DE9830C - Stetig wirkender Stofsplanherd - Google Patents
Stetig wirkender StofsplanherdInfo
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Description
1879.
Klasse 1.
OSCAR PETERSEN in BRESLAU. Stetig wirkender Storsplanherd.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Juli 1879 ab.
Dieser continuirliche Stofsplanherd besteht im wesentlichen aus den folgenden Theilen:
1. Dem Grundgestelle. Dasselbe besteht
aus zwei Querfüfsen α und zwei eingezapften Grundsäulen c.
An der linksseitigen Grundsäule, nach innen, befindet sich die angeschraubte eiserne Anstofsplatte
d mit Leitungsschlitz für die Stofsrahmenspille e, der Gerinneträger / und oben die Stellwellenlagerung
g; an der äufseren Seite ist die spiralförmige Feder h angelegt.
Innerlich der rechtsseitigen Grundsäule befindet sich ebenfalls der Leitungsschlitz d, der
Gerinneträger / und die Stellwellenlagerung g; äufseriich aber ist der Stuhl i sammt Betriebswelle k mit dreistufiger Anhebeschnecke /, Betriebsscheibe
m und Schwungrad η angebracht.
2. Dem Stofsrahmen. Derselbe, 0, zwischen den zwei Grandsäulen befindlich, hat an
seinen kurzen Schenkeln, nach aüfsen hin, eine Leitungsspille e, 1 cm stark. Die linksseitige
Leitungsspille hat Stell- und Prefsmutter p zum Anstofsen, sowie am äufseren Ende Stell-
und Prefsmutter q zur Regulirung der Zugkraft der schon erwähnten spiralförmigen Stofsfeder;
während die rechtsseitige Leitungsspille mittelst angebrachter Scheere oder Gabel, . Hebelarm r
(von unten aufwärts liegend), Kupplungsbolzen und der dreistufigen Anhebeschnecke den Stofsrahmen
zu bewegen hat.
Ferner sind im Stofsrahmen zwei Blechtrommeln s (22 cm lang, 22 cm Diameter und 2 mm
Böschung) von Zapfen zu Zapfen 67 cm auseinander gelagert, befindlich; die rechtsseitige
Trommel hat nach hinten einen verlängerten Zapfen, woran, aufserhalb des Stofsrahmens und
mit zwei Muttern verschraubt, ein 56 stufiges Zahnrad t sitzt, von 18,3 cm Durchmesser. In
dieses letztere greifen zwei Einlegeklinken ein, und ist eine Einlegeklinke ν am feststehenden
Wassergerinne gelagert, so dafs, wenn der Stofsrahmen ausgezogen wird (]/4 mehr als Zahnweite) die Trommel sich um einen Zahn rückwärts
bewegen mufs, während dann die zweite Einlegeklinke w, am beweglichen Stofsrahmen
gelagert, in den nächsten Zahn einfällt und diese Stellung während des Anstofsens festhält.
Die linksseitige Trommel hat vorn ein stellbares Zapfenlager, um die abwärts hängende
Planenlast, durch nur geringe Auseinanderstellung der vorderen Trommelzapfen, zu überwinden
bezw. zu reguliren.
Aehnlich einem Treibriemen befindet sich hier, über beide Trommeln gespannt, die
2o,s cm breite Waschplane ohne Ende χ aus
Gummileinwand, welche durch ein stellbares Spannwälzchen von unten straff erhalten wird
und im oberen Niveau der Blechtrommeln auf einem Planentisch u dahinläuft, welcher ebenfalls
an dem Stofsrahmen 0 befestigt ist und unten zwei dicht angelegte Wassergerinne hat,
welche das zugelassene Wasser mittelst je drei Löcher durch und auf den Planentisch leiten,
bezw. wodurch dasselbe unter die Waschplane geführt wird und mittelst Einschnitts, ähnlich der
Oelzuführung bei einem Zapfen, gleicher ausgebreitet, damit die Plane, gleichsam auf Wasser
schwimmend, einmal nicht ankleben kann, aber auch ferner eine Abnutzungsreibung· fast gänzlich
beseitigt wird.
Damit nun der armirte Stofsrahmen leicht und frei gehen und in beliebiger Neigung eingestellt
werden kann, ist eine eiserne Stellwelle ζ an den Köpfen der Herdsäulen gelagert,
woran der Stofsrahmen mittelst drei Haken 1 (rechts sind zwei) aufgehängt ist und mittelst
eiserner Stellschraube 2 beliebig geneigt wird.
3. Dem Wassergerinne 3. Dasselbe liegt knapp über der Waschplane, lagert rechts und
links in den oben genannten Gerinneträgern / an den Grundsäulen. Es ist mittelst zwei
Haken 4 mit der schon genannten Stellwelle ζ 5 verbunden, so dafs auch gleichzeitig ein Heben
oder Senken erfolgt, sobald die Planenneigurig verändert wird. Es dient zum Auftragen der
zu waschenden Erzmehle auf die Waschplane, aber auch zum Auftragen der Hellwasser zum
Läutern und Waschen der Erze während des continuirlichen Vorüberzuges der mit Erz belegten
Plane.
Es befindet sich zu diesem Behufe am linksseitigen Gerinnende eine Abtheilung, worauf
der Verdichtungstrichter 6 gesetzt und die Erzmehle eingeführt werden. Nach rechts befinden
sich vier mit Stellschützchen versehene Wasserausgänge für Hellwasserausflufs; ferner ist
vor jeder Ausflufsöffnung eine Stöckeltafel 7 vorhanden, um das ausfliefsende Wasser gleichmäfsig
zu verbreiten, ehe es die Waschplane passirt. '
Claims (1)
- Der Verdichtungstrichter hat den Zweck, die Erztrübe, welche z. B aus einem Klassificätor so ausfliefst, dafs der Austragestrahl aus 3/4 Wasser und '/4 Erzmehl besteht, aufzunehmen, zu klären und nur das '/4 Erzmehl sammt '/, Ausdrückwasser zum Auftrag auf die Waschplane zu führen; dagegen die ~jA abgeklärtes Wasser, als Ueberfall aus genanntem Trichter, in ein dafür angebrachtes Abfallrohr 8 zu geben und der Wildflut zuzuführen. Es verlangt dieser Herd einen verdichteten Erzmehlauftrag.Am linksseitigen Ende des Wassergerinnes befindet sich noch ein Wasserfach mit Siebbedeckung, woraus ein Zinkrohr q, als Abspülbrause . der Waschplane dienend, das erforderliche Wasser entnimmt; nahe daran befindet sich endlich das Abzugsrohr io, um ein Ueberlaufen des Wassergerinnes zu verhüten.Gegenüber den fünf Stöckeltafeln am Wassergerinne giebt es vier Erzsorten-Aufnahmetafeln 11, welche auf dem Planentisch vor der Waschplane angebracht sind. Dieselben schütten in ein trogähnliches Anlege- oder Ueberleitungsblech 12 ab und führen so die gewonnenen Erzsorten den Sammelgefäfsen zu.Aufserdem ist noch ein Anlagegerinne 13, auf zwei Stützen 14 ruhend, angebracht, welches nicht nur als Lagerungspunkt genannter Erzüberleitungsbleche dient, sondern auch gleichzeitig als Wildflutabflufs gebraucht werden kann.Pa ten τ-An spruch:In der Längsrichtung beweglicher Stofsrahmen mit kleinem Planherd.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9830C true DE9830C (de) |
Family
ID=287160
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9830D Active DE9830C (de) | Stetig wirkender Stofsplanherd |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9830C (de) |
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- DE DENDAT9830D patent/DE9830C/de active Active
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