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DE977727C - Einrichtung zur Steuerung von magnetischen Eigenschutzanlagen gegen die Wirkung des induzierten Anteiles des magnetischen Momentes von Schiffen - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung von magnetischen Eigenschutzanlagen gegen die Wirkung des induzierten Anteiles des magnetischen Momentes von Schiffen

Info

Publication number
DE977727C
DE977727C DEI15397A DEI0015397A DE977727C DE 977727 C DE977727 C DE 977727C DE I15397 A DEI15397 A DE I15397A DE I0015397 A DEI0015397 A DE I0015397A DE 977727 C DE977727 C DE 977727C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
magnetic
relay
negative feedback
power amplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI15397A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Dr Foerster
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEI15397A priority Critical patent/DE977727C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE977727C publication Critical patent/DE977727C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R33/00Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
    • G01R33/02Measuring direction or magnitude of magnetic fields or magnetic flux
    • G01R33/04Measuring direction or magnitude of magnetic fields or magnetic flux using the flux-gate principle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G9/00Other offensive or defensive arrangements on vessels against submarines, torpedoes, or mines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G9/00Other offensive or defensive arrangements on vessels against submarines, torpedoes, or mines
    • B63G9/06Other offensive or defensive arrangements on vessels against submarines, torpedoes, or mines for degaussing vessels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Condensed Matter Physics & Semiconductors (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Magnetic Variables (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Steuerung von magnetischen Eigens chutz anlagen gegen die Wirkung des induzierten Anteiles des magnetischen Momentes von Schiffen Die Erfindung befaßt sich mit der automatischen Steuerung von magnetischen Eigenschutzanlagen von Schiffen.
  • Fahrzeuge, vornehmlich Schiffe mit magnetisierbaren Teilen, sind wegen der durch diese magnetisierbaren Teile erzeugten magnetischen Störfelder durch sogenannte magnetische Minen, die durch magnetische Störfelder gezündet werden, gefährdet.
  • Es wird daher angestrebt, die durch die magnetisierbaren Teile im Schiff erzeugten magnetischen Störfelder durch geeignete, im Schiff angebrachte stromdurchflossene Spulenanordnungen zu kompensieren. Die durch die im Schiff befindlichen magnetisierbaren Teile hervorgerufenen magnetischen Störfelder lassen sich in sechs Anteilen zerlegen.
  • Drei Anteile werden durch die drei permanenten magnetischen Momente in den drei Koordinatenrichtungen des Schiffes erzeugt. Die drei weiteren Anteile der magnetischen Störfelder werden durch die drei induzierten magnetischen Momente in den drei Koordinatenrichtungen des Schiffes erzeugt.
  • Den genannten sechs Anteilen des magnetischen Störfeldes, z. B. unterhalb des Schiffes, entsprechen sechs Kompensationsspulensysteme im Schiff.
  • Da das induzierte magnetische Moment in den drei Koordinatenrichtungen des Schiffes durch die jeweilige Komponente des magnetischen Erdfeldes in den drei Koordinatenrichtungen des Schiffes erzeugt wird, müssen die den induzierten magnetischen Momenten entsprechenden Kompensationsspulensysteme von Kompensationsströmen durchflossen werden, die den Komponenten des magnetischen Erdfeldes in den drei Koordinatenrichtungen des Schiffes proportional sind.
  • Es ist bereits eine magnetische Eigenschutzanlage für Schiffe bekannt, bei der der Strom für die Wicklungen zur Kompensation der induzierten und permanenten Vertikalkomponente fest eingestellt wird und die beiden Horizontalkomponenten nach dem Kurswinkel des Kompasses einreguliert werden. Bei dieser Anordnung ist es jedoch nicht möglich, die Stampf- und Schlingerbewegungen des Schiffes zu berücksichtigen. Ferner ist es nötig, der jeweiligen Horizontal- und Vertikalkomponente des Erdfeldes der betreffenden Zonen an Hand der Karte durch entsprechende Widerstandsregulierung Rechnung zu tragen.
