DE2351351A1 - Vorrichtung mit einem doppelschieberventil zum abfuehren von schutter enthaltender spuelfluessigkeit aus der arbeitskammer eines tunnelschildes - Google Patents
Vorrichtung mit einem doppelschieberventil zum abfuehren von schutter enthaltender spuelfluessigkeit aus der arbeitskammer eines tunnelschildesInfo
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Description
Eine derartige, in der britisehen Patentschrift 1 083 32S
beschriebene iDunnelvortriebB¥orriohtung ist ein Tunnel schild
mit einem auerstehenden Brucksohott, einem kraftangetriebenen,
drehend arbeitenden mechanischen Grabgerät in einer Arbeitskammer
vor dem Sohottg einer Yorriohtung zum Zufuhren einer
Spülflüssigkeit unter Druok in die Arbeitskammer9 uni mit
einer Yo,rrichtung au© kontinuisrXlcken Abfü&r©B von
mit eines» Seil der Spülflüssi^selt au® $er
Di© Im Betrieb der vorsugeweieo ©ine
Viskosität
tot
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die Suspension anfänglich verhältnismäßig ,fließfähig und kann
in diesem Zustand in die vor dem Schild liegende Arbeitskammer
gepumpt werden. Sobald jedoch die Suspension den Ort»stoß
erreicht oder teilweise in diesen eindringt; ist sie nickt
mehr fließfähig und wird im wesentlichen fest, halbfest oder
hochviskos. Auf diese Weise trägt sie in beträchtlichen MaSe
zur Verfestigung dee Ortsstoßeβ oder tatsächlich zur Ausbildung einer Druckmembran an oder im Boden bei, gegen die
der Druck der Spülflüssigkeit in der Arbeitskammer wirkt.
Aus Sründen der Wirtschaftlichkeit weist die vorbeschriebene
Tunnelvortriebsvorrichtung vorzugsweise eine Vorrichtung auf,
mit der sich aus der abgeführten Spülflüssigkeit Schutter ausscheiden und der Esst, der im Idealfall nur aus der thixotropen
Suspension bestehen sollte 9 zur Wiederverwendung in
die Arbeitskammer zurückleiten läßt.
Der Erfindung liegt äie Aufgabe zugrunde» eine Vorrichtung
zum Abführen von Spülflüssigkeit au® der unter Drusk stehenden
Arbeitskammer vor tier* Sehott einer eeXahta Tunnelvortriebe-Vorrichtung
zu schaffen. *
Diese Aufgabe ist mit einer Vorrichtung mit einem Doppelsohitber-Ventil
gelöst, die sich erfindungsgemäß dadurch auszeichnet, daß ein mit nach oben gerichteter Bewegung
absperrender erster Schieber vor dem zweiten Schieber des Ventils angeordnet ist, und daß der den Sitz für aen traten
Schieber enthaltend· Teil des Ventilgehäuse8 mit einer Vorrichtung
unter kontrollierten Bedingungen ins Freie entlüftbar
ist.
Vorzugsweise ist ein« »wischen de» Bodenteil deer Ventilgehäuse^
und dem ersten Schieber angeordnete Dichtung von eintr .Kamr
unterstützt, weicht siesfe a&t einer Xm wesentlichen sehutterfreien
Menge~ thixQtrope? Sirtilflüeeigkeit unter Druck Btt«E.
läfit, wobei etwaige Ssel-etrSmusges, a© eer Biefeirang oaeh
te ο ί I ff V>
& ki
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Vorzugsweise ist jenem zwischen den beiden Schiebern liegenden
Teil des Ventilgehäuses über eine Einlaßöffnung eine thixotrope
Spülflüssigkeitsmenge zuführbar. Ein bevorzugtes Merkmal
der Erfindung besteht darin, daß die Einlaßöffnung an diesen Ventilgehäuseteil mit einem größeren lichten Querschnitt angeschlossen
ist als die Entlüftungsvorrichtung.
Sie Schließbewegung des zweiten Schiebers ist vorzugsweise
nach unten gerichtet.
In den Rahmen der Erfindung fällt auch eine Tunnelvortriebsvorrichtung,
die mit dem Doppelschieber-Ventil nach der Erfindung ausgestattet ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen mehrerer Ausführungebeispiele mit weiteren Einzelheiten
erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine schematisierte Darstellung einer mit dem
Doppelschieber-Ventil nach der Erfindung ausgestatteten Tunnelvortriebsvorrichtung,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt, in vergrößertem Maßstab,
durch das Doppelschieber-Ventil und
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt, im gleichen Maßstab
wie Fig. 2, durch eine abgewandelte Ausbildungsform des Doppelschieber-Ventils nach der Erfindung.
