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DE19520308C2 - Werkzeug zum Entfernen von Kunststoffspreizdübeln - Google Patents

Werkzeug zum Entfernen von Kunststoffspreizdübeln

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DE19520308C2
DE19520308C2 DE1995120308 DE19520308A DE19520308C2 DE 19520308 C2 DE19520308 C2 DE 19520308C2 DE 1995120308 DE1995120308 DE 1995120308 DE 19520308 A DE19520308 A DE 19520308A DE 19520308 C2 DE19520308 C2 DE 19520308C2
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Description

Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum Entfernen von Kunststoffspreizdübeln aus Bauteilen von Bauwerken, wie Wände, Decken und Böden und dergleichen, mit einem zylin­ drischen Bauteil, das an seinem einen Ende mit einem Griffelement versehen ist und das an seinem anderen Ende ein sich zu diesem Ende hin konisch verjüngendes Gewinde aufweist.
Unter Kunststoffspreizdübeln sollen alle solche Arten von Dübeln verstanden werden, bei denen durch Aufspreizen ih­ res Schaftes eine Anlage unter Druck an die den Dübel um­ gebende Wandung mittels Schrauben, Haken oder ähnlichem erfolgt.
Die Kunststoffspreizdübel der eingangs erwähnten Art wer­ den in dafür vorgesehene Bohrungen in Wänden, Decken und Böden eingesteckt, um Schrauben, Haken und dergleichen Hilfsmittel zum Befestigen von Gegenständen einzuführen und durch Eindrehen dieser Hilfsmittel den Schaft des Kunststoffspreizdübels aufzuspreizen. Dadurch wird ein fester Sitz des Dübels in der ihn umgebenden Wand er­ reicht. An diese Schrauben, Haken usw. werden beliebige Gegenstände aufgehangen oder mittels diesen befestigt. In vielen Fällen ist es nun erforderlich, beispielsweise bei Renovierungsarbeiten in Räumen von Bauwerken, die Kunst­ stoffspreizdübel wieder aus den Bohrungen zu entfernen. Dazu werden die darin eingesetzten Schrauben, Haken usw. zunächst aus dem Kunststoffspreizdübel-Schaft herausge­ dreht. Das Herausziehen des Kunststoffspreizdübels selbst ist in der Regel mit erheblichem Aufwand verbunden, wobei Schraubendreher, Zangen usw. verwendet werden. Damit soll der Kunststoffspreizdübel aus der Bohrung herausgedrängt oder durch Erfassen seines Öffnungsrandes herausgezogen werden. Meistens sitzt der Kunststoffspreizdübel derart fest, daß er sich weder mit der Zange noch mit einem Schraubendreher aus der Bohrung herausmanipulieren läßt. Sollte jedoch ein Erfassen des Randes des Kunst­ stoffspreizdübels möglich sein, wird in vielen Fällen, der die Öffnung des Dübels umgebende Putz oder die Tapete mit weggerissen, was zu unbeabsichtigten Schäden in Wän­ den, Decken oder Böden führt.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Werkzeug zum Entfernen von Kunststoffspreizdübeln zu schaffen, um diese auf einfache und leichte Weise aus Wänden, Decken und Böden und dergleichen herauszuziehen, ohne die Kunststoffspreizdübel zu spreizen, so daß da­ durch vermieden wird, daß sich zum Beispiel große Putz- oder Tapetenteile von diesen Bauteilen lösen.
Aus der DE 295 01 938 U1 ist eine Vorrichtung zum Entfer­ nen von Dübeln aus Bohrungen bekannt, die ein spitzkege­ liges Werkzeug mit zylindrischen Schaft mit einem eingän­ gigen Spiralgewinde zum Einführen in den Dübelkörper um­ faßt, mit dem ein Gewinde in den Dübelschacht geschnitten wird. Damit wird eine rein formschlüssige Verbindung er­ zielt. Nachteilig ist hierbei, daß durch den zum Gewinde­ schneiden erforderlichen Kraftaufwand ein locker im Mau­ erwerk sitzender Dübel meist nicht erfaßt werden kann, da dieser geneigt ist, sich während des Versuches des Gewin­ deschneidens mitzudrehen. Der Gewindeschneidvorgang selbst findet erst am dem der Spitze entgegengesetzten Endbereich des Kegels statt und setzt sich in dessen zy­ lindrischen Teil fort. Dadurch wird der entsprechende, mit Gewinde zu versehende vordere Bereich des Dübels der­ art aufgespreizt, daß das Bohrloch aufgerissen und große Putz- oder Tapetenteile beim Herausziehen des Dübels her­ ausgelöst werden.