  • Anlagen dieser Art haben den Nachteil, daß zur Steuerung der magnetischen Eigenschutzanlagen immer erst die das Störfeld des Schiffes bestimmenden Faktoren manuell ermittelt werden müssen. Dies hat zur Folge, daß diese Faktoren nur in zeitlichen Abständen berücksichtigt werden können, d. h., die Einstellung der magnetischen Eigenschutzanlagen kann nur mit einer zeitlichen Verzögerung den sich fast stetig ändernden, das Störfeld des Schiffes be stimmenden Faktoren angepaßt werden.
  • Deshalb wurde auch bereits vorgeschlagen, die für die Änderungen des induzierten Störfeldes ver--antwortlichen Faktoren, d. h. die jeweils auf die Hauptachsen des Schiffes und damit auch der Kompensationsschleifen wirkenden drei Komponenten des ungestörten Erdfeldes direkt zu messen, wobei jeder der drei zu diesem Zweck senkrecht zueinander angeordneten Feldmeßsonden ein Feldmeßgerät und ein Leistungsverstärker folgen, welch letzterer dann den der entsprechenden Kompensationsschleife zukommenden Kompensationsstrom liefert.
  • Zur Messung der drei Erdfeldkomponenten kann an sich jedes auf magnetische Gleichfelder anspre chende Meßelement Verwendung finden. Allerdings ergeben sich im Aufbau und in der Empfindlichkeit solcher Meßelemente Unterschiede, die teilweise ihre Anwendbarkeit für diesen Zweck ausschließen.
  • Die Beschreibung der Funktionen der erfindungsgemäßen Einrichtung stellt diese deshalb unter der Verwendung von sogenannten »Förstersonden« dar, die trotz ihrer geringen Längsausdehnung eine hohe spezifische Empfindlichkeit besitzen und, wie im folgenden geschildert, einige wesentliche Vorteile für diese Anwendung haben. Trotzdem ist die Einrichtung an sich nicht auf diese beschränkt.
  • Es ist offensichtlich, daß bei jeder Einrichtung dieser Art das gewünschte Ergebnis der Kompensation der Störfelder in erheblichem Maße von der zeitlichen Konstanz und der Linearität des Verstärkungsfaktors der ganzen Einrichtung abhängt.
  • Darüber hinaus ergibt der Ausfall eines oder mehrerer Kanäle oder Teile daraus sofort eine erhebliche Gefährdung des Schiffes, speziell z. B. eines Minensuchbootes.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, wird bei einer Einrichtung zur Steuerung von magnetischen Eigenschutzanlagen gegen die Wirkung des induzierten Anteiles des magnetischen Momentes von Schiffen mittels dreier außerhalb des magnetischen Störbereiches des Schiffes, vorzugsweise an einer unmagnetischen Mastspitze angeordneten Feldmeßsonden, die über je ein Feldmeßgerät die Erregung von Leistungsverstärkern steuern, die ihrerseits Ströme für die Horizontal- und Vertikalkompensationswicklungen liefern, erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die drei Feldmeßsonden einzeln oder vorzugsweise gemeinsam drehbar angeordnet und die Feldmeßgeräte und Leistungsverstärker mit besonderen Einrichtungen zur Gegenkopplung und ununterbrochenen Selbstüberwachung der ganzen Anlage ausgerüstet sind.
  • An Hand des Ausführungsbeispieles der schematischen Zeichnung sei im folgenden die Erfindung näher erläutert. In der Figur ist schematisch die Arbeitsweise der z. 13. durch einen Förstersondentripel gesteuerten magnetischen Eigenschutzanlage für eine Sonde des Tripels dargestellt.
  • Wie oben bereits dargelegt, läßt sich die erfindungsgemäße Einrichtung auch mit anderen als Förstersonden zur Messung des Erdfeldes ausrüsten. Die hohe spezifische Empfindlichkeit von Förstersonden ermöglicht allerdings einen besonders hohen Gegenkopplungsgrad und steigert damit die Vorteile der erfindungsgemäßen Einrichtung erheblich.