Eine in Fig. 1 mit 10 bezeichnete Tunnelvortriebsvorrichtung weist ein querstehendes Druckschott H auf. In einer zwischen
diesem und der Stirnseite des Tunnelschildes liegenden Arbeit skatole r 16 ist ein kraftangetriebenes, drehend arbeitendes
mechanisches Grabgerät in Gestalt eines Messerkopfes (Fräse) 18 angeordnet. Der Arbeitskammer 16 sind mit einer
Pumpe 20 pro Minute etwa 1360 Liter einer thixotropen flüssigen
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Suspension (Spülflüssigkeit) aus bei 5 Gew.-^o Bentonit in
Wasser aufgeschlämmtem Bentonit auf Natrium-Basis zuführbar,
so daß die' Fräse im Betrieb in einer mit unter Druck stehender
Bentonit-Aufschlämmung gefüllten, abgedichteten Kammer umläuft.
Hatron-Bentonit ist beispielsweise in Großbritannien von
Laporte Industries (Warenzeichen "Fulbent") und von Berk
Limited (Warenzeichen "Berkbent") zu beziehen. Das unter Druck stehende Bentonit bildet an der abgetragenen Tunnelwand 21
eine Haut oder einen Filterkuchen, wobei die Wandfläche durch die in sie eindringende Spülflüssigkeit verfestigt und verschlossen
wird.
Mit Schutter versetzte Spülflüssigkeit gelangt über eine
Rutsche 22 aus der Arbeitskammer 16 durch eine ein Doppelschiebei Ventil 23 aufweisende Abführvorrichtung in einen Naßsumpf 24,
wo Steine über 100 mm ausgeschieden werden. Das Doppelschieber-Ventil,
welches die Abgabe an der Rutsche dosiert, ist in Einzelheiten in Fig. 2 dargestellt. Die Schutter enthaltende
Spülflüssigkeit wird dann mit einer Pumpe 26 (Fig. 1) einem Rüttelsieb-Separator 28 zum-Ausscheiden von Feststoffteilchen
über 6-mm und von dort vier Zyklonen 29 zugepumpt, in denen Sandkörner über 75 Mikrometer abgeschieden werden. Der ausgeschiedene
Sand wird in einem Behälter 30 aufgefangen, während die verbleibende gereinigte Bentonit-Spülflüssigkeit von den
Zyklonen zur vorübergehenden Lagerung an einen Tank 32 abgegeben wird. Aus diesem wird sie mit einer Pumpe 34 dem Tunnel
zugeführt und über eine Rohrleitung 36 an den Naßsumpf, über die Pumpe 20 an die Arbeitskammer und über eine Rohrleitung 38
an die Abführvorrichtung 23 verteilt. Ein Druckregulierventil 40 gestattet sowohl das Abführen von Spülflüssigkeit und Sand
unter kontrollierten Bedingungen aus der Arbeitskammer als auch die Entlüftung der Arbeitskammer 16 von etwa mitgeführter Luft.
Im Betrieb der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung werden die verschiedenen Pumpen eingeschaltet, um die notwendigen Bentonit-Spülflüssigkeit-Ströme
durch das System zu erzeugen. Der
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Antrieb der drehend arbeitenden Fräse erfolge, um den vor
der Tunnelvortriebsvorrichtung anstehenden Boden abzulösen. Beim Ablösen de.s Bodens wird die Tunnelvortriebsvorrichtung
von (nicht gezeichneten) ringförmig angeordneten hydraulischen Pressen vorgeschoben, die sich an einem (nicht gezeichneten)
Schott am hinteren Ende der Vorrichtung und dem letzten Ring einer Tunne!auskleidung 42 abstützen. Sobald die Vorrichtung
um einen ausreichenden Betrag vorgeschoben wurde, wird die Fräse stillgesetzt, die Bentonit-Spülflüssigkeit-Ströme
unterbrochen und einige der hydraulischen Vortriebpressen in Richtung auf die Tunnelvortriebsvorrichtung 10 hin zurückgezogen.
Dadurch kann der nächste Ring der Auskleidung im Innern des VorrichtungsSchwanzes eingebaut und vergossen
werden. Anschließend werden die Vortriebpressen wieder ausgefahren und die vorbeschriebene Arbeitsschrittfolge wiederholt
sich.