Weiterhin ist aus der US-PS 5,251,516 ein Schraubenaus­ drehwerkzeug bekannt, mit dem abgebrochene Schrauben- bzw. Gewindebolzen aus Bohrungen in Metallteilen heraus­ gedreht werden können. Um den üblicherweise mit Rechtsge­ winde versehenen Schraubenbolzen herauszuziehen, weist das Werkzeug ein Linksgewinde auf, welches in eine in den abgebrochenen Schraubenbolzen einzubringende Sackbohrung eingedreht wird. Das Werkzeug wird dann solange um seine Längsachse gedreht, bis der abgebrochenen Schraubenbolzen aus der Bohrung herausgedreht ist. Dieses Werkzeug ist jedoch für das Herausziehen von Dübeln aus Mauerwerk un­ geeignet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das mit Gewinde versehene Ende des zylindrischen Bauteils ke­ gelstumpfförmig ausgebildet ist, und daß das Gewinde min­ destens drei Gänge und einen hohen Steigungswinkel auf­ weist. Diese Gangzahl reicht in der Regel aus, kann je­ doch auch vergrößert werden, was insbesondere bei sehr langen Kunststoffspreizdübeln notwendig sein kann. Da­ durch wird ein Erfassen des Öffnungsrandes des Schaftes des Kunststoffspreizdübels erreicht und eine form- und kraftschlüssige Verbindung erhalten.
Zur Erhöhung der Form- und Kraftschlußwirkung zwischen dem Öffnungsrand des Schaftes des Kunststoffspreizdübels und dem Werkzeug, weist das kegelstumpfförmige Gewinde neben dem hohen Steigungswinkel auch scharf auslaufende Flanken auf. Der hohe Steigungswinkel gewährleistet, daß nur eine geringe Drehung des Werkzeuges in den Kunst­ stoffspreizdübel erforderlich ist, um dessen Erfassen ausreichend zu sichern. Bevorzugt ist, daß das kegel­ stumpfförmige Gewinde ein Rechtsgewinde ist.
In weiterer Ausbildung der Erfindung weist das kegel­ stumpfförmige Gewinde eine derart konische Verjüngung auf, daß dieses zumindest über einen Teil seiner Länge in die Öffnungen von wenigstens zwei Kunststoffspreizdübeln unterschiedlicher Größe eindrehbar ist. Dadurch wird das Werkzeug in die Lage versetzt, beispielsweise für die Dü­ belgrößen mit dem Durchmesser 6 und 8 mm verwendet zu werden, also nicht auf einen Dübeldurchmesser beschränkt ist. Das mit dem kegelstumpfförmigen Gewinde versehene Ende des zylindrischen Bauteils ist in der Länge größer oder verläuft in seiner Verjüngung steiler, als jenes, welches nur für eine Größe des Kunststoffspreizdübels vorgesehen ist.
In einer anderen erfindungsgemäßen Ausbildung des Werk­ zeuges ist das mit dem kegelstumpfförmigen Gewinde verse­ hene Ende des zylindrischen Bauteils als getrenntes, im zylindrischen Bauteil befestigbares und auswechselbares Einsatzteil ausgebildet. Dadurch kann ein Bausatz für das Werkzeug vorgesehen werden, bei dem das jeweils erforder­ liche auswechselbare Einsatzteil in Abhängigkeit von der Dübelgröße bzw. dem Dübeldurchmesser in das zylindrische Bauteil des Werkzeuges einsetzbar ist. Darüber hinaus kann das Werkzeug als solches auch zu anderen Zwecken eingesetzt werden, beispielsweise als Schraubendreher, wenn ein für diesen Zweck vorhandenes Einsatzteil vorge­ sehen ist.
