DEG0000247MA - Filmspulenschlüssel für Rollfilmkameras - Google Patents
Filmspulenschlüssel für RollfilmkamerasInfo
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Description
"Goldecl^-Photo G,m,lD,H.
Blumb erg(Baden)
Blumb erg(Baden)
vertreten durch
Herrn Gerhard Goldammer
Frankfurt(Main) S 10
Gartenstraße l4
Herrn Gerhard Goldammer
Frankfurt(Main) S 10
Gartenstraße l4
Anlage 1 c«^-;+- ι
Beschreibung zur Patentanmeldung vom 29»Oktober 19^9 betreffend?
Filmspulenschlüssel für Kollfilrokameras ■
Die Erfindung bezieht sich auf Filmspulenschlüssel, die an Kameras angewendet werden, bei welchen die Rückwand aufklappbar oder abnehmbar
ist, sodaß zwecks Einlegung der Filmspulen und auch der Filmkassetten dieser Filmschlüssel mit seiner Achse und mit der
daran befestigten Mit nehmergab el aus der Seitenv/andlagerung: der Kamera herausgezogen werden muß. Ss sind Filmschlüssel dieser
Konstruktionsart bekannt geworden, die zur bequemeren Handhabung mittels Gewinde oder Kurvenstücken ausgerüstet sind und dadurch
beim Einlegen der Filmspulen in herausgezogenem Zustand festgehalten werden. Bei diesen bekannten Konstruktionen handelt es
sich darum, daß die Achse ohne Friktion im Arbeitszustand die Filmspule mitnimmt0 Aus diesem Grunde können diese bekannten
Filmspulenschlüssel nicht für Kleinbild- bzw. Eollfilmkameras' angewendet werden, bei denen das verzahnte Filintransportrad im
Zahnradeingriff mit dem Filmschalttriebfaiopf in fester mechanischer Verbindung stehti
Nach der Erfindung wird die Filmspulenachse, die durch eine liitnehmergabel die Filmaufwickelspule mitnimmt ach si al verschiebbar
gestaltet, sodaß bei feststehenden Seitenwänden zwecks Siiilegen der Filmspulen bzw, Kassetten in die Kamera die
Filmspulenachsen bis.zu einem Anschlag herausziehbar gestaltet sind, wobei im herausgezogenen Zustand der Haupttriebknopf im
an sich bekannter Weise vom Schaltwerkgetriebe abgekoppelt ist und im hereingeschobenen Zustand mit dem Getriebe verkoppelt
wird; gleichzeitig wird diese verschiebbare Aghse mittels Friktion mitgenommen, sodaß eine einwandfreie Filmaufspülung bei perforierten
Kinofilmen oder sonstigen perforierten Filmbändern gewährleistet wird, die durch eine verzahnte Filintransportwalze
bildsprungmäßig weitergeschaltet werden und bei denen diese verzahnte Sch-altwalze durch Zahnradgetriebe über die Friktion mit
der Aufwi ekel spule mechanisch verbunden ist. Um die Friktions— wirkung zu erhöhen, wird die 'Übersetzung zwischen dem Hau-ptantriebsrad
und dem Filmtransportrollenzahnrad so gewählt, daß das Haupttriebrad weniger Zähne als das Filmtran sportrollenzahnrad hat«
gehäuses
Die Erfindung ist in der Zeichnung als ein Aus führungsb ei spiel dargestellt. Die Abbildung 1) zeigt den Boden eines' Karaera^ehä
27 und die Getrieberäder 15, 16 und 17 im Eingriff stehend,"von oben gesehen. Die Abbildung 2) zeigt die eingangs beschriebene
Konstruktion, teilweise im Querschnitt gesehen*, Mit 1 ist ein Triebknopf bezeichnet, der durch eine Stiftschraube 5 mit der
MGoldeck"-Photo G.in.boH Blumb e rg ( Baden )
vertreten durch Herrn Gerhard Goldammer Frankfurt(Main) S 10 Gartenstraße l4
Seite 2 zur Patentanmeldung vom 2y*lQ.1949 betreffend.· Filinspulenschlüssel für
Rollf ilmlrameras.
