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DEG0015811MA - - Google Patents

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DEG0015811MA
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Germany
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transfer
pigment
cylinder
markings
sheet
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 17. November 1954 Bekanntgemacht am 26. Januar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung· bezieht sich auf Verfahren zur Herstellung registerhaltiger Mehrfarbendrucke im Tiefdruck unter Verwendung einer Pigmentübertragungs- und Andruckmaschine. Zuir Pigmentübertragung im Tiefdruck sind Maschinen bekannt, die die vorher übliche Handübertragung ablösten. Grundgedanke dafür war, bessere Registerhaltigkeitzu erzielen. So wird hierbei z.B. das Papier auf dem Kupferzylinder mittels vorgezogener Paßkreuze oder sonstiger Zeichen eingepaßt und unter dem Druck der Gegendruckwalze in seiner Stellung festgehalten. ,
Es ist auch bekannt, das sehr empfindliche Pigmentpapier gegen Größenveränderuingen dadurch zu schützen, daß man es auf eine umverziehbare Folie aufbringt. Diese Folie wird mit Löchern versehen, -die in Paßvonrichtuingen auf einem Tisch angebracht werden. Zur Übertragung wird der Tisch an den Zylinder herangesehaben, und die Übertragung wind vorgenommen, nachdem die Punkturen abgesenkt worden waren. Eine vollkommen sichere Lage des Pigmentpapiers zu dem Formzylinder ist in diesem Fall nicht gewährleistet.
Ferner ist es bekannt, das Pigmentpapier an Marken anzulegen und durch Greifer des ständig umlaufenden Druckzylinders einer Übertragungsmaschine mitzunehmen. Auch hierbei ist eine registerhaltige Übertragung und eine genaue Zufüh-
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rung des Papiers zum Formzylinder nicht gegeben.
Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung vermieden und eine registerhaltige Übertragung sowie ein registerhaltiger Abdruck dadurch gewährleistet, daß sowohl die Montagescheibe oder -folie als auch der Zylinder der Pigmentübertragumgs-. und Andruickmaschine mit mehreren gleichartigen und in gleicher Entfernung voneinander angeordneten Markisruingen, .insbesondere z. B. in Form von stiftartigen Paßstücken, versehen sind, in die insbesondere in Farm von Löchern ausgebildete Markierungen genau passen, die sowohl auf den Übertragungsf olien für die einzelnen Farben als auch auf den für den Andruck bestimmten Bogen angebracht sind.
Dadurch, daß alle diese Teile mit gleichartigen Markierungen bzw. mit den dazugehörigen, genau passendien Gegenstücken versehen sind, ist eine Verschiebung der einzelnen Farben zueinander gänzlich .auegeschlossen, und' zwar gilt das sowohl für die Übertragung als auch für den Andruck. Die Markierungsteile auf dem Druckzylinder der Pigmentübertragungs- bzw. Andruckmaschine sind dabei so angeordnet, daß die Bogen während des Übertraguings- und während des Andruckvorgangas festgehalten werden, so daß auch während dieser Zeit eine Verschiebung nicht eintreten kann. Die Lage der Bogen auf dem Formzylinder wird vorzugsweise dadurch gesichert, daß der Druckzylinder und der Formzylinder bei der Bewegung des Druck- : Zylinders stets eine ganz bestimmte Winkelstellung zueinander einnehmen.
Da der Übertragungsbogen oder die mit ihm verbundene Übertragungsfolie bereits vor der Kopie mit Löchern versehen ist und nach der Kopie unmittelbar in die auf den Druckzylinder der Übertragungsmaschine angeordneten Paßstücke nur eingehängt zu werden braucht, ist infolge der kurzen Zeitspanne zwischen Kopie und , Übertragung die sonst bestehende Gefahr beseitigt, daß sich der Pigmentübertragungsbogen durch Temperatur- oder sonstige Einflüsse in seiner Größe ändern kann. Aus diesem Grunde ist es nicht nötig, daß der PigmentübertTagungsbogen in seiner ganzen Größe auf die Übertragungsfolie aufgeklebt oder in sonstiger Weise auf ihr befestigt wird. Es genügt in diesem Fall die Verklebung des Pigmentpapieors an ihrer Vorderkante. Doch kann selbstverständlich der Übertragungsbogen oder die Übertragungsfolie vergrößert werden, wenn das bei Teilübertragungen erforderlich sein sollte, die iin übrigen, in gleicher Weise durchzuführen sind wie bei den bekannten Verfahren.