Wird ein solches auswechselbares Einsatzteil zum Entfer­ nen von Kunststoffspreizdübeln verwendet, besitzt dieses an seinem dem kegelstumpfförmigen Gewinde entgegengesetz­ ten Ende ein metrisches Rechtsgewinde und das zylindri­ sches Bauteil ein dazu korrespondierendes Gewinde, um da­ mit das auswechselbare Einsatzteil durch Verschrauben am Werkzeug zu befestigen.
Für sehr lange Kunststoffspreizdübel kann es wünschens­ wert sein, daß ein tieferes Eindrehen des Werkzeuges in des Kunststoffspreizdübel erforderlich ist. Um daher tief genug in den Kunststoffspreizdübel einzudringen, weist das zylindrisches Bauteil bzw. das auswechselbares Ein­ satzteil einen Durchmesser auf, der geringfügig kleiner ist als der Außendurchmesser des Schaftes des Kunst­ stoffspreizdübels. Bevorzugt ist dabei, daß der Durchmes­ ser des zylindrischen Bauteils etwa 2/10 mm kleiner ist als der Außendurchmesser des Kunststoffspreizdübels.
In anderen Fällen kann es notwendig sein, daß eine größe­ re Kraftaufwendung erforderlich ist, um das Werkzeug, ge­ rade bei großen Kunststoffspreizdübeln, weit genug in den Schaft des Kunststoffspreizdübels einzudrehen. Damit die­ ser Eindrehvorgang erleichtert wird, weist das zylindri­ sches Bauteil und/oder das auswechselbares Einsatzteil an deren Schaft eine Werkzeugaufnahme auf, die oberhalb des kegelstumpfförmigen Gewindes angeordnet ist. Diese Werkzeugaufnahme ist in Form einer Sechskantmutter ausge­ bildet ist, um einen entsprechenden Sechskantschlüssel aufzunehmen, durch dessen Kraft- und Hebelwirkung die Handhabbarkeit des Werkzeuges verbessert wird.
In weiterer Ausbildung des erfindungsgemäßen Werkzeuges weist dessen zylindrisches Bauteil eine Länge auf, die mindestens der doppelten Länge des jeweils herauszuzie­ henden Kunststoffspreizdübels entspricht. Das hat den Vorteil, daß das Werkzeug auch Kunststoffspreizdübel er­ fassen kann, die tiefer in eine entsprechende Wandöffnung eingedrungen sind. Weiterhin ist es möglich, daß auch Kunststoffspreizdübel aus Wandöffnungen im Eckenbereich von Wänden erfaßt und herausgezogen werden können.
Eine andere Ausbildung des Werkzeuges kann darin beste­ hen, daß das dem mit dem kegelstumpfförmigen Gewinde ver­ sehene Ende entgegengesetzte Ende des zylindrischen Bau­ teils mit einer Befestigungseinrichtung am Griffelement befestigbar uns austauschbar ist, um einen schnellen und bequemen Wechsel des zylindrischen Bauteils oder Einsatz­ teils zu gewährleisten.
Vorteilhafterweise ist die Befestigungseinrichtung eine Schraubverbindung zwischen dem zylindrischen Bauteil und dem Griffelement, wobei auch andere übliche Befestigungs­ möglichkeiten gegeben sind.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in an­ deren Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu ver­ lassen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungs­ beispielen unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnun­ gen näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen zei­ gen:
Fig. 1 eine erste erfindungsgemäße Ausführungsform mit einem einteilig ausgebildeten Werkzeug;
Fig. 2 ein Einsatzteil, welches am vorderen Ende eines Werkzeuges zum Entfernen von Kunststoffspreizdü­ beln eingesetzt und befestigt ist; und
Fig. 3 eine andere Ausführungsform des Werkzeuges nach Fig. 2.
In einer ersten Ausführungsform der Erfindung gemäß Fig. 1 ist ein einteiliges Werkzeug 1 zum Entfernen eines Kunststoffspreizdübels 2 aus einer diesen umgebenden Wand 3 dargestellt. Zur besseren Darstellung ist die den Kunststoffspreizdübel umgebende Bohrung nicht darge­ stellt.
