  • Um die Abstimmvorrichtung .abwechselnd auf die Frequenzbänder 2 bis 6 oder auf die Frequenzbänder 7 bis 13 abstimmen zu können, ist ein Schaltmechanismus zum Anschalten der Spulen 32, 32a, 32b und 32c an ihre dazugehörenden Kreise und zum Abschalten der Spulen 33, 33a, 33b und 33°-von den gleichen Kreisen:, wenn die Frequenzbänder im 2- bis 6-Frequenzband ausgewählt werden sollen, und zum Abschalten .der Spulen 32, 32a, 32b und 32c von ihren Kreisen und zum Anschalten der Spulen 33, 33 a, 33b und 33c an diese Kreise vorgesehen, wenn die Frequenzen im 7- bis 13-Frequenzband zu wählen sind. Diese Vorrichtung weist einen Knopf 7o auf, der @am äußeren Ende einer Bandschaltwelle 71 befestigt ist. Diese Welle 71 sitzt in ,der Abstimmw@elle 44 ,un,d weist an ihrem inneren Ende einen oberen Schaltarm 72 mit einem gegabelten äußeren Ende auf, das über einen nach außen gebogenen Ansatz 73 am oberen Ende eines unteren Schaltarmes 74 greift. Dieser Arm 74 sitzt auf einer drehbaren Schaltwelle 75 aus elektrischem Isolationsmaterial, die -durch die Abschlußplatte 11 und die Abschirmplatten 38 und 39 führt und darin drehbar gelagert ist.
  • Eine Feder 78 ist mit ihrem einen Ende .um die Welle 71 :gewickelt und mit ,ihrem anderen Ende um einen Ansatz 79 am unteren Schaltarm 74 gehakt. Sie -dient dazu, die Bandschaltwelle 75 und die darauf sitzende Vorrichtung von der 2- bis 6-Frequenzbandstellun:g in die 7- bis 13-Frequenzbandstellung zu rücken, wenn der Bandwählerknopf 6o nach Fi@g.4 gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, und die Bandschaltwelle und die darauf sitzende Vorrichtung aus der 7- bis 13-Frequenzbandstellu:ng in .die 2- bis 6-Frequenzibanidstellung ,zu rücken, wenn der Bandwählerknopf im Uhrzeigersinn gedreht wird. Die beiden Anschläge 8o und 81, die .an der Abschlußplatte 11 :auf gegenüberliegenden Seiten des unteren Schaltarmes 74 vorstehen, begrenzen die Bewegung des Armes 74 beim Schalten. von einem Bereich auf .den anderen.
  • Ein Schaltblättchen 82 aus Isolationsmaterial. ist durch Abstandstücke 89 an :der Vorderseite der Abschirmplatte 39 befestigt und weisst Schleifkontakte 96 auf, die mit Metallsegmenten: 83 :auf einer kreisförmigen Scheibe 84 aus Isolationsmaterial in Berührung stehen. Die Scheibe 84 ist in ihrer Mitte mit der Welle 75 verbunden und dreht sich in einer kreisförmigen Öffnung in der -Mitte des Schaltblättchens 82. Das Metallsegment und die Schleifkontal-,te dienen zum Anschalten der Spule 32c auf ider Hülse 30c im Eingangskreis der dazugehörenden Hochfrequenzverstärkerröhren, wenn der Bandschaltknopf 6o in die 2- bis 6-Frequenzbereichstellunggedreht wird, wobei .zu gleicher Zeit die Spule 33c auf der Hülse 31c von :diesem Kreis abgeschaltet wird. Sie dienen: außerdem dazu, die Spule 33e Im -Eingangskreis der Hochfrequenzver.stärkerröhre anzuschalten, wenn der Bandschaltk :nopf in die 7- bis z3-Frequen.zbereichstellung gedreht wird, wobei gleichzeitig die Spule 32a abgeschaltet wird.
  • Es lassen sich zusätzlich weitere Schleifkontakte verwenden; zur Vereinfachung :der Zeichnung wurden sie jedoch nicht weiter dargestellt. Dies trifft auch für die Schalüblättchen für die anderen Abstimmkreise zu, die im folgenden beschrieben werden sollen.