Das Verfahren gemäß der Erfindung soll an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert werden. Die Teilmontage wird in üblicher Weise .paßgenau auf einer Glasscheibe oder einer Folie montiert, die vorher mit den Paßstücken, die in bestimmter Entfernung zueinander stehen, versehen ist. Hierauf wird der Pigmentbogen mit der Übertragungsfolie verklebt, die mit Löchern versehen ist, die genau in die obenerwähnten Paßstücke eingreifen. Die Paßlöcher haben dann auch eine ganz bestimmte Lage zu dem Pigmentpapier, die ebenso während der Kopie beibehalten wird. . Bei der unmittelbar anschließenden Übertragung auf der Übertragungsmaschine sichern daher die, Paßlöcher der mit dem Pigmentpapier zunächst noch fest verbundenen Übertragungsfolie die genaue Lage, weil die Löcher dar Übertragungsfolie in völlig gleiche Paßstücke eingreifen, die am Druckzylinder der Übertraguingsmaschine angebracht sind.
Für die Übertragung der weiteren Teilfarmen, die zu dem Mehrfarbensatz gehören, vollzieht sich der Vorgang in völlig gleicher Weise. Da hierbei in allen Fällen von den gleichen Paßstücken, die sich auf der Montagescheibe oder -folie befinden, ausgegangen wird, muß auch die Lage der einzelnen Kopien auf dem Pigmentpapier in allen Fällen untereinander gleich sein. Das bedeutet, daß auch die Kopien stets zwangläufig auf die gleiche Stelle der -verschiedenen Formzylinder gelangen müssen.
Bei der Benutzung dar PigmentübertragU'ngsmaschine als Andruckmaschine werden auch die hierfür bestimmten Bogen mit einer gleichen Loehung versehen wie die Übertragungsfolie. Ihre Lage ist daher bei dem Druckvorgang ebenfalls genau bestimmt, so daß bei dem Abdruck der verschiedenen Farben auf ein und denselben Bogen eine Registerverecbiebung nicht eintreten kann. Auch wenn für dein Andruck eine andere Maschine benutzt wird, deren Druckzylinder mit gleichartigen Paßstücken versehen ist, dann ist ebenfalls die Registergleichheit dar verschiedenen Farben zueinander gewahrt, wenn für den Andruck Formzylinder benutzt werden, die nach dem oben beschriebenen Verfahren hergestellt sind.
Für die Anordnung der Loehung in der Übertragungsfolie und das Anbringen des; Pigmentpapiers an dieser ist in der Zeichnung ein Ausführuingsheispiel schematisch dargestellt.
--Abb. ι ist eine Seitenansicht der Übertragungsfolie und des daran befestigten Pigmentpapiers',
Abb. 2 eine Ansicht dazu von oben,
Abb. 3 ein Querschnitt durch ein Paßstück tend die darin gehaltene Folie.
In sämtlichen Abbildungen ist die Folienstärke stark vergrößert.
Als Übertragungsfolie wird bei dem Auisführungs- no beiispiel ein zweischichtiger Film benutzt, dessen erste Schicht mit α und dessen andere Schicht mit b bezeichnet ist. Die Schichten derartiger Filme, die z. B. als Stripfilm bezeichnet werden, lassen sich leicht voneinander lösen, sind jedoch gegeneinander selbst bei größerem Kraftaufwand unverschiebbar.
