DEH0012101MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 8. April 1952 Bekanntgemacht am 15. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Beschreiben und Abtasten von Kurven, insbesondere Ellipsen,
Sinuskurven u. dgl., mit einer Kurbel, die über einer Längsmittellinie gelagert und in ihrer Länge
einstellbar ist, deren Kurbelzapfen mit der vorderen quer liegenden Gleitführung eines entlang der
Längsmittellinie beweglichen Schlittens und mit dem vorderen Teil eines Lenkstabes im Eingriff
steht, welcher mit seinem Hinterende über der Längsmittellinie seitlich aus derselben schwenkbar
gelagert ist, sowie mit einer hinteren quer liegenden Gleitführung, die auf dem Schlitten verstellbar
ist, wobei auf dieser und dem Lenkstab Gleitstücke angeordnet, in deren Kreuzungsstelle drehbar verbunden
sind und darunter eine Schreibvorrichtung tragen, die durch die beschriebenen Vorrichtungen
ellipsenförmig bewegt wird.
Mathematisch genaue Ellipsen mit den Halb- : achsen α, b entstehen dadurch, daß die Ordinaten
der Punkte eines Kreises vom Radius α im Verhältnis bja verkürzt und die Abzissen belassen oder
sämtlich um die gleiche Konstante geändert werden.
Ein Ellipsenzirkel entspricht den angeführten Bedingungen, wenn die Verhältnisse des Streckenpaares
zwischen Kurbelmittelachse und hinterer verstellbarer Querführung einerseits und zwischen
der letzteren und dem hinteren Gelenk .des Lenkstabes andererseits sowie des Streckenpaares zwi-
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sehen dem Kurbelzapfen und dem Beschreibgelenkstück einerseits und diesem und dem Hintergelenk
des Lenkstabes andererseits in jedem beliebigen Stadium der Bewegung des Gerätes genau dem
Halbachsenverhältnis, der zu zeichnenden Ellipse entsprechen. '
Ein bekannter Ellipsenzirkel der eingangs beschriebenen Bauart kann diesen Bedingungen nicht
entsprechen, weil unter Festeinstellung der einstellbaren Querführung der Beschreibvorrichtung auf
das gegebene Halbachsenverhältnis ein in seiner Länge unveränderlicher Lenkstab zur Anwendung
kommt und daher zwischen den auf ihm entstehenden oben an zweiter Stelle erwähnten Streckenpaaren
das Halbachsenverhältnis nur ausnahmsweise entstehen kann.- Bei dem bekannten Gerät
sind für das rückwärtige Ende des Lenkstabes einerseits und die Querführung andererseits zwei
voneinander unabhängig bewegliche Längsführungen vorgesehen. Der aus dieser Bauweise entstandene
Fehler wird dadurch zu beseitigen versucht, daß ein vom Lenkstabgleitstück abwärts ragender
zylindrischer Stift sich in einer zur Hauptlängsachse des Ganzen parallelen Nut des darunter in
der verstellbaren Querführung laufenden, die Beschreibvorrichtung tragenden Gleitstückes bewegen
kann. Da aber unter den genannten baulichen Bedingungen der bekannten Vorrichtung
auch die Ordinaten der Ellipsen abweichend von der für sie gegebenen Regel -gesteuert werden,
genügt dieser Längsausgleich nicht dazu, genaue Ellipsen zu beschreiben. Der bekannte Ellipsenzirkel
hat auch durch die zwei Längsführungen einen zu vielteiligen Aufbau. Seine Einstellung ist
schwierig und umständlich, insbesondere, weil die Längsführung des Schlittens zweispurig zwischen
den zwei Längsschenkeln eines Rahmens und unterseitigen Einschnitten an den beiden äußeren Enden
der beiden Querführungen gebildet wird, was notwendig ein Ecken dieser weit auseinanderliegenden
Führungen verursacht. Außerdem erlaubt der Bau des bekannten Ellipsenzirkels nicht das Beschreiben
von Ellipsen mit extrem gering unterschiedlichem Halbachsenverhältnis, weil seine beiden
Querführungen auf gleicher Ebene und gleichen Einstellstäben gelagert sind und daher infolge
gegenseitigen Anschlages ihrer Längsseiten die verstellbare Qüerführung nicht unter die am
Schlittenvorderende fest angeordnete Querführung gestellt werden kann. Außerdem erlaubt die bekannte
Ausführung auch nicht das genaue Zeichnen von Ellipsen mit extrem stark unterschiedlichem
Halbachsenverhältnis, weil infolge des längenunveränderlichen Lenkstabes und der Lagerung
seines Hinterendes auf einem auf der Hauptlängs-■ schiene beweglichen Schieber das Lenkstabgelenk
gegenüber dem von der Kurbel sinus- oder cosinusförmig bewegten Schlitten und der darauf unter
das Gelenk gestellten hinteren Querführung wandert. Ferner weist der bekannte Ellipsenzirkel nur
eine skalenlose und daher umständlich bedienbare •Einstellvorrichtung für die Kurbellänge auf,
während die Einstellung der kleinen Halbachse nur - mittels auf der Zeichnung von Hand aufzubringender
Hilfslinien vorgenommen werden kann. Beim Kurvenzeichengerät nach der Erfindung sind die
geschilderten Mängel beseitigt.
