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DE521188C - Mechanischer Kettenfadenwaechter - Google Patents

Mechanischer Kettenfadenwaechter

Info

Publication number
DE521188C
DE521188C DE1930521188D DE521188DD DE521188C DE 521188 C DE521188 C DE 521188C DE 1930521188 D DE1930521188 D DE 1930521188D DE 521188D D DE521188D D DE 521188DD DE 521188 C DE521188 C DE 521188C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bowden
thread monitor
chain
toothed rails
fork
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930521188D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE521188C publication Critical patent/DE521188C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Mechanischer Kettenfadenwächter Gegenstand der Erfindung ist ein mechanischer Kettenfadenwächter, bei welchem bei Fadenbruch eine oder mehrere mit einem Antrieb nachgiebig gekuppelten, hin und her bewegten Zahnschienen o. dgl. angehalten werden und durch relative Verschiebung der mit diesen Schienen verbundenen Elemente sowie des Antriebs unter Vermittlung eines Bowdenkabels die Stillsetzung des Webstuhles bewirkt wird.
  • Es sind bereits Kettenfadenwächter vorgeschlagen worden, welche das Abstellen des Webstuhles mittels eines Bowdenkabels bewirken. Kennzeichnend für diese Kettenfadenwächter ist, daß beim Stehenbleiben der über der Kette bewegten Zahnschienen die zwischen den letzteren und dem ständig bewegten Antrieb angeordnete Verbindungsvorrichtung ihre Bewegung fortsetzt, die einzelnen Elemente dieser Verbindungsvorrichtung aber ihre Bahn ändern und derart gegeneinander versetzt werden. Diese relative Verschiebung der beweglichen Bestandteile wird durch den Bowdenkabel auf die Abstellvorrichtung des Webstuhles übertragen.
  • Diese Kettenfadenwächter haben sich in der Praxis wegen der Kompliziertheit ihrer Bauart und Wirkungsweise nicht durchsetzen können. Im Gegensatz zu den bekannten Kettenfadenwächtern erfolgt beim Erfindungsgegenstand der Antrieb der Zahnschienen durch eine mit der Antriebsstange eines Exzenters o. dgl. nachgiebig gekuppelte Verbindungsvorrichtung, deren Teile untereinander und mit den Zahnschienen kraftschlüssig derart verbunden sind, daß beim Stehenbleiben der Zahnschienen auch die Verbindungsvorrichtung in ihrer Gesamtheit zum Stehen gebracht wird. Hierbei ist das eine Element des Bowdenkabels mit der Antriebsstange, das andere mit dem bis zum Fadenbruch vom Antrieb mitbewegten Teil der Verbindungsvorrichtung verbunden, so daß, solange die Kette ganz und die Verbindungsvorrichtung in Bewegung ist, die Bowdenkabelelemente sich ineinander nicht verschieben, sobald aber die Zahnschienen und die 'Verbindungsvorrichtung stehenbleiben, die beiden Elemente gegeneinander versetzt werden und den Stuhl zum Stillstand bringen.
  • Der erfindungsgemäße Kettenfadenwächter ist seiner einfachen Wirkungsweise entsprechend von einfachem Bau, erfordert außer dem unumgänglichen Ölen und Reinigen keine Bedienung und arbeitet im Dauerbetrieb stets verläßlich. Das Abstellen des Webstuhles erfolgt bei dem neuen. Wächter zweckmäßig nicht unmittelbar durch den Bo-%vdenkabel, sondern es wird mittels des letzteren, durch Verschieben eines Anschlages zwischen einem der, beweglichen Teile des Stuhles, z. B. der Läcke,= und der Ausrückvorrichtung eine derartige' Verbindung hergestellt, daß erstere den letzteren aus seiner Betriebsstellung auslöst.
  • Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform des Kettenfadenwächters gemäß der Erfindung dar.
  • Abb. i zeigt den einen Teil des Kettenfadenwächters von den Platinen bis zum Bowdenkabel.
  • Abb.2 veranschaulicht den mit der den Webstuhl abstellenden Schußgabel in Verbindung stehenden Teil des; Fadenwächters. Die beiden Teile sind durch den Bowdenkabel verbunden.
  • An dem Ende der vom Exzenter i hin und her bewegten Antriebsstange 2 ist der Bowdendraht 3 befestigt. Am mit dein Bowdenrohr 6 verbundenen Arm 8 des doppelarmigen Hebels 7 ist ein Ring 9 ausgebildet, welcher unter der Einwirkung der am Flansch 4 der Stange -2 aufgestützten Feder 5 steht. Die Stange.2 ragt über den Ring g hinaus und ist in ihm beweglich. Der Hebel 7 kann um den am Maschinengestell befestigten Zapfen io ausschwingen, und seine Gabel i i greift den an der beweglichen Zahnschiene oder Zahnschienen 12 angebrachten Bolzen 13 auf. Neben jeder schräg gezahnten Zahnschiene 12 ist eine ruhende Zahnschiene 14 angeordnet. Beim Niederfallen der an den Kettenfäden aufgehängten, -wie üblich geformten Lamellen oder Platinen werden die Schienen 12 und 14 miteinander verzahnt, so daß die Schiene 12 stillgesetzt wird.