  • Ein ähnliches Schaltblättchen 85 ist durch Abstandstücke 86 auf der anderen Seite: der Abschirmplatte 39 befestigt .und weist Schleifkontakte 9611 (Fig. 3) auf, die mit Metallsegmenten 87 auf einer kreisförmigen Scheibe aus Isolationsmaterial in Berührung stehen. Diese Scheibe ist in -der Mitte an :der Welle 75 befestigt und dreht sich in einer kreisförmigen Öffnung in der Mitte des Blättchens 85. Das Metallsegment und die Schleifkontakte dienen zur Ansch.altung .der Spule 32b im Anodenkreis ider Hochfrequenzverstärkerröhre, wenn der Bandschaltknopf in die 2- bis 6-Frequenzstellung , b Von ,edreht wird, wobei gleichzeitig- die SPule 33 diesem Kreis abgeschaltet wird. Ferner dienen sie zum Anschalten der Spule 33b im Anodenkreis der Hochfrequenzverstärkerröhre, wenn der Bandschaltknopf .in die 7- bis 13-Frequenzbereichsteldunggedreht wird, wobei gleichzeitig die Spule 32b von diesem Kreis abgeschaltet wird.
  • Ein ähnlIches Blättchen. go ist über Abstandstücke gi ,an der Abschirmplatte 38 befestigt und weist Schleifkontakte 96b auf, die mit den Metallsegmenten 92 auf einer kreisförmigen Scheibe aus Isolationsmaterial in Berührung kommen, welche in ihrer Mitte mit der Welle 75 verbunden ist und in einer kreisförmigen Öffnung in der Mitte des Blättchens go gedreht wird. Die Metallsegmente und die Kontakte dienen zum Anschalten der Spule 32a im Eingangskreis der Modttlatorröhre, wenn der Bandschaltknopf 70 in die 2- bis 6-Frequenzbereichstellung gedreht wird, wobei gleichzeitig die Spule 33a von diesem Kreis ,abgeschaltet wind. Sie dienen ferner :dazu, die Spule 33a im Eingangskreis an die Modulatorröhre anzuschalten, wenn der Bandwählerknopf in .die 7- bis 13-Frequenzbereichstellung gedreht wird, wobei gleichzeitig die Spule 32a von diesem Kreis abgeschaltet wird.
  • Ein ähnliches Schaltblättchen 94 ist durch Abstandstücke 95 an der äußeren Seite der Abschirrnplatte 38 befestigt und weist Schleifkontakte 96c auf, die in Berührung mit den Metallsegmenten 97 auf entgegengesetzten Seiten einer kreisförmigen Scheibe aus Isolationsmaterial in Berährung steh-en, die in ihrer Mitte an der Welle 75 befestigt ist und in einer kreisförmigen Öffnung im Blättchen 94 gedreht wird. Die Kontakte .und Segmente dienen zum Anschaltender Spule 32 im Oszi.llatorkreis, wenn der Bandschaltknopf in die 2- bis 6-Frequenzbereichstellung gedreht wird, wobei gleichzeitig die Spule 33 von diesem Kreis abgeschaltet wird, und dienen ferner dazu, die Spule 33 im Oszillatorkreis anzuschalten, wenn der Bandwählerschalter in die 7- bis 13-Frequenzbereichstellung gedreht wird, wobei gleichzeitig die Spule 32 von diesem Kreis abgeschaltet wird. Beim Betrieb wird zuerst, wenn die Abstimmvorrichtung auf eine Frequenz im 2- bis 6-Frequenzband abgestimmt werden soll, der Bandwählerschalter 70 im Uhrzeigersinngedreht, so daß die Spulen 32, 32a, 32b und 32c in den Eingangs-, Hochfrequenzröhrenanoden-, Modulator- und Oszillatorkreis eingeschaltet und die Spulen 33, 33a, 33b und 33c von diesen Kreisen abgeschaltet werden. Dann werden bei einer Drehung des Abstimmlcnopfes 6o die Frequenzen im 2- bis 6-Frequenzband abgestimmt, wobei bei einer Drehung des Knopfes 6o im Uhrzeigersinn sich die Abstimmkerne 40 -weiter in die Spulen 32, 32a, 32b und 32c senken und die abgestimmten Kreise bei niedrigeren Frequenzen in Resonanz kommen und auf diese Frequenzen abgestimmt werden. In gleicher Weise wird bei einer Drehung des Knopfes 6o gegen den Uhrzeigersinn bewirkt, daß sich die Kerne q.o aus den Spulen 32, 32a, 32b und 320 heraushewegen., so. daß die abgestimmten Kreise bei höheren Frequenzen in Resonanz kommen und auf Stationen mit höheren Frequenzen abgestimmt werden.