  • Die Sonde I des Tripels ist mit einem Feldmeßgerät 2 verbunden, dessen Anzeigeinstrument 3 das von ihm gemessene Feld anzeigt. Das Feldmeßgerät 2 umfaßt in bekannter Weise einen als Erregerstromquelle für die Sonde dienenden stabilisierten Sender sowie einen selektiven Verstärker zur Verstärkung der aus der Sekundärspannung der Sonde I herausgesiebten doppelten Senderfrequenz. Die Gleichrichtung der vom Verstärker des Feldmeßgerätes 2 abgegebenen Wechselspannung erfolgt in einem phasengesteuerten Gleichrichter. dessen notwendige Steuerspannung durch Frequenzverdoppelung aus dem Sondenerregerstrom gewonnen wird. Die entsprechend den gemessenen Feldstärken von dem Feldmeßgerät 2 abgegebene Leistung wird in dem Verstärker 4 verstärkt und einem Leistungsverstärker 5 zugeführt. Für die erfindungsgemäße Einrichtung wird als Leistungsverstärker ein Transistorverstärker als besonders geeignet angesehen, da er weitgehend ohne Eisen aufgebaut ist und aus diesem Grunde keiner eigenen Kompensationsspule oder -anordnung bedarf. Auch ein magnetischer Verstärker kann als Leistungsverstärker Vorteile bieten, da er keine bewegten Teile aufweist. Es können natürlich auch die bisher allgemeinen gebräuchlichen Maschinenverstärker. wie z. B. Amplidynengeneratoren, verwendet werden. Die von dem Leistungsverstärker 5 gelieferten Ströme speisen die Kompensationswicklung 6 der magnetischen Eigenschutzanlage (MES). Der Strom durch die Kompensationswicklung 6 wird mittels des Meßinstrumentes 7 gemessen. Diese Kompensationswicklung 6 kompensiert das durch das Erdfeld induzierte magnetische Moment.
  • Der Verstärker 4 arbeitet im Gegentakt auf den Eingang des Leistungsverstärkers 5. Es kann für jede Kompensationswicklung 6 ein einstellbarer Widerstand 8 vorgesehen werden, an dem eine Spannung abgegriffen wird, die die entsprechende Kompaß-Kompensationsspule 9 speist, wodurch eine wesentliche Beeinflussung des Magnetkompasses durch die Kompensationswicklung 6 vermieden wird.
  • Die von einer Förstersonde für ein bestimmtes magnetisches Feld abgegebene Spannung ist gegenüber anderen Meßsonden um mehrere Zehnerpotenzen größer. Diese Tatsache wird vorteilhaft bei der erfindungsgemäßen Einrichtung benutzt, um die gesamte Anlage, bestehend aus Sonde I, Feldmeßgerät 2, Leistungsverstärker 5 sowie Verstärker 4 zu linearisieren und zu stabilisieren.
  • In der Figur ist für die Kompensationswicklung 6 des induzierten Momentes die Anordnung zur Stabilisierung und Linearisierung schematisch wiedergegeben. Das Feldmeßgerät 2, welches z. B. mit Transistoren aufgebaut sein kann, ist bei geringem Aufwand in seiner Empfindlichkeit so dimensioniert, daß ein Feld von 10 mOe bereits den Vollausschlag des Anzeigeinstrumentes 3 ergibt und damit gleichzeitig die Maximalerregung in den Eingangswicklungen des Leistungsverstärkers 5 bewirkt. Da aber die Gesamtempfindlichkeit der Sonde I z.B.
  • 60mal geringer sein muß, da noch magnetische Feldstärkewerte bis etwa 1 6oo mOe verarbeitet werden müssen, kann diese Empfindlichkeitsregulierung so vorgenommen werden, daß über einem Gegenkopplungswiderstand 10 im Leistungsverstärkerstromkreis eine Spannung ahgenommen wird, aus der über das die Empfindlichkeit regulierende Potentiometer sI der Sonde I ein Strom zugeführt wird, der seinerseits am Ort der Sonde I in der Gegenkopplungswicklung 12 ein Gegenfeld erzeugt, so daß die Empfindlichkeit auf z. B. t/eo herabgesetzt wird. Durch die starke Gegenkupplung iiber die gesamte Anlage hinweg von dem MES-Strom bis zur Förstersonde, ergeben sich eine Reihe von vorteilhaften Eigenschaften der Anlage. So wird z. B. durch diese starke Gegenkopplung jede Nichtlinearität des Verstärkers 4 und des Leistungsverstärkers 5 ausgeglichen, Die Einstellung der richtigen Empfindlichkeit der Gesamtanordnung kann in der Schiffsvermessungsanlage z. B. so vorgenommen werden. daß der Erregerstrom für die Eingangswicklungen des Leistungsverstärkers 5 für den optimaleil Kompensationsstrom in der Kompensationswicklung 6 von Hand, z. B. über ein Potentiometer aus dem Bordnetz, eingestellt wird.
