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DE221020C - - Google Patents

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Publication number
DE221020C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rails
rack
shaped
dust
rail
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT221020D
Other languages
English (en)
Publication of DE221020C publication Critical patent/DE221020C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 86 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Oktober 1908 ab.
Die Erfindung betrifft Kettenfadenwächter für Webstühle, bei welchen die Ausrückung durch Hemmen einer zu einer feststehenden Zahnstange hin und her beweglichen Zahnstange durch niederfallende U-förmige Wächterplatinen veranlaßt wird.
Bei den bekannten Ausführungen dieser Art besteht der Übelstand, daß ebenso wie bei den mit eingestanzten Führungsschlitzen versehenen
ίο Wächterplatinen die Verzahnung der Zahnschiene die Führungsschiene auf beiden Seiten durch die sie umschließenden Wächterplatinen ■ dicht eingeschlossen ist, so daß die Zahnstangen oder Zahnschienen an der die Verzahnung tragenden Oberseite rasch verschmutzen, indem die von den Kettenfäden sich abreibenden Staub- und Faserteilchen auf sie niederfallen und sich in den Verzahnungen oder auch auf den Führungsschienen ablagern, ohne wieder abfallen zu können.
Die Überbrückung der Zahnlücken oder Erhöhung der Führungsschienen durch Staub und Flug geht infolgedessen sehr rasch vor sich, so daß die leichten Wächterplatinen bald nicht mehr in der Lage sind, in die Zahnlücken einzufallen und dadurch die Hemmung der beweglichen Zahnschiene und die Abstellung des Stuhles zu bewirken. Infolgedessen entbehren diese Art Kettenfadenwächter der erforderlichen Betriebssicherheit.
Nach vorliegender Erfindung wird nun die vollständige Beseitigung der genannten Mängel dadurch erreicht, daß der Abstand der Schenkel der U-förmigen Platinen so groß ist, daß die Schenkel ihre Führungsschienen auf je einer Seite und die Zahnstangen auf einer oder beiden Seiten frei lassen.
Infolge dieser weiten Form der U -förmigen Wächterplatinen wird der Kettenfaden durch sie ohne erhebliche Ablenkung und Knickung geführt, so daß an sich schon die Reibung und Abnutzung der Fäden durch die Wächterplatinen verringert und damit die Staub- und Flugabscheidung vermindert wird. Aber auch diese geringe Staub- und Flugentwicklung wird noch dadurch unschädlich gemacht, daß die den Staub und Flug auffangende Verzahnung der Zahnschiene oder Oberfläche der Führungsschiene nicht mehr, wie bisher, eingeschlossen, sondern mindestens auf einer Seite gänzlich frei ist.
Eine geeignete U-förmige Platine erhält man aus hochkantig gebogenem Bandstahl, Bandeisen oder Flachdraht. Besonders dafür geeignet ist der bekannte flache Rietstabstahldraht, denn der gezogene flache Rietstabdraht besitzt infolge des Ziehens vollständig glatte Kanten, so daß auch hierdurch noch die Reibung der Kettenfäden an den Wächterplatinen und damit wiederum die Staub- und Flugentwicklung vermindert wird.
Die Zahnstangenhemmvorrichtung besteht in bekannter Weise aus zwei feststehenden Seitenschienen mit gleichgerichteten Sperrzähnen und der zwischen diesen beweglichen, zu hemmenden Schiene mit entgegengesetzt gerichteten Zähnen.
In der Zeichnung sind in den
Fig. ι bis 4 mehrere Ausführungsbeispiele im Querschnitt dargestellt, während
Fig. 5 schematisch im Schaubilde die Einrichtung zur Bewegung der beweglichen Zahnschiene zeigt.
Die U-förmigen Wächterplatinen α hängen nur an den unten im Kreuz liegenden Fadenteilen und kommen infolgedessen nicht, wie alle bisher bekannten, oben über dem Fadenkreuz vorstehenden Wächterplatinen, mit den oben im Kreuz liegenden Fadenteilen in Berührung. Sie haben mit jedem Kettenfaden nur eine statt, wie bisher, zwei Berührungsstellen, so daß die Reibung auch auf die Hälfte vermindert wird und dementsprechend die Fadenabnutzung und Staubentwicklung auch nur halb so groß sein kann wie bisher.
Die Führungen der beiden Wächterplatinensätze sind auf sie verbindenden Querstücken b befestigt, die ihrerseits senkrecht einstellbar an Stelleisen c angebracht sind. Diese werden von einer an den Seitenwänden des Stuhles befestigten Schiene d getragen.
In Fig. ι sind beide Schenkel der U-förmigen Platinen geführt, und zwar an innen liegenden Führungsschienen e, f, von denen diejenige f an der freien Seite die Zahnschienen g, h trägt. Von diesen liegen die beiden Schienen g fest, und die Schiene h ist zwischen ihnen längsbeweglich.
Die Verbindung der festen Schienen g miteinander ist nur eine stellenweise, so daß der Zwischenraum zwischen den Schienen g nach unten offen ist.
In Fig. 2 ist die Platine α nur an einem Schenkel, und zwar zwischen einer Führungsschiene e und den Zahnschienen g, h geführt, wobei letztere innerhalb der Platine liegen.
In Fig. 3 ist ein Schenkel der Platinen durch die innen liegenden Zahnschienen g, h und der andere durch die ebenfalls innen liegende Führungsschiene e geführt.
In Fig. 4 erfolgt die Führung der Platine an beiden Schenkeln durch außen angeordnete Führungsschienen e und f., und die Zahnschienen g, h sind in der Mitte angeordnet.
Die Bewegung der Zahnschiene h wird vom Schußgabelhammerhebel i abgeleitet (Fig. 5). Dieser wirkt durch einen Lenker k auf: einen Winkelhebel /, m, dessen Arm m mittels Lenkers η an der Zahnschiene h angreift, die andererseits unter dem Einflüsse einer Zugfeder 0 steht.
Auf solche Weise werden besondere Antriebsmittel für die Zahnschiene h gespart.

Claims (1)

  1. Pate NT-Anspruch:
    Kettenfadenwächter für Webstühle, bei welchem die Ausrückung durch Hemmen einer hin und her beweglichen Zahnstange durch niederfallende U-förmige Wächterplatinen veranlaßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Schenkel der U-förmigen Platinen so groß ist, daß die Schenkel ihre Führungsschienen auf je einer Seite und die Zahnstangen auf einer oder beiden Seiten frei lassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT221020D Active DE221020C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE221020C true DE221020C (de)

Family

ID=482031

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT221020D Active DE221020C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE221020C (de)

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