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DE977027C - Einrichtung zum Unterteilen von bewegten Straengen - Google Patents

Einrichtung zum Unterteilen von bewegten Straengen

Info

Publication number
DE977027C
DE977027C DESCH5199A DESC005199A DE977027C DE 977027 C DE977027 C DE 977027C DE SCH5199 A DESCH5199 A DE SCH5199A DE SC005199 A DESC005199 A DE SC005199A DE 977027 C DE977027 C DE 977027C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
strand
knives
cut
cutting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH5199A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Guenther Dipl-Ing D Schur
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH5199A priority Critical patent/DE977027C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE977027C publication Critical patent/DE977027C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D25/00Machines or arrangements for shearing stock while the latter is travelling otherwise than in the direction of the cut
    • B23D25/02Flying shearing machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Unterteilen von bewegten Strängen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Unterteilen von bewegten Strängen, wie Draht, Band, Stangenmaterial, in Stücke bestimmter Länge. Derartige Einrichtungen werden aus der Ausgangsstellung auf die Geschwindigkeit des zu zerschneidenden Materialstranges gebracht und bewegen sich während des Abschneidevorganges in gleichbleibender Geschwindigkeit mit diesem. Nach Beendigung des Schnittvorganges müssen die Messer so weit auseinanderbewegt werden, daß der weiterlaufende Materialstrang zwischen diesen hindurchtreten kann. Erst dann kann die Geschwindigkeit der Schneideeinrichtung verringert werden, um nach Erreichen der äußersten Endlage wieder in die Ausgangsstellung zurückgebracht zu werden.
  • Es ist bereits eine Einrichtung bekannt, bei der eine Anzahl von Schneideeinrichtungen auf einer endlosen Kette befestigt sind, die mit einer Geschwindigkeit bewegt wird, die der Vorschubgeschwindigkeit des zu zerschneidenden Materialstranges entspricht. An der Arbeitsstelle werden die Messer dadurch gegen das Werkstück bewegt, daß an dem hinteren Ende des Messerhalters Rollen angebracht sind, die auf eine gegenüber dem Materialstrang geneigte Fläche auflaufen. Nach Beendigung des Schnittes bewegen sich die Messer in der gleichen Richtung weiter, gleiten dabei von der geneigten Fläche ab und werden mittels Federn von dem Werkstück abgezogen.
  • Bei einer anderen bekannten Abschneideeinrichtung werden die Messer mit ihren Haltern durch eine Klauenkupplung mit dem zu zerschneidenden Materialstrang in der Vorschubrichtung mitgenommen. Auch bei dieser Einrichtung laufen die Rollen, die an den die Messer tragenden Hebeln befestigt sind, auf einer gegenüber der Vorschubrichtung des Materials geneigten Fläche und bewegen die Messer dadurch gegen den Materialstrang. Bei dieser Einrichtung werden allerdings. die Messer ebenso wie der noch zu zerschneidende Materialstrang nach Beendigung des Schnittes durch Federn, Puffer od. dgl. entgegen dessen Vorschubrichtung zurückgeschoben. Damit ist es mit dieser Einrichtung nicht möglich, einen mit gleichförmiger Geschwindigkeit ununterbrochen laufenden Materialstrang zu zerschneiden.