Gemäß der Erfindung '. weist das Kurvenbeschreib- und -tastgerät sowohl für die feste Anordnung
einer vorderen · und die in Hauptachsen- 70 · richtung verstellbare Anordnung einer hinteren
Querführung einerseits als auch für das hintere, senkrechte und gegenüber der vorderen Querführurig
in unveränderlichem Abstand befindliche Schwenklager des Hinterendes des. Lenkstabes
andererseits einen einzigen verschiebbaren Schlitten auf, der entlang einer einzigen Hauptlängsschiene
mittels einer an deren Vorderende gelagerten Kurbel in an sich bekannter Weise bewegt
wird. Dabei ist der ganze Kurvenbeschreibmechanismus von der einzigen, beispielsweise mit einem
hinteren Fuß und zwei vorderen seitlichen Stützen dreipunktgelagerten mittleren Hauptlängsschiene
getragen.. Auf der Hauptlängsschiene ist parallel, z. B. mit einer diese umfassenden Führung, der
ebenfalls schienenförmig gestaltete und gerichtete Schlitten geführt. Der Schlitten ist, abgesehen von
seiner Führung, von der Unterseite der Hauptlängsschiene in der Höhe abgesetzt. Am Vorderende
des Schlittens ist in gleicher Höhe mit demselben die vordere, in bekannter Weise, mit dem
Kurbelzapfen im Eingriff stehende Querführung befestigt. Hinter der fest am Schlitten angeordneten
vorderen Querführung ist eine mittels eines fest angesetzten Schiebers an der Unterseite des
Schlittens, also in Höhe gegenüber der vorderen festen Querführung versetzte Querführung angeordnet.
Weiter ist auf dem' Schlittenhinterende das hintere Schwenklager für den Lenkstab vorgesehen.
Dabei ist der hintere Teil des Lenkstabes und die vordere Lagerung desselben um das
Hinterende des Schlittens bzw. die vordere Querführung herum so tief geführt, daß er die Querführungen
unterführt. Ein Endteil des Lenkstabes ist in einem waagerechten hülsenförmigen Teil i°5
eines Lagers längs beweglich und mit dem anderen, senkrechten Teil des Lagers entweder auf dem
Kurbelzapfen bzw. im Gleitstein der vorderen Querführung gelagert, während der andere Endteil
des Lenkstabes im Schlittenhinterende schwenkbar gelagert ist. Die beiden Arten der Lagerungen des
Lenkstabes können auch umgekehrt angeordnet sein. Das Gerät ist längs oder quer zu seiner Hauptlängsschiene
zur Zeichenfläche, oder umgekehrt die letztere zum Gerät, in einem der Umfarigsgeschwindigkeit
der Kurbel gleichen, unter- oder übersetzten Verhältnis beweglich.
Durch die in festem Abstand voneinander befindliche Anordnung der vorderen Querführung und
der rückwärtigen Lagerung des Lenkstabes auf dem gemeinsamen Schlitten und die nachgiebige
Lagerung des einen Endteiles des Lenkstabes kann derselbe seine wirksame Länge zwischen seiner
hinteren Lagerung und seiner vorderen Kreuzung mit der vorderen Querführung und der Kurbel
ändern, so daß in jeder beliebigen Lage des Gerätes
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das von dem Lenkstab und der verstellbaren Querführung gemeinsam gelenkte, die Beschreibvorrichtung
tragende Führungsstück die Strecke zwischen Kurbelzapfen und Lenkstabhintergelenk genau im
Verhältnis der beiden Ellipsenhalbachsen teilt. Durch die beschriebene hintere und vordere Umführung
des Lenkstabes bzw. seiner Lagerung und die unterschiedliche Höhenlage der beiden Querführungen
kann die hintere, einstellbare Querfüh-
rung einerseits bis unter die vordere feste Querführung,
andererseits bis unter den rückwärtigen fest angeordneten Gelenkzapfen des Lenkstabes gestellt
und es können dadurch Ellipsen entweder mit extrem geringem oder mit extrem großem HaIb-
achsenverhältnis gezeichnet werden.
