DE977284C - Verkuerzbarer Schirm - Google Patents
Verkuerzbarer SchirmInfo
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- DE977284C DE977284C DE1948P0001205 DEP0001205D DE977284C DE 977284 C DE977284 C DE 977284C DE 1948P0001205 DE1948P0001205 DE 1948P0001205 DE P0001205 D DEP0001205 D DE P0001205D DE 977284 C DE977284 C DE 977284C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B19/00—Special folding or telescoping of umbrellas
- A45B19/06—Special folding or telescoping of umbrellas with telescopic ribs
Landscapes
- Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBENAM 23. SEPTEMBER 1965
p 1205III/33a D
ist als Erfinder genannt worden
Verkürzbarer Schirm
Die Erfindung bezieht sich auf einen verkürzbaren Schirm mit fernrohrartig zusammenschiebbaren
Dachstangen, bei dem die an den äußeren Dachstangenteilen angelenkten Hauptstreben durch
mit einem gemeinsamen Hilfsschieber verbundene Hilfsstreben abstützbar sind, die beim Aufspannen
des Schirmes ein letztes Herausschieben der äußeren Dachstangenteile bewirken und diese in der
ausgeschobenen Stellung festhalten. Bei derartigen
ίο Schirmen besteht der Mangel, daß das Dachgestell,
wenn der Schirm aufgespannt werden soll, sich gelegentlich zusammenschiebt, statt sich auszubreiten.
Zwar gelingt in solchem Fall das Aufspannen stets nach einigen Versuchen. Gleichwohl
wird dieser Mangel als unbequem empfunden.
Zur Behebung sieht die Erfindung Sperrklinken vor, die um den Gelenkpunkt der Hauptstreben an
den äußeren Dachstangenteilen drehbar sind und bei unvollkommen ausgezogenen äußeren Dachstangenteilen
in in den inneren Dachstangenteilen vorgesehene Rasten einfallen und dem Zusammenschieben
der Dachstangenteile beim Aufspannen des Schirmes entgegenwirken. Diese Klinken liefern
die Gewähr dafür, daß das Dachgestell sich beim Aufspannen ausbreitet. Wenn dann beim weiteren
öffnen die Hilfsstreben wirksam werden, verlassen die Klinken wieder ihre Rasten und bleiben beim
weiteren Aufspannen des Daches unwirksam.
Es sind verkürzbare Schirme bekannt, bei denen die äußeren Dachstangenteile nicht durch Hilfs-
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streben vollständig ausgeschoben und abgestützt werden, sondern durch in Rasten einfallende Sperrklinken,
die auf den Hauptstreben drehbar gelagert sind. Diese Klinken greifen, wenn die Dachstangen
beim Aufspannen relativ zu den Hauptstreben geschwenkt werden, an den inneren Dachstangenteilen
an, die zu diesem Zweck mit Anschlägen versehen sind. Im Gegensatz hierzu handelt es sich bei den
erfindungsgemäß vorgesehenen Sperrklinken nicht ίο um ein Mittel, das letzte Herausschieben der äußeren
Dachstangenteile zu bewirken und sie in der ausgeschobenen Stellung festzuhalten, eine Aufgabe,
die vielmehr den Hilfsstreben zufällt. Im übrigen haben Schirme der bekannten Bauart, bei denen die
Hilfsstreben durch Klinken ersetzt sind, den Nachteil, daß der Bezug auf den Gestellteilen der Gefahr
der Zerstörung ausgesetzt ist, wenn nicht alle Sperrklinken beim Aufspannen zum Anschlag kommen.
Ein erfindungsgemäß gestalteter Schirm kann
zo dadurch im Aufbau vereinfacht werden, daß die aus einer Sperrklinke und einer Rast bestehende
Sperrvorrichtung nur an einer einzelnen Dachstange oder an einzelnen Dachstangen vorgesehen ist.
Denn es genügt für den Eintritt der erstrebten Wirkung, wenn nur an einer Dachstange das
unerwünschte Zusammenschieben ihrer Teile verhindert wird, weil sich diese Wirkung dann
über die Hilfsstreben und den Hilfsschieber allen übrigen Dachstangen selbsttätig mitteilt. Dabei ist
es zweckmäßig, die Sperrvorrichtung an einer Dachstange anzuordnen, die ungefähr auf der der unteren
Schiebersperrfeder entgegengesetzten Seite des Stockes liegt. Aus welchen Gründen sich dies empfiehlt,
wird die weitere Beschreibung ergeben.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Teilansicht des Schirmgestelles bei entspanntem Schirm,
Abb. 2 einen Längsschnitt durch den mittleren Teil einer Dachstange im ersten Teil der Aufspannbewegung
mit der in die Rast eingefallenen Klinke in größerem Maßstab und
Abb. 3 einen gleichen Schnitt durch eine vollständig ausgezogene Dachstange des aufgespannten
Schirmes.
Der Stock des Schirmes besteht aus den beiden zusammenschiebbaren Teilen 1 und 2. Der obere
Teil ι trägt die Schirmkrone 3, an der die Dachstangen angelenkt sind, und eine Feder 4, die den
Schirmschieber 5 beim aufgespannten Schirm festhält. Der untere Stockteil 2 trägt den Griff 6 und
eine Feder 7, die den Schieber 5 beim entspannten Schirm festlegt. Die Dachstangen bestehen aus den
beiden zusammenschiebbaren Teilen 8 und 9. Das innere Ende des äußeren Teiles 9 ist mit der Strebe
10 mittels eines Gelenkbolzens 11 verbunden, während
das innere Ende der Strebe an den Schieber 5 angeschlossen ist. An der Strebe ist bei 12 eine
Hilfsstrebe 13 angelenkt, die mit ihrem oberen
Ende an einen Hilfsschieber 14 angeschlossen ist.