  • Dann wird auf automatische Steuerung umgeschaltet und an der Empfindlichkeitsregulierung 11 so lange verstellt, bis genau der gleiche MES-Strom, der als optimaler Strom mit Handregulierung ermittelt wurde, vorhanden ist.
  • Zur ununterbrochenen Selbtsüberwachung der Anlage wird erfindungsgemäß eine Störgröße eingeführt, deren Wirkung auf den Kampensationsstrom durch geeignete schaltungstechnische Maßnahmen unterbunden wird und die beim Ausfall der Anlage oder eines beliebigen Teiles derselben ein optisches und bzw. oder ein akustisches Signal an einem oder mehreren geeigneten Orten des Schiffes auslöst.
  • Eine mögliche Form der Überwachung dieser Art ist in der Figur schematisch wiedergegeben. Dieser folgend, wird die Überwachung der Sonde I, des Feldmeßgerätes 2 und der dazugehörigen phasengesteuerten Gleichrichtung sowie des dazugehörigen Anzeigeinstrumentes 3 durch die tSberlagerung eines kleinen Wechselfeldes in der Spule 13 der Sonde I zu dem Gleichfeld der Erde erreicht.
  • Durch den Sender 14 (z. B. Transistorensender) wird am Ort der Sonde I ein sehr schwaches Wechselfeld (z. B. 500 Hz) erzeugt. DieseModulation des magnetischen Erdfeldes am Ort der Sonde I muß nach der gesteuerten Gleichrichtung in der Ausgangsspannung als Wechselspannungskomponente vorhanden sein, wenn das Feldmeßgerät 2 in Ordnung ist. Am Ausgang des Feldmeßgerätes 2 muß also eine Span nung, z. B. eine 5oo-Hz-Spannung, die dem SOOeHz-Feld am Ort der Sonde 1 entspricht, auftreten.
  • Diese 5oo-Hz-Spannung wird durch den 5oo-Hz-Saugkreis 15 aus dem Gleichstromkreis entnommen.
  • Nach einem Gleichrichter I6 wird der 5oo-Hz-Strom einer Wicklung 17 des Überwachungsrelais I8 zugeführt. Das Uberwachungsrelais I8 wird durch ein polarisiertes Relais dargestellt. Wenn der aus dem Saugkreis 15 entnommene Strom durch die eine Wicklung I7 des Überwachungsrelais I8 fließt, wird der Kontakt des Relais geschlossen und das Störsignal 19 an eine Stromquelle angelegt, wodurch es anspricht. Die Stromquelle zur Betätigung des Störsignals 19 möge z, B. das Bordnetz darstellen. Wird nun aber aus dem Bordnetz über den regelbaren Widerstand 20 ein stabilisierter Strom durch die zweite Wicklung 21 des Uberwachungsrelais I8 so geschickt, daß die Wirkung des dem Saugkreis 15 entnommenen Stromes gerade aufgehoben wird, so fällt das Überwachungsrelais I8 ab und das Störsignal 19 erlischt. Sobald nun z. B. durch einen Defekt eines Bauteiles im Feldmeßgerät 2 das 500-Hz-Signal, welches dem Saugkreis 15 entnommen wird, ausbleibt, spricht das Überwachungsrelais 18 an und läßt das Störsignal 19 ebenfalls ansprechen. Das Ansprechen des Störsignals 19 zeigt somit einen Fehler in der Funktion der gesamten Feldmeßanlage an.