In der nachfolgenden Einzelbeschreibung sind noch an dem Gerät angeordnete Einstellvorrichtungen
beschrieben, durch welche dasselbe je nach den gegebenen Maßen oder Bedingungen mühelos eingestellt
werden kann.
Durch die angegebenen neuen Merkmale ist sowohl ein mathematisch genaues Zeichnen von Ellipsen
gewährleistet als auch der Aufbau und die Handhabung des Gerätes vereinfacht und eine
rasche Einstellung desselben bei einer beliebigen angegebenen Bedingung ermöglicht. Ebenso eignet
sich das Gerät auch zum Zeichnen von anderen Kurven.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh-
rungsform des Erfindungsgegenstandes in vier Figuren dargestellt. Es zeigt
Fig. ι das Schema, nach welchem das Gerät gebaut
ist und arbeitet,
Fig. 2 das Gerät in Seitenansicht, seinen vorde-
ren Teil in senkrechtem Axialschnitt,
Fig. 3 dasselbe in Draufsicht,
Fig. 4 dasselbe in Stirnansicht.
Von der auf dem hinteren Fuß 1 und zwei vorde-. ren seitlichen Stützen 2 dreipunktförmig getrage-
Fig. 3 dasselbe in Draufsicht,
Fig. 4 dasselbe in Stirnansicht.
Von der auf dem hinteren Fuß 1 und zwei vorde-. ren seitlichen Stützen 2 dreipunktförmig getrage-
nen Hauptlängsschiene 3 ist der gesamte Mechanismus des Gerätes getragen. Am Vorderende der
Hauptlängsschiene 3 ist eine senkrechte Achse 4 drehbar angeordnet. Die Achse 4 trägt an ihrem
Unterende eine in ihrer Länge verstellbare
Kurbel 5. An einer auf der Hauptlängsschiene 3 geführten Rollenführung 13 ist ein stabförmig gestalteter-und
wie die Hauptlängsschiene 3 gerichteter Schlitten 10 in Richtung der Hauptachse beweglich aufgehängt. Dabei befinden sich die vor
und hinter der Rollenführung 13 sich erstreckenden Teile des Schlittens 10 in senkrechtem Abstand von
der Unterseite der Hauptlängsschiene 3. Am Vorderende des Schlittens 10 ist eine Querführung
9 mit der Mitte ihrer Länge fest angesetzt.
In dieser vorderen, festen Querführung 9 liegt ein Gleitstein 8, in welchen der Kurbelzapfen 7 eingreift,
so daß bei Drehen der Kurbeis durch Gleiten des Gleitsteines 8 entlang der Querführung
9 der Schlitten 10 auf der Hauptlängsschiene 3
hin und her bewegt wird. Durch die Verstellbarkeit der Kurbel 5 kann das Maß der Längsbewegung des
Schlittens 10 auf das Maß der Länge der großen Ellipsenachse eingestellt werden. Hinter der festen
Querführung 9 ist eine zweite' Querführung 12 mit einem in ihrer Mitte angesetzten Schieber auf einer
Unterschiene des Schlittens 10, also gegenüber der vorderen Querführung 9 in der Höhe versetzt, in
Richtung der Hauptlängsschiene 3 verschieb- und mittels einer Stellschraube einstellbar. Die beiden
Querführungen 9 und 12 ragen also mit je einer halben Länge rechtwinklig von dem Schlitten 10
frei ab. In dem hinteren Teil des Schlittens 10 ist mittels eines unter der Hauptachse senkrecht angeordneten
Zapfens 11 ein seitlich ausschwenkbarer Lenkstab 6 gelagert. Derselbe ist mit einem ausholenden
Endbügel 16 um und unter das Hinterende des Schlittens 10 und unter den beiden Querführungen
9 und 12 hindurchgeführt. Bei der vorderen Querführung 9 ist der Lenkstab 6 in einem
waagerechten, unteren, hülsenförmigen Teil 17 eines Lagers längs beweglich geführt, welches mit
seinem oberen senkrechten Teil 18 auf dem Kurbelzapfen 7 und im Gleitstein 8 der vorderen Querführung
9 seitlich schwenkbar gelagert ist. Die Anordnung der Lagerung der beiden Enden des
Lenkstabes 6 kann auch umgekehrt sein, also daß er in einem hinteren auf den Gelenkzapfen 11
schwenkbaren Lager längs beweglich und mit einem vorderen Bügel auf dem Kurbelzapfen 7 und
im Gleitstein 8 seitlich schwenkbar gelagert ist. In jedem Fall kann sich der Lenkstab 6 selbsttätig mit
seiner Mittelachse genau unter die Kreuzung der Mittelachse der Kurbel 5 und der vorderen Querführung
9 einstellen und seine wirksame Länge zwischen dem Kurbelzapfen 7 und seinem hinteren
Gelenkzapfen 11 im Verlauf seiner Ausschwenkbewegung
ändern. Dabei stehen der Lenkstab 6 und die verschiebbare Querführung 12 an ihrer Kreuzungsstelle
durch, je ein auf ihnen geführtes und aneinander drehbar gelagertes Gelenkstück 19, 20
miteinander im Eingriff, wobei das untere Gelenkstück 20 einen Schreibstift 21 trägt. An Stelle des
letzteren kann auch ein Taster oder ein Bearbeitungswerkzeug od. dgl. angeordnet sein.
