DE97617C - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
- E03B—INSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
- E03B5/00—Use of pumping plants or installations; Layouts thereof
- E03B5/04—Use of pumping plants or installations; Layouts thereof arranged in wells
- E03B5/06—Special equipment, e.g. well seals and connections for well casings or the like
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B53/00—Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
- F04B53/10—Valves; Arrangement of valves
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- Hydrology & Water Resources (AREA)
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- Water Supply & Treatment (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ein Uebelstand geschlagener Brunnen besteht darin, dafs sie von Anfang an viel Sand und
Kiestheilchen aus der Umgebung der Brunnenspitze infolge der Saugwirkung heraufbringen.
Es bildet sich dann um die Brunnenspitze ein ausgepumptes, kesseiförmiges Loch, aus dem
der Brunnen mit der Zeit immer reineres undsandfreieres Wasser bringt.
Infolge unterirdischer, veränderter Wasserströmung oder zeitweisen Einfallens der Wandung
dieses Saugloches bringt aber der Brunnen oder die Pumpe wieder mehr oder weniger
Sand und Kiestheilchen, die stets schädlich auf die Pumpvorrichtungen einwirken, und der
hauptsächlichste Zweck der vorliegenden Einrichtung ist, diesem Uebelstande abzuhelfen.
Bei der vorliegenden Schutzvorrichtung ist ein Schlammfänger zusammen mit einer Controlvorrichtung
für die Dichtigkeit der Saugleitung derart angeordnet, dafs durch die Entleerung
des Schlammes oder dergl. ■ im Betriebe der Pumpe nicht die geringste Störung eintritt und
das Wasser nach der Entleerung in gleicher Weise unverändert wie vor der Entleerung
gefördert wird, d. h. Wasser, das frei ist von Sand und Kiestheilchen.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Schutzvorrichtung und
Fig. 2 in kleinerem Mafsstabe die Einschaltung derselben in ein Brunnenrohr zwischen Brunnenspitze und Pumpe.
Ein cylindrisches Gefäfs A, zweckmäfsig aus einem dickwandigen Glascylinder α und einem
oberen und unteren Deckel b bezw. c bestehend, die mit dem Glascylinder durch
Schraubenbolzen s luftdicht verbunden sind, besitzt am oberen Deckel b einen Lufteinlafshahn
d und am unteren, mit Schlammsack c1 versehenen Boden c einen Ablafshahn e.
Jeder Deckel ist behufs Einschaltung des Hohlgefäfses in das Brunnenrohr mit einem
einen Flantsch tragenden Anschlufsstutzen oder event. Muffengewinden versehen.
An dem oberen Deckel b ist das Gehäuse f
für ein Rückschlagventil angeschlossen, das mittelst unterer Dichtungsscheibe auf seinem
Sitze schliefst, welcher sich an einem an das Gehäuse f angeschraubten Rohrstück g befindet,
das in eine Tasse h hineinreicht.
Rohrstück g und Tasse h sind von einem Messingsiebe i umschlossen, das oben mittelst
eines Blechrandes i1 am Rohrstück bezw. Ventilgehäusef gehalten wird.und unten durch
einen Blechboden z'2 abgeschlossen ist, dessen Verbindung mit der Tasse und dem Rohrstück
g durch eine Schraube k hergestellt ist.
Ein zweites, sich ebenfalls nach oben öffnendes Rückschlagventil v1 mit Dichtungsscheibe
hat seinen Sitz auf einem in das Gefäfs A etwas hineinragenden Fortsatz des Einlaufstutzens
des unteren Deckels c.
Die Wirkungsweise der Schutzvorrichtung ist folgende:
Wird nach der Einschaltung der Vorrichtung in die Saugleitung eines geschlagenen, Sand
oder Kies bringenden Brunnens (Fig. 2) die Pumpe P in Betrieb gesetzt, so fliefst das angesaugte
Wasser durch das Ventil v1 zunächst
in das Gefäfs A und von diesem durch das Gewebe i und das obere Rückschlagventil ν
nach der Pumpe.
Auf diesem Wege-werden der mitgeführte Sand und die Kiestheilchen von dem Siebe i abgehalten,
können also nicht unter das Ventil ν und in die Pumpe gelangen, also auch nicht
in das Brunnenrohr zurückfallen, vielmehr setzen sich die schädlichen Fremdkörper auf
dem schrägen Boden c ab, woselbst sie, im Schlammsacke c1 gesammelt, durch den Hahn e
von Zeit zu Zeit abgelassen werden.