Die Erfindung liegt in dem als Abführvorrichtung verwendeten
Doppelschieber-Ventil. Beim in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel weist das Ventil einen mit nach oben gerichteter
Bewegung absperrenden ersten Schieber 52 und einen diesem nachgeschalteten zweiten Schieber 54 mit nach unten gerichteter
Schließbewegung auf. Über einen Einlaß 58 in einem Ventilgehäuse 56 ist aus der Arbeitskammer 16 der Tunnelvortriebsvorrichtung
Schutter enthaltende Bentonit-Spülflüssigkeit einleitbar, die
aus einem zwischen den Schiebern 52 und 54 liegenden Mittelteil 62 des Ventilgehäuses über einen Auslaß 60 abführbar ist.
Die beiden Schieber sind jn ihren Bewegungen an Führungen 63 und 64 geführt. Die Neigung eines Bodenteils 65 des Ventilgehäuses
ist im wesentlichen gleich dem Sohüttwinkel der in
der aus der Arbeitskammer austretenden Spülflüssigkeit enthaltenen
Schutterteile.
Der Schieber 52 läßt sich an seinem oberen Ende an einem
Sitz 66 aus Kautschuk in Anlage bringen. Der Sitz 66 ist im
oberen Teil des Ventilgehäuses über dem Niveau einer
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Auslaßöffnung 68 angeordnet durch die der obere Teil des
Ventilgehäuses über eine Rohrleitung 100 ins Freie entlüftbar
ist. Die Rohrleitung 100 läßt sich mit einem herkömmlichen, über Handrad betätigbaren Schieberventil 104 öffnen und absperren.
Der in der Rohrleitung 100 vor dem Schieberventil herrschende Druck ist an einem Druckmesser 102 ablesbar. Am
Boden des Ventilgehäuses ist der Schieber 52 mit zwei in einem Block 72 angeordneten Sätzen 69 und 70 von lippendichtungen
abgedichtet. Ein in diesem Block vorhandener Hohlraum 74 ist über eine Einlaßöffnung 76 an die Rohrleitung 38 (Fig. 1)
angeschlossen und durch einen Auslaß 76*, der in der Ansicht
der Fig. 2 hinter der Einlaßöffnung 76 liegt, über eine in Fig. 2 strichpunktiert gezeichnete Rohrleitung 400 mit einer
Einlaßöffnung 78 zum Ventilgehäuse-Mittelteil 62 verbunden. In die Rohrleitung 400 ist ein Drosselventil 402 eingebaut,
welches dazu dient, das Bentonit in der Kammer 74 gegenüber dem Bentonit vor dem Schieber 52 unter einem Überdruck zu
halten. Die durch die Einlaßöffnung 78 eintretende Bentonit-Spülflüssigkeit
zerspritzt an einem Prallkörper 80 und wird dadurch verteilt.
Im Betrieb des in Fig. 1 dargestellten Beispiels gelangt die
Schutter enthaltende Spülflüssigkeit von der Rutsche 22 über die Einlaßöffnung 58 in das Ventilgehäuse 56 (Fig. 2). Die
Ventilschieber 52 und 54 sind geschlossen. Der Mittel-fceil 62
des Ventilgehäuses ist mit gereinigter Bentonit-Spülflüssigkeit bis zum oder etwas höher als das Niveau der Auslaßöffnung
68 gefüllt. Durch das Vorhandensein von Bentonit-Spülflüssigkeit an beiden Seiten des Schiebers 52 sind im oberen Teil des
Ventilgehäuses unter Druck stehende Luftblasen eingeschlossen.
Zum Betätigen des Ventils 23 wird ein Bentonit-Spülfllissigkeit-Strom
durch die Einlaßöffnungen 76 und 78 zugeführt, und der Schieber 52 wird in die in Fig. 2 gezeichnete Offenstellung
des Säriebers nach unten bewegt. Infolge der geneigten Anordnung
des Ventil-Bodenteils 65 fließt eine bestimmte Menge stückigen Schutters aus dem ersten Teil des Ventilgehäuses rasch in
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den Mittelteil 62. Sobald dieser Strom aufhört, wird der Schieber 52 geschlossen, und der Schieber 54 wird in die in
Fig. 2 gezeichnete Offenstellung des Schiebers nach oben verstellt« Aus dem weiter oben bereits erwähnten Grund fließt
nicht nur die Bentonit-Spülflüssigkeit, sonder auch das in
dieser enthaltene stückige Material am hochgestellten Schieber 54 "vorbei und durch den Auslaß 60 zum Naßsumpf 24
(Fig. 1) rasch ab. Die von der Einlaßöffnung 78 weiter
zuströmende Bentonit-Spülflüssigkeit spült aus dem Mittelteil 62 (Fig. 2) etwa darin verbliebene Sehutterstücke rasch aus.