Da der Kurbelzapfen 7 auf die geschilderte Weise zugleich mit der vorderen Querführung 9 und dem
vorderen Teil des Lenkstabes 6 im Eingriff steht, wird bei Drehen der Kurbel 5 der Schlitten 10 mit
seinen Querführungen 9 und 12 und dem Lenkstab 6 auf der Hauptführungsschiene 3 in Richtung
der großen Achse der Ellipse bewegt und das Vorderende des Lenkstabes 6 zugleich auf einem der
großen Ellipsenachse entsprechenden Kreis seitlich ausgeschwenkt. Durch Verstellen der einstellbaren
Querführung 12 abseits der Mittelachse der festen Querführung 9 wird das Gelenk 19, 20 zwischen
Lenkstab 6 und Querführung 12 auf einen Bruchteil des Kurbelradius und der großen Ellipsenhalbachse
eingestellt. Dadurch werden die Ordinaten des Kreises der Kurbel im eingestellten Halbachsenverhältnis
der Ellipse verkleinert in dieselbe eingetragen.
Bewegt man das Gerät längs oder quer zu seiner Hauptführung 3 zur Zeichenfläche oder umgekehrt,
diese gegenüber dem Gerät in der Umfangsgeschwindigkeit der Kurbel gleichem oder unter-
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oder übersetztem Geschwindigkeitsverhältnis, so erhält man originale oder gestreckte oder gedrängte
Sinuskurven.
An der Hauptlängsschiene 3 ist eine von einer Nullmarke nach beiden Richtungen zählende
Skala angeordnet, auf deren Nullmarke bei rechtwinkliger Stellung der Kurbel 5 zur Hauptachse 3
in Hauptlängsrichtung auf Null gestellter Kurbel 5 eine am Schlitten 10 angeordnete Marke deutet und
auf welcher man bei der letztgenannten Stellung der Kurbel 5 deren Radius bzw. die große Halbachse
der Ellipse durch Verschieben des Schlittens 10 samt der Kurbel 5 einstellen kann. Die Stellung
der Kurbel 5 kann dann durch eine in ihre Schwalbenschwanzführung 22 am Unterende der
Kurbelachse 4 eingeführte gerändelte Stellschraube 23 gesichert sein. Auf der einstellbaren Querführung
12 ist eine von der Mitte nach einem oder beiden Enden messende Skala und auf dem darin
laufenden Gleitstück 19 eine Marke angeordnet, womit, bei Feststellung der Kurbel 5 quer zur
Hauptlängsachse, die kleine Halbachse der Ellipse einstellbar ist.
Man hat also mit der zuletzt genannten Einstellvorrichtung die Möglichkeit, die gegebene kleine
Halbachse einzustellen. Am hinteren Fuß 1 der Hauptführungsschiene 3 ist ein Lineal 14 mit einem
Längsführungslager 15 seitlich schwenkbar angeordnet, derart, daß es durch Anschlag am Fuß 1
mit der einwärts gerichteten Meßkante 24 seines vorderen Teiles einwärts unter die Hauptachse des
Ganzen geschwenkt werden kann. Der vordere Teil des Lineals kann entlang seiner Meßkante eine
Skala aufweisen.