  • Will man auf eine Frequenz im 7- bis 13-Frequenzband abstimmen, so wird der Bandwählerknopf gegen den Uhrzeigersinn gedreht, um die Spulen 33, 33a, 33' und 33c in die Abstimmkreise einzuschalten und die Spulen 32, 32a, 32b und 32c von diesen Kreisen abzuschalten. Dann werden bei einer Drehung des Abstimmknopfes 6o die Frequenten im 7- bis 13-Frequenzband abgestimmt, wobei bei einer im Uhrzeigersinn erfolgenden Drehung des Knopfes 6o die Abstimmkerne 41 aus den Spulen 33, 33a, 33b und 33c herausgezogen werden, wodurch die Abstimmkreise bei höheren Frequenzen in Resonanz kommen, so daß sie auf Frequenzen im 7- bis 13-Frequenzband abgestimmt werden. Eine Drehur des Knopfes 6o gegen, den Uhrzeigersin.n verschiebt die Kerne 41 in die Spnzlen 33, 33a, 33' und 33c, wobei die Abstimmkreise bei niedrigeren Frequenzen in Resonanz kommen und auf .die niedrigeren Frequenzen abgestimmt werden.
  • Eine geeignete Ziffernscheibe kann zur Anzeige dienen, wenn verschiedene Frequenzen gewählt werden. Da die Abstimmwelle nicht durch Zähne in den Frequenzstellungen angehalten wird, wie es bei Fernsehgerätabstimmvorrichtungen der Fall ist, ergibt sich durch die Drehung des Abstimmknopfes etwas hinter seiner Frequenzmarkierung zuerst in der einen und dann in der anderen Richtung eine Feinstabstimmun.g aller vier Abstimmkreise,was zu einem kräftigeren Zeichen führt als es durch Ferasehabstimmv orrichtungen vorgesehen wird, bei denen die Feinabstimmung durch Konden:satoren in den Oszillatorkreisen erfolgt und die so eingestellt werden können, daß der Oszillatorkreis nur einen der anderen abgestimmten Kreise mitzieht.
  • Da die beiden Abstimmspulensätze auf gegenüberliegenden Seiten des Chassis so liegen, daß der Bandschalter dazwischen zu liegen kommt, können Komponenten, wie die zu jedem Spulensatz gehörenden Kondensatoren und Widerstände, auf der gleichen Seite des Chassis wie die dazu gehörenden Spulen angeordnet werden, wodurch -die Drahtlängen vermindert werden. Die gesamte Verdrahtung kann vor dem Zusammenbau der Abschlußplatten i i und 12 und der die Kerne bewegtuenden Vorrichtung fertiggestellt werden, so daß ein leichter Aufbau und eine leichte Verdrahtung der elektrischen Bestandteile vorgesehen wird. Außerdem kann die fertige Vorrichtung zur Bewegung der Kerne leicht vom Chassis ab- und wieder anmontiert werden, ohne den Gleichlauf der Abstimmkreise zu stören. Falls eine Wartung notwendig ist, erfolgt diese nach Entfernen :der vier Schrauben io, dem Wegnehmen der Welle 44 und dem Abheben :der gesamten Vorrichtung vom Chassis.
