DE112117C - - Google Patents
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- DE112117C DE112117C DENDAT112117D DE112117DA DE112117C DE 112117 C DE112117 C DE 112117C DE NDAT112117 D DENDAT112117 D DE NDAT112117D DE 112117D A DE112117D A DE 112117DA DE 112117 C DE112117 C DE 112117C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09H—PREPARATION OF GLUE OR GELATINE
- C09H9/00—Drying of glue or gelatine
- C09H9/02—Drying of glue or gelatine in the form of foils
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
PATENTAMT.
KLASSE 22/. S
Der Zweck des vorliegenden zum Trocknen von Gelatine dienenden Verfahrens und Apparates
ist die Ersparnifs von Zeit und Arbeit. Das Verfahren besteht im Wesentlichen darin,
dafs die dickflüssige Gelatine mittelst einfacher mechanischer Mittel gegen verstellbare Oeffnungen
gedrückt und aus diesen in Form von mehr oder weniger dicken Streifen austritt.
In den beiliegenden Zeichnungen stellt
Fig. ι eine Schnittansicht der Presse dar.
Fig. 2 ist eine Planansicht der Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Schnittansicht nach Linie 3-3 der Fig. 1, und die
Fig. 4 und 5 stellen Vorder- und Seitenansicht des verstellbaren Austrittsrohres für die
Gelatine dar.
AA1 sind zwei mit einander fest verbundene
Cylinder, die um .c drehbar gelagert sind; bl ist ein Handgriff zur Bewegung der beiden
Cylinder im Kreise um den Bolzen c. B ist ein Kolben, der an der Schraubenstange C, die
mittelst des Schneckenradgetriebes d e gedreht wird, befestigt ist. Das Schneckenrad e wird
von der Welle D durch die festen und losen Riemscheiben j?1^2 angetrieben. ρ3ρ* sind
zwei weitere auf der Welle D angeordnete Riemscheiben, um den Kolben nach Vollendung
seines Arbeitshubes in die Ausgangsstellung zurückzubringen. Die Cylinder A A1 sind zwischen
Platten EF gelagert, die durch 'Verbindungsstangen/
in ihren Stellungen gesichert sind. Die Platte E ist mit Oeffnungen-D D1 D2
versehen, von denen die mittlere D direct unter dem Kolben -B ist, der vorzugsweise
gegenüber der Austrittsöffnung g in der Platte F angeordnet ist. Die drei Oeffnungen D D1 D'2
stimmen mit den Stellungen der Cylinder A A1 überein, so dafs also, wenn die Presse in Arbeit
ist, diese Cylinder sich mit zweien der Löcher decken. Ein Einfülltrichter G dient zum Zuführen
der Gelatine in die Cylinder. H ist ein besonders construirtes Austrittsrohr, das mit
der Austrittsöffnung g in der Grundplatte F in Verbindung steht und dessen Einrichtung
weiter unten eingehend beschrieben wird.
Das Verfahren und die Benutzungsweise des Apparates ist wie folgt:
Angenommen, dafs der eine Cylinder mit Hülfe des Trichters G gefüllt ist und sich
unter dem Kolben B befindet, so wird der zweite Cylinder, der sich entweder zur rechten
oder linken Seite des mittleren Loches D befindet , durch den Trichter G gefüllt. Der
Riemen wird dann von der losen auf die feste Riemscheibe p1 geworfen, so dafs mit Hülfe
des Schneckenradgetriebes d e der Kolben eine niedergehende Bewegung erhält und so die
Gelatine im Cylinder A1 in das Austrittsrohr H preist. Dieses Rohr ist an seinem Austrittsende
erweitert und von zwei flachen, gleichmäfsig gelochten Platten hi geschlossen, von denen
die Platte i beweglich ist. Die Löcher in den Platten sind in zwei geraden Reihen angeordnet,
so dafs durch Verschieben der einen Platte die Gröfse der Löcher verstellt werden
kann. Eine Kopfschraube j, die sich in Vor-' Sprüngen k k1 dreht, dient vorzugsweise zum
Verstellen der einen Platte.
Die durch diese Löcher austretende Gelatine fällt auf gelochte Transportplatten, die in irgend
bekannter Weise unter der Presse vorbei passiren und dann in geeignete Trockenräume gelangen.
Infolge der gröfseren Oberfläche der aus der Presse in Streifen austretenden Gelatine wird
die Gelatine bedeutend schneller getrocknet, wie dies bei den bekannten Methoden der
Fall ist.
Während also ein Cylinder gefüllt wird, leert sich der andere und nach vollständigem
Entleeren wird der Kolben B durch Werfen des Riemens von der losen Scheibe p* auf die
feste ps in seine Ausgangsstellung zurückgebracht,
so dafs er über dem oberen Rand des Cylinders steht. Der inzwischen gefüllte zweite Cylinder wird dann mittelst des Handgriffes
b1 unter den Kolben bewegt, so dafs sich der leere Cylinder unter einer der seitlichen
Oeffnungen D1 oder D'2 befindet, worauf sich das beschriebene Verfahren wiederholt.
Der obere Rand der zwei Cylinder ist mit einer Scheibe M in fester Verbindung, die
seitliche horizontale Flügel m1 π? besitzt und
dazu dient, ein Duchfiiefsen der Gelatine von dem Einfülltrichter durch die dritte unbenutzte
Oeffnung in der Platte E durch Abschliefsen derselben zu verhüten, da beim
Drehen der Cylinder der eine oder andere Flügel sich mit dem einen oder anderen seitlichen
Loche in der Platte E decken und dasselbe schliefsen wird.
Die Stellung des Ausflufsrohres H ist ohne Belang, da dasselbe mit Hülfe von Verbindungsrohren in jeder Richtung geführt werden kann.
In der gezeichneten Stellung steht die Austrittsöffnung / vertical, H ist als Knierohr gezeigt
, welches / mit der Oeffnung in der Grundplatte F verbindet. Die Erweiterung des
Austrittsrohres / kann natürlich nach Wunsch verändert werden.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Verfahren zum schnellen Trocknen von Gelatine, dadurch gekennzeichnet, dafs man Gelatine im dickflüssigen Zustande durch eine gelochte Platte prefst und darauf unter den Einflufs von Hitze bringt.
Apparat zum Zertheilen von weicher Gelatine gemäfs Anspruch ι , gekennzeichnet durch zwei aufrecht stehende, mit einander verbundene und im Kreise drehbare Cylinder, die unter einer mit drei Oeffnungen versehenen Platte in solcher Weise angeordnet sind, dafs sich die Cylinder mit zweien der Oeffnungen decken können, und ein über der mittleren Oeffnung D montirter Kolben B in dem jeweilig unter derselben befindlichen gefüllten Cylinder auf- und niederbewegbar ist, um den Inhalt aus diesem Cylinder durch eine Oeffnung in der Grundplatte F in das Austrittsrohr /, das an seinem Munde mit gelochten Platten versehen ist, zu pressen, so dafs die Gelatine in der Form von Streifen aus der Presse austritt und gleichzeitig der zweite Cylinder gefüllt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE112117C true DE112117C (de) |
Family
ID=381801
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT112117D Active DE112117C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE112117C (de) |
-
0
- DE DENDAT112117D patent/DE112117C/de active Active
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