DE99813C - - Google Patents
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C3/00—Stoves or ranges for gaseous fuels
- F24C3/08—Arrangement or mounting of burners
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Description
ft
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizung.
C. W. WILMS in HAMM i. Westf.
Verstellbarer Gaskochapparat.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1897 ab.
Die bisherigen Gäskochäpparate, welche auf
gewöhnlichen Kohlenkochherden Verwendung finden, leiden an dem Uebelstande, dafs dieselben
in jedem einzelnen Falle, in welchem ein Kohlenkochherd auch für die Beheizung mit Gas eingerichtet werden soll, je nach der
Beschaffenheit der Herdplatte, nach der Entfernung der Kochlöcher von einander u. s. w.,
hergestellt werden mufsten. Man benöthigte in einem jeden besonderen Falle der genauen
Abmessung der Herdplatte, um die Entfernung der auf dem Gaszuleitungsrohr sitzenden
Brennerarme der Lage der Kochlöcher auf der Herdpialte und deren gegenseitigem Abstande
anpassen zu können. Einheitliche Mafse für die einzelnen Theile des Gaskochapparates und
eine Massenanfertigung derselben waren daher bei diesen Schwierigkeiten unmöglich.
Die für Kohlenherde gebräuchlichen Gas- ■ kochapparate waren aufserdem in den meisten
Fällen so eingerichtet, dafs das Zuleitungsrohr in den Herdstützen um seine Längsachse drehbar
angeordnet war, damit der ganze Apparat beim Nichtgebrauch hochgeklappt werden konnte; diese hochgeklappte Lage verunzierte
den Herd.
Diese Uebelstande sollen durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden, welche
im Wesentlichen darin besteht, den Gaskochapparat verstellbar einzurichten, derart, dafs
derselbe auf einem beliebigen Herde durch einfache Verschiebung und Einstellung angebracht
werden kann. .
Aufserdem sind Mittel vorgesehen, welche nicht nur die stets centrische Lage des Brenners
zum Herdloch sichern, sondern dem Brenner auch eine waagrechte Lage geben, so dafs die
Flamme in allen ihren Theilen dieselbe Entfernung vom Boden des Kochtopfes besitzt.
Die Zeichnung stellt einen solchen Gaskochapparat dar, und zwar zeigen:
Fig. ι den Apparat im Grundrifs,
Fig. 2 in Seitenansicht,
Fig. 3 den Deckel, welcher die centrische Lage des Brenners bezw. der Flamme unter
dem Kochtopf sichert,
Fig. 4 und 5 in zwei Ansichten den Brenner, welcher infolge seiner Construction stets genau
waagrecht zum Boden des Kochtopfes eingestellt werden kann.
Um den Gaskochapparat jeder Herdplatte anpassen zu können, ist derselbe nach allen
Richtungen verstellbar eingerichtet. Das Hauptzuleitungsrohr α ist in den Herdstützen b drehbar
gelagert und kann vermittelst der Druckschrauben c in jeder geneigten Lage festgestellt
werden. Das Zuleitungsrohr α besteht aus den in einander geschobenen Röhren d und e,
welche je nach dem Abstande der Kochlöcher von einander ausgezogen werden können. An
jedem dieser Theile sind die Brennerarme f und g mittelst eines drehbaren Bolzens gelagert,
können infolge dessen hin- und herschwingend bewegt und seitwärts nach den Kochlöchern eingestellt werden. Die Brenner-
arme/ und g bestehen ebenfalls aus den ausziehbaren
Theilen h und i bezw. h1 und il
und gestatten infolge dessen die Einstellung der Brenner nach der Lage der Kochlöcher in
der Tiefenrichtung. Die Herdstützen b bestehen aus den ausziehbaren Theilen k und /,
um die Brenner in eine ungefähr waagrechte Lage zu dem Boden des Kochtopfes zu bringen. Diese Lage wird durch Druckschrauben
gesichert. Um die Brenner genau concentrisch zu der Oeffnung der Herdplatte
zu legen, sind Deckel m vorgesehen, welche mit ihren Ausschnitten η über die Brennerarme auf die Herdplatte so aufgelegt werden,
dafs der Brenner concentrisch zu dem kreisrunden Loch ο des auflegbaren Deckels liegt.
Um den Brenner aufser der ungefähren Einstellung vermittelst der ausziehbaren Herdstützen
genau waagrecht zu dem Kochtopf einstellen zu können, ist der Brenner gemäfs Fig. 4 und 5 für sich noch verstellbar eingerichtet.
Der Brenner ruht mit seinem schlittenförmigen Ansatz ρ auf dem cylindrischen
Gehäuse q und wird vermittelst Schraube und Mutter r bezw. s in seiner Lage gehalten.
Will man den Brenner waagrecht einstellen, so löst man die Mutter s, verschiebt den
Brenner mit seinem schlittenförmigen Ansatz ρ auf dem cylindrischen Gehäuse q und zieht
nach der Einstellung die Mutter s wieder an. Der Zwischenraum zwischen dem schlittenförmigen
Ansatz und dem cylindrischen Gehäuse wird durch eine Asbestplatte abgedichtet.
Es ist ersichtlich, dafs vermöge der Verstellbarkeit nach allen Richtungen die einzelnen
Theile des Gaskochapparates jeder Herdplatte und jedem Kochherde angepafst werden können.
Im vorliegenden Falle sind als Ausführungsformen nur zwei Brennerarme gewählt. Es ist
selbstverständlich, dafs die Anzahl derselben beliebig gewählt werden kann, je nachdem
man zwei oder mehr Flammen zur Verfügurg haben will.
Wird der Gaskochapparat nicht gebraucht, so werden die Brennerarme / und g einfach
nach der Seite gedreht, so dafs sie aus dem Bereich der Herdplatte kommen. In dieser
Lage nehmen die Brennerarme einen sehr geringen Raum ein und beschränken nicht die
Herdplatte in der Beheizung durch Kohle u. dergl.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Gaskocher, dadurch gekennzeichnet, dafs die an den ausziehbaren Armen befestigten Brenner an den gleichfalls ausziehbaren Theilen des Hauptzuleitungsrohres befestigt sind, zum Zwecke, die Brenner sowohl in der Breitenrichtung als auch in der Tiefenrichtung der Herdplatte nach der Lage der Kochlöcher einstellen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE99813C true DE99813C (de) |
Family
ID=370662
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT99813D Active DE99813C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE99813C (de) |
-
0
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