  • Weiterhin ist eine Einrichtung bekanntgeworden, bei der auf der Grundplatte der sich in Richtung des Ziehgutes bewegenden und später in die Ausgangsstellung zurückkehrenden Abschneideeinrichtung zwei einarmige Hebel drehbar gelagert sind, an denen je ein Messerhalter mit Messer aasgelenkt ist. Zwei weitere kleinere zweiarmige Hebel, die in der gleichen Grundplatte gelagert sind, laufen, wenn sich die Abschneideeinrichtung in der Vorschubrichtung des zu zerschneidenden Materialstranges bewegt, mit ihrem.längeren Hebelarm an Anschläge an, die an dem feststehenden Maschinenrahmen angebracht sind. Dadurch verdrehen sie sich so, daß sie mit ihrem kürzeren Hebelarm auf das Ende der zuerst genannten einarmigen Hebel einwirken, so daß sich diese und damit auch die Messerhalter mit den Messern aufeinander zu bewegen und so den Materialstrang zerschneiden. Bei einer weiteren Bewegung der Abschneideeinrichtung in der gleichen Richtung gleiten die kleineren Hebel von den fest angebrachten Anschlägen ab und gestatten dadurch den größeren einarmigen Hebeln sich dem Druck einer Feder folgend so weit ausein-'anderzubewegen, daß der Materialstrang ungehindert zwischen den Messern hindurchtreten und die Abschneideeinrichtung in ihre Ausgangsstellung bewegt werden kann, ohne den Materialstrang in seiner weiteren Bewegung zu hindern.
  • Schließlich sind noch zwei verschiedene Einrichtungen bekannt, bei denen die quer zur Maschinenachse verschiebbaren Messer entlang von gegen die Vorschubrichtung des Materialstranges geneigten Flächen geführt werden. Bei der einen dieser beiden Vorrichtungen ist die schräge Führungsleiste schwenkbar gelagert. Durch Verdrehen eines Exzenters kann sie nach Beendigung des Schneidevorganges in eine zur Vorschubrichtung des Materialstranges parallele Lage ausgeschwenkt werden. Dadurch wird ein Messerhalter zusammen mit dem Messer von dem Materialstrang abgezogen, so daß dieser zwischen den beiden Messern ungehindert hindurchtreten und die Abschneideeinrichtung in die Ausgangsstellung zurückgeführt werden kann.
  • Bei der zweiten Einrichtung dieser Art sind die Messer in je einem Schlitten gelagert. Diese Schlitten laufen längsverschiebbar in Führungsschienen, die in der Vorschubrichtung des Materialstranges gegeneinandergeneigt sind. Sobald der Materialstrang durchschnitten ist,, schwingt eines der Messer in Richtung der Vorschubbewegung aus, wodurch der Materialstrang frei zwischen den Messern hindurchtreten kann und diese mit den sie tragenden Schlitten in dieAusgangsstellung zurückkehren können.
  • Diesen bekannten Einrichtungen haften bei ihrer Verwendung für den gedachten Zweck eine Reihe von Nachteilen an. So benötigt die zuerst genannte Einrichtung eine größere Zahl von Schneidvorrichtungen und bedingt dadurch einen hohen technischen Aufwand. Bei der weiterhin aufgeführten Einrichtung muß der Vorschub des Materialstranges nach jedem Schnitt unterbrochen werden.
  • Die drei zuletzt genannten Einrichtungen vermeiden zwar die vorstehend aufgeführten Nachteile, jedoch kann bei ihnen nur etwa ein Drittel des Gesamthubes der Messer für den Abschneidevorgang selbst ausgenutzt werden, während das letzte Drittel des Hubes benötigt wird, um eines der beiden Messer oder beide Messer aus dem Bereich der Materialstange herauszuschwenken und das erste Drittel des Hubes, um das bzw. die Messer aus der ausgeschwenkten Stellung wieder in die Arbeitsstellung zu bringen. Weiterhin können die Ausschaltbewegungen des bzw. der Messer nur durch verwickelte Kurvensteuerungen, die leicht zu Betriebsstörungen Anlaß geben, oder durch große und schwere Bauglieder wie große Hebel oder lange und schwere Führungsleisten bewirkt werden, deren Masse so groß ist, daß durch sie die Zahl der Schnitte in der Zeiteinheit beschränkt wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden. Gemäß dem angegebenen Stande der Technik wird dabei von einer Einrichtung zum Unterteilen von bewegten Strängen, wie Draht-, Band-, Stangenmaterial, deren die Messer tragenden Schieber während des Schneidevorganges mit der Geschwindigkeit des Stranges bewegt und nach Durchführung des Schnittes in die Ausgangsstellung zurückgeführt werden und in einem ortsfesten Gehäuse an gegenüberliegenden, in Vorschubrichtung des Materialstranges keilförmig zueinander geneigten Führungsflächen gleichzeitig beim Schneidhub aufeinander zu bewegt werden, in denen mindestens das eine der Messer ausschaltbar gelagert ist, und bei der das oder die Messer während des Schneidens. durch eine Abstützung zwangläufig in einer gegenüber den Schiebern gleichbleibenden Schneidstellung gehalten und bei der Weiterbewegung des Schiebers nach erfolgtem Schnitt durch eine Rückstellung in eine Freigabestellung für den Materialstrang bringbar sind, ausgegangen. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß die Abstützung für ein Messer aus einem an dem Schieber des Messers beweglich angeordneten und für das Messer in der Schneidstellung zwischen Messerrücken und dem Gehäuse ein Widerlager bildendes Zwischenglied besteht, das nach erfolgtem Schnitt durch Anlaufen gegen einen Anschlag das Messer freigibt.
