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DE977955C - - Google Patents

Info

Publication number
DE977955C
DE977955C DE1955977955 DE977955A DE977955C DE 977955 C DE977955 C DE 977955C DE 1955977955 DE1955977955 DE 1955977955 DE 977955 A DE977955 A DE 977955A DE 977955 C DE977955 C DE 977955C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
generator
remote
magnetic
mine
controlled
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1955977955
Other languages
English (en)
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Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Priority to DE1955977955 priority Critical patent/DE977955C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE977955C publication Critical patent/DE977955C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G7/00Mine-sweeping; Vessels characterised thereby

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)

Description

35
Zur Säuberung von verminten Gewässern sind Minenräumgeräte in den verschiedensten Ausführungsformen bekanntgeworden. So ist es z. B. bekannt, vor dem Schiff zwei torpedoartige Körper laufen zu lassen, die über ein Versorgungs- und Steuerkabel mix dem Schiff in Verbindung stehen, wobei die Körper lediglich ?ur 'eilung von Minen dienen, indem sie von einer Wheatstonschen Brücke Gebrauch machen. Es ist ferner bekannt, über Kabel mit Energie versorgte Minenräumgeräte vorweg laufen zu lassen, die Minen auffinden sollen, welche dann durch Sprengkörper des Begleitbootes ausgelöst werden. Weiterhin ist es bekanntgeworden, einen ferngesteuerten Leitschwimmkörper mit eigenem Antrieb mit einem gesondert angetriebenen HiIhschwimmkörper über und unter Wasser durch je ein Kabel zu verbinden und den Hilfsschwimmkörper mit Mitteln zu versehen, durch die die mittels des Unterwasserkabel an den Hilfsschwimmkörper herangebrachte Mine zur Auslösung gebracht werden kann. Der Leitschwimmkörper wird in beliebiger Weise, beispielsweise auch durch einen Elektromotor, angetrieben, der im Schwimmkörper angeordnet ist. Ferner ist es bekanntgeworden, ferngesteuerte und mit eigenem Antrieb innerhalb eines Schwimmkörpers angeordnete Minensuchgeräte so auszugestalten, daß sie Minen auffinden und das Ergebnis an ein Begleitboot rückmelden können, mit dem sie durch ein Versorgungskabel verbunden sind.
Zum Aufspüren und Beseitigen von magnetischen sowie magnetisch-akustischen Fernzündungsminen ist es bekannt, von einem Fahrzeug nachgeschleppte Minenräumgeräte zu verwenden, die Mittel zum Erzeugen magnetischer Felder und/oder Schallwellen haben. Schließlich ist noch vorgeschlagen worden, ein Minenräumgerät mit einem vom Führungsboot aus versorgten Antrieb zur Minenräumung einzusetzen, das auf beliebige Tauchtiefe einstellbar ist.
Die bekannten Geräte zum Minenräumen sind entweder nur für einen relativ beschränkten Aktionsradius geeignet oder nur unter Gefahr für das Schleppfahrzeug anwendbar.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, mit einem als Überwasserfahrzeug ausgebildeten Minenräumgerät mit eigenem, ferngesteuertem Bewegungsantrieb auch akustische und/oder magnetische Fernzündungsmuien auslösen zu können, ohne die genannten Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Dies gelingt nach der Erfindung bei als Uberwasserfahrzeuge ausgebildeten Minenräumgeräten mit eigenem, ferngesteuertemBewegungsantneb dadurch, daß das Minenräumgerät zwei ferngesteuerte, voneinander unabhängige dieselelektrische Energiequellen mit je zwei Generatoren enthält, von denen der eine Generator der ersten Energiequelle für den Bewegungsantrieb, der andere Generator für die Steuerung und Beleuchtung dient und der eine Generator der zweiten Energiequelle zur Erzeugung eines magnetischen Feldes, der andere Generator zum Aussenden von Schallwellen vorgesehen ist. Die Ausbildung des Schwimmkörpers und die spezielle Unterbringung und Anordnung der beiden dieselelektrischen Energiequellen im Schwimmkörper ist dagegen nicht Gegenstand der Erfindung.
In der Zeichnung ist als AuFführungsbeispiel der Erfindung das Schema für eine derartige Anlage dargestellt. Ein Dieselmotor 1 treibt den Fahrgenerator 2 sowie einen Synchron-Generator 3. Der Propellermotor 4 treibt den Propeller 5 zweckmäßig über ein Untersetzungsgetriebe. Ein Erregergerät 6 ist aus zwei Magnetverstärkern im Gegentakt aufgebaut, es speist die beiden Erregerwicklungen 7 und 8 des Fahrgenerators 2. Mit 9 ist ein Widerstand im Ankerkreis des Leonard-Satzes bezeichnet, dessen Spannungsabfall den Motorstrom als zusätzliche Einflußgröße auf das Erregergerät 6 überträgt und auf diese Weise einen Schutz gegen Überströme bietet.