  • Das andere Ende des Bowdenrohres 6 ist mit einer an der Schußgabelstange 16 befestigten Konsole 17 verbunden. Der Bowdendraht 3 ist mit dem auf der Konsole 17 schwenkbar gelagerten Arm i8 derart verbunden, daß letzterer nur bei der Abwärtsbewegung des Drahtes aus seiner Ruhelage herausbewegt wird. Gewöhnlich wird der Arm 18 durch die unter Federwirkung stehende Klinke ig festgehalten. Schwingt er aber unter der Einwirkung des Drahtes 3 aus seiner gezeichneten Lage aus, so wird sein Rückfall in die vorherige Lage durch die Klinke ig verhindert.
  • Der Arm 18 wirkt auf die Schußgabel 15 ein, und zwar derart, daß er dieselbe beim Ausschwingen an ihrem den mit dem Hammer 21 zusammenwirkenden Haken 2o tragenden Ende niederdrückt.
  • Solange die Kette ganz ist, können sich die Zalinschienenia frei bewegen, und der doppelarmige Hebel 7 wird durch die Feder 5 im wesentlichen ohne Formänderung bewegt. Solange bleibt auch die gegenseitige Lage des Böwdendrahtes 3 und des Rohres 6 unverändert.
  • '-",S-obald ein Faden bricht und eine Lamelle herabfällt, wird die bewegliche Zahnschiene Z2 festgehalten, so daß beim nächsten Schub die Feder 5 durch die Stange 2 zusammengepreßt und der Bowdendraht 3 aus dem Rohr 6 herausgezogen- -wird. Nun wird der Arm i 8 durch das andere Ende des Drahtes 3 herabgezogen und somit die Schußgabel15 festgehalten, so daß der Schußfaden den Haken 26 vom -Hammer 2i nicht zu entfernen vermag. Der Zahn 22 des Hammers 2i fällt daher in den Haken 2o ein und zieht die Schußgabelstange 16 samt der mit ihr in Verbindung befindlichen Ausrückvorrichtung weg, so daß der Webstuhl stillgesetzt wird.
  • Bei der beschriebenen Ausführungsform wirkt der Bowdenkabel auf die Schußgabel ein. Selbstredend kann die Abstellung des Webstuhles im Rahmen der Erfindung auch in anderer Weise erfolgen. Beispielsweise kann durch den Bowdenkabel eine am Einrückhebel befestigte Wippe derart verdreht werden, daß sie an die Lade stößt, so daß letztere vorwärts geschoben den Einrückhebel aus seiner festgeklemmten Lage herauswirft, wodurch der Stuhl zum Stillstand gebracht wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanischer Kettenfadenwächter mit Wächterlamellen, über der Kette angeordneten @ Zahnschienen und zwischen dem Antrieb der Zahnschienen und der Abstellvorrichtung eingeschaltetem Bo-,vdenkabel, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Zahnschienen (12) von einem Exzenter (i) o. dgl. mittels eines mit der Exzenterstange (2) durch eine Feder (5) o. dgl. nachgiebig gekuppelten Winkelhebels (7, io, ii) erfolgt, an dessen mit der Exzenterstange (2) verbundenen Arm (7) das Bowdenrohr (6) fest angeschlossen ist, während der Bowdendraht (3) an der Exzenterstange angreift, derart, daß beim Stehenbleiben der Zahnschienen (i2) und des mit ihr verbundenen Winkelhebels (7, 10, 11) eine Verschiebung des Bowdendrahtes gegen das Bowdenrohr erfolgt, welche auf die Abstellvorrichtung im Sinne der Stillsetzung des Webstuhles einwirkt.
  2. 2. Kettenfadenwächter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, - daß das von den Zahnschienen abgewandte Ende des Bowdenrohres (6) mit einer die Schußgabel (i5) tragenden Konsole (i7) fest verbunden ist, während das entsprechende Ende des Bowdendrahtes (3) mit einem an der Konsole (i7) schwenkbar gelagerten, in seiner Lage durch eine Klinke (i9) gesicherten, auf die Schußgabel (i5) einwirkenden Arm (i8) derart in Verbindung steht, daß die Kraftübertragung nur nach einer Richtung erfolgen kann.
DE1930521188D 1930-01-09 1930-02-05 Mechanischer Kettenfadenwaechter Expired DE521188C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HU521188X 1930-01-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE521188C true DE521188C (de) 1931-03-19

Family

ID=10979475

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930521188D Expired DE521188C (de) 1930-01-09 1930-02-05 Mechanischer Kettenfadenwaechter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE521188C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE852980C (de) * 1950-12-15 1952-10-20 Oskar Roth Mechanischer Kettenfadenwaechter fuer Webstuehle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE852980C (de) * 1950-12-15 1952-10-20 Oskar Roth Mechanischer Kettenfadenwaechter fuer Webstuehle

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