DE98822C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21L—MAKING METAL CHAINS
- B21L3/00—Making chains or chain links by bending the chain links or link parts and subsequently welding or soldering the abutting ends
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
, Gegenstand dieser Erfindung ist ein Arbeitsverfahren, vermittelst dessen unter Anwendung
eines Gesenkes ein Kettenglied mit verjüngten Seitentheilen und verstärktem Kopf- und Endstück
hergestellt werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist in
Fig. ι das für Herstellung der Kette benutzte
Untergesenk in der Draufsicht, in "
Fig. 2 das Ober- und Untergesenk und in
Fig. 3 das Untergesenk in Vorderansicht dargestellt;
Fig. 4 zeigt das fertige Kettenglied, wä'h-. rend in
Fig. 5 eine nach dem neuen Arbeitsverfahren hergestellte Kette gezeigt ist;
Fig. 6 zeigt ein zum Schweifsen vorgearbeitetes Kettenglied.
Durch das neue Arbeitsverfahren wird ein Eisenstab von gleichmäfsiger Dicke, der zu
einem Kettenglied vorgeformt ist, in einer Glühhitze und mittelst eines eigenartig gestalteten Gesenkes unter einem Fallhammer
zunächst in einer Längshälfte zugleich geschweifst, gestreckt und gestaucht und darauf
nach Umkehren des Kettengliedes die zweite Hälfte der Seitentheile im Gesenk gestreckt,
um das Endstück entsprechend zu verstärken. Eine aus solchen Gliedern hergestellte Kette
ist, bei gleichem Gewicht wie die bisher gebräuchliche Form, ersichtlicher Weise bedeutend
fester und dauerhafter.
Zur Ausführung des vorbeschriebenen Arbeitsverfahrens wird ein besonders gestaltetes
Gesenk verwendet. Die Nuth b im Gesenk A vermindert sich an der Stelle, welche den geraden
Theil des Kettengliedes ausbildet, nach dem Boden zu, während sie an dem für die
Biegung bestimmten Theile stets weiter ist, als im geraden.
Wenn es sich darum handelt, Ketten aus kurzen Gliedern herzustellen, mufs der Dorn c
der Matrize A an seiner Vorderseite mit einer den Abmessungen der Kettenglieder entsprechend tiefen, senkrechten Auskerbung d
versehen sein, die zur Aufnahme des bereits fertig geschweifsten Gliedes dient. Das Obergesenk
B, von einem Fallhammer getragen, ist zu einem halbringförmigen Einsatz f ausgebildet,
der im Querschnitt der Stärke der Nuth b (bei y-y der Fig. 2) gleichkommt und
mit einer Auskehlung versehen ist, die der Konicität der Matrize vollkommen entspricht.
Durch die eigenthümliche Gestaltung der Nuthen in dem Gesenk wird, abgesehen davon,
dafs die Kettenglieder eine charakteristische Form erhalten, eine Schweifsung ohne Gradbildung
erzielt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Ein Arbeitsverfahren zur Herstellung von Ketten aus Gliedern mit verstärktem Kopf- und Endstück, darin bestehend, dafs beim Schweifsen des aus einem gleichmäfsig starken Rundeisen gebogenen Kettengliedes beide Schenkel durch Druck im. Gesenk gestreckt und gleichzeitig das Kopfstück verstärkt geformt wird, worauf bei derselben Hitze das geschlossene Glied um-gekehrt und durch Streckung der anderen Hälfte der Schenkel im Gesenk die Verstärkung des Endstückes bewirkt wird.
Gesenk zur Ausführung des unter i. beanspruchten Arbeitsverfahrens, dadurch gekennzeichnet, dafs sich der Querschnitt der in der Matrize vorgesehenen Nuth in dem zur Ausbildung des geraden Theiles des Kettengliedes bestimmten Theile von oben nach dem Boden zu vermindert und in dem für die Biegung bestimmten Theile stets weiter ist als an diesem geraden Theile.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE98822C true DE98822C (de) |
Family
ID=369756
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT98822D Active DE98822C (de) |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE98822C (de) |
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