  • Obwohl eine Abstimmvorrichtung mit die Spulen tragenden Hülsen beschrieben wurde, bei der sich diese Hülsen unter dem Chassis befinden, ist die Erfindung nicht auf diese Anordnung beschränkt, da die Abstim:mvorrichtung auch umgekehrt oder in anderen Stellungen zufriedenstellend arbeitet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abstimmvorrichtung für Hochfrequenzempfänger, besonders für Fernsehempfänger, gekennzeichnet durch einen Rahmen: (ii bis 12), durch ein Hülsenlager (9), das waagerecht über diesem Rahmen verläuft, durch eine Anzahl erster, in Flucht und mit Abstand angeordneter Hülsen (3o bis 30c), die auf einer Seite längs dieses Lagers angeordnet sind, durch eine Anzahl zweiter in Flucht und mit Abstand angeowdneter Hülsen (31 bis 31c) längs der anderen Seite des Lagers, wobei die ersten und zweiten Hülsen parallele Achsen aufweisen, durch eine Anzahl erster Spulen (32 bis 32c) auf :den ersten Hülsen, durch eine Anzahl zweiter Spulen (33 bis 339 auf den zweiten Hülsen, durch eine Anzahl erster Abstimmkerne (4o), die zentral: mit den ersten Hülsen .ausgerichtet sind, durch eine Anzahl zweiter Abstimmkerne (42), die zentral mit den zweiten Hülsen .ausgerichtet sind, durch eine erste, die Kerne haltende Schiene (22), die an den ersten Kernen befestigt ist und senkrecht zur Achse der Hülsen verläuft, durch eine zweite an den zweiten Kernen befestigte und senkrecht zu den: Achsen der Hülsen verlaufende Schiene (23) und durch Mittel (17, 18, 2o, 2i), um die erste, die Kerne tragende Schieine auf die ersten Hülsen zu und gleichzeitig die zweite, die Kerne tragende Schiene von -den zweiten Hülsen weg z.u .bewegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, :daß die Abstimmkerne (40, 41) mit ihren entsprechenden Halterungsschienen (22, 23) :durch in ihrer Länge einzeln verstellbare Stangen (36, 37) verbunden sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch r oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Bewegung der Kernhalterungs,schienen (2,2, 23) eine Welle (13) zwischen den beiden Abschlußplatten (r1,12) des Rahmens an derden Spulen (32 bis 32c, 33 bis 339 gegenüberliegenden Seite der Spulenhalterung (9), ein Paar getrennter, an der Welle befestigter Scheiben (1;7, 18) mit zylindrischen Flächen, ein Paar von Streifen (2o, 21), die mit den Scheiben in_Berührung stehen und . deren Enden an den Schienen (22; 23) befestigt sind, und Betitigungsmittel zum Drehen dieser Welle umfassen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekerLnzeichnet, daß die Betätigungsmittel zum Drehen .der Welle (13) eine als Kreissegment (16) ausgebildete und an -,der Welle befestigte Platte und eine Abstimmwelle (44) umfassen, die in einer (i1): der Abschlußplatten befestigt ist und Reibun,gsantriebsmittel (45) zum Erfassen. der Kante des Segments (46) aufweist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, bei der die ersten Spülen (32 bis 32c) zum Abstimmen des einen Frequenzharndes und die zweiten Spulen (33 bis 33°) zum Abstimmen des anderen Frequenzbandes dienen, dadurch gekennzeichnet, daß eine drehbare Bandschaltwelle (71) durch,die Abstimmwelle (44) geführt und mit Schaltvorrichtungen (75, 82, 8:5, 90, 94) verbunden ist, die in der Nähe der Spulen (32 bis 31c, 33 bis 33c) angeordnet sind und dazu dienen, .die erste Spulengruppe (3ä bis 329 an ihre entsprechenden Kreise an- und die zweite Spulengruppe (33 bis 339 abzuschalten, wenn die Bandschaltwelle (7r) in der einen Richtung gedreht wird, während bei einer Drehung der Bandschaltwelle in der entgegengesetzten Richtung die Schaltvorrichtung die zweite Spulengruppe (33 bis 33°) an :ihre entsprechenden Kreise an- und die erste SpulengruPPe (32 bis 32c) abschaltet.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, .daß auf jeder Abschlußplatte (1r, 12) Laufrollen (51, 53, 59) vorgesehen sind- und daß .unter Federspannung stehende Schnüre (5o, 57) an :den Enden der Streifen (20, 21) befestigt und über die Laufrollen gewickelt sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, .dadurch gekennzeichnet, daß eine -der unter Federspannung stehenden Schnüre (5o) über die Abstimmwelle (44) gewickelt ist.
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