Die Schicht b wird vor der Benutzung des Films soweit abgeschnitten upid von der Schicht ü, abgelöst, wie es in der Zeichnung dargestellt ist. Der Teil a wird außerdem mit den Löchern c und d versehen, die einen- genau festgelegten Abstand e voneinanider haben. Die Verbindung· zu dem Pigmentpapier f} das die Gelatineschicht g trägt, erfolgt mittels eines Klebestreifens h, der beiderseits mit einer Klebeschicht versehen ist. Der vordere Teil der, FiIm-
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schicht α kann poch durch eine zusätzliche Folie ζ verstärkt werden, die in der Zeichnung gestrichelt angedeutet ist. Sie kann auch über die Vorderkante ides Filmistreifens α hinausragen und allein die Lochung c, d tragen.
In der angegebenen Weise werden sämtliche Übertragungsfolie!! mit dem Pigmentpapier hergerichtet, bevor sie kopiert werden. Unmittelbar nach dem Kopieren werden sie in die Übertragungsmaschine gebracht und mit den Löschungen c und' d in die in dem Druckzylinder dieser Maschine befindlichen Paßstücke genau eingesetzt.
Damit die Übertragung auf die Formzylinder auf deren ,ganzen Umfang erfolgen kann, müssen die Paßstücke gegenüber dem für die Übertragung vorgesehenen Umfang des Druckzylinders etwas versenkt werden.
Nach dem Anlaufen des Druckzylinders wird die Gelatineschicht g des Pigmentpapiers gegen den angefeuchteten Formzylinder gepreßt und bleibt an ihm haften. Die Haftkraft ist dabei größer als diejenige Kraft, die zum Abziehen der Schicht b von der Schicht α erforderlich ist. Infolgedessen wickelt sich der ganze Pigmentbogen, an dem zttnächst noch die Streifen b und h hängenbleiben, registerhaltig auf den Formzylinder ab. Er kann dabei den Gesamtumfang des Formzylinders nahezu fugenlos bedecken. Die Übertragungsfolie ,α läuft mit dem Druckzylinder weiter und kann von ihm abgenommen werden.
Für den Andruck werden auf der gleichen oder - einer anderen Maschine ganz gleichartige Paßstücke benutzt. Da aber diese Paßstücke ebensowenig wie bei der Übertragung mit dem Formzylinder in Berührung kommen dürfen, sind auch sie gegenüber dem Umfang des Druckzylinders etwas radial nach innen versetzt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Vierfahren zur Herstellung registerhaltiger Mehrfarbendrucke im Tiefdruck unter Verwendung einer Pigmentübertragungs- und Andruckmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß man solche Montages.cheiben oder -folien und Zylinder der Pigmentübertragungs- bzw. Andruckmaschiine verwendet, die mit mehreren gleichartigen und in gleicher Entfernung voneinander angeordneten Markierungen, insbesondere in Foirm von stiftartigeii Paßstücken, versehen sind, in die vorzugsweise in Form von Löchern ausgebildete Markierungen genau passen, .die sowohl auf den Übertiragungslfolien für 'die einzelnen Farben als auch auf den für den Andruck bestimmten Bogen angebracht werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Übertragungsfolie während der Übertragung als auch die für den Andruck bestimmten Bogen während des 6e AndruckvoTganges in den Markierungen festgehalten werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Pigmentpapier für die Gesamtübertragung oder für Teilübeartragungen vor der Kopie an der Übertragungsfolie um verschiebbar, jedoch leicht abziehbar, insbesondere unter Verwendung eines zweischichtigen Films, dessen Schichten sich leicht voneinander abziehen lassen, angeklebt oder in sonstiger Weise befestigt wird.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in Form von Paßstücken ausgebildete Markierungen an dem Druckzylinder der Übertragungsmasichine bzw. ,Andruckimasehine angeordnet sind, die bei der Über: tragung bzw. bei dem Andruck mit dem zugehörigen Formzylinder in eine stets gleichbleibende Winkelstellung gebracht werden können.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Anordnung mehrerer in bestimmter Entfernung auf einem Tisch angebrachter Locher.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 509 630/232 1.56

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