Das Werkzeug 1 zum Entfernen des Kunststoffspreizdübels 2 weist im wesentlichen ein zylindrisches Bauteil 4 auf, das vorzugsweise aus einem metallischen Werkstoff, bei­ spielsweise Stahl, besteht. Der Durchmesser des zylindri­ schen Bauteils 4 ist hier gegenüber dem Außendurchmesser des Kunststoffspreizdübels 2 größer dargestellt, so daß das Werkzeug 1 nur den oberen Abschnitt des Kunst­ stoffspreizdübels 2 erfassen kann, was in vielen Fällen ausreichend sein wird. Ebenso kann der Durchmesser des zylindrischen Bauteils 4, wie in den Fig. 2 und 3 darge­ stellt, auch geringfügig kleiner sein als der Außendurch­ messer des Kunststoffspreizdübels 2, um ein tieferes Ein­ dringen des Werkzeuges 1 in den Kunststoffspreizdübel 2 ausführen zu können. Am oberen Ende des zylindrischen Bauteils 4 ist ein Griffelement 5 angebracht, mit dem das Werkzeug 1 ergriffen werden kann. Bevorzugt kann auch ei­ ne Ausführungsform sein, bei der das Griffelement 5 ku­ gelförmig ausgebildet ist, um eine bessere Handhabung zu gewährleisten, die den Wünschen und Bedürfnissen des Be­ nutzers entspricht. Dieses Griffelement 5 kann mit dem zylindrischen Bauteil 4 verschraubt, verstiftet oder mit diesem verschweißt sein. Vorzugsweise besteht auch das Griffelement aus einem metallischen Werkstoff, wie Stahl, oder aus einem Kunststoff.
Am dem dem Griffelement 5 gegenüber liegenden Ende des zylindrischen Bauteils 4 ist ein kegelstumpfförmiges Ge­ winde 6 angebracht, das mindestens aus drei Gewindegängen 7 besteht. Dieses kegelstumpfförmige Gewinde 6 verjüngt sich zum Ende des zylindrischen Bauteils 4 hin, wobei die Gewindegänge 7 dieser Verjüngung folgen. Das kegel­ stumpfförmige Gewinde 6 besitzt ein Rechtsgewinde mit ei­ nem hohen Steigungswinkel und scharf auslaufenden Flan­ ken. Dies scharf auslaufenden Flanken sind auch erforder­ lich, um in die Innenwand des Schaftes 8 des Kunst­ stoffspreizdübels 2 im Bereich seiner Öffnung 9 eingrei­ fen zu können und einen festen Halt zu gewährleisten.
Mit wenig Kraftaufwand und gegebenenfalls nicht einmal einer Umdrehung des Werkzeuges 1 wird das kegelstumpfför­ mige Gewinde 6 in die Öffnung 9 des Schaftes 8 des Kunst­ stoffspreizdübels 2 eingedreht bis die Flanken der Gewin­ degänge 7 sich in die Innenwand des Schaftes 8 einge­ drückt haben. Dadurch verformt sich der Werkstoff des Schaftes 8 des Kunststoffspreizdübels 2 und legt sich ge­ wissermaßen um die Flanken der Gewindegänge 7. Damit wird ein fester Eingriff des kegelstumpfförmigen Gewindes 6 mit dem Schaft 8 erreicht, so daß der Kunststoffspreizdü­ bel 2 durch das Werkzeug 1 aus der Wand 3 entfernt werden kann.
Das Gewinde 6 ist deshalb kegelstumpfförmig ausgebildet, damit, damit dieses nicht in den Spreizbereich des Schaf­ tes 8 des Kunststoffspreizdübels 2 gelangen kann, um die­ sen wieder zu spreizen. Wenn das Gewinde sich spitz ver­ jüngend ausgebildet wäre, würde ein unerwünschtes Sprei­ zen des Dübels erfolgen, was gerade durch die vorliegende Erfindung verhindert werden soll. Das vordere Ende des kegelstumpfförmigen Gewindes 6 soll einen Durchmesser aufweisen, der es ermöglicht, gerade noch in den Schaft 8 des Kunststoffspreizdübels 2 einzutauchen und einen fe­ sten Sitz darin zu erhalten.