  • Der in der Figur angedeutete Überwachungskreis für den Verstärker 4 und den dazugehörigen Leistungsverstärker 5 wird nachfolgend näher erläutert: Zum Zwecke der Überwachung ist in dem Stromkreis der Kompensationswicklung 6 ein Widerstand 22 eingefügt; der daran erzeugte Spannungsabfall liefert den Strom über das Potentiometer 23 für eine Wicklung 24 des Überwachungsrelais 25. Die andere Wicklung 26 dieses Relais wird von dem Strom des Anzeigeinstrumentes 3 durchflossen. Mit Hilfe des Potentiometers 23 wird nun erreicht, daß sich die beiden Ströme in den Wicklungen 24 und 26 hinsichtlich ihrer Wirkung kompensieren. Sobald nun durch Aussetzen des Verstärkers 4 oder durch einen Defekt im Leistungsverstärker 5 der der Feldstärke proportionale Strom, der aus dem Widerstand 22 im Kompensationskreis entnommen wird, ausbleibt, spricht das Überwachungsrelais 25 und damit das Signal 30 an.
  • Besonders sei darauf hingewiesen, daß in dem gesamten Kreis von der Sonde I bis zu dem MES-Strom jedes Schaltelement überwacht ist, so daß in jedem Fall der Ausfall eines beliebigen Teiles der Anlage unmittelbar angezeigt wird.
  • Um das Feldmeßgerät 2 auch unabhängig vom Arbeiten des Leistungsverstärkers 5 benutzen zu können, wird in der Gegenkopplungsleitung ein Umschalter 27 vorgesehen. Aus dem Strom durch das Anzeigeinstrument 3 wird über den Widerstand 29 ein bestimmter Anteil über den Umschalter 27 der Gegenkopplungswicklung 12 zugeführt. Mittels des Potentiometers 28 wird dieser Strom so eingestellt, daß der gleiche Gegenkopplungsfaktor wie bei der Gegenkopplung aus dem Leistungsverstärkerstrom vorhanden ist, so daß beim Umschalten des Umschalters 27 von Automatik (Feldmeßgerät 2 mit Leistungsverstärker 5) auf Feldmeßgerät 2 allein die Empfindlichkeit des Feldmeßgerätes 2 nicht geändert wird. Da durch das Anbringen einer Gegenkopplung aus dem Leistungsverstärker 5 oder aus dem Stromkreis des Anzeigeinstrumentes 3 die Empfindlichkeit des Feldmeßgerätes 2 verändert wurde, zeigt das Anzeigeinstrument nicht den Absolutwert der Feldstärke an. Mit Hilfe des in der Figur wiedergegebenen Eichkreises und des variablen Nebenschlusses 3I parallel zum Anzeigeinstrument 3, ist es möglich, dieses in Oersted zu eichen.
  • Der Eichkreis ist derart aufgebaut, daß durch Drücken der Tasten 32 bzw. 33 in der um die Sonde I gelegten Eichwicklung 34 ein Feld von plus 200 mOe bzw. minus 200 mOe erzeugt wird.
  • Der variable Nebenschluß 3I wird so lange verändert, bis beim Drücken einer der Tasten 32 oder 33 ein zusätzlicher Ausschlag von 200 mOe entsteht.
  • Der Eichkreis läßt sich auch vorteilhafterweise dazu benutzen, die magnetische Eigenschutzanlage, z. B. im Hafen oder wenn eine Komponente des Erdfeldes zufällig Null ist, zu überprüfen. Beim Drücken einer der Tasten 32 oder 33 muß eine Verschiebung des Zeigers des Anzeigeinstrumentes 3 auftreten, die einer Feldänderung von 200 mOe entspricht; gleichzeitig muß sich der Leistungsverstärkerstrom um einen entsprechenden Betrag ändern.
  • In Weiterbildung der Erfindung wird bezüglich der Befestigung des Sondentripels außerhalb des Störbereiches des Schiffes vorgeschlagen, diesen Sondentripel an der unmagnetischen Mastspitze des Schiffes in der Weise drehbar anzuordnen, daß eine beliebige Einstellung der drei Sondenachsen zu den drei Schiffsachsen vorgenommen werden kann.
  • Hierbei wird selbstverständlich vorausgesetzt, daß die drei Sondenachsen des Tripels zueinander und die drei Schiffsachsen zueinander jeweils senkrecht aufeinanderstehen.