Der Schieber 54 wM dann geschlossen, während Bentonit-Spülflüssigkeit
weiter in den Mittelteil 62 hineingepumpt wird. Durch den im Mittelteil 62 ansteigenden Spiegel der Bentonit-Spülflüssigkeit
wird Luft durch die Auslaßöffnung 68 und die Rohrleitung 100 ins Freie ausgeschoben. Sobald die Bentonit-Spülflüssigkeit
das Niveau der Auslaßöffnung 68 erreicht, beginnt sie, die von ihr nunmehr eingeschlossene Luftblase
zusammenzudrücken. Der Bentonit-Spülflüssigkeit-Spiegel steigt solange an, bis der Druck der eingeschlossenen Luft
jedes weitere Ansteigen des Spiegels verhindert. Der zu diesem
Zeitpunkt in der eingeschlossenen Luft herrsehende Druck ist von der Drosselwirkung des Schieberventils 104 abhängig. Dieses
Ventil wirnivon Hand so eingestellt, daß der Druck der eingeschlossenen
Luft einen Wert erreicht, der dem in der Arbeitskammer der Tunnelvortriebsvorrichtung herrschenden Druck etwa
gleich ist. Sobald der Spiegel der Bentonit-Spülflüssigkeit im Mittelteil 62 aufgrund des Luftdruckes nicht mehr ansteigen
kann, beginnt die Bentonit-Spülflüssigkeit durch die Rohrleitung 100 zum an diese angeschlossenen Ilaßsumpf 24 (Fig. 1)
hin abzulaufen.
Während der etwa 4 bis 5 Sekunden dauernden Zeitspanne zwischen dem Schließen des Schiebers 54 und dem feststellbaren
Abfließen der Bentonit-Spülflüssigkeit aus der Rohrleitung 100 in den Haßsumpf 24, wird die obere Lippendichtung 69 von der ·
durch die Einlaßöffnung 76 eintretenden entsprechenden Strömung
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νοίι aus der Spülflüssigkeit etwa eirgedrungenen grobkörnigen
Anteilen befreit, und jeglicher in den Hohlraum 74 eingedrungene Schutter wird durch dessen Auslaßöffnung ausgespült.
Diese Strömung wird wie die durch die Einlaßöffnung 78 gehende während des Betriebes des Doppelschieber-Ventils nicht unterbrochen.
Man erkennt, daß bei jedem Öffnen des Schiebers die zuvor getrennten Luftblasen sich miteinander vereinigen,
so daß der obere Teil des Ventilgehäuses von einer einzigen Luftblase eingenommen ist. Dies bedeutet, daß der Sitz
stets von Luft umspült ist, und daß eine einwandfreie Abdichtung an diesem Sitz durch in der Spülflüssigkeit enthaltenen
Schutter nicht verhindert werden kann.
Eine in Pig. 3 gezeigte abgewandelte Ausbildungsform unterscheidet
sich von dem in Pig. 2 dargestellten Doppelschieber-Ventil dadurch, daß der Sitz 66 für den ersten Schieber nicht
von Luft, sondern von gereinigter Bentonit-Spülflüssigkeit umgeben ist. Demgemäß sind die Auslaßöffnung 68, die Rohrleitung
100 und der Prallkörper 80 durch eine Überlauf-Rohrleitung 200 ersetzt, welche über die obere Abdeckplatte
des Ventilgehäuses 56 mit dem zwischen den Schiebern 52 und
liegenden Raum in Verbindung steht und an den Naßsumpf angeschlossen ist. Die übrigen Teile des Doppelschieber-Ventils
sind mit dem anhand Fig. 2 beschriebenen Beispiel gleich ausgeführt, mit Ausnahme einer vor dem Schieber
angeordneten Ausdehnungskammer 300. Diese dient zur Aufnahme einer im Betrieb des Doppelschieber-Ventils von vor dem
Schieber 52 etwa sich, ansammelnder Luft gebildeten Luftblase.
Dadurch ist sichergestellt, daß der Spiegel der vor dem Schieber 52 befindlichen Bentonit-Spülflüssigkeit stets über
dem Niveau des Sitzes 66 steht. Ein manuell betätigbares Ventil 302 gestattet, die Luft so häufig wie nötig ins Freie
abzulassen, damit die Bentonit-Spülflüssigkeit nicht durch ansteigenden Luftdruck über den Sitz 66 hinaus abgesenkt wird.