Das Ruder 10 wird von einer Rudermaschine 11 betätigt, deren beide Erregerwicklungen 12 und 13 durch ein gleichfalls aus zwei Magnetverstärkern im Gegentakt gebildetes Erregergerät 14 beinflußt wird, das mit einem Selbststeuergerät mit Kreiselkompaß 15 zusammenarbeitet. Der Synchrongenerator 3 liefert die Energie für die Erregung der Maschinen, für die zugehörigen Magnetverstärker sowie für einen Teil der Beleuchtungsanlage 16. Außerdem wird von diesem auch der Energiebedarf der Femübertragungsanlage 17 gedeckt. Mit 18 ist ein mit dem Propeller verbundener Tachodynamo bezeichnet, der auf das Sendegerät arbeitet und der Rückmeldung der Propellerdrehzahl dient.
Ein zweiter Dieselmotor 21 treibt den Minenräumgenerator 22. Diesem ist wieder ein als Magnetverstärker in Gegentaktschaltung ausgebildetes Erregergerät 26 zugeordnet, das die beiden Erregerwicklungen 27 und 28 speist. Vom Dieselmotor 21 wird außerdem noch ein Synchrongenerator 23 angetrieben, der die Energie für den Magnetverstärker sowie für die akustischen Sender 29 bis 31 der Minenräumanlage liefert. Das magnetische Minenräumgerät 20 besteht im wesentlichen aus einer den Schiffskörper umschließenden Wicklung. Die Steuerung der Übertragung der Steuer- und Rückmeldeimpulse erfolgt mit Hilfe einer drahtlosen Sendeanlage, die aus dem auf der Minenräumeinheit angeordneten Teil 17 und den am Begleitschiff oder am Land angeordneten Gerät 19 besteht. Es wird hierbei zweckmäßig eine Übertragung mit einer Trägerfrequenz gewählt, der für die verschiedenen Funktionen eine entsprechende Anzahl (hier 12) Kanäle überlagert werden können. Die Trägerfrequenz wird zweckmäßig im UKW-Be-
reich gewählt. Die Steuerung kanu mit beliebigen drahtlosen Systemen durchgeführt werden, beispielsweise nach dem Impulsreihenverfahren oder nach dem Amplituden- und Tonfrequenz-Kombinationssystem.
Für die Rudersteuerung kann mit Vorteil eine kontaktlose Steuerung angewendet werden. Hierbei wird durch die Fernübertragung nur der Kurs vorgegeben, während die Steuerung entsprechend diesem vorgegebenen Kurs selbsttätig durch das Selbststeuergerät 15 erfolgt und der Kurswinkel drahtlos auf die Kommandostation zurückgemeldet wird.
Da in den meisten Fällen für die magnetische Beeinflussung ein hoher Energieaufwand erforderlich ist, andererseits auch eine hohe Fahrgeschwindigkeit verlangt wird, ist es in der Regel erforderlich, die gesamte Einheit nach Art eines kleinen Schiffes auszuführen, das zweckmäßig auch noch mit einer eigenen Kommandobrücke ausgeführt werden kann, damit es — insbesondere solange es nicht für Minenräumen eingesetzt ist — auch bem'nnt gefahren und von dem Kommandostand aus gesteuert werden kunn. Die akustischen Sender dienen der Auslösung von Minen, die auf Schall, beispielsweise das Schraubengeräusch der Schiffe ansprechen soll. Es werden hierbei zweckmäßig mehrere in verschiedenen Frequenzbereichen angewendet. Eine Rückmeldung dieser akustischen Geräte kann gleichfalls über einen Kanal der drahtlosen Verbindung erfolgen, wird aber in vielen Fällen erübrigt werden können, da die ausgesandten Schallwellen durch geeignete Empfänger auf dem Begleitschiff in einfacherer Weise und mit geringerem Aufwand überwacht werden können.
Die Rückmeldimg des von dem magnetischen Minenräumgerät ausgesandten Magnetfeldes erfolgt zweckmäßig vermittels eines Halbleiters aus der Gruppe A3B5, mit dessen Hilfe ein Kanal der Fernübertragung entsprechend moduliert wird. Auf diese Weise kann der genaue Verlauf der Minenräumströme auf der Kommandostation beispielsweise in einem Oszillographen anzeigt und überwacht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Ali Überwasserfahrzeug ausgebildetes Minenräumgerät mit eigenem, ferngesteuertem Bewegungsantrieb und Mitteln zum Auslösen von akustischen und/oder magnetischen Fernzündungsminen, dadurch gekennzeichnet, daß es zwei ferngesteuerte, voneinander unabhängige, dieselelektrische Energiequellen (1, 2, 3 und 21, 22, 23) mit je zwei Generatoren enthält, von denen der eine Generator (2) der ersten Energiequelle (1, 2, 3) für den Bewegungsantrieb, der andere Generator (3) für die Steuening und Beleuchtung dient und der eine Generator (22) der zweiten Energiequelle (21, 2%, 23) zur Erzeugung eines magnetischen Feldes, der andere Generator (23) zum Aussenden von Schallwellen vorgesehen ist.
DE1955977955 1955-05-09 1955-05-09 Expired DE977955C (de)

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DE1955977955 DE977955C (de) 1955-05-09 1955-05-09

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DE1955977955 DE977955C (de) 1955-05-09 1955-05-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE977955C true DE977955C (de) 1974-07-25

Family

ID=5646444

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DE1955977955 Expired DE977955C (de) 1955-05-09 1955-05-09

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