Claims (17)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Einrichtung zur Steuerung von magnetischen Eigenschutzanlagen gegen die Wirkung des induzierten Anteiles des magnetischen Momentes von Schiffen mittels dreier außerhalb des magnetischen Störbereiches des Schiffes, vorzugsweise an einer unmagnetischen Mastspitze angeordneten Feldmeßsonden, die über je ein Feldmeßgerät die Erregung von Leistungsverstärkern steuern, die ihrerseits Ströme für die Horizontal- und Vertikalkompensationswicklungen liefern, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Feldmeßsonden (I) einzeln oder vorzugsweise gemeinsam drehbar angeordnet und die Feldmeßgeräte (2) und Leistungsverstärker (5) mit besonderen Einrichtungen zur Gegenkopplung und ununterbrochenen Selbstüberwachung der ganzen Anlage ausgerüstet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistungsverstärker (5) durch an sich bekannte Transistorverstärker oder magnetische Verstärker, sogenannte Transduktoren, oder Maschinenverstärker, z. -B. Amplidynengeneratoren, dargestellt werden.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenkopplung den Sonden (1) mit Hilfe einer Gegenkopplungswicklung (12) appliziert wird, die durch einen an einem Widerstand(Io) in dem entsprechenden Kompensationsstromkreis entstehenden Spannungsabfall gespeist wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch I und 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Gegenkopplungskreis ein Potentiometer (II) zur Empfindlichkeitsregulierung vorgesehen ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch I und 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gegenkopplungskreis ein Umschalter (27) vorgesehen ist, über den der Gegenkopplungsstrom wahlweise aus dem Leistungsverstärker (5) oder einem in der Zuleitung zum Leistungsverstärker (5) liegenden Widerstand (29), durch den die Spannung abfällt, entnommen werden kann.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in diesem Gegenkopplungskreis ein Potentiometer (28) vorgesehen ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zuleitungen zwischen jedem Feldmeßgerät (2) und dem zugehörigen Leistungsverstärker (5) je ein Verstärker (4) eingeschaltet ist.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Selbstüberwachung der Anlage in die Meßsonden (I) eine zeitlich konstante Störgröße eingeführt wird.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Störgröße z. B. ein Wechselstrom von 500 Hz, der mit Hilfe einer weiteren Wicklung (I3) auf jede Sonde wirkt, dient.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Eingang jedes Verstärkers (4) ein auf die Frequenz des Wechselstromes abgestimmter Saugkreis (I5) angeordnet ist.
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch I0, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Hilfe des Saugkreises (I5) entnommene Spannung über einen Gleichrichter (I6) der Wicklung eines Relais (I8) zugeführt wird.
  12. I2. Einrichtung nach Anspruch II, dadurch gekennzeichnet, daß beim Ausbleiben dieses Stromes für das Relais (I8) eine optische und/ oder akustische Anzeige (I9) erfolgt.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Kompensationskreis längs eines Widerstandes (22) entstehender Spannungsabfall einer Wicklung (24) eines weiteren Relais (25) zugeführt wird.
  14. 14. Einrichtung nach Anspruch I3, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Relais (25) eine zweite Wicklung (26) hat, die über einen Widerstand (29) zwischen den Zuleitungen zum Leistungsverstärker (5) liegt.
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch I3, dadurch gekennzeichnet, daß in diesem Relaiskreis ein Potentiometer (23) vorgesehen ist.
  16. I6. Einrichtung nach Anspruch I3, 14 und I5, dadurch gekennzeichnet, daß durch dieses Potentiometer (23) in der Zuleitung zur Wicklung (24) des Relais (25) der Strom durch diese Relaiswicklung so abgestimmt wird, daß das Relais eine Signalanzeige (30) nicht betätigt, solange der Verstärkungsfaktor des Leistungsverstärkers (5) konstant bleibt.
  17. 17. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigeinstrument (3) des Feldmeßgerätes (2) mit einem variablen Nebenschluß (3I) versehen ist.
    I8. Einrichtung nach Anspruch I7, dadurch gekennzeichnet, daß um jede Sonde (I) eine weitere zusätzliche Wicklung (34) angebracht ist, durch die zur Eichung des Anzeigeinstrumentes (3) und Überprüfung der Anlage ein Gleichstrom geschickt wird, der die Sonde (I) einem Gleichfeld vorbestimmter Größe aussetzt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift für Metallkunde, I955, H. 5, 5. 362.
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DE2929964A1 (de) * 1979-07-24 1981-01-29 Licentia Gmbh Verfahren zur kompensation des magnetischen stoerfeldes eines objektes mittels einer mes-anlage

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