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Die Arbeitsweise dieses Ausfülirungsbexspiels ist die gleiche
wie bei dem anhand Fig. 2 beschriebenen Ventil,'mit Ausnahme
daß der Schieber 52 an einem Sitz schließt, der von Bentonit-Spülflüssigkeit
statt von Luft umspült ist. Wie bei dem zuvor
beschriebenen Beispiel ist bei Beendigung des Füllvorganges,
bei dem beide Schieber geschlossen sind, eine Bentonit-Spülflüssigkeit-Strömung vom Äuslaßende der Überlauf-Rohrleitung
200 in den Naßsumpf 24 feststellbar.
In den beiden Ausführungsbeispielen einander entsprechende Bauteile wurden mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Aus der vorstehenden Beschreibung der Arbeitsweisen der beiden in Fig. 2 und 3 dargestellten Ausbildungsformen ergibt sich,
daß das Doppelschieber-Ventil in diesen Figuren nicht in einer Betriebsstellung gezeichnet ist, da in der Praxis zu
jedem gegebenen Zeitpunkt einer der Schieber 52,54 oder beide geschlossen ist bzw. sind. Andererseits sind beide Schieber
in Fig. 2 und 3 in der Offenstellung gezeichnet, um die verschiedenen
Bauteile des Ventils deutlicher darstellen zu können.
Beide vorstehend beschriebenen Ausbildungsformen können bei Bedarf so betrieben werden, daß der Hohlraum 74 anstelle mit
Bentonit-Spülflüssigkeit mit einem ständigen Wasserstrom gespült wird.
/Ansprüche 409817/0368
Claims (8)
- ANSPRÜCHE1 .J Vorrichtung mit einem Doppelschieber-Ventil zum Abführen von Schutter enthaltender Spülflüssigkeit aus der unter Druck stehenden Arbeitskammer vor dem Schott eines Tunnelschildes, dadurch gekennz e i ohne t, daß ein mit nach oben gerichteter Bewegung absperrender erster Schieber (52) vor dem zweiten Schieber (54) des Ventils (23) angeordnet ist.
- 2. Verrichtung nach Anspruch 1, mit einem Ventilgehäuse, dadurch gekennze ichne t, daß der erste Schieber (52) an der Einlaßseite des Ventilgehäuses (56) angeordnet ist und mit einer im wesentlichen aufwärts gerichteten Bewegung gegen einen ersten Schiebersitz (66) absperrt, daß dem an der Auslaßseite des Ventilgehäuses (56) angeordneten zweiten Schieber (54) ein weiterer Schiebersitz zugeordnet ist, und daß die beiden Schieber (52,54) in ihren Öffnungs- und Schließbewegungen von Führungen (63,64) verschieblieh in ihren jeweiligen Bewegungsebenen gehalten sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Sitz (66) für den ersten Schieber (52) enthaltende Teil des Ventilgehäuses (56) mit einer Vorrichtung (68,100,102,104) unter kontrollierten Bedingungenins Freie entlüftbar ist.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennze ichne t, daß eine zwischen dem Bodenteil (65)" des Ventilgehäuses (56) und dem ersten Schieber (52) angeordnete Dichtung (69,70) von einer Kammer (74) unterstützt ist, welche sich mit einem im wesentlichen schutterfreien409817/0368- £ - 43 797ffFlüssigkeitsstrom unter Druck setzen läßt, wobei etwaige Leckströmungen an der Dichtung (69,70) nach oben gerichtet sind, um das Eindringen von Schutter aus der abgeführten Spülflüssigkeit in die Dichtung (69»70) zu verhindern.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit eine schutterfreie thixotrope Spülflüssigkeit ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß einem zwischen den beiden Schiebern (52,54) liegenden Teil (62) des Ventilgehäuses (56) über eine Einlaßöffnung (78) ein Strom im wesentlichen gereinigter thixotroper Spülflüssigkeit zuführbar ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6 in Verbindung mit Anspruch 3f dadurch gekennz e i chne t, daß die Einlaßöffnung (78) an diesen Ventilgehäuseteil (62) mit einein größeren lichten Querschnitt angeschlossen ist als die Entlüftungsvorrichtung (68).
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließbewegung des zweiten Schiebers (54) nach unten gerichtet ist.40 9-8 17/0368Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
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