DE98995C - - Google Patents
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- DE98995C DE98995C DENDAT98995D DE98995DA DE98995C DE 98995 C DE98995 C DE 98995C DE NDAT98995 D DENDAT98995 D DE NDAT98995D DE 98995D A DE98995D A DE 98995DA DE 98995 C DE98995 C DE 98995C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H13/00—Other common constructional features, details or accessories
- D01H13/04—Guides for slivers, rovings, or yarns; Smoothing dies
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung hat Fadenführer für Spinnmaschinen zum Gegenstand, welche
während des Ganges der Maschine sämmtlich geschlossen werden.
Die zu diesem Zwecke vorgesehene Vorrichtung ist auf der beiliegenden Zeichnung
dargestellt, und zwar an der Fadenführerleiste eines Seifaktors. Fig. 1 zeigt einen Grundrifs
in der Offenstellung, Fig. 2 einen solchen in der geschlossenen Stellung, während Fig. 3
eine Vorderansicht und Fig. 4 einen Schnitt nach x-x der Fig. 1 darstellt.
Als Mittel zum Verschliefsen der Fadenführungsschlitze
d werden, wie ersichtlich, gebogene Haken α verwendet, welche sämmtlich
an einer gemeinsamen, in der Längsrichtung unter zwangsweiser Führung verschiebbar an
der Fadenführerleiste c befestigten Leiste oder Stange b fest sind und so mit dieser direct
über den Fadenführern verschoben werden können, um sie aus ihrer Arbeits- in die
Ruhestellung zu bringen, oder umgekehrt. In der jeweiligen Endstellung ist die die Schliefshaken
α tragende Leiste b feststellbar. Zu diesem Zweck ist beim Ausführungsbeispiel ein
in entsprechende Vertiefungen e in der Fadenführerleiste c eingreifender, federnder Riegel f
vorgesehen, welcher vermittelst des an seinem freien Ende festen Knopfes f1 zurückgezogen,
durch die Feder/2 aber stetig in die Schlufsstellung gedrängt wird, so dafs die Feststellung
am Ende der Bewegung selbstthätig erfolgt. Zur zwangsweisen Führung der Hakenleiste b
sind beim Ausführungsbeispiel in ihr selbst mehrere in Richtung der Bewegung verlaufende
Führungsschlitze g vorgesehen, welche über Stiftschrauben h in der Fadenführerleiste c
gleiten.
Dadurch, dafs die Schliefshaken sämmtlich auf einer in der Längsrichtung verschiebbaren
Stange fest sind, ist man, wie schon erwähnt, in den Stand gesetzt, sämmtliche Führungsschlitze d gleichzeitig zu schliefsen oder zu
öffnen. Bei Fadenbrüchen etc. kommt es nun aber vor, dafs man nur einen dieser Führungsschlitze d öffnen will. Es mufs also auch die
Möglichkeit gegeben sein, jeden einzelnen der Schliefshaken α für sich bei Seite drängen und
so den Führungsschlitz d freigeben zu können. Bei vorliegender Erfindung wird dies nun dadurch
erreicht, dafs die Schliefshaken α federnd ausgeführt sind, und zwar derart, dafs sie durch
die Federkraft stets in die Schlufsstellung gedrängt werden. Am einfachsten und vortheilhaftesten
werden zu diesem Zwecke die Schliefshaken aus Stahldraht in der Weise gebogen, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist.
Sind also die Schliefshaken mit Hülfe der Leiste b in die Schlufsstellung (Fig. 2) gebracht
worden, und reifst während der Arbeit ein Faden, so hat man nur nöthig, den betreffenden
Schliefshaken (s. Fig. 2) seitwärts zu drücken, um den Führungsschlitz d zum Einführen des
Fadens frei zu bekommen.
Die Art und Weise der Befestigung der Vorrichtung richtet sich nach der jeweiligen
Art der Spinnmaschine bezw. deren Construction ; im Ausführungsbeispiel soll nur das
Wesen der Art und Weise der Befestigung, wie sie einfach und vortheilhaft ist, verkörpert
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung für Vor- und Feinspinnmaschinen zum Verhüten des Herausspringens der Fäden aus den Fadenführern, dadurch gekennzeichnet, dafs auf einer in der Längsrichtung unter zwangsweiser Führung verschiebbaren, in den Endstellungen feststellbaren Stange (b) Schliefshaken (a) befestigt sind, welche, selbst federnd, in der Schlufslage nach Bedarf einzeln seitwärts gedrückt werden können, um ihren Führungsschlitz (d), den sie, darüber oder darunter liegend sperren, öffnen zu können, während durch Verschiebung der Stange (b) in der einen oder der anderen Richtung das Oeffnen bezw. Schliefsen aller Führungsschlitze (d) gleichzeitig erzielt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE98995C true DE98995C (de) |
Family
ID=369911
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT98995D Active DE98995C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE98995C (de) |
-
0
- DE DENDAT98995D patent/DE98995C/de active Active
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