Claims (13)
- Patentansprüche:i. Gerät zum Beschreiben und Abtasten von Kurven, insbesondere Ellipsen, Sinuskurven u. dgl., mit einer Kurbel, die über einer Längsmittellinie gelagert und in ihrer Länge einstellbar ist, deren Kurbelzapfen mit der vorderen quer liegenden Gleitführung eines entlang der Längsmittellinie beweglichen Schlittens und mit dem vorderen Teil eines Lenkstabes im Eingriff steht, welcher mit seinem Hinterende über der Längsmittellinie seitlich aus derselben schwenkbar gelagert ist, sowie mit einer hinteren quer liegenden Gleitführung, die auf dem Schlitten verstellbar ist, wobei auf dieser und dem Lenkstab Gleitstücke angeordnet, in deren Kreuzungsstelle drehbar verbunden sind und darunter eine Schreibvorrichtung tragen, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl für die feste Anordnung einer vorderen (9) und die in Hauptachsenrichtung verstellbare Anordnung einer hinteren Querführung (12) einerseits als auch für das hintere senkrechte, gegenüber der vorderen Querführung (9) in unveränderlichem Abstand befindliche Schwenklager (11) des Hinterendes des Lenkstabes (6) andererseits ein einziger verschiebbarer Schlitten (10) vorgesehen ist, der entlang der Hauptlängsschiene (3) mittels einer an deren Vorderende gelagerter Kurbel (5) in an sich bekannter Weise bewegt wird.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ganze Kurvenbeschreibmechanismus von der einzigen, beispielsweise mit einem hinteren Fuß (1) und zwei vorderen seitlichen Stützen (2) dreipunktgelagerten Hauptlängsschiene (3) getragen ist.
- 3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel und auf der Hauptlängsschiene (3), z.B. mittels einer diese umfassenden Führung (13), der ebenfalls schienenförmig gestaltete und gerichtete Schlitten (10) geführt ist.
- 4. Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (10), abgesehen von seiner Führung (13), von der Unterseite der Hauptlängsschiene (3) in der Höhe abgesetzt ist.
- 5. Gerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Vorderende des Schlittens (10) in gleicher Höhe mit demselben die vordere, in bekannter Weise mit dem Kurbelzapfen (7) im Eingriff stehende Querführung (9) befestigt ist.
- 6. Gerät nach Anspruch 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der fest an dem Schlitten (10) angeordneten vorderen ,Querführung(9) eine mittels eines fest angesetzten Schiebers an der Unterseite des Schlittens (10), also in der Höhe gegenüber der vorderen Querführung (9) versetzte Querführung (12) angeordnet ist.
- 7. Gerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Schwenklager (11) des Lenkstabes (6) auf dem freien hinteren Ende des Schlittens (10) angeordnet ist.
- 8. Gerät nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Teil (16) des Lenkstabes (6) und die vordere Lagerung (19, 20) desselben um das hintere Ende des Schlittens (10) bzw. die vordere Querführung(9) herum so tief geführt sind, daß der Lenkstab (6) die Querführungen (9 und 12) unterfährt. .
- 9. Gerät nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Endteil des Lenkstabes (6) in einem waagerechten, hülsenf örmigen Teil (17) eines Lagers längs beweglich und mit dem anderen, senkrechten Teil (18) des Lagers entweder auf dem Kurbelzapfen (7) bzw. im Gleitstein (8) der vorderen Querführung (9) gelagert ist, während der andere Endteil des- Lenkstabes im Lager (n) gelagert ist.
- 10. Gerät nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß es, längs oder quer zu seiner Hauptlängsschiene (3) zur Zeichenfläche, oder umgekehrt die letztere zum Gerät, in einem der Umfangsgeschwindigkeit der Kurbel gleichen, unter- oder übersetzten Verhältnis beweglieh ist.697/35H 12101IX/42a
- 11. Gerät nach Anspruch ι bis io, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Hauptlängsschiene (3) eine von einer Nullmarke aus nach beiden Richtungen zählende Skala und auf dem Schlitten (10) eine Einstellmarke angeordnet ist.
- 12. Gerät nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß auf der einstellbaren Querführung (12) eine von der Mitte nach einem oder beiden Enden zählende Skala an-' geordnet ist.
- 13. Gerät nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Fuß (1) der Hauptlängsschiene (3) ein Lineal (14) derart schwenkbar gelagert ist, daß es bei Anschlag mit dem Fuß mit einer an seinem vorderen Teil angeordneten Meßkante (24) unter der Hauptachse des Gerätes liegt.Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 69 899.Hierzu 1 Blatt Zeichnungenι 509 697/35 3.56
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