  • Durch diese Anordnung der ausschaltbaren Zwischenglieder wird erreicht, daß die Organe zum Ein- und Ausschalten der Messer sehr einfach sind und daß sie nur dann Relativbewegungen gegenüber den Messerhaltern bzw. den Messern ausführen, wenn sie nicht durch die beträchtlichen Schnittdrücke belastet werden. Dadurch sind sie nur einem sehr geringen Verschleiß unterworfen. Vor allem aber können die Schaltbewegungen für die Zwischenstücke bzw. die Messerhalter durch nur sehr kurze V orschubbewegungen der Schieber ausgelöst werden. Dadurch braucht der Gesamthub der Abschneideeinrichtung nur unwesentlich größer zu sein als der zum Schneiden benötigte Hub. Wegen des kleinen Hubes können aber auch die Antriebsorgane für die Abschneideeinrichtung besonders einfach ausgebildet werden. Schließlich können die bewegten Massen der Schieber klein gehalten werden, wodurch es möglich wird, eine große Zahl von Schnitten in der Zeiteinheit und einen sehr ruhigen Lauf der Maschine zu erreichen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Dieses besteht aus einem Gehäuse i, in dem sich zwei keilförmige Schieber 2 und 3 befinden. In diesen sind die Messerlialter 4 und 5 drehbar gelagert, die die Messer 6 und 7 tragen. Durch die Einwirkung der Feder 8 liegen die beiden Messer mit ihren. schneidenden Kanten stets aneinander an und stützen sich außerdem über die in ihrer Längsrichtung verschiebbaren Zwischenglieder 9 und io auf den Schiebern 2 und 3 ab.
  • Um die Reibung zwischen den Schiebern 2 und 3 und dem Gehäuse i zu verringern, können zwischen diesen Teilen Kugeln, Rollen oder Lagernadeln angeordnet sein.
  • Auf dem Boden des Gehäuses i befinden sich die Leisten 17 und 18, die in Nuten auf der Unterseite der Schieber 2, 3 eingreifen, damit die Schieber stets parallel zu sich selbst verschoben werden.
  • Der zu zerschneidende Materialstrang 12 bewegt sich mit gleichbleibender Geschwindigkeit in der Zeichnung von links nach rechts. Soll dieser zerschnitten werden, so wird die Antriebsstange i i über an sich beliebige, nicht dargestellte Konstruktionsglieder mit den Antriebsorganen der Maschine so gekuppelt, daß sie sich in der Zeichnung von links nach rechts bewegt. Dadurch wird der Schieber 3 nach der kleineren Öffnung des Gehäuses hin bewegt und damit auch der Schieber 2, da sich die beiden Messer aufeinander abstützen. Bei dieser Bewegung bewegen sich die Messer 6, 7 aufeinander zu und schneiden dadurch den zwischen ihnen befindlichen Materialstrang 12 durch.