In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform des Werkzeuges 1, teilweise im Schnitt, dargestellt, bei der das mit dem kegelstumpfförmigen Gewinde 6 versehene Ende des zylin­ drischen Bauteils 4 als auswechselbares Einsatzteil 10 ausgebildet ist. Das kegelstumpfförmige Gewinde 6 ist da­ bei in gleicher Weise ausgebildet wie bei der Ausfüh­ rungsform gemäß Fig. 1. Vorteilhafterweise entspricht die Länge des zylindrischen Bauteils 4 des Einsatzteils 10 mindestens aber doppelten Länge des Kunststoffspreizdübels 2, um tief in die den Kunststoffspreizdübel 2 aufnehmende Bohrung 9 eindringen zu können.
Das dem kegelstumpfförmigen Gewinde 6 gegenüberliegende Ende des auswechselbaren Einsatzteils 10 ist mit einem Ansatz 11 versehen, der ein metrisches Rechtsgewinde 12 aufweist. Im Griffelement 5, in Fig. 2 teilweise ge­ schnitten dargestellt, ist ein zu diesem metrischen Rechtsgewinde 12 korrespondierendes metrisches Rechtsge­ winde 13 vorgesehen, so daß das auswechselbare Einsatz­ teil 10 im Griffelement 5 eingeschraubt und befestigt werden können. An Stelle der aus den Gewinden 12 und 13 bestehenden Schraubverbindung können auch andere ähnliche Befestigungseinrichtungen verwendet werden, beispielswei­ se Steck- oder Rastverbindungen, die im Rahmen des Kön­ nens des Fachmannes liegen. Dadurch kann gewährleistet werden, daß verschieden große Kunststoffspreizdübel 2 mit unterschiedlich großen Öffnungen 9 jeweils ein dieser Größe entsprechendes Einsatzteil 10 in leichter Weise auswechselbar in das zylindrische Bauteil 4 des Werkzeu­ ges 1 eingesetzt werden kann. Vorteilhafterweise ist da­ bei das kegelstumpfförmige Gewinde 6 derart in seiner Länge und konischen Verjüngung ausgebildet, daß das Ein­ satzteil 10 für zumindest zwei Kunststoffspreizdübel 2 verwendbar ist, beispielsweise für Dübelgröße 4/5 mm oder 6/8 mm oder 10/12 mm usw. Bei dieser Ausführungsform kann die Länge des mit dem kegelstumpfförmigen Gewinde 6 ver­ sehene Ende länger oder in seiner Verjüngung steiler aus­ gebildet sein. Somit können in einem Bausatz auswechsel­ bare Einsatzteile 10 vorgesehen werden, die die gängig­ sten Kunststoffspreizdübelgrößen erfassen.
Um auch besonders fest sitzende Kunststoffspreizdübel 2 aus einer Wand 3 entfernen zu können, kann als unterstüt­ zende Maßnahme am Schaft des auswechselbaren Einsatzteils 10 eine Werkzeugaufnahme 14 vorgesehen werden, die die Form einer Sechskantmutter aufweist. Daran kann ein pas­ sender Sechskant-Schraubenschlüssel angesetzt werden, um das Eindrehen des Werkzeuges 1 in den Kunststoffspreizdü­ bel 2 zu erleichtern.
Die Fig. 3 stellt eine Ausführungsform dar, bei der das zylindrische Bauteil 4 des Werkzeuges 1 ebenfalls nach Art des Einsatzteils 10 gemäß Fig. 2 ausgebildet ist. Das Griffelement 5 weist hierbei einen Ansatz 11 auf. Zwi­ schen dem zylindrischen Bauteil 4 und dem am Griffelement 5 befindlichen Ansatz 11 ist eine Schraubverbindung rea­ lisiert worden, die aus einem metrischen Rechtsgewinde 12 am zylindrischen Bauteil 4 und einem dazu korrespondie­ renden metrischen Rechtsgewinde 13 am Ansatz 11 des Grif­ felementes 5 besteht. Dadurch wird das zylindrische Bau­ teil 4 in den Ansatz 11 des Griffelementes 5 einge­ schraubt und kann jederzeit bei Bedarf durch ein anderes zylindrisches Bauteil 4 mit einem anders konfigurierten kegelstumpfförmigen Gewinde an dessen vorderen Ende aus­ getauscht werden.