Die beiden Dachstangenteile werden durch zwei
Hülsen aneinandergeführt, von denen die Hülse 15 am äußeren Ende des Teiles 8 befestigt ist, während
die andere Hülse 16 an dem Gelenkbolzen 11 angeordnet
und auf dem inneren Dachstangenteil 8 verschiebbar ist. Auf dem Gelenkbolzen 11 ist
außerdem eine Sperrklinke 17 schwenkbar gelagert, die eine Sperrnase 18 aufweist und unter dem
Druck einer Feder 19 steht. Unter dem Federdruck wird die Nase 18 der Sperrklinke gegen den inneren
Dachstangenteil 8 gepreßt, aber nur solange die Dachstange eine gewisse Spreizstellung zum Stock
einnimmt. Wird dagegen die Dachstange zum Verkürzen des Schirmes an den Stock herangelegt, so
schlägt hierbei die Strebe 10 (Abb. 2) gegen einen rückwärtigen Fortsatz 20 der Sperrklinke an und
bringt sie dadurch aus der Sperrstellung heraus.
In dem Rücken des als Hohlschiene ausgebildeten Dachstangenteiles 8 ist nun ein Loch 21 vorgesehen,
das zur Erhöhung der Sperrsicherheit für die Sperrnase 18 als Rast dient. Die Rast ist an der Dachstange
nicht in der Endstellung der ausgezogenen Dachstangenteile angebracht, sie dient also nicht
zur Sperrung der Dachstangenteile in der Stellung des aufgespannten Schirmes; sie liegt vielmehr an
der Dachstange näher zur Schirmkrone 3 hin, damit die' Sperrnase 18 im ersten Teil der Aufspannbewegung,
bei dem die Dachstangenteile schon etwas zusammengeschoben sind, mit Sicherheit in
die Rast gelangt.
Da nun die Hilfsstreben 13 an einem gemeinsamen Schieber 14 angelenkt sind und infolgedessen
alle Dachstangen zwangsweise stets die gleichen Stellungen einnehmen müssen, wird durch die
Sperrung an der einen Dachstange zugleich das Zusammenschieben aller übrigen Dachstangen, die bei
diesem Ausführungsbeispiel keine Sperrklinken enthalten, zuverlässig gesperrt.
Im weiteren Verlauf der Aufspannbewegung stößt dann der Hilfsschieber 14 gegen die Krone 3
an, wodurch die Hilf sstreben 13 in bekannter Weise gegen die Streben 10 drücken und dadurch ein Herausschieben
der äußeren Dachstangenteile 9 bis zu der vorgesehenen Spannung des Schirmdaches bewirken.
Hierbei wird dann die Klinke 17, wie Abb. 3 zeigt, aus der Rast 21 herausgeschoben.
Vorzugsweise wird diejenige Dachstange mit der Sperrklinke 17 ausgerüstet, die an der der unteren
Schiebersperrfeder 7 entgegengesetzten Seite des Stockes angeordnet ist, weil man diese Feder beim
Aufspannen des Schirmes — damit man sie sehen kann — stets nach oben hält und weil infolgedessen
die Dachstange an der Unterseite des Stockes schon allein durch ihr eigenes Gewicht sich etwas vom
Stock abspreizt, wodurch das Übergehen der Dachstange in die Sperrstellung unterstützt wird.
Die Ausbildung der Rast an der Dachstange könnte natürlich anstatt durch das Loch 21 auch in
beliebig anderer Weise vorgenommen werden, z. B. durch eine Einschnürung an den Kanten der Hohlschiene,
also durch eine Verengung der Hohlschiene in Höhe der Kanten.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Verkürzbarer Schirm mit fernrohrartig zusammenschiebbaren Dachstangen, bei dem diean den äußeren Dachstangenteilen angelenkten Hauptstreben durch mit einem gemeinsamen Hilfsschieber verbundene Hilfsstreben abstützbar sind, die beim Aufspannen des Schirmes ein letztes Herausschieben der äußeren Dachstangenteile bewirken und diese in der ausgeschobenen Stellung festhalten, gekennzeichnet durch um den Gelenkpunkt (ii) der Hauptstreben (io) an den äußeren Dachstangenteilen (9) drehbare Sperrklinken (17, 18), die bei unvollkommen ausgezogenen äußeren Dachstangenteilen (9) in in den inneren Dachstangenteilen (8) vorgesehene Rasten (21) einfallen und dem Zusammenschieben der Dachstangenteile beim Aufspannen des Schirmes entgegenwirken.
- 2. Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einer Sperrklinke (17, 18) und einer Rast (21) bestehende Sperrvorrichtung nur an einer einzelnen Dachstange oder nur an einzelnen Dachstangen (8, 9) vorgesehen ist.
- 3. Schirm nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (17, 18, 21) an einer Dachstange (8, 9) angeordnet ist, die ungefähr auf der der unteren Schiebersperrfeder (7) entgegengesetzten Seite des Stockes (1, 2) liegt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 535 096, 689 068,691 739; schweizerische Patentschrift Nr. 202 989;USA.-Patentschriften Nr. 1098027, 1856385.In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 868653.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 665/3 9.65
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1948P0001205 DE977284C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Verkuerzbarer Schirm |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1948P0001205 DE977284C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Verkuerzbarer Schirm |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE977284C true DE977284C (de) | 1965-09-23 |
Family
ID=582847
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1948P0001205 Expired DE977284C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Verkuerzbarer Schirm |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE977284C (de) |
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1948
- 1948-10-02 DE DE1948P0001205 patent/DE977284C/de not_active Expired
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