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DEA0020301MA - - Google Patents

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DEA0020301MA
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DE
Germany
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nut
head piece
screwdriver
guide pin
slotted
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 11. Mai 1954 Bekanntgemacht am 30. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Das Aufschrauben von Schlitzmuttern auf Schraubenbolzen macht erhebliche Schwierigkeiten insbesondere dann, wenn die verhältnismäßig kleinen Rund- oder Mehrkantschräuben in die meistens tiefen Versenkungen eingeschraubt werden müssen, vor allem unter Berücksichtigung des Umstandes, daß dieses Aufschrauben in allen Lagen, etwa von unten, seitlich und, etwa bei der Verlegung vo:n Rohrschellen von Telefonleitungen, in kleinsten Winkel- und Eckräumen möglich sein muß. Die kleinen Muttern fallen meistens bei dem Versuch, sie auf den Schraubenbolzen aufzuschrauben, vom Werkzeug ab, so daß unnötige Verlustzeiten durch das Aufsuchen, Wiederaufsetzen und Fortsetzen der zunächst erfolglosen Versuche zum Aufbringen entstehen.
Das gemäß der Erfindung vorgeschlagene Gerät beseitigt diese Schwierigkeiten dadurch, daß in einer Schrauberhülse, die an ihrem vorderen Ende zuni Eingriff in die Mutternschlitze dienende, eine geteilte Schraubenzieherklingenspitze bildende Mitnehmer aufweist, eine ohne Gewinideeingriff durch die Schlitzmutter hindurchsteckbarer Führungsbolzen axial verschiebbar angeordnet ist, der in seiner vorderen Endlage. mit seinem Kopfstück aus der bis auf die Mitnehmer der Schrauberhülse zurückgeschobenen Schlitzmutter ■ herausragt, jedoch beim Ansetzen des Schraubergerätes auf den
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zur Aufnahme der Schlitzmutter vorgesehenem Schraubenbolzen mindestens so weit in die Schrauberhülse gegen eine Feder zurückdrehbar ist, daß der Stirnteil seines Kopfstückes dann innerhalb der Gewindeausnehmung der Schlitzmutter liegt. Besonders vorteilhaft ist es,, wenn das Kopfstück des Führungsbolzens eine Stirnausnehmung trägt, die etwa die Form einer konkaven Stirnflächenausbuchtung haben kann, an deren Stelle aber
ίο naturgemäß auch jede andere Formgebung zu treten vermag.
Das Wesen der Erfindung soll an Hand einer beispielsweise dargestellten Ausführung veranschaulicht werden.
Fig. ι gibt die .Seitenansicht auf ,ein erfindungsgemäß ausgebildetes Gerät, V ,'*.'." .
Fig. 2 die Draufsicht wieder;
Fig. 3 zeigt die Anwendung des Gerätes unmittelbar vor dem Aufbringen einer Mutter auf einen bereits eingeschlagenen oder eingeschossenen Schraubenbolzen, wobei die obere Hälfte der Figur im Schnitt, die untere Hälfte in Ansicht dargestellt ist.
In den Figuren bezeichnet 1 eine Schrauberhülse, die eine geteilte Schraubenzieherklingenspitze bildende Mitnehmer 2 aufweist, die zum Eindringen in die Schlitze einer Schlitzmutter bestimmt sind. Die Hülse 1 ist in an sich bekannter Weise in einem mit.'-Riefen öder Rillen 4 versehenen Handgriff 3 gehalten. Erfindungsgemäß'ist in * einer derartigen Hülse 1 ein abgefederter, das Innengewinde der aufzusetzenden . Schlitzmutter ohne Gewindeeingriff durchsetzender, zentraler Führungsbolzen 5 angeordnet, .dessen Stirnfläche 6 bei nicht gegen Wirkung" der Feder eingedrücktem Führungsbolzen vor den Mitnehmern 2 der Schrauberhülse ι liegt, während . der Federweg andererseits mindestens so: groß ist, daß das Kopfstück 7 des Führungsbolzens eine Lage innerhalb der Gewindeausnehmung der Mutter einzunehmen vermag. Den Fig. 1 und 2 ist im einzelnen .zu entnehmen, daß der zylindrische Teil 5 des Führungsbolzens zur Bildung des Kopfstückes einen bei 7 im Querschnitt etwas abgesetzten und mit Gewinde 8 versehenen Ansatz trägt, wobei jedoch das - Gewinde 8 der Größe nach so bestimmt ist, daß es mit dem Innengewinde der noch später zu erörternden Schlitzmutter nicht in Gewindeeingriff kommt. Das Gewinde 8 soll lediglich verhüten, daß sich die Mutter zu leicht auf einem glatten Teil des Führungsbolzens, also auf einem nach Art des Zylinders 5 ausgeführten Teil, verschieben läßt. Der zylindrische Teil des Führungsbolzens 5 weist einen Bund 9 auf, der verhindert, daß der Führungsbolzen 5 aus .der Schrauberhülse 1 unter Wirkung der Feder 10 ausgeworfen wird. Die Feder 10 stützt'sich: gegen einen Stopfen 11 ab.
Die Wirkungsweise der so dargestellten Einrich-
. tung ergibt sich aus der Fig. 3.
