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DE234704C - - Google Patents

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Publication number
DE234704C
DE234704C DENDAT234704D DE234704DA DE234704C DE 234704 C DE234704 C DE 234704C DE NDAT234704 D DENDAT234704 D DE NDAT234704D DE 234704D A DE234704D A DE 234704DA DE 234704 C DE234704 C DE 234704C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bar
frame
parallel
hands
protective
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT234704D
Other languages
English (en)
Publication of DE234704C publication Critical patent/DE234704C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16PSAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
    • F16P3/00Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body
    • F16P3/12Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body with means, e.g. feelers, which in case of the presence of a body part of a person in or near the danger zone influence the control or operation of the machine
    • F16P3/125Guards for rolls in calendering or other roll machines, e.g. nip guards, finger guards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47«. GRUPPE
AUGUST LÖSCHE in BERLIN.
Zusatz zum Patente 214674 vom 28. Oktober 1908.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1910 ab. Längste Dauer: 27.Oktober 1923.
Bei der Ausführung der Erfindung nach Patent 214674 ergab sich, daß bei Schutzvorrichtungen von ι bis 3Y2 m Länge ·— wie sie an Wäsche- und Papierkalandern gebraucht werden — der Mechanismus nicht genügte, um die Leiste f auf der ganzen Länge parallel zurückzudrängen, wenn dieselbe an den äußersten Enden eingedrückt wurde. Die Leiste f zwängte sich in diesen Fällen in den Böcken d.
Es stellte sich die Notwendigkeit heraus, eine Parallelführung zu schaffen, die gänzlich unabhängig von den Böcken d ist, so daß diese nur dazu dienen, ein Abheben der Leiste f zu verhindern.
Diese Parallelführung ist dadurch geschaffen worden, daß bei den Punkten i und i1 auf jeder Seite nach rechts bzw. links die Hebel Ä2 und ha angebracht wurden, welche in g drehbar mit den Führungsschlitzen k1, k% ihrer Enden /2 und Is in Stifte eingreifen, welche im Hohlraum der Leiste f befestigt sind.
Durch diese Konstruktion wird erreicht, daß bei Berührung der Leiste f sämtliche vier Hebel in Bewegung gesetzt werden und dadurch der Druck gegen die Leiste f von einem Ende zum andern übertragen und eine wirksame Parallelführung erreicht wird.
Die Fig. 1 und 2 der Zeichnung zeigen die Parallelführung in ihren beiden Endstellungen. Um die vier bis sieben Walzen beispielsweise eines Kalanders zu schützen, muß an jeder dieser Walzen eine derartige Schutzvorrichtung angebracht werden; um nun die Maschine zum Stillstand zu bringen, wenn die Schutzvorrichtung in Tätigkeit tritt, muß eine Ausrückvorrichtung angeordnet werden, welche in bekannter Weise mit den Schutzvorrichtungen an den Walzen in Verbindung steht.
Diese Ausrückvorrichtung besteht im vorliegenden Falle aus einem halbkreisförmigen, mit einem Längsschlitz versehenen Rahmen, welcher auf den Zuführungstischen und der Seitenwand des Maschinengestells befestigt ist. ■ In den Schlitz des Rahmens ist ein leicht beweglicher Rahmen eingepaßt. Dieser Rahmen ist mit Stiften versehen, welche je hinter die Leiste f greifen. Der Rahmen selbst stößt vorn, wo er bei seiner Bewegung aus dem feststehenden Rahmen heraustritt, auf den Hebel x,- welcher mit einem weiteren Hebelwerk nach bekannter Art verbunden ist..
Dieses letztere Hebelwerk rückt direkt oder auch indirekt durch Auslösen eines Gewichts den Antrieb der Maschine aus.
Gerät also die Hand zwischen Walze und Leiste f, so wird Leiste f zurückgeschoben; dadurch wird der Schieber e gegen die Walze vorgeschoben; gleichzeitig wird der Stift des Ausrückrahmens von Leiste f zurückgeschoben, dadurch der Ausrückrahmen selbst und das damit verbundene Hebelwerk in Bewegung
gesetzt und die Maschine zum Stillstand gebracht. Nach Zurückziehen geht die Leiste f wie auch der Ausrückrahmen durch Federdruck in die Anfangstellung zurück.
Fig. 3 der Zeichnung zeigt die Seitenansicht eines Kalanders, die Anordnungen der Schutzvorrichtungen an den Kalanderwalzen nebst Ausrückvorrichtung.
Fig. 3 a zeigt Teile der Vorderansicht der Ausrückvorrichtung.
Für die Einführungsstelle am Kalander ist eine besondere Abänderung der Schutzvorrichtung notwendig. Hier muß diese in den 20 mm weiten Zwischenraum zwischen Zuführungstisch und erster Druckwalze möglichst nahe vor dem Heizzylinder angebracht werden. Zu diesem Zweck ist die Leiste f mit dem Schieber e zu einem Stück vereinigt worden, welches mittels Scharnierbänder an e'iner starken, schrägstehenden Winkelschiene angelenkt ist.
In Fig. 3 ist diese Ausführungsform mit eingezeichnet; Fig. 4 zeigt diese Schutzvorrichtung im Ruhestand; Fig. 4a zeigt sie in Tätigkeit; Fig. 4 b ist eine Vorderansicht von Fig. 4.
Gerät die gleitende Hand bei Punkt a zwischen die Vorrichtung und den Zuführtisch, so dreht sich die Vorrichtung in ihren Scharnieren bei Punkt c und bringt dadurch den Absperrschieber b auf den Tisch, so daß die Hand am weiteren Vordringen verhindert wird.
Die zuerst beschriebene Parallelführung der Stoß- und Schutzschiene kann auch in geeigneter Weise zum Herablassen eines Schutzrahmens an Fahrzeugen angewandt werden, um ein Überfahrenwerden von Menschen und Tieren zu verhindern. Der Leiste f entspricht dann eine Schutzschiene an der Vorderseite des Wagens, der Schiene β ein Schutzrahmen, der nach unten fällt, wenn die Schutzschiene berührt wird. .

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Schutzvorrichtung gegen das Einklemmen der Hände bei Maschinen mit sich drehenden Walzen nach Patent 214674,
, dadurch gekennzeichnet, daß zur Parallelführung der Leiste (f) vier Hebel (h, h1, h2, hs) an der Grundplatte angelenkt sind und durch zwangläufige Verbindung mit drei Stiften der Leiste (f) bei Berührung dieser Leiste gleichzeitig in Bewegung kommen und den Schieber (e) parallel verschieben.
2. Schutzvorrichtung gegen das Einklemmen der Hände bei Maschinen mit sich drehenden Walzen nach Patent 214674, dadurch gekennzeichnet, daß Leisten (e und f) in H- Form zu einem Stück vereinigt und mittels Scharniere an einer starken Schiene beweglich befestigt sind, wodurch die gegenläufig schiebende Bewegung der Leisten (e und f) in eine entgegengesetzt schwingende Bewegung umgewandelt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT234704D Active DE234704C (de)

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DE234704C true DE234704C (de)

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DENDAT234704D Active DE234704C (de)

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DE (1) DE234704C (de)

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