Behufs Ablassens öffnet man den Lufteinlafshahn d und den Ablafshahn e, dabei
schliefst sich das obere Rückschlagventil ν und das untere Ventil v1 infolge eigener Schwere
und der darauf ruhenden Wassersäulen, und das im Gefäfs A enthaltene Wasser fliefst
unter Mitnahme des im Schlammsacke cl enthaltenden
Sandes u. dergl. durch den Hahn e ab.
Nachdem die Unreinigkeiten abgelassen, bedarf es nur des Schliefsens der beiden Hähne,
um die Pumpe, ohne dafs dieselbe aufgefüllt wird, in Betrieb nehmen zu können, da das
obere Ventil ν das Wasser in der Pumpe zurückhält.
Wegen des Schliefsens des Ventils v1 kann
das Wasser nicht in das Brunnenrohr / (s. Fig. 2) zurückfallen, somit bleibt das Wasser in dem
natürlichen Kessel am Spitzenende des Rohres ganz ruhig und unbeeinflufst. Das Wasser
unterhalb der Pumpe wird in dieser und in dem Rohr m bis zu dem Ventil y zurückgehalten.
Somit sind beide Rohrtheile stets ganz voll Wasser.
Werden nun die beiden Hähne d und e geschlossen, so pumpt jede Pumpe, da nur ein
ganz kleiner Hohlraum (der des Schutzapparates) leer zu pumpen ist, ohne Weiteres in einigen
Kolbenhüben an, und ist nach der Entleerung das geförderte Wasser, da es nicht beunruhigt
wurde, so rein wie zuvor.
Durch die Einrichtung ist auch das lästige Fallenlassen der Brunnenpumpen und die vor
Allem auch schnelle Abnutzung durch eindringenden Sand beseitigt.
Von besonderer Wichtigkeit ist dies für Pumpen mit eingeschliffenem Metallkolben,
Flügelpumpen, Rotationspumpen u. dergl., welche durch Eindringen von Sand und Kiestheilchen
oft schon nach ganz kurzer Zeit unbrauchbar werden, was bei Anwendung dieser Vorrichtung erspart bleibt.
Bei Undichtigkeit der Saugleitung zeigt die Vorrichtung dies sofort dadurch sichtbar an,
dafs mit dem in das Glasgefäfs A einfliefsenden Wasser sich auch Luftblasen zeigen. Dadurch
werden lange Nachsuchungen an den Pumpen und Ventilen vermieden, da man in den seltensten Fällen weifs, ob die Saugleitung
dicht ist, und da sich bei Undichtsein derselben immer Fehler an der Pumpenanlage bemerkbar
machen.
Bei undichter Saugleitung steigen durch das Saugrohr I am Ventil vl Luftblasen, ,wie in
Fig. 2 angedeutet, sichtbar in die Höhe.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schutzvorrichtung für Brunnen- und Saugpumpen, gekennzeichnet durch ein Gefäfs (A) mit Rückschlagventil (v) in einem unteren, von einem Sieb (i) umgebenen Anschjufsgehäuse des Verbindungsstutzens des Deckels (b) und einem Rückschlagventil (v1) im Verbindungsstutzen des mit Schlammsack (c1) versehenen Bodens, zum Zweck, die Abführung der im Schlammsack (cl) gesammelten Fremdkörper bei Oeffnung der Hähne (d und e) unter Abschlufs der Saugleitung durch die Ventile (v und v1), also ohne Fallenlassen und Verunreinigung des Wassers bewirken zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97617C true DE97617C (de) |
Family
ID=368650
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97617D Active DE97617C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97617C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007630B (de) * | 1954-04-08 | 1957-05-02 | Pleuger & Co | Schutzeinrichtung fuer das Druckventil am unteren Ende eines Steigrohres und zur Entsandung und Entwaesserung des Steigrohres |
-
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- DE DENDAT97617D patent/DE97617C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007630B (de) * | 1954-04-08 | 1957-05-02 | Pleuger & Co | Schutzeinrichtung fuer das Druckventil am unteren Ende eines Steigrohres und zur Entsandung und Entwaesserung des Steigrohres |
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