Es sei angenommen, daß der Gewindebolzen 12 bereits in die Wandung 13 eingeschlagen oder in sie hineingeschossen ist. Der Bolzen 12 trägt einen Gewindeansatz 14, ;auf den eine Schlitzmutter aufzubringen · sei. - Werden derartige. Bolzen ■ in;.Betpn,i r Eisen od. dgl. aufgenommen, so tragen sie durchweg einen Zentrierungsansatz 15. Auch wenn dieser, nicht vorhanden, ist, sind vom Herstellungsverfahren derartiger Bolzen her durchweg irgendwelche , zentrierenden Abschlufjfläehen nach Art der Fläche 15, durchweg in Forrri einer Kugelkalotte, vorhanden. . . Λ ,. .......
Es sei angenommen,' die Schlitzmuttef lo'sei auf einen derartigen Bolzen aufzubringen. Die Schlitzmutter 16 ist als Sechskantmutter ausgebildet und weist Schlitze 17 auf.
Die Mutter 16 wird zunächst auf die Mitnehmer 2 mit Hilfe der Schlitze 17 aufgesteckt. Da
■ die Dicke der Mitnehmer zum Handgriff 3 hin zunimmt, ist es ohne, weiteres möglich, die Mutter 16 auf die'Mitnehmer 2'aufzüklemmen, so daß sie in ihrer Lage zum Gerät erhalten wird. Hierbei durchsetzt der Gewindeteil 8 des Ansatzes 7 des zentralen Fuihrungsbolzens 5 die Gewindeausnehmung 18 der Mutter 16, da zwischen dem Gewinde 18 und dem Gewinde 8 keine Eingriffsmöglichkeit besteht. Wird jetzt das Gerät so auf den Bolzen 12 aufgesetzt, daß dessen konischer Ansatz 15 in einer Ausnehmung 19 an der Stirnfläche 6 des Führungsbolzens 7, 5' aufgenommen ist, und wird darauf das Gerät in Richtung auf die Wand 13 zu bewegt, so drückt sich bei über 15, 19 zentriertem. Gerät der Führungsbolzen1 5 mit Kopfstück 7 in die^HüIse 1 hinein, bis das Gewinde 18 der Mutter 16 Sitz und Führung auf dem Gewinde 14 des Bolzens 12 erhält, gleichgültig, welche Lage im Raum der Bolzen 12 besitzt, ob beispielsweise bei senkrecht nach unten verlaufendem Bolzen die Schliitzmutter 16 von oben oder, beispielsweise bei einem Deckenbolizen, von unten genährt wird. Es schraubt sich also spielend die Mutter 16 auf das Gewinde 14 über, wobei ebenso spielend der Klemmsitz auf den Mitnehmern · 2 aufgegeben wird. Auf diese Weise läßt sich in jeder Lage des Gerätes eine Schlitzmutter ohne jede Möglichkeit eines Abfallens vom Gerät auf den Gewindebolzen überführen, so daß alle Verlustarbeiten wegfallen. Naturgemäß sind auch kinematische Umkehrungen möglich.. Ist beispielsweise der Gewindebolzen 14 statt mit einem Vorsprung 15 mit einer Ausnehmung versehen, so kann statt der Ausnehmung 19 ander Stirnfläche 6 des Führungsbolzens 5, 7 ein Vorsprung nach Art des Kegels 15 oder in i Form eines zylindrischen Stiftes vorgesehen sein. In jedem Fall läßt sich der .Stirnkörper 20 des Führungsbolzens so gestalten, daß das Gerät am Gewindebolzen seine Zentrierung findet, wobei das Wesentliche darin zu sehen ist, daß durch die Zurückdrückbarkeit des Führungsbolzens 5 jede Mutter sofort ihre Zentrierung, Führung und Aufnahme auf dem Gewindebolzen 12, 14 zu finden vermag.
Es liegt im Wesen der Erfindung, daß das Gerät naturgemäß nicht nur bei Schlitzmuttern, sondern auch bei anders gestalteten. Muttern Anwendung
■ finden kann, beispielsweise bei Mehrkantmuttern. In diesem Fall tritt lediglich an die Stelle der Mit-
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nehmer derjenige Teil, der zur formschlüssigen Anlage an. der Mutter geeignet ausgebildet ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Gerät zum Aufschrauben von Schlitzmuttern auf Schraubenbolzen, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Schrauberhülse (1), die an. ihrem vorderen Ende zum .Eingriff in die Mutternschlitze dienende, eine geteilte Schraubenzieherklingenspitze bildende Mitnehmer (2) aufweist,, ein ohne Gewindeeingriff durch die Schlitzmutter (16) hindurchsteckbarer Führungsbolzen (5) axial verschiebbar angeordnet ist, der in seiner vorderen Endlage mit seinem Kopfstück (7) aus der bis auf die Mitnehmer (2) der Schrauberhülse zurückgeschobenen Schlitzmutter (16) herausragt, jedoch beim Ansetzen des Schraubergerätes auf den zur Aufnahme der Schlitzmutter vorgesehenen Schraubenbolzen (14) mindestens so weit in die Schrauberhülse (1) gegen eine Feder (10) zurückdrehbar ist, daß der Stirnkeil (20) seines Kopfstückes (7) dann innerhalb der Gewindeausnehmung der Schlitzmutter liegt.
  2. 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (7) des Führungsbolzens (5) eine Stirnausnehmung (19) aufweist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnfläche (19) konkav ausgebuchtet ist.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zentrierende Kopfstück des Führungsbolzens (5) durch Absetzen seines vorderen Endes (7) auf einen kleineren Querschnitt gebildet ist.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (7) des Führungsbolzens (5) aufgerauht, etwa mit Gewindegängen (8) besetzt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen

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