Durch dieses Werkzeug ist eine schnelle, leichte und sau­ bere Arbeitsweise realisiert worden, um Kunst­ stoffspreizdübel aus Wänden, Decken oder Böden zu entfer­ nen.

Claims (12)

1. Werkzeug zum Entfernen von Kunststoffspreizdübeln aus Bauteilen von Bauwerken, wie Wände, Decken und Böden und dergleichen, mit einem zylindrischen Bauteil, das an seinem einen Ende mit einem Griffelement versehen ist und das an seinem anderen Ende ein sich zu diesem Ende hin konisch verjüngendes Gewinde aufweist, da­ durch gekennzeichnet, daß das mit Gewinde (6) verse­ hene Ende des zylindrischen Bauteils (4) kegel­ stumpfförmig ausgebildet ist, und daß das Gewinde (6) mindestens drei Gänge und einen hohen Steigungswinkel aufweist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das kegelstumpfförmige Gewinde (6) scharf auslaufende Flanken aufweist.
3. Werkzeug nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das kegelstumpfförmige Gewinde (6) eine derart konische Verjüngung aufweist, daß dieses zu­ mindest über einen Teil seiner Länge in die Öffnungen (9) von wenigstens zwei Kunststoffspreizdübeln (2) unterschiedlicher Größe eindrehbar ist.
4. Werkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem kegelstumpfförmigen Gewinde (6) versehene Ende des zylindrischen Bauteils (4) in der Länge grö­ ßer ist oder in seiner Verjüngung steiler verläuft, als jenes, welches nur für eine Größe des Kunst­ stoffspreizdübels (2) vorgesehen ist.
5. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das mit dem kegelstumpfförmigen Gewinde (6) versehene Ende des zylindrischen Bauteils (4) als getrenntes, im zylindrischen Bauteil (4) befestigba­ res und auswechselbares Einsatzteil (10) ausgebildet ist.
6. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das auswechselbare Einsatzteil (10) an seinem dem kegelstumpfförmigen Gewinde (6) entgegen­ gesetzten Ende ein metrisches Rechtsgewinde (12) und das zylindrische Bauteil (4) ein dazu korrespondie­ rendes Gewinde (13) aufweist, um damit das auswech­ selbare Einsatzteil (10) zu befestigen.
7. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das zylindrische Bauteil (4) bzw. das auswechselbare Einsatzteil (10) einen Durchmesser aufweist, der geringfügig kleiner ist als der Außen­ durchmesser des Schaftes (8) des Kunststoffspreizdü­ bels (2).
8. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das zylindrische Bauteil (4) und/oder das auswechselbare Einsatzteil (10) an deren Schaft eine Werkzeugaufnahme (14) aufweist, die oberhalb des kegelstumpfförmigen Gewindes (6) angeordnet ist.
9. Werkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugaufnahme (4) in Form einer Sechskantmut­ ter ausgebildet ist, um einen entsprechenden Sechs­ kantschlüssel aufzunehmen.
10. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß dessen zylindrisches Bauteil (4) eine Länge aufweist, die mindestens der doppelten Länge des jeweils herauszuziehenden Kunststoffspreizdübels (2) entspricht.
11. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das dem mit dem kegelstumpfförmigen Gewinde (6) versehene Ende entgegengesetzte Ende des zylindrischen Bauteils (4) mit einer Befestigungsein­ richtung am Griffelement (5) befestigbar und aus­ tauschbar ist.
12. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung eine Schraubverbindung (12; 13) zwischen dem zylindrischen Bauteil (4) und dem Griffelement (5) ist.
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