Filnitriebyrelle 2 frei drehbar beweglich verbunden ist* Die Mitnehmergabel 12 ist mit der Welle 2 fest verbunden. Die Welle 2 hat eine
Längsausfräsung, in die eine Mitnehmerstiftschraube 3 eingreift, sodaß eine seitliche längs verschiebbare Koppelung der Filmtriebwelle
2 mit einem Zwischenfrikt ions ring 4 hergestellt ist« Nach Abbildung 2) zeigt die gestrichelte Abbildung des Triebknopfes 1
und der Mit nehmer gab el 12 diese Teile im hochgezogenen Zustand* Hierbei wäre es beispielsweise möglich, eine Filmspule bzw» eine
solche, die sich in einer Kassettenhülse befindet, in die Kamera einzulegen Der Triebknopf 1 wird im eingeschobenen Zustand in
an sich bekannter Weise durch ein Gewinde (sogenanntes Steckgewinde oder ähnliche Kupplungselemente) über einen Zwischenring S,
der durch die Schraube 10 mit dem Hauptantriebsrad 15 starr verbunden ist, gekoppelt;, Durch die Schraube 10 ist gleichzeitig
der Zwischenring 7 (der topfartig ausgebildet ist) gegen Verschiebung gesichert. Eine Friktionsdruckfeder 14 befindet sich
zwischen dem Zwischenring 7 und dem frei drehbaren Zwischenfriktionsring 4» Zwei Zwischenlagescheiben 6 liegen zu beiden
Seiten der Friktionsdruckfeder 140 Das Haupttriebrad 15 hat eine lange Hohlachse. Dieselbe ist innen ringförmig verstärkt,
sodaß diese Verstärkung einen Ring 32 bildet, auf ¥;elchem der Zwischenfriktionsring 4 durch die Friktionsdruckfeder aufgepreßt
wird, und andererseits ein Hohlraum freibleibt, in welchem die Mitnehme rgabel 12 angezogen werden kann« Das Zahnrad 16 stellt
eine mechanische Verbindung zum Filmtransportrollen-Triebrad I7 her. Dieses Filmtransportrollen-Triebrad" 17 ist mittels der
Schraube 26 mit dem Wellenstück 30 und der Filmtransportrolle 29 starr verbunden« Eine Achsenschraube 18 und die Matter 19 sind
die Lagerung für das Zwischenrad 16» Mit 20 ist eine Sperrfeder bezeichnet, die sich um das untere Ende der Filmtransportrollen-■
achse 29 legt und -in an sich bekannter Weise eine Sperrung gegen Rückdrehung bewirkt« Ein Überfangring 21, eine Festklemmschraube
22, eine Mutter 23? eine Unterlagescheibe 24 und ein Federauflagering 25 dienen zum Festhalten der Sperrfeder 20« 27 ist ein Kameragehäuse,
28 der Bildfensterteile 31 ist ein Einzahn, vorgesehen für verschiedenartige Zwecke. Weil die Anordnung der Sperrfeder
an dem Filmtransportgetrieberad "15 bzw* im Triebknopf 1 die Bauart zu stark vermckeln würde, ist diese Sperrung an die Filmtransportrolle
29 verlegt worden«
Die Wirkungsweise ist folgende;
Die Zahnräder 15, 16 und I7 stellen eine feste, mechanische, bewegliche Verbindung zwischen dem Triebknopf Γ und der Filmtransportrolle
29 her, wenn der Triebknopf 1 in die Kamera eingeschoben und so mit dem Haupttriebrad 15 fest verkuppelt ist. Durch die Sperrfeder
20 ist eine verkehrte Betätigung ausgeschlossen,, Der Sinzahn 31 steht mit einem nicht gezeichneten Sperrwerk in Verbindung
und gestattet bei jedesmaliger Betätigung Weiterschaltung der Filmtransportrolle 29 um eine Bildlänge baw9 um eine Umdrehung..
Die Filmaufwickelspule wlrä. bei dieser S'ilmdurch.schaltung ihren Kerndurchmesser (infolge Aufspulen des Filmes) in an sich bekannter
Weise vergrößern, wodurch es notwendig ist, daß sich dieselbe der Filmtransportrollenbewegung anpaßte Diese Anpasou-ng ist durch
Claims (1)
- die Friktionswirkung der Teile 7? 14> 4, 2 und 3 gegeben, wobei gleichzeitig ein Hochziehen der Welle 2 möglich ist*Patentansprüche g1* ) Filmspulenschlüssel für Rollfilmkameras dadurch gekennzeichnet^ daß derselbe mit einer Welle (2) und dadurch mit der Mitnehmergabel (12) drehbar befestigt ist, wobei die Welle (2) mit einer Nute versehen und durch eine Stiftschraube (3) niit dem Zwischenfriktionsring (4) mechanisch verbunden, jedoch seitlich längs verschiebbar gestaltet ist, und der Zwischenfriktionsring (4) sich in der Hohlachse des Haupttriebrades (15) befindet, durch eine Sri let ions druck feder (14) gegen einen mit dem Haupttriebrad (15) verbundenen Ring (52) gepreßt wird, und außerdem, zur Erhöhung der Friktions?/irkung die Übersetzung der Zahnräder (15) und (17) so gestaltet wird, daß das Zahnrad (15) weniger Zähne als das Zahnrad (17) hat«2») Jllnispulonschlüssel f-^r Eollfilmkameras nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Triebknopf (1) mittels eines Steckgewindes im eingeschobenen Zustand mit dem Haupttriebrad (15) so verkoppelt wird, daß dieses Steckgewinde bei Betätigung der Filmaufspulung diese Koppelung herstellt und bei entgegengesetzter Betätigung die Koppelung löst.»ρ») Filmspulenschlüssel für Rollfilmkameras nach Anspruch 1 und . dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Haupttriebrades (15) mit einem Zwischenring (8) und einem Zwischenring (7) verbunden ist, wobei der letztere topfartige Gestalt hat, sodaß einerseits der Lagerteil der Welle (2) des Triebknopfes (1) in . diesen Zwischenring (7) versenkt und andererseits die Mitnehmergabel (12) beim Hochziehen des Triebknopfes (1) in die Hohlwelle des Haupttriebrades (15) angezogen werden kann, wobei der Ring (32) gleichzeitig als Anschlag dientβ4β ) !Filmspulenschlüssel für RoHfilmkameras nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Rückdrehsperre auf die Filmtransportrolle (29) einwirkt,.
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