  • Nach Beendigung des Schneidevorganges stoßen die Zwischenglieder 9 und io bei der Weiterbewegung der Schieber 2 und 3 an zwei in der Zeichnung nicht dargestellte Anschläge und werden dadurch in ihrer Weiterbewegung gehindert. Sobald die Messer 6 und 7 von den Zwischengliedern 9 und 1o abgeglitten sind, verdreht die Feder iz die Messerhalter 4 und 5 so weit nach außen, bis die Messer unmittelbar auf den Schiebern :2 und 3 aufliegen. Dadurch kann der Materialstrang 12 beim Zurückgehen der Schieber 2 und 3 in die Ausgangsstellung ungehindert zwischen den Messern hindurchlaufen.
  • Kurz bevor die Schieber 2 und 3 in ihre Ausgangslage zurückgekehrt sind, stoßen die Bolzen 13 und 14 an zwei in der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellte Anschlagleisten, die die Messer 6 und 7 wieder so weit von den Schiebern abdrücken, daß die Zwischenglieder 9 und io vermittels der Federn 15 und 16 zwischen die Schieber und die Messer geschoben werden können, so daß damit die Ausgangsstellung wieder erreicht wird.
  • Um den Auflagedruck zwischen den beiden Messern 6 und 7 während des Arbeitshubes zu verringern und damit ihre Abnutzung hintenan zu halten, kann man vorteilhafterweise dem Schieber :2 eine geringere Neigung als dem Schieber 3 geben. Unter Umständen kann man dem Schieber 2 auf seiner äußeren, dem Keilgehäuse zugewandten Seite keine Neigung geben, so daß die Schnittbewegung quer zur Vorschubrichtung des Materialstranges ausschließlich von dem Schieber 3 mit dem Messer 7 ausgeführt wird. Wenn aber das Messer 6 keine Querbewegung ausführt, kann es unter Fortfall des Zwischengliedes 9 unmittelbar in dem Schieber 2 gelagert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Unterteilen von bewegten Strängen, wie Draht-, Band-, Stangenmaterial, deren die Messer tragenden Schieber während des Schneidevorganges mit der Geschwindigkeit des Stranges bewegt und nach Durchführung des Schnittes in die Ausgangsstellung zurückgeführt werden und in einem ortsfesten Gehäuse an gegenüberliegenden, in Vorschubrichtung des Materialstranges keilförmig zueinander geneigten Führungsflächen gleichzeitig beim Schneidhub aufeinander zu bewegt werden, in denen mindestens das eine der Messer ausschaltbar gelagert ist, und bei der das oder die Messer während des Schneidens durch eine Abstützung zwangläufig in einer gegenüber den Schiebern gleichbleibenden Schneidstellung gehalten und bei der Weiterbewegung des Schiebers nach erfolgtem Schnitt durch eine Rückstellung in eine Freigabestellung für den Materialstrang bringbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung für ein Messer aus einem an dem Schieber (2, 3) des Messers beweglich angeordneten und für das Messer (6, 7) in der Schneidstellung zwischen Messerrücken und dem Gehäuse (i) ein Widerlager bildendes Zwischenglied (9 bzw. 9, io) besteht, das nach erfolgtem Schnitt durch Anlaufen gegen einen Anschlag das Messer freigibt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 307 915, 402 4o6, 568 721, 593 437 britische Patentschrift Nr. 512 904; USA.-Patentschriften Nr. 897 344, 2 234 728; Anton Pomp: »Stahldraht, seine Herstellung und Eigenschaften«, Düsseldorf, 1941, S. 122.
DESCH5199A 1950-11-16 1950-11-16 Einrichtung zum Unterteilen von bewegten Straengen Expired DE977027C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1427185B1 (de) * 1960-03-22 1970-05-21 Nyby Bruk Ab Sicherheitsvorrichtung fuer laengsbewegtes Stranggut

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