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DEJ0000548MA - Feuchtraumfassung für Leuchtröhren, insbesondere Leuchtbuchstaben - Google Patents

Feuchtraumfassung für Leuchtröhren, insbesondere Leuchtbuchstaben

Info

Publication number
DEJ0000548MA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
damp
socket
electrode
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Haar bei München Jordan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

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Description

Gegenstand der Erfindung ist die feuchtraummässige Abdichtung und Kaschierung von Hoch- und Niederspannungsleuchtröhren und Leuchtstoffröhren, insbesondere von Leuchtbuchstaben und Röhrenlampen. Die bisher gebräuchlichen Fassungen für derartige Leuchtkörper sind zwar für trockene Räume geeignet, zeigen aber in feuchten Räumen eine Neigung zur Korrosion an den Metallteilen der Fassung und damit mangelhafte Betriebssicherheit. Man hat zwar versucht, die Anschlussklemmen in einem Kaschierungsgehäuse unterzubringen, das durch Dichtungsbuchsen gegen Eindringen von Feuchtigkeit gesichert werden sollte. Einem Dauerbetrieb unter starken Feuchtigkeitsbeanspruchungen waren aber auch diese Fassungen nicht gewachsen.
Es wurden nun Untersuchungen über die Ursache dieser Mängel angestellt mit dem Ergebnis, dass diese in der verhältnismässig starken Erwärmung des Gehäuseinnenraumes zu suchen ist. Die dadurch auftretenden grossen Druckunterschiede führen trotz bester Dichtungsmassnahmen im Laufe des Betriebes immer wieder zu einem gewissen Ausgleich der Atmosphäre im Innern und im Äussern des Gehäuses und damit zu einem Eindringen von Feuchtigkeitsspuren, die dann auf die Dauer zu den erwähnten Korrosionsstörungen Anlass gaben.
Es wurde nun gefunden, dass es in verhältnismässig einfacher Weise möglich ist, das korrosionsfreie Dichthalten der Feuchtraumfassungen auch in Dauerbetrieb und unter schärfsten Feuchtigkeitsbeanspruchungen dadurch zu gewährleisten, dass die auf der Röhrenwandung liegende Dichtungsbuchse das Kaschierungsgehäuse nahe dem nach der Fassung zu gelegenen Ende oder in der Nähe dieses Endes der Elektrode auf der Röhre sitzt. Die feuchtraummässige Abdichtung der Leuchtröhre erfolgt also bereits erheblich vor dem Brennpunkt der Elektrode, sodass also das heisse Elektrodenende vollständig aus dem der Wärmeausdehnung unterliegenden Gehäuseraum herausgehalten wird. Die Fassung bleibt also in ihrem Innern kalt, und es findet infolgedessen auch kein Austausch zwischen dem Innern des Gehäuses und der feuchten äusseren Umgebung statt. Infolgedessen haben sich die nach diesem Grundsatz aufgebauten Fassungen auch in Dauerbetrieb unter schärfsten Bedingungen einwandfrei und ohne Korrosionsbildung bewährt.
Einen weiteren Vorteil bringt die geschilderte Annäherung der Abdichtungsstelle an das Röhrenende dadurch, dass der eingesetzten Röhre ein erheblicher Winkelspielraum erteilt wird, der jedenfalls erheblich grösser ist als bei den bisher verwendeten Fassungen mit dem bedeutend weiter über die Röhre greifenden Dichtungsring. Da bei dieser kurzen Halterung der Röhre aber die Elektrode grösstenteils nicht mehr innerhalb des Kaschierungsgehäuses zu liegen kommt, ist es zweckmässig, das evtl. störende Elektrodenlicht durch eine nach der Röhrenseite hin offene Verkleidungshülse abzuschirmen. Verwendet man eine Hülse aus durchsichtigem Werkstoff, z.B. Pollopas o.dgl., so kann diese gleichzeitig zur Korrektur der Färbung des Elektrodenlichtes und zu seiner Anpassung an die Färbung des übrigen Röhrenlichtes verwendet werden. Die Hülse kann entweder aus geeignetem, gefärbtem durchsichtigem Werkstoff bestehen, oder sie kann im Innern einen Leuchtstoff oder Farbauftrag erhalten. Auch kann sie zur Erzielung bestimmter Effekt angerauht sein u.dgl.
Das eigentliche Fassungsgehäuse kann als einfache Tülle mit entsprechendem Schraubgewinde in runder, konischer oder auch prismatischer oder halbzylindrischer Form ausgebildet sein. Für die Halterung von Leuchtbuchstaben genügt unter Umständen die Befestigung der Tülle an ihrem verjüngten ende, während die Buchstaben selbst durch die übliche Blechverkleidung oder dergleichen gestützt werden.
Einige Ausführungsbeispiel der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen beschrieben. In diesen stellen dar:
Fig. 1 ein seitliches Schnittbild durch eine Feuchtraumfassung mit kurzer Fassungstülle,
Fig. 2 ein entsprechendes Schnittbild mit aufgeschraubter Verkleidungshülse,
Fig. 3 einen Querschnitt durch den tüllenartigen Gehäusekörper selbst,
Fig. 4 eine Endansicht dieses Körpers von links gesehen und
Fig. 5 eine entsprechende Endansicht einer abgeänderten Ausführungsform des Gehäuses mit eckigem Aussenquerschnitt.
Die Fassung besteht aus dem eigentlichen Fassungskörper oder Gehäuse 1, den beiden Schraubhülsen 6 und 8, der Klemmvorrichtung 2, 3, 4, 5 und den beiden Gummischnurringen 7 und 9.
Die feuchtraummässige Abdichtung der Leuchtröhre 10 erfolgt bereits vor dem Brennpunkt der Elektrode 12, sodass die Fassung im Innern kalt bleibt. Während also bei den bisher bekannten Fassungen die Abdichtung hinter dem Elektrodenteil der Röhre erfolgte, d.h. bei dem Teil der Röhre, bei der der innere Leuchtstoffauftrag 16 beginnt, erfolgt hier die feuchtraummässige Abdichtung bereits etwa 15-20 mm hinter der Elektrodenkappe. Dadurch staut sich nicht wie bisher die durch die Elektrode erzeugte Wärme in der Fassung, sondern wird nach aussen abgeleitet.
Die Leitungsabdichtung wird durch den Gummischnurring 7 und die Schraubhülse 6, die Röhrenabdichtung durch den Gummischnurring 9 und die Schraubhülse 8 vorgenommen (Fig. 1).
Da der die Elektrode 12 umgebende Glasteil (bei Hochspannungsleuchtstoffröhren) eine andere Lichtfarbe ausstrahlt als die eigentliche Röhre, ist es notwendig, diesen Elektrodenteil zu kaschieren, was durch die Verkleidungshülse 14, die dann auch zugleich als Schraubhülse die feuchtraummässige Abdichtung der Röhre übernimmt, erreicht wird (Fig. 2).
Bisher ging dieser Elektrodenteil an der Leuchtlänge der Röhre verloren. Um diese Länge zu gewinnen, kann die Verkleidungshülse 14 aus einem durchsichtigen Material hergestellt werden, das an seiner Innenseite mit einem Leuchtstoff oder Farbauftrag 15 versehen ist, um auch diesen Teil der Röhrenleuchtfarbe anzupassen.
Der Fassungskörper 1 kann sowohl eine runde (Fig. 4) als auch eine eckige Grundform (Fig. 5) haben, die es gegebenenfalls ermöglicht, die Fassung anzuschrauben. Das kann sowohl im Fassungskörper selbst als auch durch angebrachte Laschen erfolgen.
Die Montage geht folgendermassen vor sich:
Über das Hochspannungskabel oder die Leitung 11 wird die Schraubhülse 6 und im Anschluss daran der Gummischnurring 7 soweit aufgeschoben, bis das abgemantelte Leitungsende genügend weit in das tüllenförmige Gehäuse 1 hineinragt. Dann wird die Leitung in die Klemme 3 mittels Madenschraube 4 geklemmt und die Leitung wieder zurückgezogen, bis die Klemme die in Fig. 1 und Fig. 2 gezeigte Stellung einnimmt, worauf dann der Gummischnurring 7 bis an das Teil 1 zurückgerollt wird, sodass die Schraubhülse 6 auf den Teil 1 aufgeschraubt werden kann, und somit die feuchtraummässige Abdichtung der Leitung erfolgt.
Alsdann wird über die Röhre die Schraubhülse 8 oder die Verkleidungshülse 14 aufgeschoben und der Gummischnurring 9 auf den Elektrodenteil der Röhre aufgerollt. Dann wird die Röhre in die Fassung gesteckt, bis die Elektrodenkappe 13 in der Klemme 2 zu liegen kommt (vgl. Fig. 1 und 2). Nun wird der Gummischnurring 9 bis an den Teil 1 zurückgerollt und
Teil 8 oder 14 aufgeschraubt und somit die Röhre abgedichtet.
Die Fassung lässt sich, wie aus der eben erfolgten Montageanweisung hervorgeht, also sehr gut als Steckfassung verwenden. Sie ermöglicht eine sehr schnelle Auswechslung der Röhre.

Claims (3)

1. Feuchtraumfassung für Leuchtröhren, insbesondere Leuchtbuchstaben mit einem die Klemmen aufnehmenden Kaschierungsgehäuse und Dichtungsbuchsen, dadurch gekennzeichnet, dass die auf der Röhrenwandung liegende Dichtungsbuchse (8, 9) zwischen dem Brennpunkt der Elektrode und dem Röhrenende, vorzugsweise nahe dem nach der Fassung zu gelegenen Ende der Elektrode, auf der Röhre sitzt.
2. Feuchtraumfassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Überwurfmutter der Dichtungsbuchse (8) eine nach der Röhrenseite zu offene Verkleidungshülse (14) zur Abschirmung des Elektrodenlichtes trägt.
3. Feuchtraumfassung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verkleidungshülse aus durchsichtigem Stoff besteht und mittels einer Leuchtstoffschicht o.dgl. die Farbe des Elektrodenlichtes korrigiert.

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