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DEQ0000014MA - Verfahren zum Appretieren von Textilien aus Cellulose- bzw. Cellulosehydratfasern oder solche enthaltendem Mischfasergut - Google Patents

Verfahren zum Appretieren von Textilien aus Cellulose- bzw. Cellulosehydratfasern oder solche enthaltendem Mischfasergut

Info

Publication number
DEQ0000014MA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cellulose
fiber material
material containing
mixed fiber
starch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Dr. Neumünster Quehl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

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Description

Es ist seit langem bekannt, Stärke und ihre Derivate für Appreturzwecke zu benutzen. Gleichzeitig werden oft Salze, wie z.B. Bittersalz, und fetthaltige Produkte als Weichmachungsmittel verwendet. Mit diesen Stoffen hergestellte Appreturen ergeben zwar eine sehr vollen Griff, der jedoch häufig eine unerwünschte papierartige Beschaffenheit hat. Außerdem neigen die auf diese behandelten Textilien sehr oft zum "Schreiben", d.h. die Ware wird durch die Appretur oberflächlich belegt, wodurch u.a. der Farbton ungünstig beeinflußt wird.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens zum Appretieren von Textilien der genannten Art, bei dem sehr volle, aber nicht papierene Griffe erzielt werden. Ferner wird bezweckt, ein Belegen der Ware weitgehend zu vermeiden.
Es wurde gefunden, daß man eine ausgezeichnete Appretur, die nicht die geschilderten Nachteile aufweist, erhalten kann, wenn die Textilien mit einer Flotte behandelt werden, die neben Stärke gleichzeitig Harnstoff in mindestens der gleichen Menge enthält. Die Flotte kann außerdem noch Stärkederivate, wie lösliche Stärke oder Dextrin, enthalten.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von zwei Beispielen näher erläutert.
Beispiel 1.
Ein blauer Arbeitskörper wurde auf einem Foulrad durch eine Flotte hindurchgeführt, die 35g/l Kartoffelstärke und 65g/l Harnstoff gelöst enthielt. Die Flotte wurde bei einer Temperatur von etwa 40° zur Anwendung gebracht. Die Ware wurde abgequetscht und anschließend in üblicher Weise auf einem Trockenzylinder getrocknet. Die behandelte, fertiggestellte Ware wies einen sehr vollen Griff auf, der in keiner Weise mehr papierartige wirkte, und zeigte keine Neigung zum Schreiben.
Beispiel 2.
Ein baumwollener Trachentstoff wurde bei etwa 40° in einer Flotte behandelt, die 20g/l Stärke, 15g/l Dextrin und 70g/l Harnstoff gelöst enthielt. Nach dem Abquetschen und Trocknen auf einem Zylinder zeigte die Ware den gewünschten vollen Griff und wies keine sonstigen Nachteile auf, wie sie bei der bekannten Appretur mit Stärke enthaltenden Flotten in Erscheinung treten.

Claims (2)

1. Verfahren zum Appretieren von Textilien aus Cellulose- bzw. Cellulosehydratfasern oder solche enthaltendem Mischfasergut mit einer Stärke enthaltenden Flotte, dadurch gekennzeichnet, daß eine Flotte benutzt wird, welche außer Stärke Harnstoff in mindestens der gleichen Menge enthält.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Flotte neben Stärke auch deren Derivate, wie lösliche Stärke oder Dextrin, enthalten sind.

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